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geregelter Umgang / wie am besten vorgehen ?

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(@km-bella)
Rege dabei Registriert

Der JA MA stellte allerdings klar heraus dass der Mittagsschlaf von Sohni unbedingt gewährleistet sein muss. Er fragte mich auch
was ich machen würde wenn das Kind nicht zu Mittag schlafen will. Ich entgegnete nur dass ich aufgrund dem Verlauf der bisherigen
Umgänge sicher bin dass es klappt mit dem Mittagsschlaf.

Hallo,

die Aussage finde ich ganz schön heftig. Überschreitet der JA MA nicht seine Kompetenzen? Solange das Kindeswohl nicht geschadet wird, bleibt es doch Dir überlassen, was Du mit Deinem Sohn in Deiner Umgangszeit  machst? Und wenn Dein fast 3-jähriger Sohn mal keinen Mittagsschlaf macht, wird er schon nicht sterben. Ich finde es ganz furchtbar von der KM, Dich damit unter Druck zu setzen. Es wird bestimmt bei ihr auch Tage geben, an denen der Kleine mal keinen Schlaf bekommt. Vielleicht hast Du ja sogar mal vor, eine Tagesfahrt zu machen? Ja, und? Dann schläft er nachts dafür halt länger. Wahrscheinlich ist die KM eine von denen, die Vätern überhaupt gar nichts zutrauen und denken, sie können alles besser. Da kenne ich ganz viele aus dem Bekanntenkreis, die so sind.

Gruß,
Bella


Ich falle zwar hin, aber danach stehe ich wieder auf und gehe meinen Weg weiter. (U. Glas)

Freude für eine Stunde: Eine Flasche Wein
Freude für ein Jahr: Heiraten
Freude für ein Leben: Einen Garten anlegen
(Chin. Sprichwort)

AntwortZitat
Geschrieben : 19.04.2009 00:39
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,
also ich würde mich auf den Hausbesuch und das Mittagsschlafultimatum auch nicht einlassen, das geht sonst noch endlos weiter.
Dann wird geprüft, ob du die richtigen Lebensmittel hast, ob dein Essgeschirr auch keine schädlichen Rückstände enthält und die Bettdecke auch probiotisch ist.

Die Antwort sollte lauten:
"Er bekommt alles was nötig ist" eine Kontrolle ist weder gerechtfertigt, noch erforderlich.
Die diffusen Bedenken der Mutter spielen für die Ausgestaltung des Umgangs keine Rolle. Dafür ist alleine der Vater zuständig."

In Anbetracht der verstrichenen Zeit würde ich die geforderten Umgangszeiten nun auch deutlich ausweiten und bei weiterer Behinderung des Umgangs den Gang zum Gericht ankündigen.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 19.04.2009 11:06
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo lillimann,

Der JA MA stellte allerdings klar heraus dass der Mittagsschlaf von Sohni unbedingt gewährleistet sein muss.

Und was wird dieses selbe Jugendamt wohl unternehmen, wenn Sohni bei Muttern mal keinen Bock auf Mittagsschläfchen hat und partout nicht einschlafen will?

Richtig: Rein gar nichts. Diese Erkenntnis nützt dir natürlich nichts, denn für dich gelten ja andere Gesetze ;-(

Viele liebe Grüße,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 19.04.2009 19:36
(@ginnie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi
in dem Alter gehen die Kinder eher dazu über, eine Mittagsruhe einzuhalten, aber schlafen nicht unbedingt immer.
Wer garantiert dir dass Sohni bei Km schläft? da interessiert es ja auch keinen..dieser Typ vom JA ist mir irgendwie suspekt  :puzz:

Wichtig ist aber wirklich ein ritual in den Tagesablauf zu bekommen, und der beinhaltet ausdrücklich die Mittagsruhe von zB 45 min. Ob das Kind in dieser zeit einschläft oder nicht, ist ja zweitrangig. Du kannst ihn ja nicht zwingen.

Wenn er einschläft, umso besser. Lass ihn vielleicht mal gaaanz lange schlafen, dann wird irgendwann KM gegen Mittagssschlaf sein, weil es dann abends hoch her geht  😉

Und wenn er nicht einschläft, dann hast du jedenfalls alle Rahmenbedingungen erfüllt. Und kannst auch ohne rot zu werden sagen, dass von...bis Mittagsruhe war, wenn du gefragt wirst.

ligr ginnie

die den Kopf schüttelt über den Vorschreibewahn dieser mancher Kindsmütter. Ist das Schikane, Kontrollzwang oder was? Was um alles in der Welt haben die bloß davon?


Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist

AntwortZitat
Geschrieben : 19.04.2009 21:08
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

ich habe diesen thread damals zurück gelassen ohne weiter zu berichten wie es denn gelaufen ist mit Sohnemanns Mittagsschlaf bei mir. Kurz gesagt, ich schäme mich dafür und es ist mir fast schon peinlich hier nun weiter zu berichten und um Hilfe zu bitten, doch ich möchte es trotzdem tun.

Damals ging es darum das ich für meinen Sohn einen ganzen Tag Umgang pro Woche am WE wollte und KM erhebliche Bedenken anmeldete, dass dies mit seinem Mittagsschlaf bei mir zuhause nicht funktionieren würde. Mithilfe des JA hatte dann erreicht das es zumindest einen Versuch Wert wäre es aus zu probieren.  Als es dann soweit war, auch ich war aufgeregt wie der Kleine diese Neuerung aufnimmt, lief es jedoch besser als ich mir in meinen kühnsten Träumen erhofft hatte. Ich habe richtig gemerkt, wie er sich sogar freute nun auch bei mir ein Bettchen sowie ein paar Kuscheltierchen für sich zu haben und er lies sich zur Mittagszeit zu Bett bringen, als wäre es für ihn schon immer selbstverständlich gewesen.

Seither fand der Umgang ziemlich regelmässig wöchentlich statt. Seit Anfang November allerdings sind nun über die Hälfte der Termine durch Absage von KM ausgefallen. Da KM es bevorzugt und auch nichts anderes zulässt als mit über sms zu kommunizieren, habe ich keinerlei Möglichkeiten mal mit
Ihr über die Situation zu sprechen bzw mal eine Info über unseren Sohn zu bekommen. Wenn ich es mal per sms versucht habe, hat sie einfach nicht geantwortet. Selbst der MA vom JA ist dies damals aufgefallen. Was Kommunikation mit KM betrifft habe ich mittlerweile aufgeben.

Ein grosses Problem ist auch, das KM trotz der Umgänge, unserem Sohn ein völlig falsches Bild von mir vermittelt. Er darf seit er ca. 2 Jahre alt ist, also seit 1,5 Jahren nicht mehr Papa zu mir sagen. Sondern hat sie ihm beigebracht mich mit meinem Vornamen ansprechen zu müssen. Ich kann nicht erkennen wie sich das für Ihn anfühlt, jedoch halte ich das für eine grosse Verfehlung von KM. Was das betrifft spüre ich eine grosse Ohnmacht, doch möchte ich diesbezüglich auch keinerlei Druck auf ihn ausüben, da es ihm wohl nur noch mehr Schaden würde. Ich ertrage dies und habe mich leider auch irgendwie schon daran gewöhnt. Was sie ihm erzählt wer oder wo Papa ist, möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Der Hauptgrund für KMs Verhalten ist glaube ich Ihre eigene Geschichte mit ihrem leiblichen Vater. Als sie 2 Jahre alt war, ist dieser in einer Nacht und Nebelaktion einfach von zuhause abgehauen und hat sich seitdem nie wieder um sie gekümmert, geschweige Unterhalt bezahlt. Ich denke, KM hat das bis heute nicht aufgearbeitet, denn sie schiebt bis heute einen grenzenlosen Hass auf Ihren leiblichen Vater. Sie hat zwar einen guten Adoptiv-Vater, doch bekanntlich ist der leibliche Vater für jeden Menschen ja unersetzlich.

Dieser Umstand rechtfertigt das Verhalten zwar in keinster Weise, doch erklärt vielleicht Einiges. Ich weiss jedenfalls nicht mehr was ich noch machen
könnte, dass KM endlich begreift das ich ein guter Vater für meinen Sohn sein möchte und ich glaube es auch bin !

Das es mir mit alledem insgesamt ziemlich schlecht geht, sei nur am Rande erwähnt.

Da KM zu keinerlei Kommunikation bereit ist und der Umgang letzte Zeit doch sehr unregelmässig ist, denke ich nun ist die Zeit für den nächsten schritt gekommen. Ich habe KM letzte Woche ein Schreiben per Anwalt zukommen lassen indem die Ausfälle der Umgänge in den letzten Wochen noch einmal dargelegt sind und das es keinlei Gründe gibt diesen zu reduzieren, da immer alles problemslos ablief.

Desweiteren habe ich bzw Anwalt darin mitgeteilt, dass der Umgang gemäss des Alters von Sohn (3,5 Jahre) nun entsprechend ausgeweitet werden soll. Das heisst einmal pro Woche eine Übernachtung, entweder von Freitag auf Samstag oder Samstag auf Sonntag. Den jeweiligen Tag habe ich KM erstmal freigestellt. Hauptsächlich geht es mir darum, dass Sohnemann überhaupt erstmal bei mir übernachten darf. Desweiteren möchte ich auch mal mit ihm meine Eltern, sprich seine Grosseltern,  für 1 Woche besuchen. Hierfür ist KM nun aufgefordert die Reisedaten abzustimmen

Ich denke KM wird Himmel und Hölle in Bewegung setzen um dies alles zu verhindern. Doch habe ich glaube nichts mehr zu verlieren.

Sollte KM auf den wohlwollenden Brief nicht entsprechend eingehen werde ich den Umgang gerichtlich einklagen !

Was denkt Ihr dazu ?

Gruss lillimann

   

 


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 27.01.2010 22:14
(@agent_zero)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi,

das Resultat zeigt, dass es mit dem Mittagsschlaf schon einmal erfolgreich funktioniert hat.

Seither fand der Umgang ziemlich regelmässig wöchentlich statt. Seit Anfang November
allerdings sind nun über die Hälfte der Termine durch Absage von KM ausgefallen.

Gab es einen konkreten Anlass, warum die KM wieder boykottiert? Ich meine, es schien, bis
dato doch ganz gut zu laufen.

Er darf seit er ca. 2 Jahre alt ist, also seit 1,5 Jahren nicht mehr Papa zu mir sagen.

*grmpf*  😡

Der Hauptgrund für KMs Verhalten ist glaube ich Ihre eigene Geschichte mit ihrem leiblichen Vater. Als sie 2 Jahre alt war, ist dieser in einer Nacht und Nebelaktion einfach von zuhause abgehauen

Aaah... das erklärt vielleicht einiges. Deine Ex scheint ein gestörtes Vaterbild zu haben und hat
vielleicht ein frühkindliches Vatertrauma. Nun versucht sie scheinbar, zunächst mit Erfolg, dass sie
Sohni davor bewahrt.

Euer Sohn ist aber nicht dafür da, "ihr" frühkindliches Trauma zu therapieren!!! Das muss ihr begreiflich
gemacht werden.

Sollte KM auf den wohlwollenden Brief nicht entsprechend eingehen werde ich den Umgang gerichtlich einklagen !

1. Gang zum JA und um Vermittlungsgespräch bitten

2. Bei fruchtlosem Fristverlauf Klage einreichen

Gruss
Agent


Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25

AntwortZitat
Geschrieben : 27.01.2010 22:27
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo,

Gab es einen konkreten Anlass, warum die KM wieder boykottiert? Ich meine, es schien, bis
dato doch ganz gut zu laufen.

Ja, es ist in der Tat eine Weile ganz gut gelaufen. Es gab sogar vereinzelt Wochenenden im Sommer an dem sie sich Sonntag vormittags nochmal gemeldet hat, ob ich den Kleinen nochmal nehmen könnte. Ich hatte den Eindruck unser Verhältnis könnte sich auf Dauer entspannen. Zumal das mit dem Mittagsschlaf und der Umgang insgesamt ja auch so gut angelaufen ist.

In letzter Zeit, also seit Anfang hat KM nun wieder beschlossen dass Sie mehr von Ihrem Sohn haben will bzw verstärkt mit Ihm übers Wochenende zu Ihren Eltern fährt. Über Weihnachten ist so z.B. ein Zeitraum von 4 Wochen entstanden, indem er gar keinen Kontakt zu mir hatte.

In den letzten 2,5 Monaten fand somit wieder nur Umgang an 4 Wochenenden statt und das Neuste ist, dass sie anfängt in immer früher als vereinbart
abholen möchte.

Am Umgang selbst hat Sie nichts auszusetzen, doch das Problem ist dass Sie willkürlich entscheidet wann was und wie lang Umgang zu laufen hat.
Ich denke es ist kein Grund sein, den Umgang nun wieder einzuschränken nur weil sie es gerade so will.

Ich würde verstsehen wenn Sie eine andere Regelung will, doch Sie äussert sich nicht. Wenn ich jetzt nicht aufpasse schränkt Sie das immer mehr ein.

Das Hauptproblem liegt meiner Meinung jedoch hier:

Euer Sohn ist aber nicht dafür da, "ihr" frühkindliches Trauma zu therapieren!!! Das muss ihr begreiflich
gemacht werden.

 

Wie gesagt, sie hat ihm beigebracht mich nur noch mit Vornamen anzusprechen. Ich möchte gar nicht wissen, was Sie ihm erzählt wenn er nach seinem
Papa fragt. Ich weiss ja noch nicht einmal ob er es überhaupt tut ??? Zudem ist Ihre eigene Geschichte mit Ihrem leiblichen Vater sowie Ihrer Mutter auch
der Hauptgrund für Ihre Motivation mich von meinem Sohn unterschwellig zu entfremden. So, sehe ich es jedenfalls.

Wie kann ich das JA bzw Gericht weiter darauf aufmerksam machen, ohne das mir dies negativ ausgelegt wird ??

In wie weit wird darauf bei einer Gerichtsverhandlung eingegangen bzw spielt so etwas eine Rolle ??

Allein durch ein Umgangsurteil wird KM sich in Ihrer Haltung glaube ich da nicht ändern.

Ich habe es bisher immer mit Nachsicht versucht, doch mittlerweile bin ich total verzweifelt  ;(

Was kann man da denn machen ???

gruss lillimann


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.01.2010 02:59
(@agent_zero)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

In den letzten 2,5 Monaten fand somit wieder nur Umgang an 4 Wochenenden statt und das Neuste ist, dass sie anfängt in immer früher als vereinbart abholen möchte.

Was sie "möchte" und was nicht, kann dich herzlich wenig interessieren. Das Leben ist kein Ponyhof.  :cowboy:

Wollen kann sie viel...

Am Umgang selbst hat Sie nichts auszusetzen, doch das Problem ist dass Sie willkürlich entscheidet wann was und wie lang Umgang zu laufen hat.

Das geht sie auch einen feuchten Haufen Erde an, was du beim Umgang machst, bzw. wie du ihn gestaltest. Lass dich auf keine
Kinderspielchen ein.

Wie kann ich das JA bzw Gericht weiter darauf aufmerksam machen, ohne das mir dies negativ ausgelegt wird ??

In den du einfach dort vorsprichst und um ein Gespräch bittest. Du kannst ganz normal dein Anliegen schildern. Nur solltest
du darauf achten, nicht schlecht über die KM zu reden.

Boykottiert die KM weiterhin, würde ich einen Anwalt mit deinem Anliegen kosultieren.

Allein durch ein Umgangsurteil wird KM sich in Ihrer Haltung glaube ich da nicht ändern.

Warum nicht? Ein Urteil lässt sich prima mit Zwangsmitteln ausschmücken. Dann zahlt die Ex eben, wenn sie nicht pariert.

Gruss
Agent


Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25

AntwortZitat
Geschrieben : 28.01.2010 13:51
(@frauvonpapa)
Rege dabei Registriert

Hallo,

versuche Deinem Kleinem doch immer wieder zu erklären, dass er der Einzige auf der Welt ist, der zu Dir "Papa" sagen darf! Deinen Vornamen darf jeder benutzen. Das hat bei meiner Stieftochter ganz schnell funktioniert!

Weiterhin viel Kraft und Glück!

Grüße
Frau von Papa


AntwortZitat
Geschrieben : 28.01.2010 14:09
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Antworten und erteilten Ratschläge. Der einzuhaltende Weg über Vermittlung durch JA und dann Antrag ans FG zur Regelung
des Umgangs ist mir bekannt. Mit ziemlicher Sicherheit werde ich die von mir geforderte Ausweitung des Umgangs, wobei es sich in erster Linie um
die Übernachtung meines Sohnes dei mir dreht, bekommen.

Ich möchte einmal verdeutlichen wo mein Problem liegt. Schon vom ersten Tag an als unser Sohn geboren wurde, gab mir KM das Gefühl in Bezug
auf das Kind so ziemlich alles falsch zu machen. Während seines ersten Lebensjahres wohnten wir noch zusammen, doch für mich hatte es immer nur den Anschein ich sei nur geduldet. Ich kann sagen Sie ist in der Tat total durchgedreht. Zum Schluss konnte ich mich keinen Schritt mehr bewegen, da Sie mich ständig kontrollierte. Ich habe immer wieder versucht zu schlichten, doch es wurde immer schlimmer. Egal was ich tat oder nicht tat. Ok, letztendlich war dann klar das diese Beziehung keine Chance hat. Ich habe bestimmt auch Fehler begangen, doch bis zum heutigen Tage immer alles für unseren Sohn getan.

Mein Entschluss zur Trennung und Auszug aus der gemeinsamen Wohnung war ebenfalls die Hölle, aber in der Wohnung wollte Sie mich auch nicht haben.  Aussagen wie: Er (Sohn) braucht dich nicht, er braucht nur mich", "Du bin ein Scheissvater", "Du hast unsere Familie zerstört" sind noch das harmloseste. 

Seitdem habe ich versucht Sie dennoch davon zu überzeugen ein guter Vater zu sein. Ich habe es bis heute nicht geschafft, obwohl der Kleine doch so
gern bei mir ist. Ich liebe Ihn über alles und die Umgänge laufen super. Durch das JA habe ich 1x die Woche 8 std Umgang, mit der Bedingung das er Mittagsschlaf macht, erreicht. Die Bedenken der KM hierbei hat Sohnemann selbst ausgeräumt, ganz einfach weil er eben gerne bei mir ist.

Nun werden sich viele Fragen wo überhaupt mein Problem ist bei soviel Umgang. Nun gut es sollte nicht mein Problem sein dass KM sich zur Gewährung
des Umgangs gezwungen fühlt. Doch obwohl sie ihn ziemlich regelmässig bringt (Sie untersagt mir mit ihm Auto zu fahren) beeinflusst Sie ihn gegen mich
bzw vermittelt ihm ein falsches Bild von mir. Ich merke das er damit kämpft und nicht versteht dass ich sein Papa bin, weil Sie ihm die ganze Zeit
eintrichtert mich beim Vornamen zu nennen. Ich glaube er weiss innerlich noch wer sein Papa ist, doch traut er es sich nicht mehr zu sagen.

Ich halte es für falsch von meiner Seite diesbezüglich bei ihm da entgegen zu wirken, da KM in keinster Weise dazu bereit ist Ihre Haltung zu ändern.

Aussage von Ihr "Meinen leiblichen Vater nenne ich auch nur beim Vornamen und er ist mehr sowas wie ein Bekannter für mich, das ist ganz normal"

Man muss dazu wissen, dass ihr leiblicher Vater sich nie um Sie gekümmert hat, geschweige denn Unterhalt bezahlt hat. Er lebt im Ausland und es besteht ein aüsserst sporadischer Kontakt. Die Beziehung zwischen den beiden ist jedoch massiv gestört.

Da Sie niemals zu irgendwelchen vernünftigen Gesprächen bereit ist und ich es auch schon längere Zeit nicht mehr versucht habe, da ich keine weitere
Anzeige wegen Belästigung riskieren wollte (die letzte von vor 2 Jahren ist im Sande verlaufen) habe ich Ihr wie oben beschrieben, einen Brief vom
Anwalt zukommen zu lassen. Das Ja habe ich erstmal nicht kontaktiert. Dies ist mit meiner Anwältin so besprochen und wird dementsprechen erfolgen, nachdem die Antwort der Gegenseite auf meine Forderungen bekannt ist. Anlass für diese Massnahme war dass der Umgang im Zeitraum November bis
Mitte Januar über die Hälfte ohne trifftige Gründe ausgefallen ist.

Es liegt also auf der Hand, dass meine KM unserem Sohn ihre eigene Geschichte aufzwängen will, obwohl ich mich völlig gegensätzlich verhalte als ihr
leiblicher Vater.

Da ich von meinem nun eingeschlagenen Weg nicht mehr abweichen werde, wird es wohl zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen. Das wichtigste hierbei ist, dass das Gericht merkt was KM für ein Problem hat. Ich denke mittlerweile sogar das es nicht an mir liegt, sondern das es jeder andere hätte sein können, dem das mit Ihr in Bezug auf Sohnemann widerfährt.

Der JA MAmeinte schon im April ich habe letztendlich nur die Möglichkeit den Umgang einzuklagen, da mit dieser Frau äusserst schwierig zu reden sei.
Ich habe dies gelassen, da ich ja letztendlich 8 std Umgang erreicht hatte. Ich konnte bisher eben nur noch nichts gegen die Manipulation der KM an Sohnemann erreichen. Wegen dem JA mache ich mir in meinem Fall auch wenig Sorgen. Werde natürlich um Vermittlung bitten, doch wird das Ganze
vor Gericht landen. Denn schliesslich geht es ja auch um Übernachten und davon wird sich KM von nichts und niemanden überzeugen lassen. Das weiss
ich.

Also wie geht man in einem solchen Fall vor ?

Wie kann man vor Gericht die Problematik der KM heraus arbeiten ?

Manchmal befürchte ich, dass ich am Ende ein Urteil habe, und KM unterschwelliger aber immer heftiger weiter manipuliert.

Könnt Ihr mir da Tips geben ?

Gruss lillimann


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.02.2010 15:19




(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo lillimann,

so wie ich das sehe ist die KM in der Beziehung einfach KRANK
Einen Vater hat sie wohl nie richtig gehabt. Sie kann sich somit im Leben nicht vorstellen, dass ein Mann Vater sein kann. Auch die Aussage, dass Du das Kind nicht mit dem Auto fahren darfst.... Ist ja an Sonderbarkeit kaum zu toppen.
Bewerten solltest Du das vor Gericht nicht. Das kann wohl nur ein Gutachter sachlich und medizinisch/psychologisch rausarbeiten.
Sicherlich solltest Du Dich auch nicht rechtfertigen, sondern klar angeben, dass du

1. gut für das Kind sorgen kannst
2. das Kind gerne bei Dir ist

Erspare Dir Aussagen zur KM. Ihr Anwalt wird dann eh nur versuchen, dir das Wort im Mund umzudrehen und ein Psychologe bist Du wahrscheinlich nicht.
Auf jeden Fall solltest Du auf ein Urteil bestehen und keine Vergleich hinnehmen. Im Urteil sollten auch ganz klar Zwangsmittel beschrieben sein, falls KM weiter Probleme macht. Ich denke mal, dass an in der Person des Richters einiges liegt. Wie er damit umgeht und es schafft die Beteiligten zu bewerten. Kennst Du ihn?

Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 03.02.2010 16:19
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo Michael,

Danke für deine Hilfe. Nein, ich kenne den Richter nicht bzw. kann ich Ihn noch nicht kennen weil das Ganze ja erst in Vorbereitung ist. Wie gesagt,
ich habe KM per Anwältin anschreiben lassen, wegen vielen Ausfällen von Umgängen und gleichzeitig die Forderung auf Ausweitung des Umgangs,
sprich Übernachtung. Morgen läuft die Frist zur Stellungnahme der Gegenseite ab und ich bin gespannt was kommt.

Wie Du sagst, denke auch ich das KM in dieser Beziehung krank ist. Was ihre eigene Vater Geschichte betrifft, habe ich vergessen zu schreiben das Sie anstelle des leiblichen Vaters, einen Stiefpapa seit ihrer Kindheit hat. Ich denke das war/ist auch gut für sie, da der leibliche wie gesagt das Weite gesucht hat. Doch das Sie es für unseren Sohn nun genauso möchte, kann ich nicht zulassen.

Ich habe in den letzten 6 Monaten oft darüber nach gedacht deshalb noch einmal das JA zu kontaktieren. Habe es dann immer wieder verworfen, weil ich
Angst hatte es könnte mir negativ ausgelegt werden schlecht über KM zu reden. Zumal der Umgang ja soweit lief. Letztendlich bin ich zu meiner Anwältin
und wir haben beschlossen besagten Brief zu schreiben. Ob das nun ein Fehler war vorher nicht das JA zu kontaktieren weiss ich nicht. Meine Anwältin sagt, das können wir/ich dann immer noch tun.

Soweit der Stand der Dinge. Bisher war ich gegenüber KM klein wie ein Angsthase. Sie könnte mir meinen Sohn ja ganz wegnehmen. Doch nun werde ich
meine ganze Kraft zusammen nehmen und gegen diese unterschwellige Manipulation meines Sohnes angehen.

Bitte ! helft mir.

Gruss lillimann             

 


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.02.2010 01:55
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo lillimann,

Bitte ! helft mir.

Du hilfst Dir bereits selbst. Und ich finde, Du machst es recht gut.
Du gehst die Geschichte sachlich und konsequent an, weil Du Dich nicht mehr von der KM erpressen lassen willst.
Du bist schon über Deinen Schatten gesprungen und hast somit schon mehr erreicht als andere hier.

Lass Bewertungen Deiner Ex außen vor. Trage sachlich und neutral formuliert die Geschichten vor das Gericht.
Beim Umgang gibt man hier immer den Rat, möglichst viel zu fordern, damit am Ende auch was gutes übrig bleibt. Halte auch Du dich daran.

Du machst es  :thumbup:

Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 04.02.2010 10:19
(@minna289)
Nicht wegzudenken Registriert

... das

"Du bin ein Scheissvater", "Du hast unsere Familie zerstört"

hat mir immer am meisten weh getan und das tut es in den nächten auch oft noch heute :exclam:

wir schaffen das trotzdem :thumbup:, für unsere kinder

das ist der grösste motivator und hält uns über wasser.

mut und kraft wünscht
minna


Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...

AntwortZitat
Geschrieben : 04.02.2010 12:01
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

moin moin

die Stellungnahme von KM's RA ist Mitte der Woche gekommen und zeigt KM's Methoden nun deutlich. Eine einzige Lügengeschichte um die von geforderte Übernachtung u. 1 Woche Ferien zu verhindern. Sohnemann hätte nur schwache Bindung zu mir und es hätten bis dato kaum Umgänge statt gefunden...bla bla bla.  :knockout:

Meine RAtin meinte darauf nur, dass wir es hier mit einer KM zu tun haben, die meint zu wissen was das Beste für ihr Kind sei und wir müssen jetzt das
JA einschalten um Vermittlung zu erbitten. RAtin geht zwar davon aus dass das scheitert, ist aber nötig damit sie dann freie Fahrt hat. Darauf habe ich nur gewartet, bin ich doch ein aufmerksamer Leser dieses Forums  😉

Ich also beim JA Mitarbeiter angerufen und die ganze Situation geschildert. Er konnte sich auch noch an April erinnern als er mir geholfen hat meinen
Sohn für einen Tag in der Woche zu bekommen. Damals war ich ja noch skeptisch, aber nun glaube ich dass er hinter mir steht.

Er sagte zu mir es spricht nichts gegen eine Übernachtung und aufgrund der regelmässigen und gut funktionierenden Umgänge des vergangen Jahres
befürwortet er es sogar. Zumal sich KM, wie gesagt, jeden stattgefunden Umgang von mir per Unterschrift quittieren lässt.  :rofl2:
Desweiteren sagte er zu mir, wenn etwas nicht gepasst hätte wäre für KM genug Zeit gewesen ihm das mit zu teilen.
 
KM wird nun schriftlich zum Vermittlungsgespräch eingeladen. Er sagte der Brief geht sofort Anfang der Woche raus.

Ich glaube ich bin nun einen Schritt voraus !?!?!

Das ganze kostet unglaublich viel Kraft, doch für meinen Sohn ist nichts zuviel !

You can stand me up at the gates of hell !!!

In diesem Sinne

Gruss lillimann


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.02.2010 19:08
(@ariba)
Registriert

Moin,

Das ganze kostet unglaublich viel Kraft, doch für meinen Sohn ist nichts zuviel !

Du solltest Dir zumindest bewusst sein, dass Du unter Umständen noch weit mehr Kraft und Ausdauer benötigst als bisher. Hängt alles von der Kindamutti ab. Macht sie einigermaßen mit, ist der Fall bald wieder gelöst. Zeigt die werte Dame, dass sie zu den Boykott-(H)Exen gehört, dann  kaufe schon mal ein paar fette und LEERE DIN A 4 Ordner. Die wirst Du dann im Extremfall benötigen für die Gerichtsakten etc.

Ich wünsche Dir alles Gute. Hier im Forum bist Du richtig.

Gruß
Ariba


Vom Amtsgericht entsorgt!
Und vom OLG wieder "recycelt"!!

Das OLG hat wieder die Normalität hergestellt: Ein Vater darf wieder sein Kind sehen - auch dann, wenn das Amtsgericht und die Mutter das nicht wollen!

AntwortZitat
Geschrieben : 07.02.2010 22:36
(@agent_zero)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin lillimann,

also, dass deine (H)exe nicht mal eben fünfe gerade sein lässt, liegt auf der Hand. Was hier abläuft,
ist ein Programm zur struktuierten Kindesentfremdung. Geht die (H)exe mit Sohni ab morgen auch
nicht mehr über die Strasse, weil dort sooo viele Autos fahren und dies eine potentielle Gefahr darstellt?

Also ehrlich, lass dir nichts gefallen und zieh dein Ding weiter durch.

Dass das JA dir in der Vergangenheit schon erfolgreich behilflich gewesen ist, freut mich. Jedoch solltest
du nicht alleine auf das JA bauen. Das Blatt kann sich u.U. auch einmal wenden.

Ich glaube ich bin nun einen Schritt voraus !?!?!

Nun. Erst einmal das Vermittlungsgespräch abwarten. Hier wird die Ex erst mal auflaufen und "direkt"
schildern, wo ihr der Schuh drückt.

Kraft wirst du noch viel mehr brauchen und einen laaaaangen Atem. Aber das lernt man und es funktioniert
mit der Zeit immer besser!

Gruss
Agent


Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25

AntwortZitat
Geschrieben : 08.02.2010 00:00
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Moin zusammen,

Also ehrlich, lass dir nichts gefallen und zieh dein Ding weiter durch.

 
Ich habe mir schon viel zu viel gefallen lassen und werde von meinem Weg nicht mehr abweichen. Es geht so nicht weiter wie bisher.

Würde ich allerdings, nicht das halbe Forum schon "auswendig" kennen, wäre ich wahrscheinlich schon durchgedreht  😉

Ich wollte es bisher nicht glauben, aber die Stellungnahme des RA von KM hat mir endgültig gezeigt wohin die Reise wohl gehen wird.

Nun. Erst einmal das Vermittlungsgespräch abwarten. Hier wird die Ex erst mal auflaufen und "direkt"
schildern, wo ihr der Schuh drückt.

Das befürchte ich auch und hoffe einfach nur das der JA MA Stand hält.

Danke für eure realistischen Worte und Unterstützung.

Gruss lillimann


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 08.02.2010 01:49
(@agent_zero)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

Das befürchte ich auch und hoffe einfach nur das der JA MA Stand hält.

Das sollte er. Wichtig für dich: Nach dem Termin beim JA fertigst du dir am besten ein Gedächtnisprotokoll an.

Du schreibst Stichpunkthaltig die Eckdaten und den Gesprächsinhalt nieder und schickst dies den beteiligten Personen vom
JA. Per Mail oder Post, wie du möchtest.

Zum ersten Wissen die dann, dass du "genau" aufgepasst hast und wenn etwas nicht klar ist, bzw. hast du dann mehr oder
weniger einen Nachweis, über den Gesprächsinhalt dieses Termines.

Dann kannst du im Nachhinein, falls etwas nicht passen sollte, dem JA Mitarbeiter auf die Füße treten.

Gruss
Agent


Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25

AntwortZitat
Geschrieben : 08.02.2010 10:19
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo,

nach meinem heutigen Gespräch mit dem JA ich folgendes an meine Ra geschrieben. Nun weiss auch ich wie der Hase beim Ja läuft.
Ich bin immer noch geschockt was heute passiert ist....

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Sehr geehrte Frau RA,

wie mit Ihrer Kollegin soeben vereinbart schildere ich Ihnen das Gespräch vom 25.02.2010 mit Herrn X vom Jugendamt XXstraße 1 in Xy Stadt.

Da ich seit meiner Bitte um Vermittlung am 05.02.2010 von Herrn JA bisher keine Rückmeldung erhalten hatte, habe ich gestern auf den AB des JA, mit der Bitte um Rückruf gesprochen. Herr JA rief dann heute zurück und teilte mir mit, dass er bereits am 15.02.2010 die Kindsmutter Frau Exe telefonisch kontaktiert hatte. Jedoch sei er bisher nicht dazu gekommen mich darüber zu informieren. Er sagte mir sofort, dass die Kindsmutter eine Ausweitung des Umgangs bzw. eine Übernachtung von Sohn bei mir ablehne. Dies würde für sie erst ab dem Schulalter, also ab seinem 6. Lebensjahr in Frage kommen.

Frau Exe sei der Meinung das Sohn sehr sensibel sei und auch oft weine und eine so lange Trennung von Sohn könne sie nicht verantworten. Desweiteren würde ich Frau Exe ständig beleidigen und sms schreiben. Auf meine Frage hin ob er Frau Exe ein Gespräch zu Dritt angeboten hat, entgegnete Herr JA mit Nein, da er der Ansicht ist dass die Kindsmutter dazu nicht bereit ist. Auf meine Versuche im zu erklären, dass Sohn gerne bei mir ist und die Umgänge problemlos wurde nicht weiter eingegangen. Herr JA sagte sogar zu mir, Sohn könnte auch aus reiner Loyalität zu mir sagen, er wolle noch bleiben, aber in Wirklichkeit zur Mutter wollen. Die Wahrheit könne nur ein Psychologe heraus finden. Das die Kindsmutter keinerlei
Interesse und keinen Einblick in die Umgänge hatte interessierte ihn nicht.

Herr Kemper stellte weiterhin fest dass die Kindsmutter einen Hass aus welchen Gründen auch immer auf mich hat und ich solle aufhören dies ändern zu wollen. Ich sagte ihm, dass es aber nicht gut für Sohn ist wenn die Kindsmutter diesen Hass auf den Kleinen überträgt und ihm durch Ihre Haltung negativ gegen mich beeinflusst. Herr JA sagte das ist normal und ich könne die KM schließlich nicht zwingen ihre Haltung zu andern. Als ich sagte , dass die Auffälligkeiten bei Sohn immer schlimmer werden, entgegnete er mir, dass es dann wohl besser wäre die Umgänge ganz aus zu setzen. So könne Sohn in Ruhe bei seiner Mutter Leben. Ich bat ihn daraufhin  mir doch bitte zu helfen, Sohn einen Beschwerde freien Umgang
mit mir als seinen Vater zu ermöglichen. 

Irgendwann sagte Herr JA dann, dass er weder mir noch der KM glauben würde sondern völlig neutral sei. Er habe zwar in unserem ersten Gespräch eine Ausweitung des Umgangs mit Übernachtung befürwortet, doch nun könne das nur noch ein Richter entscheiden.

Letztendlich sagte Herr JA dass ich selbst entscheiden muss ob ich vor Gericht gehen möchte. Er wird dann nur sagen, dass die bisherigen Umgänge gut gelaufen sind.

Wir einigten uns darauf, so sehe ich das zumindest, dass eine Vermittlung durch das JA nun gescheitert ist und ich mir nun überlegen könne ob ich tatsächlich vor Gericht gehen wolle.

Herr JA verabschiedete sich dann mit einem abfälligen, ja tschüss und einen schönen Tag noch, von mir.

Ich bin total geschockt von diesem Gespräch und Bitte Sie mir zu sagen, was nun zu tun ist.

Mit freundlichem Gruss
lillimann

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Ich hoffe ich habe heute keinen Fehler gemacht ??

Gruss lillimann  ;( 


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.02.2010 15:26




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