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Wenn Erwachsene ein Problem haben...

 
(@domino)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich erlebe schon längere Zeit einen unerträglichen Konflikt:

Auf der einen Seite meine Familie,die mich in jeder Hinsicht unterstützen ,aber durch etliche Streitereien meinen zweiten Expartner schon fast hassen.
Auf der anderen Seite mein zweiter Expartner,mit dem ich schon viel Mist durchgemacht habe nach der Trennung , wir aber auf einem guten Weg der Einigung sind .

dazwischen natürlich Ich,die für die Kinder nur das beste will und den Kontakt zum Vater fördert,die keinen Streit mehr möchte UND an ihrer Familie hängt (die jedes mal aufschreit wenn ich mich mit meinem Ex einigermaßen verstehe)!

Ich möchte zu beiden Parteien ein harmonisches Verhältnis haben...aber das wird wohl nicht gehen....wende ich mich einem zu,fühlt sich der andere verraten.

Es ist kaum zum Aushalten...ich frage mich die ganze Zeit wie das Kinder aushalten die zwischen ihren Elternteilen stehen die sich nicht verstehen!
Ein Loyalitätskonflikt ist unerträglich und ich selbst weiß momentan nicht wie ich das Dilemma lösen soll...Für Kinder stelle ich mir das weitaus schlimmer vor,meistens wird das einem erst selbst bewußt wenn man es am eigenen Leib erfahren hat.

LG
Domino


Gehe Deinen eigenen Weg,dann verläufst du dich auch nicht !

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 01.01.2006 14:07
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Domino!

Ich denke, Du mußt mit Deiner Familie ein klärendes Gespräch führen. Sie können Deinen Ex hassen wie sie wollen, aber das müssen sie mit sich selbst ausmachen. Für die Kinder ist es wichtig, dass sie eben nicht in diesen Loyalitätskonflikt gerissen werden.
Ich würde der Familie ganz klar sagen: DANKE für eure Unterstützung, aber BITTE akzeptiert, dass Ex Nr.2 immer ein Teil der Kinder bleiben wird und BITTE macht es diesen nicht so schwer.

Als Erwachsene sollte man doch in der Lage sein, sich wenigstens zu ignorieren (was schon schwer genug wäre für die Kinder, aber sicher erklärbar, umso älter sie werden). Und wenn DU es schaffst, die Paarebene von der Elternebene zu trennen, dann sollte es doch für den Rest auch machbar sein!

LG und frohes neues Jahr, Lausebackesmama


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 01.01.2006 15:00