Nicht KV, sondern d...
 
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Nicht KV, sondern diesmal KM in Nöten

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 vj
(@_vj_)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi Alanai,

Habe mich nun durch die langen Antworten gewühlt und muss Dir erst mal sagen, dass ich es sehr gut und bewundernswert finde, wie viele Gedanken Du dir machst und dass Du dich sehr bemühst, für die Kids alles richtig zu machen.

Was mir noch nicht ganz klar ist (wonach ich aber schon mehrmals gefragt hatte):
Haben denn die Kids eine neutrale Stelle, wo sie über die ganze Sache sprechen können?
(Vielleicht hast Du es ja eh schon geschrieben und ich hab es nur überlesen?)

Aber das scheint mir bei der ganzen Sache wirklich wichtig zu sein.
Die Kinder werden hier mit einem unzuverlässigen Vater, mit Alkoholproblemen, ev. Pornographie belastet - und Du stehst ihnen zwar gut zur Seite, aber Du hast auch deine Grenzen.
Insofern würde ich es sehr sehr wichtig finden, dass die Kids sich irgendwo aussprechen können.

Und bei Dir selbst ist (verständlicherweise) eine große Wut auf den KV vorhanden - nimm diese Wut ernst und schluck sie nicht runter (außer in Gegenwart der Kids - da mußt Du diese Wut natürlich unter Kontrolle halten).

Du hast in Bezug auf meinen Thread die Hoffnung geäußert, dass meine Geschichte Dir bzgl. Verhalten und Zorn helfen könnte.
Was ich Dir aus meinen Erfahrungen heraus sagen kann, sind folgende Dinge:

Wenn jemand unsere Kleine ungerecht und gemein behandelt und sie verletzt, dann werde ich schrecklich wütend - auch (oder grade wenn) wenn es die leibliche Mutter ist. Diese Wut muss dann irgendwo raus, denn wenn ich sie reinfresse, dann meldet sich mittlerweile umgehend mein Körper und sagt, dass ihm diese Kost nicht schmeckt. Nach beinahe acht Jahren Wut geht das nun ganz schnell mit Magenschmerzen, Übelkeit, Halsweh...
Also mein Rat für Dich: such Dir ein Ventil, wie z.B. Sport oder Schreiben (ich habe mittlerweile über 350 Seiten zusammen), wo Du diese Wut rauslassen kannst. Sonst wird Dir dein Körper auf die eine oder andere Art und Weise irgendwann die Rechnung präsentieren und dann kannst Du deinen Kindern nicht mehr helfen, weil Du selbst am Ende bist.

Das Verhalten gegenüber dem leiblichen Elternteil, der das Kind verletzt und enttäuscht, ist immer extrem schwierig. Denn leider gibt es meistens keine Möglichkeit, dieses Verhalten zu ändern.
Es ehrt Dich, dass Du es zumindest versuchst. aber in den meisten Fällen KANN der Elternteil nämlich von dem anderen Elternteil keine Ratschläge annehmen. Die Situation zwischen diesen beiden Seiten ist fast immer so verfahren und so von der Vergangenheit geprägt, dass es tatsächlich unmöglich ist, mit irgendwas durchzudringen.
Daher: Wenn auch dieser Versuch, den KV zu einem anderen Verhalten zu bewegen, wieder vergebens ist, dann mußt Du dich voll und ganz darauf konzentrieren, den Kindern nach den Verletzungen und Enttäuschungen zu helfen.
Nicht versuchen, das Verhalten des anderen Elternteils zu erklären oder zu verstehen, sondern dem Kind gegenüber sagen: ich verstehe dich.
Alle Energie, dem anderen Elternteil das schädliche Verhalten begreiflich zu machen, ist dann vergeudet.
Und ab einem gewissen Punkt muss man tatsächlich überlegen, wie sehr das Verhalten des anderen Elternteils dem Kind schadet und wie wichtig es tatsächlich noch ist, den Kontakt aufrecht zu halten.
Denn diesen Punkt, ab dem der Schaden zu groß ist, den gibt es. Und den gilt es unbedingt zu erkennen!

Achte somit gut darauf, wie sehr die Kinder durch das Verhalten des KV belastet werden - wenn die Belastung zu groß wird, dann ist vielleicht ein "Ende mit Schrecken" besser als ein "Schrecken ohne Ende", wie man so schön sagt.
Bei uns war es so, dass dieser Punkt erreicht wurde - aber wir haben uns bei der Einschätzung, dass dem Kind durch die leibliche Mutter tatsächlich massiv geschadet wird, auf die Einschätzungen von Jugendamt, Therapeutin und Lehrer und Hortbetreuer gestützt. D.h. eine solche Entscheidung kann man niemals alleine treffen, da auch die eigene Sicht von der Vergangenheit geprägt ist.

Du stehst unter großem Druck und trägst eine sehr große Verantwortung.
Du versuchst, dem KV etwas verständlich zu machen, was er eigentlich verstehen sollte - aber wahrscheinlich nicht verstehen wird.
Du mußt Enttäuschungen und Wut verkraften und Dich dazu noch die Bedürfnisse und Gefühle der Kids kümmern - das wird Dich sehr bald an deine Grenzen bringen. Daher mußt Du gut überlegen, wo Du noch weiter Energie investiert.

Was mir persönlich immer geholfen hat, ist mein Glaube - aber das ist nicht jedermans Weg.
Nur konnte ich so Wut und Zorn der KM gegenüber und Sorge um unsere Kleine an jemanden abgeben, der meinem Glauben nach alles in der Hand hat und alles zum Guten wenden kann. Das hat mich ruhiger gemacht.

Ob Dir das hilft? Ich weiß es nicht - aber ich hoffe es.

Wenn Du konkrete Fragen hast, stell sie hier rein - wie Du siehst, gibt es hier ganz viele verschiedene Menschen und verschiedene Meinungen.  🙂

lg
vj

P.S.: Was ich nochmal ganz deutlich betonen möchte: Wende dich an externe, neutrale Stellen, die allein mit den Kindern sprechen und unabhängig ein Urteil darüber abgeben, wie es den Kindern mit der Situation geht!
Bring sie zu einer Beratungsstelle oder zum JA und stell klar, dass Du den Kontakt zum KV gerne aufrecht erhalten würdest, aber Dir nicht sicher bist, wie es den Kindern emotional dabei geht. Dass Du eine möglichst neutrale Meinung dazu haben möchtest, wie der Umgang in Zukunft aussehen sollte, damit es den Kids gut geht.
Behalte das alles nicht alleine in deiner Hand, sondern hol dir und den Kindern Unterstützung!


Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)

AntwortZitat
Geschrieben : 13.01.2014 15:15
(@fruchteis)
Registriert

Moin Alanai,

ich möchte nun auch noch etwas zu Deinem Kernanliegen, den Äußerungen der Kinder sagen.

Ich hatte oben schon angemerkt, daß ich es für richtig und gut halte, wenn sich BEIDE Eltern gegenseitig ergänzen und bei Auffälligkeiten der Kinder helfen.

Nicht alle Umstände aber, die man beim anderen ET für bedenklich hält, sind auch für die Kinder gefährlich.
Im Gegenteil. Mit zunehmendem Alter werden sie einsichtig und können sich gegen Mißstände artikulieren und positionieren.
Dabei kann man Kinder unterstützen, vor allem dann, wen man den anderen ET mit seinen Bedenken nicht erreichen kann.

Kindern können aufgrund komplizierter Verhältnisse Druckstellen bekommen, andererseits aber auch besondere Fähigkeiten entwickelten, die sie von Kindern aus 'normalen' Familien positiv unterscheidet.
Ich bin sogar der Auffassung, daß Trenungskinder aus komplizierten Verhältnissen gestärkt hervorgehen können, wenn man sie in ihren Sorgen und Nöten richtig unterstützt und begleitet.

Die oben aufgeführten von den Kindern mitgebrachten Sichtweisen sind heftig.
Statt nun aber gegen den vermeintlich manipulierenden Vater zu argumentieren, könntest Du
- Dich in Deinen verletzten Gefühlen ernst nehmen, diese den Kindern - OHNE Vorwürfe - zeigen.
- Die Kinder in ihren Sichtweisen ernst nehmen und ihnen Hilfsmittel an die Hand geben, wie sie sich besser in Spannungsfeldern zurecht finden können

Kurz: Stärke die Kinder. Dann können ihnen auch süchtige Elternteile oder andere Menschen kaum gefährlich
werden.    

Ich verfolge den Ansatz, Kinder innerlich zu stärken, statt auf jede äußerliche Gefahren zu reagieren.
Das geht auf Dauer nämlich kaum. Wenn Kinder einen stabilen kräftigen Kern haben, dann sind sie gut gerüstet, ohne daß wir Eltern stets neben ihnen stehen müssen.  

W.


AntwortZitat
Geschrieben : 13.01.2014 16:19
(@alanai)
Rege dabei Registriert

@Lausebackes´Mama (den Nick find ich klasse!): danke Dir sehr für die Worte!

@Beppo: ob das alles im Detail so funktionieren wird- nein, hast recht, das wissen wir nicht. Aber ich hoffe es einfach. Und wenn es doch mal hart wird, weiß ich ja, wer aus meinem mailverkehr was Brauchbares macht, wenn ich grad mal wieder wie Rumpelstilzchen an der Decke klebe :). Dank Dir nochmal herzlichst, Du hast mir sehr geholfen! Nun warte ich mal auf die Reaktion. Wir werden sehen.

@Toto: danke auch Dir für Deine Worte. Und ja, meine weibliche Sicht werde ich gern hier einbringen, ich mag dieses Forum schon lange. 🙂

@Biggi und @Wildlachs: ich habe wirklich eine Weile überlegt, ob bzw. wie ich auf Eure Worte eingehe. Ihr mögt offenbar beide die Psychologie recht gern und ich könnte jetzt natürlich auch fröhlich zurückferndiagnostizieren. Oder irritiert und verwundert auf Eure Form der Anamnese und Diagnostik in der Psychologie gucken und resigniert sagen: "Ja, sicher!" Aber da ich ja nicht die Einzige mit Sorgen in diesem Forum bin, möchte ich gern ein paar andere Worte dazu sagen.

Biggi: Ich bin Krankenschwester. Alle Krankenschwestern haben ein Helfersyndrom. Mein Exmann pflegt ein paar Süchte. Alle (Ex)Partner von Süchtigen sind Co-Abhängige, weil sie ein Helfersyndrom haben. Ein Schwarzer hat einen Weißen verkloppt. Alle Schwarzen sind gewalttätig. (Übrigens eine der bekanntesten Studien zum Thema "Vorurteile".) So weit, so einleuchtend die Beweisführung. Aber: Du weißt nie, wer da am anderen Ende des PC´s sitzt und ich selbst würde mir solche gefährlichen Pauschaldiagnosen bei anderen niemals erlauben. (Ganz zu schweigen davon, dass sie jedem Arzt oder Psychologen glatt die Schuhe ausziehen würden.)

Wildlachs: Du kannst nicht einfach hergehen und beschließen, dass ein anderer ganz bestimmt das und das Problem hätte und ihm dann, wenn er nicht einsehen will, mangelnde Selbstwahrnehmung attestieren und vor den fatalen Folgen warnen. Das ist (mit Verlaub) eine ganz unfruchtbare Form der Kommunikation, weil sie den Respekt vor der Gefühlswelt des anderen vermissen lässt. Es ist okay, wenn Du ANNIMMST, ich hätte das und das Problem. Aber Du musst schon auch respektieren, wenn derjenige dazu "Nein, dem ist nicht so" sagt. Du steckst nicht in seiner Haut und es kann Dir auf einer solchen Ebene auch ganz schnell passieren, dass Dich ein Kollege, der auch gern mal Hobbypsychologie betreibt, zurückfragt: "Könnte es sein, dass Du Deine eigenen Probleme auf andere projizierst?" Dann kannst Du zwar "nein" sagen, das begründen, erklären, sauer werden oder was auch immer. Aber wenn der andere Dir dann mangelnde Einsicht in seine Diagnose für Dich unterstellt, seid Ihr die nächsten Jahrzehnte damit beschäftigt. Bis einer geht und sagt: "Ja, sicher!"

@vj: leider fehlt mir jetzt die Zeit, um detailliert auf Deine Antwort einzugehen und ich möchte sie gern auch nochmal ganz in Ruhe lesen. Deshalb zunächst soviel:

- ja, die beiden haben Menschen, mit denen sie sprechen können. Und sie tun es auch.
- Das Schreiben hier hilft wirklich ungemein. Und Beppos "Äääh" auf meine emotionsgeladene mail bringt mich jetzt noch zum Kichern und nahm auch etwas die Wut aus mir. Es war gut, es aufzuschreiben. Und es ist gut, dass es hier Menschen gibt, die mein Anliegen verstehen und es zornfrei so umformulieren können, dass ich es abschicken kann. Wenn man selbst in der Situation drinsteckt, ist es schwer bis unmöglich, emotionsfrei und objektiv derartige Anliegen zu verfassen, obwohl man es gern würde können. Ansonsten hebble ich gern mit Hundsi und Kindern durch den Wald, das ist meine Form der Seelenhygiene.
- das Erkennen: ich denke, hier ist die Entscheidung eine echte Gratwanderung und ja, es ist verdammt schwierig. Ich werde jetzt erstmal schauen, wie er a) auf meine mail reagiert, b) danach die Winterferien verlaufen und c) was in Sachen Einverständniserklärung, Pässen und Chipkarten geschieht.
- der Termin Sachen Familienberatung (das, was Du mit JA sagtest), steht, allerdings bei der Caritas.  
- ich habe Dein anderes Post gelesen. Das mit der Zweitfrau. Und es ist großartig, berührend und unglaublich schön geschrieben, ich war beeindruckt!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.01.2014 16:35
(@alanai)
Rege dabei Registriert

Liebe vj, bitte verzeih, ich meinte natürlich "Zweitmutter", ähem. Räusper. 🙂


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.01.2014 16:55
(@fruchteis)
Registriert

(...)

Wildlachs: Du kannst nicht einfach hergehen und beschließen, dass ein anderer ganz bestimmt das und das Problem hätte und ihm dann, wenn er nicht einsehen will, mangelnde Selbstwahrnehmung attestieren und vor den fatalen Folgen warnen. Das ist (mit Verlaub) eine ganz unfruchtbare Form der Kommunikation, weil sie den Respekt vor der Gefühlswelt des anderen vermissen lässt. Es ist okay, wenn Du ANNIMMST, ich hätte das und das Problem. Aber Du musst schon auch respektieren, wenn derjenige dazu "Nein, dem ist nicht so" sagt. Du steckst nicht in seiner Haut und es kann Dir auf einer solchen Ebene auch ganz schnell passieren, dass Dich ein Kollege, der auch gern mal Hobbypsychologie betreibt, zurückfragt: "Könnte es sein, dass Du Deine eigenen Probleme auf andere projizierst?" Dann kannst Du zwar "nein" sagen, das begründen, erklären, sauer werden oder was auch immer. Aber wenn der andere Dir dann mangelnde Einsicht in seine Diagnose für Dich unterstellt, seid Ihr die nächsten Jahrzehnte damit beschäftigt. Bis einer geht und sagt: "Ja, sicher!"

(...)

Hi Alanai,

vielen Dank für Deine Rückmeldung. Es ist nicht meine Absicht, Dich zu verletzten. 

Ich habe meine Beiträge auf Deine Hinweise hin überprüft. Ich kann nicht bestätigen, bei Dir Probleme und mangelnde Selbstwahrnehmung  'diagnostiziert' und 'attestiert' zu haben, behauptet zu habe, etwas ist tatsächlich so oder so.

Achtung vor der meinem Gegenüber läßt mich stets von MEINER Sicht, MEINER Wahrnehmung, MEINEN Kenntnissen und MEINEN Erfahrungen sprechen. Damit stelle ich meine ganze Subjektivität lediglich zur Verfügung, OHNE sie dem anderen überstülpen zu wollen.  ICH habe nicht den Anspruch, objektiv richtig zu liegen. Geht gar nicht. Ich erwarte keine Zustimmung. Ich stehe allerdings zu meinen Wahrnehmungen und Erfahrungen, teile diese unverfälscht mit und WÜNSCHE mir Auseinander-setzung dazu.

Ich kann allerdings kaum beeinflussen, wie der andere mit meinen Darstellungen umgeht, wie er meine Beiträge verwendet.

Indem Du aus einer übergeordneten Warte heraus MEINE Sicht meinst bewerten zu können, sie als falsch und unzutreffend darstellst, widersprichst Du Deinem eigenen Anspruch auf Respekt vor dem anderen und meinst zudem im Besitz der Warhrheit zu sein.

Es tut mir aufrichtig leid, wenn Dir meine Beiträge nahe zu gehen scheinen, es Dir schwer zu fallen scheint, Dich mit ihnen sachlich auseinander zu setzen.

Wenn mich ein 'Kollege' fragt "Könnte es sein, dass Du Deine eigenen Probleme auf andere projizierst?", dann greife ich das dankend auf und prüfe sorgfältig, ob an diesem Bild etwas dran sein könnte. Läge er mit seiner Vermutung richtig, dann wäre ich ihm für die wertvollen Hinweise doppelt dankbar.
So mache ICH das! 🙂

VG W.


AntwortZitat
Geschrieben : 13.01.2014 17:40
 vj
(@_vj_)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

Ich verfolge den Ansatz, Kinder innerlich zu stärken, statt auf jede äußerliche Gefahren zu reagieren.
Das geht auf Dauer nämlich kaum. Wenn Kinder einen stabilen kräftigen Kern haben, dann sind sie gut gerüstet, ohne daß wir Eltern stets neben ihnen stehen müssen.  

Stimme W. mit dieser Aussage stark zu - aber mit einer Ergänzung: Kinder in den Bereichen stärken, wo die Eltern absehbar nicht helfen können; aber sie vor den Gefahren bewahren, vor denen die Eltern sie bewahren können.

D.h. um es mit einem einfachen Beispiel zu sagen: wenn ich weiß, dass wir zum Badeurlaub fahren, dann bringe ich meinem Kind vorher das schwimmen bei, so dass es nicht untergeht. Aber ich werde es dann trotzdem nicht in einem Fluß schwimmen lassen, der eine reißende Strömung hat.

Auf Alanais Situation bezogen:
Die Kinder stärken, so dass sie mit der Situation beim Vater umgehen können, also wissen
- was zu tun ist, wenn er abends so besoffen ist, dass er nicht mehr reagiert;
- mit wem sie über die seltsamen Bilder reden können, die sie bei ihm gesehen haben;
- dass die Dinge, die KV gegen Alanai sagt, nicht ok sind und wie sie mit ihnen umgehen können;
- wo sie sich Hilfe holen können
- wie sie ihre Agressionen (die vielleicht aus Verwirrung kommen) loswerden können;
...

Aber wenn absehbar ist, dass die Kinder damit nicht klarkommen oder dass der Vater eine echte Gefahr wird, dann sollte man gemeinsam mit den entsprechenden Stellen überlegen, wie der Umgang verändert werden sollte, damit die Kids keinen Schaden nehmen.

Für mich ist dabei das wichtigste, dass hier immer mehrere Stellen zusammenarbeiten, d.h. dass ein Elternteil (in dem Fall Alanai) nicht alleine entscheidet.

lg
vj


Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)

AntwortZitat
Geschrieben : 13.01.2014 18:02
(@howi64)
Nicht wegzudenken Registriert

Weshalb gestehst du deinem Ex Verhaltensweisen zu, vor denen du (eure bzw. fremde) Kinder bei jedem anderen Menschen energisch schützen würdest?

3. Alkohol und Heftchen: Jetzt schreib ich mal was, was Du vielleicht hier in unserem Forum nicht erwartest: Wenn es wirklich so ist, wie Du es in Deinem Ursprungsthread schreibst, wäre das für mich ein Grund, meine Kinder nicht zum anderen ET zu lassen!!  ... Ich finde das verantwortungslos!

Hi Alanai
du hast 2 x den Tipp bekommen das Alkoholproblem deines Ex nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Aller guten Dinge sind drei: Ich finde auch das Kinder nicht von Trinkern betreut gehören.

Und ab einem gewissen Punkt muss man tatsächlich überlegen, wie sehr das Verhalten des anderen Elternteils dem Kind schadet und wie wichtig es tatsächlich noch ist, den Kontakt aufrecht zu halten.
Denn diesen Punkt, ab dem der Schaden zu groß ist, den gibt es. Und den gilt es unbedingt zu erkennen!

Bist du sicher das der Punkt noch nicht überschritten ist?

Gruss Horst


AntwortZitat
Geschrieben : 13.01.2014 18:12
 vj
(@_vj_)
Nicht wegzudenken Registriert

@ Alanai

ich habe Dein anderes Post gelesen. Das mit der Zweitfrau. Und es ist großartig, berührend und unglaublich schön geschrieben, ich war beeindruckt!

Danke...  :redhead:

lg
vj


Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)

AntwortZitat
Geschrieben : 13.01.2014 18:13
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