Hallo zusammen,
Ich habe ein Problem welches ich Euch kurz Schildern mag,
Ich habe einen Sohn der 15 Jahre alt ist und die 9 Klasse geht. Ich selber bin 33. Seine Mutter hat sich damals nach der Geburt von mir getrennt und das alleinige Sorge-und Aufenthaltsrecht.
Ich habe mich immer mit um unseren Sohn gekümmert, zumindest wollte ich es. Es sah so aus das ich ihn alle 14 Tage abgehohlt habe , ihn so mal Besucht oder ihn angerufen habe. Er war in den Ferien meisst bei mir usw... Den Unterhalt habe ich immer Bezahlt.
Wie man sich sicher Vorstellen kann lief auch zwischen der KM und mir nicht immer alles Rund. Ich denke das ist aber normal. Jeder hat eben unterschiedliche Vorstellungen usw. ...
Jetzt ist es so das um so älter unser Sohn wird um so Schlimmer wird auch der Ärger. Ich werde mindestens alle drei Monate angerufen mit den Worten : Hohl ihn ab ansonsten passiert das Schlimmste!! Er kann direkt bei dir bleiben usw. usw...
Das letzte mal als ich dann dort war , hatte er sich Verletzt in dem er die Scheibe aus seiner Zimmertüre zerschlagen hat.
Aber anstatt mit ihm zum Arzt zu fahren oder ähnliches hat sie garnichts unternommen. Die beiden haben sich gegenseitig geschlagen und aufs allerübelste Beschimpft.
Das ganze ist schon öfter passiert, jedoch nicht in dieser Art. Die letzten Jahre war es sicher 2 bis 3 mal im Jahr soweit.
Immer werde ich dann angerufen , dann fahre ich dorthin , rede mit beiden und dann heisst es immer wir müssen was ändern usw..., wenn ich Ihr dann vorgeschlagen habe zum Jugendamt zu gehen und um eine Erziehungshilfe zu bitten, da sie dann auch immer eingesehen hat überfordert zu sein, hat sie mich gebeten das nicht zu tun, da sie Angst hat man nimmt ihr das Kind weg. UNd immer wenn ich mich zu sehr eingemischt oder gekümmert habe hies es dann, Halt dich raus wir brauchen dich nicht . Wir regeln das jetzt wieder alleine.
So ging es bestimmt die letzten 5 Jahre ständig.
Das letzte mal war dann vor Weihnachten, als er die Scheibe und sein Zimmer zerlegt hat. Ich wünschte ich hätte Bilder gemacht . Das sah aus als wäre da ein Granate hoch gegangen. Er hat seinen Tisch in der Mitte regelrecht auseinandergerissen und noch vieles mehr... Ich war richtig Erschrocken. Denn so Kenne ich meinen Sohn eigentlich nicht.
Naja sie hat mir gesagt das sie am Ende ist und nicht mehr weiter weiss. Ich habe daraufhin wieder vorgeschlagen Hilfe zu holen von Profis und habe das Jugendamt um Hilfe gebeten.
Wir sind dann zu Dritt im Januar zum Jugendamt und haben dort erzählt was alles so passiert ist und wie Er sich so entwickelt.
Die Schule ist sehr schlecht, von einer schon runter geflogen und die Zweite stand kurz davor ihn auch zu verweisen wegen Gewalt , Drogen und so weiter......
Beim Gespräch mit dem Jugendamt stellte sich auch heraus das er schon mehrere Anzeigen hatte von denen ich nichts wusste.
Am Ende des Gesprächs haben wir uns auf eine Erziehungshilfe geeinigt. Diese kam dann auch recht schnell.
Er hat sich erstmal ein allgemeines Bild verschafft und sich mit jedem alleine Unterhalten.
Ihm vielen sofort einige Misstände auf, wie z.B das unser Sohn mit bei seiner Mutter im Bett schläft usw....
Er hat sich mit der Schule unterhalten und dort wurde ihm mitgeteilt das es das beste für ihn wäre wenn er aus seinem Umfeld herauskommt.
Nach bereits 5 Wochen hat die KM die Hilfe dann plötzlich srieckt abgelehnt mit der Begründung das sie sich nicht reinreden lassen will und alles in bester Ordnung wäre.
Auf meine Bitte es doch weiter zu versuchen und zuzulassen, da ich einfach die Gefahr sehe das es wieder Eskaliert und unser Sohn komplett abrutscht, meinte sie das sie mit mir nie wieder darüber reden wird und mich da raus halten soll. Schliesslich hätte sie das alleinige Sorgerecht und sie weiss was gut ist und was nicht.
Nach dem ich das alles nicht verstanden habe , habe ich beim Jugendamt angerufen und die haben mir erklärt das sie eine Gefahr für unseren Sohn sehen und die Mutter nur noch für bedingt Erziehungsfähig sehen. Mir wurde gesagt das man versuchen wird weiter Schritte einzuleiten und wenn es garnicht anders geht, unseren Sohn in ein Betreutes Wohnen zu geben. Ich habe dem JA mitgeteilt das ich das nicht will und mir wurde gesagt das ich ja unseren Sohn aufnehmen könnte wenn ich mich mit der Mutter einige darüber.
Da ich ersteinmal die Meinung meines Sohnes wissen wollte habe ich ihn gefragt ob er sich Vorstellen könnte bei uns zu Leben und die Schule hier weiter zu machen. Ich habe ihm Angeboten, wenn er will, bei mir zu Wohnen.
Eine Woche später habe ich Ihn abgehohlt und gefragt ob er sich mal Gedanken dazu gemacht hat. Er sagte sofort das er zu mir möchte. Wir hae sehr lange darüber gesprochen und ich habe Ihn gefragt ob er das wirklich will und ob er sich darüber im Klaren ist das bei mir auch nicht immer alles nur toll und schön ist. Auch bei mir gäbe es Regeln an die er sich zu Halten hat.
Er sagte das er das weiss und das er zu mir will.
Jetzt habe ich mit der KM darüber gesprochen in der Hoffnung sie würde dem Zustimmen. Ja ich weiss, dass war zu Naiv.
Sie ist total ausgeflippt und meinte wenn er zu dir will dann soll er aber sie wird mich keinesfalls unterstützen . Sprich , Sorgerecht gibt sie nicht her und Aufenhaltbestimmungsrecht auch nicht. Ich wüsste ja wo das Jugendamt ist . Ich kann ja zu einem Anwalt gehen usw...
Dann meinte sie noch das sie es Aussitzen wird. Und wenn es dann soweit ist geht unser Sohn eh nicht mehr zur Schule und alles wäre umsonst gewesen.
Ich habe gestern nochmal mit unserem Sohn gesprochen und er sagte mir das er trotzdem zu mir will.
Mir blieb keine andere Wahl, ich war jetzt gestern bei einem Anwalt.
Jetzt weiss ich nicht wie ich mich weiter Verhalten soll!? Ich habe absolut keine Ahnung was da vor Gericht auf mich zu kommt. Wie es ablüft oder was wichtig ist und was nicht.
Hat von Euch schon jemand Erfahrung damit oder eine ähnliche Situation?
Gruss
Bollocks
Hallo Bolloks,
was hat dir der Anwalt gestern gesagt?
Ich denke aufgrund des Alters deines Sohnes dürfte es kein Problem sein wenn er einfach bei dir einzieht. Die Mutter wird ihn schwerlich mit Polizeigewalt bei dir abholen lassen.
Ein Problem könnte die Schulummeldung sein.
Gruß
Bart
Hi Bart,
der Anwalt gestern wollte garnicht so viel wissen . Er fragte mich ob ich mir das zutrauen würde, was ich natürlich tue und fragte mich noch wieso ich das nicht schon eher gemacht habe.
Ich erklärte ihm das Ich nie vorhatte der Mutter Ihr Kind wegzunehmen und ich immer wieder versucht habe mit der Mutter gemeinsam das Richtige zu tun , jedoch lässt sie mir nun keine andere Wahl mehr. Und ich merke das sie viel zu sehr mit sich Beschäftigt ist. Ausserdem bin ich es leid ständig nur gerufen zu werden wenn alles schlecht läuft und zu sehen das sich nichts ändert und unser Sohn immer mehr abrutscht.
Das grösste Problem ist das sie mir sagte das sie sich weigern wird und nichts unterschreiben oder genehmigen wird. Also bleibt mir ja nichts anderes als zu mindest das Teilsorgerecht .
Sie hätte mnir ja auch nur eine Vollmacht geben brauchen. Dann wäre doch alles gut gewesen.
Sie hätte mnir ja auch nur eine Vollmacht geben brauchen. Dann wäre doch alles gut gewesen.
Hallo,
zunächst mal solltest du umgehend versuchen, ihn bei dir auf der Gemeinde anzumelden. Also sofort mit ihm zum Amt, Anmeldung ausfüllen, Umstände erläutern, Kooperationsverweigerung der Mutter eingeschlossen. Vielleicht wird das abgestempelt, wenn der Junge klipp und er klar sagt, er geht nicht mehr zurück zur Mutter. Wenn du erst mal diese Meldebestätigung hast, sind Schulanmeldung und Kindergeldantrag meist kein Problem mehr. Wenn diese Anmeldung nicht ausgestellt wird, muss der Anwalt tätig werden.
/elwu
Moin,
also bei dem Anwalt wäre ich vorsichtig.
Wenn du bei dem das nächste mal einen Termin hast, solltest du ihn sehr genau fragen, auf Grund welcher Rechtsgrundlage er dir empfiehlt, deinen Sohn bei dir zu behalten.
Am besten bevor du irgendwelche Mandate oder Vollmachten unterschreibst.
Eigentlich hätte er dir sofort sagen müssen, dass du ohne SR praktisch keine juristische Chance hast.
Das JA kann den Jungen da zwar raus holen aber wie die schon sagten, käme er eher in ein Heim oder ne Pflegefamilie als zu dir.
So besch* ist das deutsche Väterdiskriminierungsrecht.
Möglicherweise bekommst du ja in den nächsten Monaten ein Klagerecht auf GSR aber bis das greift, ist er vermutlich volljährig.
Ich denke, der Dreh und Angelpunkt ist das JA.
Wenn du da jemand vernünftiges findest, kannst du mal eruieren ob die bereit sind mal etwas nachdrücklicher mit KM zu reden und sie vor die Wahl stellen, Sohn einvernehmlich zu dir oder ins Heim.
Manchmal hilft das.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Das ist ja schon Hart @elwu
Die KM unterstellt mir nachher Kindesentführung oder sonst was..........keine Ahnung ob das so eine gute Idee ist.
Hinzu kommt noch das ich aufgrund meines Jobs(Soldat) in Holland lebe. 2 KM von der deutschen Grenze weg.
Er wäre sozusagen eh nicht mehr in Deutschland gemeldet.
Es gibt ein NATO abkommen, welches mir jedoch versichert jegliche Ansprüche einzufordern (Kindergeld usw.) wie jeder der auch in Deutschland lebt. Ohne in Deutschland gemeldet zu sein. Kindergeld usw... '"urde eh von meinem Diensthernn kommen.
Die Schule ist eine Internationale NATO Schule. Das Problem ist nur das ich eine Aufenthaltsgenehmigung brauche für ihn und die bekomme ich nur mit einer Abmeldebescheinigung aus Deutschland. Diese wiederum gibts nur mit Unterschrift des Erziehungsberechtigten...............
Moin Beppo
Ich glaube du hast da was Missverstanden. Er ist nicht bei mir. Er will zu mir, ist es aber noch nicht.
Das hatte ich auch so verstanden.
Nur deine Überlegungen gehen ja da hin. Was ich auch verstehen kann.
Man muss nur ganz klar sagen: Du hast dafür keinerlei Rechtsgrundlage.
Du musst also an anderen Schrauben drehen.
Aus meiner Sicht sind das in absteigender Folge:
1. Dein Sohn
2. Die Mutter
3. Das JA
4. Der Anwalt und bei dem bleibt die Frage offen, was der tun will. Außer Geld an dir verdienen.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Das ist ja schon Hart @elwu
Hallo,
ich hatte dich so verstanden dass dein Kind bereits bei dir ist und du die Anträge bereits über den Anwalt gestellt hast. Darauf bezogen war mein Rat. Da sich nun herausstellt, dass dem gar nicht so ist: vergiss erst mal anwaltliche Handlungen. Zunächst ein Elterngespräch suchen (also auf jeden Falll ohne Anwesenheit des Sohnes) mit der Mutter. Vom Sohn aus argumentieren, ganz strikt. Keinerlei wie auch immer geartete Vorwürfe an die Mutter für vergangene, gegenwärtige oder künftig zu erwartende Fehlleistungen. Je nach Gesprächsverlauf ggf. später den Sohn mit hinzuziehen, ihn das noch mal darstellen lasse. Und im Idealfall, falls sie einsieht, ein Umzug des Kindes ist das beste für den Jungen, die von dir vorbereiteten Vollmachten (Ummeldung, Arzt, Schule) herausziehen und von ihr unterschreiben lassen.
Falls das alles nicht funktioniert, gehst du umgehend mit deinem Bub zum Jugendamt an seinem Wohnort, damit die seine Aussagen und Wünsche protokollieren. Aber keinesfalls in betreutes Wohnen geben, denn dann ist der Bub auf Dauer weg, nach allen Erfahrungen.
/elwu
Hallo,
ich finde die Variante ´Fakten schaffen´immer noch am besten.
Alles was du brauchst ist die Unterschrift der KM bzgl Ummeldung. Von JA und Co hast du m.E keine Hilfe zu erwarten. Bevor die deinen Sohn dort rausholen und zu dir bringen stecken sie ihn lieber in ein Heim.
Kannst du KM die Ummeldung irgendwie schmackhaft machen. Z.B " Natürlich bleibt das alleinige Sorgerecht bei dir, du solltest mir lediglich die Ummeldung unterschreiben". Gib ihr das Gefühl das sie die Fäden in der Hand hat. Das der Umzug eures Sohnes nur eine kleine Exkursion ist und er danach geläutert zu ihr zurückkommt.
Einer Frau die den 15 jährigen Sohn noch bei sich im Bett schlafen läßt ist mit einem vernünftigen elterngespräch nicht beizukommen. Das ist einfach krank.
Gruß
Bart
Hast du ne Idee, was deine Ex vor Allem davon abhält, euren Sohn zu dir zu lassen?
Ist es die Angst, alleine zu sein?
Die Angst vor Freunden, Nachbarn und Familie als unfähige Rabenmutter angesehen zu werden?
Die Angst um die Kohle?
Kannst du versuchen, gegen diese Gründe gezielt vorzugehen?
Z.B. indem du sie trotzdem finanziell unterstützt?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Also das sind ja eine Menge von Antworten.
Ich muss leider sagen das ich Vermute das es ihr ums Geld und die Veränderung geht die das ganze Nachsich zieht.
Ich kenne sie jetzt schon fast 20 Jahre und ich weiss das ich ihr nicht mit einem Gespräch oder sowas kommen brauche. Wenn sie einmal eine Entscheidung getroffen hat , dann weicht sie davon nicht mehr ab. Egal ob sie jemanden damit verletzt oder sonst was. Sie geht über Leichen wenn es sein muss.
Als ich meinen Sohn gefragt habe ob er meint das Sie ihn zu mir lässt, hat er geantwortet:" Auf jedenfall, sie hat immer gesagt wenn ich zu dir will dann kann ich!"
Ich habe mir schon gedacht das es nicht so ist. Mir tut mein Sohn leid. Zum einen weil er sich wieder einmal in seiner Mutter getäuscht hat und er damit nicht gerechnet hat und zum anderen weil er mitbekommen muss wie Egoistisch und Berrechnend sie ist.
Ich habe keine andere Wahl gesehen und es wird für mich auch keine andere Wahl mehr geben. Ich war beim Anwalt und er hat schon ein Schreiben aufgesetzt fürs Amtsgericht.
Selbst wenn ich das Komplette Sorgerecht nicht bekomme, weiss ich das ich alles versucht habe.
Ich habe mit dem Jugendamt gesprochen. Die wissen alles darüber und sehen die KM auch als teilweise nicht Erziehungsfähig. Die wissen auch davon das ich mit dem Gedanken spiele ihn bei mir auf zu nehmen und würden dies auch Gut finden.
Sie werden meinen Sohn anschreiben und zu einem Gespräch einladen wo er ganz gezielt gefragt wird ob er zu mir möchte. Es gint auch schon ein Gutachten von einem Erziehunghelfer, welches Positiv in diese Richtung geht. Die Schule auf der er ist sieht auch keine andere Lösung als das er aus dem Umfeld heraus kommt. Die Gefahr das er abrutscht ist einfach zu Groß.
Selbst wenn sie mir nur das Aufenthaltsrecht geben und die Mutter noch mit im Boot lassen fände ich es schon gut.
Ich habe ihr mehr als klar gesagt das ich sie in keinem Fall aussen vor lassen will. Sie kann immer mit entscheiden . Ich hatte die Hoffnung das wenn sie dann sieht das es besser Läuft , sie es auch gut findet.
Ich kann jede Mutter verstehen die um ihr Kind kämpft. Aber ich kann dennoch nicht einfach Tatenlos bleiben.
Naja , ein mulmiges Gefühl habe ich trotzdem.........es ist schon eine Harte Sache. Ich habe gehofft das es nie soweit kommen würde.
Hoffen wir mal, dass es keine harte Sache für dich und deinen Sohn wird.
Ich halte den Weg über das Gericht für falsch, weil garantiert erfolglos.
Ich bleibe bei meiner obigen Reihenfolge.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin Bollocks,
als bislang nicht sorgeberechtigter Vater hast Du keine Möglichkeit, Selbiges einzuklagen; es macht daher keinen Sinn, das weiterzuverfolgen. Man kann es Dir auch nicht einfach zuteilen.
Was Du brauchst, ist eine Art vom JA abgesegnete "Dauerpflegschaft" für Deinen Sohn, mit der sich dieser legal in Deinem Haushalt aufhalten kann, ohne dass seine Mutter ihn unter Verweis auf ihr Sorgerecht jederzeit wieder zurückholen kann. Nur dann kommt Ruhe in dieses Spiel.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo zusammen,
wie ihr ja alle wisst hatte ich mich ja dazu entschlossen einen Anwalt zu beauftragen das SGR zu beantragen da mein Sohn zu mir wollte.
Die betonung liegt auf wollte.
Es wren seid dem Streitgespräch mit der Mutter nun einige Wochen vergangen und mein Sohn war wärend der zeiz wieder regelmäßig hier bei uns. Ich hatte ihn immer wieder mal gefragt ob er sich wirklich sicher ist das er zu mir mächte und sich auch über die Folgen im klaren ist usw.....er sagte immer das er sich sicher ist und es auch will. Nun hatte er vor nochmal mit seiner Mutter zu Sprechen was das ganze angeht. Er und auch ich hatten die Hoffnung mit einem Anständigen Gespräch könnte man sie doch davon überzeugen das es das beste ist und man kann sich den weg vor Gericht sparen. Ich habe ihn also Dienstag zu seiner Mutter gebracht und er wollte Mittwoch mit ihr darüber sprechen. Jetzt habe ich seid Donnerstag mehrfach versucht dort anzurufen und zu fragen wie es war und ob alles in Ordnug ist. Bis Samstag habe ich keinen erreicht.
Dann ging die Mutter ans Telefon und meinte zu mir das sie nur noch über die Anwälte mit mir sprciht. Auf mein Nachfrgen hin sagte sie das unser Sohn nicht zu mir will und sie alles tut um es zu verhindern. Ich sagte Ihr das ich es nicht verstehe und doch gerne möchte das er es mir selbst sagt.
Da er kein Bock hatte ans Telefon zu kommen , bin ich heute dann hingefahren.
Wir haben uns an einen Tisch gesetzt und ich wollte wissen was jetzt los sei und woher sein Sinneswechsel kommt.
Schliessöich hat er mich 4 Wochen lang überzeugt davon das er wirklich zu mir will.
Er sagte mir das er es sich doch anders überlegt hat und es ja auch scheisse wäre wenn seine Mutter dann in eine kleinere Wohnung muss und seine Schwester würde ih n ja auch vermissen usw.......
Sie , die KM sahs mir grinsend gegenüber und ich habe echt gedacht ich bin in einem schlechten Film.
Ich könnte echt Kotzen...........da hat die den echt damit solange belavert und ein schlechtes Dewiisen gemacht das er ganz urplötzlich seine Meinung ändert.
Er sagte mir das es so ist wie es ist und damit Punkt.
Ich hab ihn natürlich auch gefragt wieso er das nicht schon eher gesagt hat aber darauf kann er mir keine Antwort geben .
Jetzt weiss ich nicht was ich mchen soll. Ich habe überlegt morgen zum Anwalt zu gehen und alles Rückgängig zu machen und beim Jugendamt anzurufen das unser Sohn jetzt doch nicht mehr zu mir möchte.
Ich bin immer noch der MEinung das es falsch ist das er dort bleibt aber gegen seinen willen zu mir hohlen will ich ihn auch nicht. Aber dort bleiben darf er auch nicht.
Ich finde es auch wieder typisch für die KM.......sie lasstet wieder alles auf seinen Schultern ab.....von wegen wenn du zu deinem Vater gehst dann muss ich in eine kleine Wohnug......ich bekomme weniger Geld und deiner Schwester geht es auch schlecht weil sie dich vermisst....der Hund müsste auch ins Heim.....usw usw......
also alles steht und fällt dort mit unserem Sohn.........
Muss man ein Kind schon damit belasten???? Heisst es nicht immer nur das Beste fürs Kind??
Ich weiss echt nicht weiter......soll ich ihn jetzt links liiegen lassen und seinem Schicksal überlassen?? Soll ich so tun als sei das alles nie passiert und ihn am Wochenende wieder holen und was mit ihm unternehmen wie immer??
NAja ich ruf morgen erst mal beim Jugendamt an und dann mal weiter sehen..............
Ich halte euch auf dem laufenden
Bollocks
@ Bollocks,
liest Du auch, was man Dir schreibt? Du hast nun einmal keine Möglichkeit, das Sorgerecht (und damit das Aufenthaltsbestimmungsrecht) für Deinen Sohn einzuklagen. Das ist etwa gleich "sinnvoll" wie ohne Führerschein Fernfahrer werden zu wollen. Ein Anwalt, der sich mit Familienrecht auskennt, wird Dir das ebenfalls sagen. Wenn er es nicht sagt, hat er keine Ahnung. Auch das Jugendamt wird Dir nichts anderes erzählen.
Deine Möglichkeiten für einen Umzug von Sohnemann liegen ausschliesslich im Bereich der Freiwilligkeit, sofern Deine Ex mitspielt. Wenn sie es nicht tut - nun, dann ist das eben so. Deine Optionen liegen darin, vernünftigen und regelmässigen Umgang zu pflegen und dabei - vielleicht - positiven Einfluss auf Deinen Sohn auszuüben.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
@ Brille007
ich danke dir für deine Meinung jedoch kennst du ja nicht den ganzen Hintergrund.............es ist ja nicht nur so das ich das machen will weil mein Sohn jetzt zu mir wollte sondern weil ich auch der Meinung bin , wie das Jugendam, die Schule und auch die Erziehuingshilfe die dort war und sich ein Bild verschafft hat, dass es das beste für unseren Sohn ist das er aus diesem Umfeld heraus kommt da die Gefahr das er ganz Abrutscht einfach zu groß ist und die Mutter vom Amt und per Gutachtn als nur beschränkt erziehungsfähig eingeschätzt wird.
Und um nochmal aufs Jugendamt zu kommen, mit denen habe ich Heute wieder gesprochen und die haben mir heute nochmal gesagt das ich das aufjedenfall machen soll. Ich selber bin auch der Meinung das ich es machen muss, alleine für mich und mein Gewissen. Ich kann auch wie manch andere eifach meinen Kopf in den Sand stecken und so tun als würde es reichen ein Wochenendvater zu sein und dabei zu zusehen wie das eigene Kind vor die Hunde geht. Chancen hin oder her.....darüber das es ja keine gibt habe ich schon zu genüge hier gelesen. Aber selbst wenn von 100 Fällen nur einer positiv ausgeht.........wer sagt mir das ich nicht das Glück habe......ich brauche mir jedenfalls nicht irgendwann selber vorzuwerfen nicht alles getan zu haben.
Wie gesagt ich habe diesen Weg eingeschlagen und gehe ihn bis zum Schluss.................
Moin,
das JA hinter dir zu wissen, ist für den Moment schon mal gut. Du schreibst von einem Gutachten, nach dem die Ex für beschränkt erziehungsfähig gehalten wird. Wer hat das Gutachten mit welchem Wortlaut in Auftrag gegeben?
Aufgrund des Alters deines Kindes ist eine Wegnahme des SR zu Lasten der Ex möglich. Ob du es bekommst oder das JA mit der Auflage, das Kind bei dir zu belassen, sollte dir egal sein. Hauptsache das Kind ist aus der Schusslinie.
Hoffentlich sieht das Gericht es ebenso. Ich vermag es im Moment nicht abzuschätzen.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hi ......
das Gutachten kam von Seiten des Jugendamts.....den genauen wortlaut kenne ich nicht .....ich habe mit dem Gutachter telefoniert und mit dem Jugendamt und die haben mir gesagt wie sie es sehen und darauf verlasse ich mich natürlich.
Naja ich kann halt auch nur Hoffen. Sollte alles in die Hose gehen so weiss ich auch nicht weiter.
Es ist ja nun mal so das auch das Kind vor Gericht gefragt wird.
Also schon mal kein gerichtspychologisches Gutachten. Und den Titel "Gutachten" trägt das, von du weißt, auch nicht zu recht. Ich vermute, es ist nichts anderes als eine Stellungnahme/Einschätzung einer SPFH. Das Ding hat vor Gericht ein geringes Gewicht und wird ein evtl. zu vergebendes Gerichtsgutachten auf keinen Fall ersetzen. Spannend finde ich, dass dir diese Dinge einfach so erzählt werden, denn sie dürfen dich aus Gründen des Datenschutzes nicht mit derartigen Informationen versorgen. Auch wenn es vordergründig für dich um dein Kind geht, so betreffen die Aussagen alleinig die Ex. Und die geht dich schlicht nix an. Aus diesem Grunde wäre ich äußert vorsichtig und sehr sehr sehr sparsam mit diesen Infos bei Gericht.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
