... nicht wirklich 🙁
der hausbesuch der ja-mitarbeiterin war ein "voller erfolg"! meine ex hatte ne woche zeit, sich vorzubereiten, zu putzen, sich mit medis zu beruhigen.... und die vorzeigemami zu spielen.
"ich sehe derzeit keine gefahr für das kindeswohl" so die aussage der mitarbeiterin! klar, aktuell steht meine ex unter medis und geht zur psychotherapie. aber was passiert in einigen wochen, monaten, jahren, wenn keine mehr aufpasst ??? darüber macht sich keiner gedanken - außer ich! ich möchte nicht, dass es einmal heißt "hätten wir doch..." oder "man hätte sollen..."
nun "darf" ich den antrag bei gericht stellen... klar der "böse papi" zieht die ach so kranke mutter vor gericht.....
die dame vom jugendamt hatte meiner ex ein weiteres vermittelndes gespräch mit mir empfohlen... das wurde aber abgelehnt! was um alles in der welt soll ich jetzt noch tun? soll ich weiter zuschauen, wie mein kleiner täglich angegiftet wird? soll ich weiter "dankbar sein", dass ich 14tägiges Papa-Wochenende hab und sonst exakt 2 mal in der woche telefonieren darf????
es ist so zum k...... , da versucht man(n) alles, für eine vernünftige lösung und wird doch dazu "gezwungen" weitere mittel zu ergreifen!
gruß aus dem schwarzwald.......
der verzweifelte papa 🙁
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
Moin Netze!
Jetzt wird´s kniffelig, denn:
1) Ich habe mehrfach miterlebt, dass es dem Richter vollkommen schnurz ist, was die Damen und Herren vom JA empfehlen. Ob es also irgendeine Rolle spielt, was die dort empfehlen, weisst Du nicht. Also wie soll man das jetzt bewerten, was die JA-Tante gesagt hat?
2) Die JAs gucken sich immer den Ist-Zustand an. Und wenn Deine Exe auf Drogen war und sich deshalb friedlich gab, so ist das für das JA der momentane Ist-Zustand. Fairerweise muss man sagen, dass sie ja auch gar nix anderes bewerten können. Die haben ja keine Glaskugeln und wissen nicht, was in 2 Jahren ist.
3) Du hast den selben Fehler gemacht, wie ich damals - Du hast zu lange gewartet mit ... Du weisst schon, was ich meine.
Ich fürchte, Du kannst hier nur den Weg über das Gericht gehen. Aber vielleicht kommen ja noch bessere Tips...
Greetz,
Milan
guten morgen milan,
zu dem schluss bin ich nun auch gekommen 🙁
er bleibt wohl nur der steinige weg......
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
hallo liebe "leidensgenossen",
folgendes drama spielt sich ab:
km kommt mit akuter exogener psychose in die klinik. woraufhin ich meiner pflicht als vater nachkomme, und bis auf weiteres meinen sohn zu mir nehme. nach nur 2 wochen klinikaufenthalt wird km auf eigenen wunsch hin entlassen un dnimmt direkt unseren sohn zu sich, ohne hinweis darauf,m wann und wie ich ihn wieder sehe oder wie es nun weiter gehen soll.
es war nun die 3. erkrankung innerhalb der letzten 8 jahre. jeqweils im abstand von ca. 3 jahren kommt ein krankheitsschub. ich mache mir also sorgen, suche ein moderiertes gespräch mit dem zuständigen ja. nach diesem gespräch gibt es einen hausbesuch des ja bei der km. die km befreit ärztin von der schweigepflicht, gegenüber dem ja!
meine sorge - was passiert beim nächsten schub? wer gewährleistet die sicherheit meines sohnes? antwort der ja-mitarbeiterin "aktuell ist keine kindeswohlgefährund zu erkennen". Punkt unf fertig! dies sagt die dame, OHNE mit der ärztin gesprochen zu haben. dass aktuell keine gefahr besteht ist ja "klar", denn meine geschiedene frau ist krankgeschrieben, hat viiiieeel zeit, geht zur therapie und nimmt medis. find ich ja auch gut, aber was passiert z.b. in 3 jahren, wenn medis abgesetzt und therapie beendet sind? was geschieht beim nächsten rückfall?
dieser frage will das ja offensichtlich nicht nachgehen. bei der letzten erkrankung war es so, dass ALLE aus dem umfeld meiner ex gemerkt haben, es kommt ein neuer schub. keiner hat was getan und meine besorgten einwände wurden abgebügelt "du willst mich ja nur in diee klinik schicken und den kleinen weg nehmen". meine sorge war aber ehrlich und es liegt mir fern, meiner ex so etwas zu wünschen. mittlerweile bin ich aber kurz davor, bei gericht zu beantragen, dass der kurze zu mir kommt, denn noch immer erhalte ich keine information, wie es im "notfall" aussehen soll, wer kümmer´t sich um den kleinen und um meine ex?
das ja ist mir gegenüber sehr sparsam mit informationen - kann ich hier irgendwie druck ausüben? gibt es irgendwelche richtlinien, wann und wie infos weiterzugeben sind? ich hatte das gespräch damals gesucht und hänge nun vollkommen in der luft, wärend meine ex jede unterstützung durch die behörde bekommt.....
keine ahnung, ob jemand ähnliche erfahrungen hat oder mir tipps geben kann.....
ich lass mich einfach überraschen.
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
Hallo,
besteht ein gemeinsames Sorgerrecht?
Mfg
papi74
Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
* zusammengeführt *
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
@papi74: ja es besteht gsr
@brille: eigentlich wollte ich gerne erfahrungen in sachen jugendamt austauschen und dachte, dort wäre der text richtig aufgehoben. hier werden (aus meiner sicht) 2 verschiedene diskussionen vermischt.
die erfahrung mit dem ja ist zwar zwangsläufig mit der ursprünglichen thematik verknüpft, sollte aber diese diskussion nicht "verwässern".... ich überlasse es dir, den "richtigen" ort für die diskussion zu finden.
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
@ netze,
es macht keinen Sinn, einen neuen Thread zu eröffnen, in dem die User nicht über die Vorgeschichte informiert sind. Dir mag diese bis ins kleinste Detail vertraut sein - aber hier gibt es über 8.000 User mit mindestens 6.000 Geschichten - die hat niemand auch nur annähernd auf dem Schirm. Der richtige Ort für die Fortsetzung der Diskussion ist also durchaus hier - und wenn irgendwann mal ein Anwalt was dazu sagt, muss trotzdem kein neuer Thread im Anwalts-Unterforum eröffnet werden.
Zur eigentlichen JA-Frage: Du bewegst Dich da auf dünnem Eis, denn es geht um medizinische und psychologische Diagnosen, bei denen niemand davon ausgeht, dass Du als Laie verlässlich und objektiv den Grad einer eventuellen Kindeswohlgefährdung bestimmen kannst, selbst wenn eine Schweigepflicht-Entbindung vorliegt. Man könnte Dir beim JA dagegen durchaus unterstellen, eine Menge eigener Interessen zu verfolgen und/oder mitursächlich für das Problem der Ex zu sein. Will heissen: Das JA mag keine medizinischen Kompetenzen zur Beurteilung des Krankheitsbildes Deiner Ex haben - aber Du hast sie auch nicht. Solche Aktionen gehen daher leicht nach hinten los.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
hallo martin,
wer, wenn nicht die ärztin können die gefahr beurteilen und ans ja weitergeben? es ist durchaus so, dass das thema "der partner ist der auslöser" auch in meinem kopf schon durchgespielt wurde.
Das "schöne" dabei ist nur, dass es auch krankheitsepisoden gab, als ich noch nicht im leben meiner ex existiert hab. wenn das ja nicht in der lage ist, die krankheitsschübe zu beurteilen, dann spreche ich dem amt auch die kompetenz ab, mich als "verursacher" zu verurteilen, zumal eine solche these nur extrem schwer zu beweisen ist.....
wie schon gesagt, ich habe vieles in laufe der letzten jahre erlebt, was nicht schön war. auch die schizophrenen phasen, in der meine ex den teufel gejagt hat. wenn mir jemand verlässlich sagen kann, dass es eine solche episode nicht mehr gibt, stelle ich das kindeswohl auch nicht weiter in frage, aber so lange ich die bilder von damals vor augen habe, habe ich auch angst um meinen sohn 🙁
schade, dass ich hier offensichtlich keinen erfahrungsaustausch zum thema ja beginnen kann.....
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
Hallo Netze,
schade, dass ich hier offensichtlich keinen erfahrungsaustausch zum thema ja beginnen kann.....
Vielleicht musst du etwas Geduld haben.
Es ist leider nicht so, dass zu jedem Thema immer jemand da ist, der eigene Erfahrungen beisteuern kann.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
nur, dass durch das verschieben hierher keiner den anfang und die überschrift findet.....
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
Moin netze,
wer, wenn nicht die ärztin können die gefahr beurteilen und ans ja weitergeben?
das kann die Ärztin tun (sofern sie von der Schweigepflicht entbunden wurde). Was das JA daraus macht, ist Sache des JA; Du hast da kein "Recht" auf eine bestimmte Betrachtungsweise. Wenn Du als Laie also beispielsweise sagst "alle 3 Jahre hat diese Frau einen schizophrenen Schub von 4 Wochen", kann das JA im Gegenzug sagen "na wunderbar, dann gibt es zwischendrin jedes Mal 35 Monate ohne Probleme, und krank sind wir ja alle mal..." JA und Gericht können sogar zu dem Schluss kommen, dass die Anwesenheit des Kindes der Genesung der Mutter förderlich ist. Kind als Therapeutikum - alles schon dagewesen.
Das "schöne" dabei ist nur, dass es auch krankheitsepisoden gab, als ich noch nicht im leben meiner ex existiert hab. wenn das ja nicht in der lage ist, die krankheitsschübe zu beurteilen, dann spreche ich dem amt auch die kompetenz ab, mich als "verursacher" zu verurteilen, zumal eine solche these nur extrem schwer zu beweisen ist.....
darüber wird vorhersehbar überhaupt kein Beweis erhoben; schon gar nicht auf Deinen Antrag. Und welchem Amt Du welche Kompetenzen zu- oder absprichst, wird dieses Amt nicht interessieren. Man könnte Dich allerdings fragen, warum jetzt etwas dramatisch sein soll, dessen Kenntnis Dich nicht gehindert hat, mit dieser Frau ein Kind zu bekommen.
wie schon gesagt, ich habe vieles in laufe der letzten jahre erlebt, was nicht schön war. auch die schizophrenen phasen, in der meine ex den teufel gejagt hat. wenn mir jemand verlässlich sagen kann, dass es eine solche episode nicht mehr gibt, stelle ich das kindeswohl auch nicht weiter in frage, aber so lange ich die bilder von damals vor augen habe, habe ich auch angst um meinen sohn 🙁
Warum erst heute und nicht "im Verlauf der letzten Jahre"? Wer kann Dir verlässlich versprechen, dass Du nicht ebenfalls psychisch erkrankst? Und wer dürfte Dir eine solche Erkrankung dann vorwerfen?
Es hat durchaus einen Sinn, dass Art, Umfang und mögliche Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf das Kindeswohl im Zweifelsfall von Profis beurteilt werden und nicht von medizinisch/psychologisch unkundigen Familienangehörigen.
schade, dass ich hier offensichtlich keinen erfahrungsaustausch zum thema ja beginnen kann.....
natürlich kannst Du. Dass die Ansichten von Jugendämtern und Vätern nicht deckungsgleich sind, ist allerdings nichts Neues und wundert hier niemanden.
nur, dass durch das verschieben hierher keiner den anfang und die überschrift findet.....
Du scheinst meine Begründung für die Zusammenführung Deiner Threads nicht verstanden zu haben. Was durchaus eine gewisse Parallele zu Deiner ursächlichen Problematik darstellt: Mach Dich einfach mal frei davon, dass Deine eigene Sichtweise die einzig richtige sei, der andere zwingend folgen müssten...
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
hallo martin,
ohne dir oder sonst jemandem zu nahe treten zu wollen. ich möchte hier keinem meine sicht der dinge aufzwängen. ganz im gegenteil, ich habe schon einiges an nützlichen dingen erfahren.
genau um das, was du schreibst geht es ja - die ärztin wurde von der schweigepflicht gegenüber dem ja entbunden und dieses amt hört sich nicht einmal die prognose der ärztin an, sondern urteil einfach... "aktuell keine gefährung", was ich ja aucnicht abstreite.
das man das kin als "therapeutikum" sehen kann, diese befürchtung hab ich auch.
als wir das kin gezeugt haben, hatte meine ex eine episode der schizophrenen psychose, dass es in früherer jugend schon vorfälle gab, hat mir keiner gesagt. nach 2 jahren therapie und leben ohne medis galt meine ex als geheilt! so dass uns nichts weiter daran gehindert hat, dieses wunschkind zu zeugen! leider wurde da schon früh nicht mit offenen karten mir gegenüber gespielt....
natürlich macht es sinn, die auswirkungen auf das kind von einem sachkundigen beurteilen zu lassen, aber um das zu tun, muss ich entsprechend anträge bei gericht stellen... was wiederum mit dem risiko verbunden ist, dass der kontakt zu meinem kleinen noch weiter als bisher eingeschränkt werden...
eine persönliche frage an dich martin:
warum bist du so grundnegativ ??? ich gehe durchaus sachlich an die sache heran, suche nach erfahrungsaustausch und werde hier "angemacht", ich würde anderen meine meinung aufzwingen.... das finde ich etwas befremdlich!
sinn eines forums ist die diskussion und der austausch.... deine art von kommunikation deckts sich hierbei nicht mit meiner vorstellung von kommunikation.... ich denke wir suchen uns eben andere gesprächspartner.... nimms nicht persönlich...
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
@ netze,
warum bist du so grundnegativ ???
Du irrst - ich bin ein überaus positiver Mensch. Nach über 5 Jahren engagierter Forenzugehörigkeit jedoch mit einem realistischen Blick auf das deutsche Familienrecht - und das ist weder Wunschkonzert noch "Barbara Salesch".
ich gehe durchaus sachlich an die sache heran, suche nach erfahrungsaustausch
Leider nicht; Du bist offenbar eher auf der Suche nach einer Antwort, die sinngemäss ungefähr heissen sollte: "Wenn die Mutter Deines Kindes gelegentlich in psychiatrischer Behandlung ist, ist das eine feine Vorlage, ihr das ABR für das gemeinsame Kind wegnehmen zu lassen." Dabei nimmst Du für Dich in Anspruch, allein den Grad der Probleme Deiner Ex und deren Auswirkungen auf das Kindeswohl bestimmen zu wollen. Und das hier
Meine Lebensgefährtin drängt mich nun, das ABR zu beantragen.....
scheint bei Deinen Überlegungen auch eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen. Obwohl die Ansichten Deiner LG hier überhaupt nichts zu suchen haben.
Eine sachliche (!) Frage würde dagegen vielmehr lauten: "Meine Ex hat ein psychisches Problem - wie können wir es schaffen, trotzdem gemeinsam unserer Elternverantwortung gerecht zu werden?" Stell Dir vor, Deine Ex wäre nicht psychisch krank, sondern würde beispielsweise im Rollstuhl sitzen: Dann wärst Du ebenfalls in der Pflicht, nach tragbaren Lösungen zu suchen, Eurem Kind trotz dieses Handicaps beide Eltern zu erhalten. Krankheiten sind keine persönlichen Verfehlungen, die man dem anderen vorwerfen könnte.
sinn eines forums ist die diskussion und der austausch.... deine art von kommunikation deckts sich hierbei nicht mit meiner vorstellung von kommunikation.... ich denke wir suchen uns eben andere gesprächspartner.... nimms nicht persönlich...
worauf ich antworte und worauf nicht, wirst Du schon mir überlassen müssen. Wunschantworten (oder die Unterdrückung von unerwünschten) sind bei vatersein.de nicht vorgesehen.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
hallo martin,
endlich einmal ein hinweis darauf, was du an meniem verhalten fehlinterpretierst! ich gehe sehr wohl sachlich an die sache ran und drängen lasse ich mich (zum glück) auch nicht - denn es geht um die zukunft und das wohl meines sohnes.
natürlich hätte ich den kleinen gerne bei mir, aber nicht um jeden preis. genau dies aber ist der km bewusst und daher boykottiert sie sämtliche versuche ein vernünftiges gespräch zu führen. nicht einmal die dame vom jugendamt konnte ihr klar machen, dass es erforderlich ist, eine sinnvolle lösung FÜR den kleinen GEMEINSAM zu finden.
aktuell bin ich dem wohlwollen der km ausgesetzt - will sie den umgang verhindern, tut sie dies 🙁 und ich muss dann die schweren geschütze auffahren und bin der "böse ex"!
du kannst mir glauben, dass ich mir es nicht einfach mache mit der entscheidung irgendwelche anträge zu stellen. mir ist klar, dass ein rechtstreit nur auf dem rücken des kleinen ausgetragen würde und ich bin der meinung, dass er mit 4,5 jahren dafür in jedem fall noch zu "schwach" sein wird, diese last zu tragen.
ich sage ganz entschieden nein, wenn jemand sagt ich suche gründe um meiner ex den kleinen weg zunehmen. ich suche aber händeringend nach einer lösung für unser problem, welches nunmal die erkrankung ist. ich mach meiner ex ja keine vorwürfe, ich verteidige teilweise sogar ihr verhalten mit verweis auf die krankheit. aber es muss doch gestattet sein, sich sorgen zu machen.... sorgen um die ex und um den gemeinsamen sohn!
keine ahnung, ob du es schon einmal erlebt hast, wenn ein dir nahe stehender mensch schizophren ist oder suizidale krisen hat. so etwas ist kein spass .... wenn dieser jemand jetzt aber ohne notfallplan auch auf dein kind aufpassen darf, ist das sehr beängstigend.
vielleicht konnte ich jetzt ein bischen eher verdeutlichen worums es mir hier geht - so wie du es sagst - um eine LÖSUNG!
Zum Schluss noch - ich erwarte weder B. Salesch, noch meine Wunschantworten, aber ich darf erwarten, dass ein Thema ggf. näher hinterfragt wird, wenn unklarheit besteht. Die Art und Weise gleich drauf loszuhacken wie es hier tlw. geschieht ist nicht unbedingt angemessen, denn wir suchen hier (die meisten von uns) antworten und keine anfeindungen...
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
Moin,
zunächst: Ich wünsche dir ausreichend Kraft, um deiner Signatur gerecht zu werden.
In Deutschland zählen Kinder nichts. Begründungen für diese Ansicht kann ich nahezu endlios liefern. Eine Verkehrsampel in Deutschland wird nicht vorsorglich aufgestellt, sondern dann, wenn das erste Kind überfahren wurde. Ich selbst kenne einige Fälle, in denen Kinder wissentlich und willentlich als Medikation für die durchgeknallte Mutter gerichtlich verschrieben wurden. Mutmaßungen, Inaussichtstellungen, Diagnosen mit unsicherer Verlaufsdarstellung nützen dir rein weg gar nix.
Ich frage mich, ob du die Erziehungskompetenz der Mutter grds. anzweifelst oder ob sich deine Ängste auf die Akutphase beziehen. Schizophrene "Schübe" in diesem Sinne gibt es meiner Kenntnis nach nicht wirklich. Entweder man ist schizophren oder nicht. Wenn man es ist und medikamentös behandelt wird, kann dies eine klare Verbesserung darstellen. Die von dir skizzierten Schübe weisen (für mich) auf eine Veränderung in der Behandlung hin,
Für euer Kind stehen zwei Alternativen zur Verfügung: Leben bei dir oder der Mutter. Dem folgend befindet sich euer Kind in einer mal stärkeren (lebt bei der Mutter), mal schwächeren (Umgang mit der Mutter) Risikosituation.
Einen Königsweg für dieses Spannungsfeld kann ich dir leider nicht zeigen.
Du wirst im JA keinen Helfer oder gar Verbündeten finden. Das JA hat nur ein Interesse: In Ruhe Kaffee trinken und klönen. Das JA hat auch keine Entscheidungskompetenz. Das maximal Erreichbare sind Vermittlungsgespräche. Und auch das ist offensichtlich erkennbar nicht deren Hauptinteresse.
Du wirst selbst handeln müssen in Form eines Antrages auf ABR-Übertragung. Hierzu wird ein gerichtliches Gutachten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beauftragt werden.
Der Ausgang eines solchen Verfahrens ist sehr ungewiss.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
hallo deepthought,
danke für dein sachliches statement.
eben genau deine überlegungen bewegen mich auch - stelle ich nen antrag bei gericht, kann es sein, dass ich schlechter gestellt werde als aktuell. der umgang funktioniert und meine sorge ist tatsächlich die, was passiert in der nächsten akutphase.
um ein wenig klarheit zu schaffen - die psychosen meiner ex ist in verschiedenen ausprägungen aufgetreten. als schizophrene psychose mit schwerwiegenden wahnvorstellungen, als suizidale krise und zuletzt... ich nenns mal gnadenlos verwirrt. den begriff schizophrenie wollte keiner in der kürze des schubs aussprechen.
meine ex war immer mal wieder in behandlung und hat nach und nach die medis abgesetzt und dann jeweils 12 bis 18 monate "clean" von medis leben können. dann kündigt sich en schub an. wer sie kennt, erkennt das an ihrem verhalten. nun ist es aber so, dass die warnungen des ex (auch wenn es reine sorge ist) grundsätzlich abgelehnt werden und die verwandschaft aufgrund einer etwas "älteren" weltanschauung nichts von psychiatrie und psychotherapie halten... so etwas ist eine schande für die familie!!!!
die erziehungskompetenz möchte ich nicht grundsätzlich in Frage stellen. hier ist es lediglich so, dass die km der dauernden belastung nicht gewachsen ist und sich selbst dem risiko eines rückfalls aufgrund der hohen belastung aussetzt.
ich hätte gerne meinen sohn bei mir, meine ex würde mit größtmöglichen umgangsrechten ausgestattet, aber man redet ja noch nicht mal vernünftig über dieses thema. aktuell ist es so, dass ich alle 14 tage meinen kleinen am wochenende sehe und 2 mal wöchentlich telefonieren darf.... etwa 3 minuten, bis die km dazwischenredet..... 🙁
wie schon gesagt, der umgang klappt ganz gut, die regelung ist auch nicht die schlechteste (außer die telefonsache), aber mir macht die zukunft sorgen....
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
eine neue episode!
der gutmütige kindsvater gibt klein bei. akzeptiert, wie es ist, verlässt sich darauf, dass auch die kindsmutter sich an absprache hält und es schafft, 2 telefonate wöchentlich zu organisieren.....
was passiert???? sie vergisst es einfach oder noch besser, sie ruft dann zu hause an, wenn obwohl sie weiß, dass ich noch bei der arbeit bin.....
warum um alles in der welt versucht diese frau, jeden vernünftigen umgang (auch unter den eltern) zu unterbinden????
anträge bei gericht machen keinen sinn, kosten nur geld und nerven..... und genau aus diesem grund spielt sie ihre "macht" aus..... das kind ist ja bei ihr.... soll der d.... doch sehen wie er klar kommt....
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
hi,
das ist bei mir ähnlich, KM beschwert sich im Prozess darüber das KV sich nicht regelmäßig telefonisch meldet und somit aus Ihrer Sicht kein Interesse am Kind hat.
KV hat aufgegeben bei KM anzurufen weil: - angerufen darf nur Montags ab 20 Uhr
- Keinerlei Informationen seitens der KM über den Gesundheitszustand
- Gespräche dauern höchstens 30 sec. weil KM nichts zu sagen hat
- Telefonate werden "NUR" dazu benutzt um Umgänge abzusagen
Das waren die Gründe wehalb das der BU übernommen hat.
Mittlerweile hat KV sich wieder überreden lassen dort anzurufen um zu erfahren wie es dem Kind geht, um Umgangstermine zu bestätigen und um evtl. mit dem Kind zu sprechen. Vereinbarter Gesprächstermin war ein Samstag. (KV freut sich riesig darauf auch mal mit dem Kind zu telefonieren)
Leider hat KV den ganzen Tag damit verbracht bei KM anzurufen, hatte aber nur den AB dran und selbst der wurde nachdem KV was draufsprechen wollte abgeschaltet.
Ende der Geschichte, selbst wenn man alles versucht es der KM recht zu machen wird man wiedermal in den A.... getreten. Sollte es wieder zu einem Gerichtstermin kommen wird sich KM mit Sicherheit wieder darüber auslassen das KV kein Interesse zeigt.
Teufelskreis.
MfG Dibaa
hallo dibaa,
es ist ja vereinbart, dass SIE sonntags und mittwochs anruft. der kleine telefoniert ja auch gerne mit mir.... ich darf ja schon nimmer anrufen. sie hat sich ne geheimnummer zugelegt,weil ich zu oft angerufen habe. klar musste ich 5 mal am tag anrufen... aber nur weil nie jemand zu hause war.... ich solle sie nicht weiter belästigen....
die psychose und die depression ist vorbei, ich muss mir keine sorgen mehr machen, also darf ich auch nimmer anrufen.... frauenlogik!
nun hat sie seit anfang des jahres nen neuen freund, der ja auch ganz vernünftig ist, aber sie will auch zu ihm ziehen. spricht eigentlich nix dagegen.... es ist nur so, dass der kleine gar net gut mit dem kerl auskommt.... so viel zum thema alles zum wohle des kindes....
was spricht für den umzug dorthin (aus sicht der km):
1. sie muss nimmer arbeiten, er hat ja kohle
2. wenn sie nicht arbeiten muss, keine rückfallgefahr, weil kein stress
3. wenn sie nicht arbeitet, kann sie den kleinen besser betreuen als der papi, der ja 50 stunden die woche arbeiten muss, um über die runden zu kommen
4. wenn sie es nicht schafft, den haushalt zu organisieren, gibts halt ne haushaltshilfe
wie man(n) sieht, hat sie das große los gezogen.... und er kleine???? darf der mit 5 jahren schon ne eigene meinung haben? dürfen schon, aber was ist die wert?????
egal was passiert... ich geb´ nicht auf!
