Hallo,
ich versuche mich mal möglichst kurz zu halten.
Seit nun 6 Monaten wohnt mein Sohn (13) bei mir und meiner LG. Er konnte und wollte nicht mehr bei seiner Mutter und deren neuen Ehemann leben (psychische und körperliche Gewalt). Das ABR wurde auf mich übertragen.
- Die Mutter wollte das Kindergeld nicht an mich weiterleiten
- Die Kinderzimmermöbel hat sie auch behalten
- Kurz nachdem der Junge bei mir eingezogen ist hat sie das Aquarium des Jungen abgebaut und die Fische ins Nirvana geschickt
- Sie meldet sich nur sporadisch, zwischendurch hat sie sich mal 4 Wochen gar nicht gemeldet
- Sie verbietet dem Jungen mit mir darüber zu sprechen was sie ihm erzählt (ich setze ihn nicht auf den "heißen" Stuhl, er blockt aber immer ab wenn ich ihn mal locker gefragt habe was sie so gemacht haben und gegenüber meiner LG hat der Junge gesagt das er nicht darüber reden darf, konkret geht es darum das die Mutter sich ein Auto gekauft hat und der Junge musste ihr versprechen nichts zu sagen)
- Vor 3 Wochen wollte sie das der Junge zum Geburtstag seiner kleinen Schwester in ihr Haus kommt, der Junge wollte dort nicht alleine hin und ich möchte das auch nicht. Als ich ihr das am Telefon gesagt hat, hat sie mir das nicht geglaubt und den Jungen massiv unter Druck gesetzt.
- Die Mutter hat bei mir nicht einmal nachgefragt wie es dem Jungen geht oder was in der Schule ist, sie war jetzt beim Jugendamt, dort findet morgen ein Gespräch statt, sie wirft mir vor das ich sie über nichts informieren würde. Mir war nicht bewußt das sie überhaupt Interesse daran hat.
- Sie hält sich öfters nicht an Verabredungen die sie mir dem Jungen trifft.
So nun aber mein Hauptanliegen:
Am Dienstag hatte der Junge einen Termin beim Kieferorthopäden er hat die feste Zahnspange bekommen. Die Mutter wußte seit Wochen von diesem Termin, am Sonntagabend hatte ich sie gefragt ob sie damit einverstanden wäre wenn der Junge Speed-Brackets bekommen würde da diese doch erheblich Vorteile bieten wie z.B. weniger Schmerzen, halbierte Tragezeit usw. Die extra Kosten dafür betrugen 150 €. Sie meinte sie würde sich zur Hälfte daran beteiligen. Am Montagabend meinte sie dann sie wolle wohl doch nicht zahlen. Mir war das dann auch egal. Meine LG ist mit dem Jungen dann zum Kfo. Die Mutter saß bereits im Wartezimmer und hatte wohl vorab schonmal alles geklärt. Meine LG sagte ihr das wir alleine die Kosten für die Speed-Brackets tragen, da ich möchte das der Junge diese bessere Behandlung bekommt. Mein LG hat den Jungen dann auch wieder vom Kfo abgeholt. Der Junge hat nun die normalen Brackets! Ich bin stinkesauer, was vielleicht einige von euch nachvollziehen können. Der Mutter schien es egal zu sein welche Vorteile diese Speed-Brackets haben, sie wollte anscheinden nur ihren Kopf durch setzen.
Auch habe ich ein Schreiben von ihr erhalten indem sie fordert das ich sie über alle Freizeitaktivitäten des Jungen informiere, ebenso fordert sie das der Junge ohne ihre Erlaubnis nicht bei den Großeltern übernachten darf.
Hallo Mikkian,
ihr könnt zwar schlecht miteinander kommunizieren, aber ein Mindestmaß an Kommunikation ist gegeben, damit wird kein Gericht das gemeinsame SR aufheben.
Wenn Sie Infos über Freizeitgestaltung haben will, kann sie Dich fragen, den Sohn fragen oder auch einen Antrag auf Auskunft beim AG reinreichen.
Ob ihr Auskunft gegeben wird hängt aber von Euch beiden ab, es kann Euch niemand zwingen.
Doch wenn Sie z.b. das angeschaffte Auto verschweigen will, und dafür den Jungen instrumetalisiert, wird sie kaum Früchte ernten.
So what?
Fragwürdig wird die ganze Sache erst, wenn durch ihr Verhalten dem Sohn wirklich gesundheitliche Schäden drohen (die minderwertige Spange ist zwar ärgerlich aber nun nicht ein wirklicher Schaden, oder ?)
und wenn Sohnemann die Willkür der Mama erlebt hat, wird er eigenständig mit ihr ins Gericht gehen. . .
manche Dinge regeln sich erst durch Trampeln der Kinder geschweige denn durch Gerichtsbeschlüsse. . .
Somit:
Laß die Faust in der Tasche und geniesse die Zeit mit dem Sohn.
Alles andere scheint mir nur kriegerisches Machtgeballer zu sein. . .
Sry, aber gestreichelt werden wolltest Du ja nicht heir oder ?
LG E.
Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Hi mikkian,
ich tu mich da unheimlich schwer dir etwas zu raten. Wie du weißt kenn ich auch das Geschreibsel deiner Ex, die ja klar äußert, das sie nur ein Ziel hat: Sie will ihr Kind wieder und sucht nun nach jeden Fizelchen, um dich schlecht zu machen.
Wenn ich an das ganze Theater denke, das sie sich gegen alles sperrt, nicht bereit ist Unterhalt zu zahlen, die Übertragung des Kinderfreibetrags verweigern will, beim JA aufschlägt u.s.w. muß ich ehrlich gestehen, das ich zwiegespalten bin.
Auf der einen Seite bin ich dafür, wenn immer es geht, das beide Elternteile das SR gemeinsam ausüben. In eurem Fall bin ich aber auch der Ansicht, das es auf Dauer nicht funktionieren wird.
Allerdings mußt du dich auch malselbst ein wenig an die Nase fassen. Wenn du es irgendwie möglich machen kannst, solltest du Arzttermine mit dem Jungen selbst wahrnehmen. Deine LG hat nunmal keinerlei Befugnisse und somit konnte das Desaster beim KFO erst entstehen.
Habt ihr denn nun nochmal ein Gespräch beim JA? Das würde ich erstmal abwarten und dann ggf. das ASR beantragen. Das ABR hast du ja, soweit ich mich erinnern kann bereits. Daher wird die KM kaum mit ihrer absurden Forderung durchkommen ,das er nicht bei den Großeltern schlafen soll.
Ich habs auch nicht mehr im Kopf, aber derJunge ist ca. 14 Jahre alt, oder? Wird es in den nächsten 2, 3 Jahren Dinge geben, bei denen die KM zustimmern muß (Schulwechsel, Ausbildungsvertrag, Konto u.s.w.)? Wenn sowas nicht ansteht, würde ich das GSR beibehalten.
Nochmal zum KFO: Hattest du mit diesem bereits das mit den Bracktes abgesprochen und den Behandlungsvertrag unterschrieben? Warum hat er ohne Rücksprache mit dir zu nehmen, etwas anderes als besprochen gemacht? Da würde ich nochmal sehr genau mit dem KFO sprechen und mit sogar einen anderen suchen.
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Am Dienstag hatte der Junge einen Termin beim Kieferorthopäden er hat die feste Zahnspange bekommen. Die Mutter wußte seit Wochen von diesem Termin, am Sonntagabend hatte ich sie gefragt ob sie damit einverstanden wäre wenn der Junge Speed-Brackets bekommen würde da diese doch erheblich Vorteile bieten wie z.B. weniger Schmerzen, halbierte Tragezeit usw. Die extra Kosten dafür betrugen 150 €. Sie meinte sie würde sich zur Hälfte daran beteiligen. Am Montagabend meinte sie dann sie wolle wohl doch nicht zahlen. Mir war das dann auch egal. Meine LG ist mit dem Jungen dann zum Kfo. Die Mutter saß bereits im Wartezimmer und hatte wohl vorab schonmal alles geklärt. Meine LG sagte ihr das wir alleine die Kosten für die Speed-Brackets tragen, da ich möchte das der Junge diese bessere Behandlung bekommt. Mein LG hat den Jungen dann auch wieder vom Kfo abgeholt. Der Junge hat nun die normalen Brackets! Ich bin stinkesauer, was vielleicht einige von euch nachvollziehen können.
Hallo,
ich kann nicht nachvollziehen, warum du bei dieser Vorgeschichte nicht persönlich dabei warst. Dein Fehler, sorry, und der Junge muss den nun ausbaden.
/elwu
Guten Morgen,
gleich ist der Termin beim Jugendamt.
Ich habe im Leben nicht damit gerechnet das die Mutter tatsächlich verantwortet das der Junge diese normalen Brackets bekommt. Bei allen Machtspielchen hin oder her, aber noch offensichtlicher das es dabei einzig und allein um das Wohlergehen des Junge geht hätte ich nicht gedacht das die Mutter solch eine Aktion fährt nur um ihren Kopf durch zu setzen.
Und ich kann mir nicht jedesmal Urlaub nehmen wenn Termine mit dem Jungen anstehen, mein Chef verdreht jetzt schon immer die Augen. Ich habe extra den Arbeitgeber gewechselt da ich dachte das ich dann mehr zu Hause bin. Jetzt bin ich aber doch fast wieder die ganze Woche unterwegs, aber Geld verdienen muss ich schließlich auch. Und ich weiß das der Junge bei meiner LG sehr gut aufgehoben ist, er vertraut ihr mehr als jedem anderen Menschen in seinem Leben, er erzählt ihr all seine Geheimnisse, wie z.B. seiner erste Liebe aber auch wenn ihn z.B. das Verhältnis zu seiner Mutter wirklich bedrückt. Meine LG bekommt es einfach hin (zumindest dem Jungen gegenüber) neutral an die ganze Sache ran zu gehen und das schon immer, das kann ich von mir nicht behaupten, ich versuche es zwar aber wenn z.B. Muttern Streit provoziert obwohl der Junge daneben steht, ich lasse mir ihre Aktionen einfach nicht mehr gefallen wie all die Jahre vorher. Sie kann mich nicht mehr mit dem Kind erpressen obwohl sie es auch weiterhin versucht.
Ich habe auf jede Klage verzichtet (die Möbel, Unterhalt) nur damit endlich Ruhe einkehrt.
So, ich muss los.
Dann berichte später wie das Gespräch war. Bleib ruhig und sachlich.
Und ganz ehrlich unter diesem Umständen würde ich weder auf Klage wegen KU, noch auf die wegen der Möbel verzichten, Zumal sonst die KM immer weiter davon ausgeht, das euer Sohn bald wieder zu ihr zieht.
In eurem Urteil steht ja auch d,as die KM die Möbel zu übergeben hat, von daher dürfte das ja nicht so schwer sein.
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
So... bin wieder da.
Die Geschichte beim Kieferorthopäden wäre zwar unglücklich gelaufen aber da ich nicht dort war hat die Mutter das halt alleine entschieden, es wäre zwar nicht schön aber da wir gemeinsames Sorgercht haben hätte die Mutter das alleine entscheiden können.
Alles andere, ich würde mal sagen "viel heiße Luft" um nichts. Zumindest den ganzen Forderungen der Mutter muss ich nicht nachkommen. Auch über normale Arztbesuche, wenn der Junge mal eine Erkältung hat oder nachmittags zum schwimmen geht muss ich sie nicht informieren, ebenso darf er natürlich seine Großeltern besuchen wann immer der Junge das möchte. Ich muss die Mutter auch nicht über Elternsprechtage oder andere schulische Aktivitäten berichten, es wäre zwar wünschenswert aber bei dem Verhältnis das wir hätten sieht die SB das auch als schwierig an.
Interessant fand ich die Aussage der SB in die Richtung das die Mutter sich nicht wundern solle wenn der Junge irgendwann mal sagt das er sich nicht mir ihr Treffen möchte, das würde dann nicht an mir liegen sondern wäre auch eine normale Entwicklung, der Junge sei schließlich in der Pubertät und sie solle dann nicht denken das ich dahinter stecke.
Nichtsdestotrotz habe ich am Montag einen Termin bei meiner RA, dort werde ich mit ihr besprechen ob es Aussicht auf Erfolg hat wenn ich unter diesen Umständen das alleinige Sorgerecht bzw. die alleinige Gesundheitsfürsorge beantrage.
Die Mutter hat auch immer noch nicht verstanden oder will nicht verstehen das der Junge unter ihrem Ehemann gelitten hat. (Er hat ihr jetzt auch ein Auto gekauft, also kann man auch immer noch die Augen geschlossen halten) :knockout:
Ich bin jetzt auch etwas beruhigter wo ich weiß das meine LG sich auch weiterhin so um den Jungen kümmern kann wie es momentan läuft und das ich diesen ganzen Forderungen nicht nach kommen muss. Die Mutter hat vor dem Jugendamt auch geleugnet das sie sich wochenlang auch gar nicht gemeldet hätte, wahrscheinlich glaubt sie das sogar selber.
Auf die Frage der SB ob die Mutter denn den Eindruck hat das es dem Jungen schlecht geht bekam sie keine Antwort. Und es ist ja definitiv nicht so, dem Jungen geht es gut. Das haben die Lehrer am Elternsprechtag auch bestätigt, man würde merken das der Junge endlich wieder Spass am Leben hätte, seine Noten verbessern sich auch, er ist wieder fröhlich, aufgeschlossen und freundlich gegenüber den Lehrern und seinen Klassenkameraden. 🙂
Hi
Hört sich alles sehr gut an.
Ich muss die Mutter auch nicht über Elternsprechtage oder andere schulische Aktivitäten berichten, es wäre zwar wünschenswert aber bei dem Verhältnis das wir hätten sieht die SB das auch als schwierig an.
Was spricht dagegen ihr per Einzeiler mitzuteilen, wann z.B. Elternsprechtage stattfinden?
Du hast dann wenigstens deine Pflicht erfüllt, ob sie dann dort hingeht ist doch auch egal.
Gruss Wedi
Servus mikkian!
Alles andere, ich würde mal sagen "viel heiße Luft" um nichts. Zumindest den ganzen Forderungen der Mutter muss ich nicht nachkommen. Auch über normale Arztbesuche, wenn der Junge mal eine Erkältung hat oder nachmittags zum schwimmen geht muss ich sie nicht informieren, .... Ich muss die Mutter auch nicht über Elternsprechtage oder andere schulische Aktivitäten berichten, es wäre zwar wünschenswert aber bei dem Verhältnis das wir hätten sieht die SB das auch als schwierig an.
Das sehe ich ein bisserl mit gemischten Gefühlen, da ich (als Vorbild) sowohl KM als auch unseren Jungs stets zeigen möchte, wie man es NICHT macht.
Umgekehrt würdest Du auch gerne diese Infos (am besten unaufgefordert) erhalten wollen.
Warum also nicht in einer ruhigen Minute ein kleines Protokoll mit den infos anfertigen, rein ins Kuvert und an KM senden?
Meines Erachtens kannst Du mit solchen Kleinigkeiten nur gewinnen, denn zumindest Du trägst u.a. damit zu einer vernünftigen Elternebene bei UND nimmst zugleich KM de Wind aus den Segeln...
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi mikkan,
hört sich gut an. Und wo ist der Part, das das Kind zur Mutter zurück muß, so wie Mama das großspurig angekündigt hat? :rofl2:
Ne im Ernst, ich denke sie kennt nun die Grenzen, ob sie sich einhält ist ne andere Sache. Mach dir ein Gedächtnisprotokoll und dann geh die Sache mit Möbeln und KU endlich an.
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Ich habe auch nicht gesagt das ich sie darüber nicht informiere, aber die Mutter informiert sich doch selber 😉
Und warum sie nicht zum Elternsprechtag gegangen ist liegt für mich auch klar auf der Hand: Die Lehrer hatten der Mutter vor einigen Monaten ebenfalls gesagt das es dem Jungen nicht gut geht, bzw. hatte der Ehemann der Mutter wohl eingen ganz unmöglichen Auftritt beim Elternstammtisch und wohl auch mal bei einem Elternsprechtag, die Lehrerin meinte mal sie hätten diesem Mann Hausverbot erteilt.
Und da die Mutter weiß das es dem Jungen bei uns gut geht und dieses sogar von den Lehrern hätte bestätigt bekommen hatte sie wohl keinerlei Interesse zum Elternsprechtag zu gehen.
Und ehrlich gesagt, ich habe dieser Frau so oft immer wieder und wieder die Hand gereicht oder zumindest "die Füße still" gehalten, einfach um des lieben Friedens willen. Irgendwann ist selbst meine Geduld dann zu Ende, es kann nicht angehen das sie mit allem und jedem durch kommt oder zumindest meint das ich immer zu kuscheln hätte und alles nach ihren Spielregeln zu laufen hat. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei, sie hat den Jungen nicht mehr bei sich wohnen und kann ihn nicht mehr dazu benutzen mir (und auch dem Kind) weh zu tun.
