Hallo zusammen,
leider geht es jetzt bei mir auch richtig zu Sache.
Jetzt hab ich folgendes Problem:
Wir haben vor ungefähr einem Jahr einen Opel Zafira für 15000 Euro gekauft. Meine Ex ist damit zum Einkaufen und so gefahren. Ansonsten Familienauto und für mich für Fahrten mit dem Sportverein. Wir haben noch einen alten Punto - Wert ca. 1000 Euro, mit dem ich in die Arbeit gefahren bin.
Jetzt kam folgendes Anwaltschreiben:
"Das von unserer Mandantschaft gefahrene Fahrzeug steht im Eigentum unserer Mandantschaft. Denn unsere Mandantin hat den Opel Zafira überwiegend gefahren. Sie hatten hingegen überwiegend den Wagen Fiat Punto benutzt. Entsprechend ist das Eigentum dem jeweiligen Hauptnutzer gewidmet. Unsere Mandantschaft wird die Verbindlichkeiten für den Opel Zafira übernehmen, sobald der Unterhalt, wie gefordert, bezahlt wird."
Kann das so sein?? Ich hab nichts dagegen, dass sie das Auto behält, aber ich will einen Wertausgleich. Soweit ich das Schreiben richtig verstehe, will die Anwältin das ohne Ausgleich! Geht das ??
Was soll ich tun ??
Das gibt es tatsächlich.
Schliesslich ist nichts so absurd dass es das im Familienunrecht nicht gibt.
Das heisst allerdings nicht, dass du das gleich so hin nehmen musst.
Diese Frage sollte im Rahmen des Zugewinnausgleichs und der Hausratsaufteilung geklärt werden.
Mach doch einfach mal einen Gegenvorschlag, der nicht einseitig zu deinen Lasten geht.
Biete ihr z.B. nicht nur die Übernahme des Wagens und der Verbindlickeiten an, sondern auch noch einen geringen Wertausgleich. Den kann sie dann ja mal überbieten.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
hey,
erst einmal vielen dank.
spielt es eine rolle, dass ich als alleiniger besitzer im brief und im schein stehe. ebenso steuer und versicherung zahle ??
Ansonsten gibt es das doch nicht, dass sie einfach so 15000 euro abzocken kann.
Moin galaxy,
ich würden meinen RA seinem Kollegen in diesem Fall etwa Folgendes schreiben lassen:
"Wie Sie richtig feststellen, wurde das Fahrzeug von Ihrer Mandantin überwiegend für familiäre Belange genutzt. Damit ist es logischerweise dem Hausrat zuzurechnen und bei der Auseinandersetzung desselben hälftig zu berücksichtigen. Hierzu erwarte ich gerne Ihr Angebot und weise schon jetzt darauf hin, dass ich mir vorbehalte, das Fahrzeug auf der Basis des von Ihnen zu beziffernden Wertes und Ausgleichsbetrages auch selbst zu übernehmen. Bitte klären Sie Ihre Mandantin auch über die zu erwartenden Zusatzkosten im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung auf."
Und dann wartest Du einfach mal ab, was da so kommt. 😉
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
....und deshalb sage ich immer: Bei der Trennung hat man kein Auto zu haben, wenn es nicht kreditfinanziert ist und zur Arbeit eingesetzt wird.
Stell Dir vor, du hättest das Dingen an der nächsten Straßenecke für 10.000€ verkauft. 5.000 für dich, 5000 für sie, oder je nach Lage 10.000 für dich.
Statt dessen hast Du jetzt butterweiche 7.500€ die im Hausrat (kl)eingerechnet werden.
Man darf sein Auto übrigens auch an Familienangehörige für einen deutlich kleineren Preis verkaufen. In deinem Fall für 7.500€. Wenn Du einen Kaufvertrag hättest, bei dem ein Familienangehöriger dieses Auto kauft, dann vielleicht wieder verkauft, könntest du sogar vordergründig korrekt 3750€ an deine Frau zahlen und würdest vielleicht aus ganz anderer Quelle 15.000€ bekommen.
Leider zu spät für dich. Trotz mancher Zeter- und Mordio-Rufe. Bei Trennung hat man kein Familienauto zu haben und Punkt.
Gruß,
Michael
Guten morgen zusammen,
ich bin echt fasziniert von Euch, dass ich übernacht noch so tolle Antworten bekommen habe.
Hab heute einen ersten Termin bei einer RAin - mal schaun, was die insgesamt so sagt:
@brille07:
Deinen Text find ich Klasse. Hab ihn mir ausgedruckt und werd ihn mal in mein Gespräch heute einfließen lassen.
@weisnich:
Im Augenblick wäre ich schon mit butterweichen 7500 Euro zufrieden. Hätte ich gewusst, wie die Dinge laufen, hätte ich das Auto sicher nicht gekauft. Naja, aber Ex war gut vorbereitet.
Übrigens: Bei der Hausrataufteilung ist sie deutlich besser weggekommen. Ich hoffe nicht, dass ich dieses Fass jetzt auch noch aufmachen muss.
Nur mal so am Rande, wie das bei mir lief und was meinen Blutdruck immer noch in ungesunde Höhen treibt:
Meine Ex hat, kurz nach der Trennung, unser gemeinsames Auto zu Schrott gefahren.
Damit "wir" wieder ein Auto haben, habe ich ihr Geld für ein neues geliehen. Da ich das Geld selbst nicht hatte, habe ich den Betrag wiederum von meinem Vater geliehen. Vereinbart war, das später mit einer zu erwartenden Prämie meiner Firma zu verrechnen.
Später hat ihr RA dann folgendes geschrieben:
Sie haben geäussert, dass Sie Ansprüche auf das von Ihrer Frau gekaufte Auto erheben. Diese lassen sich rechtlich nicht begründen. Das Auto ist alleine von Ihrer Frau für ihre eigenen Zwecke angeschaft worden.Sie können ihr auch nicht entgegenhalten, dass sie einen Unfall verursacht hat, bei dem das vorher in ihrem Besitz befindliche Auto einen Totalschaden erlitten hat. Auch wenn der Fahrzeugbrief Sie als Eigentümer ausgewiesen hat, war das Fahrzeug zur alleinigen Nutzung Ihrer Frau und den Kindern überlassen. Es war also Hausratszugehörig. Das ersatzweise nunmehr angeschafte Fahrzeug kann nicht mehr als hausratszugehörig angesehen werden, weil es einen gemeinsamen Hausrat nach der Trennung nicht mehr gibt.
Er hat dann natürlich die Prämie meinem unterhaltspflichtigen Einkommen zugeschlagen und mich für 2006 entsprechend auf höheren Unterhalt verklagt.
Nächste Woche stehe ich wieder vor Gericht, weil er diese eine Prämie noch mal rückwirkend zur Grundlage für Unterhalt in 2007 machen will. Ich soll dieses eine Geld also insgesamt 3-mal bei meiner Ex abliefern.
Das ich weder für das kaputte Auto noch für das neue Auto je einen Euro gesehen habe ist im deutschen Familienrecht selbstverständlich.
Auf diese und ähnliche Erfahrungen stützt sich auch meine Signatur.
Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi,
Er hat dann natürlich die Prämie meinem unterhaltspflichtigen Einkommen zugeschlagen und mich für 2006 entsprechend auf höheren Unterhalt verklagt.
Nächste Woche stehe ich wieder vor Gericht, weil er diese eine Prämie noch mal rückwirkend zur Grundlage für Unterhalt in 2007 machen will. Ich soll dieses eine Geld also insgesamt 3-mal bei meiner Ex abliefern.
😡
[ironieON]Das nennt sich doch dann nacheheliche Solidarität [ironieOFF]
Das beste ist, diese Sorten EXen meinen dann noch sie wären im Recht 😡
Bei der Zusammenveranlagung wollte EXelchen auch die Hälfte, diese wurde dann auch wieder in die EU-Berechnung mit aufgenommen. :gunman:
Ich hatte aber, beide Hälften, behalten....Glück gehabt. Gutwill hilft im Krieg nix.
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hallo zusammen,
war also gestern das erste Mal bei einer Anwältin:
Also, die sieht das Ganze ähnlich wie ihr. Das Auto wurde überwiegend als Familienauto benützt und ist somit dem Hausrat zuzuordnen und im Rahmen der Hausratsaufteilng mitzubewerten.
Meiner Ex könnte das Auto zugeteilt werden, aber hälftiger Wert-Ausgleich muss stattfinden. Ex hat dann als Eigentümer auch sämtliche Pflichten zu übernehmen.
Damit wäre ich ja auch zufrieden und war auch mein Vorschlag. - Bin gespannt, ob Ex jetzt noch irgendwo eine Erklärung hervorzaubert, dass das Geld das uns die Exschwiegereltern zugeschossen haben, eine persönliche Schenkung war. Stimmt zwar nicht, aber wäre nicht zu beweisen.
Eigentlich will ich die Versicherung, die jetzt im Januar fällig wird, nicht mehr bezahlen. Wie mach ich das am geschicktesten ????
Wenn ich nicht zahle, mach ich mir selber Probleme, da ich ja alleine im Brief und Schein stehe. Wenn ich zustimme, dass die Versicherng auf Ex überschrieben wird, ist erst mal der SFR weg.
Wollte das ganze noch mal in Rhe mit Exe besprechen - die hat mich freundlich darauf hingewiesen, dass ich mich an ihre Anwältin wenden soll.
Die Zeit ist kurz - der Weg ist lang. Was würdet ihr denn empfehlen.
Anwältin sieht das erst mal als Nebenkriegsschauplatz, weil Ex auch gewaltige Unterhaltsansprüche gestellt hat, und sie diesen erst mal Priorität zuschreibt.
Wau: Jetzt ist mir gerade beim Schreiben eine Idee gekommen - was haltet ihr davon?? Ich teile meiner Ex mit, dass wenn bis zum Termin X keine Einigung gefunden wurde, ich das Auto stilllege und es ihr freisteht, es auf ihren Namen zuzulassen und zu versichern.
Geht das ??
Bin gespannt auf eure Reaktion
ICH HASSE DAS ALLES.
Greetings
Also ich halte die Versicherung auch für einen Nebenschauplatz.
Andererseits dokumentierst du damit, dass du das Auto garnicht benutzt, und verstärkst damit den Eindruck, dass es das Auto deiner Frau ist.
Wenn du ein attraktives Angebot von deiner Ex haben möchtest solltest du lebhaftes Eigeninteresse an diesem kostbaren Auto darstellen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hey Beppo,
da hast du sicherlich Recht.
Problem: Fianzielle Situation bei mir ist mehr als angespannt und im Januar werden für den Zafira mal eben so um die 700 Euro für Haftpflicht und Vollkasko fällig.
Wird schwierig, dass zu stemmen - insbesondere da in der jetzigen Situation vermeintliche Unterhaltsansprüche von Ex astronomisch sind.
Wie siehst du denn das ?? Selbst wenn Ex das Auto auf sich anmeldet und ein schlechter Vorschlag kommt, kann ich doch immer noch das Gegenangebot machen. Wobei für mich klar ist - alles unter Hälfte kann ich nicht akzeptieren!!
Servus galaxy!
Selbst wenn Ex das Auto auf sich anmeldet und ein schlechter Vorschlag kommt, kann ich doch immer noch das Gegenangebot machen. Wobei für mich klar ist - alles unter Hälfte kann ich nicht akzeptieren!!
Genau diese Position vertrittst und zementierst Du ... als Argumentationsgrundlage:
Du bist Eigentümer des Autos, es kann Dich keiner davon abhalten, das Auto zu verkaufen und z.B.eine gleichwertiges aber günstigeres zu beschaffen; oder
aus finanz. Gründen siehst Du Dich gezwungen, den Zafira still zu legen, wenn ihr nicht zu einer akzeptablen Einigung kommt!
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Ich kann dir leider nicht so genau sagen, wie sowas gehandhabt wird und wie der "halbe" Marktwert ermittelt wird.
Ich weiss auch nicht, ob und wie man dass beschleunigen kann.
Da es bei mir noch um das Haus ging, haben wir ein Gesamtpacket geschnürt und dann Haus, Autos, Hausrat und Zugewinn abgefackelt und nachträglich Gütertrennung vereinbart, deswegen kann ich dir nicht so viel über den regulären Weg sagen.
Vielleicht weiss da einer der alten Hasen hier mehr.
Edit: Da ist ja schon einer! 🙂
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Für die Marktwertberechnung war mein Vorschlag:
Gebrauchtwagenberechnung über das Tool beim ADAC - sollte so ungefähr richtig sein.
Geht sicherlich auch über Gutachter - dann aber mit Geld verbunden.
Wobei ich im Augenblick das Gefühl habe, dass Ex unbegrenzt Geld hat, um es über ihre Anwältin zu verschleudern.
Servus galaxy!
Wobei ich im Augenblick das Gefühl habe, dass Ex unbegrenzt Geld hat, um es über ihre Anwältin zu verschleudern.
Den Eindruck habe ich auch ... frag doch Anwältin, ob sie den Zafira haben will?? :rofl2: :rofl2: :rofl2:
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin galaxy,
mir scheint, dass Du in mancher Hinsicht etwas zögerlich bist, um ja alles 100-prozentig richtig zu machen. Das ist im Umfeld von Trennung/Scheidung nicht immer der richtige Weg; es wird Dir niemand danken, und es gibt auch keine Fleisskärtchen dafür. Deine Ex schafft fortlaufend Fakten und Du reagierst nur darauf.
Es ist deshalb wichtig - auch psychologisch - dass Du jetzt Dein eigenes Ding durchziehst und nicht nach den "Dienstanweisungen" der Gegenanwältin lebst. Wozu im Moment gehören würde, das Auto zu verkaufen und ein grössenmässig gleichwertiges, aber deutlich billigeres zu beschaffen. Das würde jeder "normale" Familienvater auch tun, wenn er feststellt, dass das Familienauto zu teuer ist. Als Halter im Brief und Versicherungsnehmer hast Du auch alles Recht der Welt dazu.
Auf die Differenzsumme zwischen "Auto alt" und "Auto neu" setzt Du Dich erst einmal drauf wie die Henne auf's Ei - dann hast Du für andere Dinge erst einmal etwas Verhandlungsspielraum, auch finanziell. Ggf. verwendest Du die Kohle zum Begleichen andere eheprägender Verbindlichkeiten - der Stichtag für die Vermögensauseinandersetzung ist erst der Tag, an dem einem von Euch beiden der Scheidungsantrag des anderen zugeht. Du hast es in der Hand, diesen Tag selbst zu bestimmen. Kohle, die bis dahin ausgegeben ist, ist eben weg. So ist das Leben.
Aber wie gesagt: Erst einmal abwarten und sicherheitshalber 10 mal fragen ist nicht immer die richtige Strategie. Die Gegenanwältin hat Dir nichts zu sagen. Das gilt auch für die Fragen aus dem anderen Thread: Nur Gerichtsurteile sind verbindliche Handlungsanweisungen; Anwaltsbriefe sind es nicht.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hey brille007,
du hast vollkommen recht, die Dinge so zu händeln, wie du es beschreibst, widerspricht einfach meinem "normalen" Lebenskonzept. Ich bin der Meinung, dass Probleme durch Gespräche und Kompromisse gehändelt werden können.
Gut, dass muss ich ändern - hab ich kapiert.
Jetzt kommt wieder eine alte Leier von mir, und ich kenn auch eure Antworten darauf und von vielen anderen.
Aber es ist ganz tief verwurzelt:
ICH HAB SCHISS AUCH NOCH MEINEN SOHN ZU VERLIEREN - (Wechselmodell). Das ist das Ass im Ärmel meiner Ex.
Gut aber noch einmal zum Thema:
Wir leben beide in neuen Mietwohnungen - ich hab den (alten) Punto und sie den neuen Zafira. Das ist jetzt so seit drei Monaten, wobei ich mir den Zafira bis jetzt immer genommen hab, wenn ich ihn brauchte. Der steht also vor der Garage von meiner Ex. Wir wohnen 2 Minuten voneinander entfernt. Soll ich da hingehen, dass Auto nehmen und irgendwo "verstecken", um es dann zu verkaufen.
Ich glaub damit würde ich Ex wirklich Stoff geben, um vor den Kindern über mich herzuziehen. Und die Kinder würden es ja auch als unfair erleben. Übrigens nutzt die Ex den Zafira um mit den Kindern mit Wohnwagen in Urlaub zu fahren. Ich glaub das wird ein Eigentor.
Ich glaub für mich gangbarer: Auto stillegen und Wertausgleich bei der Hausrataufteilung "erstreiten".
Bitte wieder offene Kommentare - bin ich ein unverbesserlicher Träumer??
Hallo,
dann stellst du ihr erstmal den Punto vor die Tür. Damit kann sie dann fahren. Im Gegenzug verkaufst du den Zafira und suchst einen Ersatz der größemäßig dem Zafira gleicht. Damit kann sie fahren und du dann auch. Was mit dem Wohnwagen wird kann doch heute noch keiner sagen.
Fakt ist dann aber: du hast einen fahrbaren Untersatz und sie auch. Damit hat sie ein Auto als "Kindertransportarbeiter" zur Verfügung. Wie das Auto ist ist doch egal, es fährt und das ist die Hauptsache.
Sophie
Hallo Galaxy,
du hast den Brief und Schlüssel?
Aus meiner 3-jährigen Erfahrung vor Familiengerichten kann ich Dir einen Rat geben: Fakten schaffen. Danach knallt es und man schaut mal, welche Kompromisse anzubieten sind.
Bei den korrekten Lösungen wurde ich irgendwie immer 2. Gewinner.
Ich hatte bei meiner Trennung das Familienauto einige Tage vor Trennung verkauft. An meinem Bruder. Leider konnte ich nicht den Marktpreis erhalten, da es ein Notverkauf wurde 😉 . Das Auto ist übrigens in der Hausratsteilung nicht aufgetaucht.
Meine Ex schaffte übrigens auch Fakten. Sie kündigte unsere Wohnung und behielt die nicht unerhebliche Kaution, die von meinem Konto bezahlt wurde. Oder auch der illegale Kinderklau. Hat auch niemanden interessiert.
Gruß,
Michael
Hallo zusammen,
ich hoffe, ihr haltet mich hier nicht für unverbesserlich, aber ich finde die Idee, hinzufahren den Zafira zu holen (auch im Gegenzug mit Punto) und dann zu verkaufen, relativ krass.
Oder stecke ich wieder in meiner Gutmütigkeit fest - allerdings möchte ich eigentlich, so weit ich mir kein Eigentor schieße, deeskalierend agieren.
Deswegen leider noch einmal meine Frage:
Wo seht ihr denn die Gefahr, wenn ich das Auto abmelde, bzw. Ex auffordere es umzumelden. Anwältin meinte, dass sie damit nicht durchkommt, keinen Ausgleich dafür zu bezahlen.
Wegen mir kann sie das Auto haben, wenn sie es sich leisten kann. Ich mag aber auch nicht mehr für die Unkosten aufkommen.
