Hallo zusammen,
leider gibt es zwischen der KM und mir etwas Stress was die Aufteilung der Ferien betrifft. Kurz zum Hintergrund:
Sohn (13) lebt bei mir, GSR vorhanden, vor ca. 12 Jahren eine Umgangsvereinbarung beim JA getroffen die besagt, dass die Ferien hälftig aufgeteilt werden müssen (Sohni lebte damals noch bei der KM).
Das Problem ist nun, dass die KM mir vor ca. drei Wochen einen Zettel in die Hand drückte, auf dem sie die Zeiten vermerkte zu denen unser Sohn in den Ferien bei ihr sein soll. In einer ruhigen Minute habe ich mir diese mal etwas genauer angesehen und musste feststellen, dass die KM sich über das komplette Jahr nur 18 Tage innerhalb der Ferien genommen hat. Dies bedeutet für mich, dass ich ca. 3/4 der Ferien irgendwie abdecken muss und die KM nur ca. 1/4. Zudem habe ich sehr große Probleme mit den mir praktisch aufdiktierten Zeiten, denn z.B. in den Sommerferien liegen diese so ungünstig, dass ich mir praktisch zur gleichen Zeit Urlaub nehmen muss. In den Weihnachtsferien möchte die KM unseren Sohn gar nicht nehmen und ich müsste mir daher 3 Wochen frei nehmen.
Ich habe die KM kurz hierzu angesprochen und musste mir dann anhören, dass sie dadurch dass sie nur Halbzeit arbeitet eben nicht mehr Urlaub bekommt. Hierzu muss man sagen, dass sie ihre Arbeitszeit so dermaßen dämlich aufgeteilt hat, dass dies sogar stimmt. Sie arbeitet an fünf Tagen in der Woche, aber immer nur 3-4 Stunden. Sinnvoller wäre es natürlich an drei Tagen 8 Stunden zu arbeiten, so dass man mit drei Urlaubstagen eine ganze Woche frei haben kann. Na ja, ihr Problem...
Mein Problem ist nun aber, dass ich a) nicht weiß, wie ich 3/4 der Ferien abdecken soll und b) kann ich die von ihr genannten Termine teilweise so nicht akzeptieren. Muss ich das überhaupt und sollte die KM sich nicht mit mir abstimmen wenn es um die Ferienregelung geht?
LG,
LD
Hallo,
das ist doch quatsch. Egal wie sie die Tage aufteilt, sie hat doch gleich viel Urlaub. Ob sie nun 5x3 Stunden arbeitet oder 3x5, sie hat dann entsprechend auch 3x5 oder 5x3 frei.
Abgesehen davon denke ich, dass du sie schwer verpflichten kannst, den kompletten Urlaub zum Betreuen zur Verfügung zu stellen. Gibt es Großeltern, Ferienfreizeiten?
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo LBM,
klar ist das irgendwie Quatsch, aber angeblich sieht ihre Chefin es so, dass die KM sich immer einen kompletten Urlaubstag nehmen muss, unabhängig davon wie wenig oder viele Stunden sie am Tag arbeitet. Beispiel: Sie arbeitet an fünf Tagen jeweils drei Stunden, also muss sie sich fünf komplette Urlaubstage nehmen, um eine Woche frei zu haben. Arbeitet sie an drei Tagen jeweils sechs Stunden, muss sie nur drei Urlaubstage investieren, um eine Woche frei zu haben, da sie an den anderen zwei Tagen in der Woche sowieso nicht arbeiten würde.
Verwandte die einspringen könnten, gibt es leider keine (sind entweder schon verstorben oder leben in der USA). Fereinfreizeit habe ich mir auch schon überlegt, weiß aber nicht, wie ich das auch noch finanziell stemmen soll. Es bleibt schon jetzt alles komplett an mir hängen, da die KM sich mit genau null Cent an den Kosten beteiligt. KU zahlt sie auch keinen.
LG,
LD
Hallo,
wenn sie beispielsweise bei einer 5 Tage-Arbeitswoche 30 Tage Urlaubsanspruch hat und arbeitet nur noch 3 Tage, dann reduziert sich der Urlaubsanspruch auch anteilig auf die Arbeitstage, d.h. sie hat dann auch nur 18 Tage Urlaubsanspruch.
Sophie
Der Mindesturlaubsanspruch beträgt 20 Tage. Mit der Rechnung der Chefin der KM bewegt sich diese auf ziemlich dünnem Eis ... oder die KM erzählt Dir einen vom Pferd ....
Fereinfreizeit habe ich mir auch schon überlegt, weiß aber nicht, wie ich das auch noch finanziell stemmen soll. Es bleibt schon jetzt alles komplett an mir hängen, da die KM sich mit genau null Cent an den Kosten beteiligt. KU zahlt sie auch keinen.
Noch eine KM die keinen KU bezahlt ... scheint irgendwie urus zu sein ... Das ist die Krux an unserem System, gibt es jemanden zum Melken, wird notfalls auch geschlachtet ... wenn keiner da ist, denn man ausnehmen kann, wird der entsprechende Elternteil sich selber überlassen. Dies gilt dann aber auch ausnahmslos und unabhängig wer der BET ist.
Lapidare Antwort der "Fachleute": Sie können ja ALG II beantragen ...
Ich bin gerade dabei dem ASD bei mir ordentlich auf die Füsse zu treten. Ich habe mit fachlicher Unterstützung einige Dinger vorbereitet, die ich vermutlich durchprozessieren muss, aber den Weg will ich gehen. Da sie nachweislich und schriftlich bei gemeldeten Kindesmisshandlungen nichts unternommen haben, müssen die jetzt leider einige Dinge bezahlen, die dem Kreis richtig teuer zu stehen kommen ...
Andere Möglichkeiten gibt es in diesem System nicht. Du muss soviel wie möglich beantragen, und um jeden Cent kämpfen und nur dann, wenn es Pleite ist und keiner mehr irgendwas bezahlen kann, dann wird vielleicht die Bereitschaft da sein, etwa vernünftiges zu gestalten, welches vielleicht auch den Namen ausgeglichen haben darf.
Also, ab zum ASD und Anträge abgeben ... Je mehr, desto besser.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo,
Ich verstehe das Problem nicht. Der Junge ist 13, die Mutter arbeitet 3-4 Stunden täglich. 4 Stunden kann ein Kind in diesem Alter alleine bleiben.
Ich sehe das Problem woanders. Soweit ich gehört habe, kann man den Umgangselternteil nicht zur hälftigen Ferienbetreuung heranziehen. Finde ich persönlich unfair, gemeinsames Sorgerecht, gemeinsame Verantwortung.
@MzB:
Grundsätzlich hast du schon recht, das man einen 13-jährigen Jungen für einige Stunden Arbeit alleine lassen kann. Aber es gibt eben auch Kinder bei denen das aus unterschiedlichen Gründen so nicht möglich ist.
Und auf den Sohn von LD trifft das derzeit erstmal so zu.
Gerade in der Verbindung KM-Sohn ist es auch meiner Sicht nicht möglich das das Kind während ihrer Arbeitszeit dort alleine ist.
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi,
Grundsätzlich hast du schon recht, das man einen 13-jährigen Jungen für einige Stunden Arbeit alleine lassen kann. Aber es gibt eben auch Kinder bei denen das aus unterschiedlichen Gründen so nicht möglich ist.
Und auf den Sohn von LD trifft das derzeit erstmal so zu
So ist es leider aktuell, aber das ist ein anderes Thema.
@Kasper: ASD = Allgemeiner sozialer Dienst???
Und ja, dass das Sytem komplett krank ist, habe ich auch schon sehr intensiv zu spüren bekommen. Für irgendwelche staatliche Leistungen verdiene ich als Selbstständiger leider zu gut, aber trotzdem wird es bei uns manchmal knapp. Wir leben aber nicht schlecht und ich möchte auch absolut nicht jammern, nur geht mir das von JA usw. geduldete Verhalten der KM ziemlich gegen den Strich. Man muss sich mal überlegen, dass die KM nur halbtags arbeitet (dann auch noch für den Mindestlohn), natürlich keinen KU zahlt und sich auch sonst an rein gar nichts beteiligt und mir, der gezwungen ist mehr als Vollzeit zu arbeiten, um überhaupt mit unserem Sohn um die Runden zu kommen, einfach irgendwelche Ferientermine vorschreibt. Das kann doch wirklich nicht sein :knockout:
LG,
LD
hi,
die Kröte müssen wir BET wohl schlucken, vor allem, wenn dich UET nicht gleichwertig in der Verantwortung sieht.
Ich hab 2 Kindergartenkinder, bekomme keinen Unterhalt, arbeite annähernd Vollzeit und KV fühlt sich für Umgang psychisch nicht in der Lage.
Bekomme auch staatlichen Leistungen.
Da kann man nur immer wieder versuchen sich darauf zu besinnen, dass Leben nicht Geld bedeutet sondern Familie, Freunde und das Glück, die eigenen Kinder beim Heranwachsen zubegleiten.
Und dass ein UET, der sich wenig bis gar nicht einbringt zwar alle Verantwortung auf uns abwälzen kann aber tausende schöne Momente verpasst.
Kopf hoch, ich glaube, wir haben trotz alledem das bessere Los.
Wasserfee
nicht mein Zoo
nicht meine Affen
äh, bekomme KEINE staatlichen Leistungen....bleede Funkmaus, depperte :phantom: :phantom:
Wasserfee
nicht mein Zoo
nicht meine Affen
Moin LD.
Ich denke auch, dass Du - auch wenn die Argumentation der KM bzgl ihrer urlaubsregelung nicht schlüssig ist - sie nicht zwingen kannst, das Kind hälftig in den Ferien zu betreuen. Ja, das sollte selbstverständlich sein. Aber auch ja, wenn UET nicht will, dann will es nicht... :knockout:
Einzig eine Absprache, wer wann die Betreuung in den Ferien nimmt sollte möglich sein. Also gerade wenn sie nur ausgewählte Teile der Ferien abdecken möchte, dann sollte es eigentl selbstverständlich sein, dass Du das Erstzugriffsrecht hast. Allerdings: Was ist bei der KM schon selbstverständlich?! Und Du (und das Kind) laufen dann die Gefahr, dass KM gar nicht mehr will.... :Knockout:
Ich würde versuchen, ihr im guten zu erläutern, dass sie entweder die Urlaubsregelung ihres Arbeitgebers nicht verstanden hat oder von diesem übers Ohr gehauen wird. solltest Du über diesen Weg allerdings nicht mehr Urlaubsumgang bei ihr durchsetzen können, dann kümmere Dich um die Organisation der Ferienzeiten in Deiner Verantwortung. Einen Kampf an dieser Stelle halte ich für nicht angemessen. KM ist so wie sie ist - Du wirst ihre Bockigkeit nicht ändern können ....
toto
Hi,
. Wir leben aber nicht schlecht und ich möchte auch absolut nicht jammern, nur geht mir das von JA usw. geduldete Verhalten der KM ziemlich gegen den Strich. Man muss sich mal überlegen, dass die KM nur halbtags arbeitet (dann auch noch für den Mindestlohn), natürlich keinen KU zahlt und sich auch sonst an rein gar nichts beteiligt und mir, der gezwungen ist mehr als Vollzeit zu arbeiten, um überhaupt mit unserem Sohn um die Runden zu kommen, einfach irgendwelche Ferientermine vorschreibt. Das kann doch wirklich nicht sein :knockout:LG,
LD
Hallo,
Entschuldigung, dass ich hier noch nach einigen Tagen reinkrätsche.
Das mit dem KU finde ich unerhört. Gibt es denn einen Titel oder eine Beistandschaft ?
Der Sohn hat ein Recht auf dieses Geld. Diese Baustelle lohnt es sich aufrechtzuerhalten.
VG,
Tsubame.
Hallo Tsubame,
kein Problem, dafür ist das Forum ja schließlich da 🙂
Es gibt noch keinen Titel, aber Anfang April habe ich einen Termin beim JA und dort werde ich einen fordern. Beistandschaft beim JA ist vorhanden, aber zumindest das für mich zuständige schont die Mütter und verkloppt gerne mal die Väter. Bedingt durch die Vergangenheit kenne ich ja beide Seiten und musste mich schon öfter krumm machen, um den KU zahlen zu können. Das verlangt von der KM aktuell aber leider absolut niemand.
Bzgl. des Urlaubs (und wegen anderen Themen) haben wir heute Nachmittag ein Gespräch mit einem Sozialarbeiter. Ein Fass werde ich bzgl. der Ferienaufteilung nicht aufmachen, aber leider leider muss ich der KM einen Strich durch ihre Urlaubspläne für den Sommer machen. Da sie es für unnötig hielt sich mit mir abzustimmen und ausnahmsweise mal nach meinen bzw. unseren Plänen zu fragen, kann ich ihre aufdiktierten Termine so nicht akzeptieren. Wir sind in meiner Firma einige Leute (viele davon haben auch Kinder) und auch als GF muss ich hier Rücksicht nehmen und planen. Meinen Urlaub müsste ich daher genau dann nehmen, wenn Sohnemann mit der KM auf einem ostdeutschen Campingplatz weilen soll. Das macht aber keinen Sinn, also entweder bucht sie um (wird sie nie im Leben machen) oder fährt ohne unseren Sohn. Der hat im übrigen sowieso absolut keine Lust auf einen weiteren Chaosurlaub mit seiner Mutter und verzichtet daher ausgenommen gerne.
LG,
LD
Hallo LucasDaddy,
Gut, dass Du Anfang April diesen Termin beim Jugendamt hast. Es gibt keinen Grund, dass die KM ihren finanziellen Pflichten nicht nachkommt.
Schön auch, dass Du wegen der Ferienaufteilung kein Fass aufmachst. Die KM solltest Du wegatmen, wo immer es geht. In Deinem Fall mit Eurer Historie würde ich einzig und allein auf mein Wohlbefinden und auf das von Sohni hinarbeiten. KM soll auf Euch Rücksicht nehmen und wenn Sie es nicht tut, dann ist es eben so. Sie ist in der Bringpflicht.
VG,
Tsubame
Hallo LucasDaddy,
auch wenn das nicht die Lösung ist, aber vielleicht gibt es bei euch eine Kirchengemeinde, die in den Ferien, Freizeiten für Kinder und Jugendliche anbietet. Wenn man Glück hat, kommt man da auch mit wenig Geld zu einem akzeptablen Urlaub für einen dreizahnjährigen. Alternativ bieten auch Jugendherbergen solche Sachen an.
Nur für den Fall, das die Urlaubsverteilung so bleibt, wie die KM das möchte.
Moin,
meine Vorahnung war mal wieder richtig, denn die KM hat mir gestern mitgeteilt, dass sie keinen Grund zur Änderung ihrer Pläne sieht und die Fereinregelung deshalb so bleibt wie sie sie haben will.
Nun gut, ich habe ja nichts anderes erwartet. Welche Folgen hat ihre Dickköpfigkeit nun? Zum einen wird sie ihren Campingurlaub ohne unseren Sohn verbringen müssen und zum anderen muss nun sie sich um eine Fereienfreizeit (danke für den Tip bzgl. der Kirche etc., werde ich weitergeben) für unseren Sohn kümmern und diese auch bezahlen.
Ob dies denn nun wirklich geschieht, wage ich zu bezweifeln.
Wie blöd muss man eigentlich sein, dass man sich regelmäßig selbst ins Knie schießt? Ein gesunder Egoismus ist ja absolut in Ordnung, aber das....
LG,
LD
Moin LD.
Nun gut, ich habe ja nichts anderes erwartet. Welche Folgen hat ihre Dickköpfigkeit nun? Zum einen wird sie ihren Campingurlaub ohne unseren Sohn verbringen müssen und zum anderen muss nun sie sich um eine Fereienfreizeit (danke für den Tip bzgl. der Kirche etc., werde ich weitergeben) für unseren Sohn kümmern und diese auch bezahlen.
Ich sehe es anders.
Wenn ihr Euch partout nicht ändern könnt/ wollt, dann bestimmt der BET (hier also Du) die Ferienaufteilung. Daraus folgt in der Tat, das - wenn Du Sohnemann nicht rausgibst wenn sie in ihren Camping-Urlaub fahren will - sie diesen Urlaub ohne das Kind wird verbringen müssen (und Du in dieser Zeit Deine Ferien mit dem Kind verbringst).
Wenn KM als UET dann allerdings in der übrigen Ferienzeit keinen Umgang/ keinen Urlaub mit dem Kind machen will (es also letztlich nicht abholt), dann wirst Du als BET Dich um die Betreuung (wenn Du sie nicht selbst darstellen kannst) kümmern müssen und auch die Kosten dafür tragen.
Das ist alles kein guter Zustand. 😡
Ihr müsst Euch einigen - ja, ich weiß, dazu gehören immer zwei. Ich erkenne derzeit aber eher keinen. 😡 Maximal nen halben 😉
Ich bleibe bei meinem oben bereits skizzierten Vorschlag zum weiteren Vorgehen:
solltest Du über diesen Weg allerdings nicht mehr Urlaubsumgang bei ihr durchsetzen können, dann kümmere Dich um die Organisation der Ferienzeiten in Deiner Verantwortung. Einen Kampf an dieser Stelle halte ich für nicht angemessen. KM ist so wie sie ist - Du wirst ihre Bockigkeit nicht ändern können ....
Wenn der UET nicht bereit ist zu kooperieren im Sinne des Kindes, dann wird man ihn nicht zwingen können - egal auf UET der KV od. die KM ist.
idR ist es im Sinne des Kindes Umgang mit dem UET zu ermöglichen. Und dafür müssen die BET sich dann manchmal etwas verbiegen.
gruß. toto
Hallo Toto,
danke für Deine Antwort, allerdings möchte ich bzgl. Deiner Aussage, dass wir uns hier nicht einigen möchten, kurz einhaken:
Die KM hat mir Mitte Januar einen Zettel, auf welchem ihre Ferientermine mit den Worten "Um den Rest musst Du Dich selber kümmern." übergeben und vorher null komma nichts mit mir abgesprochen. Zwei Wochen später habe ich bei einem gemeinsamen Termin das erste mal angesprochen, dass wir vorher über die Ferienaufteilung sprechen müssen. KM sah das nicht so. Mitte Februar habe ich dann per WhatsApp erneut um die Findung eines Kompromisses gebeten. Keine Reaktion. Das gleiche Spiel erneut per Nachricht am Montag und bis gestern keine Reaktion, dann aber die, dass sie nicht von ihren Terminen abweichen wird.
Was soll ich denn bitte noch machen???
Wenn die KM noch nicht einmal auch nur das geringste Interesse an einer für alle vertretbaren Einigung - und genau die möchte ich, denn mir geht es nicht darum, dass ich als BET mehr Rechte habe - hat, dann kann ich entweder den sicherlich nicht funktionierenden Versuch unternehmen, dass vier meiner Kollegen ihre eigenen Urlaubspläne komplett über Bord werfen, oder es gibt eben keine. Ist das dann Deiner Meinung nach mein Fehler? Ich hoffe doch nicht.
Und ja, Du hast natürlich Recht, dass es auch um den Umgang des Kindes mit dem UET geht, aber doch nicht um jeden Preis, oder? Zudem hat Sohnemann sowieso aktuell nicht die wirklich beste Meinung von der KM und schlicht keine Lust auf Camping im tiefsten Sachsen. Dazu schreibe ich in meinem SFF aber später mehr.
Würde die KM mir wenigstens ausnahmsweise mal zuhören, dann wüsste sie, dass die Lösung des Problems ganz einfach wäre: Sie müssten ihren Urlaub nur um 10 Tage nach vorne verschieben und alles wäre gut. Das sollte doch eigentlich machbar sein.
Noch kurz zu der Sache mit der Ferienfreizeit: In dem ersten gemeinsamen Gespräch war auch ihr Erziehungsbeistand dabei und er machte dort den Vorschlag, dass sie sich doch, wenn sie nicht kompromissbereit ist, bitte um die Organisation dieser kümmern soll, da ich nicht alleine fünf Wochen Sommerferien abdecken kann. Unüberlegt bejahte sie dies und sagte sogar die Kostenübernahme zu. Daher hat sie sich diese Verantwortung selber gewählt und sollte nun auch zu dieser stehen oder sich alternativ noch einmal überlegen, ob Kompromissbereitschaft an der einen oder anderen Stelle nicht doch sinnvoll wäre. Mit mir kann man reden.
LG,
LD
Hallo LucasDaddy,
Unüberlegt bejahte sie dies und sagte sogar die Kostenübernahme zu.
Für diese mündliche Zusage kannst du dir im Ernstfall genau NICHTS kaufen.
Stell dir vor, die KM wäre stationär im Krankenhaus, ausgewandert oder verstorben ... und plane die Betreuung eures Kindes genauso, wie es in einem solchen Fall schlichtweg nötig wäre. Zeig dich souverän und unbeeindruckt vom Gestänker der entsorgten KM und sorge einfach gut für euren Jungen und für dich. Gib ihr keine Macht über dein Verhältnis zu den Kollegen, zu deinen Vorgesetzten oder zu deinem Kind.
Mach dich bzw. euch bitte unabhängig von ihren Querschüssen. Zuerst innerlich und dann ganz real im Finden von Lösungen, die ohne sie funktionieren. Alles andere halte ich in eurer Situation für reine Vergeudung von Zeit, Lebensfreude und geistigen Ressourcen.
Wenn die KM dann ohne ihre gescheiterten Machtspielchen doch noch Interesse an gemeinsamer Zeit mit eurem Sohn hat - schön für den Jungen. Wenn nicht, dann nicht. Ändern werdet ihr beide das nicht können.
Die besten Wünsche von 🙂 Biggi
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
Moin,
ich kenne dies nur allzugut ... Bei meiner KM habe ich das Gefühl, dass sie Grundsätzlich immer das Gegenteil haben will, was ich vorschlage. Das läuft dann meistens so ab.
Ich frage die KM nach ihren Vorstellungen. Sie sagt dann das ich einen Vorschlag machen soll und ich (Idiot) setze mich hin und arbeitet etwas nach den Gegebenheiten aus, berücksichtige Termine, usw. Früher habe ich mich sogar hingesetzt und für das ganze Jahr Exceltabellen ausgearbeitet und alles haarklein ausgearbeitet. Dann sollte man wissen, dass die KM nicht arbeitet, also ziemlich frei in ihrer Zeiteinteilung ist, welches ich mit Beruf und Kindern nicht bin.
Naja, und dann kommt die Reaktion. Sie will genau, aber so ziemlich genau das Gegenteil von dem was ich vorgeschlagen habe.
Inzwischen ist es so, dass kaum bis gar keine Umgänge stattfinden, da die Kinder nicht mehr wollen.
Der Gipfel war (ich glaube es war 2014) zu den Sommerferien. Wir haben ab Januar/Februar über die Sommerferienregelung bei der Erziehungsberatung geredet. Sie kam mit keinem Vorschlag und es wurde vereinbart, dass sie bis März sich äußern sollte, wann sie Urlaub bekommen würde und wenn ncihts kommt ich die Zeiträume festlege und durchplane. Da hat sie noch halbtags gearbeitet.
Es kam wie es kommen musste, ich plante im April alles durch, teilte es ihr mit und das ging dann natürlich garnicht ... mit den (von ihr) aufgefallenen Terminen zog sich das ganze bis kurz vor den Sommerferien hin und eine Woche vor den Sommerferien gab es ein letztes Gespräch bei der Erziehungsberatung. Tenor von ihr, sie habe keine Zeit und kann sich nicht nach mir richten und Urlaub würde sie keinen bekommen.
Nur Stunden nach dem Gespräch sah ich sie an unserem Haus mit einer Freundin spazieren gehen, die ihr Kind schob ... für die eigenen Kinder hatte sie keine Zeit. Wie ich später erfuhr, ist sie zwei Wochen vor den Gesprächen und Sommerferien arbeitslos geworden, sie hatte also alle Zeit der Welt, aber da hätte sie ja meinem Vorschlag zustimmen müssen.
Das Ergebnis war, dass die Kinder garnicht zu ihr gingen ...
Aber interessiert hat es auch niemanden, und das trotz laufender Umgangsklage. Das war noch der größte Brüller. Sie fordert(e) viel und hielt nichts ein, und Schuld sind und waren immer die anderen, vorzugsweise natürlich ich.
Den Draht zu den Kindern hat sie langsam komplett verloren und im Grunde ist sie "Mutter" nur auf dem Papier ... aber daran sind natürlich auch andere Schuld, wieder vorzugsweise ich.
Plane alles für Dich durch und lass die Fenster für die KM nur soweit auf, dass Du diese Zeiträume zur Not auch alleine abdecken kannst. So habe ich es gemacht, war und ist nicht immer einfach, aber eine Wahl hat man nicht. Mehr noch, Du musst so verfahren, da Du in zwiemliche Schwierigkeiten kommst, wenn sie plötzlich einfach "nö" sagt und Du dann da stehst ....
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
