Ich halte euch auf dem Laufenden und rechne derweil meine Fixkosten runter.
Also - wenn ich meine EC-Karte nicht berühre und nichts einkaufe, liege ich bei 1050 Euro Fixkosten. Sobald ich bei 896 Euro angekommen bin, sag' ich dem Job zu. Wenn ich ihn überhaupt bekomme. In Anbetracht der Tatsache, dass mich die Frau aus der Personalabteilung (bei der ich die Bewerbungsunterlagen persönlich abgegeben habe) mit Süßigkeiten überschüttet hat, bin ich zumindest motiviert 🙂
Ich bin mir bewußt, dass letztendlich immer ein Richter entscheidet. Aber auf so'ne rechtliche Auseinandersetzung habe ich echt keinen Bock. Zumal bis zur Endscheidung alles "in der Schwebe" ist und ich ohne seelische "Altlasten" in einen Job wechseln möchte.
Danke für eure Tips, Hinweise und Motivation :yltype:
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Mein Arzt rät mir dringend zu einer Kündigung aus gesundheitlichen Gründen.
Bezüglich des Kindesunterhaltes gibt es einen Titel. Ich bezweifle, dass der Titel "so einfach" an das zwangsläufig folgende ALGI angepasst wird.
Falls keine gütliche Einigung möglich ist, überlege ich, während des ALGI-Bezuges ein P-Konto zu beantragen.
Lange Rede, kurze Frage: Konterkariert das P-Konto eine Zwangsvollstreckung des Titels? Oder wird der Titel nicht bei der Bank (sondern beim Arbeitsamt) angemeldet; so dass das ALGI abzüglich des Kindesunterhaltes ausgezahlt wird?
Ich vermute mal, dass da einen Unterscheid zwischen einer Art "Lohnpfändung" und "Kontopfändung" gibt?!?
Ich will mich nicht vor der Zahlung drücken - aber während des Bezuges von ALGI würde ich meine Aktivitäten lieber in die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz als in einen bürokratischen Spießrutenlauf investieren...
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Moin.
Wenn du kündigst, wird der KU-Titel nicht geändert.
Du musst in voller Höhe weiter zahlen, da du deine mangelnde Leistungsfähigkeit selbst herbei geführt hast.
Wenn dann nichts mehr zum Pfänden da ist, laufen die Forderungen als Schulden auf.
Davor schützt dich auch ein P-Konto nicht.
Wenn dein Arzt der Meinung ist, du könntest nicht mehr arbeiten, dann muss er dich erwerbsunfähig schreiben.
Ansonsten ist es nur seine persönliche Meinung, die einen Familienrichter nicht interessiert.
Der wird nach Umsatz bezahlt.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Das war nicht meine Frage.
Meine Frage war, ob der Titel beim Arbeitsamt geltend gemacht (und somit direkt vom ALGI) oder als Kontopfändung umgesetzt wird (was dann ja über das P-Konto verhindert wird).
Aber ich stelle gerne eine weitere Frage in den Raum: Was für Möglichkeiten gibt es denn, den Titel anzupassen (...wenn die Mutter mitspielt?)
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Der Gerichtsvollzieher kann alles Mögliche pfänden, auch ALG1 und das P-Konto schützt dich auch nur vorläufig, bis die Freigrenze von einem Richter kurz und klein geschlagen wird.
Und nach §850d ZPO gibt es für Unterhaltsknechte auch keine echte Grenze nach unten, wie sie für z.B. für Spielschulden oder sonstigen Konsum bestehen.
Wenn deine Ex dagegen einverstanden ist, braucht sie dir den Titel einfach nur auszuhändigen oder in schlicht nicht anzuwenden.
Sie darf dann aber auch kein Geld vom Staat fordern, denn der kommt sonst ganz schnell wieder zu dir.
Also ohne handfeste Diagnose wird das nichts mit dem Schongang.
Das funktioniert ansonsten nur wenn du schon in einem hölzernen Krankenbett mit Deckel liegst.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Wenn deine Ex dagegen einverstanden ist, braucht sie dir den Titel einfach nur auszuhändigen oder in schlicht nicht anzuwenden.
Hier besteht eine Beistandschaft des Jugendamtes.
Kann die Anpassung dadurch erreicht werden, dass:
- meine Ex die Beistandschaft beim Jugendamt kündigt
- meine Ex die Beistandschaft nach meiner beruflichen Kündigung neu beantragt
D.h. würde mit der neuen Beistandschaft auch ein neues fiktives Einkommen aufgrund der aktuellen Situation (ALGI) berechnet werden?
Was für Folgen hätte das für meine Ex?
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Das ändert nichts am vorher gesagten.
Eine Kündigung und Neubeantragung der Beistandsschaft ändert auch nichts an der Höhe des Titels.
Wenn sie bereit ist, den Unterhalt selbst zu tragen, kann sie auf Hilfe von außen verzichten.
Wenn sie dazu nicht bereit ist, bist du dran.
Von dem anderen Krempel hängt nur ab, wer dich zum Schafott führt.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Von dem anderen Krempel hängt nur ab, wer dich zum Schafott führt.
Aber es muss doch irgendeine Lösung geben?
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Wieso muss es das?
Es gibt ja auch kein Patentrezept Millionär zu werden.
Der Staat tut alles, dass es keine Möglichkeit gibt, sich um die Unterhaltspflicht zu drücken.
Und du hast auch bisher keine überzeugenden Gründe geliefert, dich aus der Pflicht zu entlassen.
Die Tatsache, dass du dich krank fühlst, aber keinen Arzt hast, der dich erwerbsunfähig schreibt, ist jedenfalls nicht überzeugend.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Die Tatsache, dass du dich krank fühlst, aber keinen Arzt hast, der dich erwerbsunfähig schreibt, ist jedenfalls nicht überzeugend.
Ich habe nicht geschrieben, dass ich keinen Arzt habe, der mich ggf. erwerbsunfähig schreibt. Ich habe zwar von einer Kündigung aus gesundheitlichen Gründen geschrieben, das schließt die Erwerbsunfähigkeit aber nicht aus.
Was würde so eine Erwerbsunfähigkeit denn nach sich ziehen?
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Dann rück doch mal ein paar Details raus.
Kannst du gar nicht mehr arbeiten?
Nicht mehr in dem Job?
Im Moment nicht?
Mit nem reinen Frage und Antwortspiel wird mir das zu mühsam.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Was ist denn aus der Kündigung von vor nem jahr geworden?
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin
Meinst Du Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit? Im ersten Fall wärst Du Vollinvalide, im zweiten Fall kann Dir eine andere Tätigkeit zugemutet werden. Falls es (so doer so) Einkommenseinbußen gibt, kann nach angemessener Zeit (was das genau heisst entscheidet ein Gericht), ich sage mal nach ca. 6 Monaten, eine Änderung/Anpassung des Titels/der Titel durchgeführt werden. Ob diese Einkommenseinbußen für den UH-Empfänger als hinnehmbar anzusehen sind oder Dir ein fiktives Einkommen unterstellt wird, entscheidet ebenfalls ein Gericht.
Du hast nur zwei Optionen. Kläre das mit der KM als Titel-Inhaber oder über ein Gericht.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Jeder Beruf erfordert neben einer fachlichen Qualifikation auch persönliche Eigenschaften.
Eigenschaften, die bei uns in der Firma gefordert werden, fehlen mir - auch aufgrund einer psychischen Erkrankung (Burn-Out, mehrere Depressionen). Ich wurde vor ca. 2 Jahren als "berufsunfähig" aus einer Reha entlassen, habe das aber aufgrund des Angsts vor dem sozialem Abstieg (=Krankengeld minus Kindesunterhalt decken nicht mal annähernd laufende Kosten wie Miete und Autokredit) verschwiegen und "heimlich, auf eigene Verantwortung" weitergearbeitet.
Aktueller Stand: Ich war drei Wochen wegen Burn-Out krankgeschrieben. Nach meiner Rückkehr habe ich mich mit meiner Führungskraft über das Thema "persönliche Eigenschaften" unterhalten. Meine Führungskraft ist der Ansicht, dass ich in der Abteilung keine Aufgaben mehr übernehmen kann, weil ich keine Konfliktfähigkeit besitze. Dazu muss ich sagen, dass ich vorher zwei Monate an die Abteilung ausgeliehen war und "eigentlich" einen ganz anderen Eindruck von den Aufgaben dort gewonnen habe (die ich weitermachen sollte). Jetzt nageln Sie mich halt auf der damaligen Stellenausschreibung fest, wo Sachen drin stehen, die - nüchtern betrachtet - bei meinem persönlichen Background absolut unrealistisch sind. So Sachen wie "sicheres Auftreten und Handeln", "Konfliktfähigkeit", "geistige Flexibilität" usw. fehlen mir einfach.
Ich erkenne z.B. nicht, wesentliche Dinge von unwesentlichen Dingen zu unterscheiden. Auch "übersehe" ich Konfliktpotential und bringe es einfach nicht fertig, einem Abteilungsleiter "auf den Topf" zu setzen - was meine Rolle aber durchaus erfordert...
Ich arbeite daran und bin gerade dabei, eine Verhaltenstherapie zu starten. Aber so etwas braucht Zeit und die hat bei uns in der Firma niemand.
Ich habe nach den besagten drei Wochen 4 Tage gearbeitet - bis gestern. Da hat es eine weitere Eskalation gegeben - meine Führungskraft und meine Projektleiterin wollten Informationen von mir, warum ich seinerzeit welche Entscheidungen getroffen habe. Ich kann mich nicht mehr erinnern; im Rahmen der Eskalation habe ich einige Gedächtnisverluste. Ich habe aber seinerzeit gemerkt, dass ich immer mehr vergesse und mir vieles aufgeschrieben. Das Gespräch dauerte zwei Stunden und lief in etwa so ab:
"Warum haben Sie das gemacht? ...Sie hätten dies und das tun müssen"
"Einen Moment bitte - ich schaue gerade in meinen Unterlagen..."
"Aber warum haben Sie das gemacht? Spinnen Sie? Das hätten Sie doch erkennen müssen..."
"Bitte - ich kann mich im Moment wirklich nicht erinnern - ich schaue gerade nach" *wühl* "Ich verschweige Ihnen das doch nicht absichtlich - ich muss in meinen Unterlagen gucken..."
"Wie? Ich habe doch gar nicht gesagt, dass ich Sie loswerden möchte? Frau N. ist Zeugin! Sie bekommen eine Strafanzeige wegen Verleumnung"
"Wortwörtlich haben Sie es nicht gesagt - aber ich habe es so verstanden..."
"Na - wenn es nicht so ist - warum gehen Sie dann auf die Personalabteilung zu?"
"Um Maßnahmen zu ergreifen..."
Die Situation eskalierte immer weiter. Irgendwann standen mir die Tränen in den Augen, ich habe "wie vor Schmerzen geschrien", mit dem Kopf auf die Tischplatte geschlagen. Wohlgemerkt - ich bin 40 Jahre alt, knapp 2 Meter groß und Kampfsportler...
Daraufhin wurde ich nach Hause geschickt ("Verschwinden Sie - ich habe eine Fürsorgepflicht. Gehen Sie krank nach Hause, ich werde über die Personalabteilung weiteres veranlassen").
Dazu muss ich sagen, dass ich in den drei Wochen, in denen ich krank geschrieben war, richtig "aufgeblüht" bin. Ich habe neue Hoffnung geschaffen und meine aktuelle Partnerin freut sich super-glücklich, was für einen tollen Freund Sie doch hat. Alle Menschen, die ich kenne, haben mich wenige Sekunden nachdem Sie mir in den 3 Wochen begegnet sind auf meine positive Veränderung angesprochen.
Zurück zu gestern: Ich bin auf den Parkplatz, habe mich in mein Auto gesetzt und geweint. Irgendwann habe ich mich gefragt, warum ich weine und festgestellt, dass es eigentlich Freudestränen bzw. Tränen der Erleichterung waren. Der Gedanke, dass ich endlich aus diesem Saft-Laden herauskomme, macht mich einfach nur glücklich.
Idealzustand wäre für mich:
- kündigen, kein Unterhaltsdruck
- aufarbeiten meiner gesundheitlichen Probleme (Depression, Verhaltenstherapie)
- parallel dazu oder danach: Qualifikationsmaßnahme (bin seit 12 Jahren aus meinem ursprünglich erlernten Beruf raus und habe seitdem so eine Art "Mädchen für Alles" gemacht - aber ohne etwas zu vertiefen)
Ich denke allerdings nicht nur an mich, sondern auch an meinen Sohn. Das Verhältnis zwischen mir und meinem Sohn ist - vorsichtig ausgedrückt - gestört. Ich sehe in Ihm lediglich eine Projektionsfläche des finanziellen Drucks, den das Jugendamt aufbaut. Ich weiß, dass ich das nicht so sehen darf - aber ich habe wie gesagt pschische Probleme (...seit meiner Kindheit...) und im Moment ist es auch so. Und ich bin mir auch sicher, dass alles "gut" werden kann - wenn ich erst einmal meine Therapie abgeschlossen habe und mit beiden Füßen in einem Leben stehe, dass mich zumindest nicht allzu sehr belastet und wo ich beruflich gute Ergebnisse abliefern kann.
Zur Firmensituation: Vor ca. 1 Jahr hieß es, dass von 1600 Mitarbeitern 400 "gehen" sollen. Seitdem haben wir einen EBIT-Einbruch um 350% und das aufgrund "exorbitanter Personalkosten. Im Rahmen der Umstrukturierung sind zu viele die Leiter hochgefallen". Dementsprechend "gelaunt" sind "die alle" und dementsprechend wohlwollend werden Möglichkeiten aufgegriffen, die Personalkosten zu reduzieren.
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Moin,
möglicherweise ist es den von Dir beschriebenen Problemen mit der Realität geschuldet: Deine Probleme mögen Dir, Deiner Freundin, Deinen Kollegen oder Deinem Umfeld noch so einleuchtend sein; an Deinen Zahlungsverpflichtungen ändert sich dadurch aber nichts. Die von Dir beschriebenen Kreditverpflichtungen für Deinen Autokredit werden davon ja auch nicht berührt - aber das nimmst Du ja als gegeben hin.
Eine selbst verschuldete Kündigung ändert an Unterhaltspflichten nichts; selbst unverschuldete Arbeitslosigkeit wird allgemein bis zu einer Dauer von 6 Monaten als "vorübergehendes Ereignis" betrachtet. Solange kein Arzt Dich "amtlich" erwerbsunfähig schreibt und Du mit diesem Attest erfolgreich eine Abänderungsklage durchgezogen hast, behält der Titel seine Gültigkeit - mit allen denkbaren Folgen inklusive Pfändung. Vielleicht solltest Du Dein Augenmerk mal auf einen Jobwechsel (ggf. berufsfremd) richten und nicht darauf, unter allen Umständen den Kindesunterhalt zu vermeiden. Und nachdem Du spätestens nach einer Kündigung garantiert kein Auto mehr brauchst, könntest Du die dafür aufgewendeten 360 EUR pro Monat ja für den KU einsetzen.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Vielleicht solltest Du Dein Augenmerk mal auf einen Jobwechsel (ggf. berufsfremd) richten
Wie gesagt - ich suche bereits seit Jahren. Meine Erkrankung auch bei Vorstellungsgesprächen, Telefonaten usw. in den Vordergrund und ist auch von außen sichtbar (=autoaggressives Verhalten), so dass ich hier absolut keine Chancen habe. Selbst Zeitarbeitsunternehmen lehnen mich ab. "Für einen Hilfsarbeiter zu alt", "Für eine Bürohilfe zu seltsam im Verhalten" und "für alles Andere nicht qualifiziert". Die 7,50 Euro Mindestlohn bin ich in meiner augenblicklichen Verfassung / Situation jedenfalls nicht wert; nicht mal in der Zeitarbeit 😡
Es hängt alles zusammen - gesund werden und dabei finanziell überleben. Aus diesem Teufelskreis muss ich irgendwie raus.
Und nachdem Du spätestens nach einer Kündigung garantiert kein Auto mehr brauchst, könntest Du die dafür aufgewendeten 360 EUR pro Monat ja für den KU einsetzen.
Da hast Du natürlich Recht. Allerdings sind es 130 Euro pro Monat (für einen knapp 5 Jahre alten Mazda 2, den ich die nächtsten 5 Jahre leider "vollfinanzieren" muss) und ich würde das Auto im Falle einer Arbeitslosigkeit vermutlich tatsächlich "als Erstes" verkaufen (auch wenn das eine Jobfindung noch mehr erschwert; aber mir geht es wirklich erst einmal um meine Gesundheit). Zum Arzt usw. komme ich ja mit dem Rad hin.
Ich werde Montag mit dem Arzt über das Thema Erwerbsunfähigkeit sprechen. Soweit ich weiß, ist das "immer für 3 Jahre" mit dreimaliger Option auf Verlängerung. Danach sehe ich weiter.
Auf jeden Fall vermeiden möchte ich, dass die Firma mich kündigt. Im Lebenslauf soll das eher wie: "Ich habe mir eine Auszeit genommen, um mich beruflich neu zu orientieren" als wie "die haben mich aufgrund einer psychsichen Erkrankung rausgeschmissen" ausehen.
Ich denke, das ist auch verständlich?!?
Ich spiele sogar schon mit dem Gedanken, mich selber in eine psychosomatische Klinik einzuweisen. Nur mal um aufzuzeigen, wie verzweifelt ich inzwischen bin.
Weitere Vorschläge werden gerne angenommen 😀
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Ok, jetzt ist das Ganze etwas klarer.
Eine elegante Lösung sehe ich allerdings auch nicht.
Die Frage nach dem Jobangebot vom letzten Jahr beantworte ich mir mal selbst mit, "Ist nicht mehr da!" oder?
Von den Möglichkeiten die so sehe:
1. Still halten bis du entlassen wirst.
Vorteil: Du behältst dein Gehalt und kannst dich trotzdem erholen.
Nachteil: ?
2. Kündigen.
Nachteil: Du wirst vom AAmt gesperrt und musst, auch ohne Bezüge den vollen KU weiter bezahlen.
Vorteil: ?
3. Du suchst mit Arzt und JA und ggf. eine "medizinische" Lösung.
Danach sieht 2. am schlechtesten aus.
Ich würde es mit 3. versuchen und sonst auf 1. setzen.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Das Jobangebot war knapp, hat aber nicht ganz funktioniert. Schön war am zweiten Bewerbungsgespräch nur: "Sie sind zwar etwas seltsam, aber sowas mögen wir". Vielleicht war ich ja nicht seltsam genug.
Nachteil von 1: "Still halten" wäre für mich mit Krankengeldbezug verbunden. Krankengeld wären aber immerhin 400 Euro mehr als ALGI.
Korrektur zu 2: Keine Sperrzeit (da Kündigung auf Anraten des Arztes)
Problem bei 3: Die Dame vom Jugendamt heißt nicht nur zufällig so wie ein Raubtier, sondern benimmt sich auch entsprechend. Ich denke, ich muss nicht viel über die Durchsetzung von Beistandschaften durch Jugendämter schreiben, da hat wohl jeder seine eigenen Erfahrungen...
Kann der Titel denn außergerichtlich angepasst werden, wenn ich weniger Kohle bekomme und da mit meiner Ex auftauche und sie dem zustimmt?
Hat meine Ex dadurch irgendwelche Nachteile oder wird das dann "irgendwie" über andere öffentliche Leistungen ausgeglichen?
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
Kann der Titel denn außergerichtlich angepasst werden, wenn ich weniger Kohle bekomme und da mit meiner Ex auftauche und sie dem zustimmt?
Hat meine Ex dadurch irgendwelche Nachteile oder wird das dann "irgendwie" über andere öffentliche Leistungen ausgeglichen?
Hatte ich oben schon geschrieben.
Das geht nur, wenn sie ganz auf das Geld verzichtet.
Sobald sie Geld vom Staat holen will, kommt der wieder zu dir.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Der Wahnsinn geht weiter...
Ich habe mein Arbeitsverhältnis auf ärztlichen Rat hin gekündigt. Da eine Weiterbeschäftigung für mich gesundheitlich nicht mehr vertretbar war und ich selber auch eine Kündigungsfrist (6 Wochen zum Monatsende) habe, habe ich auf dringendem ärztlichen Rat einen Aufhebungsvertrag zum 31. Januar geschlossen ("...zur Vermeidung einer Kündigung unter Verzicht auf die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist in beiderseitigem Einvernehmen...").
Ich befürchte, ich werde dennoch eine zwölfwöchige Sperre vom Arbeitsamt bekommen. Die gesundheitliche Einschränkung stellte sich für mich so dar, dass die Beschäftigung die Ursache für meine Erkrankung ist. Die Formulare und Prozesse vom Arbeitsamt scheinen jedoch nur darauf ausgelegt, dass sich die gesundheitlichen Einschränkungen negativ auf das Arbeitsergebnis auswirken und man letztendlich über das "Performancemanagement" rausgekegelt wurde.
Es ging einfach "nicht mehr weiter". Das Thema zieht sich schon seit Jahren hin. Auch, wenn das jetzt vielleicht etwas überdramatisiert klingt - aber ich möchte endlich wieder gesund werden!
Auf dem Umgang mit meinem Sohn wirkt sich das jetzt schon positiv aus. Er bekommt zwar auch eine gewisse Traurigkeit und Sorge mit, aber seitdem der Druck durch das Arbeitsverhältnis weg ist, kann ich wesentlich offener mit Ihm umgehen. Das hat sich heute schon gezeigt.
Meine Ex-Freundin will jetzt Unterhaltsvorschuss beantragen. Ich bin mir natürlich bewusst, dass es sich hierbei um einen Vorschuss handelt. Wenn es z.B. darauf hinausläuft, dass ich ein paar Monate keinen Unterhalt zahle und dafür irgendwann ein paar Monate länger (...sobald die Unterhaltspflicht aufgrund des Kindsalters erloschen ist), wäre das ja durchaus "in Ordnung".
Ich bin im Moment voll motiviert, mir einen neuen Job zu suchen. Für einen habe ich noch diesen Monat das zweite Vorstellungsgespräch. Für mich ist wichtig, dass ich jetzt nicht zu sehr unter Druck gerate; so dass man mir das bei Vorstellungsgesprächen und Bewerbungen anmerkt und ich da übernervös reagiere.
Worauf muss ich bezüglich des Unterhaltsvorschusses achten?
Oft faellt das Denken schwer; indes - das Schreiben geht auch ohne es! (Wilhelm Busch)
