Eine Hilfe wäre auf jeden Fall auch, zu wissen, wie alt Deine Kinder sind. Bei meinem Sohn war es z. B. schon ein Unterschied, ob er 3, 5, 7 oder 10 Jahre alt war. Ich teile die Erfahrung mit der Psychologin, dass man abwägen muss (ab) wann man Kinder schützt und wann man sie der Konfrontation mit dem Verhalten des KV überlässt und ihnen hilft, das auszuhalten und zu verarbeiten.
Den 3jährigen Lausebacke musste ich rundherum schützen. Der konnte sich weder seelisch noch physisch schützen, wenn was schief ging. Ich hatte Umgänge in dieser Zeit nicht angekündigt, der Vater stand dann "huch" vor der Tür und dann war alles gut. Stand er da nicht, dann hab ich im Inneren geflucht, aber das Kind hat es nicht berührt.
Den 5jährigen Lausebacke konnte ich schon etwas besser mit einbinden. Das auch, weil der Psychologe der Entziehungskur meinte, man solle Kinder früh mit der Wahrheit konfrontieren, weil das auch für ihre eigene Entwicklung und Wahrnehmung wichtig ist. Die spüren ja, das etwas nicht stimmt. Mit 5 Jahren hat er seinen Vater selbst telefonisch konfrontiert und gefragt, warum er denn nicht kommen würde, da ich ja schließlich sage, er könne am Wochenende zu Besuch kommen (damals mit Kost, Logis und teilweise, wenn nötig, Übernahme der Fahrkosten, trotz keinem Unterhalt fürs Kind und in Ausbildung.) Am Tag der Einschulung (da war er noch nicht 6 Jahre alt!), sagte er mit der Schultüte im Arm auf dem Weg zur Schule im Flüsterton zu mir: "Mama, wenn Papa heute nicht gekommen wäre, DANN wäre ich aber sauer auf Papa gewesen!" Er hat stets erlebt, dass nicht nur ich sondern auch der Rest der Familie immer freundlich zu Papa war (und die Oma musste dafür häufig eine Faust in der Tasche machen). Und Papa konnte NIE zufriedenstellend seine Ausfälle erklären. Lausebacke erkannte, dass da was faul ist (P:"Ich war krank!" L: "Aber dann kannst du doch anrufen und Bescheid sagen!" *tja*)
In der Zeit hat er aber auch oft geheult, wenn er wusste, Papa war angesagt, meldete sich aber nicht, sagte nicht ab. Ja, da war ich im Herzen oft ein Mörder und habe stattdessen ruhige Worte gesucht, um dem Kind zu sagen: "Ich weiß nicht warum, ich verstehe es auch nicht und ich kann gut verstehen, dass du richtig wütend/traurig bist!"
In der Zeit ist es so gewachsen, dass mein Sohn langsam immun gegen das Verhalten von ihm wurde. Keine Lust mehr hatte, selber anzurufen, weil "der geht sowieso nicht dran" oder "ich weiß auch gar nicht mehr, was ich Papa erzählen soll". Er hatte sich entfernt und mein Sohn hatte erkannt, dass weder er selbst noch ich in der Hand hatten, wie Papa sich verhielt. Hin und wieder gab es mal "Papakummer". Z. B. als mein neuer LG bei uns einzog und sich kümmerte und mein Sohn erkannte "wieso kümmert sich der "fremde" Mann um mich, spielt und tobt mit mir, meckert auch mal, aber mein PAPA kriegt das nicht hin?" oder kürzlich stellte er fest: "Das ist doch irre! Mein Papa lebt in S. (80km von uns) und war schon 3 Jahre nicht mehr hier, der Papa von J. lebt in RUSSLAND und kommt alle 8 Wochen!"
Wie soll ich es sagen: Mein Sohn hat es "geschafft", seinen eigenen Weg zu finden. Ich bin zwar kein Fan davon, Kinder bestimmen zu lassen, wie Umgang läuft. Aber ich überlasse es ihm mit seinen 10 Jahren, Kontakt zu Papa zu halten, wie ER es will. Er hat Ende letzten Jahres reiflich überlegt, OB er wieder mit Papa in Kontakt tritt. Hat da etliche Male drüber geschlafen. Dann hat er mich gebeten, Papa mal anzusimsen, ob er es okay finden würde, wenn Lausebacke ihn mal anruft. Fand Papa okay und - das rechne ich ihn hoch an! - gesagt, er solle sich die Zeit lassen, die er braucht.
Lausebacke rief an, sie telefonierten 2x, seitdem ist wieder Ruhe.
Heute sagt Lausebacke, er habe hier eine tolle Familie. Und dann gibt's da noch irgendwo "Papa". Er hat zwar ab und an die Idee Papa zu sehen und ich sage dann: "Dann ruf Papa an und frag ihn!", aber er macht es nicht. Und ich dränge ihn nicht.
Mein Sohn ist ein intelligentes Kerlchen. Er hat aber auch irre gelitten, Tränen geweint, ist aggressiv gewesen, auch in der Schule wurde bemerkt, dass er teilweise eine sehr niedrige Reizschwelle hatte, gerade in der Zeit, wenn es mit Papa wieder Kummer gab. Ich hoffe und glaube, das Ding auch mit Hilfe von VS gut gemanagt zu haben. Ich habe aber auch eins "gelernt". Wenn mein Kind hier kaputt gehen würde, vor Kummer, vor Wut, etc. dann würde ich die Notbremse ziehen. Der Umgang darf niemals über dem Seelenheil des Kindes stehen. Und ein verantwortungsbewusster Betreuungselternteil, der immer erst mal alles versucht, den Umgang zum Laufen zu bringen, der würde das niemals als Mittel zum Zweck einsetzen.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Mahjoko!
Und Papa konnte NIE zufriedenstellend seine Ausfälle erklären. Lausebacke erkannte, dass da was faul ist (P:"Ich war krank!" L: "Aber dann kannst du doch anrufen und Bescheid sagen!" *tja*)
Genauso habe ich es gehalten. Kinder erkennen sehr schnell was Sache ist, da muss man als BET nicht mehr schön reden/schlecht reden bzw erklären, da langt es das Kind aufzufangen.
In der Zeit ist es so gewachsen, dass mein Sohn langsam immun gegen das Verhalten von ihm wurde. Keine Lust mehr hatte, selber anzurufen, weil "der geht sowieso nicht dran" oder "ich weiß auch gar nicht mehr, was ich Papa erzählen soll". Er hatte sich entfernt und mein Sohn hatte erkannt, dass weder er selbst noch ich in der Hand hatten, wie Papa sich verhielt.
Das Verhalten des BET und des UET trägt unheimlich viel bei, wie das Kind lernt damit umzugehen. Auch unsere Kinder sind da rein gewachsen und können das sehr gut werten.
@ LBM------immun ist genau das richtige Wort
Ich habe aber auch eins "gelernt". Wenn mein Kind hier kaputt gehen würde, vor Kummer, vor Wut, etc. dann würde ich die Notbremse ziehen. Der Umgang darf niemals über dem Seelenheil des Kindes stehen.
Das sehe ich ein bischen anders. Kummer und Wut des Kindes auf den KV, das sind Dinge die ich aufgefangen habe. So wie ich auch Kummer und Wut im Alltag auffange.
Auch wenn nur einmal im Jahr Umgang stattfand, habe ich immer den Kindern gesagt, dass auch nur dieses eine Mal unheimlich viel Wert für sie ist. Ich habe ihnen gesagt, dass ich verstehe, dass sie sich den KV mehr wünschen und jetzt sauer auf ihn sind. Aber aus Trotz deswegen garnicht zu gehen, führt dazu, dass sie sich irgendwann mal garnicht mehr sehen.
Solange sich der KV bei den Umgängen so verhält, dass sich die Kinder wohlfühlen, gibt es für mich keinen Grund den Umgang egal wie selten nicht anzustreben.
Tatsache ist, wären die Kids angekommen und hätten mir erzählt, dass der KV sich bei diesem Umgang total ungehörig, kindeswohlgefährend usw aufgeführt hätte, dann hätte ich definitv den Umgang so nicht mehr gefördet.
Unsere Kinder gehen gern zum KV (welcher sich dies mit seinem Verhalten sicher nicht verdient hat), manchmal kamen die Umgänge auch nur zustande, weil ich ihnen sagte, sie sollen sich bei ihm melden und nachfragen.
Ich habe akzeptiert, dass er ein KV ist, der meint man müsse ihm die Kids hinterher tragen und ich weiß inzwischen auch, dass ich mir keinen Zacken aus der Krone breche dies zu machen. Aber auch diese Einsicht brauchte bei mir seine Zeit.
Inzwischen ist es so, dass die Kids den Umgang mit dem KV komplett allein regeln (mal fragen sie an, mal er) , sie schauen in den Familienkalender, in dem wir unsere Termine, Planungen, Urlaube usw eintragen, passt es dann klappts, passt es nicht, wird nichts mehr von unserer Seite wegen dem Umgang verschoben. So wichtig ist den Kindern der Umgang heute auch nicht mehr, dass sie wegen dem "bisschen Umgang" ihre Planungen verschieben, O-Ton der Kinder "Papa machts ja auch nicht".
Ich habe den Kindern vermittelt, dass ihr KV sie liebt, auch wenn er sie nicht so oft sieht bzw selten den Kontakt von sich alleine sucht.
Sie freuen sich wenn sie ihren Vater besuchen, aber ihnen geht es wie LBMs Sohn. Er ist ihnen im Grunde genommen fremd. Der innere Bezug fehlt, das (ich nenns mal) "Urvertrauen" und "tiefe Verbundenheit".
Aber es belastet sie nicht im Alltag, da sie alles was beim KV gefühlstechnisch fehlt, bei mir finden.
Unser Sohn sagte vor kurzem, "Papa hat Geburtstag, ich habe keine Ahnung was schenken, ich kenne ihn doch garnicht."
Es ist zwar nicht schön ein Kind so von seinem Vater erzählen zu hören, aber unser Sohn trifft es auf den Punkt und ist leider die Wahrheit.
Mahjoko, du wirst sehen, je älter die Kinder, umso eher lichtet sich der Wald!!!
LG Engel
Hallo,
ich setz mal noch einen drauf.
Meine Mutter hat nie verstanden, dass ich regelmaessig nach der Schule in den Papa-Ort gefahren bin. Wir reden hier von beinahe taeglich. Sie hat es auch verboten und es gab eine Menge Pruegel fuer das Missachten ihrer Verbote.
Ich bin immer wieder diese Strecke gefahren, im Winter gelaufen.
Ich kann nicht sagen wie oft ich schon am "Auto ist nicht auf dem Parkplatz" und nochmal "an der Haustuer vergewissern" verzweifelt bin und dann die Traenen den halben weg zurueck liefen.
Was ich damit sagen will, meine Mutter haette nie verstehen koennen was ich fuehle und offensichtlich hat sie auch nicht verstanden, was ich fuer mich aufnehmen muss - ganz fuer mich selbst. Ich war innerlich schon viel weiter als sie. Die koerperliche Zuechtigung hat fuer einen Moment weh getan, war aber lange nicht so stark wie das Beduerfnis "mein Ding" zu machen.
Heute denk ich, ich musste eben damals schon ganz fuer alleine lernen, was wann wie geht. Mit allen Konsequenzen, die das mit sich brachte.
Uebrigens, manchmal traf ich meinen Dad auch an und ganz ehrlich, dafuer hat sich alles andere gelohnt!! Und, das kann ich heute noch fuehlen...diese innerliche Freude.
Mein Dad war kein Wahnsinnskerl in den Augen meiner Mutter und die Gruende dafuer kann ich zu 100% verstehen. Aber er war mein Vater, nicht mein Mann.
Meine Kindheit ist Teil meines Lebens, so wie alles andere auch. Es gibt auch in anderen Bereichen Trauriges und Gutes, durch dass ich als Kind durch musste und das war fuer meine Mutter offensichtlich gar kein Problem. Damit will ich sagen, dass (zumindest in meinem Fall) Situationen, die fuer mich mindestens genauso schwierig waren, fuer meine Mutter ploetzlich voellig ok waren und die musste ich dann auch aushalten. Insofern scheint es schon ein bisschen so zu sein, als wenn das Thema Dad eine Sonderbehandlung erhielt. Voellig unnoetig!!
Nein, zu meiner Mutter habe ich heute keinen Kontakt mehr, seit ca 22 Jahren nicht, bis auf eine kurze Zeit fuer meine Tochter.
riviera ,
die glaubt Kinder sind ihren Eltern um Lichtjahre voraus und das ist total in Ordnung und gut so!
Moinsen,
wie erahnt zuletzt, sowas schreibe ich wohl nur, wenn ich fest ahne, dass es wirklich kommt:
KV hat letzten Umgangstermin ebenfalls durch irgendwelche Gründe versemmelt. Er hat verschiedenen Personen verschiedene Gründe genannt, vielleicht stimmt einer davon. K.A.
Erst hatte er schriftlich rumgerotzt in meine Richtung, ich hatte es hier angedeutet, dass wir ja pünktlich seien zum Umgang, wehe nicht! WEHE!
Zehn Minuten vor Umgangstermin meldete er sich, er käme später und könne nicht genau sagen, wann. Grund: Er habe einen Termin mit Handwerkern.
Eine halbe Stunde bis nach Umgangstermin musste ich zu einem Termin. Das habe ich ihm gesagt und auch schriftlich aufs Handy geschickt. Sollte er erst danach kommen können, brauche er die Kinder nicht abholen. (Sie sollten nicht abends um 21 Uhr noch auf Türklingeln reagieren. Es war ja völlig offen, wann er kommen könnte und er hat nunmal die Tendenz zu massiven Verspätungen.)
Er tauchte doch noch am Haus auf, die Kinder trauten sich nicht zu öffnen, er schrie das Mehrfamilienhaus zusammen und wollte Zeugen. Letztlich belatscherte er eine Nachbarin, seine Zeugin zu sein.
Einen Tag später kam er erneut unabgesprochen zum Haus, wollte die Kinder abholen.
Die hatten sich vom letzten Schock noch gar nicht erholt, und natürlich war keiner von uns auf diesen "Überfall" vorbereitet.
Wieder Geschrei von seiner Seite im Treppenhaus.
(Darf bestimmt bald umziehen ...)
Wäre nicht schlecht gewesen, er hätte angekündigt, dass er kommen will, damit die Kinder wenigstens drauf eingestellt sind und hätten mitgehen können.
Ehrlich, ich freue mich drauf, dass er jetzt alles per Anwalt regeln will. Das war von seiner Seite aus sowas von überfällig. Sollte er wirklich meinen, was er seit Jahren äußert.
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
Moin Mahjoko,
Er tauchte doch noch am Haus auf, die Kinder trauten sich nicht zu öffnen, er schrie das Mehrfamilienhaus zusammen und wollte Zeugen.
Nachfrage (wirklich nur zum Verständnis):
Das war mehr als eine halbe Stunde später (wieviel) ?
Er hat auf Deine Nachricht nicht mehr reagiert ?
Die Kinder waren allein und Du zu Deinem Termin ?
Gruß
United
Moin,
mindestens eine Stunde zu spät,
er hat nicht auf meine Nachrichten reagiert,
Nochmal zur Bestätigung:
Ja, er ist ne Knackwurst.
[...] die Kinder trauten sich nicht zu öffnen
Hast Du den Kindern - für den Fall das Vateraufschlags - die Anweisung gegeben, keinesfalls zu öffnen ?
Der Drops ist gelutscht.
Väterfreundlich könnte man Dir lediglich vorhalten:
DU weißt, wie unzuverlässig er ist.
Hättest Du für diesen "letzten Probetermin" Deinen eigenen Termin nicht anderweitig legen können ?
Objektiv betrachtet lässt sich aber durchaus nachvollziehen, dass Du keine Lust mehr hast, sich auf seine Unzuverlässigkeiten vorbereiten zu müssen.
In erster Linie stellt sich die Frage, wieso er nen Handwerker (oder was auch immer) bestellt, wenn er einen Umgangstermin wahrzunehmen hat.
Gruß
United
Echt doof, die Situation für die Kinder.
KV legt immer Wert drauf, dass die Kinder mitbekommen, wie "schlecht" ich bin.
Er zieht besonders in ihrer Anwesenheit die große Lamentier-Show ab ...
Wenn sie nicht dabei sind, redet er nicht, antwortet nicht usw.
Auch sehr ätzend.
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
@United: Kannst Du mir bitte verraten,
a) warum die Mahjoko bei der Planung ihrer eigenen Termine ständig auf die Sperenzchen des KV Rücksicht nehmen soll und
b) dann dafür b. a. w. Tritte in den Hintern akzeptieren muss?
Der Typ ist ein erwachsener Mann! Wenn er im Job zu Terminen zu spät kommt, wird er ihn verlieren. Wenn er beim Zahnarzt zum Termin zu spät kommt, dann liegt ein anderer auf dem Stuhl und er hat halt Pech gehabt.
Das Leben ist kein Ponyhof und kein Wunschkonzert und schon Gorbi sagte: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."
Und dieser KV kommt ständig zu spät oder gar nicht.
Also nenne mit bitte einen vernünftigen Grund, warum sie dieses Theater weiter mitspielen soll. Und nein die Kinder sind gerade KEIN Grund, das zu tun. Die lernen nämlich daraus, dass Papa sich benehmen kann wie ein Vollpfosten und Mama wie eine kleiner Trottel an seinen Schnüren hüpft. Dann hätten sie sich doch gar nicht trennen brauchen.
Und mit 16 heißt es dann "Meine Güte, bei Papa haste nicht so ein Theater gemacht, wenn er zu spät kam! Chill mal!"
Dreifach nein! Wenn er zu spät kommt, bleibt er draußen. Und ich rede hier nicht von fünf Minuten. Sondern von diesen Frechheiten, die sich der Typ immer wieder rausnimmt.
Soll er mal vor Gericht gehen. Ich hoffe, der Richter tritt ihm mal richtig in den Allerwertesten. Und in den Beschluss würde ich mit aufnehmen lassen, dass er Pech gehabt hat, wenn er die Termine nicht so einhält wie gerichtlich beschlossen.
LG LBM
Edit: Satz ergänzt
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Auch Dir ein freundliches "Hallo" liebe LBM,
Also nenne mit bitte einen vernünftigen Grund, warum sie dieses Theater weiter mitspielen soll.
Ich brauche hierfür keinen vernünftigen Grund, weil ich objektiv betrachtet, mahjoko´s Einstellung nachvollziehen kann.
DAS habe ich auch geschrieben.
Gruß
United
Hallo United,
dann habe ich dich von der Färbung missverstanden, tut mir leid.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Guten Morgen,
KV kündigt an, die Kinder ab sofort nicht mehr zu holen und sich nicht weiter um sie zu kümmern. Satz und Form sind allerdings nicht weiter verwendbar, und ich vermute, er hat es auch bald wieder vergessen.
Kein Wort des Bedauerns über den letzten Umgangsversuch, über sein Benehmen etc., sondern weiteres Gezeter (gegen mich).
Tscha, zwei Personen, zwei Sichtweisen.
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
Moin.
Tscha, zwei Personen, zwei Sichtweisen.
ins eine Ohr rein, aus dem anderen raus - Du kannst es nicht ändern.
Vorsichtig den Kids erklären, das Papa in nächster Zeit weniger :puzz: Umgang wahrnehmen will, und hoffentl gut iss. Musst ja nicht jedes Detail an die Kinder weitergeben.
Euch alles gute, Toto
Vorsichtig den Kids erklären, das Papa in nächster Zeit weniger :puzz: Umgang wahrnehmen will, und hoffentl gut iss. Musst ja nicht jedes Detail an die Kinder weitergeben.
Moin! 🙂
Ach, er hat es sich eh schon wieder anders überlegt. Jetzt wieder: Kinder an sein Herz, aber zaggisch, hopp hopp!
Ich gebe das alles erstmal gar nicht an die Kinder weiter. Das ist kein Stil, kein Ton, kein Umgang (jetzt mal nicht im hier klassischen Umgangssinne)!
Wir wissen ja ohnehin alle: Ist immer meine Schuld, dass alles nicht funktioniert.
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
Moin Mahjoko,
ausser einer Nachricht a la " Lieber XY, dein nächster Umgang beginnt am Freitag, den xx.xx. um xx Uhr, gerne kannst Du dann unsere Kinder abholen" würde ich überhaupt nicht darauf reagerien.
Löse Dich mal endlich aus Deinen "ich bin Schuld", "der KV will dies und das" und leb Dein / Euer Leben. Rechne mal zusammen, wieviel Lebenszeit Du schon durch diese ganzen negativen Gedanken verschwendet hast. Ich glaub es wird keine schöne Rechung. Und nein - kein Wort über die Kinder. Es geht in dem Moment um Dich. Gruß Ingo
ausser einer Nachricht a la " Lieber XY, dein nächster Umgang beginnt am Freitag, den xx.xx. um xx Uhr, gerne kannst Du dann unsere Kinder abholen" würde ich überhaupt nicht darauf reagerien.
Löse Dich mal endlich aus Deinen "ich bin Schuld", "der KV will dies und das" und leb Dein / Euer Leben. Rechne mal zusammen, wieviel Lebenszeit Du schon durch diese ganzen negativen Gedanken verschwendet hast. Ich glaub es wird keine schöne Rechung. Und nein - kein Wort über die Kinder. Es geht in dem Moment um Dich.
Naja, erst sagte er kürzlich, er will die Kinder gar nicht mehr, dann macht er wieder eine Kehrtwende ...
Jetzt hat er versucht, sich beim JA zu beschweren und mich anzuschwärzen.
Hat aber nicht ganz geklappt, selbst beim wirklich UET-freundlichen hiesigen JA ist inzwischen deutlich geworden, so scheint´s, dass KV Probleme hat, die rein auf Paarebene liegen und er in puncto "Vatersein" eher wenig erfolgreich agiert. Mangels Aussicht auf erfolgreiche, erneute Diskussion hatte man mir eigentlich "freigestellt", gleich mal dem Gesprächswunsch nicht nachzukommen.
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
Moin mahjoko,
irgendwie machst Du da aber vor allem selbst eine neverending story daraus. "Anschwärzen" kann man Dich beim JA so wenig wie beim lokalen Gemüsehändler, denn beide haben keine Gelegenheit, Dein Verhalten juristisch zu beurteilen oder gar zu sanktionieren. Und es muss Dir dort auch niemand "freistellen", an irgendwelchen JA-Gesprächen teilzunehmen, weil Du sowieso gar nicht verpflichtet bist, dort zu erscheinen. Kann es sein, dass Dein hauptsächliches Bestreben ist, vor irgendwem als "fehlerfrei" dazustehen? Habt Ihr Eure Probleme zu Ehezeiten auch so "gelöst"?
Wenn Dein Ex möchte, kann er nach wie vor - das sagen wir Dir schon lange - versuchen, vor Gericht eine Umgangsregelung zu erwirken. Auch wenn es juristisch sinnlos ist, könntest Du in diese UR dann eine Konventionalstrafe für nicht stattgefundene Umgangstermine aufnehmen lassen - und wenn es nur 100 EUR pro Fall sind. Dein (angeblich) umgangsbegehrender und von Dir per Boykott aus dem Leben seiner Kinder ferngehaltener UET würde sich vorhersehbar winden wie ein Aal, um um diese Sanktion herumzukommen. Aber zumindest wäre dann aktenkundig, wer was verhindert.
Ansonsten gilt schlicht: Du hast ihn Dir als Vater Eurer Kinder ausgesucht; relevante Dinge haben schon zu Ehezeiten nicht funktioniert; jetzt ist garantiert nicht (mehr) die Zeit, ihn zu einem besseren Menschen und Vater zu erziehen; und wenn irgendwer am schlechtesten auf diesem Planeten dazu geeignet wäre, bist das sowieso Du. Warum willst Du Dich immer noch ständig damit befassen oder darüber wundern, dass Dein Ex nicht der Vater ist, den Du gerne für Eure Kinder gehabt hättest? Er wird es in diesem Leben nicht mehr werden, aber er wird mit seinem Verhalten genauso lange Thema in Deinem Leben sein, wie Du es zulässt.
Hier ist ein fetter Haken, den Du da endlich mal druntermachen solltest; das ist 1000 mal besser als nach weit über drei Jahren noch immer über Stöckchen zu springen:

Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Und noch mal wieder die Weiterentwicklung, auch wenn nicht wirklich überraschend.
Ist doch nett zu erfahren, wie es weiter ging.
KV hält sich nicht an die Termine. An den vereinbarten Terminen kommt ihm öfter extrem kurzfristig etwas dazwischen, und sei es ein vermeintlich wichtiges Fußballspiel im TV. (Dann will er die Kinder holterdipolter einfach "später abholen", aber das wird ja nie was.)
Dafür fallen ihm 1001 Gründe ein, urplötzlich vor der Tür zu stehen und auf der Stelle die Kinder mitnehmen zu wollen, weil er findet, dass er sie jetzt sehen will. (Oder weil irgendwer sonst seine Kinder mal zu sehen wünscht. Ist ihm rausgerutscht, dass jemand anders die Kinder sehen wollte, daher müsse er sie sofort mitnehmen, denn: Es seien ja seine Kinder und deswegen hätten wir das sofort möglich zu machen. Ohne Worte!)
Da die Kinder es wohl wirklich zunehmend lockerer sehen, kann ich auch gelassener damit umgehen.
Glaube, es war primär der Kinderseelendruck, der mich trieb, alles unmögliche möglich machen zu wollen.
Wir stehen also nach wie vor einmal monatlich bereit.
Wenn dann keiner pünktlich kommt (20 Minuten zu spät ist Sense!), war es das.
An weiteren Dingen beteiligt er sich nicht, ja, er weiß von nichts und fragt nach nichts. Schulen, Konfession, Bücherlisten, Gesundheit etc. Kein Interesse außer bei Gericht mal ein Lamento, dass er nicht eingeweiht wird. Also: Desinteresse, weitgehend.
Zahlen kann er leiderleider auch noch nicht. Ein wenig Ruhe hat er noch vor der nächsten Leistungsfähigkeitsprüfung. Vor Sommer ´15 rechne ich allerdings mit gar nichts, und dann auch höchstens mit einem "freiwilligen Zehner", den "eigentlich gar nicht leisten müsse".
Geburtstage: Er hätte wohl angeblich Geschenke, aber die händigt er nur persönlich aus, wenn er die Kinder trifft, hat er sie nicht greifbar, und schicken "kann er das nicht". Das bleibt halt mal ein Jahr liegen und entpuppt sich dann als hässlicher Topfuntersetzer, der aussieht, wie frisch vom Wühltisch.
Für seine Kinder halt nur das Beste!!!
Entspannt alles hier und doch nichts neues. Aber: Entspannt!
LG, mahjoko
LG - Life´s good, meistens! 😉
Hi Mahjoko,
Deine Einstellung find ich jetzt viel besser. Ihr kommt besser mit der Situation klar, Du stellst die Umgangsmöglichkeit bereit und reagierst richtig auf die Verfehlungen des KV ("dann gibts keinen Umgang"). Weiter so und nicht ärgern lassen. Gruß Ingo
