Hi,
du musst auf einem Termin bestehen, das wir jetzt zwischen euch besprochen und wenn das nicht geht beim JA.
Erschöpfung ist keine gute "Ausrede".Wissen die Kinder überhaupt schon das Mama auszieht und so weit weg will?
LG
Nadda
Der Termin beim JA besteht schon, da Sie bisher davon ausgeht einfach wegziehen zu können und mir die Kinder wegzunehmen.
Die Kinder wissen noch nichts.
"Erschöpfung" ist bei Ihr keine Ausrede, von 7 Tagen schläft sie 4-5 auf dem Sofa um 21:30 Uhr ein....
Ist ja nun nicht ungewöhnlich um 21.30 Uhr müde zu sein.
Hast du ihr mal klar gesagt, dass du dein Einverständnis zum Umzug der Kinder nicht gibst?
Gruß LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ist ja nun nicht ungewöhnlich um 21.30 Uhr müde zu sein.
Hast du ihr mal klar gesagt, dass du dein Einverständnis zum Umzug der Kinder nicht gibst?
Gruß LBM
Ja das habe ich Ihr klar gesagt dass Sie das Einverständnis nicht bekommt, aber sie glaubt das braucht sie nicht und kann einfach weg.
Und um 21:30 Uhr müde zu sein und zu schlafen ist ok, aber wenn man erst um 21 Uhr mit den Kindern / Hausarbeit fertig ist, dann bleibt halt keine für Gespräche und eine Ehe sieht meiner Meinung nach auch anders aus, weil dann bleibt für uns als Paar ja keine Zeit. Oder ?
Hallo Mao,
ich verfolge deinen Bericht und die Antworten schon die ganze Zeit.
Ihr kommt nich drumherum den Kindern reinen Wein einzuschänken. So wie es sich anhört, läßt deine Frau nicht mit sich reden und ich glaube auch herauslesen zu können, dass du auch nicht wirklich mehr an eine gemeinsame Zukunft glaubst.
Damit du weißt, wie es für dich weitergeht, ist es nun mal von größter Bedeutung zu wissen, was deine Kinder wollen. Da hilft dir auch kein Jugendamt und kein Forum weiter.
Und wenn deine Kinder bei dir bzw. in ihrem gewohnten Umfeld bleiben wollen, dann kannst und musst du alles daran setzen, ihnen das zu ermöglichen. Das kann natürlich letztendlich vor Gericht enden.
Darüber müsst ihr euch schon im Klaren sein und auch ob ihr das bis in letzter Konsequenz durchzieht. Allerdings solltest du den Kindern immer wieder vermitteln, dass es keine Entscheidung gegen Mama oder Papa ist, sondern eine Entscheidung bzw. die Äußerung ihres Wunsches wo sie leben möchten. Und, dass du das akzeptierst, respektierst und sie daran unterstützt.
LG,
Rohga
Die Kinder wissen noch nichts.
:puzz:
Ihr kommt nich drumherum den Kindern reinen Wein einzuschänken.
Das denke ich auch!
Ich habe gerade mal überlegt, was die wohl eine geeignete Vorgehensweise wäre...
So wie Du es schreibst gibt es wahrscheinlich kaum die Möglichkeit mit der KM in Ruhe vorzubesprechen wann und wie ihr es gemeinsam den Kindern sagt (das wäre die beste Variante).
Solltet ihr es tatsächlich zu einem gemeinsamen Gespräch zunächst zwischen Euch schaffen, besteht vermutlich die Gefahr, dass sie zwischen diesem Gespräch und einen avisierten gemeinsamen Gespräch mit den Kindern in den folgenden Tagen versuchen wird Fakten zu schaffen. 😡
Genauso fände ich es aber auch nicht gut, wenn Du Dir die Kinder schnappst und in Abwesenheit der KM sie über die Situation und die anstehende Entscheidung in Kenntnis setzt.
Vielleicht schnappst Du Dir die KM in einer ruhigen Minute bei der die Kinder zwar nicht im selben Zimmer aber in der Nähe und noch wach sind. Da kannst Du KM klarmachen, dass ihr es den Kindern sagen müsst, versuchen eine gemeinsame Linie mit der KM abzustimmen, dann aber direkt danach - auch ohne Zustimmung der KM - die Kinder dazu holen und ihnen ruhig sagen, dass ihr Euch trennt. Dann muss die KM Farbe bekennen, was das für ihren zukünftigen Wohnort bedeutet. Und dann kannst Du den Kindern ergänzend klar machen, dass über den zukünftigen Wohnort der Kinder noch nicht entschieden ist.
Versuche dabei in jedem Fall ruhig zu bleiben, auch wenn die KM es vielleicht nicht ist. Lass Dich nicht provozieren, zeige den Kindern, dass mindestens Du für sie da bist und dass mindestens Du alles tun wirst, um trotz der schwierigen Situation das keine entweder Mama oder Papa ist, sondern dass ihr/ Du alles daran setzen wirst, ihnen beide ETs zu erhalten. Aber keine Frage - schwierig wird es.
Gibt es Vertraute, an die die Kinder sich wenden können? Vielleicht auch gleich unmittelbar? Menschen, die ihr/ Du vielleicht schon eingeweiht hast?
Nur so mein Gedanke, vielleicht haben andere hier auch noch Ideen...
toto
Guten Morgen!
Den Vorschlag von toto finde ich gut, dass ihr es den Kindern (wenn möglich) zusammen sagt.
Ich habe damals meine Ex vor die Wahl gestellt, entweder sie sagt es den Kindern bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, wenn nicht, hätte ich es getan.
Im Nachhinein war das keine gute Lösung. Denn ich weiß bis heute nicht, was sie den Kindern tatsächlich gesagt hat, warum sie sich getrennt hat. Und ich weiß auch nicht, welche Versprechungen sie den Kindern gemacht hatte. Daher auch mein Rat, gib das Ruder nicht aus der Hand. Sprecht gemeinsam mit den Kindern, vielleicht so wie von toto vorgeschlagen.
LG,
Rohga
Moin,
mein Gedanke zu dem Ganzen ist, dass KM hier zur Fraktion der egoistischen Kindesbesitzerinnen gehört, die glaubt, alles was sie machen ist immer und automatisch das Beste für die Kinder.
Das es auf keinen Fall gut und im Interesse des Kindeswohls sein kann, wenn man Kinder in diesem Alter aus dem gewohnten Umfeld rausreißt und gleichzeitig noch das Weltbild (Familie) der Kinder zerstört ist eigentlich jedem außenstehenden klar.
Daher würde ich an dieser Stelle die Kinder nur noch so lange alleine in der Hand der KM lassen, dass ein Tatsachen schaffen faktisch ausgeschlossen ist. Dazu Urlaub, Eltern und Freunde einspannen.
Schafft es KM, die Kinder mitzunehmen, ist ein anderes Jugendamt /Gericht zuständig, da wird KM eine Geschichte auftischen, die den Vater als schlagenden Ehemann, der völlig uninteressiert an der Familie ist darstellen lassen, zudem noch, dass er schon mehrfach durch Stalking oder ähnlichem eine Trennung verhindern wollte. daher auch die große Entfernung. Das Jugendamt wird diese Lügen zunächst mal glauben und daher alle Kontaktversuche abblocken.
Wenn dann endlich ein Gerichtstermin steht, wird KM sagen, die Kinder haben sich ja so toll eingelebt hier und es hat sich mit der Kontinuität/dem gewohnten Umfeld erledigt...dann ist die Kontinuität das verbleiben bei der KM
Die Kinder werden durch die ganze Situation so neben der Spur stehen, dass die weder bei Gericht noch beim Verfahrensbeistand was sinnvolles rausbringen was dem Vater hilft. Und alle werden mit der Geschichte der KM im Hintergrund immer daran denken, gut dass die Kinder da weg sind...da bleibt immer was hängen.
Klar, dass muss nicht so sein...aber meiner Meinung mehren sich die Zeichen, dass es sich in diese Richtung entwickelt.
Also, den Wegzug der Kinder aktiv verhindern! Schluss mit Schonfrist, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Ex muss raus aus dem gemeinsamen Haushalt...und zwar am besten sofort und die tägliche Betreuung/Versorgung der Kindern durch KM sollte auch auf das minimalste beschränkt werden.
Gruß
Hallo Mao
Was hier am wenigsten hilft ist Panikmache und blinder Aktionismus.
Aus der Angst heraus der Partner könnte aggieren auf dieses 'könnte' selbst schon zu reagieren ist immer gefährlich. Die Spirale der Eskalation setzt sich genau so in Gang und ist erfahrungsgemäß nur schwer zu stoppen.
Zurück zu den Fakten.
Zusammenfassend sieht die Situation doch so aus:
heute hat mir meine Frau eröffnet, dass Sie nächste Woche das letzte mal arbeitet und gekündigt hat ( Teilzeit 20 Stunden ) und dass Sie sich von mir trennen will.
...
An eine Trennung hatte ich selbst ich schon gedacht aber ich hoffte immer das es wieder besser zwischen uns läuft, was aber leider nicht eingetreten ist.
Naja eigentlich egal, irgendwie gehts einfach nicht mehr mit uns Zweien...das könnte ich so noch hinnehmen.
...
ABER: jetzt eröffnet Sie mir dass Sie gekündigt hat und dass Sie ca 350 KM in Richtung Ihrer Eltern ziehen möchte
An Faken ist bisher bekannt:
- Eure Beziehung lief nicht gut und Ihr wolltet Euch gegenseitig jeweils von dem Anderen trennen
- der Absicht Deiner Frau, in Richtung ihrer früheren Heimat zu ziehen
- der Kündigung der Arbeitsstelle Deiner Frau
- sie hat noch keine neue Stelle
- sie hat noch keine Wohnung
- die Kinder sind in der Schule noch gemeldet
- der gemeinsame Gesprächstermin auf dem Jugendamt
- die Kinder wurden bisher nicht informiert.
Offensichtlich ist es zwischen Euch ja nicht gut gelaufen. Die Gründe spielen keine Rolle.
Das hat Deine Frau jetzt wohl auch so gesehen. Für sie ist in der Beziehung die Situation unerträglich geworden und sie zieht jetzt die Konsequenzen. Sie versucht etwas zu verändern und hat den Job gekündigt.
Und jetzt?
Weiter hat sie offenbar nicht sonderlich gut oder auch garnicht geplant. Immerhin muss jetzt eine Veränderung beginnen. Die Kinder sind noch immer an der Schuile angemeldet.
Erwartet Sie nur eine Reaktion von Dir?
Wie ist Euer Umfeld, wie sieht es mit dem Freundeskreis aus wenn Ihr Euch trennt?
Hat sie eigene Freunde in der Nähe, die eine Trennung mittragen?
Das sind wichtige Fragen, die eine entscheidende Rolle spielen.
Bei Trennungen mit Kindern geht es doch immer um alle beteiligten Personen.
Jeder benötigt zum Leben eine Perspektive und hat auch für sich ein Recht darauf. Der Partner, der das bestehende Umfeld verlässt, benötigt ebenfalls die Ausicht auf einen besseren Tagesablauf als denjenigen, den er nicht mehr erträgt.
Noch niemals hörte ich von einer Person, die vor Freude und Glücklichsein eine Beziehung beendete.
Wie sieht Deine Planung nach Deinem jetzigen Kenntnisstand aus? Was kannst Du Dir für alle Beteiligten vorstellen?
Eine solche substanziierte Planung kostet viel Zeit und hilft, nicht nur aber besonders vor dem JA, sich mit der Situation auseinander zu setzen.
Hätte Deine Frau eiskalt handeln wollen, so hätte Sie Dich nicht informiert sondern wäre einfach mit Euren Jungs gegangen.
LG
Scorpion
... auch das längste Rennen hat immer mit dem ersten Schritt begonnen... ... und Sieger wird nicht der hastigste Renner sondern der schnellste Läufer...
Hallo !
Ich bin total begeistert wieviele Antworten ich schon erhalten habe.
Leider hat sich meine Frau bis heute noch nicht dazu geäußert wie es weitergehen soll.
Ich hoffe mal dass das heute Abend passiert oder übers Wochenende.
Ich informiere euch wieder was sie wirklich will und was sie denkt.
Mir kommt es echt so vor als ob Ihr nicht klar ist welch extremer Einschnitt das in das Leben der Kinder und in Meines und Ihres ist.
Es ist ja nicht so dass wir uns non-stop gezofft, angeschrien oder ich sie geschlagen hätte...nein, es war einfach eher ein auseinanderleben mit Unterschiedlichen Ansichten.
Ich bin bisher echt erstaut wie locker sie das nimmt....
Bis bald,
- Mao71
Hi,
diese Verzögerungstaktik ist einfach nicht wirklich gut. Es kann sein, das sie aus Unbedachtheit so handelt - es kann aber auch sein, das ein Plan dahintersteckt.
Würdest du für eure Beziehung noch eine Chance sehen?
Sprich mit ihr, schnapp sie dir heute _Abend und ihr müsst jetzt reden. Das kann man nicht ewig raus schieben, ihr braucht beide Klarheit.
LG
Nadda
Würdest du für eure Beziehung noch eine Chance sehen?
Sprich mit ihr, schnapp sie dir heute _Abend und ihr müsst jetzt reden. Das kann man nicht ewig raus schieben, ihr braucht beide Klarheit.
Hi nadda,
ich versuche sie mir heute Abend zu schnappen, aber wenn Sie wieder pennt wirds schwer.
Ob ich noch eine Chance sehe ? Nur eine Kleine, dazu müßte Sie erkennen dass Sie krank ist und dringend Hilfe braucht und nicht ich bzw die Kinder das Problem sind sondern dass sie es hat ( dünner zerbrechlicher Vegetarier mit Mullemie und Durchfall der nie zur Ruhe kommt und total überreizt ist ). Aber ich denke Sie sieht das nicht ein....
Leider !
Hi,
als Exfrau eines psychisch kranken Menschen fürchte ich genau das auch: Sie wird es nicht erkennen und einsehen.
Mein Ex hat erst akzeptiert das er krank ist, als ich ihn rausgeworfen habe und ihm gesagt habe er soll sich Hilfe suchen.
Im Vorfeld war da natürlich schon viel passiert. Unser Hausarzt hatte monatelang versucht ihn auf freiwillige Basis in die
Psychiatrie zu bekommen. Er hat sich selbst eingewiesen kurz nach der Trennung, danach ging es ihm dann auch besser.
Auch wenn es schwer ist, musst du erkennen, das du hier auch in einer ungesunden Beziehung feststeckst. Du ermöglichst
ihr so zu leben, bist vermutlich der für sie "perfekte" praktische Partner der ihr abnimmt und sie machen lässt.
Ich habe meinem Ex auch ermöglicht es sich in seiner Depression gemütlich zu machen, ich habe ihm abgenommen, ihn
entlastet. Klar, eine Familie muss auch "funktionieren" und wenn Papa nix tut, macht Mama halt mehr und umgekehrt.
Geh jetzt zu ihr, sag ihr das ihr heute reden müsst und dann wirst du dafür sorgen das ihr redet. Steck die Kinder frühzeitig
ins Bett und rede mit ihr. Du musst dich jetzt hier klar positionieren.
Wenn du ihr ermöglichst sich schon diesem unangenehmen Gespräch zu entziehen wird das in den nächsten Monaten immer
so weitergehen. Sie wird erwarten alles steuern zu können, verzögern zu können und sich durchzusetzen.
Du musst klar machen was deine Position ist, vielleicht muss sie dich auch neue kennenlernen - als einen Mann der sich in dieser
Frage nichts von ihr vorschreiben lässt!.
LG
Nadda
Guten Abend,
ich hatte gerade ein längeres Gespräch mit meiner Frau; sie beharrt darauf mit den Kindern 350KM wegzuziehen. Sie glaubt für die Kinder ist es dort an einer Ganztagsschule besser. Ich bin mehr oder weniger an allem Schuld. An unserer schlechten Stimmung die auf die Kinder übergeht, nur Vorwürfe was ich alles falsch gemacht habe. Dass Sie bei Ihrem Gesundheitszustand viel weniger fähig ist Vollzeit zu arbeiten und in einer fremden Stadt mit 2 Kindern alleine klarzukommen das sieht sie nicht so, obwohl Sie hier schon nicht klar kam. Ich bin daran Schuld.
Ich habe Ihr klargemacht dass ich es nicht akzeptieren werde Ihre vorgefertigte Entscheidung so zu akzeptieren, koste es was es wolle. Sie solle nicht glauben dass Ich es so einfach hinnehme und dass ich am leben der Kinder umfangreich teilhaben möchte.
Mein Kompromiss ist, dass wir im Wechselmodell die Kinder haben, sie auf Ihren Schulen, Verein, Freunden lassen und Sie versucht Ihren alten Traumjob ( lt. Ihrer Aussage ) wieder zu bekommen. Auch das findet sie nicht gut. Ich kann sie nur mal abholen oder am WE sehen, aber das akzeptiere ich so nicht.
Ich habe versucht Ihr den Vorteil vom Wechselmodell auch für Sie persönlich klarzulegen, z.B. unter der Woche einfach Zeit für sich zu haben und runterzukommen. Aber das braucht Sie angeblich nicht.
Und dass Sie wg. Magersucht, Bullemie, Erschöpfung selbst dringend eine Behandlung nötig hat sieht sie nicht, das sei nur wegen mir.
Aber das hatte Sie ja vor unserer Ehe auch schon. A
Wir haben vereinbart am Wochenende nochmals zu reden, sie muß es sacken lassen. Ich habe aber nicht viel Hoffnung.
Sie glaubt auch dass der Termin beim JA nichts bringen wird.
Was denkt Ihr darüber ?
Danke und Gruß,
Mao71
Hallo Mao
Das ist keine gute Lage. Für keinen von Euch.
Vielleicht öffnet das Gespräch vor dem Jugendamt Deiner Frau die Augen. Wenn Du es gut vorbereitest und klar heraus kommt, dass es nicht nach ihrem Willen gehen wird.
Keiner von Euch hat es in der Hand, sobald Ihr vor Gericht geht. Würde Deine Frau das begreifen, wäre sie vielleicht gesprächsbereiter als zur Zeit.
Platt gesagt ist das eine Wundertüte mit diversen Preisen. Das Meiste sind Nieten. Ein Hauptgewinn ist nahezu nie enthalten.
- die Kinder werden gefragt und keiner von Euch kann sich der Antwort sicher sein
- Ob Deine Frau den Termin beim JA als wichtig erachtet ist egal, er wird vor Gericht Bestandteil der Meinungsbildung sein
Habt ihr beide denn bereits über Eure Beziehung im Vorfeld ernsthaft gesprochen? Da scheint ja so etliches an Problemen aufgelaufen zu sein. Habt Ihr gegenseitig Eure Wünsche und Bedenken zum Ausdruck gebracht und auch die Sorgen und Ängste des Gegenübers ernst genommen? Jede Empfindung ist subjektiv und es steht keinem der Partner zu, die Empfindungen des anderen zu bagatellisieren. Paartherapie, ist das noch ein Thema, mit dem Du Dich identifizieren könntest?
Schuldzuweisungen in Gesprächen sind kaum zielführend. Verständnis für empfundene Kränkungen und der Blick nach vorne, das Einsehen, dass offenbar ein falscher Weg eingeschlagen war und die Suche nach einem tragfähigen Konsens ist das Ziel.
Kaum jemand geht aus einer Beziehung nur um den bisherigen Partner zu schädigen. Hier ist immer ein hohes Maß an Verzweiflung, ein Gefühl der Unerträglichkeit, der Unverstandenheit und der Ausweglosigkeit zugegen.
Ist sie in der Lage effektiv zu planen und darzulegen, wie sie sich die Zukunft vorstellt?
Ich erwähnte es bereits im letzten Post. Das ist vor dem JA ein wichtiger Punkt.
Vielleicht hast Du viele Dinge nicht richtig gemacht. Zu diesen Situationen gehören aber immer zwei. Und auch sie ist sicher nicht Miss perfect. Aber Ihr scheint beide das Gespräch darüber nicht gesucht zu haben. Es war wohl leichter, den Berg mit den Unstimmigkeiten wachsen zu lassen. Nun wurde für sie das Maximum des Erträglichen überschritten.
Es ist auf jeden Fall gut, im Gespräch zu bleiben. Da kommt Ihr nicht drum herum.
Alles Gute!
Scorpion
... auch das längste Rennen hat immer mit dem ersten Schritt begonnen... ... und Sieger wird nicht der hastigste Renner sondern der schnellste Läufer...
Hi,
dann bereite jetzt den Termin im JA vor.
Wie kannst du die Kinderbetreuung stemmen?
Wie stellst du dir den Umgang vor wenn Mama wegzieht und die Kinder bei dir bleiben?
Wie kannst du dir ein Wechselmodell vor Ort vorstellen?
Sorg dafür, das sie das was du schreibst nicht sieht. Und du solltest, falls noch nicht geschehen, alle Finanzunterlagen, Lohnunterlagen, Kinderausweise, Impfausweise,
erstmal außer Haus sicher lagern. Gegebenenfalls vorhandenen Erbschmuck, Goldbarren die dir gehören, bitte auch.
Arbeite aus, welche Möglichkeiten es gibt, aktuell würde ich für "Mama zieht weg" aber nichts planen, das kann dann schön sie ausarbeiten.
Schreib was zusammen und stell es uns hier vor, dann kannst du dich besser auf das Vorbereiten was in diesem Gespräch beim JA passieren wird.
Und ihr solltet diese verschiedenen Möglichkeiten auch gemeinsam den Kindern sagen.
Vermutlich auch das besser zügig. Es ist wichtig was sich die Kinder wünschen würden. Wenn sie nicht umziehen wollen wird Mama erstmal
ganz schön auf dem Schlauch stehen.
Aber um eine ehrliche Kindermeinung zu bekommen müsst ihr ihnen gemeinsam und ehrlich sagen welche Möglichkeiten es gibt.
Lässt du sie das allein machen wird sie den Kindern unter Umständen tolle Dinge versprechen um sie zu beeinflussen.
Sorg dafür das ihr das gemeinsam macht mit den Kindern besprecht!
Sprich heute nochmal mit ihr und nach dem Gespräch würde ich dafür sorgen das die Kinder alles erfahren. Aber bitte immer sachlich,
und ruhig. Ihr beide seit nicht mehr glücklich miteinander, ihr liebt eure Kinder beide und ihr sucht jetzt eine Lösung die für die Kinder gut ist.
Das solltet ihr ihnen auch sagen. Und auch, das sie, egal was passiert, Mama und Papa haben sollen - das solltest du sagen!
Es wirkt grade so, als wäre deine Ex noch nicht wirklich gut vorbereitet, es wirkt aber auch so das sie keine Lust hat den Kontakt
zwischen den Kindern und dir zu ermöglichen. Du musst verhindern das sie mit den Kindern geht wenn sie so eine Denke hat.
LG
Nadda
Hallo !
Also ich hatte tatsächlich heute noch mal ein Gespräch mit meiner Frau; sie besteht weiterhin auf den Umzug, alle meine Argumente bzgl. der gewohnten Umgebung, Freunde, Verein, wichtige Schuljahre für Beide bzgl Schulwechsel ( Realschule oder... bzw M-Zug auf Mittelschule ), Betreuungsmöglichkeit durch Großeltern und Bekannte führten ins Nichts.
In der fremden Umgebung würden Sie auch neue Freunde finden, die Schule in der Großstadt ist besser ( wir leben auf dem Land ); Oma ist doof, die Freunde hier sind nicht die Richtigen, etc waren Ihre Gegenargumente und einem Wechselmodel hier vor Ort war sie natürlich auch nicht zugänglich da an allem ich Schuld sei. Und beim WM hätte ich ja noch genug Einfluss auf die Kinder dass sich nichts ändert. Sie hat also die Weisheit dass nur Ihr Weg der Richtige ist und ich an allem Schuld bin.
Ihr Stakkato von Vorwürfen habe ich nur entgegengesetzt dass ich für jedes Argument ein Gegenargument hätte und dass Sie wohl die Deutungshoheit darüber hätte was ich falsch gemacht habe. Mein Versuch Ihr klarzumachen dass wir wohl Beide daran Schuld sind und es nicht dem anderen in die Schuhe schieben können hat Sie mit neuen Vorwürfen gekontert. Ich habe dann gesagt dass es mir um das Wohl der Kinder geht und ich glaube dass es besser ist Sie hier in der Umgebung zu lassen. Aber wie gesagt, da bin ich, der alles falsch macht und an allem Schuld trägt und deshalb wäre das nicht gut.
Wie soll ich da nun weitermachen ? Was kann ich vom JA Termin erwarten ?
Gruß,
Mao71
Hallo, ... hier stand´s/ steht´s...
Hallo Leidensgenossen,
[...]
... und läßt das dann oft an den Kindern ( 2 Jungs 9 und 11, der ältere mit ADS ) aus, ...
[...]
Gruß Kakadu59
"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
Hallo,
ich denke, dass ihr eine Mediation braucht. Es muss jemand vermitteln und Kompromisse aufzeigen. Welche sind denn überhaupt möglich?
Von einem JA Termin kannst Du nicht viel erwerten, zum einen weil das JA in dieser Frage auch nur beraten kann und zum anderen Deine Frau auch gar nicht hingehen muss.
Von einer Mediation würde ich mir mehr versprechen, vorallem weil die Aufgabe des Mediators nicht ist Richter zu spielen sondern den Beteiligten zu helfen das Beste aus der Situation zu machen und eben tragfähige Kompromisse zu finden.
VG Susi
Hallo,
ich denke, dass ihr eine Mediation braucht. Es muss jemand vermitteln und Kompromisse aufzeigen. Welche sind denn überhaupt möglich?
Hallo,
welche Kompromisse möglich sind ? So wie ich es bisher sehe keine, da sie ja so weit wegziehen will obwohl sie ja bisher nur einen wagen Plan hat und keine Wohnung und Job und Schule.
Wie genau arbeitet ein Mediator und wo findet man einen guten und wie verbindlich ist das was man dort macht ? Wie hoch sind die Kosten ?
Danke,
Mao71
