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plötzliche Erkrankung zu Weihnachten

 
(@rent-a-fahrer)
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Liebes Forum,

seit 25.11. bin ich geschieden. Unsere Umgangsregelung wurde im April 2010 festgelegt, die vorsieht, dass ich meine zwei Kinder alle zwei Wochen am Wochenende bei mir habe, sowie jeden Montag. Diese Regelung hat Bestand bis Februar, da meine Ex-Frau samt Töchtern mit Erlaubnis des Gerichts umziehen darf. Ab dann muss sie mir die Kinder alle zwei Wochenenden 100km entgegen bringen.
Der Scheidungsrichter hat aber (was ich ja richtig finde!) gesagt, dass wir NICHTS mehr auf dem Rücken der Kinder austragen sollen, wie sie es gerne tut. WIR als Eltern sollen das klären! Gut so.

Pünktlich zur Weihnachtszeit gibt’s nun wieder Ärger.
Dieses Wochenende ist laut Plan meines. Meine Ex-Frau hat mich um Erlaubnis gefragt, ob sie meine große Tochter zwei Tage aus der Schule nehmen darf, um zu ihrer Mutter zu fahren. Da ich ja ein netter Mensch bin, gab ich meine Zustimmung und sie versicherte mir zunächst, dass die Kinder am 24.12. mittags an einem vereinbarten Treffpunkt „übergeben“ werden.

Die Kinder freuen sich auf das Weihnachtsfest bei mir.
Trotzdem sagte meine Ex-Frau (!) vor einigen Tagen schon, dass die Kinder ja EIGENTLICH gerne bei IHR feiern wollen und auch lieber bei ihrer Oma und ihrer Tante (8 Jahre) bleiben wollen.
Danach meinte sie, dass sie mir die Kinder auch erst am 25.12. vorbeibringen würde, da sie die Kinder auch zu Weihnachten haben will. Ich beharrte auf den 24.12.

Heute morgen bekam ich eine SMS (nichtmal einen Anruf!), in der stand, dass meine kleine Tochter krank sei. Daraufhin rief ich bei ihr an und fragte nach. Die Kleine hätte die ganze Nacht gebrochen und sei nicht transportfähig, die Kleine müsse zum Arzt, wenn nicht sogar ins Krankenhaus.
Ich argumentierte, dass ich sie auch bei mir pflegen könne und bekam an den Kopf geworfen, dass ich unverantwortlich sei, nur auf mein Recht bestehen würde und mir die Belange der Kinder egal wären. Sie kündigte an zum Jugendamt zu gehen und dies zu melden.

Gegen 16 Uhr habe ich meine große Tochter angerufen, die mir mit Begeisterung sagte, dass sie sich freut mich morgen zu sehen. Ich war verdutzt und sagte, dass das doch gar nicht so wäre, da die Kleine krank sei. Komischerweise wusste die Große gar nichts von einer Krankheit meiner kleinen Tochter und im Hintergrund wurde getuschelt.

Meine Ex-Frau sagte, der Arzt wäre gerade da gewesen und hätte der Kleinen ein Medikament gegeben und sie würde mir die Kinder morgen bringen.

Meine Fragen wären nun:
1. Da der Arzt angeblich da war, muss sie ja ein Schriftstück haben. Kann ich dieses verlangen?
2. Könnte es sein, dass sie mir eins auswischt, wenn ich nun die Kinder „fordere“ (ich weiß ja nicht, ob die Kleine WIRKLICH krank ist)? Sollte die Kleine tatsächlich krank sein, könnte man mir meinen Wunsch Weihnachten mit ihnen zu feiern „ankreiden“? Es handelt sich um eine  Autofahrt von 2 Stunden.
3. Ich mache mir natürlich Sorgen um meine Töchter und eine Trennung der zwei will ich nicht! Wie „kommt“ es, wenn ich nun sage: Feiert Weihnachten dort, wo Ihr seid, damit die Kleine wieder gesund wird. (Soll ich mir dann schriftlich geben lassen, dass Weihnachten nächstes Jahr bei mir gefeiert wird?)

Danke.

rent-a-fahrer


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 23.12.2010 18:54
(@wedi)
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Hi

1. Da der Arzt angeblich da war, muss sie ja ein Schriftstück haben. Kann ich dieses verlangen?

Zuviel Aufwand und Stress.

2. Könnte es sein, dass sie mir eins auswischt, wenn ich nun die Kinder „fordere“ (ich weiß ja nicht, ob die Kleine WIRKLICH krank ist)? Sollte die Kleine tatsächlich krank sein, könnte man mir meinen Wunsch Weihnachten mit ihnen zu feiern „ankreiden“? Es handelt sich um eine  Autofahrt von 2 Stunden.

Nachdem was du schreibst, ist diese Krankheit vorgeschoben.Trotzdem kannst du dich bei der Übergabe selber davon überzeugen und dann abwägen, ob es Sinn macht, oder nicht.

3. Ich mache mir natürlich Sorgen um meine Töchter und eine Trennung der zwei will ich nicht! Wie „kommt“ es, wenn ich nun sage: Feiert Weihnachten dort, wo Ihr seid, damit die Kleine wieder gesund wird. (Soll ich mir dann schriftlich geben lassen, dass Weihnachten nächstes Jahr bei mir gefeiert wird?)

Nächstes Jahr wird die Kleine dann wieder krank sein und du hast das selbe Theater.

Meine Ex-Frau sagte, der Arzt wäre gerade da gewesen und hätte der Kleinen ein Medikament gegeben und sie würde mir die Kinder morgen bringen.

Frage nach Medikamenten die der Arzt verschrieben hat und lasse dir welche mitgeben.
Wenn es keine Medi's gibt, weisst du bescheid.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 19:13
(@rent-a-fahrer)
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Hallo wedi,

vielen Dank für Deine Antwort.

Zu 1. Was meinst Du mit zuviel Aufwand und Stress? Ich meinte ja, dass ich es mir von der KM aushändigen lassen will.

Zu 2. Ich glaube, Du hast mich falsch verstanden bzw. habe ich mich etwas ungünstig ausgedrückt. Wir treffen uns in der Mitte, die Frage ist ja nun, ob ich es riskieren soll, dass ich als unverantwortlich bezeichnet werde, sollte ich die Kinder morgen haben wollen und sie dazu "zwinge" loszufahren. Erfolgt dann die Übergabe an einem vereinbarten Treffpunkt (sie fährt 100km, ich fahre 100km), ist es ja dann zu spät abzuwägen, ob die Kleine wirklich krank ist.

Zu 3. Ich glaube sowieso, dass es dann ab Februar, sobald sie umgezogen ist, ständig zu Problemen kommen wird. Auto kaputt, Kinder krank, keine Lust, kein Geld usw. Obwohl es im Gerichtsurteil steht, dass wir uns in der Mitte treffen.

Zu 4. Wegen den Medikamenten werde ich mal nachfragen.

Ich wollte eben mal NICHT nachgeben, das tue ich nämlich sonst immer.
Aber sie schiebt - wie immer - die Kinder vor und macht mir ein schlechtes Gewissen.
Ich hab Angst, dass sie zum Jugendamt rennt, wenn ich nun die Kinder einfordere mit der Behauptung ich bestehe nur auf mein Recht und die Belange bzw. der Gesundheitszustand der Kinder seien mir egal.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.12.2010 19:33
 elwu
(@elwu)

Heute morgen bekam ich eine SMS (nichtmal einen Anruf!), in der stand, dass meine kleine Tochter krank sei. Daraufhin rief ich bei ihr an und fragte nach. Die Kleine hätte die ganze Nacht gebrochen und sei nicht transportfähig, die Kleine müsse zum Arzt, wenn nicht sogar ins Krankenhaus.

Hallo,

das kann ja so sein. Dann muss sie aber natürlich mit ärztlicher Bestätigung nachweisen, dass das Kind untersucht wurde, wann, und welche Diagnose gestellt wurde. Möchte sie das nicht: du als Vater sorgst auch wenn sie krank ist gerne für die Kleine und gehst auch mit ihr zum Arzt wenn nötig. Das jedenfalls würde ich ihr freundlich und hilfsbereit mitteilen.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 19:43
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi elwu
Sicher hast du recht, nur wird KM jetzt so kurzfristig keine Befunde oder Diagnosen überreichen können, da:

1.bei Magen und Darm Infekten(oder ähnlichem) werden nicht sämtliche Unterlagen an Ort und Stelle übergeben
2.wenn eine Empfehlung des Arztes betont wurde, sie müsse vielleicht sogar ins KH, warum ist sie nicht dort?
3.warum sagt KM die Kleine hätte ein Medikament bekommen und würde sie morgen bringen?
4.die Zeit, den Arzt zu befragen und sich zu bemühen eine Diagnose an den Vater zu senden ist zu kurz, da Morgen eigentlich keine Praxis geöffnet hat, ausser in Notfällen und da wäre auch das KH wieder zuständig(ist bei uns jedenfalls so)
5.halte ich das ganze für Massnahmen, die Kinder(beide)bei Oma und Tante Weihnachten feiern zu lassen.

Abholen und nicht diskutieren.

Gruss Wedi, der jetzt das 8 jahr in Folge Heiligabend ohne die Kinder sein wird.


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 20:06
(@rent-a-fahrer)
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Jetzt mal dahingestellt, ob morgen nun Weihnachten ist oder nicht !

Es kann ja sein, dass die kleine krank ist und laut Aussagen KM war der Hausarzt bei ihr zuhause. Sollte also ein Schreiben vorhanden sein, Notfallschein. Und er hat ihr auch ein Zäpfchen gegeben gegen das Erbrechen.

Nur mag ich nicht wie die KM meine Rechte durchsetzen und darauf bestehen, weil dann die KM es den Kindern vorhält wie schlecht ich doch bin. Und ich hab nen Foto bekommen, wo sie schläft mit dem Kommentar:"So geht's L.! Sie schläft endlich mal... War seit heut Nacht um zwölf auf und hat gebrochen bis heut Nachmittag!"
Lieber lasse ich Ihr dort noch 1-2 Tage Erholung, bekomme die Kinder hoffe ich über Neujahr und es ist zum Wohle der Kinder.

Auch habe ich im neuem  Jahr einen Termin beim JA zwecks Neuregelung Umgang vereinbart und lasse mich erneut anwaltlich beraten. Bei den Terminen kann ich ja dann auf das ärztliche Dokument bestehen !


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.12.2010 20:39
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

Lieber lasse ich Ihr dort noch 1-2 Tage Erholung, bekomme die Kinder hoffe ich über Neujahr und es ist zum Wohle der Kinder.

Ok, wenn du es so willst ist es ja auch i.O.
Sei aber nicht zu weich und nachgiebig, diese Spielchen kenn ich nur zu gut und können schnell zur Gewohnheit werden.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 20:44
(@prokids)
Nicht wegzudenken Registriert

alle Jahre wieder ... kommt zwar auch das Christuskind, damit verbunden aber jedesmal der Ärger, wenn nicht eine verbindliche Regelung geschaffen wird.

Bös ist natürlich, dass Weihnachten dieses Jahr auf ein WE fällt.

Wie sieht das denn mit den Traditionen bei euch aus, rent-a-fahrer? Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, die "Umgangsregelung" an den Weihnachtstagen zu vereinbaren.

Bei uns ist es z. B. sozusagen schon immer so gewesen, dass die Kinder an dem Krippenspiel teilgenommen haben und der Papa mit Kirche absolut nichts am Hut hat. Dazu kommt, dass er keine Lust hat, an Heilig Abend die 12 km hin und zurück zu fahren. So ist es seit eh und je so, dass Heilig Abend mir, der Oma und dem Onkel "gehört" und der Papa dann halt am 1. Feiertag "dran" ist.

Hat den Vorteil, dass ich mir nichts "ausdenken" muss, w. z. B. eine Krankheit (sorry, nehm ich zurück), nur um den Kindern die Tradition zu erhalten, die sie gewohnt sind.

Neulich habe ich von Kindern gehört, die am 23. bei ihrem Vater sind und es ganz toll finden, ihre Geschenke schon einen Tag früher zu bekommen. Ist natürlich Geschmackssache.

Worum geht es an Weihnachten? Die Geburt Jesu zu feiern? Geschenke auszutauschen? In Familie zu machen? Je nachdem, sollte eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Was die "Brecheritis" angeht: eine ganze Nacht durchk... kann je nach Alter des Kindes tatsächlich schnell zu vermeintlich lebensbedrohlichen Zuständen führen. Ich kann mich noch gut an eine solche Nacht erinnern, als meine Große ca. 4 war. Am nächsten Morgen war sie einfach nur schlaff, weinerlich und völlig übernächtigt. Da WE war und in unserem ländlichen Gebiet kaum ein Arzt erreichbar, habe ich sie eben selbst mit Hausmittelchen wieder aufgepäppelt, mit dem Erfolg, dass sie am nächsten Tag wieder putzmunter war.

Von daher, würde ich nicht unbedingt denken, dass diese Erkrankung vorgeschoben ist. Im Zweifel für den Angeklagten  :wink:.
Nimmt auch Spannung raus...

Jedenfalls mehr als die Forderung nach Attesten und Medis. Wobei bei akuter Übelkeit und Erbrechen diese Medikamente auch gar nicht über einen längeren Zeitraum genommen werden müssen. Da reicht meist eine Dosis, damit wieder was drin bleibt und das wars dann.

Gruß pk

PS: muss wedi noch bei seinem letzten Satz Recht geben


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 20:47
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Hallo,

Du fragst nach dem behandelnden Arzt, bittest um Telefongespräch und in diesem um einen ärztlichen Befundbericht der die transpoortunfähigkeit bescheinigt, den er auch gerne privat  😉 berechnen darf. Gibst ihm deine E-Mail oder Faxnummer und freust dich auf den Bericht.


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 22:23
(@prokids)
Nicht wegzudenken Registriert

Du fragst nach dem behandelnden Arzt, bittest um Telefongespräch und in diesem um einen ärztlichen Befundbericht der die transpoortunfähigkeit bescheinigt, den er auch gerne privat  😉 berechnen darf. Gibst ihm deine E-Mail oder Faxnummer und freust dich auf den Bericht.

Warum eigentlich immer gleich die totale Konfrontation? Wer hat da was davon?

Der Arzt wird sich bedanken, denn er hat sicher besseres zu tun.

Die Ex wird davon Wind bekommen und erst recht trotzen.

Das Kind wird erzählen, ob es tatsächlich gek.. hat oder nicht.

Gruß von der harmoniesüchtigen pk, die mit diesem Bedürfnis nicht die schlechtesten Erfahrungen gemacht hat.


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 22:33




(@rent-a-fahrer)
Zeigt sich öfters Registriert

Erstmal vielen Dank für Deine Antwort !

Wie sieht das denn mit den Traditionen bei euch aus, rent-a-fahrer? Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, die "Umgangsregelung" an den Weihnachtstagen zu vereinbaren.

Ich würde es gern so handhaben wollen, dass Weihnachten und Silvester abwechselnd verbracht werden! Weihnachten ich, Silvester sie. Nächstes Jahr Weihnachten sie, Silvester ich. Usw.

Bei uns ist es z. B. sozusagen schon immer so gewesen, dass die Kinder an dem Krippenspiel teilgenommen haben und der Papa mit Kirche absolut nichts am Hut hat. Dazu kommt, dass er keine Lust hat, an Heilig Abend die 12 km hin und zurück zu fahren. So ist es seit eh und je so, dass Heilig Abend mir, der Oma und dem Onkel "gehört" und der Papa dann halt am 1. Feiertag "dran" ist.

Ich geh auch mit denen in die Kirche, ist aber kein Muss und einen festen Plan gibt es bei uns nie, das ist ganz verschieden.

Worum geht es an Weihnachten? Die Geburt Jesu zu feiern? Geschenke auszutauschen? In Familie zu machen? Je nachdem, sollte eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Es geht darum, denke ich, gemütlich in Familie feiern zu können, ohne streiten oder sonstigen. Aber es sollten beide gleiche Rechte haben und nicht in Zukunft, dass Weihnachten nur noch bei der KM gefeiert wird, das hat sie zu meinem Leidwesen schon bei den Geburtstagen der Kinder erreicht.

Ich überlege morgen da anzurufen und mich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, nur Kinder kann man eben beeinflussen. Hab ihr auch vorhin per SMS mitgeteilt, sie solle sich bitte im Laufe des Abends melden, wenn sie Ruhe hat, um den Werdegang friedlich und vor allem vernünftig zu klären.
Bin mir immernoch ziemlich unsicher was ich tun soll.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.12.2010 22:49
(@prokids)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich würde es gern so handhaben wollen, dass Weihnachten und Silvester abwechselnd verbracht werden! Weihnachten ich, Silvester sie. Nächstes Jahr Weihnachten sie, Silvester ich. Usw.

Okay, wenn das dein Bedürfnis ist, dann formuliere es auch. Du solltest aber auch auf die Bedürfnisse der Ex Rücksicht nehmen können. Für mich ist z. B. Silvester nicht SO wichtig, so dass die Kids an Silvester immer beim Papa waren. Für ihn war Heilig Abend nicht so wichtig.

Es geht darum, denke ich, gemütlich in Familie feiern zu können, ohne streiten oder sonstigen.

Theoretisch kann man das an sämtlichen anderen 364 Tagen im Jahr auch.

Aber es sollten beide gleiche Rechte haben und nicht in Zukunft, dass Weihnachten nur noch bei der KM gefeiert wird, das hat sie zu meinem Leidwesen schon bei den Geburtstagen der Kinder erreicht.

Hier würde ich mal eher nach den Rechten der Kinder fragen. Der 24. Dezember ist m. M. nach ebenso wie der 31. emotional überbeladen. Selten gibt es so viele Einsätze für Volltrunkene und Selbstmordkandidaten, wie an diesen beiden Tagen. Warum? Klar, weil da vermeintlich jeder im trauten Heim in der harmonischen Familie sitzt. Und wie sieht es spätestens am zweiten Feiertag aus? Gelangweilte Kinder, genervte Eltern, vielleicht noch passend dazu die eigentlich ungeliebte Verwandtschaft, die im Gegensatz zum Fisch schon nach einem und nicht erst nach drei Tagen anfängt zu stinken und zu stänkern.

Geburtstage der Kinder - auch immer wieder ein beliebtes Streitthema. Klar, die Mutter hat die Kinder geboren und deswegen sollte eigentlich sie Geburtstag feiern. Hat mir zum 12. Geburtstag der Großen eine Pfarrerin gewünscht.

Aber ganz realistisch würde ich die Kinder bei dem Elternteil Geburtstag feiern lassen, der es am besten drauf hat, eine Kinderparty auszurichten. Später machen sie eh, was sie wollen, feiern lieber aushäusig mit Freunden.

Unsere Große war seit ihrem 14. Geburtstag nicht mehr zu Hause. Den 17. hat sie dann zu Hause verbracht, tagsüber, abends ist sie dann zu Chiemsee-Reagge gefahren, obwohl alle ihre Freunde schon morgens gefahren sind.

Ich denke mal, dass gerade bei Trennungseltern bestimmte Tage im Jahr einfach überbewertet werden. Man kann alles vor- und/oder nachfeiern und damit jede Menge Stress vermeiden.

LG pk


AntwortZitat
Geschrieben : 23.12.2010 23:44
(@kboden)
Schon was gesagt Registriert

Ich kann vertehen, dass sie die Kinder wenigstens einen Tag an weihnachten bei sich haben will! ich verstehe auch das problem nicht ganz, dass du ihr nicht wenigstens Heiligabend zugestanden hast! wenn Weihnachten nicht zufällig in deinem Wochenende wäre, wurdest du ja sehr warscheinlich auch einen Tag von Weihnachten bekommen.... dafür könnten die Kids ja auch bis Montag bleiben (wenns beruflich bei dir klappt)

vg
KBoden


AntwortZitat
Geschrieben : 24.12.2010 00:14
(@rent-a-fahrer)
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Ich kann vertehen, dass sie die Kinder wenigstens einen Tag an weihnachten bei sich haben will! ich verstehe auch das problem nicht ganz, dass du ihr nicht wenigstens Heiligabend zugestanden hast! wenn Weihnachten nicht zufällig in deinem Wochenende wäre, wurdest du ja sehr warscheinlich auch einen Tag von Weihnachten bekommen.... dafür könnten die Kids ja auch bis Montag bleiben (wenns beruflich bei dir klappt)

vg
KBoden

Klar, gebe ich wieder nach und SIE bekommt wieder ihren Willen ! Sie hat die Kinder schon letztes Weihnachten gehabt und warscheinlich reicht es auch aus, wenn ich Ihr die Geschenke per Post schicke und noch 500€ als Geschenk oben drauf!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.12.2010 00:41
(@rent-a-fahrer)
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Zitat von prokids

Hier würde ich mal eher nach den Rechten der Kinder fragen.

Wie soll ich die Kinder fragen, wenn die KM sie permanent beeinflusst, es wurden vor der Scheidung jede Menge Versprechen gemacht und es wurden fast alle Geschenke gekauft, die die Kinder wollten. Am 25.11. war die Scheidung vorbei und schlagartig war es aus mit Versprechungen, die gemacht worden waren wurden revidiert, und Geschenken, denn KM hatte vor Gericht gewonnen. Und hab heut angerufen und die große hat sich wahnsinnig auf morgen gefreut und war verwundert, dass die kleine "krank" ist und die KM das Treffen abgesagt hat.

Zitat von prokids

Der 24. Dezember ist m. M. nach ebenso wie der 31. emotional überbeladen. Selten gibt es so viele Einsätze für Volltrunkene und Selbstmordkandidaten, wie an diesen beiden Tagen. Warum? Klar, weil da vermeintlich jeder im trauten Heim in der harmonischen Familie sitzt. Und wie sieht es spätestens am zweiten Feiertag aus? Gelangweilte Kinder, genervte Eltern, vielleicht noch passend dazu die eigentlich ungeliebte Verwandtschaft, die im Gegensatz zum Fisch schon nach einem und nicht erst nach drei Tagen anfängt zu stinken und zu stänkern.

Mir geht es nicht um Weihnachten, Silvester oder dergleichen. Nur sollte die KM eventuell endlich mal versuchen nicht immer nur gegen mich arbeiten zu wollen, sondern auch mal versuchen auf mich zuzukommen. Wieso fragt Sie nicht einfach, hast du lust, Weihnachten zusammen zu feiern ? da wir noch im selben Haus wohnen, über 2 Etagen getrennt, sollte es logistisch, technisch und terminlich auch zu vereinbaren sein. Aber die KM haut lieber ab und schickt 10min vor der Angst ne SmS, Anruf zuviel verlangt, dass sie nicht kommt, weil Grund A,B oder gar C eingetreten ist. Passiert mir tragischerweise so ein Fehler, krieg ich Post vom JA, Anwalt, auch wenn die Kinder nur 10min zu spät kommen.
Bitte wo ist denn da die Gleichberechtigung oder Verhältnissmäßigkeit ?

Zitat von prokids

Geburtstage der Kinder - auch immer wieder ein beliebtes Streitthema. Klar, die Mutter hat die Kinder geboren und deswegen sollte eigentlich sie Geburtstag feiern. Hat mir zum 12. Geburtstag der Großen eine Pfarrerin gewünscht.

Ohne den KV gibt es aber auch keine Kinder. Und sie Sind bei uns beiden gern. Undd da sie im Februar umzieht, sehe ich das dann so, ist der Geburtstag innerhalb der Woche, kann sie feiern und sollte es mein Wochenende sein, kann ich dann nachfeiern.

Zitat von prokids

Aber ganz realistisch würde ich die Kinder bei dem Elternteil Geburtstag feiern lassen, der es am besten drauf hat, eine Kinderparty auszurichten. Später machen sie eh, was sie wollen, feiern lieber aushäusig mit Freunden.

Ja, laut Kindern bin ich das, ich dekoriere die Wohnung liebevoll und sogar das haus draussen, da es IHR Tag ist und diesen sollten Sie auch geniessen können. Auch wird die KM eingeladen und ich kriege dann nur den Kommentar:"Nein, mit euch mag ich nichts zu tun haben!". gehen die Kinder dann abends hoch, wird denen gesagt:"Papa mochte meine Anwesenheit nicht!" Find ich richtig Klasse.
Und wenn sie später mit Freunden feiern wollen, soll das auch kein Thema sein.

Zitat von prokids

Ich denke mal, dass gerade bei Trennungseltern bestimmte Tage im Jahr einfach überbewertet werden. Man kann alles vor- und/oder nachfeiern und damit jede Menge Stress vermeiden.

Nur wieso soll dann der elternteil immer einstecken und Nachteile haben, bei dem die kinder nicht sind ?

Ich mag nicht nur als E r z e u g e r  und nun noch Zahlemann dastehen, weil mein Umgangsrecht nehme ich zu 100% wahr. Auch wenn es von der KM mehr als behindert wird, da laut Aussage ihrerseits, die Kinder darauf keinen so großen Wert legen.

rent-a-fahrer


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.12.2010 01:03
(@rent-a-fahrer)
Zeigt sich öfters Registriert

Zitat von prokids

Aber ganz realistisch würde ich die Kinder bei dem Elternteil Geburtstag feiern lassen, der es am besten drauf hat, eine Kinderparty auszurichten.

Und am Weg kann es ja nicht liegen, weil die 2 Etagen wird sie ja auch mal herunter kommen können. Körperlich ist sie fit und da sehe ich auch keinerlei Bedenken. Aber lieber fährt Sie zu einen Verwandten und Bekannten und heult dort rum, sie wurde ausgeladen und ich bin der Arsch.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.12.2010 01:23
(@rent-a-fahrer)
Zeigt sich öfters Registriert

So, als sich die KM ja gestern nicht mehr gemeldet hat und heut auch nicht, bin ich spontan zum Übergabeort gefahren. Kurz vorher bekomm ich von Ihr eine SMS, sie wäre gleich da. hab sie auch lieb gefragt im Beisein der Kinder, ob wir nicht gemeinsam Weihnachten feiern wollen, aber von Ihr klares NEIN.

Also dann frohe Weihnachten.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.12.2010 15:24
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

Und?Hast du die beiden jetzt bei dir?
Ist die Kleine wieder gesund?

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 24.12.2010 15:27
(@prokids)
Nicht wegzudenken Registriert

rent-a-fahrer,

nur ganz kurz zum Thema "gemeinsam Weihnachten feiern".

Davon würde ich ganz schnell Abstand nehmen und zwar aus dem ganz einfachen Grund: die Kinder könnten darin einen Versöhnungsversuch sehen.

Klingt vielleicht platt und im ersten Moment blöd, aber die Kids suchen nach jedem Strohhalm, dass ihre Eltern wieder zusammen kommen könnten.

Das geht vielleicht dann, wenn sie alt genug sind, wenn bei beiden Eltern ein neuer, stabiler Partner vorhanden ist und ihnen damit klar ist, dass es keine mögliche Wiedervereinigung der Eltern ist. Dann kann so ein gemeinsames Weihnachtsfest sicher sehr schön sein.

Grüße von pk, die mal wieder froh ist, dass der Heilige Abend vorbei ist  😉


AntwortZitat
Geschrieben : 25.12.2010 02:20
(@michaelbolten)
Rege dabei Registriert

Hallo,

da das Weihnachtswochenende bei mir gewesen wäre, haben wir im Beisein Ihres Erziehungsbeistandes ausgemacht, daß die Kidz am Freitag Nachmittag zu mir kommen, den 1. Feiertag bei ihr und den 2. wieder bei mir. Alle Vorbereitungen getroffen, Baum gekauft, Geschenke gepackt, Essen organisiert und dann .....

Bekam am Heiligen Abend morgens ne sms, daß sie doch lieber mit den Kindern zu hause feiern wird und wünscht mir noch einen schönen Abend.

Nunja, war ehrlich gesagt nicht wirklich überrascht, damit hab ich  schon gerechnet.

Man gewöhnt sich an fast alles, aufregen nutzt nichts.

Euch allen noch schöne Feiertrage

lg Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 25.12.2010 22:50