Hallo zusammen,
eigentlich bin ich mir in meinem Vorgehen sehr sicher. Trotzdem hätte ich gerne mal eure Meinung zu folgendem Sachverhalt:
Ich habe seit Geburt GSR. Der Umgang ist durch einen richterlichen Beschluss geregelt. Ich habe sehr umfangreichen Umgang wie ich finde.
JA, VB und Richter sind und waren voll auf meiner Seite. Exilein ist vor Gericht und vorher mit ihrer Show und ihren Märchen auf ganzer Linie gescheitert. Dieser "Erfindungsreichtum" wird sogar im Beschluss durch den Richter deutlich gerügt.
Das Thema Umgang ist also geregelt. Hier gibt es bislang keine Probleme. Exilein weiß auch, dass ich nicht dafür scheue einen Antrag auf Ordnungsmittel zu stellen sobald sie mit ihrer Umgangswillkür wieder anfängt.
Unser Nachwuchs hat nun mittlerweile einen Kindergartenplatz. Die dort stattfindende Einführungswoche fällt laut Auskunft von Exilein genau in eine Umgangswoche (Ferienregelung) von mir. Einen Nachweis darüber habe ich natürlich nicht.
Sie bittet darum, diese Woche zu verschieben. Soweit, so gut. Findet diese Woche da wirklich statt, verschiebe ich natürlich gerne diese Umgangswoche.
Problem an der Sache ist: ich wurde trotz GSR nicht in die KiGa Wahl mit einbezogen. Ich weiß also nicht, in welchen KiGa unser Nachwuchs gehen wird/soll. Das will sie mir einfach nicht sagen.
Meine Bedingung um das ganze eine Woche zu verschieben an sie ist und war: du sagst mir welcher KiGa, wir können über eine Verschiebung reden. Sagst du mir nichts, verschieben wir auch nichts.
Hinzufügend noch die Frage, wie das denn ohne meine Unterschrift überhaupt geht. Und, wenn das wirklich ohne meine Unterschrift ging, ich den KiGa eben selbst herausfinden muss und da dann entsprechend auch mal nachfragen werde, wie sowas geht.
Das fand Exilein gar nicht so lustig und unser Gespräch ist ziemlich eskaliert. Oder sagen wir eher: sie ist eskaliert.
Warum sie mir den KiGa nicht nennen will, darüber kann ich nur spekulieren. Es ist aber denke ich etwas, was rein auf der persönlichen Ebene zwischen uns liegt.
Maybe ist ihr neuer Lebensgefährte ggü. dem KiGa als Vater aufgetreten. Würde ich da nun auch auftreten, würde dieses ganze Gerüst einstürzen. Aber es kann genauso gut auch andere Gründe haben.
Das Thema KiGa ist das eine. Es gibt noch andere Baustellen. Eig. werden sämtliche Rechte die ich mit GSR habe von ihr gekonnt ignoriert. Entweder kennt sie diese einfach nicht, oder ihr ist es egal.
Ich finde, ich muss mich hier nun langsam mal deutlich wehren. Das Spiel geht sonst immer so weiter. Dann werde ich bei gesundheitlichen Fragen übergangen und irgendwann ist er wohl noch irgendwo eingeschult worden, ohne das ich davon wusste.
Mir war und ist der Umgang immer wichtiger gewesen, als Themen des GSR. Umgang ist das, was unser Nachwuchs wirklich braucht und worauf sein Wohl beruht.
GSR sehe ich eher so als Kriegsplatz zwischen mir und Exilein. Sicherlich beeinträchtigen Entscheidungen dort auch das Wohle unseres Nachwuchses, aber bislang traf Exilein da keine seltsamen Entscheidungen.
Ich würde die KiGa Auswahl auch niemals torpedieren. Ich möchte einfach nur nicht übergangen werden.
Meine Fragen an dieser Stelle:
Wie würdet ihr weiter vorgehen? Ich werde Kontakt zum JA suchen. Da steht eh noch so ein gemeinsames Gespräch aus. Leider haben die dort die Arbeit aber nicht gerade erfunden. Und außerhalb will Exilein keine Beratung/Mediation in Anspruch nehmen. Entweder dort oder gar nicht.
Wenn das JA nicht helfen kann/will, würde ich auf eigne Faust "ermitteln". Jemand hier Tipps?
Hat jemand Erfahrungen damit was die KiGa Anmeldung und GSR betrifft? Das Ummelden des Wohnortes hat schon ohne meine Zustimmung geklappt.
Gerichtlich möchte ich eigentlich nichts machen. Was auch? "Hallo, ich habe GSR. Aber sie tut als ob es nicht so wäre. Bitte legt ihr doch mal Ordnungsmittel auf damit das vllt klappt und redet ihr mal ins Gewissen".
Angst vorm Scheitern hätte ich da nicht mal. Weil sollte mir das GSR richterlich entzogen werden, bin ich genauso weit wie jetzt auch. Denn faktisch weiß ich so viel wie wenn ich kein GSR hätte.
Und ob man mir das entziehen würde wo doch auch die Rechtslage gerade etwas im "Umbruch" ist, ist die andere Frage. Vom Umgangsbeschluss wo ihr seltsames Verhalten bereits gerügt wurde und einem JA SB und VB der auf meiner Seite ist und war mal ganz abgesehen.
Oder meint ihr, ich sehe das ganze viel zu krass und es ist den ganzen Stress eig, gar nicht wert?
Für Erfahrungen/Einschätzungen wäre ich dankbar.
Jack
Moin.
Du stellst ziemlich genau die Realität von GSR in Deutschland dar.
Ohne SR hast du keine Rechte.
Mit SR hast du keine durchsetzbaren Rechte.
Wenn sie dir den Kiga nicht verrät, kannst du sie nur auf Auskunft verklagen.
Kosten hoch, Erfolg gering.
Und wenn sie nicht mit dir zum JA will, braucht sie das nicht. Einspruchmöglichkeit, keine.
Wenn sie euer Kind ummelden will, kann sie das tun. Einspruchmöglichkeit, keine.
Wenn sie euer Kind beim Kiga/Schule anmelden will, kann sie das tun. Einspruchmöglichkeit, keine.
Und wenn du den Kiga gefunden hast und mit denen sprechen willst, die aber nicht mit dir, dann hast du auch das hinzunehmen.
Der einzige Unterschied: Ohne GSR dürfen sie nicht mit dir sprechen, mit GSR dürfen sie mit dir sprechen, müssen es aber nicht.
Alleine schon deshalb ist es völlig albern warum sich die feministische Lobby so gegen das GSR wehrt.
Es ist sowieso nur eine (fast) wertlose Hülle.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin Jack,
Ich würd mal morgen zum JA gehen und mal nachfragen, wo man denn rausbekommen kann an welchem KiGa das Kind angemeldet ist. Wenn Du den zuständigen SB noch nicht kennst.. Beschluss vom Gericht mitnehmen. Erzähl Deine Geschichte, ohne auf hEXe rumzuhauen. Ich bin mir sicher, die werden Dir da helfen.
Ansonsten ist Dein Ansatz auch nicht schlecht,"entweder Du sagst mir welcher KiGa das ist, oder wir verschieben nichts und ich übernehme die Eingewöhnungswoche im KiGa"
Gruss
Ole
Der Kopf ist da, wo oben ist
***never give up***
@Beppo: das was du beschreibst ist natürlich der Worstcase, den man hier oft liest und den sicherlich auch manche erleben mussten.
Wenn man zuständige Richter, JA und VB schon kennt kann man das sicherlich auch etwas unkritischer sehen. Dass ich Fakten die geschaffen sind gerichtlich nicht nachträglich kippen kann, ist mir bewusst.
Wieso sollte man ein Kind z.B. aus dem KiGa nehmen nur weil KM und KV nicht miteinander reden? Mir gehts hier wirklich nur rein um die Informationspflicht.
Ich habe das "Glück", dass Exilein und ich was die Erziehung angeht eigentlich auf einem Nenner sind. Nur bei manchen Sachen speziell bei Auskünften schaltet irgendwie ihr Hirn ab.
@WEDad: Durch Umgangsverfahren kenne ich sie. Sie kennt auch die Geschichte und stand was den Umgang angeht hinter mir. Wie gesagt, leider hat sie nicht gerade das Arbeiten erfunden.
Mails bleiben grundsätzlich unbeantwortet, ansonsten werde ich seit vielen Wochen was den Gesprächstermin angeht schon vertröstet. Ich glaube ich muss da wirklich mal persönlich aufschlagen.
Jack
Tach Jack
Also bei unserem Jugendamt gibt es eine Abteilung, die für die Kindergärten zuständig ist. Die wissen, wer wo in den Kindergarten geht. Vielleicht da mal Nachfragen?
Das ist auch die Abteilung, wo HEXe dann einen Freiplatz beantragen kann/müsste. Sprich, wenn sie dich eventuell noch an KiGa-Kosten beteiligen will, dann wirst du dich eh mit denen eventuell noch auseinander setzen müssen. Also wäre es doch eine gute Gelegenheit, die gleich mal kennen zu lernen.
Gruß Zwergnases Mama
Mails bleiben grundsätzlich unbeantwortet, ansonsten werde ich seit vielen Wochen was den Gesprächstermin angeht schon vertröstet. Ich glaube ich muss da wirklich mal persönlich aufschlagen.
Jack,
das persönliche Gespräch bringt Dich auf jeden Fall weiter. Ich habe das mit der SB so, dass ich immer wenn ich in Berlin bin einfach mal auf einen Kaffee reinkommen kann.
Gruß
Ole
***never give up***
Moin.
Ich wuerde versuchen, den Kiga ausfindig zu machen und mich da als Vater (mit GSR) vorstellen. Und zwar (zunächst) nicht mit den Vorwürfen, wie das denn ohne Deine Unterschrift ging, sondern zunächst einmal nur so zur Info. Mal schauen, was passiert. Ich kann nicht glauben, dass man so gar nicht mit Dir redet. Vielleicht wird man es ablehnen, doppelte Kommunikation zu fahren (also an KM und Dich), aber in jedem Fall waere damit die heile Welt der KM mit neuer Familien "aufgeflogen" oder Du kommst der Sache näher, warum sie es Dir verheimlichen will. Und so schwierig kann das Herausfinden des Kiga doch eigentlich nicht sein...
Im Sinne Eures Kindes würde ich der Verschiebung wegen der Einführungswoche stattgeben. Immerhin: eine Verschiebung und kein Ausfall!! Vielleicht mit Nachweis, auch dadurch könntest Du dem Namen der Einrichtung näher kommen.
Die Einschaltung von Behörden und Ämter weiß ich nicht recht, was das bezwecken soll!
Viel Erfolg, Toto
@Beppo: das was du beschreibst ist natürlich der Worstcase, den man hier oft liest und den sicherlich auch manche erleben mussten.
Wenn man zuständige Richter, JA und VB schon kennt kann man das sicherlich auch etwas unkritischer sehen. Dass ich Fakten die geschaffen sind gerichtlich nicht nachträglich kippen kann, ist mir bewusst.
Natürlich. Du kannst auch Glück haben und auf JA-SB oder Richter treffen, die der Ex mal richtig in den Hintern treten oder auf Kiga Mitarbeiter, die sich freuen auf einen engagierten Vater zu treffen.
Genauso wie es Mütter gibt, die so ein Theater gar nicht erst veranstalten.
Nur verlassen kannst du dich darauf nicht und einen Rechtsanspruch hast du eben auch nicht.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo zusammen,
da die JA SB nachwievor nicht erreichbar ist werde ich die Tage nun in der Tat persönlich dort aufschlagen. Dann kann ich auch gleich mal das Thema KiGa ansprechen.
An dieser Stelle eine andere Frage wofür ich jetzt nicht extra einen neuen Thread aufmachen will:
Im Umgangsbeschluss ist geregelt, dass Umgangsausfall aufgrund von Krankheit durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden muss.
Aus gegebenem Anlass: wie hat so ein Attest auszusehen? Ist das wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?
Nach meinem Verständnis müsste aus dem Attest doch hervorgehen, dass es der Genesung des Kindes gut tut, wenn kein Umgang mit dem Vater stattfindet.
Wenn das Kind z.B. aufgrund einer Hauterkrankung die nur für Kinder hoch ansteckend ist nicht in den KiGa gehen darf ist das ja einleuchtend. Wieso deswegen aber Umgang ausfallen sollte nicht.
Jemand Erfahrungen damit?
Jack
Servus jack,
meines Wissens sollte solch ein Attest in erster Linie die Transportunfähigkeit bestätigen, denn Euer Kind kann bei Dir genauso gut genesen wie bei KM! 😉
Grüssung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi,
das hängt immer davon ab um welche Erkrankung es sich handelt. Es gibt durchaus Erkrankungen bei denen ein Kind wegen der hohen Ansteckungsgefahr nicht in die Öffentlichkeit darf.
Was hat euer Kind denn?
An sonsten hat Marco natürlich recht: Gesund werden kann euer Kind auch bei dir, und so es nicht transportunfähig ist besteht da wenig Problem.
LG
Nadda
Hi Jack,
Unser Nachwuchs hat nun mittlerweile einen Kindergartenplatz. Die dort stattfindende Einführungswoche fällt laut Auskunft von Exilein genau in eine Umgangswoche (Ferienregelung) von mir. Einen Nachweis darüber habe ich natürlich nicht.
Sie bittet darum, diese Woche zu verschieben. Soweit, so gut. Findet diese Woche da wirklich statt, verschiebe ich natürlich gerne diese Umgangswoche.
Auch wenn das sicherlich eine schöne Sache ist, ist es aus meiner Sicht kein Grund irgendeine Form des Umgangs zu verschieben. Schon mal gar nicht, wenn Du noch nicht einmal weißt, wo sich der KiGa befindet.
Auch dieses Verhalten ist aus meiner Sicht absolut nicht hinnehmbar. Gerade im KiGa-Alltag enstehen Situationen, wo es gut und sinnvoll ist, wenn alle Sorgerechtsinhaber informiert werden können, wenn etwas mit dem Kind ist. Dazu sind die Gespräche über die Kindesentwicklung wichtig und Du kannst Dich auch als Vater aktiv in das KiGa-Leben einbringen. Und hier hat auch der Next keine "Schnitte. Gruß Ingo
Wenn er wirklich krank ist und ihm der Transport nicht gut tun würde, wäre ich der letzte der irgendetwas erzwingen wollen würde.
Was er genau hat weiß ich nicht. Ich bekomme dazu keine genaue Auskunft. Daher ja auch meine Frage, wie so ein Attest aussehen muss/sollte.
Er hat eine Hautkrankheit die unter Kindern häufig ist und auch entsprechend hoch ansteckend bei Erwachsenen jedoch nicht. Mehr Infos bekomme ich nicht. Da könnte ich jetzt nur mutmaßen...
Es ist auf jeden Fall nicht so schlimm, dass KM mit ihm die ganze Zeit zuhause bleibt. Von daher kann ich nicht verstehen, was gegen Umgang spricht.
So wie sich das entwickelt werde ich einfach mal abwarten ob ein Attest kommt. Laut Gerichtsbeschluss muss eins kommen.
Wenn nicht muss ich mir überlegen, wie ich weiter vorgehe. Ordnungsmittel beantragen wegen eines fehlenden Attestes? Oder der KM signalisieren, dass dies das erste und letzte Mal war das das so abläuft.
Eigentlich hatte ich keine Lust mehr auf ihre Willkür. Aber da warte ich jetzt erstmal ab und schlafe noch ein paar Nächte drüber.
@Ingo30: bevor in irgendwelchen Ausnahmesituationen ich unterstützend eingreifen kann bzw gefragt werden würde, würden das andere. So die Worte der KM. Mit anderen Worten: es dient dem Wohle des Kindes eher, wenn sich alle außer der Vater um das Kind kümmern. Ist klar... :knockout:
Um Entwicklungsgespräche etc. geht es mir primär. Und natürlich um mein Gewissen, was enorm beruhigt werden würde wenn ich wüsste, wo sich mein Nachwuchs aufhält.
Ich hab bislang absolut keine Ahnung was der Grund für dieses Verhalten ist. Ob dahinter ein ganz großes Lügengerüst steckt was droht zusammenzubrechen sobald ich dort auftauche oder es einfach nur eine persönliche Sache mir ggü. ist.
Mal sehen was das JA sagt, wenn ich die gute Dame mal erreiche. Ansonsten sehe ich mich jetzt schon in der nächsten Beratungsstunde bei meinem Anwalt :knockout:
Fakt ist, dass ich diese Spielchen nicht auf ewig mitspielen werde. Entweder man spricht mir meine Rechte die ich mit GSR eig. inne habe zu, oder man muss es mir halt abnehmen. Praktisch für mich gesehen aktuell kein Unterschied.
Jack
Hi,
mir würde aktuell spontan nur eine einzige "Hautkrankheit" einfallen die ein Kindergartenverbot nach sich zieht, ein bestimmter Herpesvirus (Mund - Hand- Fuß - Krankheit genannt) der wohl aber auch teilweise sehr unangenehm sein kann, bei anderen Kindern aber null Probleme macht.
Egal was es ist, du hast ein Auskunftsrecht und bei einer reinen Hautgeschichte gibt es keinen Grund Umgang abzusagen. Wann ist denn der Umgang der ausfallen soll?
Und ich frage mich wieso die Eingewöhnungswoche noch nicht ist aber das Kind nicht in den KIGA darf? Ist euer Kind jetzt schon im KIGA, oder wechselt es den KIGA?
LG
Nadda
@nadda: wie gesagt da kann man nur mutmaßen. Passen würde diese Krankheit, da gebe ich dir recht.
Es ist nun so gelaufen wie ich es mir dachte. Es hat kein Umgang stattgefunden. Meine Fragen wie es unserem Nachwuchs mittlerweile geht und meine Aufforderungen nach Vorlage eines Attestes bleiben unbeantwortet.
Ich habe ihr nun eine Frist von 1 Woche eingeräumt mir das Attest vorzulegen. Bzw sie gebeten, das zu tun. Wir wollen ja freundlich sein...
Wenn nichts kommt... was dann? Verhängung von Ordnungsmitteln beantragen? Oder das ganze als "Ausrutscher" tolerieren?
Ich tendiere zu Ersterem bin mir aber noch recht uneins.
Jack
Hi Jack,
bei der Vorgeschichte zu der KM (die sicherlich einige Mitglieder hier im offenen Bereich nicht kennen) setzt sich ja nun das Verhalten fort. Ich wüsste nicht, was es hier bringt irgendetwas noch "übertrieben" freundlich rüber zu bringen. Dafür besteht zur Zeit keine Veranlassung, da erneut versucht wird, Deine Rechte auszuhebeln.
Wir wollen ja freundlich sein...
Freundlich sein und gerichtliche Auflagen nicht einzuhalten sind aber zwei Paar Schuhe. Ein Lerneffekt ist bei Deiner Exe auf jeden Fall nicht eingetreten bisher.
Also setz Dich mit Deinem Anwalt zusammen und sprecht das noch einmal durch. Aus meiner Sicht wird sich die Situation nicht anders klären lassen. Es ist ein absolutes Unding, Dich als GSR-Inhaber nicht über die Örtlichkeit (!) des Kindergartens zu informieren bzw. Dich bewußt aus diesem, für das Kind wichtigem Entwicklungsschritt, auszuklammern zu wollen. Gruß Ingo
Hi Ingo,
hier laufen ja nun 2 Themen parallel: was das GSR - also KiGa etc. - angeht, da bin ich dran. Morgen schlage ich deswegen beim JA auf. Wenn die nicht weiterhelfen können/wollen, gehts zu meinem Anwalt deswegen.
Primär würde ich gerne das Thema Ordnungsmittel diskutieren. Ich glaube hier gibt es ja welche die es geschafft haben, dass eins gegen die KM verhängt wurde.
Wie ist da so der allg. Ablauf? Habt ihr es alleine oder über euren Anwalt beantragt? Wenn durch Anwalt, werdet ihr den ja auch bezahlt haben müssen. Da frage ich mich ob die Kosten da in einem vernünftigen Verhältnis zu dem gewünschten Ergebnis stehen.
Hat sich - was das Verhalten der KM angeht - etwas danach verändert? Egal ob positiv oder negativ?
Habt ihr der KM vorher einen "Ausrutscher" erlaubt, oder gleich beim ersten mal aktiv geworden? Und um welchen Umfang von Umgang ging es da? Ein einzelner Tag oder länger?
Jack
Primär würde ich gerne das Thema Ordnungsmittel diskutieren. Ich glaube hier gibt es ja welche die es geschafft haben, dass eins gegen die KM verhängt wurde.
Wie ist da so der allg. Ablauf? Habt ihr es alleine oder über euren Anwalt beantragt? Wenn durch Anwalt, werdet ihr den ja auch bezahlt haben müssen. Da frage ich mich ob die Kosten da in einem vernünftigen Verhältnis zu dem gewünschten Ergebnis stehen.
Hat sich - was das Verhalten der KM angeht - etwas danach verändert? Egal ob positiv oder negativ?
Habt ihr der KM vorher einen "Ausrutscher" erlaubt, oder gleich beim ersten mal aktiv geworden? Und um welchen Umfang von Umgang ging es da? Ein einzelner Tag oder länger?
Moin Jack,
Also.. ich habe bisher zwei OG gegen meine hEXe ohne Anwalt vor dem AG beantragt:
1. Wegen Umgangsvereitelung der Sommerferien. Den habe ich direkt mit mit einer EV beantragt, weil ich bei Abholung zum Umgang vor verschlossener Tür stand. Das wurde dann abgelehnt, weil wir uns in anberaumter mündlicher Verhandlung noch bezüglich des Ferienumgangs geeinigt haben.
Allerdings wurden die Kosten gegeneinander aufgehoben, da das Gericht den Antrag als berechtigt angesehen hat.
2. Wegen eines vereitelten UG Wochenendes. Dieses wurde in Höhe von 500 € verhängt, weil meine hEXe keine plausiblen Gründe vorgebracht hat. Es ist zwar eine Beschwerde eingegangen, allerdings nicht beim verhängenden AG sondern beim Kammergericht und da war dann noch eine Abhilfeprüfung des AG fällig. Diese ist jedoch abgewiesen worden, so dass die Beschwerde, genau wie die Beschwerde gegen den Umgangsbeschluss jetzt beim Kammergericht hängt.
Allerdings bin ich in Bezug auf beide Beschwerden guter Dinge, da die Beschwerde aus dem Umgangsverfahren auf Mutwilligkeit meinerseits fusst und das hat meine hEXe durch den vereitelten Umgang selbst ad absurdum geführt.
Sie hat seit ergehen des OG keinen Umgang mehr blockiert und ist auch etwas "handzahmer" geworden.
Bei Bedarf, schicke ich Dir gern den Wortlaut des Antrages und des Beschlusses per PN.
Gruß
Ole
***never give up***
Hallo zusammen,
es geht vorwärts... in mehreren Bereichen.
Nachdem ich bei der JA SB persönlich war bekam ich endlich den Kontakt der zuständigen Erziehungsberatungsstelle. Sie hat sich für ihre schlechte Erreichbarkeit natürlich 100x entschuldigt... die hohe Arbeitsbelastung bla bla. Kann ich mir letztendlich nichts von kaufen. Warum muss eig nur ich da so hinterher sein? Naja wie auch immer...
Nächste Woche wird versucht einen ersten Termin zu vereinbaren. Ich werde dort alle Themen die ich hier erwähnt habe mit reinnnehmen.
Laut Exilein bekomme ich nun einen Nachweis darüber, dass in meinem Ferien-Umgang die Einführungswoche stattfindet. Diesem Teil meiner Forderung kommt sie also scheinbar nach.
Aber: "Der Umgang in dieser Woche ist nicht nachzuholen, weil er Sohnemanns Förderung dient"
Sehe ich das falsch? Dass es seiner Förderung dient steht nicht zur Debatte. Diese Förderung könnte aber theoretisch auch ich erbringen.
Also ist das Verschieben meines Umgangs eine rein freiwillige Geschichte da der Beschluss sowas nicht vor sieht. Und entweder wir schaffen das im Einvernehmen, oder es läuft halt alles wie im Beschluss.
Und im Einvernehmen bedeutet für mich: Der Umgang wird nachgeholt!
Oder sehe ich das falsch?
Es ist echt traurig, dass man übers Nachholen streiten muss. Eig. sollte das Selbstverständlich sein.
Jack
Hi Jack,
in problemlosen Umgangskonstellationen ist es überhaupt kein Problem, Umgänge zu tauschen bzw. auch mal "Fünfe grade" sein zu lassen.
Dies ist bei Dir aber nicht der Fall. Deiner Exe geht es nicht darum, hier etwas postives zu erwirken, sondern Dich um Dein Umgangsrecht zu bringen. Da Deine Exe schon im Vorfeld durch ihr Verhalten keinerlei Kooperationswillen gezeigt hat, ist hier absolut kein Raum für Zugeständnisse Deinerseits.
Aber: "Der Umgang in dieser Woche ist nicht nachzuholen, weil er Sohnemanns Förderung dient
Das diese Antwort Schwachsinn ist, muss man glaub ich nicht näher begründen. Probier doch mal ähnliches aus, indem Du mit der Argumentation Dein Kind zum Kindersport ausserhalb Deiner Umgangszeiten anmeldest, ohne die KM zu fragen. Auf die Reaktion wäre ich gespannt.
Der Umgang hat durchgesetzt zu werden. Ansonsten hat die KM selbstverständlich Ersatzumgang zu gewähren. Gruß Ingo
