Eskalation Sohn mus...
 
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Eskalation Sohn muss zu uns

 
(@akoser)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Zusammen,

habe lange hier nichts mehr geschrieben. :-). 
Aber jetzt eskaliert es gerade bei meinen Sohn 16. 

Mutter ist psychisch stark eingeschränkt und es eskaliert jeden Tag zu Hause. Jugendamt war vor Ort und empfahl ihm, in eine Wohngruppe zu gehen oder zu mir umzuziehen. 

Ich habe ihm Angeboten zu mir zu ziehen seine Schule fertig zu machen und dann schauen wir weiter. 

Der Umzug wäre von Hessen nach RPL. Das Jugendamt sagt das ich ihn einfach abholen kann und keine weitere Erlaubnis der Mutter brauche. 

Mit der Schule habe ich nächste Woche ein Termin, seine größte Sorge ist das er das Schuljahr wiederholen müsste. Er strebt den Realschulabschluss an und die Noten sind im Guten Mittelfeld. Im nächsten Sommer möchte er seine Ausbildung beginnen oder evtl. doch noch Fachabi machen. 

Wer hat Erfahrungen mit so einer doch jetzt kurzfristigen Lebensumstellung auf beiden Seiten?

Danke für euren Input. 


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 23.10.2026 10:54
(@stronglife)
Rege dabei Registriert

Geschrieben von: @akoser
↑

Jugendamt war vor Ort und empfahl ihm, in eine Wohngruppe zu gehen oder zu mir umzuziehen. 

Wie hat er darauf reagiert, was will der junge Mann? Ich finde, das ist der entscheidende Faktor. Inwiefern eskaliert es zu Hause, wo liegen die Themen?

Geschrieben von: @akoser
↑

Das Jugendamt sagt das ich ihn einfach abholen kann und keine weitere Erlaubnis der Mutter brauche. 

Die Erlaubnis der Mutter brauchst du vermutlich nicht, mir fehlt hier allerdings völlig die Sicht, die Wünsche, die Bedürfnisse des 16-Jährigen. Der ist kein Paket, das du schnürst und einfach einpackst. Wo steht er, was will er, wie stark ist eure Bindung?

Geschrieben von: @akoser
↑

Im nächsten Sommer möchte er seine Ausbildung beginnen oder evtl. doch noch Fachabi machen. 

Schwierig. Ich finde mit 16 sollte er -abhängig von seinem Reifegrad- die Möglichkeit haben, seine Wünsche und Bedürfnisse selbst zu definieren. Beratend an seiner Seite du und andere Hilfsorganisationen. Ihn jetzt aus seiner gewohnten Umgebung, seinem Umfeld nach RPL zu verpflanzen, Schulwechsel für ein paar Monate, das kann schwierig werden. Oder auch, je nach Umständen und hier nicht beschriebenen Problemen, möglicherweise auch heilsam. Kommt auf die Themen an, eurer Bindung, die Möglichkeiten vor Ort in Hessen betreffend Wohngruppe, deinen Möglichkeiten in RPL und vor allem seinen Wünschen und Bedürfnissen. 

Wie dringend ist die Entscheidungsfindung, wie hoch der Leidensdruck?


AntwortZitat
Geschrieben : 24.10.2026 09:17
(@akoser)
Nicht wegzudenken Registriert

@stronglife danke für deinen Input. 

Wir haben ein gute Bindung und hier ist ein sehr gutes zu Hause mit den Möglichkeiten und Freiheiten die man in dem alter braucht. 

Seine ganze Familie unterstütz ihn in dieser schweren Zeit und ermutigt in zu diesen Schritt  

seine einzige Sorge ist die Schule,  das kläre uch in einem Gespräch mut der Schule nächste Woche.

die Mutter hat sich aktuell anscheinen damit schon abgefunden, sie hätte gerne drei Wochen Vorlaufzeit bis er auszieht. So weit wird es hoffentlich nicht kommen, sodass er zum 01.11. in der neuen Schule anfangen kann.

Aktuell haben alle drumherum Bedenken, dass das noch mehr eskaliert. 

 


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.10.2026 14:41