Hallo,
nun ist eine lange Zeit vergangen, seit dem letzten Eintrag hier….
Der Anfang ist nachzulesen:
http://www.vatersein.de/eBoard-file-viewthread-tid-185.html
und
http://www.vatersein.de/eBoard-file-viewthread-tid-229.html
Inzwischen haben wir letztes Jahr einen gemeinsamen Sohn bekommen, welcher jetzt fast 10 Monate alt ist. Während der Schwangerschaft ist der KV beruflich 800 km weiter weggezogen (hätte er nicht tun brauchen, aber wegen der ganzen Umstände mit seiner Ex für ihn das Sinnvollste seiner Ansicht nach).
Als unser Kind geboren wurde, war er hier (wenn auch nicht dabei: Kaiserschnitt) und hat es sich nicht nehmen lassen, den Kleinen so oft wie möglich herumzutragen, nachts aufzustehen und ihn zu betüdeln wenn er denn da war.
Der Mann, der die Elternzeit nehmen wollte für unser Kind (hätte er gerne machen können, nur wäre ich im Gegenzug nicht bereit gewesen, sein Unterhaltsverpflichtung für seine Ex und Co. auszugleichen), der bereits vor 2 Jahren sagte, er möchte unbedingt noch ein Kind und der mir mehrfach versicherte, dass er dieses Kind unbedingt wolle, interessiert sich plötzlich überhaupt nicht mehr für ihn.
Im Gegenteil…… Ende Dezember bekam ich lapidar eine Mail, dass er für ein gemeinsames Miteinander keine Zukunft mehr sehe, sich wie noch nie in seinem Leben in jemanden verliebt hätte, in eine andere Stadt gezogen sei und so nebenbei seit Dezember arbeitslos sei und ab Januar keinen KU mehr leisten könne.
Rummmms Nackenschlag Nr. 1.
Natürlich war ich dementsprechend enttäuscht und sauer und habe dieses auch kundgetan. Dann folgte von mir eine Anfrage, wie er sich denn zukünftig den Kontak bzw. Umgang mit unserem Kind vorstelle. Als Antwort, wie immer, ein Rumlavieren um den heißen Brei, er wisse nicht, wie er das momentan anstellen solle (kein Auto, kein Geld) und bla bla bla (nichts Konkretes) Nackenschlag Nr. 2
Nachdem ich mich aus der ersten Lethargie gelöst hatte, habe ich ihm ein Ultimatum gesetzt, er möge mir bitte binnen 2 Wochen bescheid geben, wie er einen regelmäßigen und verlässlichen Umgang gestalten wolle, sonst werde ich Umgangsklage einreichen. (war sch…, weiß ich). Aber wir haben gemeinsames Sorgerecht und damit auch gemeinsame Sorgepflicht.
Sein Vorschlag: ich solle den Kleinen doch alle 14 Tage zu ihm bringen und ihn auch wieder abholen…… (geht es noch? Er hat selbst die Entfernung hergestellt und ich soll ihm das Kind „hinterhertragen“) Nackenschlag Nr. 3
Dann allmählich kam er mit der Sprache raus: Sein Kind aus seiner Ehe (siehe seine früheren Posts) sei sein Kind und das würde zu kurz kommen. Hallo? Was ist unser Kind denn? Und dieses Kind war absolut kein Unfall oder dergleichen. Was weiß ich, was er anderen erzählt hat um in einem besseren Licht dazustehen…..Nackenschlag Nr. 4
Ich habe ihm dann die Möglichkeit der Bahn, Mitfahrzentrale u.ä. dargelegt. Und dass die Umgangskosten allein vom Umgangselternteil zu tragen seien. Selbstverständlich könne man aber über andere Regelungen sprechen. Er weiß schließlich, dass ich nie einen Hehl daraus gemacht habe, dass man ohne weiteres auch Kompromisse finden kann.
Der endgültige „Todesstoß“ kam dann ebenfalls per E-Mail, dass er sich nicht um unser Kind kümmern werde und ich ihn nicht dazu zwingen könne. Er würde sich ganz und gar aus unserem Leben verabschieden……
Dass wir uns trennen, ist vollkommen legitim und passiert halt, aber was ist mit unserem Kind? Das wird abgeschoben und „weggeschmissen“ wie ein alter Latschen. Und dass ich, nach allem was passiert ist, ihn noch nicht einmal mehr mit der Kneifzange anfassen würde und ihn, auch wenn es noch so weh tut, unter keinen Umständen zurück haben möchte, ist wohl auch klar. Nur unser Kind hat mit all dem nichts zu tun.
Ende Januar musste der Kleine leider ins Krankenhaus und war 5 Tage dort stationär aufgenommen. Am Abend als ich ihn hinbrachte, habe ich dem KV eine SMS geschrieben, dass sein Sohn im Krankenhaus läge….was kam?....Keine Reaktion…null, niente, nada…
Ich habe ihm nur prophezeit, dass der Junge sich vor seinem 18. Geburtstag bei ihm melden wird. Schließlich werden irgendwann von seiner Seite Fragen kommen. Was will er dann tun? Ihn noch einmal vor den Kopf stoßen und wegjagen? Neenee, was den Kleinen angeht, werde ich dafür kämpfen, dass er nicht als „Kind zweiter Klasse“ behandelt wird.
Was hat er mir, anderen und auch hier im Forum die Ohren vollgeheult, dass er nicht der Vater sein darf der er gerne sein möchte, auch mal bei Krankheit einspringen will, sein Kind aufwachsen sehen will….. und was hat er sich beschwert, was ihm da für Steine in den Weg gelegt werden, Umgang mit Bedingungen und Erpressungen verknüft sei usw. Was wurde über meinen Ex geschimpft, weil er es trotz sehr geringer Entfernung nicht fertig bringt, sich um seine Tochter zu kümmern etc. etc. Ist er besser? Nein, noch viel schlimmer und Leidtragender ist unser Sohn dabei.
Auf der anderen Seite sollte ich vielleicht froh sein? Dann bekommt er nichts mit von so viel charakterlichem Abschaum. Ich weiß nur, dass ich bei derartigen Verhaltensweisen, falls solche mal kommen sollten, wie normaler Weise jedes Elternteil, versuchen würde entgegenzusteuern.
Mich ärgert es nur einfach maßlos, dass ich gezwungen bin, sein niveauloses Verhalten so hinzunehmen und ihn quasi in seiner Faulheit, Arroganz und Weglauf-Masche vor allem auch noch unterstützen muss. War ja schon immer seine Devise: laufe vor allem davon, dann muss man sich ja nicht damit auseinander setzen. Egal, ob man in jeder Hinsicht an weiteren Fronten Kriegsschauplätze aufmacht.
Ich bin so wütend…..aber ist ja mal wieder einfach…..selbst der Wut wird sich nicht ausgesetzt…..weglaufen und nach mir die Sindflut. (Ist ja leider nicht alles was bisher hier steht).
Und was kann ich jetzt tun? Ich will nicht, dass er zurückkommt, aber ich erwarte, dass er sich um sein Kind kümmert. Außerdem kann mir niemand plausibel machen, wie es angehen kann, dass er sich weiterhin im sein anderes Kind kümmern will und ein paar Kilometer weiter ist sein weiteres Kind und das interessiert ihn nicht.
LG Simone
Hallo Simone,
so jetzt hab ich etwas Zeit und kann Dir versuchen eine Antwort zu geben. Die 2 ehemaligen Topics habe ich durchgelesen und ich wundere mich doch das ihr in dieser Situation auf die Idee gekommen seid ein Kind in die Welt zu setzen.
Aber das nur mal so am Rande, jetzt ist das Mäuslein da und wird auch gross werden.
Du schreibst er hat die KU- Zahlungen eingestellt, wie war das denn vorher geregelt?
War oder ist der KU tituliert?
Bist du noch in der Elternzeit?
Zahlt er BU für Dich?
Sollte das nicht der Fall sein dann begib dich zum Jugendamt und beantrage Beistandschaft dann klagt das JA den Unterhalt ein.
Beantrage Unterhaltsvorschussgeld damit du wenigstens etwas für den Kleinen erhälst.
Soweit zur offiziellen Seite.
Menschlich gesehen würde ich dir raten, auch wenn dem viele hier nicht zustimmen werden, streich den Mann aus Eurem Leben.
Versuch diese Enttäuschung und diesen Schmerz (es tut unendlich weh, die Ablehnung gegen das eigene Kind zu spüren) zu verarbeiten und zu Ruhe zu kommen.
Ihm seinen eigenen Sohn hinterhertragen nein tu das nicht , das ist nich gut für den Kleinen.
Es gibt keine Regelung ihn zum Umgang zu verpflichten.
Gestalte das Aufwachsen vom Kind ruhig und harmonisch damit er sich körperlich und seelisch gut entwickelt.
Spürt der Kleine deine Wut und Trauer ist es für ihn doppelt so schwer.
Zeig ihm das ihr eine Familie seid und er wird mit dieser Situation ganz normal aufwachsen.
An deiner Stelle würde ich dem KV auch keine Vorschläge mehr machen und ihn auch nicht mehr kontaktieren.
Für mich stellt das Verhalten dieses Mannes doch als sehr unreif und unfair dar.
Letztendlich wird er das seinem Sohn mal selbst erklären müssen!
Ich wünsche dir das sich die Gefühle von Wut, Hass und Enttäuschung irgendwann in Gleichgültigkeit umwandeln.
Gruss Kruemel1
Hallo Krümel1,
danke für Deine lieben Worte.
Ich habe bewusst nicht weiter hier geschrieben, weil noch so viel in der Schwebe war und teils immer noch ist.
Jetzt im Mai ist unser Sohn 1 Jahr alt geworden und ich dachte, dass er zumindest zu diesem Datum den Weg zum Briefkasten oder sonstiges findet…..nichts. Ehrlich gesagt frage ich mich selbst, was ich erwartet habe. Wenn er sich noch nicht einmal interessiert, wenn sein Kind im Krankenhaus ist, was soll ich dann erwarten, wenn er Geburtstag hat? Ist halt so und kann ich auch nichts dran ändern.
Mein letzter Kontakt mit dem KV war im März. Ich habe ihn darum gebeten, mir das schriftlich zu geben, dass er der Übertragung der alleinigen Sorge auf mich zustimmt oder behelfsweise mir eine Vollmacht unterschreibt mit der ich in die Lage versetzt werde, alle nötigen Dinge zu regeln. Davon betroffen sind z. B. Ausweis, Vermögensangelegenheiten usw. Gerade weil ich die Problematik in Vermögensdingen von meiner Tochter her kenne (hatte höllischen Trouble mit der Bank damals über einen Sparvertrag den ich allein eingerichtet und bezahlt habe und von dem der KV meiner Tocher noch nicht einmal was wusste) und ich keine Lust dazu habe irgendwelchen Unterschriften hinter zu rennen. Außerdem geht es ihn schlicht gar nichts an, was ich mir selbst abzwacke um es für die Kinder zu sparen.
Er wollte das von seinem Anwalt checken lassen und mir dann ggf. zuschicken. Naja, die Vollmacht oder Sonstiges habe ich bis heute nicht erhalten. Achja, bei diesen Mails war auch wiederum noch nicht einmal eine Nachfrage wie es denn dem Kleinen so geht….
Vergessen hatte ich noch, dass ich im Januar/Februar dann ja auch noch auf das Übelste beschimpft wurde. Und die Diskussion beschränkte sich dann seinerseits nur noch darauf, dass ich ein weiterer Gläubiger auf seiner Liste sei, wenn ich Geld haben wollte.
Schon komisch das ganze….darum ging es nie und war auch kein großartiges Thema und das weiß er. Inzwischen hat sich da allerdings auch einiges getan, aber davon später mehr.
Was Umgang oder auch anderen Kontakt angeht…..nichts. Ich werde es nie begreifen so ein Verhalten. Zumal wir, bevor unser Kind unterwegs war, sehr ausführlich über alles gesprochen hatten. Und ich habe immer klipp und klar gesagt, dass ich das nicht noch einmal alleine durchziehen will. Das war schon schwer genug mit meiner Tochter.
Wie dem auch sei…er degradiert sich selbst in die Rolle des Zahlvaters. Und selbst das tut er ja nicht einmal…. Von all dem anderen will er nichts wissen.
Also zum Thema Geld…
Ich habe keine Elternzeit beantragt, sondern gleich nach 8 Wochen Schutzfrist wieder angefangen zu arbeiten (was dem Herrn im Übrigen gar nicht gepasst hatte, es aber anders nicht möglich war). Ich habe lediglich meine Stundenzahl reduziert.
Und ich sehe auch nicht ein, mit einem so kleinen Kind ganztags zu arbeiten. Der Kleine ist ohnehin schon völlig geschafft, wenn ich ihn nachmittags aus der Krippe hole. Eine Stunde später und er geht schon ins Bett. Ich muss dazu sagen, dass ich einen super Arbeitgeber habe, der mir all das prima ermöglicht (auch z. B. recht variable Zeiten).
UVG habe ich beantrag und ist bis erstmal Mai 2006 bewilligt worden. Die Beistandsschaft habe ich nicht eingerichtet bzw. sie wieder zurückgezogen. Über Amtshilfe habe ich beim Jugendamt einen Titel ausfertigen lassen, den der KV nur noch in seiner Stadt unterschreiben musste. (Zu dem Zeitpunkt war ja auch noch alles okay und er brauchte den auch z. B. wegen Unterhaltsforderungen seiner Ex).
So nun zum KV. Er hat seine Arbeit ohne ersichtlichen Grund durch Auflösungsvertrag selbst beendet. Also der komplette Cut. Und ich würde fast wetten, dass er wenn er wollte, hier in ……. (bevor er weggezogen ist) seinen alten Job wieder bekommen könnte. Denn von der Arbeit her scheint er wohl gut gewesen zu sein. Und auf seinem alten Posten war ziemliche Fluktuation.
Eines muss man ihm ja lassen. Wenn er es macht, dann richtig. *lach*
Nach all dem Theater was war und er sich darauf beschränkt, sich allem zu entziehen, habe ich ebenfalls andere Seiten aufgezogen.
Ihr könnt mich jetzt ruhig steinigen, aber unter den meinigen Umständen empfinde ich es okay:
Also mit Titel zum RA und Zwangsvollstreckung über den Differenzbetrag zwischen Titel und UVG und bisher aufgelaufener Rückstand.
Klage auf BU über den Verdienstausfall durch meine Teilzeittätigkeit.
Klage auf Säuglingserstausstattung (die ich komplett alleine getragen habe).
Wie gesagt, ihr könnt mich jetzt verdammen oder sonst etwas. Ich sehe das etwas anders momentan mit BU, nämlich so, dass wenn er sich ebenfalls um sein Kind kümmern würde, ich mehr Zeit hätte um Geld zu verdienen. Dann wäre das nicht nötig. Und er weiß auch, dass ich die Letzte bin, die etwas sagen würde, wenn es mal eng würde. Das setzt aber voraus, dass man sich austauscht und die Verantwortung einem Kind gegenüber auch wirklich trägt.
Auch weiß er, dass es für mich keinen Grund gibt, Kontakt nicht zulassen zu wollen. Lediglich ihm das Kind „hinterher tragen“ werde ich bestimmt nicht. Wer nicht will der hat schon und er weiß gar nicht, was er eigentlich verpasst. Der Kleine ist ein richtig süßer Racker und quietschfidel.
Naja und der KV liest hier bestimmt noch mit, ist aber bestimmt zu feige sich hier zu äußern.... Eine Antwort habe ich nicht bekommen (warum soll ich mich mit Dir auseinander setzen? war das einzige) und werde ich nie erhalten. Es gibt auch keine Erklärung für sowas.
Inzwischen sieht es auch so aus, dass mein neuer Partner den Vater nicht ersetzen kann, aber doch eine sehr liebe und fürsorgliche Bezugsperson für den Kleinen ist. Achja und der Kleine fängt gerade an zu reden….Mama sagt er schon und manches Mal hört sich das andere stark nach Papa an…..
LG Simone
Moin Simone, :winkewinke:
soweit ich in Erinnerung habe, war sein Orts-Wechsel aus zwei Gründen erfolgt:
- "Flucht" vor der Ex
- Nähe zum Auftraggeber
In Klammern gehört sicherlich auch "Flucht" vor der Gesamtsituation und somit vor dir.
Seine Ex ist nicht von leichtem Charakter und hat seine Persönlichkeit sicherlich nachhaltig geprägt. So mein Empfinden auch im Ansatz anl. eures Besuches im schönen Kiel. Die Ratschläge und Empfehlungen über ein Vorgehen zur Trennung hat er im Sinne seines Kindes aus der Ehe nicht umgesetzt. Ihm fehlt(e?) schlicht der Mumm in den Knochen.
Ich will ihn nicht in Schutz nehmen - nur, ich kenne euch beide persönlich und kann mir so ein anderes Bild von der Gesamtsituation machen. In meinen Augen ist er ein Mensch, der zwischenmenschlichen Konflikten aus dem Weg geht. Ihm wächst alles über den Kopf und nun steckt er selbigen in den Sand. Eine Art finale Vollbremsung. Dass er aus der Verharrungsposition keine Besserung zu erwarten hat, sieht er nicht.
Wie sehr ihn die Diaspora weiter veränderte kann ich nicht beurteilen. Sicher bin ich mir, dass ihm die finanziellen Belastungen über den Kopf wachsen. Der "Verlust" der Arbeit tut sein übriges dazu.
Steinigen wird dich wohl eher keiner und wenn, dann in Unkenntnis der Gesamtumstände. Sich selbst zu äußern dürfte für ihn in Anbetracht der Board-Regeln knifflig werden und bedarf sachlicher Ausführungen.
Ein leichtes Störgefühl habe ich bei deiner BU-Forderung, denn diese ist nicht ausschließlich in deiner Bedürftigkeit begründet sondern darin, die dir zur Verfügung stehenden Instrumente einzusetzen und ihn dies spüren zu lassen. Hätten KU und Erstausstattung als Knüppel nicht gereicht?
Er hat doch noch einen Sohn aus der Ehe. Wie läuft es denn hier mit dem Umgang? Kann er das nicht verknüpfen? Da ich ihm gegenüber in seiner Vaterrolle keine Vorbehalte hätte, würde ich es auf eine Umgangsklage ankommen lassen und darauf vertrauen, dass sein Verantwortungsgefühl erweckt wird. Mag sein, es läuft die erste Zeit holperig, doch Kinder brauchen beide Eltern. Wenn er sich dann berappelt (irgendwann), hat dein Sohn einen Vater. Heute ist das nicht der Fall und perspektivisch siehts düster dazu aus.
Lieben Gruß von hier zu euch dreien (auch von LGin!).
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Tach zusammen!
Wer nicht ans Kind denken will, der muß verklagt werden und somit zum Denken gebracht werden. Zumindest wenn es um Umgang geht, egal von welcher Seite man das betrachtet. Und Du als KM solltest eigentlich mehr oder weniger "leichtes Spiel" haben ... zumindest in der Auseinandersetzung mit den Gerichten.
Milan
Einen schönen guten Pfingstsamstag,
man sollte nicht immer meinen das alle dieses Board lesen und ich sehe auch keinen Zweck darin meine privaten Dinge mit Simone über dieses Boatd auszutauschen. Sie weiß wie Sie mich erreicht und Sie wird dann schon eine entsprechende Antwort bekommen (beleidigt oder aufs übelste Beschimpft habe ich niemand).
Niemand außer Simone und mir kennt die wahren Gründe der Trennung und des Kontaktverlustes. Zudem hänge ich in keiner Lethargie sondern regele mein Leben und versuche klare Verhältnisse zu schaffen. Eine Privatinsolvenz hat nichts mit nicht bezahltem Unterhalt zu tun und den führe ich für alle diejenigen die von mir Unterhalt verlangen entsprechend ab.
Die Privatinsolvenz dient einzig allein der Überschuldung aus meiner Ehe einhalt zu bieten,mehr nicht.
Ich habe auch meinen Arbeitsplatz nicht aufgeben nur weil ich keinen Unterhalt mehr zahlen möchte. Ich habe lediglich Simone gebeten in den ersten 12 Wochen meiner Sperrzeit UVG zu beantragen ( wie übrigends alle anderen Mütter auch)
um diese Sperrzeit zu überbrücken.
Um dann mal kurz zu dem Thema Geld zu kommen
Ich halte es für unsinnig einen Anwalt einzuschalten, der nach 1 Jahr eine Säuglingsgrundausstattung im Wert von 200 Euro einfordert. Nachdem ich den Brief des RA bekommen habe, hatte ich Rücksprache mit dem Jugendamt gehalten, die mir angeraten haben ihnen nur den UVG zu überweisen und mehr nicht. Na gut in der Zwischenzeit hatte ich Besuch einer netten Gerichtsvollzieherin die mir die entstandene Differenz zwischen Titel und UVG einpfänden wollte. Klar habe ich gesagt, zahle ich die Differrenz zurück-dazu hätte es keines gerichtsvollziehers bedarft. Inder Zwischenzeit kriegt das Jugendamt sein UVG und Simone über Ihren Anwalt die Differrenz. Kommunikation ist das halbe Leben und hätte diesen Weg über Pfändung nicht bedarft. - das nur dazu.
Das ich meine Arbeit von heute auf morgen beendet habe, das denke ich geht nur mein direktes Umfeld und meinen ehemealigen Arbeitgeber etwas an. Ziel war immer schnell einen neuen Job zu finden und das ist mir in der Zwischenzeit gelungen. Ich hatte nie die Absicht es bis zu Hartz IV zu treiben und somit meinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen zu müssen.
Was man allerdings wissen muss, ist das das Gehaltsgefüge in Franken wesentlich niedriger ist und ich somit Netto bei Steuerklasse 1 im Vergleich zu meiner letzten Arbeit 500 Euro weniger verdiene. Eigentlich könnte ich ja eine Klage auf Reduzierung des KU führen. Ob das zu Erfolg führt oder nicht - wenn ja würde der Untehalt für Simones Kind reduziert. Aber dazu habe ich auch keine Lust und irgendwann ist auch mal genug.
Auf jeden Fall bleiben nach Abzug aller Unkosten(Miete etc.) und Unterhaltszahlungen 200 Euro zum Eigenbedarf übrig.
Jetzt soll mir mal jemand sagen, wie ich da die Wochendfahrten nach Hamburg finanzieren soll? Mein anderes Kind habe ich seit Februar 06 nicht mehr gesehen, weil es sich einfach nicht finanzieren lässt. Auch dieser geburtstag der in 14 Tagen ist wird ohne mich stattfinden müssen.
Ich möchte auch klarstellen, daß ich hier keine Vorwürfe hören möchte, da bist du selber dran schuld, was musst du auch nach Bayern ziehen. Das war einzig allein meine Entscheidung, hat gewiss etwas mit Flucht zu tun - das gebe ich ja auch zu. Aber auch viel um mich selbst zu finden und mein Leben zu sortieren und auch festzustellen welche wahren innere Werte Menschen haben für die man mal Empfindungen hatte. Mein Leben finden in Bayern statt und da gibt es auch nichts zu deuteln.
Zudem habe ich die Meinung, wenn man einen neuen Lebenspartner hat, wie Simone ja dargestellt hatte, ist es besser wenn Simones Kind sich mehr an ihn gewöhnt und ihn als Papa akzeptiert, als wenn ein Mensch alle paar Wochen reinschneit und den Papa spielt. Aber das ist meine eigene Ansicht der Dinge.
Um das Ganze auf den Punkt zu bringen - wenn man nicht miteinander kommuniziert, entstehen solche Mitteilungen wie in diesen Board und mit mir kann man reden oder mailen. Ich komme was Simones Kind betrifft meinen finanziellen Verpflichtungen nach und das in der Höhe die nach einem Gehalt berechnet wurde, das ich in 10 Jahren vielleicht mal wieder verdienen werde. aber mehr wird nicht passieren und da kann mich jeder jetzt verteufeln. aber im Ex-Partner Anwälte auf den Hals zu hetzten war Simone ja schon immer gut-Michael lässt grüßen.
Mit einer Klage auf Unterhalt für Sie selbst wird sie meiner Meinung scheitern-aber Versuch macht klug. Kindesunterhalt+Trennungunterhalt für den Ehepartner gehen vor ihrem Unterhalt und ich bin jetzt schon über dem Existenzminimum. Und alle die von mir Untehalt wollen haben besitzen einen pfändbaren Titel, selbst meine mir noch angetraute Frau für ihren Unterhalt..
Über den Rest, der mir da so unterstellt wird, denke ich sehe ich hinweg und hoffe das ich niemand zu nahe getreten bin
und gegen die Board Regeln nicht verstoßen zu haben, wenn ja Deep darfst du das gerne löschen. Ich hoffe ich war sachlich genug
Und Deep - ich denke Menschen können sich verändern wenn sie sich aus dem Dunstkreis anderer die ihn beeinflussen
herausbewegen....ich denke du würdest heute anders über mich urteilen.
in diesem Sinne wünsche ich frohe Pfingstage und viel Glück
Frank 😀
Aufgeben ist nicht meine Devise und der Weg ist richtig
Moin,
schwierige Situation...
man sollte nicht immer meinen das alle dieses Board lesen
Gott bewahre, dann bräuchten wir zusätzliche 150 Mods und 40 Admins. Hingegen hat Simone schon recht in Bezug auf das Lesen durch dich. Ist ja auch nicht schlimm.
Niemand außer Simone und mir kennt die wahren Gründe der Trennung und des Kontaktverlustes.
Die Gründe der Trennung sind unerheblich. Es geht einzig und allein um eueren Sohn.
Ich habe lediglich Simone gebeten in den ersten 12 Wochen meiner Sperrzeit
Womit bewiesen ist, dass du den Job aufgegeben hast.
Ich halte es für unsinnig einen Anwalt einzuschalten, der nach 1 Jahr eine Säuglingsgrundausstattung im Wert von 200 Euro einfordert.
Das mag dir unsinnig und gar schofelig anmuten. Rettet dich nicht vor dem berechtigten Anspruch und ist eine Konsequenz der Gesamtsituation.
Ich möchte auch klarstellen, daß ich hier keine Vorwürfe hören möchte, da bist du selber dran schuld, was musst du auch nach Bayern ziehen.
Ähem, ich denke, niemand wird sich den Mund von dir verbieten lassen...
Mein Leben finden in Bayern statt und da gibt es auch nichts zu deuteln.
So far, so good. Dein Leben beinhaltet jedoch auch 2 Kinder!
Zudem habe ich die Meinung, wenn man einen neuen Lebenspartner hat, wie Simone ja dargestellt hatte, ist es besser wenn Simones Kind sich mehr an ihn gewöhnt und ihn als Papa akzeptiert, als wenn ein Mensch alle paar Wochen reinschneit und den Papa spielt.
Damit disqualifizierst du dich bei mir auf ewig.
wenn ja Deep darfst du das gerne löschen.
Nö, deine "Gegendarstellung" lasse ich so stehen.
Und Deep - ich denke Menschen können sich verändern wenn sie sich aus dem Dunstkreis anderer die ihn beeinflussen herausbewegen
Betonung auf "können", was eine Veränderung an sich beschreibt und keine Wertung enthält. Wenn ich mich an unser Gespräch erinnere, wie sehr du darauf erpicht warst, deinen Sohn aus den Klauen deiner BLer-Ex zu befreien und nun den LG von Simone als Papa mit deiner Gutheißung installieren lässt, dann weiß ich, in welche Richtung deine Veränderung ging.
Eine Klärung eurer Situation kann im Forum nicht stattfinden. Ich schließe den Beitrag daher.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
