Finde die Diskussion hier schon recht interessant.
Als erstes sollte jedoch ganz klar im Vordergrund stehen, die Beziehung zwischen Kind und Vater zu erhalten und zu verbessern. Klar kann so etwas auch durch gemeinsame Aktivitäten zur Förderung des Kindes geschehen, jedoch sollte an diesen zwei Tagen der Vater sein recht auf Bestimmung der zeitlichen Ausfüllung dieser geringen gemeinsamen Zeit haben und sie nicht von der Mutter vorgegeben werden.
Auch kann durchaus die Förderung des Kindes in die Zeit über die Woche gelegt werden.
Die kulturellen Unterschiede sollten zwar auch berücksichtigt werden, jedoch sollte dazu nicht nur der Vater zur Berücksichtigung der Mentalität der Erziehung durch die Mutter in die Pflicht genommen werden, sondern auch die Mutter sollte akzeptieren, dass der Vater auch kulturell bedingten Vorstellungen von Erziehung hat und es für wichtig hält, das ein Kind auch seinen Freiraum für Freizeit benötigt und diese dann in der Vaterzeit auch von Vater und Tochter gestaltet wird.
Jedoch sehe ich ein kleines Problem nicht so ganz hinterfragt:
"Was wünscht sich das Kind von seinem Papa?"
Hat die Tochter überhaupt Lust auf Fussball, Spracherlernung, Balett, etc.?
Oder spielen die Bedürfnisse der Tochter in der Zeit mit Papa keine Rolle?
