bmrk hatte ja in nem anderen threat einige Fragen aufgeworfen.
Ich hab zwar einen Ausweis, aber das mit der Knochenmarkspende hab ich bisher leider noch nicht gemacht (allerdings weil ich die Kosten scheue, die man ja erstmal selber übernehmen muß bei der Typisierung. oder hat sich das geändert?)
Mein Erst-Hilfe-Kurs ist leider schon etwas her und die Ausbildung, die ich machen wollte, damit ich selber bei einem der Dienste Kurse in Erster Hilfe am und für Kinder geben könnte, mußte ich leider durch den Umzug erstmal canceln ;(
Wie steht das bei euch und welche Gründe habt ihr für oder gegen eine Organspende bzw. Knochemarkspende?
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi,
Organspendeausweis hab ich und trag ihn auch bei mir. Mein Grund ist ganz einfach: Leben retten.
Mir ist es auch wurscht, was mir bei meinem Ableben "rausgepult" wird. Meine Lunge ist jedenfalls nicht mehr zu gebrauchen... :tutmirleid:
Grüsse
sky
Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Daraus folgt: Je mehr Käse, desto weniger Käse 
hi,
ich wollte mich für die knochenmarkspende typisieren lassen und habe mich informiert, darf aber aufgrund diverser umstände nicht. leider, ich hätte da gerne geholfen.
organspende geht aus dem gleichen grund auch nicht....
gruß
tortour
Was ich weiß, ist ein Tropfen - was ich nicht weiß, ein Ozean
Huhu!
Bin Organspender und bei der DKMS typisiert.
Kostete 50 Euro. Hab ich gemacht, bevor ich Lausebacke bekam, weil ich mir dachte, wenn der mal was hat, wünsche ich mir auch, sein "Zwilling" hätte sich typisieren lassen...
GLG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
ich hab mich für die knochenmarkspende typisieren lassen und habe den entsprechenden ausweis,
sollte ich jemals in frage kommen, ist es auch für mich selbstverständlich zu spenden.
gruß leines
Hallo Ihrs,
also ORganspendeausweis hab ich auch schon lange, hab das auch mit meinen Kids besprochen dass ich es unglaublich wichtig finde und sie da bitte nix anderes machen sollte mir mal was passieren. Wenn ich nix mehr merke isses mir wurscht *schäm*
DKMS... hab ich nich... und ich gebe zu ich bin zu feige. Hab ne riesige Angst vor Spritzen jeder Art*jammer* .
Ich denk wenns mal in der Bekanntschaft oder so akut wird wäre ich aber bereit das zu machen... so anonym seh ich zwar den Nutzen aber meine Angst is da größer *ganzdollschäm*
LG
Nena
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum
Ich bin Besitzer eines Blutspendeausweises seit 1980.
Anfang 1990 als mich das RK mal wieder bat zu kommen hab ich mich auch als
Knochenmarkspender angeboten.
Ich erinnere mich noch das eine Ärztin meine Unterlagen zur Hand nahm, mir danach
noch ein paar Fragen stellte und dann bedauernd ablehnte.
Bevor ich Fragen stellen konnte wurde es hektisch dort und ich bin nicht mehr dazu
gekommen den Grund zu erfahren. Da ich aber damals schon aus anderen Gründen
als heute Medikamente einnehmen mußte vermute ich, daß das der Grund war.
Organspendeausweis habe ich keinen. Ich denke aber, daß ich auch hier abgelehnt
werden würde wenn schon mein Knochenmark nicht in Frage kommt. Ich muß aber ehrlich
zugeben, weiter darum gekümmert hab ich mich nicht.
Probleme hätte ich persönlich überhaupt keine.
Mir geht es da ähnlich wie Sky, es würde mich wenig stören wenn man mich ausbuddeln
würde. Meine Lunge wäre aber wahrscheinlich auch nicht brauchbar.
Aber ich hab auch einen Grund mich zu schämen. Bei mir ist es allerdings nicht die Angst
vor Spritzen sondern es wäre mir unerträglich wenn ich wüßte, daß ein Mensch den ich sehr
liebe sozusagen leergeräumt würde.
Bei mir selbst es mir egal. Aber die Vorstellung jemand würde meinen Sohn.... ich darf gar nicht
daran denken. Ich schäme mich dafür, aber alles andere wäre eine Lüge.
Ich hoffe, ich komme nie in die Lage gefragt zu werden. Wahrscheinlich wäre ich eh zu feige egoistisch
nein zu sagen aber ich weiss, daß ich sehr unglücklich wäre.
In Österreich dürfen Ärzte meines Wissens allerdings, wenn Patienten es nicht ausdrücklich untersagt
haben, die Organe ohne Einwilligung der Angehörigen entnehmen.
Sie fragen aber trotzdem nach, was ich in dem Fall sinnlos finde.
Gruß
Marina
Moin,
hab natürlich auch einen Organspenderausweis und trag ihn immer bei mir. Ich fände es aber besser, wenn man nicht so ein lausiges Stück Papier bekommen würde, sondern eine Chip/Plastikkarte oder sowas, denn ich finde , den Ausweis kann man leicht übersehen, verlieren oder sonstwas.
Ich habe sogar zeitweise überlegt, ob ich meinen Körper nach meinem Ableben nicht für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stelle, da mir relativ egal ist, was mit meinem Kadaver passiert, wenn mich der Sensenmann holt. Soweit ich weiß, werden dann sogar die Bestattungskosten übernommen. Wie das genau läuft, hab ich aber noch nicht genau herausbekommen....
Gruß Kuwe
Einen Organspendeausweis habe ich noch nicht,dazu konnte ich mich noch nicht durchringen!
Nicht aus dem Grund keinem Menschen helfen zu wollen,sondern weil ich nicht daran denken mag ,daß es auch jederzeit ein Ableben meinerseits geben könnte.
Blut spenden wollte ich auf jeden Fall...ich bin vor Jahren ganz mutig zum Blutspendetermin getabst und wurde nach 30 min.wieder heimgeschickt mit den Worten:" Das bischen Blut was Sie haben können Sie für sich behalten!"
Erst später habe ich erfahren,daß man mindestens 50 Kg wiegen muß...ich glaube diese magische Zahl werde ich in 10 Jahren noch nicht haben.
LG
Domino
Gehe Deinen eigenen Weg,dann verläufst du dich auch nicht !
Hallo Kuwe !
ob ich meinen Körper nach meinem Ableben nicht für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stelle, da mir relativ egal ist, was mit meinem Kadaver passiert, wenn mich der Sensenmann holt.
Kann ich verstehen und auch wieder nicht.
Wenn ich das unlängst richtig verstanden habe, hast Du noch beide Eltern.
Für sie wäre es vielleicht schrecklich (für mich sicher) nicht sicher sein zu
können, ob wirklich ihr Sohn da im Sarg liegt.
Man hat da schon die schauerlichsten Sachen von Verwechslungen usw.
gehört.
Ich mein jetzt nur im Bezug auf "Dich der Wissenschaft zur Verfügung stellen."
Das ich punkto Organspende im Unrecht bin weiss ich selbst.
Aber ihr wollt ja bestimmt eine ehrliche Antwort und ich lüge äußerst ungern
und ebenso selten. Da muss mir das Wasser schon bis zum Hals stehen.
Ich mag das Thema nicht.... warum hab ich nicht meine Klappe gehalten.
Unglückliche Grüße
Marina
Sorry.... aber mein Sohn hatte gestern einen Unfall auf der Autobahn.
Ist glücklicherweise nix passiert, trotzdem steckt mir noch der Schreck in
den Gliedern.
@ Aniram
Ich habe eigentlich vor, meine Eltern noch zu überleben....Wenn der Körper für wissenschaftliche Zwecke (Anschauungsunterricht an der Uni etc.) verwendet wird, dient er auch nach meinem Tod noch irgendeinem sozialen Zweck. Ich kann mich mit dem Gedanken durchaus anfreunden. Und wenn ich nach meinem Tod mit jemandem vertauscht werde - so what?! Mich stört es dann eh nicht mehr....
ICh weiß, das ist jetzt ein bißchen makaber, aber das Anliegen (Organspende/Wissenschaftl Zwecke) ist durchaus ernst gemeint.
Ich bin übrigens auch seit 1985 Blutspender, allerdings muß ich zugeben, daß auch die Aufwandsentschädigung da für meine Entscheidung eine Rolle gespielt hat.
LG Kuwe
@Kuwe
Ich glaube, daß mir Deine Beweggründe klar und verständlich sind.
Du hast auch bestimmt nicht Unrecht.
Aber... wer garantert Dir, daß Du deine Eltern überlebst ?
Vor haben tun es viele.
Aber ich weiss, was Du damit ausdrücken willst.
Gruß
Marina
Chip/Plastikkarte oder sowas, denn ich finde , den Ausweis kann man leicht übersehen, verlieren oder sonstwas.
bei mir ist er laminiert. Liegt aber wohl daran, das ich den ersten mal veloren hatte und dann die Aktion im Krankenhaus wahrgenommen hatte und dan haben die die kleinen Papierstückchen ordentlich laminiert. Der ist jetzt nicht so leicht zu übersehen.
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallo zusammen,
ich habe mich desbezüglich anders entschieden und trage keinen Ausweis bei mir.
Ich kenne die Umstände nicht und werde sie naturgemäß nicht überleben. Ich selbst wäre einverstanden, wenn Organe entnommen würden. Tragen und aushalten müssen es aber meine nahen Angehörigen. Sie wissen, wie ich darüber denke, aber ich lasse sie entscheiden, wenn es soweit ist.
Manche Angehörige möchten sich gerne vom Toten in Ruhe verabschieden können und ich möchte meinen Angehörigen diese Möglichkeit lassen.
LG
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Hallo midnightwish!
Was du für Fragen stellst...*g*
Ich meinte das alles zwar anders...aber auch zu wissen, ob andere solche Dinge machen, kann bei der eigenen Entscheidung helfen:
Einen Organspendeausweis hab ich seit kurzem. Ich halte das für sehr wichtig, auch um den Angehörigen die Entscheidung etwas leichter zu machen. So kann man wenigsten noch helfen.
Ansonsten...man kann nicht alles machen, aber meine Beispiele (Erste-Hilfe-Kurs / Rauchmelder / Spenden / Blutspenden / Organspende / Knochenmarkspende / aktives oder passives Mitglieder in Rettungsorg. werden) aus dem anderen Thread sind nicht so teuer...und können uns selbst helfen / retten.
Noch ein Tipp für die Erste-Hilfe-Ausstattung:
Ich ekele mich immer schon im Gedanken, jemand Fremden die Atemspende zu geben...das hier kann helfen
KLICK: Beatmungstuch als Schlüsselanhänger (für unterwegs) oder
KLICK: Beatmungsmaske für den EH-Kasten.
So hat man den Ekel schneller überwunden...traut sich eher.
Die Sachen gibt es auch von anderen Herstellern (da aber ambu DER Hersteller ist...und jeder ihn aus der Schwarzwaldklinik kennt "ambu bitte" mach ich wohl keine Schleichwerbung)...die Tücher auch im Plastikbeutet eingeschweißt für den EH-Kasten.
Gruß BM RK
The Future is not set. --
There is no fate but what we make for ourselves.
@ all:
na, mich interssiert einfach welche Beweggründe für das für und wieder andere Menschen haben.
Andrea deine Gründe kann ich gut verstehen und auch dich verstehe ich nur zu gut Marina. Ich finds sehr interessant welche Ängste für sich und Angehörige da oft dahinter stehen.
Vielleicht tu ich mich aus zwei Gründen da nicht so schwer. Für meine ganze Familie sind sind Organspenden völlig ok und da wir alle ein etwas anderes Verhältnis zum Tod haben. Für uns ist nicht irgendein Ort der Trauer wichtig, sondern die Erinnerung. Da fällt der Abschied von einem "Körper" irgenwie leichter. Der zweite für mich wichtiger Grund ist, das ich mir die Frage gestellt, ob ich für mich oder eines meiner Kinder eine Spende haben möchte, wenn es nötig wäre. Und da ich das für mich bzw. meine Kinder in Anspruch nehmen würde, komm ich irgendwie nicht drumrum, das dann auch für andere zu tun. Ich glaub irgendwie würde das einem Unfalltod oder so auch noch einen gewissen Sinn geben. Ich glaub vor allem ,wenn eines meiner Kinder betroffen wäre, würde es dann wenigsten einem anderen Kind ein leben ermöglichen.
Allerdings hätte ich auch irgendwie Angst, das der Hirntod zu schnell festgestellt wird, um Organe zu bekommen, da ja leider viel zu wenige SPender da sind.
@ bmrk: Beatmungstuch für den Schlüsselanhänger... das hab ich noch nicht gesehen. Klingt aber nach ner sehr guten Idee.
stimmt, amn kann nicht alles machen. Aber ich hab doch für mich mit Erschrecken festgestellt, das wir eigentlich schon vor nem Jahr über Rauchmelder nachgedacht haben und immer noch keine haben. Genauso wie die Ausbildung, die ich eigentlich machen wollte. Ich hatte mich damals mit dem Verantwortlichen für die Erste-Hilfe-Ausbildung viel unterhalten und der klagte sehr darüber, das es viel zu wenig Ausbilder für Erste-Hilfe an Kindern und für Kinder gibt. Aber gerade bei keinen Kindern ist es ja schon ein Unterscheid, ob ich einem Erwachsenen oder einem kleinen Kind Hilfe leisten muß...
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallo BM RK !
ch ekele mich immer schon im Gedanken, jemand Fremden die Atemspende zu geben...das hier kann helfen
Daran hab ich auch schon gedacht und es hat mich ein bissl geschüttelt.
Aber ich mußte schon einmal feststellen, daß man in diesem Moment gar keine Zeit hat
über Ekel oder Angst (davor fürchtete ich mich am meisten) nachzudenken.
Man ist so beschäftigt mit Nachdenken, handeln und tun. Da bleibt gar keíne Zeit..... komisch !
Wo ich es glaub ich nicht über mich brächte wäre, wenn jemand erbrochen hat.
*seufzt leise*
Diese Thema ist ungeheuer wichig und darum Danke BM RK und Midnightwish, daß ihr es
angesprochen habt, so schwer es mir auch fällt darüber zu reden und mich damit auseinander-
zusetzen.
Marina
Moin,
ich finde euch ja supervorbildlich hier...
Ich habe aus Überzeugung keinen Organspenderausweis und zwar, weil die Medizin bis heute nicht sicher sagen kann, wann der Tod wirklich eintritt. Es gibt zwar Kriterien um einen Menschen als tot zu "messen", aber wann der wirkliche Tod eintritt, kann eben nach wie vor nicht bestimmt werden.
Menschen in Trauerbegleitung reden davon, dass sie noch mehrere Stunden am Totenbett sitzenbleiben, wenn der Tod schon diagnostiziert wurde, weil sie den Eindruck haben, dass die Seele sich noch verabschieden muss.
Und am meisten hat es mich erschreckt, dass bei einem festgestelltem toten Menschen, wenn die Organspende beginnt und das Skalpell angesetzt wird, noch das EEG ausschlägt. Es schlägt in einer starken Kurve nach oben um dann wieder nach unten zu sinken.
Nee, das möchte ich nicht, dass mir das passiert. Ich nehme soviel Dinge zwischen Himmel und Erde wahr, die andere nicht wahr nehmen... ich möchte in Ruhe gehen können.
Auf der anderen Seite hab ich mich natürlich auch gefragt, was sein sollte, wenn ich mal auf der Schippe stehe und mir nur eine Organspende helfen könnte... aber ich möchte auch keine fremden Organe eines Toten, dafür bin ich viel zu sensibel.
Lebendspenden hingegen stehe ich sehr positiv entgegen, ich würde sofort eine Niere für einen Angehörigen spenden, wenn die Umstände dementsprechend wären.
Gruß
eskima
Hallo Eskima,
aus genau diesem Grund den du anführst habe ich mich entschlossen als ORganspender bereit zu stehen. Meine schlimmste ANgst ist es wochen- monate- oder gar jahrelang an Maschinen angeschlossen zu sein... nicht tot aber eben auch nicht lebendig. Für mich ist das dann wahrscheinlich nicht so schlimm, aber ich möchte es einfach meinen Angehörigen nicht zumuten. Die sollen sich von mir verabschieden können und dann weiterleben... ohne über ganz lange Zeit jeden Tag an meinem Bett sitzen zu müssen... um dann zu sagen: Na endlich, nu hat sie es geschafft. Ich hoffe dass auf Grund der Organspende schneller eine Entscheidung getroffen wird. Ein Leben an Maschinen will ich nicht... hab ich übrigens allen mir nahe stehenden Menschen auch so gesagt, damit sie im Fall der Fälle wissen wie ich entscheiden würde.
@all
Erste-Hilfe hab ich übrigens ganz frisch gemacht... als Ersthelferkurs in der Firma. Ich fand es wichtig im Notfall das Richtige tun zu können. Ich arbeite in der Küche einer Seniorenresidenz... also ich denk 2 Gründe um den Kurs zu machen. 1.Hilfe am Kind wollte ich immer machen als meine klein waren... irgendwie muss ich da den Zeitpunkt verpasst haben 😉 nu is das für mich nicht mehr interessant.
Helfen konnte ich übrigens auch vorher schon. Was ich da immer vernachlässige is meine eigene SIcherheit*zugeb*... wenn sich jemand arg geschnitten hat o.Ä. hab ich bisher immer auf Handschuhe gepfiffen, hauptsache der VErletzte wird versorgt (und saut mir nich die ganze Küche voll*ggg*).
Allen noch einen schönen Sonntag
Nena
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum
Hallo,
ich sehe es so, wenn ich in einem Zustand bin, wo man darüber entscheidet, ob ich tot bin oder nicht, dann ist mir das glaube ich ziemlich egal, ob ich ganz tot bin oder nur ein bißchen tot.
Ich persönlich fände den Gedanken für MICH sehr schön, dass ein anderer wegen meiner Lunge weiter atmet, ein zweiter wegen mir Herzklopfen hat, ein dritter und vierter wieder gesund Pipi produziert undundund... Wenn ich an diesem Scheideweg bin, dann ist der Punkt gekommen, wo ich lieber gehe. Ich habe eine Patientenverfügung, die in so einer Situation lebenserhaltende Maßnahmen untersagt.
Lieber Austauschlager sein als ein Leben wie Terri Schiavo führen.
Das einzige, was ich mitnehmen möchte sind meine Augen und Versuchskaninchen für Medizinstudenten will ich auch nicht sein. Das habe ich konkret verboten.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

