Leider wird es in kürze zur Trennung zwischen mir und meinem Partner kommen.
Die Besuchszeiten für unsere gemeinsame Tochter, 5 Monate alt, ist noch nicht geklärt.
Mein Ex hängt sehr an seiner Tochter. Und ich möchte ihm gegenüber fair bleiben was die Besuchszeiten betrifft.
Allerdings hängt er auch noch sehr an mir. Und ich habe Angst das es dann immer wieder zu streiterein kommt wenn wir uns sehen.
Was mir hauptsächlich ein anliegen ist, ist das sich die kleine wohl fühlt.
Und jetzt..
1. Gibt es irgend welche Erfahrungen wie oft und lang die Besuchszeiten für ein Baby optimal sind? Was ist zu wenig, was zu viel?
2. Wie kann ich mit meinem Ex am besten darüber sprechen? Denn das Thema belastet ihn sehr.
3. Hey ihr Väter da draussen.. Helft mir. Wie ist es euch ergangen. Was habt ihr als angenehm empfunden. Was hat euch belastet?
Wie habt ihr das mit euren Kindern geregelt? War das gut so für die Kinder oder war es einfach nur gut für beide Eltern?
Bitte meldet euch auch wenns nur ein paar Stichworte sind.
Danke für ein Feedback..
Willkommen MamaZ,
wir haben hier im Moment zwei spannende Threats über "Gesundheitliche Trennungsfolgen" & "Männer meldet Euch rechtzeitig"
Zitat:
Leider wird es in kürze zur Trennung zwischen mir und meinem Partner kommen.
Zitat Ende
Wenn Du gehen willst, bring` vorher Dein Leben in Ordnung
Wenn Du es in Ordnung gebracht hast, überlege ob Du immer noch gehen willst
Nur `mal so als Denkanstoss 😉
LG Jochen
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
Hallo MamaZ,
willkommen bei vatersein.de, dem Forum auch für wohlwollende und faire Mütter...
Du möchtest wissen, was fair ist? Ich gebe Dir ein paar Ansätze (in einer Reihenfolge, die keine Gewichtung darstellt): Fair ist...
...wenn Ihr beide es schafft, die (gewesene) Paarebene von der (künftigen) Elternebene zu trennen. Was zwischen Euch war und zur Trennung geführt hat, spielt keine Rolle mehr; es ist mit der Trennung erledigt. Also darf es bei künftigen Kontakten auch keine Rolle mehr spielen; jetzt geht es nur noch um die Interessen der gemeinsamen Tochter.
...wenn Du akzeptierst, dass Kinder niemandem (aber auch nicht ihren Müttern) "gehören".
...wenn Du nie auch nur auf die Idee kommst, die Kurze als Druckmittel gegen ihren Vater einzusetzen.
...wenn Du verinnerlichst, dass Kinder (auch Babies!) beide Eltern brauchen, um gedeihlich aufzuwachsen
...wenn Du zu allen Zeiten bestrebt bist, Kontakte zwischen Vater und Tochter zuzulassen und zu fördern. Es gibt - ausser dem Stillen - nichts, was Mütter grundsätzlich besser könnten als Väter.
...wenn Du Deinem Partner das gemeinsame Sorgerecht einräumst. Du gibst damit (siehe oben) keinen "Besitz" auf, aber Du zeigst ihm die Ernsthaftigkeit Deines Anliegens. Und Du triffst damit auch Vorsorge für den Fall, dass Dir einmal etwas passiert.
...wenn Du erkennst, dass es zwar "zu wenig" aber nie "zu viel" Umgang zwischen Vater und Kindern gibt.
...wenn Du (in ein paar Jahren) in Gegenwart des Kindes nie schlecht über seinen Vater redest.
Wenn Du das (und manches andere) beherzigst, könnt Ihr beide Eurer Tochter gute Eltern sein. Wenn nicht, wärt Ihr eben nur eines von den unzähligen getrennten Paaren, die unerwachsen genug sind, sich um ein gemeinsames Kind wie um eine Puppe zu prügeln und nicht zu sehen, dass und wie sie diesem Kind damit schaden.
Macht es besser!
Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hi MamaZ,
super solch eine Mama müßte unsere EXen auch sein 😉
Versucht bitte die Paar- von der Elternebene zu trennen.
Sie Dein Bald-EX als "Geschäftspartner" an !
Minimum wäre:
Der Umgang sollte bei sehr kleinen Kindern sooft wie möglich sein,
aber dafür nicht so lang.
Aber EX kann doch auch mal das Kindlein über Nacht haben...wieso nicht.
Du hast frei, und Kind kann einen Bezug zu seinem Papa aufbauen.
Vielleicht wäre später, oder vielleicht schon jetzt das Wechselmodell ganz gut.
Bei so einem Kleinen, könnte man das auch so praktizieren, daß man das
sogenannte Nestmodell "veranstaltet".
Suche hier und bei Google mal, nach diesen Schlüsselwörtern.
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hallo MamaZ,
ergänzend zu Brille Beitrag möchte anführen, dass bei ganz kleinen Kindern, die Besuchsabstände kurz sein müssen. Je kleiner ein Kind ist, desto länger kommen ihm die Abstände vor. Bei 6-jährigen Kids könnte man eine 14-tägige Regelung (plus einige Nachmittage :wink:) ins Auge fassen. Bei Säuglingen sind diese Abstände zu lang. Hier müsste man sicher von stundenweise alle 2 Tage ausgehen.
Ich hoffe, ihr bekommt das hin! :note:
LG Uli
Danke für eure Denkanstösse...
Jener von Jochen hab ich nicht verstanden.. vielleicht meldet er sich nochmal.
Brille: Genau meine Meinung. ich möchte die kleine nicht als Druckmittel "missbrauchen"
Auf gar keinen Fall.
Habe allerdings Angst das mein Ex es unbewusst macht. Um weiter für mich zu kämpen.
Wie Du selber gesagt hast man muss die Paareben von der Elternebene trennen. Ich weiss das aber sag das mal meinem Ex. 😉
Ich hoffe er schafft das, wenn sich dann endlich mal alles etwas einpendelt.
Schreibt mir mehr.....
Moin, MamaZ
Ist eigentlich schon alles wichtige geschrieben.
Vielleicht noch: Gib deinem Ex mal die Wünsche der Kinder an ihre getrennten Eltern.
Vielleicht will er auch allein mal eine Trennungsberatung ansteuern? Mal vorschlagen?.
Ansonsten,
danke das du dir solche Gedanken machst - für uns hier ist das erfahrungsgemäss alles Andere als selbstverständlich.
Gruß
haddock
Hi @ all,
Jenen von Jochen hab ich nicht verstanden.. vielleicht meldet er sich nochmal.
Jetzt habt ihr es schriftlich:
Es gibt unter den Frauen keine "Männerversteher" 🙂
@ MamaZ
Nein `mal im Ernst:
Wir haben ja hier im Forum nur Problemfälle, und so wie Du Deine Situation schilderst wäre bei Euch ja nun wirklich alles im Gütlichen zu regeln. Und wenn das alles so gütlich abläuft, bin ich auf den Gedanken gekommen, dass es vielleicht auch möglich wäre dass ihr zusammen bleibt?
Aber ist wahrscheinlich doch nur eine Illusion ?
Zumindest wäret Ihr die Ersten hier ! (das wissen aber die schon vom Anfang dabei sind, besser)
LG Jochen
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
Hallo MamaZ,
ich kann mich Jochen nur anschliessen.
Leider wird es in kürze zur Trennung zwischen mir und meinem Partner kommen.
Das heisst, ihr seid noch zusammen? Habt ihr einen Termin für die Trennung vereinbart oder wie ist das zu verstehen. Gibt es noch Hoffnung? Habt ihr schon eine Beratung besucht?
Ich würde da gerne mehr wissen, denn wie ich in den von Jochen erwähnten Threads auch schon geschrieben habe: es gibt Prävention gegen - oder für saubere Trennungen.
Gruß AJA
"kinder brauchen glückliche eltern"
eine glückliche mama
und
einen glücklichen papa
was der mama zu ihrem glück fehlt,
woran es liegt, dass du euer junges familienglück beenden willst,
was erforderlich ist, um dein/euer glück wieder herzustellen,
wir wissen es nicht.
was aber sicher viele hier wissen ist,
welch unglück mit einer trennung für den papa (und in der folge auch für eure tochter) beginnen wird ...
ob, wann und wie der papa wieder glücklich sein wird,
wir wissen es nicht ...
warum schreibst du "leider wird es in kürze zu einer trennung kommen"?
wer will die trennung?
deine tochter?
ihr vater?
was fehlt dir?
und wo oder wie glaubst du es zu finden?
lg
wolf,
der auch noch 1 1/2 jahre nach der (von ihm nicht gewollten) trennung leider noch viel zu oft unglücklich ist
und dessen söhne viel lieber einen glücklichen papa sähen ...
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Hi aja & wolf,
sollten wir denn `mal den "Richtigen Denkanstoss" gegeben haben ? Das fänd ich aber gut !!
Zumindest gibt es bis jetzt nichts Gegenteiliges !
LG Jochen
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
gut ding will weile haben 🙂
"hallo väter ... was ist fair",
so lautet die frage in deiner überschrift, mamaZ,
bei deiner nachfolgenden frage (nach der häufigkeit von umgang)
hast du m.e. wichtige, zuvor zu klärende fragen, übersprungen
lg
wolf,
der es fair fände, sich über umgang überhaupt keine gedanken machen zu müssen
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
