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KM verweigert Mittagsschlaf beim Pappa

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(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

moin,

wieso willst Du von Dir aus nicht mehr?
Eure Tochter ist auch SCHON 18 Monate alt.
Ich sehe nicht einen einzigen Grund der dagegen spricht das sie auch bei Dir übernachtet, es sei denn,
Du möchtest dies nicht oder es sprechen berufliche Dinge dagegen.

jo


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 10:00
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

ich will mehr
und die übernachtung bei mir auch spätestens in 6-8 monaten das komplette we (jedes 2.)
möchte eine sukzessive steigerung vorschlagen beginnend mit mittagsschlaf
beim pappa jeden 2. samstag
was ich mich nur frage: wie ist zu reagieren wenn bei dem beratungstermin
aufgrund von vorgaben der mutter + tagesmutter herauskommt
erst mal besser nicht beim pappa zu übernachten...soll ich dann schon deutlich
machen dass ich trotzdem mehr umgang einfordern werde?
oder erst mal schlucken...will ja nicht kontraproduktiv oder beratungsresistens wirken...
daher stelle ich mir auch die frage wie viel wert so ein bericht der tagesmutter hat...
stelle mir das so vor:
dass ich während des beratungstermin die vorteile des umgangs am wochenende herausstelle
(lange fahrtzeiten, unentspannter pappa, kurzer termin in der woche wegen fahrt+stau)
nach dem gespräch übergebe ich der kindesmutter eine umgangsvereinbarum
(sukzessive steigerung des umgangs am samstag so dass ich innerhalba von 6 monaten
bei der vollständigen we regelung bin)
in dem anschreiben an die km würde ich zudem erwähnen dass ich bereit bin
dieses papier zu diskutieren...und ggf. im rahmen einer mediation besprechen möchte....


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 10:09
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus!

was ich mich nur frage: wie ist zu reagieren wenn bei dem beratungstermin
aufgrund von vorgaben der mutter + tagesmutter herauskommt erst mal besser nicht beim pappa zu übernachten...soll ich dann schon deutlich machen dass ich trotzdem mehr umgang einfordern werde?

Gegenfrage: welche Tätigkeiten (ausser Stillen) gibt es, welche Du nicht mindestens genaus so gut wenn nicht besser erledigen könntest wie KM?
Wenn Deine Antwort KEINE lautet, ist das Kind bei Die bestens aufgehoben ... DAS musst Du überzeugend darstellen!

Es geht um ein Grundrecht Eures gemeinsamen Kindes (und auch Deines)  auf regelmäßigen Umgang, daher würde (wenn Du merkst, dass keine einvernehmliche Lösung möglich ist) ich auch bei dem Gespräch deutlich machen, dass Du als ultima ratio nicht den Weg zum Gericht scheust.

Grüßung
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 10:24
(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

moinsen dallidalli,

ihr habt beide das Sorgerecht.
Wie Marco schreibt, wenn abgestillt ist, welche Vorteile willst Du herausstellen?
Das ist überhaupt nicht notwendig.
Ihr seit gleichberechtigt was den Umgang mit eurem Kind angeht.
Fordere volles Programm und gib nicht vorher schon Kompromissbereitschaft zu!

Nochmal:

Ich sehe nicht einen einzigen Grund der dagegen spricht das sie auch bei Dir übernachtet

Deine EX spielt die Musik und du tanzt dazu.

jo


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 12:03
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

gemeinsames sorgerecht heisst doch nicht dass
auch pappa auch beim umgang gleichberechtigt ist?!
so sollte natürlich eine gute mutter handeln aber
da hat immer noch die mutter das sagen...
also volles programm im beratungsgespräch fordern?
fänd ich taktisch nicht so klug...
vor allem wenn beschwerden der kleinen vorgetragen
werden die leider nicht nachprüfbar sind...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 12:16
(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

gemeinsames sorgerecht heisst doch nicht dass
auch pappa auch beim umgang gleichberechtigt ist?!

Du fühlst Dich nicht gleichberechtigt?
mmhh......
Meinst Du Du wärst weniger wert als die Mutter?

also volles programm im beratungsgespräch fordern?
fänd ich taktisch nicht so klug...

Dann gib schon mal ein wenig nach,
und noch ein wenig und noch ein wenig,
und wenn es Mami passt, gibst Du noch ein wenig nach.......

und hinterher stehst Du mit leeren Händen da!

Du hast jetzt die Möglichkeit, nutze sie oder lass es sein.


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 12:28
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

das sagst du so einfach knallhart...
stimme dir ja voll und ganz zu...
und würde es gerne so machen...
bin ja gerade dabei mir eine strategie für das gespräch zurechtzulegen..
würde ihr aber damit beim gespräch in den rücken fallen...
da ich bisher nur den mittagsschlaf für jeden 2. samstag eingefordert habe...
das wäre aber  eine interessante gesprächsentwicklung..
die mutter explodiert...und dann bin ich mal gespannt wo dat dann endet...
nur ich weiss nich wie dat ganze dann beim berater ankommen würde
die mutter so zu überrumpeln und aufs ganze zu gehen
sorry...bin ein vorsichtiges kerlchen...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 12:34
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

wie wäre folgendes zu werten?

vielleicht ist es garnicht schlecht 1 Tag vor dem termin
"das volle programm" zu fordern...(vorher wollte ich ja lediglich nur den mittagsschlaf jeden 2. samstag)
und ihr eine umgangsvereinbarung vorzulegen in
der ich diskussionsbereitschaft anbiete...die bereitschaft
einen gemeinsamen mediationstermin zu vereinbaren...etc...
dann könnte bereits der besagte beratungstermin
nächste woche als eine erste mediation
genutzt werden?!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 12:58
(@bagger1975)

Servus DalliDalli,

um Mißverständnissen vorzubeugen:

Eine Lösung in der Mediation erfordert von beiden(!) Seiten v.a. Gesprächsbereitschaft und dann auch Kooperations- u. Kompromissbereitschaft.

Die Haltung Deiner KM geht, das wurde Dir ja schon von einigen geschrieben, in eine ganz bestimmte Richtung und wird hier offenkundig schon fleissig gegen den Umgang gearbeitet und vorgebaut. Ob hier eine Mediation noch hilft, ist m.E. fraglich.

Deshalb bist Du gut beraten, eine Maximalposition beim Umgang im Sinne des Kindes und Eurer Beziehung ganz klar zu vertreten und Dir im Vorfeld beim Umgang rein gar nichts abschwatzen zu lassen. 

"Vorsichtiges Kerlchen" hin oder her. Die Erfahrung vieler User hier zeigt: Was man bei gewissen Damen beim Umgang nicht konsequent einfordert, bekommt man auch nicht. @papajo hat ja zutreffend auf die Konsequenzen verwiesen...

Viele Grüsse


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 13:21
(@diskurso)
Registriert

gemeinsames sorgerecht heisst doch nicht dass
auch pappa auch beim umgang gleichberechtigt ist?!

Selbstverständlich sind beide Elternteile (übrigens auch ohne gemeinsames Sorgerecht) beim Umgang gleichberechtigt:
§ 1684 BGB
Umgang des Kindes mit den Eltern
(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

Und noch einmal:

Das sind lächerliche 16 Stunden im Monat(!) Vater-Kind-Kontakt (zudem noch hauptsächlich in der Mama-Umgebung), viel zu wenig, um eine natürliche Bindung mit dem Kind aufzubauen.

Wie Du wann die stufenweise Ausweitung des Umgangs nun genau forderst, ist dabei eigentlich nebensächlich.
Das Ziel ist klar und wenn die KM - mit welchen "Argumenten" auch immer - sich weiterhin weigert, an einer natürlichen Vater-Kind-Bindung mitzuwirken, wirst Du das Familiengericht bemühen. So einfach ist das.


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 13:36




(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin DD;

bin ja gerade dabei mir eine strategie für das gespräch zurechtzulegen..
[...]
da ich bisher nur den mittagsschlaf für jeden 2. samstag eingefordert habe...

beim JA kann man eh nichts fordern, nur vorschlagen. Wenn ich allerdings JA-Mitarbeiter wäre und jemand bei mir den "Mittagsschlaf" seines Kindes fordern würde, würde ich mir gepflegt an die Stirn tippen. Es geht beim Umgang ja nicht um den Mittagsschlaf, sondern um eine bestimmte Menge zusammenhängender Stunden, die der Umgangsberechtigte eigenverantwortlich gestaltet. Und als gelernter Vater mit 23 Jahren "Berufserfahrung" verrate ich Dir noch etwas: Kinder "müssen" dann schlafen, wenn sie müde sind; nicht, weil es gerade 14 Uhr ist.

nur ich weiss nich wie dat ganze dann beim berater ankommen würde
die mutter so zu überrumpeln und aufs ganze zu gehen
sorry...bin ein vorsichtiges kerlchen...

naja, wenn Du dem Herrn Berater gefallen möchtest, ist "Vorsicht" ganz bestimmt eine exzellente Strategie. Sie bringt Dich zwar nicht weiter, aber wenigstens ist der Herr Berater zufrieden mit Dir.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 13:36
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

🙂


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 13:48
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

hallo
spricht etwas gegen diese formulierung.
fehlt was?
morgen würde ich meine forderung kommunizieren und das schreiben
ihr geben und ggf. noch mailen (als nachweis der übermittlung)
die darauffolgende woche haben wir ja dann das gespräch
beim jugendamt oder wie ich es besser finden würde kurz vor
jugendamttermin kommunizieren

Hallo KM,

um unserer geliebten Tochter XXX eine tiefgreifende natürliche Vater-Kind-Bindung zu ermöglichen, fordere ich den Umgang jedes 2. Wochenende von Freitag bis Sonntag zuzüglich einer Feiertags- und Urlaubsregelung. Damit die Zeit des Nichtsehens nicht zu lange ist,
fordere ich weiter einen Tag in der Woche, am besten Mittwoch, an dem XXX Ihren Papa sehen kann.

Ich würde mir wünschen, daß  wir uns zusammensetzen und einen Konsens erzielen.

Falls wir uns nicht einigen sollten, möchte ich im Rahmen einer Mediation beim Jugendamt oder ähnlichen Institutionen mit Dir eine Einigung herbeiführen.

Viele Grüsse


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 14:07
(@bagger1975)

Servus DalliDalli,

naja. Fordern sollst Du ja, aber m.E. nicht so "wörtlich". Besser:

"Liebe KM,

wie bereits am ... besprochen liegt mir sehr daran, dass wir als Eltern im Sinne von ... (Kind) gemeinsam eine Umgangsregelung entwickeln, die den wachsenden Ansprüchen von ... (Kind) und uns als getrenntlebenden Eltern gleichermaßen gerecht wird und die dazu führt, dass ... (Kind) ausreichenden und regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen haben und leben kann, was für eine gute Kindesentwicklung unerlässlich ist. Wie Du weisst ist ... (Kind) auch sehr gerne mit mir, ihrem Vater und Papa und kümmere ich mich gut um ... (Kind). Deshalb schlage ich Dir künftig folgende Zeiten vor:

....

Über weitere Einzelheiten können wir uns auch noch gerne in dem von Dir angeregten gemeinsamen Gespräch beim JA austauschen, das ich übrigens sehr begrüsse und als hilfreich empfinde."


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 14:40
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

Mahlzeit,
danke für die Klasse Formulierung.
Wat meinste. Soll ich mit dem netten Briefchen
kurz vor dem jugendamtstermin ankommen
oder soll ich ihr den diese woche schon
übergeben bzw. den inhalt ihr verbal präsentieren?
dann hätte sie weniger vorbereitungszeit auf
diese sitzung

was wäre wenn km + tm es wirklich schaffen
glaubhaft zu machen dass die maus nun doch
in irgendeiner form zu unruhig bzw schlafgestört ist
...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 15:20
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi,

das schick mal ganz entspannt jetzt schon los ohne Taktieren... Auch wieder gut um die Reaktionen auf diesen absolut gut geschriebenen Brief zu testen. Jede "normale" KM mit dem hier oft verbreiteten "Null-Bock-Vater" würde sich sicherlich über diese Offenheit freuen.

Wenn sie allerdings Dir dann schon Ende der Woche Vorwürfe macht oder ausrastet, kannst Du Dich schon besser auf das Gespräch einstellen. Also, raus damit in den Briefkasten 🙂 Und ja, normaler Brief reicht. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 19:21
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert

der geht nicht per post raus.
wie unpersönlich ist das denn. der wird morgen persönlich übergeben.  😉

es wäre nur zu geil wenn die kurze bald jedes 2. we bei mir wäre.
und wenn man dann noch das gericht hinter sich hätte...
kann mir das aber immer noch nicht richtig vorstellen...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 19:48
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

der geht nicht per post raus.

Musst Du wissen. Du gehst damit nur die Gefahr ein, dass die Situation weitereskaliert. Damit zerstörst Du die Wirkung des Briefes und kannst die Aktion damit auch sein lassen. Gruß Ingo

P.S. SIE muss die Ruhe haben, dass für sich selber zu begreifen. Eure Treffen "face to face" haben Dich bisher nicht weitergebracht. Deshalb auch die ÜBERMITTLUNGSFORM Brief!


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 20:00
(@dallidalli)
Schon was gesagt Registriert


wenn sie anfängt rumzuzicken gehe ich einfach
und sag ihr dass sie sich melden soll
wenn sie sich wieder beruhigt hat.
außerdem verkehre ich leider immer noch
regelmäßig dort um meine kurze zu sehen...
das ist ja das dilemma


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.01.2012 20:03
(@bagger1975)

Servus DalliDalli,

@Ingo`s letzten Hinweisen ist zuzustimmen. Du hast hier ein Umgangsproblem mitgeteilt und unmoderierte Gespräche mit der KM zur Problemlösung waren offenkundig bislang sämtlich fruchtlos.

Der empfohlene Brief hat nichts mit "unpersönlichem Verhalten" o.ä. zu tun, sondern soll nur einmal Deine freundliche Bemühung um eine außergerichtliche Umgangsregelung dokumentieren, ganz besonders im Vorgriff auf das anstehende Gespräch beim JA.

Schreib den Brief handschriftlich und schick ihn mit der Post. Ob er überhaupt Wirkung entfaltet, hängt einzig von der KM ab.

Zur Dokumentation empfiehlt sich das Schreiben evtl. vorsorglich zu kopieren, um es im Hinblick auf Deine freundlichen "Bemühungen" ggfs. später einmal vorzeigen zu können.

Soviel von mir dazu...

Viel Erfolg   


AntwortZitat
Geschrieben : 31.01.2012 20:36




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