Aaaaaaaaaalso: Ihr habt einen Vergleich geschlossen und das Gericht macht sich diesen zu eigen. Damit ist es ein Beschluss. Es fehlt die Vollstreckungsklausel, wodurch der Beschluss nichts wert ist. Der geschlossene Vergleich ist in Summe unbestimmt und besteht nur aus Absichtserklärungen. Wert deshalb ebenso gleich Null. Du bist weiterhin Spielball und Büttel der Ex.
Auf der einen Seite legt ihr Intervall und Dauer fest, auf der anderen Seite soll dies erst erarbeitet werden. Da hatte das Gericht wohl mehr den unverdienten Feierabend im Auge...Insgesamt völlig für die Tonne das Teil.
Nun eine Mail/ein Schreiben:
Sehr geehrter Herr wasweißich
Ihr Schreiben vom <datum> habe ich erhalten.
Es ist gerichtlicher Auftrag, dass die Eltern gemeinsam eine langfristige Elternberatung aufsuchen. Ferner ist gerichtlicher Auftrag die Umsetzung von betreutem Umgang in ihrem Hause. Hierzu sind durch das Gericht Aufgaben an Sie delegiert worden unter Beachtung der festgelegten Rahmenbedingungen.
Nicht Gegenstand Ihres Auftrages ist es, mit einem Elternteil "bestimmte Bedingungen" - die Sie in Ihrem Schreiben mir gegenüber unbestimmt lassen - zu besprechen.
Abschließend merke ich an, dass Grundlage des gerichtlichen Auftrages ein zwischen uns Eltern anl. der Verhandlung erarbeiteter Vergleich ist. Es wäre außerordentlich bedauerlich, wenn dieser Vergleich nicht ansatzweise umgesetzt wird und die neuerliche gerichtliche Klärung herbeigeführt werden muss.
Und tritt deinem RA in das Ding, worauf er sitzt (nein, nicht sein Portemonnaie) weil er einen völlig untauglichen Vergleich durchflitzen ließ.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo Deep,
das beunruhigt mich jetzt ziemlich, aber es entspricht der Wahrheit.
Die Richterin hat zu ihr gesagt:
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster, Frau... Wenn Sie weiterhin versuchen, die Umgänge zu boykottieren, dann lasse ich Ihre Tochter xy in eine geschlossene Kinder- und Jugendpsychiatrie zur stationären Behandlung einweisen und werde ihre Erziehungsfähigkeit sehr stark in Frage stellen.
Werde morgen das Schreiben an das Jugendamt fertig machen und gleichzeitig dem Anwalt dampf machen.
Der Herr vom JA will nach seiner Mail sozusagen erst mal abwarten, was für Einwände meine EX denn hat. Dann vergehen ja wieder zwei Monate (seit dem Urteil) bis etwas geschieht.
Es ist echt ein Witz, wie die KM mit Lügen und Boykott den Umgang wieder in die Länge ziehen kann.
Was ratet ihr mir, wie ich mich "am besten" verhalte?
Danke
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Moin nochmal,
das beunruhigt mich jetzt ziemlich, aber es entspricht der Wahrheit.
Würde ich dich nicht kennen, hätte ich es anders geschrieben.
Werde morgen das Schreiben an das Jugendamt fertig machen und gleichzeitig dem Anwalt dampf machen.
Das sollte als Aktion zunächst reichen. Mehr dann, wenn das JA reagiert hat.
Die Meinung des RA würde mich dann schon noch interessieren.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Moin,
seit heute gibt es wieder Neuigkeiten.
Ich habe dem Herrn vom JA genau das geschrieben, wie von Deep. Dem RA habe ich schriftlich (er war auf Gerichtstermin) die Mail, sowie eine Aufforderung, sofort zu agieren und mit aller Härte voranzugehen, um dieses Verhalten nicht zu billigen.
Vom JA kam heute folgendes Schreiben (per Einschreiben)... an Sie adressiert..... und eine Abschrift (nicht mal persönlich an mich adressiert) an mich...
LRA blala
Frau.....
Sehr geehrte Frau....,
ich wollte Ihnen die Ergebnisse unserer beiden Telefonate nun schriftlich zukommen lassen.
Ich habe Ihnen versichert, Ihre Anliegen und Wünsche bezüglich des begleiteten Umgangs soweit es geht zu berücksichtigen. Ich muss jedoch auch die möglichen Vorstellungen von Herrn....... und vor allem unsere begrenzten Arbeitsressourcen mit einbeziehen. Hier wird von allen Seiten Kompromissbereitschaft verlangt werden.
Ich habe Ihnen zugesichert in den folgenden Punkten Ihre Wünsche zu berücksichtigen.
1. Die Elternberatung und der begleitete Umgang werden nicht durch mich durchgeführt, weil Sie für Ihre Tochter und für sich selbst einen Neuanfang wollten. Hier bin ich gerne bereit auf Sie zuzugehen.
2. Die Elternberatung wird durch zwei Kollegen von mir durchgeführt werden. Bei Ihnen wird die Beratung bei Herrn...... sein, die Beratung von Herrn ...... wird durch Frau.... durchgeführt. Bei den Einzelgesprächen mit Ihnen garantieren wir strikte Schweigepflicht.
3. Den begleiteten Umgang selbst wird eine weibliche Mitarbeiterin durchführen und beaufsichtigen, nachdem sie angemerkt hatten, dass .... (Tochter) möglicherweise auf Frauen positiver reagiert. Hier werde ich noch jemanden finden müssen, ich kann Ihnen das aber mit einiger Wahrscheinlichkeit in Aussicht stellen. Der begleitete Umgang wird zeitlich begrenzt sein.
Ihren anderen Wunsch konnte ich nicht berücksichtigen. Der begleitete Umgang wird nicht in .... , sondern nur in .... (wie bisher) durchgeführt werden können.
Vom fachlichen Gesichtspunkt aus gibt es hier keine Einwände, die gegen eine solche Lösung sprechen würden.
Ich würde Sie bitten, diesen Vorschlag nochmals mit Ihrer Anwältin durchzusprechen und mir möglichst bald über die Ergebnisse Bescheid zu geben.
Eine Abschrift dieses Schreibens geht auch an Herrn....... (mich)
Mit freundlichen Grüßen
Leute, ich habe eine stinkwut. Mama hat wohl etwas auf die Tränendrüse gedrückt und schwupp die wupp sind wir beim "Wunschkonzert".
Bei mir ist aber im moment gar nicht die Saison danach.
Er fragt sie, wie sie es gern hätte. Mich fragt jedoch keiner. Sie hat mir den Käse doch eingebrockt.
Ich weiss echt nicht, was ich noch machen soll...... :mehrhilfe:
Gruss, der geknickte......
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Moin,
ich vermute mal, dass die holde Ex bei JA richtig trouble gemacht hat, da sie in der Vergangenheit auch den JA-Leiter, der die betreuten Umgänge gemacht hat, massiv angegriffen hat.
Bei ihm lief alles perfekt und auch die Stellungnahme war nur in meinem Sinne.
Jetzt versucht sie wieder ihr Gift zu verspritzen und Forderungen zu stellen. Sie hat grosse Bedenken....usw..
Die hab ich auch. Und zwar deswegen, weil ich diese Frau langsam für unzurechnungsfähig halte.
Und wer fragt mich? Wenn ich klein bei geben würde, tanzen die mir auf der Nase rum wie sie es brauchen.
Ich bin nur langsam ratlos, weil ich nicht weiss, was ich noch machen soll, bzw. kann.
Gruss
Agent
Mantra:
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Hallo Agent,
ich kann nachvollziehen das du dich ohnmächtig fühlst. Auf deine Belange geht niemand ein, auf deine Ex wird scheinbar immer Rücksicht genommen. Sie bekommt, durch entsprechenden Druck ihrerseits, immer entsprechendes Gehör für ihre Belange.
Mir fällt dazu nicht viel ein. Hast du schonmal daran gedacht den JA Leiter anzurufen oder ihm zu schreiben?
Aufmunternde Grüße
Bart
Guten Abend,
dem JA Leiter habe ich ja schon geschrieben.... wie im Forum von Deep bereits erwähnt.
Kam aber bis jetzt noch nichts, ausser Schreiben an die EX.
Muss morgen dringend den Anwalt anrufen. Der kann doch wohl nichts ernsthaft warten wollen, bis die EX das mit Ihrer Anwältin besprochen hat.
Da wird das ja auf jeden Fall Anfang des Jahres.
Habt ihr Hilfe, bzw. einen Vorschlag, was man hier am besten machen kann?
Gruss
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
hi...hat sich was neues ergeben?? mit dem JA hab ich auch meine negativen erfahrungen, trotz "geschleime"...die stoßen dir von hinten durch die brust ins auge...wer diese institution wofür geschaffen hat, schein ja ma fast klar zu sein....um die "lieben" frauen vor den "bösen" männern zu beschützen.. "mutter hat immer recht und wir unsere ruhe" im zweifel haben wir IMMER ALLES RICHTIG gemacht.. siehe fernsehberichte... hauptsache pünktlich kohle aufm konto... gibts denn mal was oder jemanden der ne beschwerde gegen die gemacht hat und erfolg hatte.. BITTE HIER MELDEN.... was die bei mir falsch gemacht haben kann man sogar lesen, aber aale mit der hand zu fangen..... die schreiben sogar empfehlungen ohne jemanden jemals gesehen zu haben und fühlen sich noch im recht...zum brechen der verein...man will hilfe und wird verlassen... gerne lese ich auch positive berichte..zum zitieren,wo andere JA es besser machen.... BITTE eistellen...herzlichen dank
hi..agent.. die geschichte is ja haarsträubend genau wie meine..ich weiß auch nicht was ich machen soll..bei mir wechselt dann noch alle paar monate die sachbearbeiterin und die neue liest immer nur die oberste seite.. gibts denn sowas wie eine beschwerdestelle für den "verein".... kopf hoch.. ich denk irgendwann, wenn das kind groß ist, wird es fragen stellen und dann hab ich immerhin schwarz auf weiß wer nicht wollte, dass papa es sieht...dieses gefühl im glauben,das es der mutter richrig auf die füße fällt, hält mich am leben...es kann ja auch alles ganz anders kommen,weiß ich auch....
ich google täglich nach neuigkeiten in der rechtssprechung zu familiensachen, irgendwann wird da auch mal ein passendes urteil gefällt... aber jetzt spar ich erstmal für nen guten anwalt, weil ich in berufung gehen werde und hoffe, dass vorm OLG alle facts berücksichtigt werden...
:thumbup:
Moin und Gutes Neues Jahr,
ich brauche mal euren Rat. Am 14.11.08 wurden die Betreuten Umgänge für die Dauer von 1 Jahr festgelegt.
Morgen (!!!) wird ein erster Termin mit mir, meiner Ansprechpartnerin vom Ja, meine EX und deren Ansprechpartnerin im Ja beim JA Leiter stattfinden. Um die Rahmenbedingungen für die Betreuten Umgänge zu besprechen.
Ich glaube echt, es hakt. Die brauchen 8 be.......ene Wochen für einen ersten Termin. Die Richterin hat mit "umgehend" sicher auch "umgehend" gemeint.
Das ist echt ein Witz!!!
Nun vermute ich, sie wird morgen wieder zicken machen, obwohl ihr die Richterin die Konsequenzen deutlich aufgezeigt hat.
Habt ihr einen Tipp, wie ich mich am besten verhalte und deren eventuelle Forderungen (ex) Diplomatisch und Direkt aushebeln kann?
Danke und Gruss
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Moin,
hier möchte ich mal ein kleines Update schreiben. Seit Januar ist einiges passiert......
Rückblick:
Seit Januar haben ca. 5 Umgangstermine beim JA stattgefunden. 2 Vorgespräche mit beiden Elternteilen. Exe zeigte sich bei allem kooperativ und hatte (bis dato) nichts entgegenzusetzen. :thumbup:
Nach den ersten Terminen (es lief alles total super) fing sie wieder mit Boykott an. Der kleine und die große amüsierten sich prächtig und die JA-Mitarbeiterin sagte auch offenkundig, dass sie bei der großen ein sehr starkes "Papa-haben-wollen" feststellt.
Dann fiel plötzlich ein Termin nach dem anderen aus. Ich bekam jedesmal am Vorabend des Umgangstermines eine SMS dass der Termin nicht stattfindet, oder sie hat gar nichts gesagt und sich bei niemandem gemeldet. Die letzten 2 Termine musste das Jugendamt wegen Terminunsicherheit absagen, da sie für niemanden mehr erreichbar war.
Seit Anfang April hatte ich nun keinen Umgang mehr. Musste erneut Umgangsklage bei Gericht einreichen (das geht jetzt seit Oktober 07 so....). Aber die Mühlen des Gerichts sind ja bekanntlich nicht die schnellsten. :nichtzufassen: - Das Wort Kindswohl möchte ich schon gar nicht mehr hören, weil das ein Lügenwort im Gerichtsdeutsch schlechthin ist.
Am 11.09.09 ist nun wieder ein Verhandlungstermin wegen Umgang. Beim alten Vergleich (Umgangsvergleich - Scheidungsverfahren) wurden Zwangsmaßnahmen versäumt, obwohl mein damaliger RA seine Zweifel bekundet hatte, dass die (H)exe sich an den Vergleich hält.
Nun steht der neue Termin noch aus. Die Anwältin meiner Ex wirft nun wieder gewaltig mit Dreck. Dass ich die Behörden belogen hätte, wegen der Computerdurchsuchung und behauptet (unterstellt mir) das ich päd. Neigungen habe und mir deswegen die Kinder zu verweigern sind.
Und jetzt noch der Hammer:
Das Ja hat wegen gutem Verlauf beabsichtigt, den BU nur für 1/2 Jahr zu machen. Ich habe im Mai dann eine ausgearbeitete Umgangsvereinbarung beim JA allen Gesprächsbeteiligten (auch meiner EX) vorgelegt, und mir mit Eingangsstempel den Erhalt bestätigen lassen.
Jetzt schreibt ihre Anwältin:
" Der Antragsteller legte widerrechtlich und unberechtigterweise eine Umgangsvereinbarung beim JA vor obwohl ihm dies aufgrund des Vergleiches vom .... überhaupt nicht zusteht und das Jugendamt dies auch für außerordentlich befremdlich ansah "
Natürlich war es das nicht.....
Gruss
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
