Machen bi-nationale Ehen oder Verbindungen überhaupt einen Sinn?
Meine Meinung, es ist sehr schwer unterschiedliche Kulturen in einer Ehe zusammenzufassen. Oft funktioniert dies nur , wenn die beiden Partner zumindest aus einer höheren Schicht stammen. Dies ist notwendig damit beide in der Lage sind zu reflektieren, sonst wird meist ein Partner seine Kultur als Dogma in die Beziehung mit herenbringen. Und zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren in jeder Kultur anders . Es wäre arrogant anzunehmen, dass alle Beziehungen so wie bei uns laufen. Ich erinnere nur an die arabischen Länder indenen Frau und Mann >Postition klar und deutlich ,aber eben anders definiert sind. In vielen südlichen Ländern wird der Mann, aus unseren Augen , als Macho gesehen, der die Frau unterdrückt. Alles schlimme kommt vom Mann. Aber ist das wirklichs so?,. Ich denke Nein, es ist immer ein Spiel zwischen den Geschlechtern und das Gegenteil, oder der Gegenpol zum Macho ist eine Märtyrerhaltung. Der Macho könnte nie so ein Macho sein, wenn nicht ein Gegenpol existieren würde. Es ist zu einfach aus den europäischen Augen die jeweilige Rolle zu definieren. In vielen südlichen Ländern ist der Mann nach draußen orientiert und die Frau nach drinnen, also die Herrrscherin des Hauses. Die Machtpositionen sind klar verteilt.
Kommen aber nun unterschiedliche Kulturen zusammen, kann das zu großen Spannungen führen. Z.b ein deutscher , sagen wir mal alternativer emanzipierter Mann, der nun unbedingt zeigen will dass er auch die Küche beherrscht und Kochen kann. Die aus der anderen Kultur kommende Frau sieht sich ihrer Machtposition beraubt und verteidigt die Küche,. Und schon ist das Spannungsfeld eröffnet. Dies mag nur ein kleines Beispiel sein. Ein weiteres mag sein, wenn ein deutscher Mann, nun unbedingt einer Frau aus einer anderen Kultur, nicht so schnell zu nahe treten will, denn er will ja emanzipiert erscheinen und die Frau nicht sofort isn Bett zerren,, sondern wartet auf ihre positive Resonanz. Der Frau ist das abe rviel zu langweilig und denkt, der will ja gar nichts von mir, da such ich mir mal eben nen anderen. All dies waren nur kurze Beispiele um zu zeigen wie schwierig es ist auf der Basis von utnerschiedlichen Kulturen eine Beziehung zu führen, vielleicht sogar fast unmöglich.
Machen bi-nationale Ehen oder Verbindungen überhaupt einen Sinn?
[Editiert am 17/12/2003 von Ayuda]
Hallo Ayuda,
ich finde die Fragestellung an sich nicht so richtig. Wer fragt sich schon ernsthaft, ob eine Bi-nationale Ehe Sinn macht wenn er verliebt ist.
Vor der Ehe sollte man zwar informiert sein, wie sich die verschiedenen Kulturen unter ein Dach bringen lassen, aber ich denke, das hängt doch immer vom Einzelfall ab.
Ich bin noch mit einem Iraner verheiratet. Du kannst dir sicher vorstellen, daß meine Familie erst einmal die Hände über den Kopf geschlagen hat, als sie hörten, ich habe mich ausgerechnet in einen Perser verguckt.Sie haben mich schon im Kopftuch am Herd gesehen, Kind und mich entführt in den iran usw. usw.
Ich fand es ganz interessant die andere Kultur kennenzulernen, obwohl ich dazu sagen muss, daß mein ExMann nicht gläubig ist.
Er ist Moslem auf dem Papier, so wie ich evangelisch auf dem Papier bin.
Sicher ist es schwierig wenn in einer Beziehung oder Ehe der Glaube eines Partners im Vordergrund steht.
Ich habe viel über Kultur und Glaube des Irans kennengelernt und fand es immer als Optimallösung, sich in der Mitte zu treffen.
Erst als das Thema Trennung zur Sprache kam, kamen seitens der iranischen Familie Bedenken, ob es so gut ist eine europäische Frau zu heiraten.
Im Iran geht bei einer Trennung in der Regel die Frau ohne Kinder aus dem Haus.
Erst als sich herausstellte, daß ich als europäische Frau keinen "Terz" machte, was den Kontakt zu Vater und Sohn anging, verhielt sich die Familie relativ locker.
Ich weiss nicht ob die Frage nach dem Sinn einer solchen Verbindung richtig gestellt ist. Viel eher denke ich, sollte man überlegen ob es machbar ist zwei Kulturen, zumindest im privaten Bereich, unter einen Hut zu bringen. Ist das privat abgeklärt, wird z.B. ein arabischer Mann nicht das Problem haben dahinter zu stehen, daß er zu Hause kocht. Eine arabische Frau z.B. wird sich nicht in ihrem Reich der Küche angegriffen fühlen, sie ist eher froh, Zeit für sich zu genießen.
Ich kenne bi-nationale Beziehungen und Ehen querbeet durch viele Nationalitäten.
Sie gehen nicht mehr oder weniger schief als z.B. deutsch/deutsche Beziehungen oder Ehen.
Es liegt wohl alles an der Verständigkeit und der Kompromissbereitschaft und da muss nun jeder für sich entscheiden wie weit er geht.
Lieben Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Deinen Worten, Tina, möchte ich mich anschließen.
Wo fängt der Unterschied in einer Partnerschaft an? Bei den Erziehungsansichten, der Kunst, dem Essen, den Schlafenszeiten?
Wenn sich die Partner jedoch fern ab des Urlaubs hier in Deutschland begegnen und sich somit eine alltagsbezogene Partnerschaft langsam entwickelt, sie die An- ud Einsichten des jeweils anderen kennen lernen, kann es durchaus klappen.
Hierbei ausklammern möchte ich die "gekauften" Frauen, gerade aus Fernost. Die sind jämmerlich dran zumeist. Auch Urlaubsflirts fallen für mich in die Risikokategorie, ebenso die Fanatiker.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hi Tina,
Du sprichst natürlich ein brisantes Thema an.
Ich versuch mal meine Einstellung klarzustellen: wenn IHR beide euch einig seid, was soll schief gehen? Sicher, es gibt Druck von aussen (beide Familien werden zunächst nicht "glücklich" sein) aber das gibt sich - sie sind kritisch, weil es "nicht üblich", neu und absolut "nicht vorgesehen" ist.
Bringt Leben in eure Beziehung, zeigt, dass ihr es Ernst miteinander meint und es wird sich der Rest finden.
Grundsätzlich sehe ich keinen Hinderungsgrund, warum nicht ein Asiate mit einer Afrikanerin, eine Mulukkin mit einem Deutschen.....eine Beziehung eingehen kann. Menno, wir sind längst multikulti - warum hört das an der eigenen Haustür auf??
Leider gibt es viele Leute, die sich abgrenzen müssen - warum auch immer. Der hieraus entstehende "Rassenhass" ist für mich nie nachvollziehbar gewesen - ich habe, weil ich offen war, zunächst mal vorurteilslos den/die Menschen angenommen (und bin damit immer gut gefahren). Das kann aber nicht Jede(r).
Wie schon gesagt, lebt EUER Leben, die anderen werden euch folgen...
Torsten
Hi Torsten,
im Prinzip hast du ja Recht. Während unserer Ehe haben wir das auch so gehalten.
Ich muss nun doch aber erwähnen, daß ich schon 2 Jahre von meinem Ex getrennt lebe.
Das hat andere Ursachen ( er hat ein arges Drogenproblem) und hatte nichts mit der Kultur, oder mit dem zu tun, wie wir mit den unterschiedlichen Kulturen klar kamen.
Positiv finde ich auch, daß wir inzwischen ziemlich "multikulti" leben.
Allerdings muss ich zugeben, daß es mittlerweile Dinge gibt, die ich nicht mehr richtig verstehe.
Noch vor kurzem, habe ich mich hier mit dem Schulamt und der Bezirksvertretung auseinandersetzen wollen, was das Feiern zum Ende des Ramadan, also dem Zuckerfest angeht.
Die Grundschulen hier waren halbleer an diesem Tage weil alle moslemischen Kinder frei hatten. Christliche oder andersgläibige bzw. nichtgläubige Kinder mussten ihre Schulstunden abreißen.
Da fängt für mich die Dikreminierung andersherum an. Ich habe den entsprechenden Stellen nur mitgeteilt, daß es doch gerechter und freundlicher im multikulti Sinne gewesen wäre, allen Schülern frei zu geben oder gar zusammen zu feiern. Schließlich haben Schulen auch an christlichen Feiertagen zu. Ich habe eine recht ausführliche und bestimmte Antwort bekommen.
Naja, ich glaube ich schweife etwas zu sehr aus. Ich habe aber die Meinung, wenn multikulti, dann alle. So sieht es dann auch bei den Beziehungen/Ehen aus. Man muss sich in der Mitte treffen und kann die Geschichte nicht einseitig ausleben.
Vorbehaltlos auf alle Menschen zuzugehen, wie du es ja auch tust, ist denke ich, immer der richtige Weg.
Lieben Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Was multikulti angeht, so sehe ich diesen Umstand mit einem kritischen Blick.
Manche Kulturen, Bräuche sind für andere Menschen entweder nicht akzeptabel oder einfach unverständlich.
Obwohl ich aus der Ehemaligen UdssR komme (bin aber hier aufgewachsen) und meine Ehefrau aus der Ukraine kommt (vor kurzem hierher gekommen), haben wir so unsere Streitereien bezüglich den Bräuchen und Kulturen.
Ich als komplett logischer und praktischer Mensch, und Sie eher vom Glauben an Kultur und Heimat geführt sind in dieser Beziehung verschieden.
2. kleine Beispiele:
Ich wollte im November heiraten, da ich erst dann genug Geld zusammen hätte und mir dann nichts von meinen Eltern hätte leihen müssen.
Sie wiederum meinte, dass diese Zeit die Fastenzeit ist. Da dürfe man nicht heiraten.
Ich schaute mir einen Ring aus, welcher Ihr und mir gefällt und ein schönes Muster zeigt. Sie fand den Ring auch ganz toll.
Sie meinte aber auch, dass wir einen glatten Ring, ohne Konturen brauchen damit unsere Ehe auch "glatt" läuft.
Da ich mich nicht vom Aberglauben etc. leiten lasse bestand ich auf den Ring mit den Konturen, lies Ihr aber den Vortritt im Hochzeitsdatum (hatten dann die Flitterwochen aug unbestimmte Zeit verschieben müssen).
Man sollte Kompromisse eingehen können... aber sich auch nicht zu doll "unterbuttern" lassen.
Was mich auch seid einiger Zeit beschäftigt ist folgende Frage:
Welche Frau lässt sich auf eine Hochzeit mit einem STRENG gläubigen Moslem ein, zieht das Gewand an, verlässt das Haus nicht ohne den Mann etc.? Wie man sieht einige... warum? Ist den Damen nicht bewusst, was Sie viel verlieren und dass die Liebe zwangsläufig dabei auf der Strecke bleibt? Eine Beziehung funktioniert nicht, wenn nur einer glücklich ist.
Akira
[Editiert am 16/4/2004 von Akira]
Hi Akira,
Manche Kulturen, Bräuche sind für andere Menschen entweder nicht akzeptabel oder einfach unverständlich.
Um etwas akzeptieren zu können, muss ich es verstehen können. Wenn ich das nicht kann, sollte ich von einer Partnerschaft mit diesem Menschen die Finger lassen. Denn das Verstehen und damit später einmal die Akzeptanz wachsen nicht zwangsläufig mit der Zeit heran, das Nichtverstehen mutiert damit zur Ablehnung.
Die unterschiedlichen Ansätze in deiner Partnerschaft (Logik vs. Brauchtum/Glauben) haben für mich nichts mit bi-nationaler Diskussion zu tun. Das gibt es auch so. Nimm nur mal ein Paar, bei dem einer religionslos ist und der andere streng katholisch.
aber sich auch nicht zu doll "unterbuttern" lassen.
Wer das Nachgeben als Verlust der eigenen Autorität ansieht oder mitzählt, wer wie oft seinen Wunsch "durchbekam", stellt die Partnerschaft nach meiner Meinung eh auf wackelige Beine.
Eine Beziehung funktioniert nicht, wenn nur einer glücklich ist.
Woher nimmst du die Gewissheit, der Glaubenswechsel sei unglücklich? Vielleicht ist es gerade diese Lebensform, die andersdenkende Menschen zuwider läuft aber dem Betroffenen gerade den richtigen Rahmen zur Lebensgestaltung gibt. Ich rede dabei nicht von erzwungenen Ehen! Oft ist es auch so, dass der Wechselnde sich nicht ausreichend über das was kommt informiert hat oder, ob nun absichtlich oder nicht, über die Inhalte seines künftigen Lebens im unklaren gelassen wurde. Gerade Sekten operieren genau mit diesen Mechanismen.
So lange ein Mensch frei denken kann, sich seine Meinung unbeeinflusst zu bilden vermag, so lange hat man seine Entscheidung zu akzeptieren. Es ist dessen Weg, nicht der eigene.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Da habt Ihr ja ein interessantes Thema, das fordert ja geradezu heraus zu einem Klecks Senf!
Ich finde es richtig süß, wie sich jetzt Jeder als verständnisvoller und weltoffener Multi-Kulti hier im Forum brüstet und doch alles so "normal" hinstellt.
Leider geht es aber nicht darum, ob Ihr für Euch selbst einen Weg gefunden habt, das so wunderschön prickelnd findet, alles auf die sgn. "Liebe" zurück führt, oder ob man sich das vielleicht doch so hinbiegt, wie es gerade passt und zwar so, daß man sein Gesicht nicht verliert, besonders dann, wenn die Beziehung im A.... ist. Wieso ist die Beziehung eigentlich in die Brüche gegangen, wo man doch so "multi-kulti-positiv" war?
Also, meine ketzerischen Anmerkungen sind darauf zurück zu führen, daß ich in den letzten Jahren ganz andere Erfahrungen gemacht habe.
Dabei ziehe ich mal nur die Beziehungen heran, die in die Brüche gegangen sind, bei denen vor allem die aus den Beziehungen hervorgegangenen Kinder unter den gravierenden Systemunterschieden und Wertevorstellungen im Falle der Trennung/Scheidung leiden.
Solange man seinen smarten, gut aussehenden und exotisch wirkenden Partner/Partnerin der Außenwelt vorführen kann und sich selbst damit den Touch des/der Cosmopoilten gibt, ist das eine tolle Sache.
Was ist aber mit den Doofen, die völlig unvorbereitet und gutgläubig in eine solche Beziehung rutschen und erst viel zu spät die Risiken erkennen und bittere Erfahrungen machen müssen?
Ayuda meine ich so verstanden zu haben, daß man eher nicht mit Komplikationen rechnen muß, wenn beide Partner intellektuell auf gleichem, hlheren Niveau angesiedelt sind.
Dem stimme ich zu, denn das wird durch meine Statistik der Kindesentführungsfälle bestätigt.
Auch die finanzielle Ausstattung spielt eine Rolle, mit Geld läßt sich einiges an Problemen lösen.
Vielleicht darf ich anregen, sich Gedanken über Möglichkeiten verstärkter Präventions- und Aufklärungsarbeit zu machen, statt die offensichtliche Problematik der bi-nationalen Partnerschaften schön zu reden.
Der weitaus überwiegende Teil meiner Klientel rekrutiert sich aus erschreckend dummen Frauen, die sich zur Eheschließung mit halbkriminellen und gewissenslosen Ausländern (Entschuldigung: ausländischen Mitbürgern!) haben verleiten lassen.
Da bis heute noch kein Wissenschaftler "Liebe" wirklich hat definieren können, bleibe ich bis auf weiteres bei meiner Vermutung, daß es wahrscheinlich die Hormone sowie ein gehöriges Maß an Unvernunft sind, die solche Fehlschaltungen im menschlichen Hirn zu verantworten haben.
Er das alles so locker sieht und keine Bedenken hat, möge sich bitte bei mir melden, ich habe jede Menge Arbeit mit der Suche nach vermissten und entführten Kindern und freue mich über die ehrenamtliche Mitarbeit und Kostenbeteiligung vor allem aus Kreisen der Multi-Kulti-Szene.
Steve
Hallo zusammen,
Da bis heute noch kein Wissenschaftler "Liebe" wirklich hat definieren können...
nur mal so am Rande…
Liebe wissenschaftlich nachzuweisen dürfte schwierig werden, denn es handelt sich weder um Käsebrötchen, noch Kartoffelsuppe, noch um Außerirdische (die, sollten sie vernunftbegabt sein, unseren Planeten in Kartoffelsuppe ertränken werden...), sondern um die Steno-Version des Versuchs, ein Gefühl in Worte zu kleiden (und manchmal sitzen Kleider eben schlecht).
Problematisch ist die Tatsache, daß dieses Gefühl sehr unterschiedliche Qualitäten und Ausprägungen haben kann und dennoch mit dem gleichen Wort beschrieben wird (Sprache ist nun einmal unzulänglich, aber einen Versuch ist es immer wert), und so gibt es dann auch die unterschiedlichsten Definitionen des Begriffs - aber wir leben schließlich in einem freien Land, oder nicht ) ?
Wenn ich also sage, daß ich dann jemanden liebe, wenn er/sie mir wichtiger ist als ich es mir selbst bin (ich höre schon den Einspruch, daß es das auch nicht gäbe, aber das darf ich ja noch selbst entscheiden, nicht?), dann ist das eben meine Definition, die erst einmal auch nur für mich gilt. Sollte sich jemand dieser Ansicht anschließen, haben wir schon einen Konsens, wunderbar, aber natürlich noch keine allgemein gültige Definition.
Aber mal im Ernst, wozu sollte die auch gut sein? Gott liebt (seine Definition...) die Vielfalt, heißt es, und da bin ich ausnahmsweise mal seiner Meinung. "Liebe ist und bleibt..." das, was jeder draus macht.
Gruß
sky
Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Daraus folgt: Je mehr Käse, desto weniger Käse 
Der Barde ist glücklich mit seiner Chinesin verheiratet. Und es ist richtig, dass kulturelle Unterschiede ein Zündstoff in der Beziehung darstellt und Differenzen aufwirft. Vielleicht rechnerisch einige mehr als in einer mononationalen Ehe. Aber letztendlich entscheidet der Typ der Partner die Auswirkungen dieser Differenzen, wo immer sie herkommen. Auf der anderen Seite ist der Kontakt zu einer anderen Kultur immer aufregend und unbedingt eine Bereicherung.
In meinem persönlichen Fall haben wir in unserer Ehe schon manche Kulturdifferenz überwinden müssen und das auch recht ordentlich gemeistert. Darüber hinaus durfte ich an so manches Abenteuer mit ihr teilhaben.
Soweit mein Erfahrungsbericht 🙂
Bis dann
Barde
Also ich finde dieses Thema super spannend 🙂
Ich muss auch dazu sagen, dass bevor ich eine Türkin geheiratet habe (endete ja im Desaster) war ich 4 Jahre mit einer Irin zusammen.
Und die Beziehung war einer der schönsten meines Lebens 🙂
Ich bin nicht der Meinung das soziale Schichten ein Problem darstellen. Ich glaube das Interesse an anderen Kulturen sehr interessant ist in einer Beziehung. Nur .... und das ist meine persöhnliche Erfahrung. Aufgrund der unterschiedlichen Kulturen kann der eine oder andere sehr unterschiedlich in Situationen reagieren, geprägt durch die Kultur. Um solche Situationen zu meistern braucht man sehr viel Verständnis, aber und darum gehts mir, der eine muss dem anderen Partner dass erklären. Damit er die Reaktion versteht.
Meiner Meinung nach, kann so eine Beziehung auch nur dann funktionieren, wenn der Partner nicht permanent in die "angeborene Kultur" zurückfällt. In meinem Verständnis stellt das eine fehlende Bereitschaft zur Anpassung zum neuen oder jetzigen Heimatland dar und ist in einer Beziehung kaum zu bewältigen (Leben zwischen zwei Kulturen ist auch bestimmt nicht einfach).
Dies ist meine persönliche Meinung, aus Erfahrung heraus und ist nicht als Präambel zu verstehn 🙂
Nettes Topic...
Danke 🙂
Hallo Forum,
die Frage, ob bi-nationale Ehen "Sinn" machen oder nicht - halte ich für neben der Sache liegend. Natürlich sind Lebensgemeinschaften von Menschen, die unterschiedlichen Kulturen angehören, mit ihren ganz eigenen Schwierigkeiten verbunden. Das Hauptproblem allerdings sind m.E. nicht die kulturellen Differenzen (die können ja auch als positiv betrachtet und genutzt werden im Sinne einer Weiterentwicklung), sondern die politischen und wirtschaftlichen Ausgangs- und Daseinsbedingungen dieser Ehen. Oder noch pointierter: Die Einrichtung der Ehe selbst ist das Problem, nicht die kulturellen Implikationen, sondern die Verortung der Ehe als einer - überspitzt - Sonderform des KaufVERTRAGES in der bürgerlichen Gesellschaft --- DASS ist es, was die Probleme macht. Der Staat will sich möglichst alle Unterhaltsangelegenheiten vom Halse geschafft sehen (UND nur das ist der "SINN" von Ehe, NICHT die jeweils subjektiven Implikationen, die die Frischverliebten da so als schöne Flausen im Kopf haben!!!), dafür läßt er Hunderttausende in die Armut wandern. Und vom emotionalen, oft lebenslangen Elend, mal gar nicht zu sprechen.
Es grüßt
emanune
Summa: Es sind nicht die verschiedenen Kulturen, es ist die Institution Ehe, die die Probleme macht.
[Editiert am 15/8/2004 von emanune]
allerdings gebe ich zu bedenken, dass auch die Institution Ehe in unterschiedlichen Kulturen jeweisl anders gesehen wird. z.B in Afrika wird sie als Versorgung gesehen,, in Frau sitzt auf dem Marktplatz mit einer Unmengen von Sachen um sie herum . Dies sind die Sachen die sie in die Ehe einbringt. Die Männer gehen nun herum und gucken, lohnt sich die Ehe oder nicht, sind die mitgebrachten Sachen ausreichend oder nicht etc....
und so sehen auch andere Kulturen die Ehe anders als hier...
uli
Ich komme spät aber lieber spät als gar nicht.
Wovon reden wir?
Es ist zu einfach, sich hinten seine Kultur zu verstecken, um einen Misserfolg zu erklären.
Wenn man beschließt seine Liebe für die andere leben zu leben, wählt man die Person, für was sie ist: Sogar selbe Kultur oder nicht. Ein Paar, eine Familie gründen sich mit dem Abhören und die Annahme der anderen.
Viel leben in einem Land seit Jahren, dort zu studieren und begonnen eine Karriere. Mit der Lehre einer Sprache und dem Umgang der Schulen entwickelt man sich, und man paßt sich an, man paßt seine Errungenschaft an, um sich zu bereichern...
Danach möchte ich, daß man mir das Wort "Emanzipation" definiert.
Emanzipation von was?
Ein junger afrikanisch, das in Europa zu studieren kommt und beschließt, dort zu bleiben: wird er nicht von seinem Land, von seiner Familie von seiner Kultur emanzipiert?
Viel benutzen es Wort als eine Beleidigung, wenn es sich um die Frauen handelt und ein Schwächezeichen bei den Männern.
Für mich kann ein bi- kulturelles Paar und sogar sehr gut mit Liebe vom Respekt und viel Dialog funktionieren.
