Ex hetzt Kinder geg...
 
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Ex hetzt Kinder gegen Vater auf

 
(@dadwithouthope)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

meine Geschichte kennt ihr ja zum grössten Teil.

ich schreib jetzt nur einen neuen Thread, damit er nicht untergeht bei meinen vielen anderen Problemen.

Mein Problem ist eines, dass sicher viele von euch kennen und auch haben. Aber vielleicht gibt es ja eine Lösung oder Hilfe.

Meine Ex hetzt !! Und wie !! Was unter der Woche dort passiert wissen wir ja nicht.

Aber J. war nun dieses Wochenende wieder dort und sie hat erzählt, dass die Mama wieder nur gegen den Papa geschimpft hat.

Sie hat zu den Kindern gesagt, der Papa solle endlich aufhören sich um " Ihre " Kinder zu kümmern und sich einzumischen. Er solle sich lieber um seine " neue " Familie kümmern. Denn er habe ja schliesslich jetzt neue Kinder, und brauche seine nicht mehr.

Mit ihren Freundinnen ( ZJ ) würde sie den ganzen Tag nur gegen den Papa reden, dass er blöd sei und dass er ein Egoist sei .

und eben viele solche Sachen.

Sie hat sogar gesagt, dass der Papa schuld sei, dass G. krank sei, weil er ihr beim Besuchswochenende zuviel Medizin gegeben habe. Dabei bin ich der jenige, der ständig meckert, weil sie die Kinder mit Antibiotikum vollstopft.

Was gibt es für Möglichkeiten, dass ich dagegen etwas unternehme ? wenn ich zu ihr sage, sie soll dass unterlassen, dann streitet sie es ab und macht dann munter weiter.

gibt es die Möglichkeit zu irgendjemand zu gehen und J. erzählt dort, dass ständig gehetzt wird. denn wenn wir das beim JA vorbringen, dann glaubt uns ja doch wieder keiner.

Sogar die Religion wird nun benutzt um gegen mich zu hetzen. Doch darüber in meinem anderen Thread " Religionswahl".


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 13.04.2008 23:51
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

auch bei mir ist es so, dass ich an zahlreichen Dingen schuld bin. Ich bin inzwischen dazu über gegangen, nicht mehr hin zu hören. Die Argumente der KM sind mir diplomatisch formuliert einfach zu blöd.

Den Kindern gegenüber trainiere ich zur Zeit das "gelassen bleiben". Das gelingt mir leider nicht immer - aber ich mache Fortschritte dabei.

Gut getan hat mir bisher der Erfahrungsaustausch mit anderen KV.

Lass die KM quaken. Und gehe mit den Kindern in guter Stimmung ein Eis essen. Denn das ist es was die KM erreichen will: Das Du dein Eis nicht mehr entspannt mit deinen Kindern geniessen kannst. Und sprich dabei mit den Kindern über Themen die "quakfrei" sind.


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 14.04.2008 00:10
(@babbedeckel)
Registriert

Hi,

leider "normal" bei -manchen- EXen ...  😡
Wie hamburg2000 schreibt, laß EXelchen quäken ... das kann sie wahrscheinlich am Besten.
Schreibe der KM mal einen "lieben" Brief...ausführlich...und mit den 20 Wünschen von Trennungskindern.
Gehe nicht großartig, uaf das gequäke ein, vlt. nur indirekt  😉
Ich weiß nun nicht, wie alt deine Kinder sind, aber die werden merken, und bei einem gewissen "Standing" auch es der KM zeigen,
daß sie sowas nicht hören wollen, bzw. sogar mit der KM diskutieren.


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 14.04.2008 10:47
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Dadwithaouthope!
Ergänzend zu babbedeckel:
Du wirst KM´s Geblubber nicht verhindern können, aber sehr wohl die Kids bestärken/unterstützen/helfen, sich dieses nicht anhören zu müssen,  weil es se schlichtweg nix angeht!
Wenn KM irgendwas in der Richtung zu kommunizieren hat, dann bitte mit Dir, anderenfalls Klappe halten.
Umgekehrt würde ich den Kids sagen (falls sie Dich mal ansprechen sollten), dass Du mit Ihnen uber das Geblubber mit obiger Begründung eigentlich nicht reden möchtest ... dafür ist eure gemeinsame Zeit zu schade.

Grüße ausm Süden
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 14.04.2008 11:34
(@bronze)
Registriert

Moin dwt,
ein ganz häßliches Problem ist das. Ich steh selber vor so einer Variante der Kriegführung über die Kinder. Bei meiner Großen hat KM mit ihrer subtilen Hetze voll eingeschlagen. Die beiden Kleinen haben die Lüge der KM inzwischen für sich ad acta gelegt. Wie sie mit dem Zwiespalt umgehen, weiß ich noch nicht.

Als ich damals erfuhr, wie KM mit falschen Behauptungen versuchte, einen Keil zwischen die Kinder und mich zu treiben stand ich auch erstmal recht ratlos vor der ganzen Misere. Dass die Intrige von KM letztlich bei den beiden Kleinen (10 und 12) nicht zündete, hatte nach meinem Empfinden mit vier wesentlichen Faktoren zu tun:

1. Vorbild leben dürfen - Die Kinder sind fast die halbe Woche bei mir.

2. Die beiden Kleinen waren noch nicht in der Pubertät.

3. Wahrheitstreue zeigen, ohne die Kinder in einen Loyalitätskonflikt zu stürzen. Ich habe völlig wertfrei und ohne Hinweis auf KM den Kindern gesagt, dass falsches Gerede über mich im Umlauf sei und ich meine Töchter nicht belüge. Wenn ich Fehler mache, dann stehe ich auch dazu und versuche sie wieder gut zu machen. Wenn Ihnen also etwas zur Trennung oder über mich oder sogar über die Mutter gesagt würde, das ihnen gemein vorkäme und das ihnen Bauchweh bereitet oder schlechte Gefühle verursacht, dann möchte ich, dass sie mir das sagen. Sie brauchen nur zu sagen, sie hätten ein schlechtes Gefühl - sie müssen nicht sagen, weshalb und auch nicht von wem sie etwas gehört haben. Man merkt eh schnell, wo der Hase im Pfeffer liegt. Bisher kam meine Kleinste zwei Mal mit dieser Aussage zu mir. Beim ersten Mal hat sie nach einer Weile Bedenkzeit von selbst gesagt, was dahintersteckte. Beim zweiten Mal wollte sie gar nicht mit dem Grund rausrücken. Das war dann auch gut so. Ich hatte aber den Eindruck, dass es ihr geholfen hatte überhaupt etwas dazu äußern zu können und, super wichtig!, daraufhin nicht weiter bedrängt zu werden.

4. Ich frage die Kinder etwa im Dreimonatsrytmus ganz beiläufig, ob sie so wie es gerade in der Trennung läuft zufrieden sind oder ob ich an meinem Umgang mit der Trennung etwas verbessern kann. Anfangs fragte ich auch ganz konkret, ob mir manchmal Dinge über Mama rausrutschen, die sie verletzen oder nicht hören möchten. Denn ich wolle natürlich nicht schlecht über Mama reden oder denken, aber sie wüssten selbst, dass noch einiges im Argen läge, und dass einiges eben auch erst über die Zeit heilen würde. das kam bei denen wirklich gut an, und wir hatten bisher sehr gute Gespräche über die Trennung. Eine große Rolle spielte dabei, dass wir dann gerade etwas angenehmes zusammen machten.

Du wirst Geduld haben müssen und mit viel Ruhe und Fingerspitzengefühl an das Problem rangehen müssen. Langfristig kannst Du den Kindern nur helfen, indem Du ein Gegenbeispiel zur KM setzt und KM vor den Kindern nicht schlecht machst. Wenn sie Dich iregndwann mal selber fragen sollten, was in KM vorgeht, dann sag ihnen einfach, jeder Mensch habe Schwächen, Du selbst auch, und hier sei eben eine von Mama. Was in ihr dabei vorgeht, soll sie selber erklären. Ich finde, man muß solche Exen nicht auch noch mit Schönreden freistellen, aber schlecht machen eben auch nicht.
Ich halte babbedeckels Rat, die KM selbst auf die Zerstörungskraft ihres Verhaltens anzusprechen für einen sinnvollen Teil in der Strategie, von den Kindern diesen furchtbaren Druck zu nehmen. Es muß nur überlegen und ruhig geschehen. Ich selbst hatte KM irgendwann ziemlich erhitzt zur Rede gestellt. Danach verhielt sie sich anders, vermutlich ist bei Supermami doch noch ein Rest von Gewissen vorhanden, aber ich hätte vielleicht mit etwas mehr Ruhe auch mehr erreichen können, gerade weil die Standpauke ja eigentlich Wirkung zeigte. Wie Deine EX bei sowas gestrickt ist, mußt Du selbst beurteilen.
Grüße
Till


Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)

AntwortZitat
Geschrieben : 14.04.2008 11:36
(@dadwithouthope)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

und Danke , Bronze, für deinen ausführlichen Rat.

Du hast einige Vorteile mir gegenüber. Vor allem weil die Kinder doch sehr viel bei dir sind. 

Durch den 14- tägigen ryhtmus ( der ja noch sehr viel ist, im Gegensatz zu anderen Vätern ), sind es eben trotzdem immer 2 wochen in denen die KM ihr Gift gegen mich verstreuen kann.

ich rufe aber jeden zweiten Tag dort an, damit ich wenigsten so den Kindern immer wieder zeigen kann, dass ich an sie denke und für sie da bin.

ich merke aber leider jedesmal wieder beim Abholen, dass eine Distanz da ist. Die Kinder wagen es ja nicht mal mich vor der Mutter freudig zu begrüssen. Es dauert immer bis zum nächsten Tag, bis sie merken " Ach, der Papa ist ja gar nicht der Böse ."

Mit der KM zu reden hat keinerlei Sinn. Ihr Lieblingssatz " ich bin doch daran nicht schuld " fällt immt sofort. Und dann fängt sie an zu schreien, oder zu heulen.

Denn in ihren Augen bin ja ich derjenige, der sie ständig nur fertig macht, ständig auf ihr rumtrampelt.

Sie denkt, dass es immer nur um sie geht. Dass ich ihr verbieten möchte so zu leben wie sie es möchte. Dass ich mich in ihr pirvates Leben einmische usw.
Es ist aber nun mal leider so, dass meine Kinder Teil ihres Lebens sind und wenn ich da was sage, wenn ich sage, sie darf nicht ständig umziehen, sie darf die Kinder abends nicht alleine lassen, sie soll ihren LG auffordern meinen Kindern keine kleinen sexuell anzügliche Liedchen lernen usw., dann heißst es ich mische mich in IHR Leben ein.

Es ist wirklich zum verrückt werden.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 20.04.2008 11:11
(@bronze)
Registriert

Servus dwh!
Beim dem, was Du da schreibst, kann ich Dir gut nachempfinden wie es Dir gehen mag. Allerdings erkenne ich an Deinen Formulierungen, dass möglicherweise noch Potential für Dich vorhanden ist. Voraussgesetzt, die von Dir genannten Formulierungen stimmen mit denen Deiner Ex gegenüber verwendeten überein. Versuch Deine Bemerkungen abzuändern. Sie klingen so formuliert wirklich wie Anklagen oder Anweisungen. Anstatt zu sagen:

sie darf nicht ständig umziehen

, frag sie, ob Sie nicht meint, es könnte die Kinder zu sehr belasten, dass sie oft umzieht. Steigt sie darauf ein, kannst Du Gründe nennen.
Anstatt zu sagen:

sie soll ihren LG auffordern meinen Kindern keine kleinen sexuell anzügliche Liedchen lernen

, frage sie, ob sie das gut findet. Frag sie nach ihrer meinung und eventuell seid ihr in vielen Dingen gar nicht so weit auseinander in euren Meinungen.
Grüße
Till


Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)

AntwortZitat
Geschrieben : 20.04.2008 21:58