@All
Gerade in letzter Zeit ist es vermehrt zu Aufschlüsselungen gekommen, was ein Kind
so pro Jahr in etwa kostet.
Ich muss gestehen, das ich da nicht mithalten könnte, weil ich mir nie Gedanken
darüber gemacht habe.
Die nicht ganz unverständliche Frage von MichaelW1966 hat aber folgendes wieder
in mir hochkochen lassen.
Ich möchte gleich vorwegnehmen, daß ich hier niemanden angreifen, verletzen oder
belehren möchte, aber manche Dinge haben mich schon immer wieder mal verwundert.
Solche Dinge wie z.B.
ohne Kind bräuchte ich nicht so eine große Wohnung, die Miete wäre geringer genauso
wie Strom, Gas, Wasser, Heizung etc.
Stimmt und stimmt auch wieder nicht.
Es ist eine Sache des Anspruchs oder des zumindest vermeintlichen Anspruchs.
Es ist in Österreich z.B. nicht selbstverständlich, daß jedes Kind ein eigenes Zimmer hat.
Es ist genauso wenig selbstverständlich, daß Eltern oder auch eine alleinerziehende
Mutter ein eigenes Schlafzimmer hat. Das fällt mir deshalb ein, weil diesen Anspruch
(vor ungefähr einer Woche in einer Sendung auf RTL) eine Mutter von, ich glaube vier
Kindern, gestellt hat. Der Einwand, sie könnte aus dem Wohnzimmer ein Wohn/Schlaf-
zimmer machen und damit wäre ein Raum mehr für die Kinder da, wurde von der Mutter
sehr zögerlich bestätigt. Man merkte ihr aber an, daß ihr diese Idee nicht sonderlich
gefiel. Sie hat diese Wohnung (eine von drei die ihr angeboten wurde) auch nicht
genommen.
Versteht mich bitte nicht falsch... ich finde es auch besser und schöner, wenn ein
Kind oder womöglich sogar jedes Kind sein eigenes Zimmer hat und man sich selbst
nicht einschränken muss, aber wenn man es sich nicht leisten kann..... ?! Oder dafür
der geschiedene Partner, der Staat, die Gemeinde oder wie immer das bei euch
geregelt ist aufkommen muss, dann finde ich persönlich das nicht in Ordnung.
Als ich vor 24 Jahren die Wohnung bekam in der ich heute noch lebe, hatte diese
2 Zimmer plus Nebenräume wie Küche, Vorzimmer, WC und ein winziges Bad, daß
von der Küche aus begehbar ist. Ein Raum wurde eben als Wohn/Schlafzimmer für
mich eingerichtet und das zweite für meinen Sohn. Ein Schlafzimmer habe ich erst
seit ungefähr 5 Jahren.
Eine größere Wohnung wurde uns nicht zugestanden auch im Hinblick darauf, daß
darauf geachtet wird, daß man sich die Miete auch leisten kann und nach Möglichkeit
nicht auf Wohnbeihilfe angewiesen ist.
Für mich war und ist das ok. Entweder ich kann mir eine größere Wohnung aus
eigenen Mitteln leisten oder nicht. Es kann aber in meinen Augen kein selbstverständ-
liches Recht sein dieses Anspruchsdenken zu haben und gleichzeitig zu erwarten, daß
ein anderer dafür bezahlen muss.
Auch sonst versteh ich manches nicht. Es werden so Dinge erwähnt wie heizen z.B.
Das muss ich in jedem Fall, egal ob jetzt ein Kind da ist oder nicht. Natürlich sind
die Kosten von der Größe der Wohnung abhängig aber da sind wir wieder bei dem
was ich oben dazu gesagt habe.
Natürlich muss eine Mutter ihr Kind auch ernähren. Aber mal ehrlich, ob ich jetzt
für eine Person koche oder einen Teller mehr brauche !?!
Ich habe die letzten Tage auch erwähnt, daß ich niemals dafür, daß ich mein Kind
auf- und erziehe, bezahlt hätte werden wollen. Das ist doch das Normalste auf
der Welt. Warum sollte ich sonst ein Kind bekommen haben ?
Ich finde den Gedanken schon sehr seltsam, daß der Vater sozusagen für die
Kosten eines Kindes aufkommen soll und die Mutter ihre Pflicht sozusagen in der
Erziehung abarbeitet.
Für mich sind beide Eltern für das finanzielle Wohl eines Kindes zuständig und
nicht nur einer. Darum finde ich es auch richtig, wenn Mütter arbeiten gehen.
Und das ist möglich, das beweisen Millionen Frauen tagtäglich. Egal ob allein-
erziehend oder verheiratet.
Mein Sohn war in keinem Turnverein aber er spielte Tennis, Badminton und
Squash. Er ging schifahren genauso wie eislaufen. Er brauchte genauso eine
Zahnregulierung wie die meisten Kinder und hatte zusätzlich einen Kreuzbiss
der korrigiert werden mußte. Er hatte als kleines Kind Einlagen in den Schuhen
die laufend erneuert werden mußten. Er machte genauso Ausflüge mit dem
Kindergarten oder später in der Schule. Schullandwochen und/oder eine Woche
Schifahren mit der Schule waren ebenso selbstverständlich. All diese Kosten
wurden von mir und das gebe ich gerne zu, von meinen Eltern bestritten. Es ging
uns aufgrund der großzügigen Unterstützung meiner Eltern mehr als gut. Und ich
verdiente auch nicht so schlecht. Nicht einen Augenblick nur wäre ich auf die Idee
gekommen, meinen Mann um Unterstützung zu bitten oder diese gar zu fordern.
Er hätte sie auch abgelehnt. Und ich wäre auch viel zu Stolz gewesen etwas zu
erbitten was nicht freiwillig gegeben wird.
Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Väter angemessen Alimente bezahlen.
Aber auf dem Wörtchen angemessen liegt die Betonung. Wie ich mir vor einigen
Tagen sagen habe lassen, sind das bei uns 16% mindestens aber € 150,00.
Ich habe es glaub ich schon einmal erzählt, damals bei meiner Scheidung habe
ich zu seinem Entsetzen meinen Antwalt zurückgepfiffen, weil mir seine Forderung
der Alimente für meinen Sohn zu hoch erschienen und das war sie genau genommen
noch nicht einmal. Er hat wenn man es in Prozenten rechnet, in etwa 10% bezahlt.
Das waren damals ATS 1.000,00 in Euro 72,00. Noch nicht einmal der Kindergarten
konnte davon vollständig bezahlt werden und trotzdem hätte mir alles andere ein
schlechtes Gewissen gemacht. In Österreich gab es, zumindest damals, auch keine
Erhöhungen mit Erreichung des 6. und 12. Lebensjahres. So hat er diesen Betrag
12 Jahre lang monatlich bezahlt. Wenn ich hin und wieder nachgefragt habe, ob er
nicht ein bißchen mehr für seinen Sohn übrig hat, hat er immer abgewunken. Diese
Ignoranz hat mich so sehr geärgert und verletzt, daß ich und ich bin darauf nicht stolz,
einen Anwalt beauftragt habe herauszufinden, was an Alimenten angemessen wäre.
Ich habe mich dann mit einem Bruchteil dessen zufrieden gegeben. Schon komisch,
ich hatte ein schlechtes Gewissen und hatte das Gefühl ihn sozusagen zu berauben.
Er hatte keines. Hätte er nur vorgeschlagen, den gleichen Teil an Taschengeld auch
zu geben den mein Sohn von mir bekam, dann wäre das für mich auch in Ordnung
gewesen. Mir hätte die Geste gereicht wenn ihr versteht was ich meine. Aber diese
Gleichgültigkeit hat mich zutiefst verletzt.
Auch wenn es langweilig wird es noch einmal zu erwähnen, mein Mann oder genauer
genommen Exmann hat für seinen Sohn nie auch nur einen Groschen extra bezahlt.
Es ist für mich heute nach 30 Jahren noch immer unverständlich, wie ein Vater
seinem Kind nicht einmal etwas zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken
kann. Kein Hemd, keine Hose, kein Spielzeug. Nicht einmal ein Eis im Bad im
Sommer. Im Gegenteil... ich habe beiden Kindern, also meinem Sohn und seiner
Tochter aus zweiter Ehe eines spendiert. Oder Pommes und eine Limonade oder ein
Kasperltheaterbesuch im Bad. Er lies auch des öfteren seine Tochter im Bad in meiner
Obhut um ohne eine Auge auf sie haben zu müssen, sich unterhalten zu können anstatt
das er seinen Sohn mitgenommen hätte und sie zu dritt vielleicht schwimmen gegangen
wären.
Die Liebe meines Mannes zu seinem Sohn endete dort, wo persönliches Engagement
oder Geld ins Spiel kam.
Er war mir trotzdem willkommen weil mir sein Geld nicht wichtig war. Er ist nicht
gekommen. Er hatte keine Zeit und/oder seine Frau war dagegen. Was die größere Rolle
dabei gespielt hat weiss ich nicht. Aber er hat sich relativ pünktlich (2 Wochen später)
zum 18. Geburtstag meines Sohnes gemeldet. Das einzige Mal in all den Jahren und ich
dachte, er wolle ihm gratulieren. Pustekuchen !!! Er wollte nur wissen ob er schon mit der
Schule fertig ist bzw. wie lange es noch dauern würde, daß er die Alimente einstellen
kann.
Jetzt bin ich abgeschweift wie immer, wenn ich unsere eigene Situation näher
beleuchte und wie es bei uns war.
Trotzdem ist es nicht ganz unpassend weil es im Prinzip das unterstreicht was
ich meine. Eine Mutter ist und bleibt genauso dafür zuständig, daß es ihrem Kind
gut geht.
Ich habe das alles ganz gut hinbekommen mit Hilfe meiner Eltern.
Wie eingangs schon erwähnt, ich möchte niemanden kritisieren aber das sind die
Gedanken, die mir bei diesem Thema immer wieder gekommen sind. Und so wirkt
einiges zumindest für mich von außen, seltsam.
Gruß
Marina
PS.: Ich will weder bestreiten noch anzweilfeln, daß es Fälle gibt, wo das von mir
Beanstandete gerechtfertig sein mag.
Dort beispielsweise, wo eine Frau vom Staat genötigt wird, Ansprüche gegen
den Ex geltend zu machen. Oder weil sie oder das Kind so krank ist, daß eine
Arbeitstätigkeit tatsächlich unzumutbar ist.
Unzumutbar finde ich aber, daß Väter für die Zeit vor der Geburt einen
etwaigen Verdienstausfall zu tragen haben. Das es auch anders geht beweist
Österreich jeden Tag. Bei uns bekommt jede im Beruf stehende Frau acht
Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und acht Wochen nach der Ent-
bindung ihr volles Gehalt, bevor das Karenzgeld greift. Jeder von uns hat
Sozialabgaben und aus diesem Topf wird dieses Geld dann ausgeschüttet.
Das ist also kein Geschenk. Dazu kommt.... in meinen Augen ist auch der Staat
Nutznießer kommender Kinder die auch dringend benötigt werden, also ist
es in meinen Augen nur Recht und billig, wenn auch dieser sein Scherflein
dazu beiträgt.
Wir sind im Vergleich zu Deutschland ein kleines Land. Aber wenn das sogar
uns gelingt, dann sollte es eurem Land auch gelingen. Oder ist genau die
Größe der Grund, warum es nicht funktioniert ? *grübel* Ich muss zugeben,
davon verstehe ich zuwenig.
Genauso unmöglich finde ich aber auch Väter, die wie es bei Aja's Ex,
Gelder einkassiert, die ihm so wie ich es verstanden habe, überhaupt nicht
zustehen. Und das wird ebenfalls vom Staat gedeckt. So richtig habe ich
das Ganze allerdings nie verstanden.
Fakt ist: Es wird immer Ausnahmen geben aber genau das ist der springende
Punkt. Es sollen eben Ausnahmen bleiben und nicht zur Regel werden.
Hi,
traut sich keiner ran?
Das Thema wurde in den letzten Wochen wirklich recht häufig durchgekaut. Und, hand aufs Herz, eine wirkliche Einigung wird es nicht geben können, denn beide Seiten haben recht überzeugende Argumente.
Empfänger:
Das Geld ist immer knapp und wenn eine Möglichkeit gesehen wird, dann versucht man dieses aufzustocken.
Kinder kosten Geld, brauchen wesentlich öfters neue Kleidung. Auch Unternehmungen kosten immer gleich ein kleines Vermögen, jeder kann ein Lied davon singen, wenn er mit seinen Kindern mal bei Hagensbeck - oder vergleichbarem - war.
Es wird auch immer wieder die größere Wohnung angeführt, Lebensmittel und auch Strom, Wasser und wer weiss was sonst noch alles.
Zahler:
1) können nicht nachvollziehen was mit dem Geld passiert.
Ein fast unschlagbares Argument, denn in der Tat werden viele Auseinandersetzungen geführt, da eine Seite den nicht unwesentliche finanziellen Aspekt für sich verbuchen will. Es kann ja keiner kontrollieren ....
2) Gerade bei den unteren Einkommensklassen handelt es sich um Beträge, die Existenzentscheidend sind ... 500 Euro (überm Daumen) für zwei Kinder ist ein Happen Geld - siehe 1).
3) Umgangskosten werden nicht, gar nicht oder überhauptnicht berücksichtigt. Will meinen, der berechtigte Umgang wird erschwert und die Kosten gelten nicht zum Kindswohle zum KU. Mit welcher Berechtigung, die Wohnkosten werden ja auch als Argument ins Feld geführt.
4) Mal ehrlich, in welcher Familie mit zwei Kindern und einem Gesamtfamilieneinkommen von vielleicht 1.900 bis 1.600 Euro wird 500 Euro allein für die Kinder ausgegeben?
Unternehmungen je nach Finanzlage. Klamotten werden gemixt mit den gut erhaltenden von Freunden/Bekannten. Lebensmittel fließen in das Gesamtbuget mit ein, ebenso Wohnnebenkosten. Je nach Alter kommt noch der Kindergarten hinzu, bleibt aber konstant mit den Telefonkosten der pubertierden Tochter.
Größte Posten bleiben auch hier immer noch die Wohnung und das Auto (für den Weg zur Arbeit).
Um dann wieder die Kurve zum Empfänger zu bekommen:
Über die Höhe sollte einmal nachgedacht werden und insbesondere, ob nicht der Zahler für den Umgang einen Teil zur eigenen Verfügung erhält.
Ich weiß, einige werden mich nun zerpflücken, allerdings können das nur Meinungen sein, den Rational können - wie Eingangs beschrieben - beide Seiten ihren Reitz haben.
Auch würde mir persönlich sehr gut gefallen, wenn der KU eingestellt werden solle, wenn der Umgang komplett verweigert wird. Mag vielleicht nun auch wieder Empörung hervorrufen, allerdings stört mich recht stark das konsequenzlose gebaren mancher Entzieher .... und auch die würde es ja auch nur treffen.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
na, dann will ich auch mal mitsenfen...
Erstmal denke ich, dass ein Paar ein Ganzes ist und dazu kommen dann noch die Kinder. Bei Trennung wird aus dem Ganzen zwei Halbe und dem jeweiligen halben Teil fehlt natürlich auch etwas vom anderen Teil, genauso wie man auch froh sein wird, dass man andere Teile von der anderen Hälfte nicht mehr ertragen muss.
Und auch Kinder in Zweielternfamilien kosten Geld, seltsamerweise wird das aber zur Kenntnis genommen und irgendwie gelöst, während es bei getrenntlebenden Familien oft zum (Neid-)Thema gemacht wird.
@ Aniram
In einer Partnerschaft haben die meisten auch kein eigenes Zimmer, von daher stimme ich dir zu, dass auch Alleinerziehende kein "Grundrecht" auf ein eigenes Zimmer haben.
@ Kasper
Auch würde mir persönlich sehr gut gefallen, wenn der KU eingestellt werden solle, wenn der Umgang komplett verweigert wird.
Da fehlt mir persönlich ein Gegenpol zum umgangsverweigernden getrenntlebenden Elternteil.
eskima
So... hab nu lang nachgedacht und möchte auch mal meine GEdanken kund tun.
Ich denk dass jeder Elternteil schon in der intakten Beziehung Prioritäten setzt... entweder steht er an 1. Stelle oder die Kids. Dies wir in der Partnerschaft oft vom anderen Elternteil aufgefangen.
Geht dann die Beziehung auseinander ist logischerweise immer noch die gleiche Verteilermasse da, aber die Kosten steigen. Und num müssen plötzlich bei allen Abstriche gemacht werden. Der ET, der vorher möglichst viel für sich ausgegeben hat muss nun etwas von seinem Kuchen abgeben und wird dieses sicher nicht den Kids sondern immer dem EX-Partner anlasten. Der ET, der auch vorher schon alles aufgefangen hat wird nun noch mehr zurückstecken. Und beide werden es dem EX ankreiden und somit kommt es zu den häufigen Streitereien.
Wenn in einer intakten PArtnerschaft plötzlich unerwartete Kosten auftreten werden die auch gemeinsam aufgefangen, aber dann verzichtet man wahrscheinlich lieber.... und auch wenn durch wegfall eines Gehalts plötzlich weniger Geld da ist wird das gemeinsam aufgefangen und der Verzicht fällt für einen geliebten Partner nicht so schwer.
Zur Situation ob Muter arbeitet oder nicht:
Ich hab keinerlei Verständnis für Mütter, die meinen sich durch ihre Entbindung ein lebenslanges Recht zum Nicht-Arbeiten erkauft zu haben... auch nicht wenn der Ehemann meint sie soll sich nur um Haushalt und Kids kümmern. Oftmals ist es doch auch hier so, dass viele Männer in intakter Partnerschaft gern der Alleinversorger sind und wenn dann ne Trennung ansteht soll die Ex bitte sofort Arbeiten.... das kann bei Sicht auf unseren Arbeitsmarkt nicht realistisch sein. Und jede Frau sollte es sich wert sein auch was für sich selbst zu tun, für ihre eigenen Kontakte, für ihr Selbstbewusstsein und natürlich für ihren Lebensunterhalt. Was will sie denn machen wenn die Kids aus dem Haus sind und der Mann ständig im Job unterwegs??? Also mir wäre das zu langweilig.... aber eben meine Meinung.
Was Kids letztendlich kosten, darüber hab ich mir auch noch nie so wirklich den Kopf zerbrochen. Ich geb ihnen gerne alles was sie brauchen um einen guten Start ins Leben zu haben. Dazu gehören eben neben ausreichendem Wohnraum und Essen auch Freizeitaktivitäten.... aber alles in dem Rahmen wie ichs mir leisten kann, wenn ich morgen Arbeitslos werde müssen wir eben in ne kleinere Wohnung und die Kids müssen dann für Extras eben jobben gehen... das ist für mich vorbereitung aufs Leben... wenn man genügend hat kann mans ausgeben und wenn nicht, muss man eben sparen oder andere Quellen erschließen (und damit mein ich nicht den EX oder die Alllgemeinheit, sondern einen zusätzlichen Verdienst).
Mir war nach der Trennung wichtig den Kids ihre gewohnte Umgebung zu erhalten, dafür hab ich so ziemlich auf alle Extras für mich verzichtet... aber das würde ich ihnen oder meinem Ex nie aufs Butterbrot schmieren, es war und ist allein meine Entscheidung und meine Priorität und darum arbeite ich dafür und nicht mein Ex.
Meine kleine MEinung dazu
Nena
PS: Was mir noch einfällt.... auch ich hab noch nie berechnet was meine Kids wirklich so essen .... aber ich erinnere mich an den Anfang unserer Trennung und auch hier im Forum taucht das ja oft von Umgangsvätern auf, dass mein Ex immer meinte er könne Tochter nur von Samstag abend bis Sonntag Mittag "Verköstigen" denn er hätte ja sooo wenig Geld.... genauso wie hier ja oft die Frage gestellt wird ob der Umgangselternteil für die Versorgung des Kindes in den Ferien den Unterhalt kürzen darf.... beim Umgangselternteil scheinen Kids (selbst 3 und 4 jährige) unmengen an Lebensmitteln zu verbrauchen, bei Mama hingegen weniger.
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum
Moin,
ich hab mir ebenfalls Gedanken gemacht, allerdings aus einer anderen Blickrichtung, nämlich als jemand, der langsam aus Deutschland "rauswächst", wie ich letztens bemerkt habe. Ich werde wohl langsam austrifiziert. 🙂
Ich kann beide Seiten verstehen - allerdings sind in jeder der Argumentationen "Empfänger gegen Zahler und umgekehrt" Fehler vorhanden. Meiner Meinung nach empfinden die meisten Unterhaltszahler die Zahlung von Kindesunterhalt per se als Teil ihrer Verpflichtung, dem Kind eine Lebensgrundlage zu geben. In Bezug auf die Höhe ist allerdings zu sagen, dass vielen inzwischen sowohl für die Änderung (=Erhöhung) am 1.4. nächsten Jahres als auch für die vergangenen Steigerungen jegliches Verständnis vor allem auch deswegen abgeht, weil es eine Inflation und Preissteigerung offensichtlich nur für Unterhaltsempfänger gibt, nicht aber für Unterhaltsverpflichtete. Menschen reagieren meiner Beobachtung nach vor allem dann allergisch auf Sachstände, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Dass dadurch ein Gefühl von "Zahleselschaft" auftritt, sollte an sich für jeden zu erfassen sein, insbesondere wenn das Ganze mit Umgangsboykott zusammentrifft.
EU ist wiederum eine sehr zwiespältige Sache. Ein erwachsener Mensch kann üblicherweise selber für sich sorgen, und der Begriff "eheprägende Krankheit" impliziert meiner Meinung nach, dass eine Krankheit vom ehemaigen Ehegatten verursacht wurde, was in den meisten Fällen nicht der Fall sein dürfte. Die daraus folgende Unterhaltspflicht ist meiner Meinung nach auch nicht mehr durch nacheheliche Solidarität zu folgern, denn die Belastungen eben dieser Krankheit werden damit künstlich fortgeführt. Auch eine Kindesbetreuung, die jegliche Arbeit bis zum 8. Lebensjahr des jüngsten Kindes per Leitlinien verneint und dadurch eine Unterhaltspflicht konstruiert, ist unsinnig; denn uneheliche Mütter müssten demnach extrem schlechte Mütter sein, die die Kinder nicht ernähren können, was kaum realistisch zu behaupten wäre. Der im Grundgesetz veranktere Schutz der Mutter wird also im Prinzip nur zur Kostensenkung des Staates eingesetzt, besonders deutlich wird das allerdings im Gesetzesentwurf für die angesprochene "Reform" nächstes Jahr, in dem die Altersstufen ausschließlich aufgrund des Gewohnheitsrechtes der stellvertetenden Kindesunterhaltsempänger aufrecht erhalten werden. Prinzipiell ist aus dem Schutz der Ehe und der Mutterschaft ein Ungleichgewicht zu den unverheirateten Eltern entstanden, dass mittlerweile durch ebendiese "Reform" behoben wird - índem zukünftig alle gleich schlecht behandelt werden, ob ehelich oder nicht.
Gruß, Xe
Hallo Nena !
Mehr oder weniger deckt sich Deine Ansicht doch mit meiner.
Wo Geld um Raum da ist braucht sich niemand einschränken.
Aber wenn sich die familiären Verhältnisse ändern, dann tut
es das auch bei den Lebensumständen.
Ich finde es abscheulich, wenn Väter punktuell aufgelistet
haben wollen (bei normalen KU) was die Mütter mit dem Geld
tun und ihren Exen vorwerfen, das Geld nur zum Friseur oder
ins Nagelstudio zu tragen. Jeder von uns kennt im Grunde die
Ausgaben.
Genauso verwerflich finde ich aber, wenn Mütter die Abstriche
nur beim Expartner akzeptieren wollen. Leider müssen da auch
manchmal die Kinder ein wenig zurückstecken. Die wenigsten
können damit nicht umgehen - außer man redet ihnen permanent
ein, daß der andere Elternteil daran schuld ist. "Gute" Eltern
werden ohnehin eher Abstriche bei sich als bei den Kindern
machen.
Aber ich werde nie im Leben akzeptieren, daß genug Mütter
meinen alles bleibt beim Alten und sie brauchen sich keine Millimeter
bewegen. Egal ob geistig oder körperlich.
Oder eben jene besagte Mutter die wehleidig gemeint hat, das
Amt ist nur bereit, Miete bis zu einer bestimmten Höhe zu bezahlen.
Ja Himmel dann beweg doch deinen Hintern. Ich hasse diese
Hand-aufhalten-Mentalität. Wo steht geschrieben das es so
sein muss, daß dem Mann nicht mehr bleiben soll als dieser
unsägliche Selbstbehalt. Aber Mama manchmal € 700,00 und
mehr bekommt. Ein Betrag wofür andere einen ganzen Monat
lang arbeiten gehen muss wenn er Pech hat.
Das ich Väter verachte, denen am liesten wäre (und die gibt
es auch) ihre Kinder würden von Wasser + Brot leben und
die Kleider auftragen bis sie alleine vom Leib fallen, sollte ich
eigentlich nicht erwähnen müssen. Tu es aber trotzdem.
Ich werte damit die Hausarbeit und die Arbeit die Kinder machen
beileibe nicht ab. Ab die hat sie auch schon davor getan und
ja auch nicht ein Taschengeld in dieser Höhe kassiert.
Jeder darf ins Schwitzen kommen nur Muttern nicht.
Manche haben vergessen, daß Mutter sein eine Berufung und kein
Beruf ist.
Einige werden sich jetzt denken, ich gehe immer auf die Frauen los.
Naja, das liegt in der Natur der Sache. Wir reden hier nun einmal
über eine bestimmte Sorte von Frauen die bei mir permanent Brech-
reiz auslöst.
Es sollte endgültig in die Köpfe aller rein, daß nach einer Trennung
das einzig gemeinsame noch die Kinder sind.
Eines möchte ich aber schon auch noch sagen. Männer, die sich
ganz nach dem klassischen Vorbild ein Heimchen am Herd wünschen
(nicht negativ gemeint), dürfen sich nicht wundern, daß wenn es vorbei
ist, Frau nicht sofort in den Arbeitsprozess wieder Platz findet. Besonders
dann nicht, wenn sie vielleicht schon viele Jahre raus ist. Das sollte
vielleicht auch vorher bedacht werden.
Oh man... ich hoffe ich kann verständlich machen was ich meine und
worum es mir geht. Ich ertappe mich schon dabei, wie ich es mir murmelnd
selbst erkläre :puzz: und traue mich schon gar nicht mehr Korrektur zu
lesen weil ich immer denke, das sollte ich noch hinzufügen und jenes
muss ich streichen.
Gruß
Marina
Hallo Aniram,
jetzt bin ich auch schon ne Weile um Dein Topic rumgeschlichen und habe mich nun doch entschieden etwas zu posten.
Die Kosten für ein Kind ja das ist wohl wirklich keine einfache Sache und für viele scheint die Umsetzung nach einer Trennung grade zu unmöglich.
Da ich meinen Junior ausschliesslich damit versorge was ich verdiene, ist mir sehr wohl bekannt wieviel mich das kostet.
Dadurch das ich, im Gegensatz zu meinem Leben als Single, keine Schichten mehr arbeiten gehen kann verliere ich pro Monat ca. 500 Euro an Gehalt.
1/3 meines Gehaltes fliesst in die Miete und der Rest in Strom, Telefon und dann natürlich überwiegend ins Kind.
Am Ende des Gehalts ist manchmal noch einiges an Monat übrig auf Zuschüsse von meinem Vater kann ich nicht hoffen, da er es als Hartz4 Empfänger kaum schafft sich selbst zu finanzieren.
Was mich am meisten ärgert ist die Tatsache das man in diesem Staat letztendlich dafür bestraft wird wenn man als Mutter arbeiten geht. Die Steine die mir mein Arbeitgeber regelmässig in den Weg wirft sind unglaublich und beruhen immer auf die gleiche Aussage ich bin unflexibel, nicht wirklich einsetzbar usw.
Die Kosten für den Kiga vom Kurzen wurden vor über einem Jahr erhöht so das sie sich für einen Ganztagsplatz auf 381 Euro beliefen, ich dachte damals ich müsste spontan kollabieren.
Dadurch kam für mich der Ganz zum Jugendamt um dort einen Zuschuss zu beantragen den ich letztendlich auch erhalten habe.
Ohne diesen Zuschuss hätte ich das Arbeiten aufgeben können, da ich das nicht finanzieren kann.
Der KV kommt von sich aus nicht auf die Idee mal nachzufragen ob er mich bei irgendwas finanziell unterstützen könnte und beim Versuch ihm durch einen gemeinsamen Einkauf mal auf die Sprünge zu helfen bin ich kläglich gescheitert.
Auch von ihm wurde die Diskussion geführt was ein Kind in diesem Alter (3 Jahre) braucht und was das Kostet. Mittlerweile denke ich wenn vom Kv irgendwas in dieser hinsicht kommt, das er halt vom Leben mit Kind keinerlei Ahnung hat.. Dafür hat er in letzter Zeit Freizeitaktivitäten für den Kurzen spendiert, was mir auch genügen würde.
Klar sind die Kosten für Kinder auch vom jeweiligen Alter abhängig, allerdings werden sich die unterschiedlichen Faktoren wahrscheinlich wieder aufheben, was beim Kleinkind noch die WIndeln kosten sind beim Teenager wahrscheinlich das Telefon usw.
Ob und in wie weit die DT zu hoch angesetzt ist kann ich nicht beurteilen, ich merke nur im alltäglichen Leben das , selbst wenn man spart, die Kosten eigentlich nur steigen.
Allerdings zu argumentieren man könnte den Umgang mit Kind nicht durchführen, weil die Kosten für das Essen so hoch wären naja ich glaube da brauch mir keiner mit zu kommen.
Ob ich für mich alleine kochen muss oder für zwei macht wirklich kaum einen Unterschied.
Lieben Gruss
Kruemel1
Hallo Krümel...
und natürlich andere, die sich angesprochen fühlen.
Alles was ich hier sage und kritisiere bezieht sich hauptsächlich
auf Frauen und Mütter, die nicht arbeiten wollen. Wobei auch
hier wieder die Betonung auf "wollen" liegt.
Ich bin nicht so blauäugig und zu denken, daß das alles ein
Spaziergang ist.
Mir ist völlig klar (ist auch nicht zu übersehen und zu überlesen),
daß die Arbeitsmarktlage bei euch besonders traurig ist. Auch
ist mir bewußt, daß sehr viele Arbeitgeber einem das Leben
nicht leicht machen.
Das man solche Mütter nicht im Stich lassen kann ist eine Sache
worüber nicht zu diskutieren ist.
Aber hier gilt mein Vorwurf auch immer wieder dem Staat. Der
putzt sich bei euch schon in einer Art und Weise ab, das mir das
Grausen kommt.
Und es ist doch auch der Staat, der Kinder reklamiert um das
Gefüge aufrecht zu erhalten.
Es kann in meinen Augen nicht der Weisheit letzter Schluss sein,
eine wie es bei euch so schön heißt "nacheheliche" Solidarität
an den Tag zu legen, die die einen dazu verpflichten zu schuften
wie die Doofen und die anderen nur, ihre Hände in den Schoss
zu legen.
Das Du dir ein wenig mehr Hilfe und Unterstützung vom Vater
Deines Kinder erhoffst und wünscht, ist verständlich und auch
nicht unverhältnismäßig.
Ich konnte aus Deinen Post auch noch nie herauslesen, daß
Du ihn ausnehmen wolltest.
Gruß
Marina
PS.: Juchuuu, jetzt hab ich das auch heraus wie das mit der Farbe geht.
Wer lesen und vor allem genau schauen kann ist tatsächlich eindeutig im Vorteil :phantom:
Dadurch das ich, im Gegensatz zu meinem Leben als Single, keine Schichten mehr arbeiten gehen kann verliere ich pro Monat ca. 500 Euro an Gehalt.
Hi Krümel,
diese Art der Argumentation trifft man immer wieder mal bei Frauen (von Männern las ich derartiges noch nie). Allerdings ist sie, weshalb nur, stets sehr einseitig, die Darstellung stets darauf abzielend, die arme Frau zum Opfer zu stilisieren. Denn wenn man schon ein virtuell verlorenes Einkommen anzieht, sollte man die Sache 'rund' machen: den nicht erzielten Einkünften beim Soll steht auf der Habenseite ein ganz reales Kind gegenüber. Diese zumindest implizite Aufrechnung von Geld gegen Kind finde ich, und das ist ein sehr freundliche Euphemismus, höchst bedenklich.
Ach ja: sollte meine Tochter mal von ihrer sogenannten Mutter zu mir ziehen, wird diese nicht nur niemals KU zahlen, sondern sogar weiterhin von mir EU erhalten, das sogenannte Familienrecht garantiert das. Dennoch werde ich nicht anfangen, Aufrechnungen wie die deine oben anzustellen. Warum? Na weil ich zum einen auch die anderen Aspekte an der Sache sehe, vor allem, dass mein Kind von diesem Zeitpunkt an endlich vernünftig betreut, gefördert und gefordert wird. Und zum anderen, weil mir das weibliche Berufsopfergen fehlt.
cya,
elwu
@ elwu,
ich bin mir bei dir nicht ganz sicher ob du das ganze Posting von mir gelesen hast.
ein virtuell verlorenes Einkommen anzieht,
:question:
Ich weiss doch was ich vor und nach der Schwangerschaft verdiene bzw. verdient habe und das ist jetzt definitiv weniger. Denn ich arbeite seit der Kurze 8 Monate alt ist.
Gruss Kruemel1
Hallo Elwu !
Können wir uns darauf einigen, daß die Ungerechtigkeiten
"des Lebens" nicht nur Männer sondern auch Frauen treffen
können ?
Irgenwie versteh ich Deine verbalen Ohrfeigen manchmal nicht :question:
Natürlich steht den verloren gegangen € 500,-- ein Kind auf der Haben-
seite gegenüber. Nur was hat das damit zu tun ?
Krümel braucht mich zwar nicht zu ihrer Verteidigung, die kann das ganz
gut selbst, aber mich interessiert es.
Sie geht arbeiten, fordert keinen Unterhalt für sich, auch nicht, daß der
KV die Kosten des Kindergartens übernimmt. Sie macht all das nicht was
sie wohl könnte und was vielen Exen vorgeworfen wird.
Ich verstehe Deine Ausbrüche sehr oft und teile sie, aber hier komm ich
einfach nicht mit.
Hab ich was verpaßt ?
Gruß
Marina
ich bin mir bei dir nicht ganz sicher ob du das ganze Posting von mir gelesen hast.
Ich weiss doch was ich vor und nach der Schwangerschaft verdiene bzw. verdient habe und das ist jetzt definitiv weniger. Denn ich arbeite seit der Kurze 8 Monate alt ist.
Hallo Krümel,
ich bin mir bei dir nicht ganz sicher ob du das ganze Posting von mir gelesen hast. Denn schon wieder schreibst du nur vom geringeren Verdienst. Vielleicht habe ich mich ja mißverständlich ausgedrückt: es steht dem gegenüber ein Kind, dein Kind. Wie kann man das eine als Nachteil beklagen, das andere aber schlicht ignorieren?
cya,
elwu
Können wir uns darauf einigen, daß die Ungerechtigkeiten
"des Lebens" nicht nur Männer sondern auch Frauen treffen
können ?
Hallo Aniram,
können wir uns darauf einigen, daß die Ungerechtigkeiten "des Lebens" nicht nur Männer sondern auch Frauen treffen sollen? Was das Thema hier betrifft, sehe ich allerdings die Wahrnehmung von 'Ungerechtigkeit' recht einseitig bei monetären Einbußen. Nun ja, jeder hat so seine Prioritäten. Ach ja, in diesem Thread habe ich weder verbal geohrfeigt noch einen Ausbruch gehabt (sondern eine Beobachtung angemerkt). Hatte ich hier genaugenommen noch nie. Glaub mir, das würde sich ganz anders lesen. Und das willst du nicht, ich nicht, und auch sonst niemand 😉
cya,
elwu
Hallo Elwu !
Deine Worte finde ich kränkend und auch ungerecht.
Oder sag mir, wo ich in diesem oder einen anderen Tread je für etwas anderes
als für die längst überfällige Gerechtigkeit den Vätern und auch Nur-Ehemännern
(weil auch die müssen manchmal für ihre Frauen weiter Unterhalt zahlen) einge-
treten bin.
Ich hab oft sogar Angst (übertrieben formuliert) als Nestbeschmutzerin betitelt
zu werden, was mir hier auch schon passiert ist. Ich habe diese PN damals
öffentlich gemacht mit meiner Antwort. Deep kann sich vielleicht noch daran er-
innern. Trotzdem hält mich das nicht ab zu sagen was ich denke. Entweder das
oder ich bin still.
Nach dem Mund rede ich keinen.
Gruß
Marina
PS.: Wenn allerdings mehrere der Meinung sind, ich sollte meinen Mund halten,
dann bitte ich darum es mir zu sagen. Dann weiss ich wenigstens Bescheid
und kann mich danach richten.
Hallo Marina, hallo Elwu,
wenn ich mich als stiller Mitleser dieses Forums mal kurz einmischen darf. Ich finde Ihr beiden solltet Euch nicht "streiten". Ich fand Eure Beiträge bisher relativ sachlich und hab nicht ganz verstanden, wieso Ihr Euch jetzt immer mehr aufregt, weil ich die einzelnen Beiträge nicht als verletzen-wollend o.ä. empfunden habe. Vielleicht habt Ihr mit Euren Statements nur die wunden Punkte des anderen getroffen. Für beide Meinungen ist in diesem Forum doch genügend Platz 😉
Obwohl ich kein alleinerziehender Vater bin lese ich sehr gerne in diesem Forum mit, insbesondere auch weil hier trotz der schwierigen und tlw. gegensätzlichen Situationen der Betroffenen sehr konstruktiv miteinander umgegangen wird :dauendrueck:
Liebe Grüße,
Kumi
Lieber Kumi !
Du darfst und ich finde Deine Worte ausgesprochen nett und anerkenne auch
die gute Absicht die dahintersteht.
Es hat mich nur einfach verletzt.
Außerdem, das Ziel kann doch nicht sein, daß es Frauen auch oder vielleicht
noch mehr treffen soll.
Da Ziel muss doch sein, daß gewisse Dinge nicht mehr geschehen oder so
weit wie nur möglich zurück gedrängt oder ausgemerzt werden.
Ich habe das schon mehrfach gesagt: Nur weil mein Mann ein unbrauchbarer
Ehemann und Vater war, halte ich jetzt nicht alle Männer und Väter für dasselbe.
Dann wäre ich auch nicht hier oder würde mich zumindest hier nicht einbringen.
Dann würde ich mir maximal insgeheim ins Fäustchen und ätschbätsch sagen.
Das und nichts anderes erwarte ich mir hier von den Männern und Vätern.
Ist das zuviel verlangt ?
(die Frage ist mehr rhetorisch gemeint)
LG Marina
Deine Worte finde ich kränkend und auch ungerecht.
Hallo Aniram,
das kann ich nicht nachvollziehen. Jedenfalls waren sie weder kränkend noch ungerecht gemeint. Schon gar nicht dir gegenüber. Noch mal: es geht mir ausschließlich darum, dass man nicht einseitig Nachteile aufzählen sollte, ohne die inhärent damit verbundenen guten Seiten dagegen zu stellen. Und in meiner Werteordnung ist nun mal das Glück, sein Kind nicht nur an 'Besuchswochenenden' bei sich zu haben und die erst dadurch entstehende Möglichkeit, ihm alle Liebe und alles menschenmöglich Positive mitzugeben, es so gut wie möglich auf ein freies, selbstbestimmtes, erfolgreiches und verantwortungsvolles Leben vorzubereiten, weit eher erwähnenswert als ein relativer Einkommensverlust. Vor allem, wenn die andere Seite der Relation, siehe oben, gar nicht beachtlich scheint, wo man doch so trefflich auf den monetären Aspekt allein abstellen kann.
cya,
elwu
@ elwu,
ich probier es einfach noch einmal letztendlich habe ich in diesem Topic gepostet weil es um Kosten der Kinder geht und wer das wie bezahlt bzw. wer welche Ansprüche hat.
So habe ich einfach nur ganz nüchtern die Kostenfaktoren benannt, das Kinder ne Menge spass bringen und das ich es sehr wohl geniesse den Kleinen grosszuziehen finde ich nicht wirklich erwähnenswert ,weil sebstverständlich,denn wäre das nicht so, hätte ich mich sicherlich nie für ein Kind entschieden.
Doch von dieser Freude und diesem Spass ist mein Kind weder ernährt noch gekleidet.
Letztendlich führen diese finanziellen Dinge auch wieder dazu, das ich mir Abhilfe schaffe indem ich mit einer Freundin eine Wg gründe um in diesem Punkt wieder mehr Luft zu haben.
Für mich sind die finanziellen Einbußen in diesem Staat genauso spürbar wie für jedes Paar das sich entscheidet ein Kind zu bekommen und dann ein Verdiener wegfällt., z.b durch die Erziehungszeit.
Gruss Kruemel1
Moin,
der Schreibstil von elwu hat manchmal etwas aggressives und man kann sich leicht auf den Schlips getreten fühlen, aber er hat bei nüchterner Betrachtungsweise nicht ganz unrecht. Allerdings haben auch Aniram und Kruemel nicht unrecht.
Die Probleme fangen bereits damit an, das wir ein antiquiertes Unterhaltsrecht haben, gepaart mit einem Anspruchsdenken des "ich will rundum versorgt werden!".
Drehen wir die Uhr einmal um 100 Jahre zurück, dann sah die Welt doch ganz anders aus. Kinder kriegen und arbeiten lagen eng beieinander. Der Staat hat sich einen dreck darum gekümmert, wie Kinder groß gezogen wurden und auch war es der "Gesellschaft" recht egal, wo die benötigten Gelder herkamen.
Wieder 100 Jahre vor, ist per Gesetzeslage beschlossen, das sich eine Frau durch die Entbindung eines Kindes das Recht erwirbt, gar nicht mehr (zumindest für einen gewissen Zeitraum) zu arbeiten. Die sogenannte eheliche Solidarität ist rein geschlechtsbezogen zum überwiegenden Nachteil des Mannes angesetzt und noch immer reden entsprechende Interssensvertretungen von den "NAchteilen" der Frauen ... denn sie haben in den letzten 30 Jahren ja so schönen Erfolg damit gehabt.
Auch muss der politische Wille aus der Rechtssprechung heraus, denn dieser hat hier nichts zu suchen. Es kann nicht sein, dass unter der Decke des Rechts politische Signale gesendet werden, dies steht dieser Fraktion - aufgrund der besonderen Stellung - der Gesellschaft nicht zu.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hi,
Hi,
Gierige Frauen können einfach nicht rechnen. Irgendwann fällt auch KU und KG weg. Natürlich haben diese KM, nicht fürs Alter vorgesorgt. Die paar Rentenanwartschaften, die sie vom KV mal erhalten haben, sind nicht wirklich prall. Weil man musste ja nicht arbeiten und konnte die Kinderkosten schön auf den KV abwälzen. Spätestens dann, wenn die Kinder aus dem Haus sind, ist Ebbe in der Kasse und dann fällt auf, dass man gänzlich die falsche Strategie gefahren ist. Da nützen staatlich Zuwendungen auch nichts mehr. Also eine kleinere Wohnung, weniger Geld usw. Das mit einem neuen Partner ist auch nicht ganz so einfach, weil so knackig ist man ja auch nicht mehr. Die Männer, die dann auf dem Markt sind, haben in der Regel ihr Ehewaterloo schon hinter sich oder wollten nie Verantwortung übernehmen.
Meine lieben ausgebeuteten Leidensgenossen. Das mache ich mir jeden Tag bewusst. Irgendwann kommt der Tag, an dem die Federn die wir gelassen haben wieder nachwachsen. Aber bei der Ex ………………. Naja.
Ich glaube an ausgleichender Gerechtigkeit. Nur dauert das im Familienrecht etwas länger.
Aber sie kommt.
Platt

