Hallo (wieder mal) 😉
Nochmal in Kürze meine Vorgeschichte:
Trennung:02/2011
Kind: im Juni 3Jahre
KM: eine Tochter (16) aus ihrer Ehe mit massiven Problemen (Streit mit Gossensprache, Möbel demolieren, Türen knallen...) wegen denen sie auch regelmäßig von einer Familienpsychologin betreut werden. Ausserdem ist die KM noch bei einer anderen Psychologin, von der sie aber kaum jemandem etwas genaueres erzählt.
Ich wohne (schon immer) etwa 800 km entfernt von KM und Sohn, fahre jeden Monat für mindestens 3 tage bis 2 wochen zu meinen Besuchszeiten, die mit der KM schon ausgemacht wurden. Seit der Trennung übernachte ich bei der Mutter der KM, bis ich einen Job+eigene Wohnung in ihrer Heimatstadt habe.
Wie gesagt, sind die besuchszeiten schon abgemacht (außer Weihnachten) und, wie ich finde, mit vielen Einschränkungen für mich. (von mir dem Frieden Willen eingeräumt)
Bei einer von ihr gewünschten Umgangsregelung, die ich schon gepostet habe ( http://www.vatersein.de/Forum-topic-21940-start-msg239259.html#msg239259) habe ich wohl etwas ganz wichtiges vergessen: ich hätte den Umgang gerne ohne ständige Kontrollen und Vorschriften...
Mein Letzter Urlaub über Ostern habe ich um 4 Tage verlängert, weil mein kleiner noch kurzfristig eine kleine OP erhalten hat.
Es hat schon seltsam angefangen.Ich bin davon ausgegangen meine Zeit ALLEINE mit meinem Sohn verbringen zu dürfen. Am ersten Tag habe ich den Kleinen über Nacht zu mir nehmen "dürfen", weil die KM einen Mädelsabend geplant hatte.
Danach musste ich aber jeden Abend den kleinen zu ihr bringen, und "durfte" ihn Morgens um 8 wieder besuchen. Von Karfreitag bis Ostersonntag "durfte" der Kleine wieder bei mir schlafen, danach wieder Abends zu Ihr und Morgens holen. Ich hab mich des lieben Friedens wegen darauf eingelassen... und auch weil ich mich nicht genug erkundigt habe, ob das so Rechtens ist.
Ostersonntag + Montag haben wir Tagsüber zusammen mit KM verbracht, gab kein Ärger und alles war soweit Ok.
Am Donnerstag war dann der Krankenhaustermin und schon am Samstag die Entlassung. Bis dahin auch alles OK.
Probleme gab es erst am Sonntag. Ich war Mittags noch mit dem Kleinen spazieren, und wir haben uns mit der Mutter an einer Eisdiele verabredet.
Auf der Heimfahrt erzählte mir die KM, dass es wohl eine Meinungsverschiedenheit mit ihrer Tochter gab. Es klingelte ihr Handy aber das war dann ein neuer "Bekannter", und sie ging nicht ran, war daraufhin aber irgendwie angespannt... blöd zu erklären aber halt anders. (nein, was sie mit anderen hat oder nicht hat ist mir egal...wirklich :wink:)
Zuhause angekommen eskalierte die Situation, weil die KM der Tochter kein Eis mitgebracht hat und es entstand ein Geschreie, Türengeknalle, eine Schublade ging zu Bruch... so richtig großes Kino und unser Sohn bekam das natürlich wieder mit. Irgendwann verschwand ihre Tochter dann, die Laune war im Ars... und dann war wieder ich dran, weil ich mit dem kleinen ein bisschen rumgealbert habe obwohl er Bettruhe verordnet bekommen hat. Habe aber sofort ihren Wusch erfüllt und uns (meinen Sohn und mich :wink:) aufs Sofa zum kuscheln gelegt!
Dann wurde abgerechnet:
Ich würde viel mehr zu Besuch kommen als früher und das nerve sie, ich würde mich als Übervater aufspielen usw...
(Nein, ich habe seit unserer Trennung immer noch nur 30 Tage Urlaub. Und ich habe bisher immer jeden Urlaubstag bei meiner Ex und meinem Sohn verbracht! Natürlich lege ich meinen Urlaub immer passend zu Wochenenden, Feiertagen und meinen freien Tagen. Da ich seit der Trennung noch keine eigene Wohnung habe muss ich die langen Umgangszeiten auf die wärmeren Monate legen.
ich habe heute mal nachgezählt. Mit meinem Urlaub werde ich meinen Sohn im gesamten Jahr 2011 nur 59 Tage sehen. Weihnachten nicht mitgerechnet.Früher kamen noch meine vielen Überstunden dazu. Ich weiß nicht ob sich die KM jetzt noch drauf einlässt "ungeplante" Tage zu zulassen...)
Ihre Beschimpfungen endeten dann irgendwann im Streit (auch mir platzt irgendwann der Kragen), und ich wurde rausgeschmissen, allerdings mit der Zusage, mich am nächsten Tag (Abreisetag 9.30 Uhr mit Bahn) noch von meinem Sohn verabschieden zu dürfen.
Am Montag bin ich dann um 8 uhr gekommen und bekam mit, wie die KM am Telefon einen Termin für meinen Sohn zur Nachuntersuchung um halb 9 machte... also musste sie gleich los. Das hat mich geärgert und es gab sofort wieder Streit vor unserem Sohn... ich durfte dann ohne anständige Verabschiedung gehen... ;(
Heute habe ich ihr dann eine Mail geschrieben, dass ich gerne meine Umgangszeiten mit unserem Sohn alleine und außerhalb ihrer Wohnung verbringen möchte. Ohne sie, weil es noch zu große Spannungen gibt und ich nicht vor unserem Sohn beschumpfen werden möchte. Er bekommt schließlich genug von den Problemen zwischen Mutter und Tochter ab/mit!
Darauf bekam ich folgende Antwort:
Ich mache ein termin beim jungendamt für uns beide, wenn du das nächste mal kommst und dann regeln die dein umgangsrecht, sein aber nicht enttäuscht, wenn es dann nicht so ist wie du es dir gerne gewünscht hättest!!!
Was soll ich davon halten?
Wie soll ich mich darauf vorbereiten? Gleich ein Beratungsgespräch beim Anwalt? Oder beim hiesigen JA beraten lassen?
Was kann mir das JA nehmen, wenn ich jeden Monat 1600km fahre, weil ich meinen Sohn für 3Tage bis 2 Wochen sehen möchte?
Ich hab da echt ein bissel Schiß, weil ich nicht weiß, was die KM für Geschütze auf fährt... obwohl ich mir nichts vorzuwerfen habe.
Mein Sohn freut sich auf mich, geht ohne Probleme mit mir mit, hat kein Heimweh und einen sehr starken Bezug zu mir (zur KM natürlich auch).
Und ich habe das Gefühl, daß er es genießt, wenn er mal ein paar Tage aus der :ironie:"Irrenanstalt" raus kommt....
kann mir die Entfernung zum verhängniss werden?
Vielen Dank schonmal!
Ruhe
Hallo,
meiner Meinung nach dürftest du vom JA nichts zu erwarten haben, also auch nichts schlimmes;-)....
Der Umgang ist doch ok, dein Kleiner fühlt sich bei dir wohl und das ist doch die Hauptsache.
Allerdings sind Streitereien vor dem Kind sowohl taktisch als auch erzieherisch äußerst unklug! Versuche in deinem Interesse, dieses zu vermeiden bzw dann zumindest vor dem Kind zu vermeiden. Mir selber wurde hier schon ein dickes Fell verordnet 😉 und es stimmt: manchmal ist es besser, das "Schlachtfeld" vorzeitig zu verlassen und keine Eskalation zuzulassen!
Gruß Dirk
und es stimmt: manchmal ist es besser, das "Schlachtfeld" vorzeitig zu verlassen und keine Eskalation zuzulassen!
Leicht gesagt, wenn ich doch unter der Kontrolle der Mutter stehe und meinen Sohn in ihrer Wohnung besuchen muss.
Ich habe sie mehrmals darauf hingewießen: bitte nicht vor dem Kind! Selbst als ich mit dem Jungen in sein Zimmer gegangen bin und die Tür geschlossen habe, ist sie uns gefolgt und hat weiter gezetert... 🙁
Tja, sowas hatte ich letzte Woche auch: Gezeter und Schläge inklusive^^........ :gunman:
Du solltest von dir aus eine Regelung finden, die dir den Sohn fürs WE gibt, bei dir zuhause. Dann kann KM toben wie sie will, natürlich während deiner Abwesenheit :rofl2:
ich wohne 800km weit entfernt 😉
sonst hätte ich bestimmt keine probleme... durch diese umstände habe ich nach ihrer pfeife zu tanzen, und wenn sie sagt er muss zuhause bleiben, dann ist das so. dass sie meine besuche boykotiert kann ich mir nicht leisten, weil mich jeder besuchstag einen urlaubstag kostet... und die habe ich leider nur in begrenzter anzahl.
ich will ja die zeit nicht bei ihr verbringen... sondern alleine mit meinem sohn! bekomme ich das durch, auch wenn ich kurz hintereinander 2 wochen komme und ansonsten etwa 3-6 tage?
Der Umgang ist doch ok
Das stimmt meiner Ansicht nach nicht.
Der Umgang findet von Mutters Gnaden und unter Mutters Aufsicht statt.
So geht das aber nicht und so soll es auch nicht bleiben.
Der Wunsch des Vaters nach selbstbestimmten Umgängen ist richtig und mit allen Mitteln durchzusetzen.
Der Termin beim Jugendamt ist der erste Schritt dorthin.
Die Meinung der Mutter:
sei aber nicht enttäuscht, wenn es dann nicht so ist wie du es dir gerne gewünscht hättest!!!
wird sich bestenfalls für sie selbst als falsch herausstellen.
Denn ein Recht auf einen Umgang ohne Wachhund um Hintergrund hat jeder.
Und auch die Durchsetzung ist kein allzu besonderes Kunstwerk.
Da haben die Väter ausnahmsweise mal gute Karten dabei.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hast du dich denn schon mal nach einer anderen Unterkunft für die Umghänge umgesehen? Jugendherbergen, Bed&Breakfast oder auch Couchsurfing sei Dank, gibt es ja auch erschwingliche Möglichkeiten.
Mach dir Gedanken, wie du dir den Umgang vorstellst und ob dieser auf lange Hinsicht so umsetzbar ist und unter welchen Voraussetzungen.
Eine Weiterführung der Umgänge im Dunstkreis der KM steht schlicht und ergreifend nicht zur Debatte. Bei dem Punkt würde ich mich auf keinerlei Diskussion einlassen.
Das JA kann dir nichts vorschreiben oder verbieten. Es soll vermitteln. Wenn es das nicht schafft, dann geht's zum Gericht.
LG und Kopf hoch
Das Schwarzwaldmädel
also verstehe ich das richtig:
WENN ich Umgang habe, dann hab ich das Recht unseren Sohn auch bei mir übernachten zu lassen, sofern er kein Problem damit hat? auch wenn es der KM zu viel ist und Sie auf eine Abgabe abends besteht? wie gesagt werde ich nächstes mal 2 Wochen zu besuch sein.
und zu meiner übernachtungmoglichkeit:
ich schlafe in einem eigenen Zimmer in einem großen bett bei der Oma meines Sohnes... Sie verhält sich neutral und ich finde daß eine gute Lösung!
und wie soll ich mich auf ein evtl Gespräch beim Jugendamt vorbereiten? meine Tickets als beweiß für meinen Willen um Umgang?
soll ich mich erstmal für einen evtl betreuten Umgang einlassen, damit die sehen wie gerne mein Zwerg (auch ohne Multi) bei mir ist?
LG, Ruhe
Hi Ruhe,
Nachdem der Umgang nicht offiziell festgelegt ist, bist Du momentan echt noch davon abhängig, was die KM sich wünscht.
Aber eigentlich hast Du das Recht, dass euer Sohn auch bei Dir übernachtet.
Wenn Du eine Schlafgelegenheit bei Oma hast, ist das natürlich noch besser, weil der Kleine dann nicht z.B. in einem Hotelzimmer untergebracht wird, sondern in gewohnter Umgebung bleibt.
Was die KM da veranstaltet ist ziemlich willkürlich und nicht gut - für das Kind schon gar nicht.
Kinder brauchen Beständigkeit und regelmäßigen Kontakt zu beiden Eltern.
Und wenn der Kleine bei Dir ist, dann ist er bei Dir - wie Du die Zeit mit ihm gestaltest, bleibt Dir überlassen.
Sprich mal wirklich mit dem JA und informiere dich dort und im Internet über deine Rechte als Umgangselternteil (und auch über die Rechte des Kindes auf beide Eltern!).
lg
vj
P.S.: Betreuter Umgang ist nur dann nötig, wenn Gefahr für das Kindeswohl besteht - auf keinen Fall aktiv anbieten, dazu besteht deiner Schilderung nach überhaupt kein Anlass!
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
Zitat von: Dirk_39 am 03. Mai 2011, 21:02:19
Der Umgang ist doch okDas stimmt meiner Ansicht nach nicht.Der Umgang findet von Mutters Gnaden und unter Mutters Aufsicht statt.
So geht das aber nicht und so soll es auch nicht bleiben.Der Wunsch des Vaters nach selbstbestimmten Umgängen ist richtig und mit allen Mitteln durchzusetzen.
So war das ja auch nicht gemeint! 😉
Mir ging es darum, dass der Umgang zwischen dem Vater und dem Kind gut ginge. Das die derzeitige Regelung, die ja eigentlich keine ist, ein Mist ist, habe ich nicht bestritten. Damit wollte ich nur sagen, dass er keine Abgst vorm JA zu haben braucht, weil der Kleine sich offensichtlich gut auf ihn eingeschossen hat.
Gruß Dirk
hab vergessen zu erwähnen, dass sie das ASR hat!
Ich schätze mal, dass ihre bedenken daher kommen, dass der kleine bei mir im bett schläft. sie hat mal gesagt, dass sie das nicht möchte, weil er es sonst bei ihr auch will und theater machen könnte...
ihr problem wird sein, dass sie eben "eine störung in ihrem tagesablauf" befürchtet, wenn unser sohn zu viel zeit mit mir verbringt.
aber was sind schon geplante 59 Tage umgang? (meine überstunden wird sie mir wohl kaum noch gewähren, mit denen ich früher enorme besuchs-verlängerungen erzielt hatte) ich befinde mich ja wohl schon am untersten limit, was die gemeinsamen zeiten mit meinem sohn betrifft.
Was will mir das jugendamt denn noch nehmen? seit knapp 3 jahren jeden monat 1600km fahren um meinen sohn zu sehen ist doch wohl wirklich ein zeichen, dass ich großes interesse an ihm habe! und jetzt nur noch stundenweise, wenn mutti nix vor hat?
und ist es da zu viel verlangt, wenn ich die 59 tage incl. nächte mit ihm verbringen will? ohne ständig den launen der mutter ausgesetzt zu werden und den stress mit ihrer tochter miterleben zu müssen?
ich möchte, falls sie mich wirklich zum jugendamt schleift, bestens vorbereitet sein! und wie gesagt weiß ich nicht wie weit meine rechte ohne sorgerecht reichen.
meine besuche sind für dieses jahr so mit der mutter geplant:
02/11 : 19-22.2 3 Tage
03/11 : 19-21.3 3 Tage
04-05/11: 16.4.-2.05. 16 Tage
05-06/11: 28.5.-13.06. 17 Tage
07/11 : 23.7.-25.07. 3 Tage
08-09/11 27.8.-5.09. 10 Tage
10/11 1.10-4.10. 4 Tage
11/11 12.11-14.11 3 Tage
12/11: Weihnachten ist noch nicht geplant, könnte aber theoretisch 8-9 Tage zu Besuch kommen, Wenn Mutti mitspielt.
Was will man da noch kappen?
Ich kann ihr doch auch nicht in die zeit mit unserem sohn reinreden? wieso darf sie es bei mir? weil ich nur der erzeuger bin?
wieso darf sie bestimmen, was ich wie zu tun und zu lassen habe?
lg
Ruhe
Hallo Ruhe,
Ich schätze mal, dass ihre bedenken daher kommen, dass der kleine bei mir im bett schläft. sie hat mal gesagt, dass sie das nicht möchte, weil er es sonst bei ihr auch will und theater machen könnte...
Lässt sich dieses "Problem" nicht mit Hilfe einer Luftmatraze o.ä. elegant aus der Welt schaffen?
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Lässt sich dieses "Problem" nicht mit Hilfe einer Luftmatraze o.ä. elegant aus der Welt schaffen?
das problem hat ja nur sie. muss ich mich wirklich um ihre probleme kümmern?
auch als der kleine 3 nächte bei mir geschlafen hat, ist er am 4. brav in seinem bettchen eingeschlafen.
wenns sein muss kann ich ihr ja *sagen*, dass er im kinderbett geschlafen hat 😉
Moin,
ganz ehrlich: Mit einem Plan wie diesem:
meine besuche sind für dieses jahr so mit der mutter geplant:
02/11 : 19-22.2 3 Tage
03/11 : 19-21.3 3 Tage
04-05/11: 16.4.-2.05. 16 Tage
05-06/11: 28.5.-13.06. 17 Tage
07/11 : 23.7.-25.07. 3 Tage
08-09/11 27.8.-5.09. 10 Tage
10/11 1.10-4.10. 4 Tage
11/11 12.11-14.11 3 Tage
12/11: Weihnachten ist noch nicht geplant, könnte aber theoretisch 8-9 Tage zu Besuch kommen, Wenn Mutti mitspielt.Was will man da noch kappen?
könntest Du auf Granit beissen; dagegen kann Deine Ex (nicht zu Unrecht) einwenden, dass ihr das zuviel Theater und zu lange ist - in der eigenen Wohnung sowieso, aber auch für den Fall des "Mitnehmens" des Kindes an einen mehr oder weniger provisorischen Umgangsort. Bei einem knapp 3-jährigen Kind gilt nun einmal die Faustregel "lieber kürzer, dafür öfter". Daran ändern auch Entfernungen nichts.
Ihre Einflüsterer werden ihr jedenfalls gerne sagen, dass sie auf solche Vorschläge nicht eingehen soll.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
dagegen kann Deine Ex (nicht zu Unrecht) einwenden, dass ihr das zuviel Theater und zu lange ist
Die planung hat sie aber "abgesegnet"
des Kindes an einen mehr oder weniger provisorischen Umgangsort
der provisorische umgangsort wird auch in nächster zeit der hauptort sein an dem sich mein sohn befindet. die kindsmutter schult demnächst um und macht ein 2-monatiges Praktikum a 7std am tag mit früh/spät/wochenend-schicht... sie kann den umgangsort dann wohl kaum schlecht machen (?)
Bei einem knapp 3-jährigen Kind gilt nun einmal die Faustregel "lieber kürzer, dafür öfter". Daran ändern auch Entfernungen nichts.
soweit zur theorie... aber ich bekomme keine unterstützung und muss die monatlich 2x 800 km + unterhalt auch finanzieren.
ich will ja umziehen, allerdings brauch ich dazu erst einen job in der sozial schwachen gegend. in den letzten 3 monaten (und bei meinem früheren 2-jährigen versuchen) konnte ich aber nur absagen sammeln (wenn überhaupt)
ein umzug in die nähe meines sohnes ist übrigens ihre größte angst, das hat sie schon öfters angedeudet, weil ich mich dann auf keinen Fall mit 59 tagen abfüttern lasse und ihr diese 59 tage eh schon zu viel sind.
Abgesehen von allem, hat mein kleiner einen enorm guten bezug zu mir, was mich selbst immer wieder wundert, da ich ihn ja selten sehe!
Bin ich zu besuch, hängt er nur bei mir am rockzipfel... zählt das nicht?
lg ruhe
Moin Ruhe,
es liegt mir fern, Dich beunruhigen zu wollen - ich will Dich nur davor warnen, Argumente in den Ring zu werfen oder Dich auf Dinge zu verlassen, die Dir persönlich logisch oder richtig erscheinen. Das ist im Familienrecht nämlich nicht entscheidungsrelevant. Genausowenig, wie Du Deine Umgangsfahrten finanzierst, wie lange das Praktikum Deiner Ex pro Tag dauert oder ob Dein Kurzer an Deinem Rockzipfel hängt.
Auch was die Ex mal aussergerichtlich "abgesegnet" hat, kann sie fast jederzeit widerrufen - oder sagen, das hätte sie nie mit Dir vereinbart.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
das verstehe ich jetzt so, daß wenn ich bei ihrer Mutter mit meinem Sohn übernachte, darf sie das bemängeln.
Daß sie ihn aber eh schon ständig, und demnächst noch mehr denn je, zu ihr bringt ist was anderes?
Sie besteht drauf, daß ich weiterhin Kontakt zu unserem Sohn halte. Aussage:" Es bleibt ja alles wie es war" aber plötzlich sind ihr die 59 Tage zu viel? Vor der Trennung habe ich den Kleinen viel öfters gesehen!
Sie besteht drauf, daß ich den Kleinen täglich zu ihr zum schlafen bringe, außer wenn sie etwas vor hat. Das darf sie?
Sie besteht drauf, daß ich pünktlich jeden Morgen um 8 den Kleinen abhole, oder bei schlechtem Wetter mit ihm bei ihr bleibe. Darf sie das?
Sie hat sich nicht unter Kontrolle und beschimpft mich laut und kreischend vor meinem Sohn, auch wenn ich sie darauf hinweise und bei ihr keine Möglichkeit habe mich zurück zu ziehen? Soll ich da auf meine Umgangszeit verzichten und gehen?
Mein Sohn und ich haben das Recht auf Umgang, ich sogar die Pflicht, aber nur wenn und wie die Mutter das will?
Hätte ich eine "normale" Umgangsregelung, würde ich meinen Sohn viel öfters sehen können. Aber ich würde zu viel bekommen, wenn ich dann alle 14 Tage, die halben Ferien und Ostern oder Weihnachten bei meiner Ex verbringen müsste, solange sie ihre Unzufriedenheit mit sich und der Welt und ihre Probleme mit ihrer Tochter an mir auslassen könnte.
Die ersten 3 Jahre hat es mit meinen Besuchen und meinem Kleinen super geklappt. Er hat einen super Bezug zu mir, was jeder, auch die Mutter bestätigt! Angeblich möchte sie, daß sich nichts ändert. Einen Umzug in die Nähe hält SIE nicht für nötig!
Die Besuche haben sich nur darin geändert, daß sie die Termine jetzt schriftlich vorliegen haben will. Wie sie mit meinen bisherigen (aus Überstunden entstehenden) Verlängerungen meiner Besuche umgehen wird, weiß ich noch nicht. Seit Februar hab ich diese für den Krankenhausaufenthalt meines Sohnes genutzt. Da war es ihr recht, allerdings wohl nur aus dem Grund, weil ich mich noch nebenbei um ihre Tochter kümmern musste.
Mir wurde hier und an anderer Stellen schon davon abgeraten, meinen guten Job hinzuwerfen und zu einer Zeitarbeitsfirma in der Nähe meines Sohnes zu wechseln. Hauptsächlich desshalb, weil ich dann wegen des geringeren Lohnes als Unterhaltsverweigerer bezichtigt werden könnte.
Schaue ich aber in die Jobbörse da oben, suchen die meisten Firmen Langzeitarbeitslose...
Was soll ich tun? Was soll ich dem JA oder vielleicht irgendwann einem Richter erzählen?
Ich würde gerne aber Mutti erlaubts nicht wenn sie gerade nicht will zählt ja nicht...
lg
Ruhe
Hai Ruhe, Nomen est Omen: bleib ma locker 😉
Habe selber schon feststellen müssen, dass Gerechtigkeit und Schwarzkittelträger nicht unbedingt was gemeinsam haben müssen! Sprich: vor Gericht sind nicht alle Menschen gleich und weil der liebe Gott dir den Schniedel und ihr die Plazenta gegeben hat, musst du einfach gewisse Ungereimtheiten akzeptieren lernen^^....
Die darf erstmal alles bemängeln! Ob das nachher so durchgeht, steht doch auf einem völlig anderen Blatt.
Du und Sohnemann habt ein gutes Verhältnis und das wird auch nachweisbar sein. Dass du deinen Job wechseln sollst, wird dir kein Richter erzählen, denke ich. Und ich glaube auch nicht, dass es größere Probleme geben wird beim Umgang: evtl. musst du, wenns total hart auf hart kommt ( was ja gar nicht raus ist), eine kurze Zeit Einschnitte hinnehmen bzw dir ein Zimmer in der Nähe des Kindes nehmen ( fürs WE). Aber die Zeit sollte auch schnell vorbei gehen, schließlich bleibt der Kurze nicht lange 3 Jahre und wenn du einen guten RA hast, erledigt der die Dinge in deinem Sinne.
Gruß Dirk
Sie besteht drauf, daß ich den Kleinen täglich zu ihr zum schlafen bringe, außer wenn sie etwas vor hat. Das darf sie?
solange es keine andere feste Vereinbarung zwischen Euch gibt, hast Du kaum was gegen die Willkür der KM in der Hand.
Du hast deshalb bereits den Rat erhalten, Dich beim Jugendamt einmal zu informieren.
Hierbei allerdings vorsicht. Jugendämter sind nach unserer Erfahrung oft sehr mütterlastig. Es kann Dir dort tatsävhlich passieren, dass ein lustloser MA Dir ins Gesicht lügt und sagt: "Da können wir ihnen leider nicht helfen"
Bei einer gerichtlichen Umgangsregelung würdest Du aller Voraussicht nach Übernachtungen zugesprochen bekommen. Ebenso natürlich regelmäßigen Umgang.
Wie dieser bei der Entfernung und Deinen Arbeitszeiten genau aussehen würde bleibt natürlich zu klären.
Sie darf bis dahin alles bestimmen, solange Du Dir es bieten lässt.
Wenn Du hier im Forum einmal stöberst, dann wirst Du auf viele Umgangsregelungen treffen. Die kannst du ja mal mit der KM diskutieren. Evtl. öffnest Du ihr damit etwas die Augen.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Bei meinem letzten besuch (eine woche war geplant, wegen einer op aber um 4 tage verlängert) habe ich auch schon nachgegeben.
ich habe den kleinen abends (wie von ihr gewünscht) immer schön nach hause gebracht (pünktlich, satt, gesund und sauber) und morgens pünktlich geholt.
Natürlich nur an den tagen an denen die KM nichts vor hatte, denn da ist es völlig in ordnung wenn er bei mir schläft.
In meiner Umgangsregelung, die die KM von mir verlangt hatte, habe ich auch schon in vielen punkten nachgegeben, vor allem was die umgangszeiten an Feiertagen und geburtstagen angeht. ich habe für dieses jahr noch das zugeständniss gemacht, den kleinen nicht in mein umfeld (sprich meine Heimat) zu holen.
Feiertage, geburtstage habe ich ihr für dieses jahr überlassen, und hoffe jedesmal, dass sie mich dazu einladet oder wenigstens einen tag vor/danach zu meinem kleinen lässt. an ostern hat das funktioniert und wir hatten tatsächlich einen schönen tag.
ich gebe ständig nach, dem frieden willen. aber statt frieden gibts jedesmal streit. der entsteht daraus, dass (wie alle, mit denen ich aus ihrem umfeld kontakt habe, bestätigen) die KM mit ihrem leben überfordert ist. ich verstehe nicht warum ich bei meinem umgang so oft bei ihr sein muss. sie muss doch inzwischen selbst erkannt haben, daß es so immer wieder ärger zwischen uns gibt, weil sie meinen anblick nicht ertragen kann...
Ich bin nach wie vor ihr punchingball, an dem sie ihre aggresionen auslässt. Zwingt mich aber mehr oder weniger meine Zeit auch bei ihr zu verbringen.
Mein ganz großer Fehler ist, daß ich früher oder später auf ihre provokationen anspringe... anfangs dauerts lange, später gehts dann schneller.
Aus diesem grund möchte ich ja eben so wenig zeit wie möglich bei ihr verbringen. unser sohn braucht die reibungen zwischen seinen eltern ja nicht wirklich mit zu bekommen... und ich bin überzeugt, dass sie ihn auch nicht interessieren.
an den paar tagen im jahr, an denen ich die möglichkeit habe mit meinem sohn zu verbringen, hätte ich gerne friede und ruhe. klappt ohne mutter super! gönnt sie uns das nicht?
lg ruhe
