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Warum sagen manche Menschen nur sowas?

 
(@tabsel)
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Ein Ex-Nachbar verlies sein Frau und Kind... nach seinen Angaben versucht er seinen Sohn einmal im Jahr zu sehen...

Ein weiterer "Ex-Nachbar" hatte vor langer Zeit auch eine "erzwungene" Trennung hinter sich, trotz aller Kämpfe hat seine Ex Ihm damals mit allen Mitteln den Umgang mit seiner Tochter vereitelt, erschwert, ich weiß es nicht... Mit 12 wollte die Tochter von Ihm nichts mehr wissen...

Als ich heut die Kids nach Hause brachte, kam er mir entgegen, kurbelte das Fenster runter... blablabla, Smalltalk..."das hab ich auch hinter mir" sagte er... "aber das verliert sich alles von selbst..." grinste er mich an... Ob er meine, das ich die Kids ganz verlier? "Jaja, das verliert sich alles von selbst...", "Ok dann Bye" war alles was ich noch rausbrachte und lächelte zum bösen Spiel...

Warum sagen Menschen sowas? Mir tut sowas weh... gerade DER... wo wir uns, wenn wir uns über den Weg laufen sollten meist recht gut verstehen und flachsen...

Mir tut das weh... Dieser Satz hat mir jetzt alles verhagelt...

Ist es tatsächlich so? Verliert man die Kids von selbst? Herrje, meine Kleine ist 4,5 mein Kleiner bald 2,5... noch so jung... wer weiß was noch alles passiert... ich lebe im Jetzt und versuch mir keine Gedanken zu machen... aber so ein Satz... der reißt hier alles nieder...

Gibt es denn nicht auch Gegenbeispiele? Woran merkt man, dass man die Kids verliert, um dagegensteuern zu können? Ich will Ihnen doch ein Vater sein. Gut, wenn sie das dann von sich aus nicht mehr wollen sollten... was soll ich denn dann noch tun?

Mann, der ganze Nachmittag versaut...


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 18.04.2004 19:19
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Main TabSel,

lass dich von so einem Spruch nicht unterkriegen. Der Mann braucht für sich selbst ein Verhalten/eine Einstellung, um mit seiner Situation klarzukommen. Dieses jetzt auf dich projezieren zu wollen, wäre eine Sauerei. Er ist ein anderer Mensch, deine Kinder sind es, deine Ex ebenso. Die handelnden Personen sind mit denen in seiner Lebensgeschichte nicht vergleichbar, das Ergebnis daher auch nicht.

Solange du dich in deiner Rolle wohl fühlst, deinen Kindern bei Seite stehst, für sie da bist, so lange kann euch nichts und niemand auseinander bringen.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 18.04.2004 19:36
 Uli
(@Uli)

Hallo TabSel,

ich kenne zwei Frauen, fast so alt wie ich, die in sehr jungen Jahren die Trennung ihrer Eltern erleben mussten. Beide haben bei ihren Müttern und deren neuen Partnern weitergelebt. Beide Väter hatten sich immer um ihre Töchter bemüht, darum haben beide immer ein gutes Verhältnis zu ihren Vätern gehabt. Die eine noch heute, die andere bis zum Tode ihres Vaters. Du siehst, es muss nicht zwangsläufig eine Verschlechterung des Vater-Kind-Verhältnisses eintreten. Vielmehr wird es wohl an Dir liegen, wie Du Dich weiter einbringen wirst. Aber da habe ich bei Dir keinerlei Zweifel!

LG Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 18.04.2004 21:04
(@tabsel)
Nicht wegzudenken Registriert

ich kopier hier Ansatzweise mal meine Gedanken von woanders rein, das Ganze nochmal zu schreiben wär mir zu anstrengend...

Es ist lieb gemeint von Euch und ich setz mich da wahrscheinlich erhöhtem Druck aus... Es schwebt IMMER diese Angst mit, mal bewußt, wie jetzt, mal eher unbewußt durch Verhalten ausgedürckt... sobald ich z.B. mal das Gefühl hab, nicht zu wissen was ich mit Ihnen anfangen soll, wir uns vor nen Film verdrücken, wie heut vormittag, Momente, wo ich froh bin, dass ich zu meinen Eltern fahr mit Ihnen, damit ich entlastet werde, wie heute Nachmittag, und das wo ich Sie doch eh nur alle zwei Wochen und einmal die Woche hab... Bei "normalen Familien" ist's egal... Die machen sich da ja überhaupt gar keine Gedanken darüber... warum auch? Deren Kinder haben keine Alternative... meine Kids leben nicht bei mir, sondern "Besuchen" mich... Sie haben eine Alternative... und ich bezweifle, dass ICH die Alternative zu Ihrem echten zu Hause bin, in dem sie aufwachsen... Ich will ja auch gar nicht, dass sie eine Alternative suchen, oder gar benötigen... es ist nur so viel Distanz zwischen uns und die wird auch immer größer... ich hab die letzte Zeit gar nicht mehr den Nerv, mit Ihnen Barbie zu spielen, oder "Hallo sagen" mit Traktor und Matchbox-Autos... *lach* weiß oft nicht, was ich anstellen soll... "normale Eltern" sagen sich, sie sind ja nicht der Alleinunterhalter und gut is... wenn ICH mich so verhalte hab ich ein extrem schlechtes Gewissen... Mich beschleicht einfach das Gefühl, dass ich immer mehr aus Ihrem Leben, aus Ihrem mentalen "Zu Hause" weiche... Klar gibt's Momente wie gestern Picknicken auf dem Spielplatz - war echt Klasse - oder Zärtlichkeiten, Kuscheln - morgens, wenn sie beide geschlossen schlaftrunken zu Papa ins Bettchen wandern *ggg* wo ich merke, wie wichtig wir uns doch gegenseitig sind, und wieviel Vertrauen mir manchmal zuteil wird... das tut sooo gut... und dann ist die Zeit auch schon wieder vorbei und ich muß zu Mama fahren... Es ist wie Blitzlichtgewitter und jedes Blitzzucken ändert schlagartig mein Leben - von Single, der machen kann was er will oder es eben lassen - auf Papa, der quasi Regeln und Ordnung vorleben, Sicherheit vermitteln muß und Verantwortung tragen will und muß, wo er's doch selbst nicht gewöhnt ist, naja weil eben Single - es sind zwei völlig gegensätzliche Welten... und der Donner folgt üblicherweise auf jeden Blitz... Und das ist jetzt wieder ein Donnerwetter... DAS ist emotionale Achterbahn... Es ist nix "normal"... und dabei hat es sich eigentlich schon "normalisiert", so nach bald zwei Jahren dachte ich...
Weiß nicht wie ich das beschreiben soll... Ich bin mit der "Gesamtsituation unzufrieden"... um's mal mit Winnetou's Worten auszudrücken... bin emotional zerwühlt... und es nimmt kein Ende... und gleichzeitig hab ich Angst das es ein Ende nimmt, weil es mehr oder weniger "Gleichgültigkeit" bedeuten würde... und ich gerade dann erst meine Kids verlier... es ist wie ein Gedankengefängnis manchmal... Und dann rede ich mir wieder ein, dass ich sie gar nicht verlieren kann, weil sie ja nicht mir gehören... und ich sollte sie loslassen etc...
"ES" macht mich einfach fix und fertig... neben all dem anderen Scheiß wirtschaftlicher Art...

[Editiert am 18/4/2004 von TabSel]


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.04.2004 21:30
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Och TabSel, bist aber auch ein oller Grübelkopp 😉

Die Kinder lieben dich. Du bist ihr Papi. Sie kennen dich so, wie du bist. Dass du andere Ansprüche an dich hast, einer Idealvostellungen zu entsprechen versuchst, bekommen sie so direkt nicht mit.

Kinder entwickeln zu ihrem Umgangselternteil eine andere Elternbeziehung bzw. Eltern-Kind-Bindung. Diese ist getragen von Harmonie, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sie erkennen auch, dass der Umgang räumlichen Restriktionen unterliegt. Die finanzielle Seite spielt dann natürlich auch noch hinein.

So lange du den Kindern vermittelst für sie da zu sein, du sie ernst nimmst, ihnen im Rahmen der dir verbliebenen Möglichkeiten hilfst, so lange seid ihr nicht zu entzweien. Es ist nur eine andere Form des Vater-Seins, so ganz weg von der von dir verfolgten Ideallinie und ich glaube, das ist dein Problem. Nimm es so wie es ist, genieße es

DeepThought


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AntwortZitat
Geschrieben : 18.04.2004 22:04
(@Giesser)

Hi TabSel,

ich denke, Du siehst die Zunkunft viel zu schwarz.

Sicher hast Du schon gelesen oder anders mitbekommen, dass sich oftmals die Trennung von KM und KV negativ auf die Beziehung zu den Kindern auswirken. Ich bin jedoch - wie sicher manch Anderer auch - nicht der Meinung, dass dies zwingend so sein muss!

Es liegt zu einem großen Teil an Dir, wie Du die Zukunft mit Deinen Kindern gestaltest und wie Du sie mit Leben erfüllst. Sicher, die Beiden sind noch recht klein, aber dass sie zu Dir morgens ins Bett krabbeln um zu kuscheln, dass sollte Dir doch ganz deutlich zeigen wie sehr sie Dich mögen und auch brauchen.

Wer weiss, was bei Deinem Nachbarn abgelaufen sein mag und wie er sein "neues Leben" gestaltet, ob er überhaupt noch etwas mit den Kindern machen möchte?

Umgang kann man nicht erzwingen, aber man kann von sich aus seinen Teil dazu beitragen, dass er nicht nur möglich, sondern auch schön wird.

Ich bin davon überzeugt, dass ich zu meinen 3 Kindern weiterhin Kontakt haben werde, beziehe sie in meine weitere Lebensplanung ein und lass sie Anteil an meinem Leben haben. Was sollte da schief laufen?

Ich möchte Dir Mut machen ebenso positiv zu denken und Dich nicht durch solche Sprüche verunsichern zu lassen. Du hängst doch an Deinen Kindern! Zeig es Ihnen und kaum jemand wird euch auseinanderbringen können!

Liebe Grüße

Torsten


AntwortZitat
Geschrieben : 18.04.2004 22:20
(@Phill)

Hi Tabsel!
Die Thematik, die Du hier angesprochen hast, ist schon interessant und ich selbst suche auch Antworten darauf...manchmal. Zwischen meiner Tochter ( 7 Jahre) und mir liegt jetzt eine Distanz von 300 km und so sehen wir uns entsprechend seltener. Damit meine ich Zeitspannen von bis zu 6 Wochen wo wir uns nicht sehen. Ich habe trotzdem keine Bedenken zur Zeit, aber das hängt auch damit zusammen, dass wir das erste Jahr noch eine Familie waren, uns dann alle 2 bis drei Tage sahen inkl. jedes 2. WE plus Ferien und bis vor 6 Monaten regelmäßig alle 14 Tage das ganze WE. Die kennt meinen Haushalt, fühlt sich hier wohl und hat mich als Vaterfigur, die ihr natürlich sehr wichtig ist. Ich mache mir keine Sorgen, dass ich in Vergessenheit gearten könnte, auch wenn ich mir vieles anders wünschte. Aber ich weiss auch von Freunden, wo die Distanz machmal noch größer war, dass es teilweise eine Kehrtwendung der KM gab...also sie zog wieder in die Nähe des Vaters.
Ich habe zwar auch wenig Erfahrungen mit der zukünftigen Entwicklung, aber meine innere Stimme sagt mir, dass meine Tochter..gerade wegen dieses Wegzugs der KM...später mal mehr Partei für mich ergreifen wird. Ja, ich glaube sogar das sie eines Tages bei mir wohnen wird. Alles was ich jetzt machen kann ist mich auf mein Leben zu konzentrieren. Ich möchte das es mir selbst gut geht und das ich immer ein guter Vater sein kann, in der wenigen Zeit die wir haben, aber die ist optimal ausgefüllt und besteht aus sehr viel Zuneigung.

Also Kopf hoch, die innere Stimme sagt Dir schon was richtig ist und vergiss die Deppen, die sich nur als Zahlvater sehen. Ich könnte mir auch einen Porsche kaufen für die Unterhaltszahlungen, aber ich fahre meinen alten Citroen weiter, weil ich lieber eine Tochter habe als einen Porsche.

In diesem Sinne
viele Grüße Phill


AntwortZitat
Geschrieben : 19.04.2004 23:55
(@papaklaus)
Zeigt sich öfters Registriert

Hi Phill!

Ein ganz dickes Kompliment für diese Einstellung!

Ich könnte mir auch einen Porsche kaufen für die Unterhaltszahlungen, aber ich fahre meinen alten Citroen weiter, weil ich lieber eine Tochter habe als einen Porsche.

Liebe Grüße und nen schönen Abend

PapaKlaus


AntwortZitat
Geschrieben : 20.04.2004 00:50
(@scorpio)
Schon was gesagt Registriert

Hi Phill!

Ein ganz dickes Kompliment für diese Einstellung!

Ich könnte mir auch einen Porsche kaufen für die Unterhaltszahlungen, aber ich fahre meinen alten Citroen weiter, weil ich lieber eine Tochter habe als einen Porsche.

Liebe Grüße und nen schönen Abend

PapaKlaus

Hallo PapaKlaus,

was für ne Einstellung...
aber immer unter der Berücksichtigung, wenn mann sieht, dass die Porschegelder auch für das Kind verwendet werden würden ....
wenn du dabei zusehen könntest, wie deine Unterhaltszahlungen in niergelnagelneue Porsches gehen würden, hättest du dann die gleiche Einstellung?
Gruß
Uwe


AntwortZitat
Geschrieben : 24.04.2004 02:25
(@tabsel)
Nicht wegzudenken Registriert

ich finde es nicht ok, dass der Thread von der ursprünglichen Richtung "Vater<->Kind-Beziehung" in die Richtung "Geld" driftet...

Wenn man mal recherchiert, wie sich das Vater<->Kind-Verhältnis "im Normalfall" (gibt es den?) entwickelt, so lese ich halt allerortens, dass die Kids anfangs der Pubertät Ihre eigenen Wege gehen, wo für Mama und Papa weniger Zeit bleibt. Ist ja auch ok. Ist der Lauf der Dinge. Da spielen die Kids dann mit Ihren Freunden und kommen erst abends "nach Hause", oder sitzen den Tag über mit Ihren Freunden im Zimmer und spielen Computer etc... was ich sagen will ist, dass auch in klassischen Familien der Zeitpunkt kommt, ab dem die Kids weniger Interesse oder Bedürfnisse an Mami und Papi haben. Nur "zu Hause" sind sie halt doch immer, und das ist dann eben die Mami. Sie kommen abends "nach Hause", d.h. zu Mami... da der Papi nicht "zu Hause" ist und es wohl "Mehraufwand" bedeutet, den Papi zu "besuchen", wo sie Ihr "soziales Umfeld" nicht vorfinden und somit das Interesse geringer wird scheint für mich auch normal... und doch macht mich das traurig, weil ich auch ein "zu Hause" für meine Kids bieten möchte... Und ich versuche ja, z.B. dadurch, dass ich in nur 1Km Entfernung zu den Kids gezogen bin oder dadurch, dass meine Tochter Ihre "beste Freundin" aus dem KiGa ab und an mitbringt, Ihr ein "ähnliches" soziales Umfeld zu bieten... Und dennoch hab ich einfach Angst, dass ich aus dem "Blickfeld" gerate aufgrund ganz normaler Interessensänderungen...

Das ist eben der Normalfall...

Es gibt dann die Extreme, wo die Mami ein schlechtes Verhältnis zu den Kids bekommt und diese dann zu Papi ziehen, aber im "Normalfall" ist das "zuHause" der Kids einfach bei Mami... und als Papi muß man sich immer darum "Bemühen" zumindest in Gedanken "mit zu Hause" zu sein... wenn der Kontakt nicht geringer werden soll... D.h. Mami - zu Hause - ist eine Selbstverständlichkeit. Papi ist immer eine "Ausnahme"...

Ich lese halt nix von anderen Fällen... als Trennungspapi scheint man selten Selbstverständlich zu sein, sondern für's Kind meist eine Ausnahme...

So, das Ganze nur, um die Diskussion wieder vom Porsche wegzubringen... Wie sind denn Eure Erfahrungen?


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.04.2004 13:58




 7of9
(@7of9)
Zeigt sich öfters Registriert

Wow TabSel, ich glaub, Du bist ein ganz toller Papi (Kindergartenfreundin mitbringen ...)!
Du brauchst Dir sicherlich icht soooo viele Gedanken machen.


AntwortZitat
Geschrieben : 24.04.2004 17:28
(@Unbekannt)

Hallo TabSel.

Also ich kann dir eigentlich auch nur Sagen das du dir darüber viel zu viel den Kopf zerbrichst. So wie du das alles beschreibst fühlen sich die Kinder doch sau wohl bei dir oder etwa nicht. Aber ich weis wie du dich fühlst ich kenne das. Aber du musst auch immer dran denken du bist Ihr Papa und nicht Ihr Spielkammerad. Deswegen brauchst du in der Hinsicht auch nabsolut keine Angst haben glaube mir. Mir ging es am Anfang genauso bis ich erkannt habe das ich ein Papa bin und nicht irgendein Spielkammerad und die Kinder wollen den Papa mehr als das andere. Kinder brauchen Grenzen und ein Papa zu dem sie aufschauen können. denn du bist Ihr großes Vorbild. Das liegt in der Natur der Sache. Auch wenn du das Gefühl hast das es zu kurz ist der Aufenthalt(was es sicherlich auch ist) dann bedenke das Kinder ein anderes Zeitgefühl haben wie wir Erwachsenen. Was ich dir persönlich empfehlen würde ist über die psychologie von Kindern mal was nach zu lesen. Dann siehst du sicherlich viele Dinge etwas anderst. Oder geh mal zu einer Beratung oder zu einen Psychologen und rede mal mit Ihn darüber, versteh das bloß jetzt nicht verkehrt aber ich finde sowas kann helfen viele Dinge einwenig besser zu verstehen und damit klar zu kommen. Kinder sind nun mal keine erwachsene und sie denken und fühlen nun mal anderst wie diese, das ist normal. Und was du auf keinen Fall machen solltest dich von irgend welchen Leuten, selbst von deiner Familie oder so, dich in dieser Hinsicht irgendwie beeinflussen lassen. So wie du das so geschilderst hast machst du es Top und deine Kinder werden es dir später danken vom ganzen Herzen.

Also kopf hoch und immer nach vorne schauen.

Bei bei Marco


AntwortZitat
Geschrieben : 25.04.2004 01:04
(@asb98)
Rege dabei Registriert

Hallöchen ich noch mal

Sorry jetzt war ich irgendwie nicht eingeloggt. Warum weiß ich auch nicht. Naja passiert halt.

bis denne Marco


AntwortZitat
Geschrieben : 25.04.2004 01:08
(@Unbekannt)

Also ich kann TabSel und seine Ängste verstehen. Habe mehr oder weniger dieselben. Allerdings bin ich noch "Frischling" auf diesem Gebiet, weil erst in Scheidung lebend und nicht mal noch ausgezogen. In 2 Wochen werde ich diesen Schritt vollziehen müssen....

Habe aber auch eine Wohnung genommen, die bloss 6 km entfernt ist (Überland, also keine 10min. mit dem Auto), um möglichst schnell und jederzeit bei meinen Kids zu sein (6 u. 8 Jahre). "Jederzeit" sollte ich auch können, da ich zeitlich unbeschränktes Besuchsrecht bekommen werde. Trotzdem habe ich Angst, dass es mit der Zeit immer schwerer werden wird und ich eventuell früher oder später - schleichend - aus Gedanken und Seele meiner Kinder immer mehr entweichen werde.
Um dem zu entgehen, habe ich mir vorgenommen, vorallem im Alltag präsent zu sein. D.h. nicht unbedingt (oder nicht nur) bei besondern Anlässen oder so typischer WE-Vater, der dann unbedingt den grossen RambaZamba veranstalten muss und was besonderes mit den Kindern veranstaltet. Nein, lieber (fast) täglich, wenn auch nur kurz. Harmloses. Bisschen fernsehen, bisschen plaudern, gemeinsam Abendessen, Schlafen bringen...einfach ganz alltägliche Besuche. Damit glaube ich am Ehesten, ein ormales und ungezwungenes Verhältnis aufrecht erhalten zu können und somit einer Verfremdung entgegen wirken zu können. Ob es klappt, werden die nächsten Monate und Jahre zeigen....

chris


AntwortZitat
Geschrieben : 25.04.2004 02:07
(@asb98)
Rege dabei Registriert

Hallo Chris

Woher kommt dein Optimismus??? Ich meine in Bezug auf den Umgang mit deinen kindern. Hast du denn so ein gutes Verhältniss zu deiner ja wie soll ich jetzt sagen EX oder wie???

Naja ich drück dir jedenfalls schon mal kräftig die Daumen das deine Vorstellungen in Erfüllug gehen.

Bis denne Marco

P.S. Ich habe schon Pferde K.... gesehen


AntwortZitat
Geschrieben : 25.04.2004 02:53
(@Unbekannt)

Mein Optimismus kommt daher, dass es bei uns eine einvernehmliche Scheidung ohne Anwälte gibt, und das zeitlich unbegrenzte Besuchsrecht im Ehescheidungsvergleich bei Gericht unterschreiben wird. Dieser Vergleich ist bereits ausformuliert und niedergeschrieben und bereits an Gericht geschickt. Wir warten nur noch auf den Gerichtstermin.

lg,
chris


AntwortZitat
Geschrieben : 25.04.2004 10:13
(@Unbekannt)

Hallo TabSel,

es tut mir leid, wenn ich lese, welche Gedanken Dich quälen - und denke mir, dass Du teilweise vielleicht sogar recht hast. Ein Alltagspapa wirst Du nicht sein, dazu gehört auch jede Menge Stress mit den Kindern - je älter je mehr - und den will man ja bei den wenigen Stunden nicht unbedingt haben. Aber ich bin mir ganz sicher, dass Du Dir die Liebe Deiner Kinder, wenn der Kontakt weiter so bestehen bleibt, für immer erhalten kannst.

Ich weiss nicht, wie es früher bei Euch war, aber es gibt sicher in den Familien auch Väter, die berufsbedingt nicht viel Zeit mit ihren Kindern verbringen, wo sich der Alltag auch ohne Vater abspielt - und diese Väter werden auch von ihren Kindern geliebt - sicher anders als die Mütter- aber deswegen bestimmt nicht weniger.

Freu Dich, Deine Kinder großwerden zu sehen - sei nicht traurig bzw. nicht im Beisein der Kinder - denn die haben feine Antennen - und werden Deine Traurigkeit nicht verstehen, dafür sind sie noch zu klein. Hab sie einfach nur lieb - ich denke, mehr brauchst Du ihnen nicht geben.

Liebe Grüße
Hanne


AntwortZitat
Geschrieben : 25.04.2004 20:11