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Verhandlung wg. Beleidigung einer Familien-Amtsrichterin

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(@minna289)
Nicht wegzudenken Registriert

hi ggsg68,

anscheinend liest Du nicht richtig, sorgfältig oder auch ganz einfach so wie der nun angeklagte gehandelt hat.

Denn das ist die einzige Option die bleibt wenn man kein Geld hat.
Sowas erst gar nicht machen, die Klappe halten, einen Anwalt besorgen, nichts tun. Also sich immer Rat und Tat von anderen einkaufen. Denn nur was bezahlt wird ist gut.
Es ist nur gut dass ich nicht der Typ bin der das Verfahren an der Backe hat, denn mit soviel guten Ratschlägen hat der sicher nicht gerechnet.

denn es wurden durchaus gute Ratschläge gegeben z.b. hier:

Man kann darauf verzichten, groteske Schriftsätze zu verfassen. Man kann sich bei Leuten erkundigen, die sich auskennen, die helfen sogar, anständige Schriftsätze zu formulieren. Man kann einsehen, falsch zu liegen.

man muss es wie gesagt nur lesen wollen  😉

minna


Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...

AntwortZitat
Geschrieben : 03.03.2011 09:34
(@ggsg68)
Schon was gesagt Registriert

wieso? Im Prinzip sagen wir doch nur, dass es keine gute Idee ist, mit einem Messer zu einer Schiesserei zu gehen...

Minimalste anwendbare Strafe
verhängte die Amtsrichterin, selbst der Staatsanwalt forderte nur unwesentlich mehr.

Im Wesentlichen stellte die Amtsrichterin darauf ab, der Begriff "fälschen" beschreibe das Verändern eines Protokolles das bereits erstellt war.
Das Verändern des Sinns durch Unterlassung der Aufnahme von beweiserheblichen Tatsachen sei vom Begriff des "Fälschens" nicht erfasst.
Daher kann auch der Tatzeuge keine beweiserblichen Angaben zur Entlastung liefern.

Die Erheblichkeit des tatsächlichen Vorwurfs und die augenscheinliche Beweisbarkeit relativere zwar den Vorwurf der Verleumdung, macht ihn aber nicht zunichte.

Und natürlich die Reue 🙂

Bei der Beleidigung stellte die Richterin auf die "Sicht des unbeteiligten Dritten" ab, weder auf den Kontext noch auf die Rahmenbedingungen. Beweis durch Zeugin, der verletzten Amtsrichterin, liess sie nicht zu, dem entsprechend auch nicht die des Advokaten oder des Wissenschaftlers. Es käme darauf nicht an.

Alles in allem würdigte sie die Gesamtbeschau, sichtlich beeindruckt war sie von der Vorlage als Print zur Glaubhaftmachung der Stimmung
http://www.welt.de/welt_print/article2056490/Warum_bayerische_Richter_immer_wieder_denselben_Gutachter_bestellten.html
und von
"Familienrichter sind die Marionetten der GWG" http://www.lets-goerg.de/html/stoppt_die_allmacht_der_gwg_.html

Nach dem den etwa 15 Zuhörern der Mund verboten wurde, klatschten diese nur noch. Das war in Ordnung....... Herzlichen Dank an Alle!

Beste Grüße
Jürgen


AntwortZitat
Geschrieben : 03.03.2011 21:04
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