Also Beeinflussung stellen die relativ zuverlässig fest, wenn ich nach dem gehe, was ich in diversen Gutachten gelesen habe.
Die große Frage ist eher, welche Schlüsse sie daraus ziehen. Dann hast du zwar schwarz auf weiß, dass die Kleine dich grundlos ablehnt bzw. grundlos Anschuldigungen erhebt, aber das führt dann nicht automatisch zu der Empfehlung, die Mutter ein zu eichen oder dir das ABR zu übertragen oder dergleichen. Mit etwas Pech steht dann nachher drin "Mutter beeinflusst Kind, Mediation der Eltern wird empfohlen" oder was ähnlich nützliches.
Also Beeinflussung stellen die relativ zuverlässig fest, wenn ich nach dem gehe, was ich in diversen Gutachten gelesen habe.
Die große Frage ist eher, welche Schlüsse sie daraus ziehen. Dann hast du zwar schwarz auf weiß, dass die Kleine dich grundlos ablehnt bzw. grundlos Anschuldigungen erhebt,
Was ich persönlich schon mal als einen sehr großen Schritt nach vorne halte......
aber das führt dann nicht automatisch zu der Empfehlung, die Mutter ein zu eichen oder dir das ABR zu übertragen oder dergleichen. Mit etwas Pech steht dann nachher drin "Mutter beeinflusst Kind, Mediation der Eltern wird empfohlen" oder was ähnlich nützliches.
Daran denke ich heute noch gar nicht und ist auch heute nicht meine Absicht......
Das ist nur möglich wenn offizielle Stellen in diese Richtung zucken .... dann kann man mit "zucken"......
Aber wie gesagt...das ist quasi Schnee von übermorgen.....Und noch leben wir in einem Staate der beide ET`s nicht auf Augenhöhe sieht......
Also in dem Fall, wenn es dir darum geht, die Beeinflussung festhalten zu lassen, dann das GA lieber früher als später, denn umso jünger das Kind, umso schneller fliegt´s auf.
Bei einem Vier- oder Fünfjährigen stechen gewisse Formulierungen und Argumente einfach viel deutlicher ins Auge als z.B. bei einem Sieben- oder Achtjährigen, der noch dazu inzwischen auch emotional glaubt, was er da erzählt..
Also in dem Fall, wenn es dir darum geht, die Beeinflussung festhalten zu lassen, dann das GA lieber früher als später, denn umso jünger das Kind, umso schneller fliegt´s auf.
Bei einem Vier- oder Fünfjährigen stechen gewisse Formulierungen und Argumente einfach viel deutlicher ins Auge als z.B. bei einem Sieben- oder Achtjährigen, der noch dazu inzwischen auch emotional glaubt, was er da erzählt..
Ja, da haben mir deine Links wirklich geholfen. Auf der Seite stehen echt einige interessante Artikel und Verlinkungen zu Analysen.
Ich denke auch, die Sache muss transparent gemacht werden. Was dann folgt ist eine andere Geschichte allerdings habe ich mit den hiesigen Institutionen vergleichsweise gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mir im gegenzug die Geschichten und Erfahrungen manch anderer hier mit Ämtern und Gerichten durch lese.
Hallo Zusammen,
die Verhandlung ist gelaufen.
Es ist im Grunde sehr positiv verlaufen. Die KM hat auf Teufel komm raus gegen mich geschossen. Es kamen die reinsten Schauermärchen zustande, wie aus einem Lehrbuch für die Erkennung von Missbrauch bei Kleinkindern. (Was ich dem Gericht dann später auch deutlich gemacht habe)
Nebenher musste ich erfahren, dass es in der Tatsache so war, dass auch versucht wurde über dem Jugendamt einen sexuellen Missbrauch meines eigenen Kindes zu inszenieren. Das wurde von der KM vor Gericht massiv abgestritten, (die Kinderärztin verweigerte ja auch das Attest!!) schließlich habe ihre Schwester dort angerufen und davon wüsste sie nichts. Die Ja-MA war aber mehr als gut organisiert und hatte alles genauestens festgehalten und dies dem Gericht auch nochmals genau mündlich beurkundet.
Die Richterin fragte ob sie den Umgang zum Vater verweigern möchte und vom Umgang ausschliessen möchte. Das verneinte die KM. Weiter erklärte die KM dass sie natürlich den Umgang zum Vater fördern möchte, denn das Kind braucht ja einen Vater. Aha…..
Die Richterin fragte sie, wie es denn sein kann, wenn sie mich der Misshandlung beschuldigt, sie einen Tageskontakt fördern will aber keine Übernachtungen. KM und RA waren etwas schlecht sortiert in dem Moment. Aha….. Die Richterin nahm sie intensivst verbal in die Mangel und es wurde immer mehr deutlich, dass sämtliche Vorwürfe null fundiert sind.
Als ich dann nach 20 Minuten zu Wort kommen durfte, habe ich erst mal meinen Standpunkt erklärt und chronologisch die ganzen Vorwürfe richtig gestellt. Ich habe es dabei tunlichst unterlassen die Missbrauchsvorwürfe zu bestreiten, das wurde ja schon schriftlich getan und bin eher darauf eingegangen, ihr eine Inszenierung nachzuweisen, was mit ein paar Eigentoren der Gegenseite immer besser gelang. Nach knapp 10 Minuten einer Gegendarstellung und einem trocken geredeten Mund, in der ich die Gegenseite direkt zu Anfang einschliesslich RA gefragt habe ob es für sie keine Grenzen gebe den Umgang meines Kindes zu boykottieren und die Stigmatisierung eines pädophilen und gewalttätigen Vaters meiner Tochter noch im Verhältnis zum eigentlichen Ziel steht, hatte ich mir immer wieder in Bezug auf das Wohl meiner Tochter und auch in Bezug auf die Gefährdung durch solche Maßnahmen Luft verschafft und immer wieder Situationen der gelebten Anti-Haltung der KM gegen das Verhältnis meiner Tochter zu mir beschrieben.
Die Richterin hat mich nicht einmal unterbrochen oder das ganze im Nachgang infrage gestellt.
Das JA erklärte, dass diese nach wie vor der Ansicht sind, dass ein Gutachten von Nöten wäre, aber nicht um den Nachweis einer Misshandlung zu erbringen sondern den Nachweis einer Bindungsintoleranz nachzuweisen. Die JA-MA sagte deutlich gegenüber der Richterin: Ich prophezeie ihnen eins, wenn das so weiter geht und der Mutter so weiter Handlungsspielraum gegeben wird, dann wird es der Entwicklung von Tochter erheblich schaden.
Das Gericht nahm die Mutter danach in die Mangel und schusterte sie zurecht. Das Wort durfte die KM nicht mehr ergreifen. Fand sie nicht toll……. Naja.
Die Richterin erklärte ihr ganz deutlich: Sollte es ein Sachverständigengutachten geben und sollte dabei herum kommen, dass sie als Mutter nicht die nötige Bindungstoleranz aufweisen, das Kind, egal ob aktiv oder inaktiv manipulieren und keinen angstfreien Umgang zulassen, werde ich ihre Erziehungsfähigkeit infrage stellen und ihnen das Sorgerecht entziehen.
Ich hätte in dem Moment ein Foto von der Gegenseite machen müssen.
Die Gegenseite durfte raus und kam nach 5 Minuten kleine-Brötchen-backend wieder rein!
Es wurde dann an einem Vergleich herum hantiert der bis zum Jahresende gelten soll.
Meine Tochter sieht mich weiter wöchentlich, an jedem 3. Wochenende im Monat inkl. Übernachtung, ebenso Weihnachten vom 1. – 2. Weihnachtstag.
Das Jugendamt hat das so empfohlen um den Umgang danach auszuweiten. Ich hab mich der Sache dann gefügt.
Die Richterin erklärte der KM, dass sie nun in der Pflicht ist im Rahmen weiterer Elternberatungen den Umgang ab Januar auszuweiten, ob ihr das gefällt oder nicht. Sollte das nicht funktionieren, bat sie mich, die Sache nochmals zu beantragen und erklärte, dass dies dann aber weitreichendere Folgen haben wird. Ich habe auf einen Folgetermin verzichtet, um der KM zu signalisieren, dass sie die Möglichkeit hat, unter freiem Willen den Umgang mit aktiv auszuweiten. Weiter geht sie davon aus, dass in der Umgangserweiterung meine Antragswünsche mit einfliessen beispielweise, dass Tochter an meinem Geburtstag bei mir ist usw…….
Die ganze Sache wurde trotz Vergleich mit einer Androhung von Ordnungsgeld sanktionieret, falls dies nicht so umgesetzt wird.
Ich denke, in der Hinsicht, dass die ganze Sache jetzt vier Monate so betrieben werden soll, und der Umgang dann erweitert werden soll, kann man doch recht zufrieden sein. Alleine schon, weil die KM einen ordentlichen Schuss vor den Bug bekommen hat der hoffentlich etwas bewirkt….. Glauben tue ich daran noch nicht aber man weiß ja nie………
Ich hab nun das wesentlichste nieder geschrieben, die Verhandlung ging weit über eine Stunde, Einzelheiten wären da zuviel.
Viele Grüße
Sputnik
Hi Sputnik,
das hört sich gut an. Ich habe zwar noch nie gehört, dass ein Vergleich mit Sanktionsmitteln dieser Art belegt wird, aber wenn das beide Seiten akzeptieren :rofl2: ist das ja gut.
Zumindest sollte KM klar sein, dass sie an DIESER Richterin nicht vorbei kommt, sofern sie nicht den Gerichtsbezirk verlässt. Das sollte schon mal große Motivation hinsichtlich der Zukunftsplanung bedeuten.
Außerdem finde ich es beruhigend, dass wohl doch langsam eine neue Generation Richter/innen heranwächst.
Allet Jute!
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
das hört sich gut an. Ich habe zwar noch nie gehört, dass ein Vergleich mit Sanktionsmitteln dieser Art belegt wird, aber wenn das beide Seiten akzeptieren :rofl2: ist das ja gut.
Doch, das ist nicht so ungewöhnlich.
Das kann man dann quasi als Vertragsstrafe ansehen.
@Sputnik, auf diese Verhandlung bin ich richtig neidisch!
So etwas wünsche ich mir auch mal. 🙂
Hoffen wir, dass sich nun auch positive Ergebnisse daraus ergeben.
Mit oder ohne weiteren Auftritt vor Gericht.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Zumindest sollte KM klar sein, dass sie an DIESER Richterin nicht vorbei kommt, sofern sie nicht den Gerichtsbezirk verlässt. Das sollte schon mal große Motivation hinsichtlich der Zukunftsplanung bedeuten.
Außerdem finde ich es beruhigend, dass wohl doch langsam eine neue Generation Richter/innen heranwächst.
Nunja, ich glaube einfach, dass ich auch in einem Bezirk wohne, wo sowas einfach nicht toleriert wird und das Kindeswohl TATSÄCHLICH in Augenschein genommen wird. Allein das Engagement des Jugendamtes in meinem Fall ist schon ausserordentlich beachtlich. Und so handelt kein JA wenn es weiß, dass es in diesem Gerichtsbezirk eher auf taube Ohren stösst.
Ich hatte diesen Fall ja schon ähnlich gestrickt beim Verfahren zum GSR vor 10 Monaten. Genau die gleiche Verfahrensweise und "Null-Toleranz-Strategie" von Seiten des Gerichts.....
Hoffen wir, dass sich nun auch positive Ergebnisse daraus ergeben.
Mit oder ohne weiteren Auftritt vor Gericht.
... und das ist der wirkliche Punkt. Die Umgangsregelung ist m.E: nach nicht der absolute Burner, aber gemäß der Verhältnismäßigkeit zum Alter meiner Tochter (2,5 J) und der Aussicht auf Erweiterung inkl. mit der folglichen Konsequenz Falschbehauptungen auf dem Rücken des Kindes zu vereiteln. Das ist für mich der wirkliche Meilenstein gewesen.
Nehmen wir mal an, die KM eskaliert weiter und behaart weiter auf diese kranken Vorwürfe und es gebe ein GA. Zwei Richterinen haben in dem Sinne, diese Falschbehauptungen zu eliminieren, schon Recht gesprochen. Wenn es ein 3. Verfahren geben, auch wenn es eine andere Richterin sein sollte,(wo ich nicht von ausgehe) so kann man davon ausgehen, dass auch die den vorherigen "kein Auge aushackt". Ebenso wird es vermutlich, und das haben wir hier schon sehr sehr oft diskutiert einen Gutachter geben, der entsprechend den vorherigen juristischen Schritten arbeiten wird und den vorherigen Rechtssprechungen nicht in den Rücken fällt. Das kann er maximal tun, wenn ich mein Kind wirklich misshandeln würde, und dem ist ja nicht so ....... Aber auch das ist Zukunftsmusik und wage Theorie.
Also versuche ich nun erster Linie eine einvernehmliche Lösung mit der Mutter zu erarbeiten. Ich muss aber ehrlich sagen, und ich bin nicht unbedingt nah am Wasser gebaut, dass mir die Prognosen des JA zu der Entwicklung meines Kindes bei dem aktuellen Zustand und dieser weiter bleiben sollte, die Tränen in die Augen getrieben haben und ich emotional etwas überfordert war. Das hat aber keiner mitbekommen....hoffe ich. Aber es hat mir in dem Moment nochmal mehr gezeigt wofür ich diesen extremen "Terz" eigentlich betreibe....
Allet Jute!
LBM
Danke LBM......das wird vor allem die Kleine unbedingt gebrauchen.......
hört sich richtig gut an. Glückwunsch zu dem Erfolg!
Moin Sputnik,
Das hat aber keiner mitbekommen....hoffe ich.
... und wenn, wäre es auch egal.
Klar ist das eine nervlich belastende Situation (und das sollte jeder halbwegs normal tickende Mensch nachvollziehen können).
Für den Richterin:
:thumbup:
Für Dich:
:dauendrueck:
Gruß
United
