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Arbeite zu viel trotzdem Tochter zu mir

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(@brumm)
Schon was gesagt Registriert

Liebes Forum
es geht mir SCHEI*******
Ich war bei einem bekannten mehrfach empfohlenen Fachanwalt für Familienrecht.
Er sagte klipp und klar, meine Chancen sind absolut minimal. Das größte Problem ist, dass ich nicht mehr in der Stadt wohne wo meine Tochter seit ihrer Geburt wohnt, ich sie also ihrer gewohnten Umgebung entreiße etc.
Hätte ich meine Tochter direkt bei Trennung mitgenommen, hätte ich jetzt sehr gute Chancen. Da ich aber ein halbes Jahr gebraucht habe um alles für sie vorzubereiten habe ich meine Chance vertan. Weil ich es ihr schön machen wollte, verliere ich.
Er hat mir angeboten, dass er trotzdem aktiv werden kann aber wahrschinlich würde es nichts bringen außer dass sich die Fronten völlig verhärten und dadurch alles noch schlimmer wird. Jetzt kann ich vielleicht noch auf unbürokratischem Wege eine angenehme Umgangsregelung treffen.
Er hat mir viele Tipps gegeben wie ich vorbereiten kann, sie später zu mir zu holen. Der wichtigste war für mich:
Die EX jetzt im Glauben lassen, alles ist Friede Freude Eierkuchen und warten.
Meine EX hat sich in der letzten Zeit sehr intensiv um meine Tochter gekümmert, sie verwöhnt, ihr Zimmer komplett neu eingerichtet und ihr jeden Wunsch erfüllt. Wenn sie (Ex) merkt, dass sie ihren Willen bekommen hat wird sie wieder in den alten Trott zurückfallen (Sich nicht um sie kümmern etc.).
Dann wird meine Tochter merken, dass es vielleicht bei mir doch schöner ist trotz regelmäßigem duschen und 2 x Zähneputzen am Tag.
Wenn dann meine Tochter sagt, dass sie lieber zu mir will, dann kann ich versuchen zuzuschlagen. Denn auf ihr Wort kommt es dann an.
Schlimm ist nur, dass meine Tochter bei ihr ist um weiter als Goldesel zu dienen. Ohne meine Tochter würde ihr so viel Geld durch die Lappen gehen, dass sie ihren Lebensstandard nicht halten könnte. Zum Kotzen!

Alles bißchen durcheinander und auch nur die halbe Geschichte aber im Moment fällt es mir schwer mich zu konzentrieren, ich könnt einfach alles hinschmeißen.

BRUMM


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.03.2007 20:38
 Ella
(@ella)
Zeigt sich öfters Registriert

Wenn dann meine Tochter sagt, dass sie lieber zu mir will, dann kann ich versuchen zuzuschlagen. Denn auf ihr Wort kommt es dann an

Bis es auf das Wort deiner Tochter ankommt, vergehen im schlimmsten Fall 10 Jahre. Die Kinder meines LGs haben mit 10 und 7 den Wunsch geäußert, zum Vater ziehen zu wollen. Dies wurde nicht berücksichtigt.
Nimm es mir nicht übel, aber den Anwalt kannst du, so denke ich, abhaken. Entweder sagt er dir, dass du es versuchen kannst oder dass du als Vater schlechte bis keine Chancen hast, aber so nen Wischiwaschi macht einen ja krank.
Lass das Kind noch ne Weile bei der Ex und es zählen Kontinuität usw.
Ich denke, du musst jetzt eine Entscheidung fällen, welchen Weg du gehen willst.

Ella


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2007 21:28
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Brumm,

im Gegensatz zu meiner Vorposterin kann ich an der Aussage Deines Anwaltes nichts Verkehrtes finden - der Mann ist offensichtlich Realist. Natürlich würde man lieber hören "alles kein Problem, in ein paar Wochen ist das alles in Ihrem Sinne über die Bühne", aber wer hätte etwas davon, wenn Du ein aufwendiges und teures Verfahren mit vorhersehbar schlechtem Ausgang verlierst?

Euer Problem ist, dass Ihr nie zusammen gewohnt habt; warum auch immer. Abgesehen davon, dass Du ein Vater bist, kannst Du damit nicht einmal ein Quentchen "Kontinuität" in den Raum werfen. Hinzu kommt: Du hast Arbeit; Deine Ex hat keine. Warum soll man ihr Arbeitssuche und Unterhaltszahlungen auferlegen, wenn man das doch so wie gehabt einfach weiterlaufen lassen kann? "Animiert das Kind nicht zum Zähneputzen" ist jedenfalls kein justiziabler Grund, an den bestehenden Gegebenheiten etwas zu ändern; Deine Ex ist faktisch alleinerziehende Mutter und wird es bleiben. Ein Familienrichter würde Dich am Ende fragen: "Wenn es Ihnen bislang nicht wichtig war, mit LG und Kind als Familie unter einem Dach zu wohnen - warum der plötzliche Sinneswandel?"

Was den Wunsch eines Kindes nach dem eigenen Wohnort angeht: Theoretisch kann der schon bei einem Baby berücksichtigt werden; faktisch wird diesem Wunsch erst ab ca. 12 - 14 Jahren wirklich Bedeutung beigemessen. Das ist noch lange hin; darauf würde ich heute keine 10 Cent wetten.

Deine Wortwahl - "beispielsweise "zuschlagen" - legt übrigens irgendwie den Verdacht nahe, dass auch Du nicht frei von dem Gedanken bist, Deiner Ex mit einem Kampf um's Kind einen reinzuwürgen. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2007 21:46
 Ella
(@ella)
Zeigt sich öfters Registriert

Für mich ist er eben absolut nicht realistisch, weil er die Empfehlung ausspricht, Zeit ins Land gehen zu lassen. O.K. diese Zeit ist hier nicht messbar ausgedrückt, aber es kann doch nicht tatsächlich befriedigend sein, zig Jahre darauf zu warten, dass man ein Kind bzw. seine Aussage ernst nimmt.
Auch wenn man hofft, das Glück zu haben, an einen "glaubenden" Richter zu gelangen, ist dies doch nichts, womit man jahrelang leben kann.
Um so mehr Zeit für die KM ins Land zieht, um so mehr wird wie gesagt dem Kontinuitätsprinzip entsprochen und einem Vater dann gegenüber o.g. Aussage zu machen halte ich einfach für nicht fachlich.
Ella


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2007 22:04
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ella:

Was wäre für dich dann fachlich? Er kann ihm einfach keine Hoffnung machen das SR oder das ABR in kurzer Zeit zu bekommen. Denn schon jetzt würde das Kontinuitätsprinzip greifen. Da ist es schlicht und einfach realistischer zu sagen, das er auf Zeit bauen soll bis das Kind selsbt entscheiden kann. Das ist realistischer als ihm jetzt Hoffnungen zu machen ,die sich zu 98% eh nicht erfüllen


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2007 22:42
 Ella
(@ella)
Zeigt sich öfters Registriert

Da ist es schlicht und einfach realistischer zu sagen, das er auf Zeit bauen soll bis das Kind selsbt entscheiden kann. Das ist realistischer als ihm jetzt Hoffnungen zu machen ,die sich zu 98% eh nicht erfüllen

Wenn er dazu gesagt hat, dass dies 10-12 Jahre dauern kann - dann ist es realistisch. Ich habe Brumms Aussage da wohl anders interpretiert.  :redhead:
Auf keinen Fall soll ihm Hoffnung gemacht werden. Das bringt keinem etwas, außer vielleicht dem Geldbeutel des Anwalts 😉

LG
Ella


AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2007 11:27
(@brumm)
Schon was gesagt Registriert

Euer Problem ist, dass Ihr nie zusammen gewohnt habt; warum auch immer. Abgesehen davon, dass Du ein Vater bist, kannst Du damit nicht einmal ein Quentchen "Kontinuität" in den Raum werfen. Hinzu kommt: Du hast Arbeit; Deine Ex hat keine. Warum soll man ihr Arbeitssuche und Unterhaltszahlungen auferlegen, wenn man das doch so wie gehabt einfach weiterlaufen lassen kann? "Animiert das Kind nicht zum Zähneputzen" ist jedenfalls kein justiziabler Grund, an den bestehenden Gegebenheiten etwas zu ändern; Deine Ex ist faktisch alleinerziehende Mutter und wird es bleiben. Ein Familienrichter würde Dich am Ende fragen: "Wenn es Ihnen bislang nicht wichtig war, mit LG und Kind als Familie unter einem Dach zu wohnen - warum der plötzliche Sinneswandel?"

Deine Wortwahl - "beispielsweise "zuschlagen" - legt übrigens irgendwie den Verdacht nahe, dass auch Du nicht frei von dem Gedanken bist, Deiner Ex mit einem Kampf um's Kind einen reinzuwürgen. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

Wir haben 6 1/2 Jahre zusammen gewohnt. Nur war ich polizeilich nicht dort gemeldet wegen irgendwelchen Ämtern die meiner EX dann wohl Probleme gemacht hätten.

Zum Thema "zuschlagen": Ich meine beim besten Willen damit nicht, dass ich meiner EX eins auswischen will. Das könnte ich ganz anders und viel wirkungsvoller in Zusammenarbeit mit der sie versorgenden Stelle (Soz.amt). Mit zuschlagen meine ich nur, dass wenn es soweit ist schnell gehandelt werden muss um mein Kind dann zu mir zu holen. Ich denke dabei nur und ausschließlich daran meinem Kind ein schönes Leben zu bereiten, nicht meine EX zu ärgern denn das ist mir viel zu blöd.

BRUMM


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.03.2007 01:47
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Brumm,

Wir haben 6 1/2 Jahre zusammen gewohnt. Nur war ich polizeilich nicht dort gemeldet wegen irgendwelchen Ämtern die meiner EX dann wohl Probleme gemacht hätten.

Und was glaubst Du, was passieren wird, wenn die "Kontinuitätsfrage" geklärt werden muss? Was wird Deine Ex dann voraussichtlich sagen? Wird es heissen: "Wir haben über 6 Jahre lang Behörden und Ämter um Sozialleistungen betuppt und ausserdem gegen die Meldepflicht verstossen - aber in Wirklichkeit hat sich der Papa Brumm die ganze Zeit rührend und überwiegend ums Kind gekümmert!" Oder wird sie eher sagen "Dieser Herr Brumm ist gekommen und gegangen, wie es ihm passte, aber eigentlich war er kaum hier und das Kind hat nur eine sehr oberflächliche Beziehung zu ihm. Ich dagegen war und bin zu allen Zeiten eine alleinerziehende und verantwortungsvolle Mutter!" Und was denkst Du: Welche Version wird ein deutsches Familiengericht wohl eher glauben?

Zum Thema "zuschlagen": Ich meine beim besten Willen damit nicht, dass ich meiner EX eins auswischen will. Das könnte ich ganz anders und viel wirkungsvoller in Zusammenarbeit mit der sie versorgenden Stelle (Soz.amt).

Offensichtlich habt Ihr in Sachen Sozialhilfebetrug ja beide gleich viel Dreck am Stecken; Du hast schliesslich mitgemacht. Worin soll da also ein Vorteil für Dich liegen?

Mit zuschlagen meine ich nur, dass wenn es soweit ist schnell gehandelt werden muss um mein Kind dann zu mir zu holen. Ich denke dabei nur und ausschließlich daran meinem Kind ein schönes Leben zu bereiten, nicht meine EX zu ärgern denn das ist mir viel zu blöd.

Ich glaube, ich fange schon mal an, Euer Kind zu bedauern. Denn ich sehe nur, dass Du bereit bist, einen unsinnigen Krieg um's Kind zu führen - aber nicht, warum das für Euer Kind vorteilhaft sein sollte. Vielleicht bringst Du erst mal Deine Elternbeziehung mit Deiner Ex auf die Reihe, bevor Du hier Schwarz-Weiss-Lösungen plakatierst, die keine Lösungen sind.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 12.03.2007 03:34
(@brumm)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Martin/brille007

bleib lieber dabei Leuten mit deiner Erfahrung Hilfestellungen zu geben.
Deine Art Bruchstücke aus dem Text zu lösen, dir zurecht zu denken um dann mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf mich zu zeigen und anzuprangern, ist einfach nur Müll!

Erstens macht es für Leute in meiner Lage die Sache nur schlimmer.

Zweitens lies genau dann lies nochmal, jetzt versuch das im Ganzen noch einmal zu lesen. Denk drauf rum und dann antworte!
Denn:
Wenn ich Krieg mit meiner Ex will, hätte ich ihn begonnen.
Unsinnig wäre er nicht, die Zukunft meiner Tochter ist vielleicht für dich Unsinn! Für mich nicht!
Der "Krieg" wäre schädlich für meine Tochter da mit Dreck geworfen werden würde und sie hin und her gerissen werden würde! DAS ist der Grund warum ich diesen Krieg nicht will! Also schreib nicht solchen Mist!
Dir braucht also auch meine Tochter in dieser Hinsicht nicht leid tun. Es gibt keinen Grund. Es könnte dir leid tun, dass meine Tochter im Moment bei ihrer Mutter deutlich weniger Chancen auf eine etwas bessere Zukunft hat da meine Ex ihr aus mangelndem Interesse nicht die Möglichkeiten bietet wie ich es tue.

Fehler die ich gemacht habe indem ich mich nicht bei ihr angemeldet habe und ihr damit die Möglichkeit zum Erschleichen von Leistungen gab, sind sicherlich Fehler und bleiben auch Fehler, lassen sich aber nicht rückgängig machen. Deine Anklagerei des Ganzen ist überflüssig.

Du fragst mich wo der Vorteil liegt? Zum Beispiel: Sie muss Rückzahlungen leisten, sie hat Ärger mit dem Amt etc.
Wie man aber meinem Post entnehmen kann, ich will GAR NICHT einen Vorteil daraus ziehen. Das schrieb ich auch! Ich will es gar nicht, es wurde nur als Hilfsmittel genutzt zur Erklärung deiner Fehlinterpretation von "zuschlagen". Ist es jetzt bei dir angekommen?
Nochmal:
Ich will keinen Krieg! Ich könnte einen anfangen, will es aber nicht! Weil es nicht gut für meine Tochter wäre!
Ich will sie nicht beim Amt anschwärzen! Ich könnte es aber, will es aber nicht! Weil ich kein Ars***och bin! Allein deswegen brauch ich mir auch keine Gedanken zu machen über etwaigen Ärger den ich dann auch kriegen würde.
Das habe ich auch geschrieben also lies verdammt nochmal richtig und prangere hier nicht Sachen an die nicht anzuprangern sind weil sie nicht so sind wie du sie gern hättest um dich als den Supermoralapostel und Oberlinquisitor hinstellen zu können!

Zum Thema was das Gericht glauben würde, es gibt ziemlich viele Zeugen die beeiden würde, dass ich mich regelmäßig (täglich) und gut um meine Tochter gekümmert habe. Also bitte lass einfach stecken!
Deine Art zu attackieren und Aussagen zu Anklagepunkten zu verdrehen - und ein Forum wo Leute um Rat und Hilfe suchen in einer Angelegenheit die so sehr an die Nieren geht wie eben Vaterschaft Umgangsstreitigkeiten etc. vertragen sich beim besten Willen nicht.

So jetzt musste ich mich mal auskotzen!
Ich habe in dem Forum viel Hilfe erfahren, deswegen war ich jetzt umso verärgerter, einen so kontraproduktiven Post von dir zu finden als ich mal wieder auf der Suche nach neuen Infos im Forum stöberte.
Ich hoffe, du kannst mir meinen etwas barschen Ton verzeihen, solltest du dich "angepisst" fühlen können wir gern in Mailkontakt treten.

Grüße
Brumm


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.04.2007 02:21
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Brumm,

ich fühle mich in der Tat angepisst; Dein Tonfall und Deine Wortwahl sind weder Deinem bisherigen Engagement in diesem Forum noch den Dir bislang gegebenen Hilfestellungen angemessen. Wie weit Du mit Deinen "Methoden" und vorgeblich guten Absichten bislang gekommen bist, hast Du in den letzten Wochen und Monaten ja erfahren.

Davon abgesehen: Sozialhilfebetrug ist Sozialhilfebetrug; den wird hier niemand gutheissen, der ihn durch seine Steuern finanziert. Es ist auch kein bewundernswerte Leistung, die Ex nicht anzuschwärzen; schon gar nicht, wenn Du selbst ebenfalls mit negativen Folgen rechnen müsstest. Schon allein deshalb ist mein Posting ganz sicher nicht "kontraproduktiv".

Zusammenfassend: Es gibt hier keine Wunschantworten; die Moderatoren und Stammposter sind bekannt dafür, dass sie die Dinge beim Namen nennen. Und den Verhaltenskodex in diesem Forum bestimmt ganz sicher kein Neuposter wie Du in seinem 10. Posting. Wenn Dir das nicht passt: Es zwingt Dich niemand zu bleiben.

Forenregel Nr. 1 gilt auch für Dich - ich denke, wir haben uns verstanden
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.04.2007 03:38




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