Erfahrungen mit 14 ...
 
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Erfahrungen mit 14 Tage bei Mutter leben, 14 Tage bei Vater?

 
(@modimido)
Schon was gesagt Registriert

Hallo zusammen,
hab mich eben erst hier angemeldet und vielleicht kann mir jemand mit seinen
Erfahrungen und oder Ideen weiterhelfen.
Mein Mann hat zwei Kinder aus 1. Ehe - Sohn, fast 16 Jahre, Tochter 12 1/2 Jahre, sie leben bei ihrer Mutter und deren Partner (dieser hat auch zwei Kinder - alle 14 Tage)
wir haben eine gemeinsame Tochter, 1 1/2 Jahre. Die Kinder kommen alle 14 Tage fürs Wochenende und spontan bzw unregelmäßig und selten, zwischendurch.
Jetzt hat meine Stieftochter vorgeschlagen, nachdem sie von einer Familie hörte die das praktiziert, dass die Kinder zwei Wochen bei Mama leben sollen, dann zwei Wochen bei Papa usw..
Mein Mann hat sich riesig gefreut über den Vorschlag, wir könnten uns das sehr gut vorstellen, da uns die Kinder oft fehlen und wir sie gern öfter bei uns hätten, ihre kleine Schwester würde das auch toll finden, da sie total vernarrt in die beiden großen ist.
T. (die tochter meines Mannes) hat das Thema bei ihrer Mama mal kurz angeschnitten - die aber gleich nein sagte ohne überhaupt darüber nachzudenken. Der Große findet die Idee auch nicht prickelnd, aber wahrscheinlich auch unter anderem deswegen, weil seine Schwester in gestern damit überrumpelt hat (mir einer pro und Kontra Liste), und er absolut zu seiner Mama steht und nie sowas ohne ihre Einstimmung auch nur andenken würde.
Natürlich ist der nächste Schritt auf jedenfall, dass Vater und Mutter sich zusammen setzen um darüber zu sprechen,aber es wäre schön, Erfahrungswerte zu haben.

Wie fühlt sich dieses "Anliegen" für eine Mutter an?
Wie ist das Organisatorisch zu regeln?
Was ist, wenn der Große nicht möchte, die kleine aber schon?
Wie siehts aus mit finanziellen Regelungen?
Und das wichtigste, wie bekomme ich einen vor Vorfreude
strotzenden Papa dazu, auf dem Teppich zu bleiben, damit er
nicht soo enttäuscht ist, falls es nichts wird?
Habt ihr Erfahrungen mit einem solchen Rhythmus?


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 02.08.2009 10:22
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Modimido!

Das ist an sich eine tolle Idee von Deiner Stieftochter und es gibt auch hier im Forum User, die das praktizieren. Ihr habt allerdings ein Problem und das heißt: Die Mutter muss zustimmen, dieses Wechselmodell ist zur Zeit nicht einklagbar. Das heißt, die Eltern müssen sich einigen.

Wie fühlt sich dieses "Anliegen" für eine Mutter an?
Wie ist das Organisatorisch zu regeln?
Was ist, wenn der Große nicht möchte, die kleine aber schon?
Wie siehts aus mit finanziellen Regelungen?
Und das wichtigste, wie bekomme ich einen vor Vorfreude
strotzenden Papa dazu, auf dem Teppich zu bleiben, damit er
nicht soo enttäuscht ist, falls es nichts wird?
Habt ihr Erfahrungen mit einem solchen Rhythmus?

1. Das hängt wohl von der Art, Einstellung und des Charakters der Mutter ab.
2. So wie es den Beteiligten passt. Entweder jede Woche am festen Tag wechseln, oder aber bspw. Dienstag nach der Schule zu Papa, Samstagabend wieder zur Mutter o. ä.
3. Bei einem echten 50/50 WM wird kein KU mehr fällig.
4. Indem ihr redet!
5. Ich persönlich nicht.

Leben die Eltern denn so nah beieinander, dass das Kind in beiden Elternhäusern Freunde sehen, die gleiche Schule besuchen kann?

Die Eltern sollten sich zusammensetzen, mit dem Kind reden. Das Kind ist ja schon "ziemlich alt", das heißt, wenn es bei diesen Wunsch selbst bleibt, würde ich erwägen, mit dem Kind zum JA zu gehen und den Wunsch vom Kind vortragen zu lassen und gemeinsam dann um Vermittlung zu bitten. Umso vehementer das Kind das einfordert, desto wahrscheinlicher ist es, dass es klappt. Bei alldem gehe ich jetzt mal davon aus, dass die Eltern GSR haben, da sie verheiratet waren. Wenn das ABR gerichtlich geregelt wurde, sieht es aber schlecht aus. Letztlich wäre das eine Möglichkeit, das WM durchzusetzen: Wenn der Vater auf Wunsch des Kindes das ABR bekäme und dann kraft seiner Wassersuppe den Umgang in Richtung WM mit der Mutter plant.

Dass der große Sohn nicht mitziehen will (oder noch nicht??) halte ich in Bezug darauf, dass die Kinder schon so groß sind und ja mehr oder weniger ihr eigenes Leben haben, für nicht so problematisch.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 02.08.2009 11:09