und das erneut und diesmal angeregt durch diesen Satz
von Kasper
...wird tatsächlich mehr für sie im Lohntütchen bleiben ... nur wird leider wenig bei den Kindern ankommen.
Mal abgesehen davon, daß ich ebenso davon überzeugt
bin und das ich obwohl es nicht nötig sein sollte immer
wieder zu erwähnen was ich von dieser Sorte Frauen
halte, frage ich mich trotzdem und da habt IHR die
Erfahrung und nicht ich.
Sind "eure" Frauen tatsächlich so ? Ich meine ganz ab-
gesehen davon, daß sie dem Expartner gegenüber
unter aller Sau verhalten, sind sie wirklich so abgrund-
tief schlecht, daß die Kinder förmlich neben den Schuhen
laufen müssen. Werden sie alle vernachläßigt und nur
als Mittel zum Zweck gesehen ?
Es fällt mir so schwer mir das vorzustellen. Versteht mich
bzw. meine folgenden Worte nicht falsch, aber... Mutter
sein ist doch tatsächlich so etwas wie ein Naturgesetz.
Im übertragenen Sinne wache ich mit den Gedanken an
meinem Sohn auf und gehe damit schlafen. Sein Wohl-
befinden, sein Glück... einfach das es ihm gut geht, nichts
ist mir so wichtig auf der Welt. Geht es ihm nicht gut, hat
er Probleme oder Sorgen was Gottseidank selten der
Fall ist, könnte man mir die Welt zu Füßen legen, sie
wäre ohne Bedeutung für mich.
Und jetzt lese ich hier immer häufiger davon, daß ihr
Männer der Überzeugung seid, die Kinder hätten es
besser bei euch.
Und ich frage mich natürlich wie kommt das. Kann sich
ein Mensch (wobei einer ja, aber so viele) so verstellen ?
Wieso habt ihr nicht früher erkannt was für einen Menschen
ihr da heiratet oder zumindest mit ihm Kinder bekommt.
Das soll jetzt kein Angriff sein... ich versuche nur zu ver-
stehen. Auch deshalb, weil man doch innerhalb kürzester
Zeit im Normalfall erkennen muss welchen Fehlgriff man
getan hat. Was mich natürlich auch wieder zu der Frage
bringt die ich schon einmal gestellt und damals auch
beantwortet bekommen habe.
Wieso macht man das so lange mit ?
Ich bin nicht mehr ganz sicher, es war entweder Ulliberne
oder Babbedeckel der damals meinte, man wolle es sich
nicht eingestehen.
Wenn ich lese was so mancher Mann mitmacht oder mit-
gemacht hat, dann stellt sich mir tatsächlich die Frage, wie
ist es möglich davor so blind gewesen zu sein.
Aber noch viel mehr eben die Frage wohin der Urinstinkt
hin ist für seine Kinder nur das Beste zu Wollen und zu
tun.
Weil wenn mein Kind mit zu kleinen Schuhen (als Beispiel)
herumläuft schade ich vorrangig doch ihm und nicht dem
Ex.
Ratlose Grüße
Marina
Liebe Marina,
mir als Mutter geht es so wie Dir. Grundsätzlich. Aber ich hab auch Phasen, wo ich meinen Zwerg auf den Mond schießen könnte. Zumindest in Gedanken 😉 Natürlich nie so, dass er da irgendeinen Schaden nimmt, außer ich mecker zu viel...
Ich kann mir aber vorstellen, dass viele Frauen sich von der Mutterrolle was ganz anderes versprochen haben und dann feststellen "Shit, das geht jetzt noch 15-20 Jahre so..." und sich so falsch darin vorkommen, dass sie die Rolle einfach nicht annehmen können. Und dann gibt es die ganz strunzdoofen (guck mal mittags Talkshows...) oder die, die wirklich psychisch nicht bei sich sind. Und diese, die subjektiv meinen, sie tun das beste fürs Kind und das objektiv ganz gewiss nicht tun.
Sicher gibt es auch Väter, die subjektiv sich selbst für die besseren Elternteile halten und es objektiv nicht sind.
Was jetzt objektiv das beste ist, wird sich selten kaum feststellen lassen, es sei denn es ist so offensichtlich, wie im Sonderfallforum.
Einfacher wäre es, wenn man sich als Eltern als Ergänzung betrachten könnte. Mein Mann z.B. hat eine Höllengeduld was Kleinkindspiele angeht, kann stundenlang auf Spielplätzen abhängen. Ich mag das nicht so. Ich knuddel und kuschel und tobe, mache alberne Sprachspiele, lese, erfinde Geschichten. All das ist meinem Mann nicht so gegeben. Würde also einer von uns "wegbrechen", würde Lausebacke was fehlen. Auch was das "kümmern" im Gesundheitsbereich oder Ernährung angeht, haben wir ganz unterschiedliche Schwerpunkte, wenn auch viele Gemeinsamkeiten. Subjektiv aus der Sicht von jedem von uns könnte er es bei jedem von uns "besser" haben. Objektiv ergänzen wir uns einfach und jeder von uns hat seine guten und schlechten Seiten und Einflüsse auf die Entwicklung des Zwerges.
Problem ist eben, wenn einer anfängt, sich für besser zu halten, weil die Bereitschaft, sich als Ergänzung zu sehen, einfach wegfällt.
Wie gesagt, ich rede jetzt von den "Durchschnittseltern" und nicht von den Hardcorefällen.
Außerdem ist vieles in Relation zu sehen. Während ich z.B. finde, regelmäßig Zähneputzen, Grundmanieren, Schule ernstnehmen usw. ist nun mal wichtig, tut es beim anderen Elternteil eben die relaxtere Version bei diesen Dingen.
Für mich ist das Fazit, es gibt keinen "besseren" Elternteil. Oder jeder Elternteil ist mal besser, mal schlechter. Das ist ja auch immer abhängig von der Grundverfassung des jeweiligen Elternteils.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Marina,
es ist noch viel schlimmer. Ich schreib schon seit Jahren öffentlich nur noch über die Spitze des Eisbergs, weil ich fürchte, dass ich Göga schaden könnte.
Es fällt mir so schwer mir das vorzustellen. Versteht mich
bzw. meine folgenden Worte nicht falsch, aber... Mutter
sein ist doch tatsächlich so etwas wie ein Naturgesetz.
*hüstel*
Schaust du Nachrichten? Kannst du den Nachrichten entnehmen, dass Mütter ihre Kinder mehr beschützen als Väter?
Wieso macht man das so lange mit ?
Mein Mann hätte nie seine Kinder im Stich gelassen. Und wenn er seine Ex verlassen hätte, dann wäre er sich so vorgekommen.
Weil wenn mein Kind mit zu kleinen Schuhen (als Beispiel)
herumläuft schade ich vorrangig doch ihm und nicht dem
Ex.
Es gibt Exen, die schonen in erster Linie ihr Portemonnaie...
Ach Marina, ich bin auch mit zu kleinen Schuhen großgeworden, meine Füße sind echt hässlich und verhunzt. Meine Eltern hatten aber immer genug Ziggis und Schnaps zu Hause. Mir hat mal jemand erzählt, dass ich zwei Möglichkeiten hatte: entweder ich werde genauso wie meine Eltern oder ich werde das Gegenteil.
Es ist schon lange her, seit der Vertreibung aus dem Paradies...
eskima
Unglaublich ....
jetzt werden meine Sätze bereits aus dem Zusammenhang für neue Themen genutzt ....
Ich will mal meinen, dass man das Problem nicht zu einseitig als Männlich oder Weiblich betrachten sollte! Die Männer der letzten 30 / 40 Jahre sind in einer Idiologie großgeworden, mit anderen Ansichten, deren Großmütter Deutschland aufgebaut haben und deren Eltern zu einem großen Teil ohne Väter aufwuchsen. Hierdurch ist ein anderes Selbstbewusstsein entstanden, welches für uns selbstverständlich ist.
Die Feministinnen haben nie damit gerechnet, dass dies so kommt. Daher muss nun der Mann als Subjekt verteufelt werden ...
Ok, Spass beiseite.
Wir sind hier wirklich die Spitze des Eisberges. Hier treffen sich die Extremfälle, dort wo es nicht, ganz und gar nicht normal läuft. Die von der Rechtssprechung übervorteilt werden, die mit dem Schwachsinn zu kämpfen haben.
amen dieses Urteil gesprochen wurde, im Namen des Volkes war DAS jedenfalls nicht"!
Die Gründe sind sehr unterschiedlich. Zum einen kann es die Überlastung der Jutiz sein, dann das Pauschale - die Mütterlastigkeit des Systems, selbstherliche Behörden und auch Richter, bei denen man für sich selber nicht die Frage beantworten kann, warum er dieses Amt bekleidet.
Aber was wollen wir uns beklagen? Solange wir immer nur brav bei 4 Parteien unser Kreuzchen machen und es Menschen gibt, die es als "Widerstand" ansehen, nicht zur Wahl zu gehen, wird sich nichts ändern ....
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Moin,
beim Lesen von Kasper hatte ich einen spontanen Gedanken: es wird ganz viele Mütter geben, die genauso wie Marina denken, dass Müttersein "angeboren" ist und keine Mutter ihrem Kind schaden würde. Ich gebe zu, dass ich vor 10 Jahren auch zu dieser Kathegorie Mutter gehörte.
Genau diese Mütter-Menschen hab ich zum Beispiel auf dem Jugendamt erlebt. Und Väter-Menschen, die dieses Müttersyndrom genauso inhaliert hatten. Wenn nun eine Mutter sagte: ich liebe meine Kinder, ich tue alles für meine Kinder! dann wurde ihr vorbehaltlos geglaubt und wenn etwas offenbar wurde, was nicht dem Kindeswohl entsprach, dann war die Mutter in einer schwierigen, einmaligen Situation und es wird nie wieder vorkommen.
Wohingegen (Scheidungs-)Väter als Querulanten angesehen werden, die das gutgehende System Mutter-Kind(er) in Gefahr bringen. Wenn ein Vater sagt: ich liebe meine Kinder, ich tue alles für meine Kinder! dann legt man ihm nahe, die Meinung der Mutter zu übernehmen, weil eine einvernehmliche Erziehung für die Kinder das Beste wäre.
Sorry für die Abschweifung, musste grad mal raus... :redhead:
eskima
Moin
Es gibt immer solche und solche.
Es gibt solche, die "gute" Mütter sind und es gibt "schlechte". Ebenso verhält es sich bei Vätern. Es kommt auch hier oft genug die Frage von Müttern auf, ob sie den Vater nicht zum Umgang mit den Kindern "zwingen" können.
Meine Ex z.B. ist (vorsichtig ausgedrückt) ein feminines Disaster, was ihre Fürsorge gegenüber den Kindern angeht, während meine LG sich schon fast überanstrengt eine gute Mutter zu sein. Ich (Achtung Eigenlob) würde alles für meine Kinder tun, wärend dem Vater der Tochter meiner LG des öfteren in den Allerwertesten getreten werden muß.
Prinzipiell sollte man es nicht am Geschlecht fest machen, ob jemand gesellschaftlich gesehen ein guter oder schlechter Elternteil ist, auch wenn manche diesen Bezug immer wieder kleinlichst suchen.
Mir stellt sich eher eine andere geschlechtsneutralere Frage:
Was bringt Elternteile dazu, die einfachsten gesellschaftlichen bzw sogar die naturgesetzlich vorgeschriebenden Verhaltensformen zu vernachlässigen?
Gruß
Martin
Hallo Phoenix,
Mir stellt sich eher eine andere geschlechtsneutralere Frage:
Was bringt Elternteile dazu, die einfachsten gesellschaftlichen bzw sogar die naturgesetzlich vorgeschriebenden Verhaltensformen zu vernachlässigen?
Was sind denn einfachste, gesellschaftliche oder naturgesetzlich vorgeschriebene Verhaltensformen? *dumm guck*
Gruß
eskima
Moin,
ich denke, man muss in diesem Zusammenhang vor allem die Unreife vieler Menschen - Männlein wie Weiblein - sehen. Denn zum Eltern werden gehört zunächst nicht mehr als eine "absolvierte Pubertät", sprich Fortpflanzungsfähigkeit.
In meinem eigenen und vielen anderen Fällen habe ich erlebt, dass man unterscheiden muss zwischen Elternschaft während der Ehe/Beziehung und der danach. Weil zahlreiche Eltern ihre "bad emotions" über die Kinder austragen - im Wissen, den verhassten Ex-Partner damit am meisten zu treffen. Vielleicht auch, weil sie wissen, dass sie diesem Partner über die Kinder ein Leben lang verbunden bleiben und eben nicht einfach ihrer Wege gehen können wie ein kinderloses Ehepaar. Und natürlich auch, weil das deutsche Unterhaltsrecht wunderbare Ansätze bietet, dem oder der Ex über die Kinder finanziell zu schaden: Der Traum vom lebenslangen Honeymoon, den man am Tag der Hochzeit (vielleicht) mal hatte, ist geplatzt; also soll der/die andere jetzt dafür bluten.
Die Werte, die ich meinen Kindern zu Ehezeiten vermitteln wollte, sind dieselben wie heute - aber sie werden von meiner Ex anders gesehen. Und da sie nach der Trennungs keinen Einblick mehr hatte, wie wir unsere gemeinsame Zeit verbringen, konnte das ja nur negativ sein. Die Kinder haben Spass bei und mit Papa und seiner LG? Vollkommen undenkbar! Also konnte sie nach unserer Trennung gar nicht anders als alles zu diskreditieren, was ich tue - auch wenn sie es zu Ehezeiten toll gefunden hätte. Und allen zu erklären, dass sie ja schon zu Ehezeiten praktisch eine "verheiratete alleinerziehende Mutter" gewesen sei.
Wie gesagt: Wir reden hier nicht über die verantwortungsvollen Erwachsenen, die sich auch nach ihrer Trennung als Mensch und Elternteil respektieren. Ein Forum wie vatersein.de ist nur entstanden, weil es auch andere gibt - und den unsäglichen gesellschaftlichen Konsens, dass Mütter grundsätzlich nur das Beste für ihre Kinder wollen und tun. Unser mütterlastiges "Familienrecht" stützt diese Annahme und belohnt entsprechendes Verhalten in vielen Fällen. Ich wage die Behauptung, dass die Folgen noch gar nicht absehbar sind - aber viele dieser heutigen Supermütter werden sich wundern, warum sie keine Enkel kriegen...
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo zusammen,
ich glaube, dass das zwei getrennte Paar Schuhe sind.
Das Muttersein und Vatersein ist uns wahrscheinlich angeboren und wird auch praktiziert, denn wer hat schon Interesse, seinen Kindern irgendwas antun zu wollen. Sicherlich gibts da den ein oder anderen, aber der gehört doch eigentlich in die "Knecke" oder zumindest mal an die Hand genommen.
Der andere Schuh ist doch, dass im Moment der Verletzung aus den Kindern eine " Ware" wird, die zum handeln eingesetzt wird und das ist weit ab von Mutter und Vatersein. Die Theorien und Praktiken aus dem Familienverbund sind bei getrennten Eltern nur noch oder garnicht mehr anwendbar.
Ich habe auf einer Rechnung einen interessanten Satz gelesen:
Erweiterter Eigentumsvorbehalt: die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
Das mal umgesetzt auf die Familiensituation lässt einen stundenlang philosophieren.
Ich glaube nicht, das wir hier die Spitze des Eisbergs sind, sondern das wir das Abgebrochene Eis sind und irgendwann in die Atmosphäre verdunsten, nähmlich dann wenn die Kinder erwachsen sind, allerdings mit dem guten Gefühl was getan zu haben.
Der Eisberg sind all die, die garnichts unternehmen, alles in sich reinfressen und alles als gegeben hinnehmen und irgendwann vergrätzt sind.
Der geistige Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null und dass nennen sie dann Standpunkt - Albert Einstein
Ojegerle 😡
Glücklicherweise kennen mich doch genügende und
nehmen mir eine unglückliche Wortwahl nicht krumm
und wissen, das ich es SO nicht gemeint habe.
Mir geht es auch nicht um Wertung, nicht darum ob
oder das Mama besser ist. Und das Gegenteil ist ja der
Fall.
Für mich ist es eine schlimme Vorstellung, daß eine
Mutter lieber sich selbst etwas kauft als ihrem Kind.
Dabei ist belangslos ob es sich dabei um Nahrung,
Kleidung oder auch immer handelt.
Die Horrorvorstellung aber schlechthin ist für mich,
daß eine Frau ihre billige Rache (egal ob berechtigt
oder nicht) auf dem Rücken ihres Kindes austrägt.
Das meinte ich mit "Naturgesetz !"
Keine "normale" Mutter läßt zu oder verursacht es
sogar, das ihrem Kind Leid zugefügt wird.
Himmel... mir liegen so viele Worte auf der Zunge,
manchmal ist es echt schwer sie auf Papier zu
kriegen, besonders dann wenn ich mich echauffiere.
*seufz*
Marina
'Tschuldige... wollte Dich nicht beklauen, es ist nur
wieder aufgrund Deiner Worte in mir hochgekommen.
Hallo Marina,
Menschen wie Du und ich (und andere hundert hier) werden niemals verstehen, wie eine Mutter (oder ein Vater) ihren eigenen Hass und Müll über den Kindern auskippen können, um ihr eigenes Versagen, ihre eigenen Defizite zu kompensieren. Wir lesen es hier jeden Tag, und ich komme aus dem Kopfschütteln manchmal nicht mehr heraus.
Man möchte diese Personen packen, und mit Gewalt versuchen, ihnen Verstand einzuprügeln, wenn es denn irgendetwas nutzen würde...
Aber leider funktioniert das meistens nicht.
Selbst wenn diese Menschen wieder zur Besinnung kommen, irgendwann, selbst wenn sie dieses Verhalten "nur" zwei Wochen an den Tag legen würden (aber meist dauert es sehr viel länger bis ewig), der Schaden ist da.
Was es in den Kindern anrichtet ist unverzeihlich.
Marina, wie du weißt ist mir momentan reichlich zum Schreien und Weinen, was dieses Thema angeht.
Und das Schlimmste ist die gottverdammte Hilflosigkeit, mit der man danebensteht.
Lesemaus (die weinen und schreien würde, wenn es denn was nutzen würde...)
Getretener Quark wird breit, nicht stark
Was sind denn einfachste, gesellschaftliche oder naturgesetzlich vorgeschriebene Verhaltensformen? *dumm guck*
Naturgesetzlich ist alles, was wir teilweise auch an Tieren mit ihren Jungen beobachten können, wärend gesellschaftliche Werte vom Umfeld geprägt werden.
naturgesetzlich = z.B. Ernährung / Beschützen vor Gefahren ( beaufsichtigung / wettergerechte Kleidung )
gesellschaftlich = z.B. gepflegte Kleidung, gepflegtes Aussehen (ein gepflegter Haarschnitt ist kein Naturgesetz)
Gruß
Martin
Mir fällt da gerade was ein:
Mein Stiefsohn ist seinem "Richtigen" Vater sehr ähnlich und mein Kleiner kommt nach mir. Ich unterstelle Exe einfach mal, dass sie in den Jungs die Erzeuger wiedererkennt und sie -evtl. unbewusst- entsprechend behandelt.
Ich kann mich dunkel an Situationen zu Ehezeiten erinnern, in denen Exe das so oder so ähnlich bzgl. des Großen auch mal zum Ausdruck gebracht hat.
Nein, ich verstehe es nicht.
Seit der Jüngste (Stiefkind) mir das Geld wiederholt geklaut und mit Engelsgesicht gesagt hat, dass er nichts genommen hat, wir ihm dann "bewiesen" haben, dass er das Geld genommen und er unter dieser Beweislast zusammengebrochen und gestanden hat - ist auch ein Band zerschnitten worden.
Aber er wird von mir immer noch so behandelt, wie es sich für einen 12-Jährigen gehört. Er wird von mir versorgt, was die elementaren Dinge angeht. Wir unternehmen auch gemeinsame Dinge, die ihm Spaß machen. Aber ich muss sagen, dass ich doch irgendwo auf Distanz gegangen bin.
Von daher können vielleicht auch leibliche Eltern auf Distanz gehen. Aber diese Distanz betrifft doch eigentlich keine elementaren Bedürfnisse? Oder doch?
Gruß
eskima

