Tochter nennt mich ...
 
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Tochter nennt mich nicht mehr Papa

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(@kirkas22)
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Hallo zusammen ,

habe ein Problem was mir sehr auf den Magen schlägt . Ich bin mit meiner Ex getrennt seit unsere Kleine 6 Monate ist . Musste mir viel vor Gericht erkämpfen , und der Umgang läuft jetzt recht gut .

Das Problem was ich habe meine Tochter hängt sehr an mir hat auch immer Papa zu mir gesagt , seitdem sie reden kann wird bald 3 .

Jetzt ist es so das meine kleine mich nicht mehr papa nennt oder papa Vorname ...

Und den neuen Kerl von Ex jetzt Papa nennt , wo Ex natürlich sagt das hat die kleine selber von selber gemacht , aber ich kenne meine Ex sie ist ein Teufel und versucht alles mir meine Kleine wegzunehmen ...

Es tut mir in der Seele weh das zu hören , aus dem Mund meiner Tochter das zu hören.

Wie kann ich ohne auf die Kleine einzureden , ihr bewusst machen das ich Papa bin und es keinen andeeren Papa gibt , und der Kerl nur der Freund von Mama ist ...

Ich finde sowas unverantwortlich auch für das Kind aber das zeigt mir nur , was Ex für ein Mensch ist ...

Für einige Ratschläge wäre ich sehr dankbar , denn mir treibt das echt die Tränen in die Augen wenn sie zu dem anderen Papa sagt ...


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 05.05.2011 20:27
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hey,

ach, mach Deiner Kleinen keinen Stress. Kinder in dem Alter verstehen diese "Erwachsenenprobleme" noch gar nicht. Für Kinder scheint es auch kein Problem zu sein, "zwei" Papas zu haben.

Trotzdem würde ich persönlich auch ein ernstes Wort mit der Ex reden. Was sie sonst treiben ist ja ihre Sache, aber der Papa sollte schon der Papa bleiben. Der Vorname kann ja gerne für den Neuen verwendet werden.

Ansonsten sprichst Du bei den Umgängen einfach ganz selbstverständlich von Dir als Papa... warte mal ab, Kinder wissen normalerweise sehr genau wer der Papa ist... 😉


AntwortZitat
Geschrieben : 05.05.2011 21:21
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin kirkas,

eine Dreijährige unterscheidet weder nach Biologie noch nach Exklusivität: Papa ist (auch) der Mann, der jeden Tag da ist, sie vom KiGa abholt, Geschichten vorliest etc. Da hat der Partner Deiner Ex nun einmal tatsächlich bessere Karten: Er ist öfter mit ihr zusammen.

Dass man nur einen Papa haben soll, interessiert Kinder in diesem Alter ebenfalls nicht - warum auch? Omas und Opas hat man oft zwei, Onkel, Tanten und Freunde auch fünf und mehr.

Es hat keinen Sinn, sich darüber aufzuregen. Da muss Deine Ex auch nichts damit zu tun haben; das machen Kinder oft tatsächlich nur nach Gefühl.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.05.2011 21:47
(@echoecho)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi Kirkas,

Jetzt ist es so das meine kleine mich nicht mehr papa nennt oder papa Vorname (...) Und den neuen Kerl von Ex jetzt Papa nennt

Das ist bitter für einen Vater und ich kann Deinen Unmut absolut nachvollziehen. Dennoch bin ich auch der Meinung, dass ein knapp 3-jähriges Kind noch nicht die biologischen Zusammenhänge kennen kann. Allerdings bin ich nicht sicher, ob die "das-Kind-wird-älter-und-dann-schon-verstehen-Taktik" die Richtige ist. Kinder diesen Alters befinden sich nunmal in einer prägenden Phase.
Wie hier http://www.vatersein.de/Forum-topic-22244.html bereits diskutiert, gehen die Meinungen bei diesem Thema durchaus auseinander.

Meinem Kind (fast 4) wird auch erzählt, es habe jetzt zwei Papas. Ich reagiere darauf indem ich dem Kind erkläre, dass der neue Mann ganz sicher "Dein Freund" ist, sich um Dich kümmert, mit Dir spielt, Dich tröstet und ansonsten auch ein ganz toller Kerl ist - aber "Papa" ist er eben nicht, denn jeder Mensch hat eben nur eine (!) Mama und einen (!) Papa.

Wie kann ich ohne auf die Kleine einzureden , ihr bewusst machen das ich Papa bin und es keinen andeeren Papa gibt

Fotos, als Dein Kind noch ein Baby war, sind dabei unter Umständen hilfreich. Da sind Mama, Papa, Baby, Oma, Opa, etc. drauf - nur der neue Partner nicht. Der kam eben erst später... 😉

VG
Echo²


AntwortZitat
Geschrieben : 09.05.2011 01:18
(@bagger1975)

Hallo Kirkas,

auch ich kann Dich gut verstehen und @EchoEcho hat`s m.E. zutreffend geschrieben:

jeder Mensch hat eben nur eine (!) Mama und einen (!) Papa.

Dies ist der Kern.

Leider liest man immer wieder von solchen Versuchen namentlich eine 2. Mama oder einen 2. Papa zu installieren, auch in Fällen, wo sich das m.E. eigtl. verbietet, weil sich beide Eltern um das Kind kümmern und beide da sind, eben nur nicht mehr zusammen sind bzw. wohnen.

Verstehen muss man dies nicht und solche Versuche haben m.E. schon ein gewaltiges Verletzungspotential, zumal die Elternrollen eigtl. nicht disponibel sind und das betroffene kleine Kind in seiner Unbeschwertheit oft nur das nachspricht, was die Erwachsenen (meist 1 Elternteil + next) für sich so haben wollen.

Es mag gewiss Konstellationen geben, die ausnahmsweise(!) anderes rechtfertigen, z.B. wenn ein Elternteil wegfällt oder sich nicht kümmert.

Dies ist aber bei Dir offenbar nicht so!

Deswegen ruhig bleiben und es so erklären wie @echoecho vorschlägt. Dabei kannst Du beiläufig auch einmal die Gegenfrage stellen, ob Kind denn etwa auch 2 Mama`s hat? Hierzu wirst Du sicher ein bestimmtes "Nein" hören! Vermittle, dass dieses Ergebnis ebenso gilt für den Papa und der Neue eben nur Mama`s neuer Freund ist, aber eben nicht der Papa, den jedes Kind auf der Welt eben eigtl. nur 1x hat...

Viele Grüsse   


AntwortZitat
Geschrieben : 09.05.2011 17:51
(@jeanswilli)
Registriert

Hi Kirkas, ich hatte vor kurzem das gleiche Problem. Mein Sohn ist 2 1/2 und für mich ist die Welt zusammengebrochen. Ich habe der Mutter sofort eine klare Ansage gemacht und sie aufgefordert, diese Beeinflussungen zu unterlassen. Für mich ist so was ein ganz übler Versuch, die Vater-Kind-Beziehung zu zerstören.

Ich hatte glücklicherweise gerade eine Umgangsklage laufen und habe sowohl das JA als auch meinen Anwalt informiert. Ich weiß nicht ob die Tante vom JA ihr im Gespräch zu dem Thema etwas gesagt hat, auf jeden Fall klappt es seitdem wieder und ich bin Papa, aber der Freund der KM auch.

Leider wissen viele Mütter gar nicht, was sie ihren Kindern mit solch einem Schwachsinn antun. Meinem kleinen Sohn wurde am Sonntag von der KM gesagt, er sei unfair weil er jetzt zum Papa geht. Dann hat sie die Tür zu gemacht und ihn stehen gelassen. Pädagogisch auch sehr wertvoll. 

Gruß Willi


AntwortZitat
Geschrieben : 09.05.2011 19:56
(@diskurso)
Registriert

Ich habe der Mutter sofort eine klare Ansage gemacht und sie aufgefordert, diese Beeinflussungen zu unterlassen. Für mich ist so was ein ganz übler Versuch, die Vater-Kind-Beziehung zu zerstören.

Richtig so !
Kein Kind kommt freiwillig von sich aus auf die Idee, urplötzlich den Next als Papa zu bezeichnen, wenn die Mutter bisher klargemacht hat, dass der Papa Papa heisst.

Meinem kleinen Sohn wurde am Sonntag von der KM gesagt, er sei unfair weil er jetzt zum Papa geht. Dann hat sie die Tür zu gemacht und ihn stehen gelassen. Pädagogisch auch sehr wertvoll. 

Und da soll man(n) ruhig und besonnen bleiben ...
Genau so entstehen tausende psychisch schwer angeschlagene Kinder, die auch später noch im Leben an Bindungsstörungen leiden.


AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2011 14:51
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin!

Die Aufgabe von uns Umgangsvätern ist es, unseren Kids klar zu machen, dass auch Mamas manchmal ganz schönen Mist von sich geben können. Freilich ohne die Mamas dabei schlecht zu machen. Wir müssen sie darin bestärken ihre eigenen Meinungen zu bilden und sich zu trauen auch dazu zu stehen. Dann können solche Sprüche von Mama nichts anrichten. Weil unsere Kids wissen, dass Mama einfach nur mal wieder komisch in der Birne ist und quatschige Sachen sagt.

Greetz,
Milan


AntwortZitat
Geschrieben : 15.05.2011 15:29
(@jeanswilli)
Registriert

Hi, wie soll man das einem 2-jährigen Kind erklären?

Gruß Willi


AntwortZitat
Geschrieben : 16.05.2011 00:23
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo zusammen,

ich möchte noch einen anderen Aspekt in die "Papafrage" einbringen.

Mein Sohn ist jetzt 7,5 Jahre alt. In dieser Zeit musste er aus Gründen die beim Vater liegen Zeitspannen von bis zu 14 Monaten ohne Papa verbringen. Obwohl er bei der Trennung noch klein war (3 Jahre), hat er immer gute Erinnerungen an Papa gehabt und weiß natürlich genau, wer PAPA ist und was PAPA bedeutet. Irgendwann vor einem halben Jahr ca. steht er bei mir in der Küche und sagt: "Du Mama, der xxx hat es gut, der hat zwei Papas!" Ich fragte ihn, wie er das meint und er sagte, na der hätte einen "echten" Papa so wie er selbst und einen "zweiten Papa", der jetzt mit dem Jungen und seiner Mama zusammenlebt. Ich habe ihm dann auch gesagt, dass das doch dann "nur" der Freund von Mama ist und somit höchstens eben auch ein Freund von dem Jungen. Nein, das wäre sein 2. Papa.

Nun änderten sich auch bei mir die Lebensverhältnisse und beim Thema Zusammenziehen ist mein Sohn sofort Feuer und Flamme gewesen, denn dann hätte ER ja endlich auch einen "zweiten Papa". Neben der Tatsache, dass es natürlich für mich sehr angenehm ist, dass er völlig ohne Eifersucht reagiert, sehe ich darin vor allem, dass diese "Papageschichte" vor allem eins ausdrückt: Die Sehnsucht meines Sohnes nach "kompletter Familie", er kompensiert damit ein Manko in seinem Leben. Nichtsdestotrotz weiß er natürlich immer noch, wer sein "Papa" ist und freut sich, wenn dann eben doch mal Umgangskontakte zustandekommen (was sich gottlob gerade wieder regelmäßig so ergibt).

Auf die Idee "Papa" zu sagen ist er nicht gekommen, wird er vermutlich auch nicht. ABER was ich daran sehe ist, dass Kinder damit vielleicht in einem gewissen Alter auch Dinge kompensieren. Wie Martin schon schreibt, füllt wohl meist der die väterliche Rolle mehr aus, der sich eben auch tatsächlich um das Kind kümmert. Und so wie er manchmal seine Lieblingsfamilienmitglieder auflistet (und man je nach Tagesform und Meckerfrequenz von Platz 1 auf Platz 14 abrutschen und wieder aufsteigen kann), so ist es für ihn auch selbstverständlich, Papa 1 und Papa 2 zu haben, ohne daran etwas verwerflich zu finden.

Vermutlich wird das für den leiblichen Vater sicher auch einen Unterschied machen, ob er sich kümmern will und nicht darf oder kümmern darf und nicht will.

Ich würde aber davor warnen zu glauben, dass hinter solchen Entwicklungen immer eine böswillige Ex steht.

Gruß, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 16.05.2011 00:44




 Loge
(@loge)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

toller Beitrag von LBM.

Es gibt aber nur einen biologischen Vater und Mutter. Dies sollte ebenso selbstverständlich anerkannt und vertreten werden. Ich sehe es an meinen Kindern, wie sie selbst eine Unterscheidung bei Oma und Opa suchten um klar zu kommen. So gab es halt einen 1.Opa und einen 2.Opa auch hier gab und gibt es Wechsel in der Rangfolge nach Tagesform. Der 1. Opa ist derjenige, der emotional näher stehtn, nicht der der räumliche Nähe hat. Und genau hier beginnt es schwierig zu werden. Da Väter oft gegen ihren Willen und mitunter große Entfernungen zu den Kindern geschaffen werden vertrete ich die Ansicht, dass strikt getrennt wird zwischen dem Papa und dem neuen LG der Mama. Das schafft für das Kind Klarheit. Eine Mutter, die ihr Kind liebt und gefühlvoll auf dieses eingeht, kann toleranter agieren und auch den LG ein Papa sein lassen. Diese Mutter stützt aber auch die Beziehung des Kindes zum leiblichen Vater und das scheinst du LBM wirklich sehr gut geschafft zu haben. Soweit möchte ich auch kommen.

Als meine Kinder zu mir sagten, dass derundder 2 Papas hat, habe ich gefragt wer Papa und Mama ist wenn 2 Pferde Kinder haben und wer Papa und Mama ist wenn sich die Eltern trennen. Die Antwort der Kinder war einstimmig und seitdem ist dies kein Thema mehr. Als nächste hätte ich das Gespräch mit KM gesucht und wenn alles nichts geholfen hätte bleibt nur noch den Kindern zu sagen, dass ich ihnen immer Papa bleiben werde, ich sie immer liebe und für sie da bin.

Gruß


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Geschrieben : 16.05.2011 15:31
(@nadda)
Registriert

Hi,

kann mich LBM nur anschließen, die Kinder suchen nach einer Namensgebung. Mein Großer ist da auch immer wieder dabei mich zu überraschen. Gestern hat er das erste mal einem völlig Unbekannten erklärt, dass mein LG sein Stiefpapa ist. Für meinen Großen ist das aktuell wohl einfach wichtig zur Klarstellung. Er spricht ihn sonst ja einfach mit Vornamen an.

Interessanterweise verbinden wir Erwachsene den Stief- Begriff ja immer negativ, mein Kind jetzt gar nicht. Er will damit klarmachen, dass mein LG sozusagen sein Zweitpapa ist und ich finde das so ganz ok.

Es gibt Dinge die Kinder mit ihrem Papa unternehmen, z.B. gibts hier jetzt dann Papa- Kind zelten für die Vorschulkinder. Zuerst hatte der Große den Papa gefragt, der das ganze aber total umständlich angegangen ist. So umständlich das der Große festgestellt hat das Papa das wohl nicht schafft. Als jetzt der Brief mit der verbindlichen Anmeldung kam, ging er zu meinem LG und hat ihn gebeten das auszufüllen und das Geld zu bezahlen, damit er dann auch wirklich hingehen kann. Das ist dann seine Art zu zeigen das er ihm total vertraut - manchmal (erschreckenderweise) mehr als dem eigenen Vater.

Vermutlich braucht er diesen Stiefpapa Begriff einfach um Anderen klarzumachen wer da eigentlich mitkommt. Logisch, das es das ein oder andere gibt, dass der Mann der hier lebt eher mit ihm unternimmt als sein Vater. Mit diesem Begriff erspart er sich dann auch ständig erklären zu müssen wer das denn eigentlich ist. Denke das ist für ihn nochmal wichtig, es erzeugt für ihn auch nach außen hin die Normalität die es für ihn hat mit meinem LG gemeinsam etwas zu unternehmen.

Es gibt Tage da denke ich mir das wir Erwachsenen es für die Kinder einfach unnötig kompliziert machen wollen. Die Kinder suchen sich schon selbst ihren Weg, aber sie brauchen Begriffe und wir müssen ihnen helfen da geeignete zu finden. Wenn jetzt ein Kind für sich den Begriff Papa zweimal vergeben will dann finde ich das an sich nicht so schlimm. Es ist solange ok, solange das Kind genau weis wer Papa und wer Zweitpapa ist. Zwei Papas an sich können ja auch total positiv sein. Besser wäre halt, wenn das Kind zwischen biologischem Vater und sozialem Vater noch unterschiedliche Begriffe finden würde.
Mein Sohn hat das mit seinem Stiefpapa Begriff getan, auch wenn ich den Stiefpapa nicht perfekt finde, so hat er doch damit eine gute Lösung gefunden um klar trennen zu können.

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 16.05.2011 16:06
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Loge,

ich denke hier geht es auch serh um emotionale Verletztheiten auf der Setie erwachsener Menschen.

Meine Kinder sagen auch zu meinem Mann Papa. Das haben sie sich gewünscht und ich habe keinen Grund gesehen es ihnen zu verbieten. Sie wissen alle wer der biologische Papa ist, im Gespräch wird auch dieser ganz normal mit Papa tituliert.

Aber ich hätte weder meinem Sohn, dessen Vater tot ist, noch meinen Töchtern, deren Vater den Kontakt verweigert und auf jeden Brief nicht reagiert, erklären können, warum sie eine Person, die ihnen nahesteht und die Aufgaben des Vaters wahrnimmt, nicht auch so ansprechen dürfen.

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 16.05.2011 16:19
(@kirkas22)
Schon was gesagt Registriert

Tina ganz einfach weil es nicht der Vater ist und egal was er jemals tun wird es niemals aber wirklich niemals Papa sein wird ... Es gibt nur einen und der andere ist und bleibt nur der Freund der Mama !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Im übrigen ist meine ex noch nicht so lange mit ihrem neuem zusammen , und hat unserer kleinen tochter das beigebracht , um mich versuchen aus dem Leben meiner Tochter zu verdrängen ....


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.05.2011 17:10
(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

moin Kirkas,

ok Dein Frust und Deine Wut sind angekommen!

Ich fände es übrigens auch so gar nicht ok, wenn meine Kinder mal zu einem anderen Papa gesagt hätten! (nur mal so nebenbei bemerkt)

Allerdings seh ich bei Dir die einzige Möglichkeit, in aller Ruhe und immer wieder umd möglichst mehr, dich als Papa einzubringen.
Da Deine Ex Dir ja auch scheinbar die Umgänge zusammenschnürt, versuchen ,diese auszuweiten, nötigenfalls mit gerichtlicher Hilfe.
Gerade in noch relativ jungem Alter eurer Tochter, umgänge möglichst jedes WE.
Und hier gibts kein "geht nicht".
wenn Deine Ex Euren Umgängen Steine in den Weg legt, nimm dir einen Anwalt. Am besten heute noch.

gruß
jo


AntwortZitat
Geschrieben : 18.05.2011 17:28
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Vielleicht hast du aber auch Verständnis für die Seelennöte eines Kindes, das nun mal einen verstorbenen Vater hat. Das kannst du nicht wegdiskutieren. Dieser Vater ist tot und kann nicht mehr die vaterrolle ausfüllen, die sich mein Sohn wünscht. Und in meinem Fall ist es ja auch kein kurzfristiger Freund, sondern seit 5 Jahren mein Ehemann.

Und ganz ehrlich, da könnt mir mich gerne steinigen, ein Vater der nicht bereit ist sich um seine Kinder zu kümmern, der mir inzwischen per Analt untersagt hat, das die Kinder Briefe zu den von mir geforderten Berichten beilegen hat die Bezeichnung Papa nicht verdient.

In deinem Fall sehe ich  es auch anders, wobei ich nach wie vor der Meinung bin ,das sich Kinder auch selbst die Bezeichnungen aussuchen und nicht imemr die böse KM dahintersteckt (wie gesagt, ich war nicht auf diese Idee gekommen)


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 18.05.2011 17:29
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

um noch einen sachlichen Aspekt reinzubringen: Lohnt es sich, sich über Dinge aufzuregen, die man nicht ändern kann? Selbst wenn die Mutter dem Kind "erlaubt" oder es sogar dazu anregt, zum neuen Lebensgefährten "Papa" zu sagen - was kann man dagegen tun? Kann man sie deswegen verklagen? Kann man auf andere Weise durchsetzen, dass sie dem Kind beibringt, ausschliesslich die biologisch "richtigen" Bezeichnungen zu verwenden?

Da die vorhersehbare Antwort "nein" lautet, ist es sinnlos, sich fortlaufend darüber aufzuregen; dann hat das Kind eben zwei "Papa's" - oder was auch immer. Entscheidend ist doch der Inhalt; nicht die Verpackung!

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

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Geschrieben : 18.05.2011 19:54
(@ginnie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

ich finde es kommt auch ein bißchen darauf an, in welchem Alter des Kindes die Trennung stattfindet. Kleinere Kinder wünschen sich Vater-Mutter-Kind und erfüllen das Wort Papa mit dem Inhalt den sie täglich erleben, nennen also (vielleicht einfach nur pragmatisch) denjenigen so, der täglich da ist. Einfach weil alle anderen Kinder es auch so tun. Und nicht nur die, denn sobald man als Patchworkfamilie unterwegs ist, zB ein Eis essen, im Urlaub, in der Bahn, auf dem Spielplatz...reden all die fremden Erwachsenen von Papa und Mama in Bezug auf das Kind. Denen will ich nun wirklich nicht jedesmal unsere Familienverhältnisse erklären und wir lassen sie bei dem Glauben. Mein Sohn wollte am Anfang auch mal den wildfemden Menschen klarstellen, nee das ist nicht mein Papa, und das hat viel Irritationen gebracht, weil das keiner wissen will, der gerade eine Cola serviert... echt... die Erläuterungen behalten wir uns also den Menschen vor, die uns näher kennenlernen.

Ich selbst fand es gut bzw mir war es recht, als mein bei der Trennung 8 - jähriger Sohn meinen neuen Mann beim Vornamne genannt hat, und Papa dem Papa vorbehalten blieb. Manchmal ist mein Mann auch Papa 2, nämlich wenn er was zu bestimmen hat. Oder Papa "Vorname", wenn er der Kumpeltyp ist. Sonst wird er beim Vornamen genannt ;-))

ligr ginnie


Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist

AntwortZitat
Geschrieben : 18.05.2011 19:59
(@ginnie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

stimmt Martin, das meinte ich auch damit: wenn das Kind es will, egal aus welchen Gründen, wird es eben den neuen Mann Papa nennen, und als Umgangsvater kann man nur dazu sagen, ok, sag ruhig Papa zu ihm, aber du weißt er ist Papa 2, denn dein Papa Nr. 1 bin ja ich. Du kannst es ihm ja schlecht verbieten, denn kaum ist es wieder bei Mama zuhause... ist das verbot vergessen

ligr ginnie


Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist

AntwortZitat
Geschrieben : 18.05.2011 20:03
(@burzel)
Nicht wegzudenken Registriert

hallo kirkass22,

das gleich war auch bei meinem Freund als sein Sohn um die 3 Jahre alt war. Mit einmal sagte er immer seinen Namen, anstatt Papa. Da darfst du dir nicht so viel draus machen. Wenn bei uns das Kind von dem Freund der Mutter spricht, sagen wir immer den richtigen Namen ihres Freundes.
Wir haben immer nur gesagt, ich bin nicht Vorname, sondern der Papa. Und wenn sie ein klein wenig älter wird, kannst du ihr auch sagen, dass es nur eine Mama und einen Papa gibt und das andere ist der Freund der Mama oder die Freundin des Papas.
Der Kleine meines Freundes weiß es nun und es gibt auch keine Probleme mehr.

Deine Kleene schnapp das zu Hause bei ihrer Mama auf. Wer weiß wie oft sie über dich spricht. Und die Kleine freut es, wenn sie wieder was neues gelernt hat. Das legt sich schon wieder. Solange du immer wieder Kontakt mit ihr hast, wird das.

LG


AntwortZitat
Geschrieben : 18.05.2011 22:19




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