Hallo liebe Forenmitglieder,
mein LG hat vor gut zwei Jahren das ABR für seine Tochter erkämpft.
Nun beantragt die Mutter das ABR für sich und begründet dies mit Lügen.
Wir führen seit fast 1 3/4 ein Tagebuch über die Umgänge und das Verhalten der KM.
Wir hatten gelesen, dass dies von Vorteil sein könnte.
Hat jemand von euch Erfahrungen damit und kann mir sagen, was das ganze wirklich bringt?
LG,
QuLo
Moin,
das Tagebuch ist natürlich direkt nicht gerichtsverwertbar. Hingegen hilft es dem menschlichen Gedächtnis auf die Sprünge. Die Vorkommnisse sind i.A. gut gespeichert, jedoch nicht immer der richtigen zeitlichen Abfolge.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hi DeepThought,
macht es Sinn der VP dieses Tagebuch zu überreichen? Immerhin werden in dem Antrag der KM einfach nur Unwahrheiten genannt.
Vielleicht kann sie sich dann so ein besseres Bild über die Machenschaften der KM machen und die Auswirkungen auf das Kind?
Gruß,
QuLo
Jein - also grundsätzlich nein und nur, wenn das Gespräch dahingehend verläuft, dass die Glaubwürdigkeit leidet. Und auf gar keinen Fall mitgeben. Ein kurzer Blick ist ok.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Es kommt auch auf die Vorwürfe an und ob das Tagebuch überhaupt etwas dazu aussagt.
Wenn sie behauptet, dass das Kind vernachlässigt und verdroschen wird, sollte im Tagebuch nichts stehen wie:
"Montag: Kind nicht vernachlässigt und nicht verdroschen!"
Mann sollte auch mit der Frage rechnen, warum dieses denn überhaupt geführt wird.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Das Tagebuch wurde einfach angefangen, da sich einige Dinge häuften und wir die dokumentiert haben wollten, um uns besser daran erinnern zu können. Schon damals war uns irgendwie klar, dass nach AG und OLG noch etwas kommen muss und die KM nicht einfach locker lässt.
Im ABR-Antrag sind eigentlich nur schwachsinnige Argumente geliefert worden.
Angeblich ist mein LG trotz Gesprächen und Vermittlungsversuchen des JA zu einigen Dingen nicht bereit.
Lustigerweise ist er derjenige, der immer beim JA war und sich Rat geholt hat und die KM diejenige, die alle Termine abgesagt hat.
Sie behauptet einfach Dinge, die sie gemacht hat, hätte jetzt der KV gemacht.
Im Tagebuch steht aber ziemlich genau drin wie gewisse Dinge abgelaufen sind.
Den Antrag auf ABR ging die Aufforderung der Beistandschaft voraus ihre Einkünfte mal wieder offen zu legen, da sie die KM nach eigenen Aussagen uns gegenüber wieder arbeitet. Natürlich war in ihrer Antwort an die Beistandschaft davon nicht mehr die Rede.
Vaterstaat zahlt also weiterhin Vorschuss, obwohl sie arbeiten geht. Laut Beistandschaft kann man da nicht viel machen ohne Beweise.
Sie wird jetzt lediglich aufgefordert sich verstärkt um Arbeit zu bemühen. Da sie aber ein 1-jähriges Kind hat...
LG,
QuLO
