Genau, LBM! :thumbup:
Wobei ich persönlich noch ein wenig die Kinder berücksichtigen würde und nicht bloß den KV-Erziehungsaspekt, aber egal...
Aber warum Mahjoko stets so abgeht, wenn KV nicht kommt, will sich mir partout nicht erschließen.
Klar ärgert man sich darüber. Genauso wie man sich über den Klempner ärgert, der einen versetzt hat.
Aber deshalb am liebsten die Umgangsvereinbarung aufkündigen?? Nee, damit wirste den Kindern ggü. nicht gerecht.
Wenn eben die geplante Kinderbetreuung durch KV nicht stattfindet und
Und nein, ich freue mich nicht über ausgefallene Papawochenenden, auf dass ich was mit den Kids unternehmen kann.
dann müssen die Kinder eben mitgenommen werden ins Nagelstudio oder zum Singkreis oder oder oder, oder es muss einen Plan B geben. Ist das nicht die Herausforderung, die alle AE (oder Teilzeit-AE) jeden Tag aufs neue bewältigen müssen???
Kopfschüttelnde Grüße, Toto
Moin
Oldie:
Dass wir brav weiter die nach seiner Meinung weiter geltenden monatlichen Umgangstermine einhalten müssen.
Da hat er recht.
Er will sie wahrnehmen, solange es ihm passt. Und wenn nicht, dann nicht. Sein Recht eben. Ääääh ...?!
Gelinde gesagt: Ja, sein recht. Das heißt nicht, dass ich dies für richtig erachte.
Das gleiche würde zutreffen, wenn ein BET das Kind nicht herausgibt. Zuallerserst sein recht, dann wird eventuell darüber entschieden. Und auch hier möchte ich nicht urteilen.
Für mich gibt es keine Termine mehr, die Vereinbarung ist in meinen Augen hinfällig.
Du radikalisierst. Und zwar nicht nur die Situation, die Umstände, sondern vor allem Dich selbst.
Und was gilt nun?
Die letzte Vereinbarung.
So schwer es Dir auch fallen mag, für mich stellt es sich so dar, dass Du die Situation immer mehr persönlich nimmst, Dich in Frontstellung bringst. Besagte Drohungen könntest Du auch wegwischen mit: "Was will er denn jetzt schon wieder?" oder "Hat er keinen Frisör?" oder "Morgen ist ein neuer Tag." oder ... . Ich jedenfalls kann darin keine Substanz erkennen. Und ja, auch nach Jahren - oder vielmehr dann - würde ich nur noch Mitleid haben.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Hi,
ich versuche momentan für mich eine Struktur in diesen Fall zu bekommen. Sehr schwer. Auch wenn ich jetzt "geprügelt" werde, ich kann nicht erkennen wo das Problem wirklich liegt. Alles nur nebulös. Wenn ich es richtig gelesen habe, ist das die Umgangssituation:
Lieber United,
sehr gut mitgelesen. Es gab monatlichen Umgang, seit 12/´13:
Einen Umgang (sechs Tage) sehr vorzeitig beendet, dannzweidrei Umgänge wie geplant wahrgenommen, dann einen Extraumgang gewünscht, dann einen kommentarlos ausfallen lassen, dann einen Extraumgang gewünscht.
Ich lese das wie folgt. Einmal Umgang verkürzt, einmal ausfallen lassen mit Bitte um einen anderen Termin.
Wo ist das Problem?
Der KV steht einmal vor der Tür, die KM hat für sich interpretiert, dass es mehrmals gewesen sein muss, weis es aber nicht genau, weil er sie nie angetroffen. Am besten das ganze Gebiet mit der Polizei abriegeln lassen.
USW.
LG Nichtplatt
Mmhh,.... mal aus Sicht eines Vaters(mich)
Meine Ex hat mich damals immer stumpf auflaufen lassen, wenn ich 5-10 Minuten zu spät war.
Einmal hatte ich auf den Weg zum Übergabeplatz, 4 Stunden Fahrt, einen Unfall auf der Autobahn.
Mir und meinem Auto war nichts passiert, nur, der, der mich übersehen hatte lag in den Leitplanken.
Nach erster Hilfe usw. musste der ganze Unfall von der Polizei noch aufgenommen werden. Das ganze dauerte über eine Stunde. Ich habe die ganze Zeit versucht meine Ex zu erreichen um bescheid zu sagen, das es vielleicht eine halbe Stunde später werden würde. Da sie aber nur zu den gerichtliche angeordneten Sprechzeiten an das Telefon ging, hatte ich keine Möglichkeiten.
Die Kinder waren da selbstverständlich schon wieder weg. Länger wie 5 Minuten hat Exilein nie gewartet.
Selbst als ich die Kinder dann von zu Hause abholen wollte, wurde ich vom Hof gejagt, mit den Worten: ''Wer nicht kommt zur rechten Zeit, den bestraft das Leben''.
Ständig war das so.
Damit sagen will ich, das ich mir immer beide Seiten anhöre und in diesem Fall glaube ich mittlerweile, das mahjoko sich Gründe sucht um den Vater ein rein zu würgen, vielleicht macht sie das nicht ganz bewusst, vieles währe aber mit ein wenig Toleranz, Verständniss und auf einander zu gehen wesentlich einfacher.
Gruss Wedi
P.S. Wenn der Vater kein aktives Interesse an den Kindern hätte(Threadname), würde er nicht immer wieder versuchen Kontakt zu den Kindern aufzunehmen.
Für mich ist hier auch einiges nicht ganz rund
Vielleicht sollte mancher hier mal den Mahjoko-Sachverhalt von Anfang an lesen.
Es geht nicht darum, einen Vater an der Strippe tanzen zu lassen. Es geht auch nicht um im Stau stehen, fünf Minuten zu spät kommen oder widrige Umstände. Es geht darum, dass er meint machen zu können, was er will. Dass er Absprachen, egal ob auf Augenhöhe, gerichtlich verordnet, vor dem JA verhandelt nicht meint einhalten zu müssen.
Das ist eine andere Hausnummer als eine Übergabe 4h entfernt, bei dem jeder logische Menschenverstand weiß, dass es immer mal zu einer Abweichung +/- x kommen kann.
Es geht vor allem auch darum, dass die Kinder sich auf nichts verlassen können. Sie müssen sich parat halten, freuen sich und dann*möööp* fällt ihm was anderes ein. Wenn ein Vater nicht kapiert, dass es hier nicht um seinen Egotrip geht mit dem er meint, der Mutter eins auszuwischen, sondern um seine Kinder, die bei diesem Schietspiel Schaden nehmen, dann muss eben irgendwann mal der Cut kommen.
Ja, ich würde für eine begrenzte Zeit zu den VEREINBARTEN ZEITEN die Kinder bereit halten. Erscheint er DANN nicht, dann bleibt die Tür zu. Entweder er lernt es, oder er lässt es. Dann soll er aber auch aufhören, so eine Jammershow aufzuführen. ER kann das ändern.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Vielleicht sollte mancher hier mal den Mahjoko-Sachverhalt von Anfang an lesen.
Ich denke, das du mich damit meinst und das habe ich getan.
Ich hatte von Anfang an ein anders Gefühl bei der Sache, deswegen habe ich hier auch nie etwas geschrieben, das hatte ich auch hier auch schon mal erwähnt.
Wie ich schon sagte, bin ich hier zwiegespalten und würde gerne beide Seiten hören, solange das nicht möglich ist und das ist es nun mal nicht, bleibe ich bei meiner Unvoreingenommenheit und schreibe dazu meine, wenn auch für manche nicht nachvollziehbare Meinung. Deine lass ich Dir, lass mir auch meine. 🙂
Gruss Wedi
Nein, damit meine ich nicht nur dich. Und deine Meinung lasse ich dir, darum geht es gar nicht. Das Argument ist nur nicht fair. Wir hören hier auch bei 1000enden Vätern nicht die Mütter dazu. Wir müssen "glauben" und können nur Vorschläge und Anregungen geben. Möchtest du in Zweifel gezogen werden, nur weil wir Frau Ex-Wedi nicht befragen können?
Die Frage lautet doch: Wenn es eine Absprache gibt, warum hält er die nicht ein? Wieso kommt er nicht? Warum werden die Zeiten nicht eingehalten? Wieso muss der/die Andere das dulden?
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Das Argument ist nur nicht fair. Wir hören hier auch bei 1000enden Vätern nicht die Mütter dazu.
Das war kein Argument von mir, sondern nur meine (gefühlte) Meinung. Andere haben auch schon Zweifel angekündigt, die ich berechtigt finde. Unfair ist das nicht, unfair ist auch das
Möchtest du in Zweifel gezogen werden, nur weil wir Frau Ex-Wedi nicht befragen können?
nicht, denn ich bin schon oft in Zweifel gezogen worden. Nicht weil meine EX sich hier nicht einbringt, was ich mir wünschen würde(vieleicht wäre dann einiges anders gelaufen)!!!!, sondern, weil hinterfragt wird und viele verschiedene Gedanken aufeinander treffen.
Die Frage lautet doch: Wenn es eine Absprache gibt, warum hält er die nicht ein? Wieso kommt er nicht? Warum werden die Zeiten nicht eingehalten? Wieso muss der/die Andere das dulden?
Die Frage ist, wenn es Absprachen gibt, wieso halten sich nicht beide daran. Ich lese nur: ER kommt wann er will, ER hält sich nicht an Zeiten, Er macht dies , ER tut dies und ER lässt das, ER macht alles falsch, ER ist der, der keinen Unterhalt zahlt, ER hatte eine Freundin, ER ist weggezogen, ER kümmert sich nicht, ER IST SCHULD, SIE macht alles richtig, ja was denn ?
Lies mal quer.
Gruss Wedi
Was macht sie denn falsch? Bleiben wir mal beim Umgang: sie ist über jeden Stock gesprungen, den er ihr vor die Füße geworfen hat. Abgesehen davon geht es mir nicht darum, wer der größere A. ist. Es geht mir darum was für eine erbärmliche Situation es ist, wenn ein Umgangselternteil mit seinem Verhalten die Gefühle und Bedürfnisse der Kinder mit Füßen tritt und der Betreuungselternteil dann die Scherben auffegen muss.
Wie soll denn der Betreuungselternteil ein Kind vor diesen Belastungen schützen, wenn nicht dadurch, auf das Einhalten klarer Regeln zu bestehen? Wir oft soll ein Kind umsonst zum Fenster rennen und auf den Umgangselternteil umsonst warten, bis man ihm diese Last nimmt? Muss der Betreuungselternteil auch noch nach Ausreden suchen für das Verhalten des Umgangselternteils?
Deshalb meine Frage: was soll Mahjoko deiner Meinung nach tun, damit die Kinder dann wirklich verlässlich ihren Vater sehen?
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
was soll Mahjoko deiner Meinung nach tun, damit die Kinder dann wirklich verlässlich ihren Vater sehen?
Mahjoko kann keine Verlässlichkeit des KV herstellen! Aber deshalb Möglichkeiten zu suchen, den Umgang komplett einzustellen und es zudem mit dem Schutz der Kinder vor Enttäuschungen durch ihren Vater zu begründen, führt weder zum Erfolg (nämlich Umgang tatsächlich herzustellen) noch das es den Kindern wirklich hilft damit umzugehen.
Mahjoko sollte selbst gleichgültig einem Umgang bzw. dessen Ausfall gegenüber stehen (beides kann ich nicht erkennen), den Kindern bei der Enttäuschung beistehen, aber braucht sich selbst deshalb keine Vorwürfe zu machen. Und wenn, ja wenn denn wirklich mal Umgang zu den verabredeten Zeiten stattfindet, dann diesen auch zulassen. Auch wenn er vielleicht eine Stunde später beginnt oder früher zu Ende ist. Es ist nicht schwer, umso verwunderlicher, dass es seit bald drei Jahren nicht voran geht. Ich hab's grad nicht auf dem Schirm, aber die Kinder müssten ja zunehmend auch schon in einem Alter sein, wo sie sich ein eigenes Bild über die Zuverlässigkeit ihres Vaters machen können.
Gruss, Toto
Toto grundsätzlich bin ich da bei dir. Ich habe das Alter der Kinder gerade nicht parat. Ich bitte aber eins zu bedenken: Wenn die Kinder 14tägig damit konfrontiert werden, sich zu freuen, zu warten und enttäuscht zu werden, dann muss für ihr Seelenheil auch mal ein Stoppzeichen gesetzt werden. Wenn die Kinder das schon achselzuckend hinnehmen, ist sicher ein anderer Maßstab zugrunde zu legen, als wenn alle 14 Tage ein Tränendrama erfolgt.
Wenn der Vater sich den Umgang betreffend sich selbst wichtiger ist als die Kinder, dann kann ich das nicht gutheißen. Dann ist es m. E. wichtiger, dass die Kinder zur Ruhe kommen als Umgang zu haben. Es kann den Kindern ja trotzdem frei stehen, sich beim Papa zu melden.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo!
Ich weiss gar nicht wie ich diese Geschichte einschaetzen soll, aber ich hab als Kind aehnliche Erfahrungen gemacht.
Meine Eltern trennten sich (da war ich so ca 7 oder 8 denk ich) und wir (mein Bruder und ich) lebten bei meiner berufstaetigen Mutter. Mir war der Kontakt zu meinem Vater megawichtig. Umso schlimmer, wenn ich das jeweilige We zum Fenster bin, mich auf die Rueckenlehne des Sofa setzte und wartete. Immer wieder umsonst - damals wusste ich nicht was er anstelle tat.
Fuer meinen viel juengeren Bruder war das alles kein Thema.
Als meine Mutter die Nase voll hatte, keinen KU bekam (angeblich - wissen tu ich es nicht wirklich), zog sie ca 500 km weit weg. Auch weil sie Abstand suchte vom alten Leben.
Heute kann ich einiges von dem was meine Mutter entschieden hat (besser) verstehen. Aber damals als Kind habe ich lieber gewartet auf meinen Vater und der Wegzug war fuer mich eine mega-Katastrophe. Mir war der Kontakt so wichtig, dass ich (als Grundschulkind) als wir noch in der Naehe wohnten, mit dem Fahrrad so ca 8/9 km einf. Strecke gefahren bin, um ihn zu besuchen und das hat selten geklappt (er war ebenfalls berufstaetig).
Mein Vater starb als ich 12 war, ich war sauer, auf ihn & Muttern. Beide haben mich um meine Beziehung zu ihm gebracht, jeder auf seine Weise. So sah ich das damals und ich kann nur warnen (aus meiner Sicht). So sehr es fuer Kinder wichtig ist gerade Linien zu haben, so sehr sind es oft die Eltern (und das kenne ich als geschiedene Mom mit Kind von mir selbst zur Genuege), die diese Regeln brauchen bzw wollen. Einiges ist fuer kids sicher nicht gut, aber sie erleben (naja zumindest wars bei mir so) einiges eben doch anders als wir Grossen. Meiner Mutter war (es naja egal und) gar nicht klar, was sie u.a. mit dem Wegzug angerichtet hat(te).
Auch ich als Mom dann habe versucht hier mal lockerer zu sein und da mal gerade zu fahren, das ist nicht leicht, keine Frage. Aber mich hat der (ego-) Bruch meiner Mutter eine Menge gekostet und daran habe ich betreffend meinen Ex immer denken muessen. Unbezahlbar.
Und hat das stundenlange Warten auf meinen Dad geschadet? Ganz bestimmt sogar.... Kinderliebe halt. Und die haelt an bis heute.
riviera
Wie ich das verstanden habe ist für Mahjoko dieses Forum ihr Ventil, den Kindern gegenüber versucht sie trotzdem den Vater nicht nur negativ darzustellen.
Mir hat sehr geholfen als eine Psychologin zu mir sagte, "du kannst ihn nicht in Schutz nehmen, er ist für sein Verhalten selbst verantwortlich, so hart es ist, zu sehen wie deine Kinder leiden, aber sie müssen ihren Vater so erleben wie er ist und ihn nicht glorifizieren - sonst fallen sie später aus allen Wolken. Er hat seine Fehler, aber du mußt sie nicht auffangen und für ihn dauernd Entschuldigungen finden, wenn ihr zusammengblieben wärt, hätten sie sich auch mit seinem Verhalten auseinandersetzen müssen. " - Neulich meinte Tochte zu mir, dass ich das gut gemacht hätte und ihnen den Vater nie madig gemacht habe, das habe er ganz allein mit seinem Verhalten geschafft. es ist ein harter Weg denn ich habe oft gehadert und mir versucht Ventile zu suchen, wenn es wieder gar nicht mehr ging - wie oft bin ich zum Schreien in den Wald oder versuchte mir mit unbewegter Miene die "tollen" Geschichten nach dem Heimkommen anzuhören ohne zu wüten - geht im Auto zu Glück ganz gut...
Mahjoko - lass es nicht an dich ran, es ist hart so etwas aufzufangen, aber es klappt.
@riviera, danke dafür, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst . es ist immer gut, wenn auch mal die Kinderseite miteinbezogen werden kann, für beide Seiten.
Moin,
vorab:
@riviera, danke dafür, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst . es ist immer gut, wenn auch mal die Kinderseite miteinbezogen werden kann, für beide Seiten.
Dem möchte ich mich uneingeschränkt anschliessen.
Ansonsten bin ich weitgehend bei @toto.
@mahjoko:
Wäre nur noch ein Umgang, danach wäre die Probezeit vorbei. Er hat sich aber schon vorher nicht an die Termine gehalten.
Für mich gibt es keine Termine mehr, die Vereinbarung ist in meinen Augen hinfällig.
Mich stört der Konjunktiv im ersten Satz. Ebenso wie die Schlussfolgerung im zweiten.
Wenn für die Probezeit im Umgangsbeschluss noch ein "Probetermin" vorgesehen ist, dann gilt auch für Dich noch genau dieser eine Probetermin.
Was ist für die Zeit nach der Probezeit vorgesehen ? Eine automatische Ausweitung ?
Ich gehe davon aus, dass vielmehr eine Ausweitung in Aussicht gestellt wurde, für den Fall des erfolgreichen "Bestehens" ...
Das ist aus Deiner Sicht nicht so, Dein Ex sieht es vermutlich anders.
Resümiere für Dich die verschiedenen Verstöße gegen die Vereinbarung ...
Die weitere Verfahrensweise kann m.E. nur durch die Vermittlung eines (weitgehend) objektiven Dritten erfolgen.
Ein komplettes Desinteresse kann ich auf Seiten des Vaters nicht erkennen (nochmal: für ne Knackwurst halte ich ihn trotzdem).
... und den Schuh, Du seiest eine Umgangsboykotteuse, brauchst Du Dir definitiv auch nicht anziehen.
Besten Gruß
United
Ihr Lieben,
es hat sich eine Menge getan hier im Forum in meiner Abwesenheit.
Danke für jeden Beitrag, auch für die in meinen Augen nicht den Sachverhalt treffenden. Sie regen mich zum Nachdenken an und ich bin über jeden Input dankbar!
Länger schon, als ich im Forum bin, versuche ich, den Kindern den Kontakt zum Vater zu erhalten.
Die Kinder haben inzwischen eine Meinung zu seinem Verhalten und fragen nach. Antworten bekommen auch sie nicht, er antwortet niemandem auf "kritische" Fragen. Natürlich trägt das zur Meinungsbildung bei. Inzwischen ist die Sehnsucht wieder groß genug und sie würden ihn sehen wollen, wenn er zum Umgang erschiene. Trotz allem!
Jedes Kind wünscht sich einen Vater (eine Mutter), selbst so einen (eine)!
Vielleicht gehe ich so ab, das stimmt ja wirklich, weil ich alles für die Kinder tue, was in meinen Augen nötig ist als anständiger Elternteil. (Keine Helikoptermutter, einfach Berücksichtigung ihrer Interessen und Förderung ihrer Entwicklung.) Löwenmutter: Mich kann man treffen, das ist egal, aber nicht die Kinder!
Während ich mein Kümmern nicht nach außen posaune, weil es eben einfach "normal" ist, tönt er überall mit seiner Vaterschaft, tut aber nichts. (Nimmt nicht an Einschulungsfeiern teil trotz Einladung, nicht an Kindergeburtstagen trotz einvernehmlicher Regelung via JA mit Sonderzeit für ihn, nimmt v.a. die Umgangsregelung nur nach Lust und Laune wahr, usw., usf.)
Vermutlich fliegt ihm sein Leben, dass offenbar sehr auf seine vorgebliche alleinerziehende Vaterschaft ausgerichtet war, momentan um die Ohren, daher die erhöhte Kommunikation. Er braucht dringend die Kinder um seinen Status zu halten.
Hm.
Zu den gehässigen Kommentare: Statt Nagelstudio übrigens 24-Stundenpflege von Schwerstkranken, Verwandtschaft. Auch das noch. Bereits seit Jahren.
Ja, es wird also den letzten Umgangstermin in der Probezeit geben, sollte der KV ihn wahrnehmen können.
Vorgesehen war eine Ausweitung der Umgangstermine auf nahezu "Standardumgang".
Ihr könnt mir glauben, dass ich mich total freuen würde, alle 14 Tage "Zeit für mich" zu haben! (Aber es wäre in unserem Fall ein Bibbern und alle 14 Tage das Betreuungsstandby organisieren müssen, weil ...) Einfach mal in Ruhe alles Liegengebliebene aufarbeiten, mich in Ruhe mit den Problemen des Pflegefalls auseinandersetzen ohne die wartenden Kinder im Nacken usw.
Durch das Dampfablassen hier konnte ich vermeiden, vorschnell in gleicher, ekliger Manier zu antworten. Ich konnte meine Gedanken sortieren und runterkommen.
Es bleibt nichts anderes übrig als stur auf den monatlichen Umgängen zu beharren, keine Extras. (Monatlich wäre schon deutlich mehr, als in den letzten Jahren!!! Wahrscheinlich schafft er trotzdem nicht mehr als ca. 6x/anno.)
Und die Arschkarte einfach weiter hochhalten, wenn KV kommentarlos oder mit nachgeschobener Begründung nicht erscheint.
´S Läbbe ´s kai Ponyhoff!
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
Liebe mahjoko,
auch wenn ich die Details nicht wirklich kenne mache ich mir Sorgen um Deine seelische Gesundheit. Du kümmerst Dich um alle und alles und lässt Dir dabei kaum helfen, weil "man das doch machen muss". Emanzipiere Dich von Deiner Opferhaltung bevor es zu spät ist, bevor es zu Depressionen kommt, die schwer zu behandeln sind.
Frauen werden auch heute noch so erzogen, dass sie zu dienen und sich um alles zu kümmern haben und dafür keinen Dank zu erwarten haben und vorallem keine eigenen Interessen. Dein Leben wird viel zu stark davon dominiert, was der KV mach bzw. nicht macht, was die Kinder wollen (könnten), was ....
Was willst Du für Dich? Wer kann Dir helfen? Was kannst Du abgeben?
Das sind wesentlichere Fragen als was macht der KV. Es gibt nichts und niemanden der den KV dazu bringt, dass zu machen was Du willlst, aber daran arbeitest Du Dich ab. Lass los.
VG Susi
Moin Mahjoko - erträgst Du noch einen von mir? 😉
Gehässig - Nunja, polarisierend und immerhin hatte ich ja auch weitere Optionen genannt. bzw mit und und und geendet.. 😉 Egal, das ist nicht Grund meines heutigen Posts.
Ich hab ja vorher schon mal geschrieben, dass ich nicht so ganz schlau werde aus Dir und Deiner Geschichte. Dein Post heute morgen liest sich weitgehend reflektiert. Gestern, und manchen anderen Statusreport lese ich anders.
Wobei Du auch heute morgen wieder Probleme siehst, wo eigentlich kaum zusätzliche sind:
Ihr könnt mir glauben, dass ich mich total freuen würde, alle 14 Tage "Zeit für mich" zu haben! (Aber es wäre in unserem Fall ein Bibbern und alle 14 Tage das Betreuungsstandby organisieren müssen, weil ...) Einfach mal in Ruhe alles Liegengebliebene aufarbeiten, mich in Ruhe mit den Problemen des Pflegefalls auseinandersetzen ohne die wartenden Kinder im Nacken usw.
Eigentlich ist doch Umgang, wenn er denn stattfindet, genau die Entlastung, die Du Dir wünschst und die Dir gegönnt sei. Fällt der Umgang nun aus, ist alles wie immer... Mit dieser Sichtweise kannst Du eigentl nur gewinnen 😉
Ja, es ist etwas mehr Organisation von Nöten, vielleicht muss man auch etwas mehr Flexibilität an den Tag legen (als nötig) - aber auch hier: ist nicht das ganze Leben mit Kindern von Organisation und deren flexiblen Handhabung geprägt? Und AE oder gar im WM noch viel mehr als im Klassiker Vater, Hausmütterchen und Einzelkind 😉 Versuche einfach das ganze weniger als Belastung für Dich zu sehen, lass Dir helfen!
und dann eins noch - ich weiß nicht, ob ich es Dir schon mal geschrieben habe oder hier an anderer Stelle:
Während ich mein Kümmern nicht nach außen posaune, weil es eben einfach "normal" ist, tönt er überall mit seiner Vaterschaft, tut aber nichts. (Nimmt nicht an Einschulungsfeiern teil trotz Einladung, nicht an Kindergeburtstagen trotz einvernehmlicher Regelung via JA mit Sonderzeit für ihn, nimmt v.a. die Umgangsregelung nur nach Lust und Laune wahr, usw., usf.)
Vermutlich fliegt ihm sein Leben, dass offenbar sehr auf seine vorgebliche alleinerziehende Vaterschaft ausgerichtet war, momentan um die Ohren, daher die erhöhte Kommunikation. Er braucht dringend die Kinder um seinen Status zu halten.
so what, was kümmert es Dich?!
Ich bin mir sicher, dass alle Menschen in Deinem Umfeld, die Dir wichtig sind, die Wahrheit erkennen. Du hast es überhaupt nicht nötig. das richtig zu stellen. Und sollte wirklich einmal jmd aus Deinem Umfeld, sich wundern, was Du dem doch so guten KV antust - es wird Dir bei diesem KV doch ein leichtes sein, dies richtig zu stellen. Es ist doch so offenkundig anscheinend.
Ich wünsche Dir ein schönes WE, lass Dich nicht stressen.
Gruss, Toto
Ach, herrlich TotoHH, ich könnt dich knutschen! Ironiefrei!
Ich habe hier niemanden zum Ausquatschen oder Beraten, ich renne gefühlt seit Jahren von einem Problem (der Ex fast noch das geringste unter ihnen) zum nächsten. Da tut es gut, hier mit euch "reden" zu können und konstruktiv, so empfinde ich es immer (!!!) zu diskutieren!
Habe das gerne gelesen, auch Susi! (Depressionen hab ich schon, Hallo Rückfall!)
Es ist und bleibt mega-Kacke, dass er kommen kann, wie es ihm passt. Wir dürfen nicht mal absagen. Dass es uns nicht passt: Kann gar nicht sein!
Wobei Du auch heute morgen wieder Probleme siehst, wo eigentlich kaum zusätzliche sind:Eigentlich ist doch Umgang, wenn er denn stattfindet, genau die Entlastung, die Du Dir wünschst und die Dir gegönnt sei. Fällt der Umgang nun aus, ist alles wie immer... Mit dieser Sichtweise kannst Du eigentl nur gewinnen 😉
Nunja, wenn ich weiß, dass KV nicht kommt, kann ich alles organisieren. Aber er sagt nicht rechtzeitig ab. Wenn dreimal Umgang stattgefunden hat (komisch, das ist wirklich bisher das Maximum gewesen, dann spätesten kam *irgendwas* dazwischen), haut´s einen doch wieder aus den Socken, aus dem Konzept, wenn alles von vorne beginnt.
Innerlich kann man gelassen bleiben, aber das Gerödel fängt dann an und nervt einfach nur.
Ich kann nicht mehrere Kinder für den nächsten Umgangstermin, wenn ich eine dienstliche Reise plane, jemandem auf´s Auge drücken, Standby versteht sich. Mein Umfeld weiß schon, dass das für den Ex wäre, um ihm seine Spirenzchen zu ermöglichen.
und dann eins noch - ich weiß nicht, ob ich es Dir schon mal geschrieben habe oder hier an anderer Stelle:
so what, was kümmert es Dich?!
Ich bin mir sicher, dass alle Menschen in Deinem Umfeld, die Dir wichtig sind, die Wahrheit erkennen. Du hast es überhaupt nicht nötig. das richtig zu stellen. Und sollte wirklich einmal jmd aus Deinem Umfeld, sich wundern, was Du dem doch so guten KV antust - es wird Dir bei diesem KV doch ein leichtes sein, dies richtig zu stellen.
Lach, ja hast du!
Er gibt sich als Single-Dad aus und konnte dadurch seine Fortbildung von ursprünglich vier Semestern auf inzwischen zehn ausdehnen. Dadurch ist er leistungsunfähig und beteiligt sich nicht am Unterhalt der Kinder. Das strapaziert meine kleine Haushaltskasse dann doch irgendwie. (In meiner Kommune gibt es wirklich keinen Nachlass für Alleinerziehende oder Familien mit wenig Einkommen, also sind wir da doppelt gearscht. Hartz IV für Nachlässe oder Pech gehabt.)
In der Form tangiert und stört es mich durchaus!
Da sind dann noch die Rechtfertigungen, die ich auch immer mal abgeben muss, warum ich es ihm nicht ermögliche, dies und das zu haben/tun/machen ... Die zwar bei jedem Amt, jeder Zahlstelle die sich über ihn wundert etc., schnell getätigt sind und immer akzeptiert werden, weil er sein Verhalten überhaupt nicht begründen kann, aber bis es soweit ist, dauert es immer ganz schön lange.
Im konkrekten Alltagsumfeld hat er sich selbst rausgekickt. Klar.
Nach deinem letzten Post geht´s mir richtig gut, was ich nicht zwangsweise auf den Inhalt zurückführe. Liegt vielleicht auch daran, dass heute mal keine Hasstiraden eingetrudelt sind. 😉
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
Hallo TotoHH, du schreibst:
Eigentlich ist doch Umgang, wenn er denn stattfindet, genau die Entlastung, die Du Dir wünschst und die Dir gegönnt sei.
Und ich stimme dir zu: So, wie du es beschreibst, ist es üblich. Nicht nur in unserer Familie und bei vielen getrennten / geschiedenen Eltern die ich kenne. Aber nicht für Mahjoko und ihre vier Kinder.
Mahjoko hat mit dem Vater ihrer Kinder schon ganz andere Dinge erlebt, die die entlastende Funktion realisierten und/oder geplanten Umgangs deutlich einschränken. Sie nennt es "Standby" und das trifft die Sache ganz gut:
Neulich hat er die Kinder nachts im Regen abgesetzt und musste weiter, bevor ich den Ort erreichte, so dass sie alleine mitten auf dem Land auf mich warten mussten. (Abgemacht war, dass er sie nach Hause bringt, und nicht, dass ich sie überraschend und megakurzfristig irgendwann und -wo aufsammele!)
Die Kinder hatten mich ganz kurzfristig von seinem Handy aus informiert, er wollte nämlich nicht mit mir reden!
Das ist Mahjokos kleines "Standby".
Der Vater nimmt spontan Umgang wahr und beendet ihn ebenso spontan an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit als verabredet.
Die plötzliche Notwendigkeit, Kinder im Grundschulalter überraschend abholen zu müssen, statt sie zur verabredeten Zeit am verabredeten Ort zu finden, kann ich mir von beiden KV meiner Kinder nur vorstellen, wenn der jeweilige Vater bewusstlos in der Notaufnahme liegt.
Mahjokos "großes Standby" sieht so aus:
(Ich musste die Herbstferien frei halten, sollte der Vater die Kinder nehmen wollen. Er sagte dem JA, er wolle.
Er sagte uns, er wolle, aber ... er kam nicht! Warum auch, passiert ja nichts! - Natürlich hat er später wieder tippitoppi Ausreden...
Arbeitstechnisch ganz schlecht, mal schnell superspontan was für zwei Wochen von heute auf morgen zu organisieren!
Hier hast du Recht:
ist nicht das ganze Leben mit Kindern von Organisation und deren flexiblen Handhabung geprägt? Und AE oder gar im WM noch viel mehr als im Klassiker Vater, Hausmütterchen und Einzelkind 😉
Das gibt anderen Erwachsenen aber nicht das Recht, meine Kinder und mich nach Belieben herumzuschubsen. Das lasse ich mir nicht von Nachbarn, Lehrern oder Kollegen gefallen - und ganz sicher nicht von den KV. Gerade als berufstätige AE bin ich geradezu verpflichtet, mit meinen Ressourcen hauszuhalten. Wenn ich zusammenklappe, ist damit auch keinem gedient.
Bei dir, liebe Mahjoko, sehe ich immer noch die fatale Neigung, dich am Verhalten des KV innerlich wund zu reiben und permanent deine eigenen Grenzen, Werte, Gefühle und Interessen selbst zu ignorieren.
Ich würde dir wünschen, damit aufzuhören. Dieses Wundreiben tut dir nicht gut. Winke @ Susi64 :thumbup:
Das Verhalten anderer Menschen steht nicht in deiner Macht.
Nur deine Reaktion darauf hast du selbst in der Hand.
Bitte gib gut auf dich acht! Wenn du das nicht tust, tut es niemand.
GlG 🙂 Biggi
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
Hallo Mahojko!
In großen Teilen kann ich Dich verstehen. Als BET leidet man, wenn die Kinder unter dem Verhalten des UET leiden. Man fängt an sich zu fragen, wieso, weshalb und warum der UET sich so verhält.
Man regt sich auf, weil der UET durch dieses Verhalten so enorm in in das eigene Leben eingreift, die Pläne und das Wohlempfinden des BET sabotiert.
Man regt sich auf, weil man dieses Verhalten absolut nicht nachvollziehen kann, da man selbst total fern von einem solchen Verhalten ist.
Man fragt sich, warum der UET den man mal soooo geliebt hat, mit diesem in Liebe die Kinder gezeugt hat, so kalt und verletztend seinem eigenen Blut gegenüber tritt.
Man bekommt das Gefühl das das UET die Kinder nicht genauso sehr liebt wie man selbst als BET.
All diese Fragen und Überlegungen sind aber einfach beantwortet.
Es ist so, da BET und UET einfach anders gestrickt sind, anders ticken. Wäre dies nicht so, würden Beide noch in einer funktionierenden Beziehung leben.
Schon damals konntet ihr Euren Erwartungen und Anforderungen aneinander nicht gerecht werden, wie sollte es dann jetzt klappen?!
Du kannst nicht die Erwartungen und Anforderungen die Du an Dich selbst stellst, auf den KV projezieren. Du bist im Geben und Nehmen deinen Kindern gegenüber so, wie Du es von Dir erwartest und in Deinen Augen erfordert.
Du musst nicht verstehen, warum der KV seine eigenen Erwartungen und Anforderungen anders definiert, aber Du musst es akzeptieren.
Akzeptiere dass auch der KV die Kinder liebt, eben auf seine Weise.
Schau mal, Eure Kinder haben gelernt, damit zu leben, dass ihr Euch getrennt habt. Sie haben gelernt damit zu leben, dass ihr Euch als Eltern nicht versteht und werden auch damit leben lernen, dass der KV unzuverlässig ist. Sie werden nicht daran sterben, dass ihr Vater so ist wie er ist, wenn Du daraus kein Drama machst.
Du selbst sagst, Eure Kids wissen langsam selbst wie der KV tickt, Du selbst weißt es doch schon seit langem.
Wieso planst Du nicht schon insgeheim für die Umgangswochenenden mit dem KV so, als gäbe es diese nicht?! Dann wäre jeder ausgefallene Umgang kein Stressfaktor für dich und die Kinder und jeder doch wahr genommene Umgang eine Bereicherung für Euch.
Plane so, dass ihr +/- 30 min zu verabredeten Zeitpunkt anwesend seid, kommt er nicht relativ pünktlich gehst Du in Deinem Plan weiter, schreibst ihm ne sms wo Du gerade bist und der KV die Kids eben da holen muss. Die Umgangssachen bunkerst im Auto und fertig.
Thematisier die Umgangszeitpunkte nicht übermäßig bei den Kids, dann werden ausgefallene Umgänge erst garnicht eine so große seelische Belastung für diese.
Weißt Du, wir BET müssen unsere Kinder nicht permanent vor seelischen Belastungen schützen, doch es liegt an uns die Kinder so zu erzeihen und ihnen zu lernen mit diesen Belastungen umzugehen ohne sich am Ende als "Opfer" zu sehen.
Unseren Kindern hat meine Aussage " Euer KV liebt Euch genauso wie ich, er kanns halt nur nicht so zeigen wie ich" viel geholfen.
Vielleicht hilft Dir ein Spruch unseres Sohnes
"Mama, ich weiß garnicht warum Dich das so fertig macht, Du Dich so aufregst über Papa!?? Wir wissen doch schon längst wie er ist, enttäuschen kann er uns schon lang nicht mehr!! "
Einmal als der KV mal wieder einen Umgang absagte meinte unsere Tochter, als ich sie fragte ob sie sehr enttäuscht ist und dass mir das nun leid tue
"Weißt Mama, wir erwarten garnicht mehr, dass es klappt, deshalb sind wir auch nicht mehr enttäuscht"
Liebe Mahjoko, ich habe gelernt dass es wichtig ist, dass ich mich im Spiegel ansehen kann, ohne mir insgeheim vorwerfen zu müssen das Verhältniss der Kinder zum KV boykottiert bzw verschlechtert zu haben.
Ich versuche alles in meinem Möglichen zu machen, damit es unseren Kindern gut geht, der KV könnte es auch, aber er muss es nicht. Und es ist mir inzwischen auch Scheißegal.
Ich sehe es so, jeder Tag den ich mit ihnen verbringen kann (bevor sie das Nest verlassen), ist eine Berreicherung ein Plus für das schöne harmonische liebevolle Leben, das wir miteinander Leben.
Jeder Tag den mir der KV durch sein Verhalten schenkt (er denkt er "bestraft" mich damit, dass ich weniger kinderfreie Zeit habe), ist das beste Geschenk ever was er mir machen kann und inzwischen belächle ich sein Verhalten und denk mir "KV Du bist doch schön blöd".
Und da ich genau dieses Geschenk mit Freuden annehme, haben die Kinder nie das Gefühl bekommen ich bin gestresst weil sie jetzt meine Pläne zunichte machen und auch noch von mir grad unerwünscht.
Doch merke Dir! Stehe dem Umgang mit dem KV IMMER positiv gegenüber, egal wie unpünktlich und unzuverlässig dieser zustande kommt, Dir Dein Leben verhagelt.
Wirke auf Eure Kinder ein, wenn diese aus Verletztheit und Trotz den Umgang mit dem KV verweigern und schick sie trotzdem hin!! Eure Kinder werden es Dir später sehr danken!! Denn dann werden Deine Kinder sehen, dass es nie an Dir gelegen hat und Dir (egal was der KV sagt) nie einen Vorwurf machen.
Bedenke auch, dass wenn Dir vielleicht mal was passiert, haben die Kinder nur diesen KV!!! Und jede Minute des dann erfolgten Umgangs ist wichtig für die Bindung die die Kinder dann haben.
LG Engel
