Kind will 50:50
 
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Kind will 50:50

 
(@Anonym)

Hallo,

das nichteheliche Kind (13) meines Mannes möchte die 50:50 Regelung. (Hat uns damit am Wochenende überrascht.)

Seine Begründung:

1. Es möchte auch mit Papa und seinen Halbgeschwistern leben und diesen näher sein. (zu Hause ist es einziges Kind)

2. Wir wohnen in der Nähe seiner Schule und sämtlicher Freunde. (Jetzt hat es einen Schulweg von ca. 90 Min. einfach und keinerlei Freunde am Wohnort)

3. Es leidet unter dem zu seltenen Umgang mit uns und dem Stress, den seine Mutter in diesem Zusammenhang immer macht. (Aufgrund häufiger Terminabsagen seitens der KM und Dienstreisen meines Mannes, die von KM nicht berücksichtigt werden, kommt eine Besuchsregelung jedes 2. Wochenende nicht zustande.)

Das Kind hat jedoch Angst diesen Wunsch bei der KM durchzusetzen, da diese sehr dominant ist und einen ziemlichen Hass auf uns hat. Ausserdem hat es den Verdacht, dass die KM nicht auf den Unterhalt verzichten möchte.

Wir sind generell zu dieser Regelung bereit.
Was können wir jetzt tun? Gibt es eine Möglichkeit diese Regelung durchzusetzen? Wer hat Erfahrung damit?

Danke für Antworten.
Viele Grüsse
Paula


Zitat
Geschrieben : 20.08.2003 18:18
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Paula,

das Kind fährt 90 Minuten zur Schule und später wieder 90 Minuten zurück? Das verstehe ich nicht.

Und weißt Du, wenn ihr schon jetzt solche Vorbehalte hervorbringt und mit der potenziellen, ähem, Einflussnahme durch die Mutter rechnet, dann ist das 50:50-Modell schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Wenn die Mutter tatsächlich eine solche Prägung hat, wie Du es schilderst, warum sollte sie dem zustimmen? Das Kindeswohl scheint ihr ja nicht am Herzen zu liegen.

Da wäre es schon fast einfacher, das Kind ganz zu Euch zu nehmen und könntet dies mit der Nähe zu Schule und Freunden untermauern. Allerdings geht aus Deinem Beitrag nicht hervor, ob gemeinsames Sorgerecht vorliegt, was auf Grund der Nicht-Ehelichkeit von Vorteil ist für dieses Ansinnen.

Der damit nicht mehr fließende Unterhalt ist natürlich so eine Sache. Kinder kosten nun einmal Geld und der dickste Brocken sind Mietanteil mit Nebenkosten und Kleidung. Ist das Kind weg, ist die Wohnung zu groß und ein Umzug kostet Geld, zwar nicht Eures, aber Es wird das wissen.

Vielleicht vereinbart ihr für eine Dauer von sagen wir mal zwei Monaten ein Wohnen auf Probe. So kann das Kind selbst sehen, ob der Tagesablauf, die Routine ihm immer noch gefällt. Und ihr habt Gelegenheit, die genauen Gründe für den Wunsch zu erkennen. Pupertierende haben machmal auch so ihre Methoden.....

Ich drücke Euch allen ganz feste die Daumen, dass ihr einen Weg findet, der allen Interessen gerecht wird.

Liebe Grüße

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 20.08.2003 22:26
(@Anonym)

Hallo Paula,

das Kind fährt 90 Minuten zur Schule und später wieder 90 Minuten zurück? Das verstehe ich nicht.
genauso ist es. Kind wohnt auf dem Land.

Und weißt Du, wenn ihr schon jetzt solche Vorbehalte hervorbringt und mit der potenziellen, ähem, Einflussnahme durch die Mutter rechnet, dann ist das 50:50-Modell schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Wenn die Mutter tatsächlich eine solche Prägung hat, wie Du es schilderst, warum sollte sie dem zustimmen? Das Kindeswohl scheint ihr ja nicht am Herzen zu liegen.
ja, leider musste mein Mann vor Jahren sein Umgangsrecht gerichtlich einklagen, sonst würde das Kind ihn gar nicht mehr kennen. Das Besitzdenken von KM hat sich leider nicht geändert.

Da wäre es schon fast einfacher, das Kind ganz zu Euch zu nehmen und könntet dies mit der Nähe zu Schule und Freunden untermauern. Allerdings geht aus Deinem Beitrag nicht hervor, ob gemeinsames Sorgerecht vorliegt, was auf Grund der Nicht-Ehelichkeit von Vorteil ist für dieses Ansinnen.
da mein Mann mit KM nicht verheiratet war, hatte er nie das Sorgerecht, hat aber die ersten 4 Lebenjahre des Kindes mit ihm zusammengelebt.

Der damit nicht mehr fließende Unterhalt ist natürlich so eine Sache. Kinder kosten nun einmal Geld und der dickste Brocken sind Mietanteil mit Nebenkosten und Kleidung. Ist das Kind weg, ist die Wohnung zu groß und ein Umzug kostet Geld, zwar nicht Eures, aber Es wird das wissen.
KM lebt im eigenen Haus. Ich denke sie wär einfach nicht bereit selbst Geld in ihr Kind zu investieren. Kind hat wohl schon vor Monaten mit ihr darüber geredet.

Vielleicht vereinbart ihr für eine Dauer von sagen wir mal zwei Monaten ein Wohnen auf Probe. So kann das Kind selbst sehen, ob der Tagesablauf, die Routine ihm immer noch gefällt. Und ihr habt Gelegenheit, die genauen Gründe für den Wunsch zu erkennen. Pupertierende haben machmal auch so ihre Methoden.....
***Ich denke der Hauptgrund ist der Schulweg und die Nähe zu den Freunden, was ich aber gut verstehen kann. Freunde werden in der Pupertät immer wichtiger. Problem für uns ist, dass eigenes Zimmer für das Kind noch nicht vohanden wäre (müsste man das Dach ausbauen), also ein echtes Probewohnen nicht so einfach möglich ist.

Ich drücke Euch allen ganz feste die Daumen, dass ihr einen Weg findet, der allen Interessen gerecht wird.

Liebe Grüße

DeepThought

Vielen Dank an Dich und viele Grüsse

Paula


AntwortZitat
Geschrieben : 20.08.2003 23:10
(@Anonym)

Mein Sohn hat dis mit 10,5 Jahren vor Gericht durchgesetzt das er bei seinem Vater leben kann dann ist es für deine Tochter auch kein Problem sein. und 90 min. zur Schule kann ich mir nur vorstellen das deine Tochter in ihre bisherige Schule will aber ich denke dies muss nicht sein mein Sohn hat auch die Schule gewechselt. ROH


AntwortZitat
Geschrieben : 27.08.2003 20:32
 ROH
(@roh)
Schon was gesagt Registriert

Anmerkung vom webmaster:

Den Beitrag habe ich gelöschet, da er nur das Zitat des vorherigen Beitrags enthielt.

Danke für das Verständnis.

[Editiert am 27/8/2003 von DeepThought]


AntwortZitat
Geschrieben : 27.08.2003 20:35