Hallo Leute,
eigentlich dachte ich, dass ich nichts unternehmen muss, da ich mit der Frau eigentlich noch zusammen bin.
Sie hat noch zwei weitere Kinder und wir wohnen nicht zusammen.
Ich habe auch zwei weitere Kinder, die z.Z im Einvernehmen mit meiner Ex-Frau bei mir wohnen, da Sie sich gerade von meinem Nachfolger trennen will.
Jetzt ist es so, das ich unsewr gemeinsames Kind erst dreimal auf den Am nehmen "durfte" und es weiter drei mal im Kinderwagen "sehen" durfte.
Ich möchte mehr "richtigen" Umgang mit dem Kind und auch meinen Jungs die Möglichkei geben Ihren Bruder zu sehen.
Sie sagte bis jetzt immer, sie muss sich auf die neue Situation einstellen und dass würde alles noch kommen.
Auch gibt es immer wieder Schwierigkeiten wegen dem Unterhalt, da Sie das, was Ihr als Betreunugsunterhalt zustehen würde, dem Kind anrechnen lassen möchte. Ich bin der Meinung das dies nicht geht, denn wenn Sie auf Betreunugsunterhalt verzichtet, müsste es auf alle drei Kinder verteilt werden. Wie das jetzt aussieht, wo beide bei mir wohnen, weiss ich nicht. Kann auch noch nicht abschätzen wie lange das sein wird.
Ich befürchte, dass ich dem Kind entfremde werde und die Mutter später sagen würde, es bestehen keine sozialen Kontakte, wenn es weiterhin keinen Umgang gibt. Sie sagt, ich könne den Kleinen "sehen, wenn sie es zeitlich schafft, wenn nicht, dann sehe ich den Kleinen halt nicht.
Ich möchte den Umang und zwar richtig, nicht nur sehen. Auch Argumente, dass ich mich um den Kleinen kümmern könnte un d sie dann mehr Zeit für Ihre beiden Großen hätte ziehen nicht Es wäre zu eng bei Ihr in der Wohnung.
Auf den Vorschlag, dass ich den Kleinen für zwei drei Stunden mitnehme, reagiert sie nur drauf, dass sie mir das Kind nicht allein geben würde, da er ein Säugling ist (Sie stillt nicht). Ich bekomme das Kind nicht- fertig aus.
Soll ich zum JA gehen und eine Umgangsregelung einfordern?
Habe auch schon eine "private" Umgangsvereinbarung vorbereitet, könnte ich jemanden mal zukommen lassen, oder Ihr gebt mir was.
Ich fürchte, dass die Beziehung scheitern wird, da sie immer ihren Kopf durchsetzen möchte. Können dass alles noch die Hormone sein???
Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
Danke für Eure Antworten
Gruß
Michael
Auch gibt es immer wieder Schwierigkeiten wegen dem Unterhalt, da Sie das, was Ihr als Betreunugsunterhalt zustehen würde, dem Kind anrechnen lassen möchte. Ich bin der Meinung das dies nicht geht, denn wenn Sie auf Betreunugsunterhalt verzichtet, müsste es auf alle drei Kinder verteilt werden.
???
Wenn sie auf BU verzichten will ok aber das nichts mit dem KU zu tun.
Der KU wird zuerst für alle Kinder errechnet und vom Rest bekommt sie BU. Normalerweise.
Wenn sie auf BU verzichtet ändert sich nichts für die Kinder.
Aber wo ist das Problem?
Was will sie erreichen?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Wo das Problem bei Ihr ist, weiss ich nicht genau.
Denke es ist Angst vor der Zukunft.
Sie hatte bisher Unterhalt von Ihrem Ex-Mann bekommen, der geht gerade auf die Barikaden,
kann Ihn sogar verstehen, da Sie Ihm unterschlagen hatte, dass Sie arbeiten gegangen ist.
Für mich ist im Moment nur wichtig, das ich regelmäsig Umgang mit dem Kleinen bekomme,
und nicht darum betteln muss.Ist eh schon sehr komisch, da wir ja zusammen sind,
auch wenn ich weder Sie noch den Kleinen sehe.
Servus Michael!
Du schreibst nix über das Alter des gemeinsamen Kindes ... daher erst mal die "Regel" je kleiner das Kind, desto häufiger aber kürzer der Umgang, je älter, desto seltener aber länger (z.B. Wochenende mit Übernachtung).
Mach erst mal einen Umgangsplan als Diskussionsgrundlage und lege ihr diesen vor.
Werdet ihr Euch nicht einig, wird Dein nächster Schritt der Weg zum JA sein. Dort bittest um ein Beratungs-/Mediationsgespräch.
Hilft das auch nix, bleibt Dir nur der Weg der Klage auf Umgang. Umgang ist ein Recht des Kindes und BEIDE Elternteile haben die Pflicht, diesen zu ermöglichen/fördern
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Danke für Deine Antwort Marco,
der kleine wird morgen vier Wochen alt.
Wie häufig und lang wäre es dann denn?
Gruß
Michael
PS. Fürchte, dass ich wenn ich den Weg über JA und/oder Gericht gehe, dass die Beziehung dann ganz scheitert.
Wenn ich es nicht mache, fürchte ich, dass Sie irgendwann sagt, ich hätte ja keine soziale Bindung zu dem Kleinen.
Hallo Michael!
Hach je, da schlummern jetzt zwei Herzen in meiner Brust. Ich versuche Dir die jetzt mal zu beschreiben.
Das erste Herz sagt ganz klar: Ihr seid beide Eltern, Dir steht Umgang mit dem Baby zu, Du hast Kinder, bist erfahrener Vater, kannst Dich verantwortungsvoll selber kümmern. Es spricht nichts dagegen, ganz klar. (gemeinsames SR Fehlanzeige, richtig??)
Die zweite Seite will ich Dir aus "meiner Sicht" erklären, wie ich sie frisch nach der Geburt empfunden habe.
Zunächst mal habe ich zu diesem Zeitpunkt mit meinem Mann eine schöne Beziehung gehabt und ich wäre im Traum nicht darauf gekommen, ihm vorzuschreiben, wie oft und wann er unseren Sohn halten durfte oder baden, oder wickeln. Füttern ging natürlich nicht, weil ich damals gestillt habe. Aber ansonsten ist er auch oft spazieren gefahren mit ihm, damit ich mal schlafen konnte oder so.
Was ICH gar nicht konnte war, den Kleinen Menschen zu geben, mit denen ich persönlich im Clinch war. Also zB meine Schwiegermutter. Da hätte ich brechen können, wenn die unseren Zwerg bloß angesehen hat und ich hatte ihn, wenn er in der Nähe war auch meist in der Bauchtrage oder er tat mir den Gefallen und schlief gerade ein. Ja, das gebe ich offen zu, ich habe alles getan um zu verhindern, dass diese Frau ihre Griffel an "mein" Kind gelegt hat (und mein Mann auch, muss ich dazu sagen.) Ich nehme das als Beispiel, weil ich damit sagen will, dass Konflikte scheinbar dazu führen, dass Mütter (und Väter, hab ich ja an meinem Mann gesehen), sich wie die Glucken auf ihr Kind setzen, wenn die Person, mit der Konflikte bestehen, sich ihren Nachkömmlingen nähern. Meinem Mann, meinen Eltern, Tante, Freundinnen, Großtante, auch den Großeltern meines Mannes und Freunden habe ich den Zwerg ohne zu zögern und stolz in den Arm gegeben, da war keine Angst, kein Neid, keine Eifersucht. Das lag einfach darin, dass ich nicht in der Lage war (und bin und sein werde) diese "Störung" zwischen mir und Schwiegereltern jemals losgelöst von unserem Kind zu sehen.
Von daher würde ICH aus meiner persönlichen Erfahrung mal behaupten, dass auch zwischen Dir und Freundin irgendwo eine "Störung" ist. Dazu kommt die eher ungewöhnliche Situation mit den getrennten Haushalten. Das Kind hält sich bei ihr auf, ist natürlich 100% abhängig von ihr und sie ist noch 100% in dieser "wir sind eins" Phase. Ich weiß, dass Männer das oft nicht nachvollziehen können, aber gerade in den ersten Wochen und Monaten SIND Mutter und Kind oft eine Symbiose. Da müssen Mütter wirklich erst lernen loszulassen. So wie ich denke, dass man das ein Stück weit tolerieren muss, muss aber auch dieser Toleranz eine Grenze gesetzt werden, sprich gerade wenn sie nicht stillt, solltest Du eben füttern, wickeln, usw. eben alles tun, was getan werden muss.
Was die Großen angeht, würde ich diese vorerst zB mit zum Baby nehmen und nicht umgekehrt. Was mir und meinem Mann auch zB ein Graus war und wo wir sofort eingeschritten sind war, wenn wir den Kleinen irgendwem auf den Arm gegeben haben und der sollte dann so von Arm zu Arm gereicht werden. Das ist ein Baby, kein Wanderpokal.
Ich glaube, viele Eltern und Mütter wahrscheinlich noch ein bißchen mehr ertragen gerade in der ersten Zeit nicht, wenn andere Menschen an ihrer "Leibesfrucht" rumspielen. Aber wie gesagt, das ist m. E. ein Lernprozess, der gegangen werden muss.
Auch die Sache mit dem Unterhalt, dass sie zugunsten des Babys verzichten will zeigt, dass sie auf diesem "alles nur fürs Kind"-Trip ist, sie will nur das Allerallerbeste und merkt nicht, dass sie dabei übers Ziel hinausschießt.
Ach so noch eine "technische" Sache. Meine Hebamme meinte damals (und mein Frauenarzt hats bestätigt), bis sich der Hormonhaushalt einer Frau nach einer Entbindung einpendelt (so auf Normalzustand) kann gut und gern 9-12 Monate dauern...
Also mein Rat wäre:
1. Konflikte zwischen euch aus dem Weg räumen
2. Anwesenheitszeit erhöhen und dann sanft aber bestimmt "kümmern" einfordern
3. wenn 1 und 2 erledigt ist, das Territorium ausweiten und
4. nicht ganz die seelischen, hormonellen Faktoren aus den Augen verlieren.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Michael,
eine Frage noch: WIESO redest Du über "Umgangsregelung", wenn ihr eigentlich ein Paar seid? Also ich meine, selbst wenn ihr trotz gemeinsamem Kind getrennt wohnt, gehe ich doch davon aus, dass Du Zeit bei ihr und mit ihr verbringst und dann natürlich auch mit dem Baby.
Umgangsregelung und Unterhaltsregelung klingt für mich nicht nach "Beziehung" (was widerum meine "Konflikttheorie" stärkt).
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Das ist doch das Problem,
sie möchte alles allein machen, schliesst mcih völlig aus.
Ich sehe weder Sie noch das Kind.
Ich wäre gern bei Ihr, würde Sie unterstützen, darf es aber nicht.
Ich frage mich auch, warum sie mich ausschliesst, sie begründet es immer mit der kleinen Wohnung.
Mir fehlen beide, Kind und Mutter.
Habe das Gefühl, dass Sie mich aus allen raushält, den einzigen regelmäsigen Kontakt haben wir per Telefon,
im Moment ist es eine telefonische Beziehung.
Mich macht Ihr verhalten fertig, war auch in der Schwangerschaft schon immer schwierig,
habe immer zu Ihr gestanden und hab auch alles auf die Hormone geschoben.
Es geht ganz schön an die Substanz, wenn man beide Menschen die man liebt,
nicht sehen darf.
Gruß
Michael
Naja die Ausrede mit der Wohnung ist ja nun dusselig, sorry.
Will sie denn die Beziehung noch? Woran hakt es beim Thema zusammenziehen?
Ich bin ja nun auch mit meinem "Großen" allein. Bei der Vorstellung noch ein Kind zu kriegen, käme mir das aber auch nur in den Sinn, wenn ich mit dem Vater des Kindes zusammen sein würde, auch zusammen leben. So ein Zwerg ist ja nicht nur "Vergnügen" sondern auch viel Arbeit und beides würde ich schon gerne mit einem Partner teilen.
Auch die Geschichte mit der Arbeit, die sie dem Ex verheimlicht hat, kommt mir spanisch vor. Kann es sein, dass Du was das Baby angehst "Mittel zum Zweck" war und sie Dich langsam rauskicken will? Hast Du eigentlich SR?
Klingt alles gar nicht gut.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Neijn, ich habe kein SR, wollte sie nicht.
Auch mit dem zusammen ziehen ist Ihre Entscheidung.
Komme mir auch oft vor, als wäre ich nur der Samenspender 😡
Das wir nicht zusammen ziehen begründet sie mit den Kindern auf beiden Seiten. Sie kann sich nicht um meine kümmern.
Mittlerweile, denke ich, dass es gut ist, dass wir diesen Schritt nicht gemacht haben.
Habe die Befürchtung, dass ich die Freundin verliere und den kleinen auch, wenn ich nicht aufpasse.
Scheiss Situation, egal was ich mache, werde so oder so was verlieren.
Gruß
Michael
habe manchmal den Eindruck, sie hält die Beziehung aufrecht, bis ich was unterschreibe, was in Ihrem Sinne ist und dann werde ich abgeschoben.
habe manchmal den Eindruck, sie hält die Beziehung aufrecht, bis ich was unterschreibe, was in Ihrem Sinne ist und dann werde ich abgeschoben.
Entschuldige Michael,
aber welche Beziehung? Auch wenn es jetzt sehr hart klingt, so von außen betrachtet hast du keine. Ihr habt ein gemeinsames Kind, ok. Sie verweigert dir das GSR, ihr lebt nicht zusammen, du darfst sie nicht sehen. Hormone hin oder her, wenn es eine Beziehung gäbe, auch wenn sie in verschiedenen Wohnungen gelebt wird, dann verweigert man weder den Kontakt zum Kind noch den Kontakt zueinander.
Einige Fragen. hast du die Vaterschaftanerkennung schon unterschrieben? Hast du KU titulieren lassen? Was könnte sie denn sonst noch für Unterschriften erwarten? Für diese 2 braucht sie weder irgendwan aufrecht erhalten, noch auf gut Wetter zu machen.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Die Vaterschaftsannerkennung habe ich am Montag unterschrieben. Wegen Unterhalt noch nichts. Ich funktioniere ja nicht so wie Sie es will, weil ich mich andie Vorgaben der DT halten möchte. GSR haben wir nicht, wollte sie nicht - Begründung: sie will alle Ihrer Kinder gleich halten-
Schön zu hören, das ich nicht nur allein das Gefühl habe, dass es keine Beziehung mehr ist.
Habe schon lange das Gefühl, das es keine mehr ist.
Wollte am Montag beim Unterschreiben der Vaterschaftsanerkennung auch gleich den Unterhalt regeln lassen, aber Sie wollte das nicht.
Bei meiner Ex-Frau war das alles einfacher, wir haben uns getrennt und die Kinder rausgehalten,
nie Ärger wegen Sorgerecht, Unterhalt usw.
Muss jetzt kurz Einkaufen, bis später
Michael
Wollte am Montag beim Unterschreiben der Vaterschaftsanerkennung auch gleich den Unterhalt regeln lassen, aber Sie wollte das nicht.
Michael
Hallo Michael, ob sie will oder nicht spielt doch da keine Rolle. Anders als beider Vaterschaftanerkennung muß sie da nicht zustimmen. Wieviel wolltest du denn titulieren lassen? Da du ja 3 Kindern gegenüber unterhaltspflichtig bist, würde ich mir das mal in etwa ausrechnen (hier können dir einige helfen, aberstelle so ne Anfrage dann im Bereicht Unterhalt). Geh zum JA, sage du möchtest das titulieren lassen. Das dürfen sie nicht verweigern. Dann darauf achten das der Titel auf das 18. Lebensjahr begrenzt ist. Das Kind hat ein Recht auf einen Titel. Sollte sie dann mehr Geld wollen würde nur die Differenz einklagbar sein, was evtl. Gerichgtskosten senkt. Auch wenn mich jetzt ander schlagen :wink:, wenn du zahlen willst würde ich so vorgehen. Das zeigt auch das du ernsthaft an dem Kind interessiert bist.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Natürlich bin ich ernsthaft an dem Kind interessiert.
Und natürlich werde ich auch für das Kind zahlen.
Werde am Montag versuchen einen Termin zu vereinbaren.
Was meine sogenannte "Beziehung" angeht,
denke ich, dass Sie möchte, dass ich die Beziehung beende,dann kann Sie wieder auf die bösen Väter schimpfen,
die Sie mit dem Kind allein sitzen lassen. Das sieht doch überall, auch vor Ihrer Familie viel besser aus.
Gründe genug hatte sie mir schon gegeben.
Das es eigentlich keine Beziehung mehr ist, weiss ich auch schon, auch wenn es mich traurig macht.
Schade für den Kleinen, hatte Anfangs echt das Gefühl gehabt, endlich ne tolle Frau kennengelernt zu haben.
Sie wuste, das ich Kinder habe, das ich dadurch nicht so flüssig bin. Deshalb verstehe ich auch nicht,
das ich nur "Mittel zum Zweck" war/bin, da hätte Sie sich wahrlich finanziell bessere aussuchen können.
Deinen Tip wegen KU werde ich mal annehmen und gleich einen Beitrag schreiben.
LG
Michael
Moin Michael,
Was meine sogenannte "Beziehung" angeht,
denke ich, dass Sie möchte, dass ich die Beziehung beende,dann kann Sie wieder auf die bösen Väter schimpfen,
die Sie mit dem Kind allein sitzen lassen.
In der Tat ist die Frage, wodurch sich die Beziehung definiert: Durch das Zusammenwohnen, durch das Teilen eines Bettes, durch verbale Erklärung?
An dieser Stelle - und ohne Böswilligkeit - allerdings auch eine Frage, die wir hier "der Vollständigkeit halber" recht häufig stellen, vor allem bei "wackeligen Rahmenbedingungen": Woher rührt Deine Gewissheit, der Vater dieses Kindes zu sein? Gab es einen Vaterschaftstest oder glaubst Du das einfach? Falls Letzteres der Fall ist, stünde vor der Unterschrift unter einen Unterhaltstitel evtl. noch ein dieser Schritt. Nicht vergessen: Einen VS-Test kann man am als Mutter am besten dadurch verhindern, dass man ein Kind nicht "aushändigt" oder zumindest keine Sekunde aus den Augen lässt. Damit bekäme das, was Dir als "Durchdrehen" erscheint, eine ganz logische Erklärung.
"Die Hormone" solltest Du als Begründung für das Verhalten Deiner LG (?) jedenfalls nicht zu hochstellen; eine Schwangerschaft und auch die postnatale Phase sind keine Zustände, die das Denken oder die komplette Sozialisation eines Menschen ausschalten. Man kann auch als Mann nicht herumlaufen, reihenweise Frauen vergewaltigen und schulterzuckend erklären "Sind halt die Hormone".
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo Martin,
Gedanken habe ich mir darüber auch schon gemacht, denke aber das Sie unbegründet sind, da zum Zeitpunkt der Empfängnis alles in bester Ordnung war, wir waren fast immer zusammen, Tag und Nacht. Wenn ich den kleinen sehe, meine ich oft, ich sehe einen meiner beiden anderen im Babyalter, ich weiss, das ist auch keine Gewissheit.
Das solche Gedanken kommen, nimm ich Dir nicht übel, würde ich von aussen gesehen auch so sehen.
Probleme habe ich mit Ihr, kurz nachdem sie Schwanger wurde, vorher war alles ok. Deshalb dachte ich ja auch an die Hormone.
Gruß
Michael
Moin Michael!
Das ist alles ziemlich arrogant und unsozial von Deiner Freundin und das solltest Du nicht auf Dir sitzen lassen. Speziell wegen dem Lütten.
Der angemessene Umgang mit Dir ist ein Grundrecht des Kurzen § 1684 BGB. Völlig egal ob verheiratet oder nicht, auch das SR spielt dabei keine Rolle. Sie bricht geltendes Recht. Es ist nicht rechtens, wenn Du da raus gehalten wirst. Dementsprechend "forsch" solltest Du ihr gegenüber auftreten.
Entweder sie trifft jetzt mit Dir eine annehmbare UR oder Du suchst Hilfe beim JA. Das solltest Du ihr so mitteilen und ihr ein Ultimatum von wenigen Tagen stellen.
Greetz,
Milan
Wo das Problem bei Ihr ist, weiss ich nicht genau.
Denke es ist Angst vor der Zukunft.
Sie hatte bisher Unterhalt von Ihrem Ex-Mann bekommen, der geht gerade auf die Barikaden,
kann Ihn sogar verstehen, da Sie Ihm unterschlagen hatte, dass Sie arbeiten gegangen ist.
Für mich ist im Moment nur wichtig, das ich regelmäsig Umgang mit dem Kleinen bekomme,
und nicht darum betteln muss.Ist eh schon sehr komisch, da wir ja zusammen sind,
auch wenn ich weder Sie noch den Kleinen sehe.
Hallo Michael,
ich vermute mal stark, dass da die Antwort liegt. Wenn sie bei dir auf Unterhalt verzichten möchte (vermutlich wohlweislich, dass sie sowieso leer ausgeht), wird sie eingerechnet haben, dass sie den Unterhalt von ihrem Ex bekommt. Es scheint ihr gerade klar zu werden, dass sie den Unterhalt verwirkt (hat). Ich vermute mal, dass sie jetzt alles dran setzt, eine Beziehung mit dir abstreiten zu können. Dass sie ihrem Ex die Stelle verschwiegen hat, um weiter kassieren zu können, sagt ja schon einiges.
Ihr "Ich brauche Zeit" würde ich dahingehend interpretieren, dass sie damit meint, bis sie geklärt hat, dass ihr Ex weiter Unterhalt an sie zahlen muss.
Dass sie damit sowieso vor die Wand laufen muss, hat sie scheinbar noch nicht kapiert.
Aber das zeigt dir klar, wen du da vor dir hast. Sei froh, dass ihr nicht unter einem Dach lebt.
Wie ist denn der Kontakt des Exens zu seinen Kindern?
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
