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Pflegefamilie als kleineres Übel?

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(@derdirk)
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Hallo wiedermal.

In der Zwischenzeit ist so einiges passiert.

Inzwischen habe ich meine neue LG geheiratet. Der Umgang mit den Kindern ist aber nach wie vor ein schwieriges Thema und die Drogenkarriere der KM immer noch nicht beendet.

Aber Eins nach dem Anderen.

2-3 Monate nach dem letzten Posting hat die KM eine Mutter-Kind-Kur gemacht. Im Anschluss daran wurde eine sozialpädagogische Familienberatung vom JA beauftragt, sich um die Angelegenheiten zu kümmern. Wir (meine Frau und ich) haben einen sehr guten Draht zu den beiden Sozialpädagoginnen und habe auch offen Alles aus der Vergangenheit erzählt.

Die SozPäd haben auch Gespräche mit meiner Tochter geführt, um ihre Wünsche hinsichtlich des Umgangs heraus zu bekommen. Da sie sich mehr Umgang mit mir bzw. uns wünschte und sich meine berufliche Situation geändert hatte, habe ich jetzt folgende neue Regelung mit der KM getroffen: Jeden Freitag Nachmittag hole ich eines der beiden Kinder im Wechsel und jeden 2. Samstag beide zusammen den ganzen Tag. Zusätzlich telefoniere ich jeden Dienstag mit meiner Tochter.

Die KM erlaubt es zwar mittlerweile, dass die Kinder mit zu uns nach Hause kommen, aber sie verbietet es strickt, dass ein Kind bei uns übernachtet.

Probleme tauchten jetzt zu Beginn der Ferien wieder auf. Da hat die KM beschlossen, dass ich meine Kinder die ganzen Ferien über nicht sehen dürfen soll, mit der Begründung, dass sie - die KM - eine Auszeit davon bräuchte, dass ich die Kinder immer abholen komme. Auch als ich vorschlug, dass die SozPäd die Kinder abholen könnten und mir an anderer Stelle übergeben, konnte sie das nicht zur Vernunft bringen.

Es hätte mir gereicht, wenn ich die regelmäßigen Termine in den Ferien hätte fortführen können - obwohl ich ja eigentlich in den Ferien auch auf mehr Umgang hätte pochen können.

Was mir auch etwas Angst macht, ist, dass die KM mittlerweile in ernsthaften Schwierigkeiten steckt, da ihr die Wohnung wegen großer Mitrückstände gekündigt wurde. Ich befürchte, dass sie nunmehr verstärkt versuchen wird, ihren Traum wahr zu machen, auszuwandern. Entweder in die USA oder nach GB. Das wäre natürlich ganz prima für mein Umgangsrecht...

Was mir Hoffnung macht, ist das, was seit gestern durch die Nachrichten geht. Mit Erteilung des Sorgerechts wird mir ja auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen, und dann werde ich mit Sicherheit nicht akzeptieren, dass die Kinder das Land verlassen. Die SozPäd werden 100%ig bestätigen, dass es im Sinne des Kindeswohls ist, wenn mir auch das Sorgerecht zugesprochen wird.

Ich möchte noch erwähnen, dass ich immer noch clean bin und es auch bleiben werde.


Sorgerecht - das Recht sich Sorgen zu machen...

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Themenstarter Geschrieben : 04.08.2010 16:33
 amir
(@amir)
Schon was gesagt Registriert

Ich kann für dich nur hoffen, dass die KM bisher nicht regelmäßig Drogenscanings gemcht hat und eventuell "nie drogen genommen" gilt. deine story stinkt zum himmel, es gibt leider zu viele käufliche Pflegeeltern, die sogar in KM-Nähe ziehen, um KM beim JA anzuschwärzen 😡
oder wie passt es zusammen, dass sie sich bisher große Wohnung leisten kann trotz DROGENKONSUM und auch noch AUTO?


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Geschrieben : 04.08.2010 23:16
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Sag mal, amir ... was rauchst DU eigentlich für ein Kraut - oder hast du nur mal wieder zu heiß gebadet?

Nix für ungut,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

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Geschrieben : 04.08.2010 23:34
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi DerDirk

Obwohl ich persönlich Cannabis nicht zu den Drogen zähle freut es mich zu hören

Ich möchte noch erwähnen, dass ich immer noch clean bin und es auch bleiben werde.

Und ein kleiner Schuss vor den Bug: das wird Dir Final nicht definitiv helfen.

Was mir Hoffnung macht, ist das, was seit gestern durch die Nachrichten geht.

Probleme tauchten jetzt zu Beginn der Ferien wieder auf. Da hat die KM beschlossen, dass ich meine Kinder die ganzen Ferien über nicht sehen dürfen soll, mit der Begründung, dass sie - die KM - eine Auszeit davon bräuchte, dass ich die Kinder immer abholen komme. Auch als ich vorschlug, dass die SozPäd die Kinder abholen könnten und mir an anderer Stelle übergeben, konnte sie das nicht zur Vernunft bringen.

Was gedenkst Du zu tun? Abwarten? Akzeptieren? Meutern?

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

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Geschrieben : 05.08.2010 00:50
(@derdirk)
Schon was gesagt Registriert

Ich kann für dich nur hoffen, dass die KM bisher nicht regelmäßig Drogenscanings gemcht hat und eventuell "nie drogen genommen" gilt. deine story stinkt zum himmel, es gibt leider zu viele käufliche Pflegeeltern, die sogar in KM-Nähe ziehen, um KM beim JA anzuschwärzen 😡
oder wie passt es zusammen, dass sie sich bisher große Wohnung leisten kann trotz DROGENKONSUM und auch noch AUTO?

Zeig mir mal die Stelle, wo ich sage, dass sie ein Auto hat?! Bei uns gibt es Busse, die nach NL fahren. Und nur mal so am Rande: die KM fährt MIT den Kindern im Bus nach NL, lässt die Kinder vor dem Coffee-Shop auf der Strasse warten (im Nuttenviertel) und fährt dann mit der Ware im Bus wieder zurück nach D. Wenn sie da mal kontrolliert wird, wird das Chaos perfekt sein.

Deine Paranoia hinsichtlich gekaufter Pflegeeltern kann ich mal gar nicht nachvollziehen.

Die große Wohnung konnte sie sich die ersten 6 Monate nach meinem Auszug noch leisten, weil das Amt für Grundsicherung da noch die volle Miete übernommen hat. Dieser Zeitraum sollte ihr die Möglichkeit geben, eine neue, kleinere Wohnung zu suchen. Danach hat das Amt nur noch so viel Miete übernommen, wie für 3 Personen angemessen ist.
Soweit - so gut. Leider hat das Amt die Miete an die KM überwiesen und diese hätte die Miete dann weiter an die Vermietung überweisen müssen. Das hat sie aber nicht immer oder nicht immer in voller Höhe getan, wodurch jetzt mehrere tausend Eur Mietrückstände entstanden sind.


Sorgerecht - das Recht sich Sorgen zu machen...

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Themenstarter Geschrieben : 05.08.2010 09:39
(@derdirk)
Schon was gesagt Registriert

Was gedenkst Du zu tun? Abwarten? Akzeptieren? Meutern?

Gruss oldie

Ich gedenke, das Umgangsrecht gerichtlich festsetzen zu lassen. Aber da ich den Sozialpädagogen nicht unbedingt dazwischen funken will, weil die sich wirklich bemühen, eine friedliche Lösung v.a. im Sinne der Kinder zu finden, warte ich noch deren Termin mit der KM vor dem JA ab. Wenn die allerdings weiterhin erfolglos bleiben, werde ich diesen Weg gehen.


Sorgerecht - das Recht sich Sorgen zu machen...

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 05.08.2010 09:44
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