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umgang nach 1 jahr kein Kontakt

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(@celin91)

Hallo!

Ich fasse mich mal kurz:
KV hat seit 13 Monaten sein Kind nicht besucht. Grunde gibt es eigentlich keine - er sagte seine Frau wollte aber er wusste nie wie und jetzt haben sie eine Lösung gefunden und möchte jetzt wieder kommen - mit Frau. Das er kommen will kein Problem.  Aber das Kind hat keinen Bezug zu ihm und jetzt will er gleich mit seiner Frau kommen. Die Kleine (4j.) muss sich erstmal an ihn gewöhnen. So meine Meinung dazu.
Dann möchte er alle 8 Wochen kommen - finde ich zu groß die Abstände. Ich würde alle 4 Wochen eher befürworten.

Ich strebe außerdem ein Gespräch zu dritt mit JA an. Ich sehe es nämlich schon kommen das es ein paar mal gut klappt und er dann wieder nicht kommt - das sollte Konsequenzen haben. Das Kind ist die Leidtragende. Das ist ihm anscheinend egal.

Was habt ihr für Tips oder auch für Erfahrungen?


Zitat
Geschrieben : 27.05.2014 11:58
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

Natürlich ist es suboptimal, wenn der Umgang solange nicht stattgefunden hat, der Umgang auch nur alle 8 Wochen stattfinden soll und Du ein Risiko siehst, dass der Umgang auch wieder im Sand verläuft.

Aber sollte nicht zumindestens der Umgang einfach mal wieder gestartet werden? Und dann mal schauen, wie es sich entwickelt. Gerade über die Umgänge gibt es doch auch wieder einen Kommunikationkanal zw. Dir und dem KV. Und hoffentlich entwickelt sich auch eine emotionale Beziehung zw. Vater und Kind.

Vielleicht fühlt er sich sicherer im Umgang mit einem kleinen Kind, wenn (s)eine Frau dabei ist? Wäre das so schlimm???

Ja, Kind muss sich an ihn gewöhnen. Wie es sich auch an den neuen Erzieher im Kindergarten oder an den neuen Babysitter gewöhnen muss.... IdR läuft so was umso besser, je positiver das Kind darauf eingestimmt ist!

Jugendamt? Warum?

das sollte Konsequenzen haben. Das Kind ist die Leidtragende. Das ist ihm anscheinend egal.

Die Formulierung "Konsequenzen haben" ist so hart. Du willst also Strafen androhen, wenn es so kommt, wie Du befürchtest. Du unterstellst bereits, dass es so kommt und das es ihm egal ist. Warum?

Ich lese hier den Versuch, die Hürde für den Umgang hoch zu legen. Viel besser wäre es, einfach mal den Umgang zu starten!

Sollte es tatsächlich so kommen, dass nach 2x Umgang innerhalb von 2 Monaten, der Umgang wieder einschläft, dann wird ein vierjähriges Kind weder einen Schaden davon tragen, noch nachhaltig gestört sein, weil es neben dem KV auch noch eine Frau kennengelernt hat und Du wirst als liebevolle Mutter das Kind sicherlich auffangen können, wenn überhaupt nötig.

Gruß, toto


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 12:38
(@celin91)

Ok vielen Dank für die Sichtweise!
Ich denke deshalb dass es wieder einschläft/nicht klappt, weil er schon vor 13 Monaten versprochen hatte alle 4 Wochen zu kommen und zudem er sich bisher auch als unzuverlässig gezeigt hat.
Seine Frau hat nihts beim Umgang zu suchen er möchte auch nicht das mein Freund, der eine weitaus bessere beziehung zu ihr hat, dabei ist. Begründung: Es ist SEINE Zeit, Dann soll es auch seine Zeit sein. Zumindest die ersten Treffen. Natürlich möchte ich, dass sie mal ihre Halbgeschwister kennen lernt. Aber was denkt denn ein Kind was nie seinen Vater als präsent erlebt hat, wenn dieser plötzlich mit seiner neuen Familie kommt?

Ich weiß es nicht. Ich sehe es kritisch. ich finde es sowieso unverschämt von ihm: Was denkt der sich?


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 13:10
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Celin,

Ich persönlich würde ein Kind ganz sicher nicht einfach jemandem in die Hand drücken, nur weil er der biologische Vater ist: Das Beisteuern eines Spermiums allein befähigt und qualifiziert noch zu gar nichts. Er selbst hat das Umgangsthema jetzt über ein Jahr lang schleifen lassen; da kann man nicht einfach wieder angeschossen kommen und sagen "mein Kind, gib her". Gut möglich, dass die neue Frau an seiner Seite ihm mal "Licht ans Fahrrad" gemacht und gesagt hat, dass er sich um seinen Nachwuchs kümmern soll. Aber wissen tut im Moment überhaupt niemand etwas. Das muss man jetzt herausfinden und - vor allem im Interesse des Kindes - sinnvoll vorbereiten.

Das einzige, was Du aktuell nicht haben solltest, sind Bedenken von er Sorte "ooch, das klappt sowieso nicht". Denn das behindert das Denken. Aber ohne Zweifel muss Umgang jetzt nicht einfach schlagartig gefordert und gewährt, sondern vor allem angebahnt werden. Und da fände ich persönlich eine Konstellation wie "die vier beteiligten Erwachsenen treffen sich samt Kind an einem neutralen Ort (Café, Spielplatz, Biergarten etc.) und beschnuppern sich mal" nicht verkehrt. Das ist auch für Töchting eine krampflose Möglichkeit, mit allen auf einmal umzugehen. Wenn sowas zwei oder drei mal geklappt hat, sollte man auch als Mutter keine Umgangsbedenken mehr haben.

Grüssles
Martin

PS: Ich gehe mal davon aus, dass es sich nicht um DIESEN Vater handelt?


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 13:41
(@achhja)
Nicht wegzudenken Registriert

Seine Frau hat nihts beim Umgang zu suchen er möchte auch nicht das mein Freund, der eine weitaus bessere beziehung zu ihr hat, dabei ist. Begründung: Es ist SEINE Zeit, Dann soll es auch seine Zeit sein. Zumindest die ersten Treffen. Natürlich möchte ich, dass sie mal ihre Halbgeschwister kennen lernt. Aber was denkt denn ein Kind was nie seinen Vater als präsent erlebt hat, wenn dieser plötzlich mit seiner neuen Familie kommt?

Ich weiß es nicht. Ich sehe es kritisch. ich finde es sowieso unverschämt von ihm: Was denkt der sich?

Lernt dein Kind Personen nur "einzeln" kennen? Großeltern, Onkel, Tanten - dürfen die nur allein antreten?
In SEINER Umgangszeit (wenn du das schon so betonst) ist es seine Angelegenheit, wie der Umgang dem Kindeswohle entsprechend gestaltet wird. Und ich seh überhaupt keinen Anlaß, dass seine Frau schädlich wäre!


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 14:31
(@celin91)

Nein es handelt sich nicht um den verlinketen KV ...  😉

Kind soll erstmal an den Vater herangeführt werden. Zusätzliche Person finde ich als störend.
Außerdem hat er bisher nun mal gar nichts gemacht, was dem Kindeswohl dienen würde. Im Gegenteil: Mausi behauptet sie hat keinen Vater. Ich habe schon mit ihr darüber gesprochen aber es ist ein unangenehmes Thema für sie.

Sie soll ihn erstmal als Vater erleben. Der nur was mit ihr macht. Seine Frau gehört erstmal da nicht hin. Oder wollen die Vater Mutter kind spielen? 

Außerdem muss seine schizophrenie gecheckt werden. Was ist wenn seine stimmen ihm sagen er muss das Kind mitnehmen? Und dann ?

Übrigens spiegelt er das wieder was er als Kind erlebt hat. Es wurde sich nicht viel um ihn gekümmert. Ist ohne Vatar aufgewachsen hat ihn nur alle paar Jahre gesehen. Dadurch ist er mit Sicherheit auch psychisch eingeschränkt. Und das gibt er unbewust weiter ansie. Das will ich verhindern! Entweder kontinuierlich oder gar nicht.

Als ich vorhin schrieb, das es von ihm unverschämt ist und was er sich dabei denkt war übrigens darauf bezogen, weil er 13 Monate nicht im Leben seiner Tochter präsent war. Es macht mich halt wütend dass er so viel zeit vergehen lässt. Nichtmal was zum Geburtstag oder Weihnachten - deshalb werte ich sein Verhalten als Desinteresse!  Jetzt kommt er bestimmt nur weil Frau ihn drängt. Das werden wir dann sehen. In jedem fall möchte ich es über das JA laufen lassen. Es soll eine verbindliche Regelung erarbeitet werden. Hält er sich nicht daran, wird es weitere Gespräche geben ggf begleiten Umgang -> sollte es merklich meiner Tochter dabei schlecht gehen!


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 16:26
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin celin,

irgendwie klingen Deine Statements ein wenig nach "wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass". Jetzt hat der Vater Deines Kindes plötzlich ein Schizophrenieproblem mit Stimmen im Kopf plus eine verkorkste Kindheit. Aber trotzdem soll der Umgang nur zwischen Vater und Tochter stattfinden, weil seine Frau "da nicht hingehört" und möglicherweise nur "Vater Mutter Kind spielen" will.

Ja was denn nun? Wenn seine Frau keine Psycho-Probleme und keine Stimmen im Kopf hat, kann es Dir doch nur recht sein, wenn sie dabei ist. Für Euer Kind ist das vollkommen wurscht; das denkt nicht in familienrechtlichen Kategorien; es unterscheidet mit seinen 4 Jahren nur zwischen netten und doofen Menschen. Und wenn der Umgang regelmäsig läuft, kannst Du die Frau Deines Ex sowieso nicht ausblenden; die ist dann regelmässig dabei, kocht, hilft beim An- und Ausziehen, wäscht Wäsche für Euer Kind, klebt Pflaster auf seine Knie und vieles andere. Da wäre es schon gut, wenn Ihr Euch kennt und ein entspanntes Verhältnis zueinander hab.

Das JA kann zur Lösung Deines Problems genau gar nichts beitragen, denn das kommt nicht zum Umgang mit und er findet auch nicht beim JA statt. Genauso gut kannst Du den Umgang auch über die lokale Bäckerei "laufen lassen".

Jetzt gib Dir mal einen Schubs und suche nach pragmatischen und umsetzbaren Lösungen anstatt gleich ein Sammelsurium von "Ja aber's..." aufzutürmen. Eine dieser Lösungen hatte ich bereits beschrieben:

"die vier beteiligten Erwachsenen treffen sich samt Kind an einem neutralen Ort (Café, Spielplatz, Biergarten etc.) und beschnuppern sich mal" nicht verkehrt. Das ist auch für Töchting eine krampflose Möglichkeit, mit allen auf einmal umzugehen. Wenn sowas zwei oder drei mal geklappt hat, sollte man auch als Mutter keine Umgangsbedenken mehr haben.

Grüssles
Martin

PS: Es gibt einen schönen Spruch, der gut auf Deinen Fall passt: "Wer etwas will, sucht Wege; wer etwas nicht will, sucht Gründe..."


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 16:40
(@celin91)

Ich führe deine Ausführung weiter:
Ja aber: Die Mutter hat ein Kind direkt nach der Geburt weggenommen bekommen wegen einer Borderline Störung. Er hst einen Ausweis, der ihm bescheinigt dass er zu 70% psychisch beeinträchtigt ist!

Es ist wirklich nicht erfunden. Aber es kann doch nicht sein, dass Kind wegen SEINER  psychischen Klatsche leiden muss?

Das JA soll involviert sein damit er mir kein Umgangsboykott oder sonstiges unterstellt. Und das ich bereit bin eine Lösung zu finden. Er hat schon oft mit JA gedroht. Dann soll er sich doch dort mal rechtfertigen.

Und darf ich meine Bedenken nicht äußern?


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 16:53
(@achhja)
Nicht wegzudenken Registriert

Kind soll erstmal an den Vater herangeführt werden. Zusätzliche Person finde ich als störend.

Es geht hier nicht um deinen Umgang.
Einer 4jährigen ist durchaus ein wenig Grips zuzutrauen.

Ich sehe nicht, dass du bereit wärst, einen Umgang zu unterstützen. Sondern dass du bemüht Ausreden suchst, warum der Umgang dann "leider, leider" doch nicht stattfinden kann".


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 17:02
(@celin91)

Also ich fasse zusammen:

Einige finden es völlig ok, wenn KV sich lange nicht blicken lässt,  das Kind jeglichen Bezug zu ihm verloren hat, und wieder kommt als ware nichts gewesen. Und dann auch noch mit irgendjemand  der in keinerlei beziehung zu dem Kind steht?

Nö. Das lass ich nicht zu.

Zumindest nicht die ersten Treffen.


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 17:34




(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin

Also ich fasse zusammen:

Einige finden es völlig ok, wenn KV sich lange nicht blicken lässt,  das Kind jeglichen Bezug zu ihm verloren hat, und wieder kommt als ware nichts gewesen.

Blödsinn. Verabschiede Dich doch von dieser Übertreibung. Diese "einigen" sind nur der Auffassung, dass es gut für das Kind wäre, wenn es einen unbeschwerten Umgang mit dem KV pflegen würde. Unbeschwert heisst dabei auch, dass Du das für Dich machbare unternimmst, damit das Kind positiv auf den KV zugeht. Und hier genau sehe ich kein Land bei Dir.

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 17:42
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Celin,

Dein Ex will ja das Kind scheinbar nicht mit ihr abholen und dann erst mal unbegleitet verschwinden. Sondern es läuft auf ein Treffen zu dritt plus Kind raus. Ggf. zu viert plus Kind. Anstatt jetzt bockig zu reagieren, würde ich sagen: "Okay, dann bringst Du Lieselotte und ich den Klaus mit, dann lernen wir uns alle mal kennen." Was das Kind lernt: "Mama und Klaus und Papa und Lieselotte sitzen an einem Tisch und ich kann mich frei bewegen."

Natürlich ist es total bekloppt, dass er so lange keinen Umgang wahrgenommen hat. Aber so lernst Du die Frau kennen, die eben gegenwärtig an seiner Seite ist und somit auch Kontakt zu eurem Kind haben wird.

Muss Deine Tochter Erzieherinnen auch häppchenweise kennenlernen? Jede Woche eine Neue?

Versuch doch mal den Vorbehalt abzulegen, sie als "Nachfolgerin" oder "Tussi vom Ex" zu sehen. Sie ist eine Frau wie Du und ich, wie Millionen andere und als solche erst mal "neutrale Schweiz". Und sie wird eure Tochter sicher nicht fressen oder sie sonst wie schädigen. Gerade wenn Dein Ex einen an der Murmel hat, dann sei doch froh, wenn vier Augen auf das Kind gucken.

Dass sie "die ersten Male" nicht dabei sein soll, ist ein Machtspiel von Deiner Seite. Überflüssig.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 17:49
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Einige finden es völlig ok, wenn KV sich lange nicht blicken lässt,  das Kind jeglichen Bezug zu ihm verloren hat, und wieder kommt als ware nichts gewesen. Und dann auch noch mit irgendjemand  der in keinerlei beziehung zu dem Kind steht?

ok ist es nicht, dass KV sich hat lange nicht blicken lassen. Aber deshalb jetzt Umgang zu verweigern, zu beschränken, zu kontrollieren, vorzuschreiben ist auch nicht ok! es wäre an Euch gemeinsam hier Lösungen zu entwickeln...

Nö. Das lass ich nicht zu.

Das ist kindlicher Trotz!  😡
und Du darfst Dich nicht wundern, wenn Du als Umgangs-Boykoteuse titulierst wirst!

Was mich wundert, dass dies

Außerdem muss seine schizophrenie gecheckt werden.

und dies

Die Mutter [Toto: ich nehme an, die Frau des KV] hat ein Kind direkt nach der Geburt weggenommen bekommen wegen einer Borderline Störung.

jetzt kein Thema mehr ist. DAS und nur das wären für mich Gründe mit dem Umgang vorsichtig zu sein.

Gruss, toto


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 17:49
(@celin91)

Ja ich gebe zu, dass Themmacht mich wütend und trotzig und ich neige zu übertreibungen.
ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll - einerseits hoffe ich dass es regelmäßig klappt andererseits habe ich die oben genannten Bedenken. Ich habe einfach angst dass die kleine psychische Probleme davon trägt.

Was machen die mit ihr wenn sie möglicherweise mal bei ihm ist? Kann die Mutter drei Kinder händeln? (Ihr wurde ein kind nacj der geburt weggenommen - kurz danach wurde sie wieder schwanger dieses kind durfte sie behalten und heiratete zwiachenzeitlich KV. Nun steht die rückführung vom ersten Kind an. Meine meinung dazu:  Aber das erste Kind wird mit sicherheit jetzt schon eine bindungsstörung haben durch die frühe krasse trennung von der mutter!!!)
Klar er ist auh noch da. Aber er hat shon damals sich nicht mit ihr beschäftigen können. Er wusste nicht wie. Ich weiß auch nicht wie sie in stress Situationen reagieren. Also beide. Das macht mjr etwas angst. Vor allem weil eben beide psychisch labil sind.

Nichts desto trotz möchte ich die ersten Umgänge ohne die Frau. Kv und mausi sollle  sich kennenlerne ohne das Frau vielleicht interagiert mit Kind. Das ist erstmal nicht ihre Aufgabe!


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 18:23
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Erst ist es das erste Zusammentreffen.
Jetzt die ersten Umgänge.

Was machst Du denn, wenn nach dem 5. Umgang der KV keinen Bock mehr hat, dir die Frau vorzustellen? Denn das muss er nicht! Warum erkennst Du nicht, welche Chance für DICH und DEINE Ängste darin liegt? Dann nimmt er eure Tochter eben mit und Du weißt eben nicht, wer die Frau ist, die sich mit ihm zusammen kümmert.

Versteh ich nicht.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 18:46
(@celin91)

Weil ich nicht will dass SIE sich kümmert? ER hat dich zu kümmern zuallererst!

Hat hiezur jemand vielleicht echte Erfahrungen damit Kind so lange nicht gesehen zu haben und wie kind dann reagiert hat?


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 18:49
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Weil ich nicht will dass SIE sich kümmert? ER hat dich zu kümmern zuallererst!

Und wenn er es sich - aus vielleicht sogar guten Gründen - nicht alleine zutraut? Dann ist es doch gut, wenn eine erfahrene Mutter dabei ist...

Hat hiezur jemand vielleicht echte Erfahrungen damit Kind so lange nicht gesehen zu haben und wie kind dann reagiert hat?

Ja, hab ich! mein Kind hatte seinen Onkel lange nicht gesehen in dem Alter. Es hat reagiert, wie (viele) Kinder in dem Alter auf "fremde Menschen" reagieren: Einige Minuten zurückhaltend, dann einen Nachmittag viel Spaß mit meinem Bruder gehabt. Bis heute könnte ich keine nachhaltigen psychischen Beeinträchtigungen  feststellen. Kind entwickelt sich prächtig, ist gut in Schule, sportlich, kann sich artikulieren,...

Und ich habe bewusst eine familiäre Bezugsperson gewählt.

Mein Kind lernt fast tgl neue Menschen kennen.

Gruss. Toto


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 19:04
(@celin91)

Ok.
Ich habe angst dass sie durch die unzuverlässige Vaterr präsenz probleme bekommt.
Ich kann nur erzählen: meine leibliche Mutter ist auch nur unzuverlässig gekommen (bin in einer pflegefamilie aufgewachsen)
Ich habe heute keine Beziehung zu ihr. Sie ist meine mutter - jo. Mehr nicht. Gefühlt Vielleicht eine flüchtige bekannte.
Ich hoffe das mein Kind das über ihren vater später nicht sagen muss.

Denn wie schon oben kurz angesprochen möchte ich mit hilfe des JA Gespräches auch herausfinden, ob es wirklich sein wunsch ist kind oft zu sehen. Oder ob er nur von frau gedrängt wird. Das ist mir auch wichtig zu klären.

Ich sehe sie nicht als erfahrene mutter. Ihr kind ist nicht bei ihr aufgewachsen und das zweite kind ist gerade 4 (?) monate alt. Erahren ist sie definitiv nicht.


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 19:24
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Wie erfahren warst du denn bei der Geburt eurer Tochter?


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 19:29
 Mux
(@mux)
Registriert

Hi,

belegt sind bisher vor allem Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, denen ein Elternteil entzogen wurde oder der sich nicht gekümmert hat, so dass das Kind keine Chance hatte,
diesen kennenzulernen.

Dass Dein Kind den Vater kennenlernt und der Vater eine Chance hat, seine Vaterrolle wahrzunehmen, ist von existientieller Bedeutung für sein Wohl. Es ist nicht eine "Wenn der Ex
nach meiner Pfeife tanzt - dann mal sehn"-Bedingung, sondern es ist zuallererst ein verbrieftes Recht Eures gemeinsames Kindes (vgl. §1684 BGB) Umgang mit dem Vater
zu haben und zu diesem eine Bindung aufzubauen. Du hast dieses Bemühen vorbehaltlos zu födern und unterstützen. Das hier ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die des
Gesetzgebers. Als Eltern solltet ihr Euch aber einigen und wie schon von anderen vorgeschlagen, an einen Tisch setzen. Hör auf hier Hürden zu konstruieren und mach das Mögliche möglich.
Schlimm genug für das Kind, dass es erst jetzt den Vater kennenlernen kann.

LG,
Mux

 


AntwortZitat
Geschrieben : 27.05.2014 19:34




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