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(@britt)
Schon was gesagt Registriert

Hallo,

melde mich jetzt auch mal zu Wort. Schnuppere hier schon seit Wochen so rum und wollte gleich als erstes mal sagen, dass ich diese Seiten sehr gut finde. Besonders, dass versucht wird so objektiv wie möglich zu sein und insbesondere staune ich über die schnellen und kompetenten Antworten der Administratoren! Findet man selten... :red:

Ich bin eigentlich außen vor, denn ich bin weder Vater, noch KM oder womöglich ein Scheidungskind, sondern Zweitfrau (-freundin). Und wenn ich mir so eure Geschichten durchlese kann ich da nicht "mithalten".

Bin mit einem Mann zusammen-Vater von einer kleinen Tochter, die bei ihrer Mutter lebt. Sie sind seit ca. 4 Jahren geschieden und wir seit 1 guten Jahr zusammen. Mutter hat alleiniges Sorgerecht und was da sonst noch so dazu gehört. Eigentlich ist alles "gesetzlich" geregelt und es hat sich wohl auch so eingespielt bis zu dem Zeitpunkt als mein Freund und ich zusammen kamen. Da kamen und kommen plötzlich tolle "Überraschungen" ihrerseits. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er seiner Ex-Frau oft bei verschiedenen Gelegenheiten geholfen, um öfters bei seinem Kind zu sein. Er ist sehr gutmütig und die Geschichte von Kerstin in diesem Topic erinnert mich an unsere. Trotzdem hat er es geschafft sich mehr und mehr abzugrenzen was dazu führt, dass sie - natürlich unter dem Aspekt "Wohl des Kindes" (7 Jahre) - ihre Eifersucht auf das Kind überträgt. D. h. dass die Kleine die wenigen Male als wir uns kennen lernten sehr sehr offen und herzlich mit mir umgegangen ist. Sie war regelrecht anhänglich. Dann nach 4-5 Mal Treffen hat dann die KM die Notbremse gezogen. Das letzte Mal als ich die Kleine sah, hat sie weder mit mir gesprochen noch war sie zugänglich. Als nächstes wurde meinem Freund verboten das Kind mit mir zusammen zu bringen - es darf kein Kontakt mehr sein. So besucht er die Kleine nur und bringt sie nicht mehr mit.

Was mir daran mit am schwersten fällt ist folgendes: seit dieser Zeit fällt es mir wahnsinnig schwer wenn mein Freund von seiner Tochter erzählt, mir Bilder von ihr zeigt und so richtig von ihr begeistert ist. Klar, er ist der Vater und er liebt sie über alles, aber ich kann da nicht ständig beipflichten. Sie ist nicht mein Kind.. Noch dazu hab ich ja noch nicht mal die Möglichkeit sie näher kennen zu lernen. Für mich ist sie absolut fremd und sie wird sie seit längerem nun gegen mich "geimpft". Das alles tut mir sehr leid - für alle Beteiligten.
Ich frage mich, wie es mir so schwer fallen kann, zu akzeptieren, dass er schon Vater ist und das mit Leib und Seele. Eigentlich möchte ich der Kleinen das gönnen und ihm auch. Ich möchte diese Sache auch mit ihm teilen können.

Mich würde mal interessieren, wie es anderen Zweitfrauen geht.
Und wie ist es für Väter die in einer neuen Beziehung stehn, wie ist da der Stellenwert, was erwartet ihr von eueren "neuen" Frauen?

Bin auf eure Reaktionen gespannt!
Gruß Britt


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 03.12.2003 13:30
(@sermon)

Guten Tag,

ich verstehe Deinen Freund, dass er seine Tochter sehen möchte und deshalb einen Kompromiss mit dem Teufel eingeht.
ich verstehe Dich, das Du an seiner Tochter teilhaben möchtest, denn sie gehört einfach zu seinem Leben.
ich verstehe das Kind, da es unter Druck gesetzt wird und verstummt.
wen ich NICHT verstehe ist die Exfrau Deines Freundes ! Langsam kommt mir echt die Galle hoch wenn ich sowas, wie von Dir beschriebenes lese. Immer auf Kosten der Kinder, wenn ein Ex Partner mit dem neuen Lebenswandel des anderen nicht klarkommt. Da sollte der Gesetztgeber endlich mal ein RIegel vorschieben, verdammt nochmal.
Du gehörst ja zu dem Vater des Kindes und das Kind ! hat ein Recht dazu das neue Umfeld des Vaters kennenzulernen.

Übrigens lebe ich in etwa dasgleiche, deswegen stössts mir so sauer auf, das ich grad mal nen Rennie einklinken muss..

Guten Tag ;)

[Editiert am 3/12/2003 von sermon]


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2003 14:47
(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Britt,
ich kenne deine Gedanken und Gefühle.
Natürlich freut sich dein Freund wenn er sein Kind sehen kann und er möchte dir das auch mitteilen.
Ich habe die Kinder von Micha auch sehr herzlich kennen gelernt. Wir hatten viel Spaß zusammen und sind Freunde geworden bis die Bremse von der Ex gezogen wurde.
In den letzten 5 Monaten durfte Micha seine Töchter nur begleitet treffen und vor allem ohne mich und meinen Sohn.
Auf der einen Seite habe ich mich für ihn und seine Kids gefreut, auf der anderen Seite war es ganz schön komisch plötzlich ausgegrenzt zu sein.
Auch ich kenne das Gefühl, plötzlich und unerwartet nicht mehr herzlich begrüßt zu werden. Daß mir heimlich die Zunge herausgestreckt wird oder daß grinsend ein Keks über den Teppich verstreut wird, wenn Micha gerade mal nicht im Raum war.
Ich habe mir immer wieder gesagt, die Kids können nichts dafür. Sie bekommen es so eingeimpft und sind in der größten Zwickmühle, die man sich nur denken kann.
Ich kann nicht ganz herauslesen, ob dein Freund denn nun daraufhin arbeitet, daß das Kind euch wieder zusammen sehen kann.
Die Kinder akzeptieren den neuen Partner, auch wenn es mal etwas länger dauern kann.
Kinder und Zweitpartner müssen nur die Chance dazu haben.
Wie sehen da eure Gedanken so aus?
Ich bin jetzt in diesem Moment ziemlich aufgeregt.
Micha, seine 2 Töchter und mein Sohn haben den Samstagnachmittag zusammen verbracht. Ich war am Wochenende nicht zu Hause. Der Samstag lief super und am liebsten hätten die 2 Mädels bei uns übernachtet.
Heute sehe ich sie nach fast 15 Monaten das erste Mal wieder und mein Magen spielt jetzt langsam etwas verrückt.( @ sermon: ich habe auch die Rennies hier liegen *g*).
Vielleicht könnt ihr noch einmal in Ruhe nach Möglichkeiten suchen, wie ihr zu dritt den Umgang regeln könnt.
Manchmal ist auch ein Gespräch zu dritt, also du, dein Freund und die Ex, möglich.
Bei uns war es leider nicht möglich aber ein Versuch wäre es doch wert.
Lieben Gruß
Tina


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2003 17:18
(@Unbekannt)

Ich finde es sehr traurig, dass Väter sich leider auf solche Spielchen einlassen.

Denn sie darf dir nicht dem Umgang verbieten, siehe dazu einzelheiten des Umgangsrechtes.

Solange du nicht Verhaltensauffällig bist (Dorgen, Alk. o.ä.)
Wir hatten zu Beginn das selbe Theater wollten dies aber nicht akzeptieren und dachten die Mutter hat sogar Recht damit, doch wir wollten keinen Fehler machen wenn wir einfach doch gegen ihren Willen treffen. So ließen wir uns vom RA beraten, dieser sagte "tun sie es einfach, sie kann nichts dagen machen" (kann sie schon, hat aber keine Rechtsgrundlage und wir tun nichts verbotenes.)
Der Vater kann auch nicht verbieten wo auch immer die Mutter mit dem Kind die Zeit verbringt.
Das ist Fakt.
Die Mütter kommen meist nicht klar, das die Zwite sogar nett sein kann, gut mit ihrem Kind kann, oder sogar eine große Bereicherung sein Könnte.

Sie haben einfach Angst und sehen eine Gefahr, dabei könnten sie sogar einen guten Babysitter haben wenn sie mal ihre Augen aufmachen würden.

Laßt es euch nicht einfach so gefallen.

ich durfte auch 6 Monate die Kinder nicht sehen, ich weinte mir die Augen aus, in der Zeit als mein Freund die Kidner traf ohne mich. Es tat mir so weh, dass jeder Mensch auf dieser Welt die Kinder sehen darf, nur ich nicht.


AntwortZitat
Geschrieben : 04.12.2003 12:21
(@britt)
Schon was gesagt Registriert

Vielen Dank für Eure Antworten!

Das mit den "Kinderwünschen" ausdrucken finde ich ne tolle Sache. Ich werde sie zunächst mal meinem Freund zeigen. Hoffe er wird ihr das dann auch mal mit bringen.
Prinzipiell ist das mit dem Gespräch zu dritt ne gute Idee. Aber ich werde das zunächst nicht vorschlagen, weil ich den Verlauf schon erahne....vielleicht ist das zu schnell geurteilt aber ich will mich auch nicht immer wieder für Dinge beschuldigen lassen, die nicht wahr sind. Ich denke, ich muss Euch da nicht viel erklären-habt es selbst genug am eigenen Leib erfahren. Sie verdreht die Realität, dass sich die Bäume biegen. Ich denke dass jedes Gespräch da zurzeit zwecklos wäre.
Fakt ist, dass mein Freund und ich im Frühjahr heiraten werden und ich denke spätestens dann wird es zu so einer Auseinandersetzung kommen müssen. Kann nur hoffen, dass sich das ganze dann nicht noch mehr zuspitzt, weil wir auf jeden Fall auch noch eigenen Kinder haben wollen.
Das mit dem Umgangsrecht beschäftigt mich auf jeden Fall. Mir wurde auch schon gesagt dass sie das nicht bestimmen darf, mit wem er die Kleine zusammen bringt. Aber sie nutzt dann eben andere Gründe und Mittel um einen Besuch zu verhindern. Was für Rechte hat man denn eigentlich verbunden mit dem Umgangsrecht? Das scheint mir alles so ohne klare Definition zu sein.

@ Tina, mein Freund hält sich zurzeit was ein Zusammentreffen mit mir und seiner Tochter betrifft, eher bedeckt. Er ist grundsätzlich ziemlich froh und glücklich, dass ER sie überhaupt sehen darf. Das war nämlich auch schon anders - das hängt immer von einem gewissen Lust und Laune Prinzip ihrerseits ab, ob er darf oder nicht.

Ich musste jetzt im Laufe der Zeit feststellen, dass das Alles dermaßen kompliziert ist, ich kann es eigentlich kaum fassen. Umso mehr war ich entsetzt, als ich all die Berichte von den Leuten hier gelesen hab. Wenn man damit nicht konfrontiert wird, dann glaubt man das kaum. Anfangs hab ich zu meinem Freund gesagt, dass er seine Besuche doch einklagen kann usw. , gesetzliche Regelungen, aber ich hatte ja keine Ahnung.... :cul:

Tina, wie war dein Treffen mit den Mädels? Ich kann da die Aufregung mitfühlen...
Hoffe, es war für euch alle einfach entspannt!

Eigentlich spekuliere ich darauf was Sylvie auch geschrieben hat. Ich hoffe einfach, dass das Mädel irgendwann anfängt Meinungen zu hinterfragen und die Möglichkeit hat, sich eine eigene Meinung zu bilden. Mit dem Älter werden erwarten wir auch dass sie sich (und das hoffe ich inständig) einfach mal in den Zug setzt und zu uns kommt.

So, jetzt weiß ich auch warum es in unserer Ecke keine Rennie´s mehr gibt - ich vermute mal Ihr habt die alle schon aufgekauft... ;) (@ sermon und tina)

Grüße
Britt


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.12.2003 16:10
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Brit,

das Umgangsrecht ist schon klar definiert:

BGB § 1684 Umgang des Kindes mit den Eltern
[list=1]

  • Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum
  • Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

  • Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils
  • anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Entsprechendes gilt,
    wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.

  • Das Familiengericht kann über den Umfang des Umgangsrechts entscheiden und seine
  • Ausübung, auch gegenüber Dritten, näher regeln. Es kann die Beteiligten durch
    Anordnungen zur Erfüllung der in Absatz 2 geregelten Pflicht anhalten.

  • Das Familiengericht kann das Umgangsrecht oder den Vollzug früherer
  • Entscheidungen über das Umgangsrecht einschränken oder ausschließen, soweit dies zum
    Wohl des Kindes erforderlich ist. Eine Entscheidung, die das Umgangsrecht oder seinen
    Vollzug für längere Zeit oder auf Dauer einschränkt oder ausschließt, kann nur
    ergehen, wenn andernfalls das Wohl des Kindes gefährdet wäre. Das Familiengericht
    kann insbesondere anordnen, dass der Umgang nur stattfinden darf, wenn ein
    mitwirkungsbereiter Dritter anwesend ist. Dritter kann auch ein Träger der
    Jugendhilfe oder ein Verein sein; dieser bestimmt dann jeweils, welche Einzelperson
    die Aufgabe wahrnimmt. [/list=1]

    Es handelt sich also um ein Recht des Kindes, welches zumeist vom das Kind betreuenden Elternteil beeinträchtigt bis unterbunden wird.

    Eine Umgangsvereinbarung ist nur bindend, sofern sie vom Gericht getroffen wird. Alles andere ist Spielkram und kann nach Belieben ohne direkte Folgen von beiden Seiten unterwandert werden.

    Bis es allerdings zu einer richterlichen Entscheidung kommt, muss schon einiges passieren. Der Weg führt dann im Allgemeinen erst mal über Vermittlungsversuche durch das Jugendamt, Elterngespäche bei Beratungsstellen und und und. Nichts, was in der Sache wirklich hilft, denn Umgangsbeeinträchtigungen betreffen ja die Kinder und den Umgangselternteil und nicht die Eltern auf Paarebene. Der den Umgang beeinträchtigende Elternteil hat ein Problem mit dem anderen Elternteil und will ihn über die Kinder treffen, was ja auch in 100% der Fälle klappt.

    Die Gerichte sehen das leider etwas anders, darum dieser Spießrutenlauf. Sanktionen bei Umgangsbeeinträchtigung sind übrigens höchst selten anzutreffen.

    Es empfiehlt sich daher immer, alles aufzuschreiben, ein Tagebuch zu führen.

    Der Umgangselternteil ist dem anderen gegenüber über die Gestaltung der Umgangszeit keine Rechenschaft schuldig. Hierbei darf natürlich das normale elterliche Miteinander nicht vergessen werden. Grundsätzlich soll das Kind die Lebensumgebung des Umgangselternteiles erleben.

    Naja, und für die vielen Indivualkonstellationen der Umgangsbeeinträchtigung gibt's dann einen ganzen Schrank voll mit Urteilen, die mal so und mal so lauten.

    Was mich noch wundert bei deinen Ausführungen, dass die Tochter deines zukünftigen Ehemannes nicht über Nacht bleibt. Einen Hinweis auf ihr Alter habe ich nicht gefunden ( Maulwurfsyndrom 😀 ). Auf Grund deiner Schilderungen gehe ich schon davon aus, dass sie zumindest 4 Jahre und älter ist. Da würde ich schnell mal nachhaken. Gerade in den den wichtigen prägenden Jahren ist der stetige und häufige Kontakt für die positive Entwicklung des Kindes absolut erforderlich.

    Dann hast du angedeutet, ihr wollt heiraten. Das freut mich. Denke bitte an die Besonderheiten bzgl. Erbschaft, Ehevertrag usw. Wenn du magst, können wir dieses sensible Thema gern auch via E-Mail behandeln.

    Liebe Grüße

    DeepThought


    Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
    in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
    als "professionell anmutend".
    Meinen aufrichtigen Dank!

    AntwortZitat
    Geschrieben : 04.12.2003 17:07
    (@diemystiks)
    (Fast) Eigentumsrecht Registriert

    Hallo Britt,
    ich kann dein Entsetzen beim Lesen der ganzen Berichte hier sehr gut verstehen. Ich dachte damals wir finden hier vielleicht ein paar Urteile und Zahlen im Netz. Wir konnten es auch kaum fassen, was über den Rücken der Kids so alles ausgetragen wird.
    Zuerst machte sich Resignation breit, die sich dann aber schnell legte.
    Du schreibst, daß sich dein Freund etwas bedeckt zur Zeit verhält. Das ist zwar verständlich, weil er Angst hat, sein Kind zu verlieren, aber er sollte sich schon damit auseinander setzen, daß er noch andere Möglichkeiten hat.

    Zu dem Treffen gestern:
    Micha kam mit den Mädels die Türe herein. Die kleine (3J) hat mich angegrinst und hat geholfen die Plätzchen zu backen.
    Die größere (5J) hat sich hinter Micha versteckt und geweint. Sie hat im Auto schon geweint, weil sie nicht wollte, daß ich dabei bin, da sie Angst vor mir hat.
    Mir hat sich der Magen umgedreht. Ich habe sie dann ganz in Ruhe gelassen. Micha hat versucht mit ihr alleine zu reden, aber sie machte erst völlig dicht. Wir haben also, bis sie nach Hause mussten kein Wort miteinander gesprochen. Ich glaube sie braucht einfach sehr viel Zeit. Sie hat wahrscheinlich zu viel mitbekommen.
    Entweder kann sie ihr Gefühl nicht richtig ausdrücken und beschreibt es mit Angst oder sie ist noch zu geprägt von 15 Monaten Einfluss der Mutter.
    Beim Abschied, ist sie dann zu mir gekommen und hat "Tschüss Tina" gesagt. Ich habe ihr gesagt, daß ich es schön finde dass sie da waren und das wars.
    Zu Hause angekommen hat sie Micha beim Abschied gefragt,ob ich denn das nächste Mal auch dabei sei. Micha sagte dann, dass ich ja auch dort wohne und wir uns jetzt öfter sehen. Da hat sie dann gegrinst :-)
    Also ich denke die Chancen, daß wir uns wieder näher kommen stehen nicht schlecht. Wir müssen halt viel dran arbeiten und fangen wieder ganz von vorne an.

    Mir fällt da gerade noch etwas ein. Wie wäre es denn wenn du deinem Freund, das Forum hier mal zeigst? Vielleicht ist er auch einfach mit der ganzen Situation überfordert und weiss nicht was richtig ist. Zu sehen, daß man nicht alleine mit seinen Gedanken ist, hilft doch dann schon und macht Platz für manch neue Gedanken.
    Weiterhin viel Kraft
    Gruß Tina


    Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

    AntwortZitat
    Geschrieben : 04.12.2003 18:12
    (@Unbekannt)

    Hallo!

    @ Tina
    Ich kann mir vorstellen, dass so kleine Erfolge, wie ein Lächeln wirklich wichtig sind und solche Situationen sich dann langfristig auch verändern - aber ich muss zugeben, dass ich das schon ganz schön erschreckend finde, dass die Kleine geweint hat! Was mag in so einem Kind wohl vorgehen?! Ich finde es ziemlich gut wie du damit umgehst, mir fällt es da, glaube ich, schwerer dem Kind vorbehaltlos gegenüber zu sein. Obwohl ich mir natürlich darüber im Klaren bin, dass sie allen Situationen und Einflüssen hilflos ausgeliefert sind.
    Wirst du sie ab jetzt regelmäßig sehen? Darf ich fragen, wie es dazu kam, dass du sie so langen nicht sehen durftest? Wo hat dein Mann die Kinder dann getroffen?

    @ DeepThought
    Danke für die ausführliche Definition!
    Die Kleine ist 7 Jahre und schläft eigentlich schon bei ihrem Papa. Wir haben noch getrennte Wohnungen und wenn sie da ist, habe ich mich eigentlich immer abends dann zu mir zurück gezogen. KM ist der Meinung sie könnte es Papa verbieten, die Kleine und mich zusammen zu bringen und genauso die Tatsache, dass er Problematiken zwischen KM und ihm sowie die alltäglichen Sorgen mit Kind mit mir bespricht. Sie hat ihm damit gedroht, das Kind nicht mehr bei ihm bleiben dürfte, wenn ich da wäre und ihm keine Informationen weitergeben würde, sollte er diese Dinge mit mir besprechen.
    Ui, an solche Dinge, wie Erbschaft, Ehevertrag und solche Sachen habe ich zurzeit noch gar nicht gedacht. Wäre dir sehr dankbar, wenn wir darüber mal per email reden könnten!

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Britt


    AntwortZitat
    Geschrieben : 05.12.2003 13:34
    (@britt)
    Schon was gesagt Registriert

    ups, war nicht eingeloggt!

    Grüße von Britt


    AntwortZitat
    Themenstarter Geschrieben : 05.12.2003 13:37
    (@diemystiks)
    (Fast) Eigentumsrecht Registriert

    Hallo Britt,
    Micha hat seine Kids 10x, alle 14 Tage beim Kinderschutzbund gesehen. Der letzte Umgang gemeinsam mit uns war letztes Jahr im September.
    Wenn du Lust und Zeit hast kannst du unsere Geschichte auf unserer hp lesen.
    www.beepworld.de/members52/Die-Mystiks

    Es ist ja auch schwer vorbehaltlos den Kids gegenüber zu treten wenn man plötzlich in diese Situation hereinschliddert. Ich muss ja auch zugeben, daß ich nicht immer so ruhig war.
    Als ich einen ganzen Tag gehört habe, Mamma hat gesagt, ich brauch das nicht, Mama hat gesagt, Papa soll mir helfen, Mama hat gesagt ich soll das nicht.......habe ich ihr auch einmal gesagt, daß Mama nun eben nicht hier wohnt und dass es hier etwas anders läuft. Da smusste aber sein. Wir konnten ja auch nicht zu sehen, wie mein Sohn plötzlich alles in Frage stellte was er gelernt hat.
    Jetzt habe ich 15 Monate Abstand und kann das alles abgeklärter angehen und das macht es etwas leichter:-)
    Gruß
    Tina


    Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

    AntwortZitat
    Geschrieben : 05.12.2003 15:58




    (@danihdl)
    Schon was gesagt Registriert

    Hi Britt,

    habe mir gerade mal die Zeit genommen um mir deine Geschichte mal durchzulesen.
    Den Vorschlag mit dem Treffen zu Dritt find ich auch sehr vernünftig.
    Ich bin auch eine Zweitfrau (-freundin ;) ) und mein Freund hat mich erst seiner Ex-Frau vorgestellt, bevor ich die Kinder sah. Mir war es auch sehr wichtig einen einigermaßen guten Draht zu Ihr zu haben, damit uns sowas, wie es dir jetzt passiert ist, nicht passiert.

    Was hälst du vielleicht davon, dich mal mit ihr allein zu unterhalten?? Da kann man einiges klären. Tret Ihr als "Freundin" gegenüber, verusch das sie dir vertraut. Ich bin dabei gut gefahren und seine Ex und ich mögen uns auch wie Freundinnen. Wenn das funktionieren sollte, habt Ihr ein riesen Glück!!! Man sollte dann aber das Thema MÄNNER außen vor lassen.

    Ich wünsche euch alles alles gut und viel Glück für die Zukunft.

    LG Dani

    P.S. hast du deinem Freund das Forum schon gezeigt??


    AntwortZitat
    Geschrieben : 05.12.2003 16:24