Hallöchen,
dies ist mein erster Beitrag hier. Ich hoffe es gibt hier Väter mit ähnlichen Problemen. Natürlich wünsche ichdas keinem aber ich brauche Rat.
Zur Situation: Ich bin Vater einer 7 Jahre alten Tochter, seit mehr als drei Jahren bin ich nun entgültig von meiner Ex getrennt. Wir waren nie verheiratet. wir haben gemeinsamen ABR und das Sorgerecht. Ich bin Zeitsoldat. Was die Situation etwas erschwert da ich im Moment noch 1,5 Stunden von meiner Tochter entfernt wohne. nach sehr vielen streitereien und ewigem hin und her hatte ich meine Ex vor etwas mehr als einem Jahr soweit, dass ich meine Tocher alle zwei Wochen für das gesamte WE bekomme. was trotz meiner Freundin sehr gut funktioniert hat. (meine Ex kann es nicht haben dass ich ne neue habe obwohl sie schon länger einen hat).
Meine Tochter ist immer sehr gerne bei mir trotz der längeren fahrt und fühlt sich auch bei meiner Freundin mehr als wohl. Weil sie wenn sie bei uns ist, beschäftigt und umsorgt wird was zu hause nicht so der Fall ist. ( meine Exliegt den gnzen tag auf der Couch und guckt mit meiner Tochter Reality TV wie Berlin Tag und Nacht usw)
Was nun das Problem ist dass sie seit längerem immer irgendwelche Gründe vorschiebt um mir meine kleine nicht mitgeben zu können. Leider bestehe ich aber immer auf mein Recht sie mitzunehmen. nun ist aber am donnerstag der Bogen überspannt. Es war seit 2 Monaten sicher dass ich meine Tocher für drei wochen in den Ferien bekomme. Doch als ich sie dann holen wollte, ging mir meine tochter direktaus dem Weg und versteckte sich vor mir. als ich sie dann fand sah sie nur auf den Boden und sagte dass sie es nicht gut bei mir findet und nie wieder zu mir wollte. daraufhin war das grund für meine ex zu sagen dass sie mir sie nicht mitgebe, da das Kind ja nicht wolle. Leider hat das kind das nicht zu entscheiden da ja icht sie selber das ABR hat. Nun heißt es dass ich meine Tochter solange sie selber es nicht möchte sie nicht mehr zu mir kommt. (laut Ex) nun geht sie seit 4 Tagen nicht mehr ans Telefon, antwortet nicht mehr bei Whatsapp (wo ich ja sehe ob sie es ließt). Ich weiß nun nicht was ich machen soll. Natürlich könnte ich zum Anwalt und alles vor Gericht einfordern. Doch hat jemand eine Idee wie ich es schaffe meine Tochter so wenig wie möglich seelisch zu belasten?
Ich bin für alles Tips und Ratschläge mehr als dankbar. Ich bin einfach mit meinem Latain am Ende.
Ich danke schonmal 🙂
Moin.
Das ist leider nicht ungewöhnlich.
Dein Weg sollte dich schnell zum Gericht zu einer Umgangsklage führen.
Dort ist zwar kein Anwalt vorgeschrieben aber wenn du noch keine Gerichtserfahrung hast, solltest du einen mitnehmen.
Vorher kannst du noch versuchen, das JA um Vermittlung zu bitten aber nur, wenn das nicht zu lange dauert.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi,
kommt mir alles sehr bekannt vor, was du schreibst. Meine Ex hat in solchen Fällen immer gesagt, wenn meine Tochter nicht zum Umgang wollte, "Ich zwinge die Kleine nicht.."
Ich habe meiner Ex damals gesagt: "Noch einmal, dann sehen wir uns vor Gericht wieder. Und diesmal ziehe ich das mit Verfahrensbeistand und Gutachten alles durch."
Worauf sie dann zu einer Elternberatung gegangen ist.
Wobei die Mütter schon unterschwellig sehr viel kaputt machen.
Ich rate dir, Kontakt zum JA aufzunehmen. Sollten die nichts machen, dann empfehle ich dir auch einen Anwalt zu nehmen und eine Umgangsklage einzureichen.
Gruß
Marko
Sollten die nichts machen, dann empfehle ich dir auch einen Anwalt zu nehmen und eine Umgangsklage einzureichen.
Guten Tag,
ich schliesse mich da Markos Meinung an und empfehle dir in dem Fall davon auszugehen, dass du nciht nur den Standardumgang gerichtlich regeln lassen musst sondern die ganzen übrigen Tage drumherum ebenso.
Dazu zählen:
- Feiertage
- Schulferien
- Geburstag deiner Tochter
- dein eigener Geburtstag
- Ausfall bei Krankheit
- etc. pp.
Solltest du lediglich den üblichen Umgang einklagen und die restlichen Tage sind nicht festgelegt, kannst du nicht mehr davon ausgehen, dass das so läuft wie vorher da deine Ex gut und gerne motiviert ist dir noch ein paar Schüsse vor den Bug zu geben.
Das erklärt sich daraus, dass sie das jetzt auch schon tut, denn die Umgangsverweigerung ist ihre persönliche Motivation gegen dich vorzugehen, dich zu stressen und ihre Emotionalitäten gegen dich, auf den Rücken deiner Tochter auszutragen.
Sollte das JA sich gut und gerne ewig Zeit lassen, kannst du auch eine Einstweillige Anordnung bei Gericht erwirken, welche sicherstellt, dass der Umgang wie bisher statt findet, bis es eine klare gerichtliche Regelung gibt.
Gruß
Sputnik
Na das hört sich ja alles schonmal sehr stressig an 🙁 Bitter sowas.
Ich würde es gerne anders regeln aber sie schafft es leider immernoch nicht mir mal zu antworten. Ich habe heute Morgen einen Termin bei einem Anwalt für Familienrecht gemacht. Ich war bei ihm schonmal vor ca 6 wochen. Einfach mal so zur Info. Jetzt gucke ich mal was ich machen kann. mal sehen was er sagt. zum jugendamt werde ich Morgen gehen. Warum muss denn sowas immer so laufen? kann man das nicht wie erwachsene regeln? Ich habe echt keinen blassen schimmer warum sie nicht einfach mal für das Wohl desKindes entscheiden kann. Nja leider ist das anscheinend immer so bzw oft so. bin ja leider nicht der einzige der diese Art von problemen hat 🙁
Ich hanke euch auf jeden fall schon einmal für die Ratschläge.
Hi,
es wäre toll, wenn das alles geregelt werden könnte, wie "erwachsene" Menschen so etwas eigentlich regeln sollten.
Da das in 90% der Fälle bei Trennungen mit Kindern statt findet, gibt es ja Gerichte/Anwälte und eine ganze Industrie, die das "neutral" regelt.
Forder viel Umgang, dann bekommst du auch viel..
LG
Marko
Moin!
Wenn ich diesen (altbekannten) Mist lese - Kind WILL nicht zum Umgang. Blödsinn. Wenn das Kind nicht zur Schule will, dann braucht es auch nicht? Zähneputzen? Baden? Kann sich künftig alles selbst aussuchen? Es ist die Pflicht des betreuenden Elternteil den Umgang nicht nur zu ermöglichen, sondern ihn zu fördern. Mindestens aber darf er nicht gestört werden.
Ab zum Gericht. Dort wird der Knoten gelöst.
Greetz,
Milan
Dort ist zwar kein Anwalt vorgeschrieben aber wenn du noch keine Gerichtserfahrung hast, solltest du einen mitnehmen.
Ich kann mich an der Stelle nur Wiederholen. Geh NIE, NIEMALS ohne Anwalt vor Gericht.
Dazu ist das Thema Recht zu komplex, und wenn die Gegenseite einen Anwalt hat, dann
hilft nur noch Betten! Ich kenne eine Juristin, und wenn die erzählt wie Leute scheitern, weil
sie keine Ahnung vom Recht haben, dann kann man in einem Prozess wo es um was weniger
wichtiges als dein Kind manchmal noch lachen. Das würde dir in dem Fall aber schnell
vergehen.
BVB 09 - Echte Liebe!
Wenn ich diesen (altbekannten) Mist lese - Kind WILL nicht zum Umgang. Blödsinn. Wenn das Kind nicht zur Schule will, dann braucht es auch nicht? Zähneputzen? Baden? Kann sich künftig alles selbst aussuchen? Es ist die Pflicht des betreuenden Elternteil den Umgang nicht nur zu ermöglichen, sondern ihn zu fördern. Mindestens aber darf er nicht gestört werden.
Schöne Beispiele, wirklich. So leicht kann sich eine "Argumention" zerschießen.
BVB 09 - Echte Liebe!
Geh NIE, NIEMALS ohne Anwalt vor Gericht.
So in dieser Eindeutigkeit ist das nicht richtig.
Wenn man bereist eine gewisse Erfahrung mit Gerichten hat und sich selbst gut auskennst, ist es in Umgangsfragen durchaus möglich auch mal ohne RA zu gehen, da es dort eben weniger um Rechtsfragen als um Praktikabilität und, vor allem, um konkrete und, vor Allem, vollstreckbare Regelungen geht.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Wenn ich diesen (altbekannten) Mist lese - Kind WILL nicht zum Umgang. Blödsinn. Wenn das Kind nicht zur Schule will, dann braucht es auch nicht? Zähneputzen? Baden? Kann sich künftig alles selbst aussuchen? Es ist die Pflicht des betreuenden Elternteil den Umgang nicht nur zu ermöglichen, sondern ihn zu fördern. Mindestens aber darf er nicht gestört werden.
Ab zum Gericht. Dort wird der Knoten gelöst.
Vielleicht wird dort der Knoten gelöst, vielleicht auch nicht. Mein Nachbar hat seinen Sohn seit 4 Jahren nicht gesehen weil angeblich auch das Kind nicht will. Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass die KM einen an der Klatsche hat und das Kind massiv manipuliert. Da aber das Kind partout nicht zum Vater wollte, beschloss der Richter, dass es das Beste fürs Kind ist, wenn es den Vater für ein Jahr nicht sieht.
Der Sorgerechtsentzug der Mutter wäre die richtige Entscheidung gewesen.
Daher rate ich Dir: Handle rasch. Wenn Du nicht nächste Woche einen Termin beim JA hast, gehe gleich zu Gericht.
So in dieser Eindeutigkeit ist das nicht richtig.
Wenn man bereist eine gewisse Erfahrung mit Gerichten hat und sich selbst gut auskennst, ist es in Umgangsfragen durchaus möglich auch mal ohne RA zu gehen, da es dort eben weniger um Rechtsfragen als um Praktikabilität und, vor allem, um konkrete und, vor Allem, vollstreckbare Regelungen geht.
Das stimmt wohl. Auch ich habe in meiner Sorgerechtsverhandlung vor Gericht am meisten geredet. Mein RA hat zum grössten Teil geschwiegen. Wo er aber sehr gut war, war in dem der vorausgehenden Schriftverkehr.
Ich würde es auch nicht ohne RA machen.
Gruß
BP
So in dieser Eindeutigkeit ist das nicht richtig.
Wenn man bereist eine gewisse Erfahrung mit Gerichten hat und sich selbst gut auskennst, ist es in Umgangsfragen durchaus möglich auch mal ohne RA zu gehen, da es dort eben weniger um Rechtsfragen als um Praktikabilität und, vor allem, um konkrete und, vor Allem, vollstreckbare Regelungen geht.
Ich würde wes dennoch keinem Empfehlen. Vor allem nicht, wenn es um die eigenen Kinder geht. Man weiß ja nie so 100% vorauf man zusteuert.
BVB 09 - Echte Liebe!
Ich würde wes dennoch keinem Empfehlen. Vor allem nicht, wenn es um die eigenen Kinder geht. Man weiß ja nie so 100% vorauf man zusteuert.
ich weis ja nun nicht, wie gut Dein Kurzzeitgedächtnis ist. Fakt ist: Ich hatte Dich schon vor 4 Wochen HIER und HIER gebeten, die Threads anderer User nicht mit Allgemeinplätzen aufzublasen und zu verwässern. Leider tust Du seit einigen Tagen genau das wieder und glaubst, Du müsstest zu jedem Thread etwas sagen.
Deshalb noch einmal: DU MUSST NICHT! Du zeichnest damit höchstens das Bild eines "von nix ne Ahnung aber zu allem eine Meinung"-Waschweibes von Dir selbst.
Das steht übrigens auch in Forenregel Nr. 5, die Du - wie jeder User - bei Deiner Anmeldung verbindlich anerkannt hast. Bitte halte Dich auch daran. Wenn hier jeder ständig Zeug schreibt wie "finde ich auch" oder "meinem Nachbarn ist mal sowas Ähnliches passiert", ist das Forum nach kurzer Zeit nicht mehr lesbar.
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
@Martin: Wo ist der "Gefällt mir" Button...?
Im Übrigen, sehe ich es so wie Milan. Kinder bis zu einem bestimmten Alter können die Tragweite ihrer Entscheidungen nicht vorhersehen.
Als meine letztes Jahr sagte: "Ich will nicht zum Papa" und Muttern sagte: "Ich zwinge die Kleine nicht...wenn sie nicht will, dann will sie nicht"
Sagte ich ihr (auf anraten hier aus dem Forum): "Und was ist, wenn sie nicht ins Bett will? Nicht in den KiGa, oder später in die Schule? Was ist, wenn sie MUSS, weil du arbeiten musst? Zwingst du sie dann auch nicht?"
Was du gerade machst grenzt an Umgangsboykott! Ich erwarte, dass du die Kleine bestärkst und vor allem klare Grenzen setzt. Papas wochenende ist Papas Wochenende Punkt. Kommt das noch einmal vor, dann sehen wir uns vor Gericht wieder und diesmal werden ich das Verfahren nicht zurücknehmen und den Verfahrensbeistand nicht zurückpfeifen..."
Es hat gewirkt. Aber beim ersten Umgangsverfahren war ich auch beim JA, die Tante dort hat sich sehr bemüht...aber ich wollte (auch auf anraten meiner RAin) eine verbindliche, gerichtlich geregelte "Einigung"...
LG
Marko
