wird das irgendwann...
 
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wird das irgendwann mal besser?

 
(@polly)

Hallo Ihr Lieben,

vor einigen Monaten habe ich hier gepostet um etwas Rat zu den Problemen mit der Ex-Frau meines Freundes zu bekommen.
Kurz nochmal als Info: Seine fünfjährige Tochter ist Mi und Do über Nacht und jedes zweite Wochenende von Fr abend bis Mo morgen bei uns.
Ich finde das sehr schön geregelt und unterstütze meinen Freund auch, damit seine Tochter viel bei ihm sein kann. Wir wohnen alle nahe beieinander und es war auch kein Problem, dass ich mal einspringe bei der Betreuung, wenn beide Eltern Terminprobleme hatten.
Nur mit der Ex verstehe ich mich überhaupt nicht. Am Anfang war hier so ein Drama, dass ich mich geweigert habe sie auch nur in die Nähe meiner Wohnung zu lassen, oder mit ihr zu sprechen (Bitte macht mir keine Vorhaltungen, jeder in meinem Umfeld kann mich da sehr gut verstehen). Mittlerweile bin ich da auch über meinen Schatten gesprungen, habe mir eure Vorschläge damals zu Herzen genommen (Vielen Dank!!!). Sie darf zwar immer noch nicht in meine Wohnung, aber eine Kindübergabe an der Tür ist kein Problem mehr. Ich habe Sie angerufen, um ein paar Dinge klarzustellen, zu erklären und den Umgang in Zukunft zu erleichtern.
So weit, so gut. Jetzt hat sich aber die allgemeine Situation in den letzten Monaten geändert. Sie und ich sind beide schwanger. Sie ist jetzt ganz zuhause, wohnt mit ihrem Freund in einer neuen Wohnung, er wird sie wohl bald heiraten. Für uns ist das sehr schön, weil wir dachten, dass nun mit ihrer geregelten Situation auch etwas mehr Ruhe einkehrt. Außerdem scheint ihr Freund nicht nur reich sondern auch recht nett zu sein und ist lieb zu der Kleinen.
Leider passen ihr jetzt schon wieder so viele Sachen nicht. War es am Anfang so, dass sie das Kind "von der Backe haben wollte", und Vorwürfe machte, wenn mein Freund, der im Schichtdienst arbeitet, die Kleine nicht holen konnte, ist sie jetzt dazu übergegangen den Umgang zu errschweren.
Sie besteht darauf, dass er seine Tochter an den ausgemachten Tagen um 18:00 abzuholen hat und ist da auch sehr unflexibel. Sie bräuchte Ruhe in ihrem Leben und Kontinuität. Vergessen all die Termine die sie verschoben hat, damit sie ihren Job ausüben konnte. "Das war mal, das zählt jetzt nicht mehr".
ich habe nun angeboten, dass, wenn mein Freund um Punkt 18:00 nicht kann, sie die Kleine zu diesem Zeitpunkt bei uns vorbeibringt und ich mich kümmer. Das hat zweimal geklappt, anscheinend besteht sie jetzt aber darauf, dass ich dann ihre Tochter abholen soll. Wenn sie nicht abgeholt wird, dann kommt sie halt nicht zu uns. Ständig ist irgendetwas anderes, weswegen die Kleine nicht kommen kann.
Vor 5 Monaten haben wir mit ihr abgesprochen, dass wir mit der Kleinen Anfang Mai in Urlaub fahren. Sie hat es vergessen, selber einen zweiwöchigen Urlaub geplant und ist jetzt total genervt, dass sie da umdisponieren muss und sieht es schon als großes Entgegen kommen an, dass wir überhaupt mit der Kleinen wegfahren dürfen. Dafür erwartet sie aber von uns, dass wir unseren Urlaub verkürzen, der sowieso nur 4 Tage geplant war.
Jetzt grübeln wir seit zwei Tagen, wie man da einen Kompromiß finden kann, aber irgendwie hat man langsam das Gefühl, dass sie einfach nur nach Gründen sucht um rumzustänkern.
Ich habe versucht ihr klar zu machen, dass ich ihre Nöte und Ängste als Mutter verstehe, dass ich ihr wirklich nichts böses will, und dass wir sie als Mutter von der Kleinen auf jeden Fall unterstützen, sie nur was sagen und nicht immer nur auf Konfrontation gehen soll.
Langsam kann ich aber nicht mehr, ich versuche ja, auch für die Kleine und die Babys, die da kommen werden, allen Beteiligten gerecht zu werden, aber das hat auch irgendwo Grenzen. Langsam fangen wir an, sie wie eine psychisch Kranke zu behandeln, die man nicht aufregen darf. Aber sie macht immer weiter....
Unser Anwalt, der sie auch erlebt hat, sieht da recht krasse Möglichkeiten, aber wir scheuen uns da natürlich vor und keiner will das der Kleinen antun.
Vielleicht wisst Ihr einen Rat?
Liebe Grüße Polly


Zitat
Geschrieben : 28.04.2005 17:35
(@solstart)
Rege dabei Registriert

Hi Polly,

ganz einfach: nö.

Besser wird das nur, wenn sich die Beteiligten damit auseinandersetzen und endlich ihre "Machtposition" verlassen. Ich stelle mir auch immer wieder die Frage, was man von dem Machtgerangel hat.
Aber darüber gibt es hier soviel zu lesen, dass ich so richtig an ein ruhiges und tolerantes Miteinander nicht mehr glaube.

LG solstart


Der geistige Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null und dass nennen sie dann Standpunkt - Albert Einstein

AntwortZitat
Geschrieben : 28.04.2005 18:04
(@jensb2001)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hey!

Unser Anwalt, der sie auch erlebt hat, sieht da recht krasse Möglichkeiten,

Was sind das denn für krasse Möglichkeiten die euer RA da hat??

Aber ich denk mehr als mit ihr zu sprechen könnt ihr nicht wirklich tun .. frag ist nur warum sie jetzt mitmal so anders reagiert... oder liegt es an den geänderten Hormonen?
Irgendwas muß doch dafür der Ausschlag sein, das sie jetzt mitmal wieder anfängt sich quer zu stellen..

Gruß
Jens


AntwortZitat
Geschrieben : 28.04.2005 18:05
(@polly)

Hallo,

vielen Dank für die schnellen Antworten.

@solstart
das macht ja Mut:-).
Du magst recht haben, mit den Machtpositionen. Sicher habe ich in der Vergangenheit auch nicht wirklich nachgeben wollen. Ich bemühe mich ja gerade, mehr Objektivität zuzulassen. Das Problem ist nur, dass es ja nichts bringt. Aus welchen Gründen auch immer kämpft sie gegen alles an. Das sind ja nicht nur wir. Alle wollen ihr was...

@JensB
Naja die "krassen" Möglichkeiten unseres RA gehören in solch einem Forum, in dem viele Väter mit wirklichem Umgangsboykott zu kämpfen haben, vielleicht zum Standardrepertoire. Ich finde es krass Umgangs- und Urlaubstermine über den Anwalt festzulegen und über diesen auch "Strafen" bei Nichteinhalten anzudrohen.

Warum sich ihr Verhalten geändert hat, erkläre ich mir durch die neue Situation. War sie bis vor ein paar Monaten alleine und in einer finanziell schlechteren Position, also auf ihren Job und Hilfe von anderen angewiesen, lebt sie jetzt in einer festen Partnerschaft, ist finanziell abgesichert und hat mehr als genug Zeit sich um ihr Kind zu kümmern. Genauso, wie ich es nervig fand nicht zu wissen, ob die Kleine nächste Woche da ist oder nicht, merkt sie das jetzt halt auch. Darum übernehme ich ja auch wenns knapp wird die Betreuung. Warum Sie das aber als persönlichen Angriff wertet und meint, wir wollten ihr etwas, kann ich Dir auch nicht erklären.
Ich kann gut verstehen, dass sie lieber die klassische Mama-Papa-Kind-Familie will und es schöner wäre nicht 3 mal die Woche dem Ex über den Weg zu laufen. Sicher wäre es jetzt einfacher für sie ihre Tochter wäre nur bei ihr, mein Freund würde sich in Luft auflösen. Wollte sie vor ihrer neuen Beziehung viel ausgehen und vieles nachholen, lebt sie jetzt schwanger und mit Mann den lebensstil von dem sie geträumt hat. Und da ist der Ex halt lästig.
Nur, welche Konsequenz ziehem wir da jetzt raus?

Grüße polly


AntwortZitat
Geschrieben : 28.04.2005 18:32
(@polly)

Hallo,

leider hat sich die Situation in den letzten Wochen weiter verschlechtert.
Wie ja geschrieben, wollte die KM eine strikte Regelung der Umgangszeiten. Wir hatten daraufhin ja zugesagt, dass die Kleine an Besuchstagen pünktlich um sechs Uhr abgeholt oder hier vorbeigebracht wird. Wenn mein Freund arbeiten muss übernehme ich dann für ein paar Stunden die Betreuung. Leider klappt dies aber nicht, ständig nimmt sich die KM etwas vor, sodass die Kleine nicht kommen kann. Das gab natürlich jetzt wieder Diskussionen, sodass sie eine ganz andere Regelung wünscht, welche hat sie nicht gesagt, nur das sie so nicht mehr kann.
Mein Gespräch mit ihr hat aber auch gar nichts gebracht. Es war eigentlich sehr nett, sie hattte sich sogar entschuldigt für ihr Verhalten und fand es toll mit mir gesprochen zu haben. Jetzt regt sie sich furchtbar auf, ich hätte unmögliche Sachen zu Ihr gesagt, man könnte nicht mit mir diskutieren usw. Ehrlich gesagt, weiss ich nicht wovon sie überhaupt spricht.
Nach all den Monaten, in denen sie meinen Freund an allem die Schuld gegeben hat, schießt sie sich jetzt völlig auf mich ein.
Jetzt ist sie der Meinung, dass ich seit einigen Wochen ihr Kind gegen sie aufhetze. Sie zitiert da jetzt eine Geschichte, die letzte Woche passiert ist und die ihre Tochter ihr erzählt hat. Tatsächlich habe ich eine spitze Bemerkung über meine Mutter gemacht ("Toll, Mama"), sie bezieht diese Bemerkung aber auf sich. Sie ist nun zum Jugendamt gegangen um sich Hilfe zu holen und hätte auch mit allen anderen (?) gesprochen und dies wäre jetzt die letzte Warnung (?).
Ich habe sie angerufen um die Sache zu klären, ihre Bemerkung war nur: "dann weißt Du mal wie das ist, wenn man gemein ist."- und aufgelegt.
Da ich auch ein Kind bekomme wird mir das langsam zuviel und auch zu heiss. Für mich wird es z.B. nicht möglich sein, mein Kind im nahen Kindergarten/hort unterzubringen. Ich muss jetzt ganz genau aufpassen was ich vor ihrer Tochter sage. Ehrlich gesagt, wäre es mir am liebsten mich aus der Betreuung der Kleinen ganz rauszuhalten, das hätte nur zu Folge, dass der Umgang nur jedes zweite Wochenende möglich wäre.
Zur Motivation der Mutter habe ich langsam den Verdacht, dass es erneut um den Nachnamen ihrer Tochter geht. Diese trägt den Namen ihres Vaters und der Mutter ist das ein Dorn im Auge. Sie will auch nicht den Namen an ihren Briefkasten schreiben, sodass die Kleine jetzt fast ihre Schuluntersuchung verpasst hat und sie auch noch keine Unterlagen zu Schulstart etc. erhalten hat. Die Mutter macht meinen Freund dafür verantwortlich, wenn die Kleine ihren Namen hätte, wäre das nicht passiert.

Weiss irgendwer Rat?

Vielen Dank Polly


AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2005 10:59
(@ulliberne)
Nicht wegzudenken Registriert

moin, polly,

um mit solstart zu antworten: nö - leider nicht (spontan), was eure allgemeine situation betrifft. sicherlich wäre es sehr schade, wenn du dich von der kleinen deines freundes 'zurückziehen' würdest, evtl. würde er sich dann auch 'seine gedanken machen' ?!

zum thema 'post':
also 1. selbst wenn der name der kleinen nicht an der tür steht, die adresse aber richtig ist (= existiert), müsste nach meiner meinung die post einen brief einwerfen.
2. 'rabiate' möglichkeit - kam mir gerade in den sinn (ich gehe von GSR aus): die kleine mit zweitwohnsitz bei euch anmelden (sollte auch ohne KM-unterschrift klappen) und allen (schule etc.) die 'neue' postadresse sagen. dann bekommt wenigstens dein freund die wichtigen briefe und kann reagieren. ich weiss nicht ob dass ganz 'sauber' ist (@Deep: wenn nicht, bitte streichen...), aber vielleicht doch einen versuch wert, wenn selbst so wichtige dinge wie schule von dem 'namensstreit' betroffen sind.

gruss und viel erfolg!
ulli

p.s.: bei uns gips überhaupt keine post zur schulanmeldung etc., das läuft alles über die lokalzeitung und öffentliche aushänge. vielleicht hat also die fast verpasste untersuchung/anmeldung nicht nur mit dem briefkasten zu tun???????


ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)

AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2005 11:49
(@polly)

Hallo Ulli,

vielen Dank für Deine Antwort.
Aber was meinst Du mit, dann würde er sich auch so seine Gedanken machen?

Zur "Post":

Die KM lebt erst seit einem halben Jahr in dem Haus, mit mehreren Mietparteien. Woher soll der Postbote denn wissen, wo der Adressat wohnt, wenn er nicht am Briefkasten steht.
Dass das Kind die Schuluntersuchung fast verpasst hat und keine Termine mitgeteilt bekommt, liegt nach Aussage der Mutter daran, dass ihr Name nicht am Briefkasten steht. Ihre Argumentation ist, wenn mein Freund einer Namensänderung zustimmt, das Kind also ihren Namen trägt, dann würde ja auch die Post ankommen!
Ich habe auch schon überlegt, ihren Zweitwohnsitz hier anzumelden. Aber ohne Papiere wird das kaum möglich sein.
Ich bezweifel auch, dass dann Post hier hin geschickt wird, das würde ja jedesmal doppelter Schriftverkehr für die Schule und Ämter bedeuten. Es ist ja auch für die Mutter möglich gewesen, sie ohne Einverständnis des Vaters impfen zu lassen, zur Schule anzumelden etc. Da achtet doch niemand drauf!

Viele Grüße
Polly


AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2005 12:11
(@leasophie)
Zeigt sich öfters Registriert

hallo,

zwei Dinge möchte ich in der Kürze meiner Zeit schnell einwerfen... sind ja jetzt doch drei geworden 😉

erstens, warum telefonierst du mit der mutter, das ist aus meiner sicht die aufgabe des vaters und damit stehst du auch nicht mehr in der mitte bzw. wirst zum angriffspunkt... sie müssen ein paar eltern sein, sie müssen miteinander reden und dann spricht dein freund mit dir was abgemacht wurde, wenn ihr im vorhinein miteinander sprecht welche möglichkeiten ihm gegeben sind, was mit dir auch einverstanden ist, hat er die möglichkeit zu handeln wie es in eurer beiden sinne ist, du fühlst dich nicht überfahren und er steht der ex gegenüber.

zweitens, was ist schlimmes daran die geraden oder ungeraden (oder auch alle) Wochenenden per Anwalt als Besuchswochenende zu definieren plus die Ferienzeiten schriftlich festzuhalten, beide Seiten profitieren davon doch...oder?

drittens, warum wird die kleine nicht vom Kindergarten gegen 16 uhr oder so abgeholt, anstatt vor der türe von zu hause... die kleine hätte die möglichkeit ganz entspannt zu euch zu kommen, es gibt keine konfrontation weil keiner an der haustüre des anderen steht und das kind fühlt sich nicht wie rübergeschoben, sondern abgeholt... Ihr könntet sie montags zurückbringen in den Kiga und dann geht sie zur mama, aus eigener erfahrung, es erleichter den umgang und beruhigt die gemüter um einiges - vor allem fürs kind.

Die gefühle und der hormon mix der schwangerschaft kommt bei euch beiden dazu... jeder wird empfindlicher auf gesagtes und gehörtes... gebt euch allen eine ruhepause in dem ihr euch nicht seht oder begegnet und in form eines elternbuches mitteilungen den anderen übergebt.

last but not least, der Namensänderung würde ich nicht zustimmen und dabei bleibt es, es wäre im wohle des Kindes den Briefkasten zu beschriften, tut sie es nicht, klebt einen namen dran oder meldet das kind bei euch als zweitwohnsitz an, rücksende - weiterleitantrag von der post, ausgefüllt und weiter...

macht es euch nicht schwerer als es ist ...

gruss

[Editiert am 24/5/2005 von LeaSophie]

[Editiert am 24/5/2005 von LeaSophie]


AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2005 16:39
(@polly)

Hallo Lea-Sophie,

vielen Dank für Deine Antwort. Naja, wir versuchen ja uns das Leben nicht zu schwer zu machen. Sicher mag es viele Vorschläge geben, wie man es machen könnte. Um Deine Punkte aufzugreifen:

zu 1. Die Kindsmutter ist hier mehrmals trotz meiner Bitte mich in Ruhe zu lassen aufgetaucht. Seit 1,5 Jahren beschwert sie sich, dass ich nicht mit ihr sprechen möchte, sondern auch der Meinung bin, dass sie und mein Freund sich absprechen müssen. Damit sich die Lage entspannt habe ich dann das Gespräch gesucht, da sie auch Unwahrheiten erzählt hat. Das Gespräch lief ja auch gut, sie hat sich entschuldigt. Es war ja nicht abzusehen, dass sie sich später dermaßen aufregen wird. Ob ich nun mit ihr spreche oder nicht spielt keine Rolle dabei, mir irgendwelche Sachen zu unterstellen.

zu 2. Der Umgang ist festgelegt. Wie schon beschrieben, jedes 2. Wochenende und Mi und Do über nacht. Vor einem Jahr hat mein Freund einen neuen Job angenommen, in dem er im Schichtdienst arbeitet. So ist es ihm oft nicht möglich seine Tochter abends abzuholen oder morgens in den Kindergarten zu bringen. Dann habe ich die Betreuung übernommen oder man hat Alternativen mit der Kindsmutter abgesprochen. Das war auch kein Problem solange die Kindsmutter selber gearbeitet hat, da auch sie dadurch flexibel arbeiten konnte, ich bin auch dann eingesprungen. Nun, seitdem sie arbeitslos ist, beharrt sie auf Punkt 18.00 Uhr als Übergabezeitpunkt. Auch dazu habe ich mich bereit erklärt. Nun nimmt sie sich an den Umgangstagen (abends) häufig etwas vor oder ändert Zeitpunkt und Ort der Übergabe und flippt aus, wenn man mal nicht flexibel reagieren kann.

zu 3. Mein Freund kann sie nicht regelmäßig vom Kindergarten abholen, da er ja arbeitet (Deshalb gibt es ja auch die abend-Regelung). Wir haben nur durch Zufall erfahren, dass sie bis 16 Uhr im Kindergarten bleibt (eigentlich war 14 Uhr ausgemacht). Natürlich hat man dann den Vorschlag gemacht, sie von Kindergarten abzuholen, aber das will die Kindsmutter nicht (es ist ja abends ausgemacht).

Die Kleine ist halt zwei Tage innerhalb der Woche bei uns. Das erfordert natürlich mehr Absprachen, als eine starre Wochenend- und Ferienregelung.

Zu den erhitzten Gemütern und der vorgeschlagenen Ruhepause. Nichts lieber als das, aber das bedeutet nunmal, dass die Kleine nicht zu uns kommen kann, da die Mutter auf der direkten Übergabe besteht und sie sonst nicht rausgibt.
Und ich glaube es wird die Situation nicht deeskalieren, wenn wir Namensschilder an ihrem Briefkasten anbringen oder uns die Post der Kleinen über Ihren Kopf hinweg schicken lassen.

Aber trotzdem vielen Dank!
Polly


AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2005 17:12
(@leasophie)
Zeigt sich öfters Registriert

hai,

bitte fühl dich nicht persönlich angegriffen, ich versuche ein paar löcher zu decken...

zu 1, bitte sie schriftlich um abstand, sende es per Brief mit Einschreiben bzw. Rücksendeschein...halte dich zurück, atme tief durch, von heute auf morgen wird sich das nicht ändern

zu 2 da braucht ihr eine schriftliche lösung, die lässt sich erarbeiten und im Wohle des kindes auch durchziehen...notieren, notieren, notieren - solange sie merkt dass sie euch damit ärgern kann, wird sich das auch nicht ändern... ihr gegenüber würde ich keine Kommentare machen, sondern sammeln für ein zwei monate und dann auf die schriftliche lösung beharren und ihre umsetzung im zweifel über eine dritte partei (anwalt) einfordern

zu3 kannst du sie dort abholen, auch hier den anwalt, die dritte partei einschalten... lösung anbieten punkt... nennt ihr lösungen, möchte sie nicht, geht und lasst es per anwalt, JA wie auch immer einfordern...es ist im wohle des kindes, sie muss es unterstützen...permanent am ball bleiben ohne persönlichen, telefonischen kontakt...

adresssänderung: auch hier schriftlich mitteilen,dass ihr dies als einzige Lösung seht, da einer namensänderung nicht zugestimmt werden kann. sie macht oder ihr macht, sie muss entscheiden...

manche ex partner brauchen die Entscheidungshilfe... sie kann mit ins boot kommen, oder ihr macht allein weiter PUNKT

notieren notieren notieren... das Elternbuch ist wirklich eine gute Lösung dazu...ansonsten geht es zum Anwalt

gruss


AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2005 17:50




(@polly)

Hallo Lea-Sophie,

nein, nein ich fühle mich nicht angegriffen, versuche nur auch die Situation deutlich zu machen. Ich finde es sehr nett, dass Du Dir soviel Mühe mit mir gibst.

Also:
zu 1. ich denke auch von ihrer Seite ist kein Interesse mehr vorhanden, mit mir noch in Kontakt zu treten. Sie will ja nicht Dinge geklärt sehen, sondern Schuldzuweisungen machen.

zu 2. es gibt eine notariell festgelegte Vereinbarung. Bis vor ein paar Wochen konnte man damit aber recht flexibel umgehen (wie ja schon beschrieben). Dann pochte sie aber auf strikte Einhaltung der Vereinbarung, als diese gewährleistet wurde, fing sie an selber ständig die Termine zu ändern.

zu 3. Sie ist ja nur noch einen Monat im Kindergarten und wir wissen nicht, wie es in der Schule läuft (gibt ja keine Post von der Schule!).

Mein Freund scheut sich Dinge per Anwalt durchzudrücken und ich kann ihn gut verstehen. Mittlerweile wäre es mir aber lieber, per Anwalt auf Einhalten der Umgangsregelung zu drängen und alles schriftlich festzulegen.
Wie sieht es eigentlich aus:
Kann die KM Umgangswochenenden einfach ohne Rücksprache für ihren Urlaub verplanen?
Kann sie verlangen, dass das Kind um exakt die gleiche Uhrzeit abgeholt wird und läßt da keine Abweichungen von max. 30 min. zu?
Was ist, wenn wir mal in Urlaub fahren wollen? Zurzeit fahren wir nämlich nicht weg, damit die Umgangstage eingehalten werden.
Was ist, wenn ein Umgangstag aus beruflichen Gründen nicht eingehalten werden kann?
Ich habe nämlich eigentlich auch einen Job, muss dazu sagen, dass ich von allen am meisten verdiene und auch viele Kosten für das Kind übernehme.
Ich glaube Du hast Recht, langsam wird es wohl doch Zeit einen Anwalt einzuschalten!
ich fühl mich nur so schäbig dabei!

Viele Grüße und vielen Dank!
Polly


AntwortZitat
Geschrieben : 25.05.2005 13:55
(@leasophie)
Zeigt sich öfters Registriert

Hallo Polly,

na gerne versuche ich zu helfen 😉

also zu 1
gut, dan starte keine Diskussion mehr sondern sprich mit deinem Partner und er solle mit ihr sprechen was ihr beide ausgehandelt habt.

zu2
da sehe ich den Knackpunkt, bisher wollten alle flexibel handeln, das ging auch soweit, dann will sie nun starr an der Vereinbarung festhalten und doch flexibel sein... wenn ihr alle flexibel seit, geht gar nix mehr bzw. nicht im sinne des kindes, also haltet euch alle an die Vereinbarung wie getroffen... bei unserer Vereinbarung war ein 30 Min. Zeitfenster für beide seiten

tja im zweifel besucht sie in der Schule eine Kernzeitbetreuung, dann würd ich sehen, dass sie vonn dort aus direkt zu euch kommt...bzw. sie von euch abgeholt wird...das entspannt die lage merklich, zumal ihr die gelegenheit bekämt die schulsachen anzusehen - nur hier Vorsicht, ihr sprecht nicht in schulische Belange mitrein es sei denn Sie sind mit der mutter abgesprochen - niemals mit der kleinen über die schule in wertungssachen sprechen, dass könnte irgendwann zurückkommen und ihr kriegt keinen schulranzen mehr zu sehen...
lasst doch bitten die notarielle änderung aufgrund von veränderungen z.B. die Schule etc Ferien usw. eine Änderung vornehmen... grund dazu gibt es genug, alle nochmals an einen tisch, planen und dann schriftlich festhalten...

ferien zu planen ohne info an euch ist wohl schlecht, ich habe vor gericht gleich mitgeteilt, dass ich die drei ferien sommerferien ohne unterbrechung mit den kindern verbringen möchte, ich möchte mit ihnen im zweifel wegfahren und deshalb können die kids nicht zu ihrem papa, ich finde das ist legitim, denn auch er hat drei wochen mit den kindern und möchte diese sicherlich ungestört mit ihnen verbringen.

was die umgangstage angeht (du engagierst dich sicherlich sehr gut für das kind) ist dein Freund/Mann dafür verantwortlich - wie auch immer ihr das untereinander regelt - er kann diese Tage nicht einfach verschieben aber wenn er im Schicht dienst arbeitet, hätte/sollte das in die Vereinbarung zum Umgang mit aufgenommen werden. ich bekam einen Plan seines Schichtdienstes und wußte, diese oder jene Samstag konnten sie um 9 uhr früh bei ihm sein, diese oder jene tage konnten sie erst um 14 uhr bei ihm sein.

ich würde beim JA eine Beratung machen, denen abringen was drin ist im Beutel, einen Anwalt aufsuchen mit einer Art Planung für die neue Regelung und eben gründen warum - sucht euch einen guten anwalt für familienrecht - die regelung zu ändern und dann ab mit der Post...

:heartpump:


AntwortZitat
Geschrieben : 25.05.2005 16:00