Meiner Meinung nach muss man da schon etwas nach dem wirklichen Kindeswillen "forschen".
Hi Albanien, da muss mann nicht "forschen". Da gehört eine klare Regel her. Wie beim Zähneputzen oder bei den Hausaufgaben.
Kindeswille folgt oft kindlichen Ideen wie: "Hab Papa schon verloren. Darf Mama jetzt nicht ärgern." oder "Unter meinem Bett wohnt ein Ungeheuer. Da kann ich nicht allein einschlafen."
Kindeswohl heißt "Allen Kindern beide Eltern". Mit der Begründung "Das hat der Richter angeordnet" nimmste ganz viel Dampf vom Kessel für das Kind. Weil der böse Richter dann den "Schwarzen Peter" hat und nicht das Kind. Das entlastet das Kind von sienen Ängsten genau wie eine Gespenster-Safari mit Taschenlampe und Staubsauger unterm Kinderbett.
Kinder glauben denken und wollen dann manchmal auch ziemlich schräges Zeug.
Als Erwachsene sind wir verantwortlich das in geordnete Bahnen zu lenken.
Manche KM und KV brauchen beim Thema Verantwortung ein bischenNachhilfe vom Gericht.
Bei deiner Hex ist das nicht nur fällig sondern längst überfällig.
Kindeswille heißt Eis zum Frühstück. Schokopudding mittags. Abend Pommes und Pizza. Und zwischendurch Lakritz.
Nie wieder baden. Fernsehen bis der Bildschirm flackert. Hausaufgaben sind illegal.
Kinderzimmer werden von den Heinzelmännchen aus Köln aufgeräumt.
Kindeswohl heißt Gemüse, Zähneputzen, Impfungen, Ohren waschen, Schulpflicht, Zimmer selbst aufräumen usw.
Vergiss den "Kindeswillen" und sorg endlich fürs Kindeswohl. Kindeswohl = regelmäßiger Umgang.
Gruss Horst
Hallo allesamt,
Ergebnis der Verhandlungen bis jetzt: immernoch kein Umgang. Auch begleiteter Umgang wird nun nicht mehr für möglich erachtet. In der letzten mündl. Verhandlung wurde angegeben vom Jugendamt, dass dieser wenig Sinn mache, wenn die Kinder nicht mehr wollen.
Habt ihr noch Ideen? Eventuell wird die Hilfe eines Sachverständigen benötigt, der auch vermitteln könnte bzw. überhaupt den Grund für die plötzliche Ablehnung der Kontakte feststellen kann. Jedoch scheint es auch viele Sachverständige geben, die die Sachen noch viel schlimmer machen.
Bin für jede Antwort dankbar!
Grüße
Albanien
Hallo Albanien,
schade, dass bisher nichts herauskam. Aber Du solltest nicht aufgeben. Es ist wichtig, Dir selbst und allen anderen Beteiligten in Erinnerung zu rufen, dass die Kinder bis vor kurzem noch viel Umgang wünschten, und auf begleitetem Umgang zu beharren und Dich nicht auf faule Kompromisse einzulassen (wie "Ruhe reinbringen durch freiwilligen Verzicht des Vaters auf Umgang"; "Elterngespräche statt Umgang" etc., das sind so die Klassiker der Helferindustrie in der Situation)
Wie soll ein Sachverständiger - d.h. familienpsychologischer Gutachter? - in der Situation eigentlich noch etwas verschlimmern? Weniger Umgang als gar keiner geht ja nicht. Zeit verstreichen lassen bringt nichts. Du hast nichts zu verlieren, nur etwas zu gewinnen.
Gruss
Tarek
Heute kam der Umgangsausschluss...in 2 Jahren guckt man weiter. Denke aber nicht, dass ich da nochmal was machen werde. Werde mir jetzt selbst erstmal einen Therapeuten suchen müssen, um das alles zu verarbeiten.
LG Albanien
