Und eine Sache noch dabei: Heute gab es zum Mittag Leber. Das Organ hat ein Schwein gespendet, das die Spende nicht überlebt hat (wie die meisten Spender). Mit gebratenen Zwiebeln, selbstgemachten Stampfkartoffeln und Sauerkraut. Lecker.
Einen positiven Aspekt habe ich in deinem Post gefunden: ein weiteres Absinken des Niveaus ist kaum zu befürchten.
Gruß
eskima
@Eskima,
hat gebratene Leber weniger mit Organspende zu tun als Organspende mit Vatersein, oder warum jetzt?
Sieh es als Ausdruck meiner Kritik, meinetwegen als Niveauregulierung oder als was-weiss-ich. Ich habe meine Ideen, Du Deine. Ob Leber nun gespendet wird oder auch (soweit nichtmenschlich) gegessen, ist eine Frage des Geschmacks.
Gut, dass Du die CBR nicht magst, ist dir anzulasten. Darüber können wir streiten...
Gruss,
Michael
Ich empfehle übrigens Monthy Python: Sense of Life. Da ist ne tolle Szene, wo es genau um Leberspenden geht. Im Anschluss kommt das: "Just remember that your living on a planet that's revolving....always look on the bright side of life..."
Mensch weisnich,
ich wär dir echt dankbar, wenn du das Thema etwas sensibler handhaben würdest. Wenn du das nicht willst oder kannst, dann halte dich doch hier einfach mal raus :mad:.
Mir ist das Thema sehr ernst und wichtig, ich finde solche Kommentare dann einfach überflüssig
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
@Eskima,
das Grundproblem des Daseins ist das Risiko des Todes. Da kann man jetzt ein Problem draus machen, ändern tut man es nicht. Aber traurig sollte das nicht machen. Weil es auch normal ist.
Und wenn es dich nun zerrissen hat und deine Organe tauglich sind (das ist nämlich ganz oft nicht so), dann kommen die Ärzte auf deine Familie zu und fragen, ob sie deine Organe haben können. Derweil wirst du sogar 'lebendig' (eher: frisch) gehalten.
Und je nachdem, wie die Kultur in der Familie ist oder was zuvor abgesprochen wurde, geben diese den Ärzten einen positiven / negativen Bescheid.
Ich weiss nicht genau wo das Problem ist. Entweder ist es ok für jemanden, nicht vollständig ins Himmelreich zu gehen, oder halt nicht. Ich glaube, dass ich meine Leber nicht für drüben brauche, also ist es ok für mich, zu spenden. Ich kann vielleicht jemanden etwas helfen.
Problematisch ist es doch nur, wenn man sich nicht mit dem Tod auseinandersetzen kann oder will. Viele verdrängen es, auch aufgrund unser ewig-jugendlichen Kultur. Wenn ich alles tue um mit 50 so auszusehen, wie mit 25, dann kann ich nicht so ohne weiteres darüber sprechen, was 'danach' ist.
Ich habe aber eine andere Kultur. Für mich gehört Sterben dazu. Ich mache mir Sorgen um den Rest von mir, damit meine ich aber den lebendigen Teil in Form meiner Kinder; mein Körper ist dann nur noch Materie.
Aber das muss halt jeder im stillen Kämmerlein mit sich selbst ausmachen. Im Forum wird man keine allgemeine Lösung finden.
Gruss,
Michael
Hallo Weisnich,
Gut, dass Du die CBR nicht magst, ist dir anzulasten. Darüber können wir streiten...
sorry, da muss ich passen, weil ich einfach keine Ahnung davon habe und in dem Fall halte ich mich an die alte indianische Weisheit 😉
Darf ich deine Haltung so interpretieren, dass dich das Thema langweilt, bzw. es für dich so sonnenklar ist, dass sich eine Diskussion darum einfach nicht lohnt und es dich sowieso mehr interessiert, wie du deiner Ex den LG nachweisen kannst?
Dein letztes Post hingegen fand ich sehr ansprechend und stimme dir in vielen Punkten zu.
Aber das muss halt jeder im stillen Kämmerlein mit sich selbst ausmachen. Im Forum wird man keine allgemeine Lösung finden.
yep! Eine einvernehmliche Lösung wurde hier wohl auch nicht gesucht.
Gruß
eskima

