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Frau von der Leyen

 
 HaS
(@has)
Rege dabei Registriert

Ich hab mir eben im WDR "Hart aber Fair" angesehen und ich muss sagen, was vdL so vom Stapel lässt zeigt deutlich das sie mit goldenem Löffel im Mund aufgewachsen ist und nie Geldprobleme hatte, bzw. sich das auch offensichtlich nicht vorstellen kann. Mit Kindermädchen ziehe ich auch 7 Kinder auf, während beie Karriere machen. Sie scheint auch noch zu glauben was sie da so erzählt. Selten eine Ministerin erlebt die so Realitätsfern ist!

" Wenn ihr kein Brot habt, müsst ihr eben Kuchen essen....", ist das einzige was mir dazueinfällt!

[Editiert am 23/11/2005 von HaS]


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 24.11.2005 02:11
 Anny
(@Anny)

🙂 Hallo HaS,
Hart aber Fair sehe ich mir auch immer an, manchmal nur so nebenher, eben reinhören, weil man alles gar nicht mehr aushalten kann.
Doch Ulla ist auch so eine Realitätsverarmte, mache mir eh Gedanken über einige Frauen in der Politik.
Hatte mir ein bisschen mehr Frieden, ein bisschen mehr Wärme gewünscht von Frauen.
Mir gefiel der Horst gut und die Tochter von Maria Scheel, beide hatten einen ziemlich klaren Verstand.
Aber mein Mann rief schon weiten, als ich noch den Luftweg vom Trockner reinigte:
Lass dir Zeit Schatz, im Moment redet die Frau von der Leyen. Ha.
Dabei machen viele gar keine Karriere, denn es gibt Menschen die mit ihrem Job den sie noch haben ganz zufrieden sind und den würden sie gerne weiterhin ausüben.
Aber sagt mal einen AG, du ich bleibe mal 2 Monate daheim, will auch mal sehen, wie das ist, wenn man ein Kind in den Schlaf singt. Ha.
In der heutigen Zeit kann man doch froh sein, wenn man am Feiertag arbeiten darf.
Und genau das ist hier in Germany das Thema, die Dinge passen ja nicht mehr zusammen.
Da werden dann super Ideen aus anderen Ländern übernommen und dann kommt der große Hit.
Ich befürchte das die Neuigkeiten nicht wirklich neu sind, denn am Ende kommt für Familien nicht vernünftiges raus.
Kann ja nicht.
Wenn ich mich erinnere hat jedes Kind einen Rechtsanspruch auf einen Kindergarten Platz, und andere die es privat aufziehen wollen, müssen 5 Jahre Bürokratenwahnsinn in Kauf nehmen.
Hurra.
Alles Klasse Worte hier, alles soll gerechter werden. Hm.
Mit der MWST wird das der absolute Hit. Und 2006 haben wir ja alle noch so viel Geld, dass schleppen wir dann alle in die Geschäfte.
Toll.
Aber eines ist gut, der Herr Plasberg, stellt zumindest Fragen in den Raum über die man nachsinnen kann. Und seinen Gästen entlockt er mit seinem Charme doch immer wieder ein herzliches oder ist es ein hämisches Lächeln.
Hart aber Fair macht einfach nur Spaß.


AntwortZitat
Geschrieben : 24.11.2005 10:21
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Das ist leider wahr.
Jeder Politiker fühlt sich berufen, mit "seiner" guten Idee sofort an die Offentlichkeit zu gehen, selbst wenn es der größte Quatsch ist. Dann wird in den Medien vile augenwischerei betrieben, viele regen sich auch - andere geben ihre Zustimmung.
... und dann zerplatzt das ganze in einer Seifenblase! Meistens werden solche Ablenkungsmanöver dazu genutzt, ein anderes, unpopuläres Projekt durchzubringen.

Ein sehr gutes Beispiel ist die Entfernungspauschale zur Steuererklärung. Ist halbiert worden, und keiner ist darüber gestolpert bzw. es wurde sich nicht darüber aufgeregt. Vermutlichen kommt das große Erwachen erst, wenn das Steuerprogramm weniger auswirft wie sonst.

Nach meiner Meinung ergeben sich zu viele Ihrem Schicksal und damit laufen die Gefahr kaputt gemacht zu werden, die sich wehren ... denn es ist einfacher sich mit ein paar wenigen zu beschäftigen als mit einer Masse.
In diesem Punkt bewundere ich (ein wenig) die Franzosen (nicht unbedingt die jüngsten Krawalle). Die kämpfen in großen Gruppen und erreichen zumindest Teilerfolge. So einem Ansturm wären deutsche Politiker nicht gewachsen, da sie hiermit keine Erfahrung haben. Nur leider bricht hier jeder widerstand schnell in sich zusammen (siehe die Neuauflage der Montagsdemonstrationen).

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.11.2005 11:49
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Diese ideologisch verblendete Reich-Gebärende hat sich ein neues Ding geleistet:

... bei dem sozial und finanziell benachteiligte Eltern von der Schwangerschaft bis zur Einschulung des ersten Kindes professionell begleitet werden sollen. In begleitenden Kursen sollen Väter lernen, ihre Aggressionen nicht an Kindern auszulassen. Weitere Modellprojekte seien geplant.

Volltext auf >n-tv<

Es werden Väter der political correctness huldigend verdammt, politisch für das Etablieren und Überleben opportun.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 27.11.2005 20:59
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Ist häusliche Gewalt tatsächlich männlich?

Auch Frauen schlagen zu
Jede dritte Frau werde von ihrem Ehemann oder Freund geschlagen, vergewaltigt oder anderen Formen der Gewalt ausgesetzt, belehrt uns die Bundesfrauenministerin Bergmann unisono mit der Bundesjustizministerin Däubler-Gmelin. Zwar gebe es in Deutschland keine genauen Untersuchungen darüber, sagen sie. Aber bestimmte Vereine, die sich um Frauenangelegenheiten kümmern, hätten diese Zahlen geschätzt. Und das wären Vereine, die es wissen müssen. Auch wenn diese Zahlen total anders sind als die Zahlen aus rund 200 Studien aus dem englischsprachigen und skandinavischen Ausland, in denen es heißt, dass Frauen ihre Ehemänner und Freunde kaum seltener schlagen als umgekehrt. Ja, sogar total anders als die Zahlen der einen Studie, die die Bundesregierung unlängst zum Thema anfertigen ließ, und in der es heißt, dass 1, 59 Millionen Frauen Opfer häuslicher Gewalt würden und 1, 49 Millionen Männer.

Wenn diese Vereine sagen, es ist jede dritte Frau, dann stimmt das, sagen die Politikerinnen.
Dann haben wir das zu glauben. Ohne Wenn und Aber. Schließlich steht es in jeder Zeitung. Und wer es jetzt noch nicht glaubt, ist eine von diesen Nestbeschmutzerinnen, die die Erfolge der Frauenbewegung überhaupt nicht verdient haben. Stimmt doch, oder?

Faustrecht hinter der Haustür
Also glauben wir es, Schwestern: "Häusliche Gewalt ist männlich!" Und beginnen unsere Freundinnen und Nachbarinnen durchzuzählen. Jede dritte!
Von nun an werden wir jeden blauen Fleck am Arm und jedes Pflaster am Finger mit anderen Augen betrachten müssen. Und erst recht all die breitschultrigen Kerle an ihrer Seite, diese scheinheiligen Gewalttäter, die öffentlich Händchenhalten und hinter der geschlossenen Haustür mit der Faust regieren. Jeder dritte ein potentieller Knastrologe, den nur die ewigmäßige Großmut der Ehefrau und Liebsten vor der Einweisung schützt. Wer hätte das gedacht?
Frauen, sagen die Frauenministerin Bergmann und die Justizministerin Däubler-Gmelin, tun so was nicht. Sie sind die Opfer, nicht die Täter.
Komisch, dass mir so unwohl ist bei dieser Sichtweise. Vielleicht, weil ich nicht Politikerin bin und mein Leben nicht mit der sorglosen Schickeria der Reichen und Mächtigen verbringe, sondern auf dem Boden des Lebensalltags stehe? Vielleicht, weil ich deshalb gewisse Alltagserfahrungen mache, die es im schützenden Schatten von Bodyguards und polizeilich abgeriegelten Straßen nicht zu machen gibt?

"Maman, wart auf mich"
Ich denke da an eine Szene, die mich neulich so tief berührte. Es war an einem dieser Nachmittage in Straßburg, die ich so liebe. Weißblauer Himmel, die Türme des Münsters so hoch, dass sie dem lieben Gott an der Nase kitzeln, der Wind zwischen den schmalen Gassen wie Belzebub so frech und die Männer mit diesem gewissen Etwas im Blick, dass man ihnen einfach zulächeln muss. Café au lait, ein Brocken Guglhupf mit ganzen Mandeln oben drauf und Rosinen drinnen im weichen Hefeteig. Nur eine Viertelstunde mit dem Auto zwischen meinem Wohnort und hier und Urlaubslaune total.
Und plötzlich dieses Weinen. Laut wie mitten aus dem Herzen. „Maman, wart auf mich! Bitte, Maman! Ich bin wieder lieb! Warte! Maman!“
Ein Kind. Fünf Jahre vielleicht, höchstens sechs. Das kleine Gesicht verzerrt. Nass, mit tropfenden Tränen bis übers Kinn. Es rennt mit aller Kraft. Weit voraus die Mutter. Mit raumgreifendem Schritt. Böse verkniffen der Mund. Ein zweites Kind im Buggy. Eine Kopfbewegung nach hinten. "Nein! Verschwinde! Hau ab! Weg!" Kein Blick zurück. Und immerfort das Weinen, Schreien, sich brüllend steigernde Flehen des Kindes. Die Stimme schwirrend wie eine zu straff gespannte Saite. "Maman!"

Da biegt sie um die Straßenecke, die Mutter. Unsichtbar, wie auf ewig verloren für das Kind. Es fällt, wo es rannte, mitten im Schritt. Fällt, während ein Bus am Bordstein entlangkurvt. Bremsen quietschen, Passanten schreien, rennen. Die Mutter schaut um die Straßenecke. Zwischen Neugier und böser Vorahnung, mit jähem Wissen rennt sie, den Buggy schleudernd, zurück. Zu spät? Ich weiß es nicht. Es sah sehr klein aus, das Kind auf der Trage des Notarztwagens, der wenig später herbeiheulte. Klein und still. Es war die Mutter, die schrie.

Ich weiß nicht, was in der Zeitung stand, am nächsten Tag. Vermutlich nur eine lapidare Unfallmeldung. Aber ich weiß, was mir eine junge, aufstrebende SPD-Politikerin sagte, der ich diese Geschichte erzählte.
"Ja", sagte sie, "die Frau war halt gestresst. Mit zwei Kids in dem Alter in der Großstadt, und Zuhaus muss sie vielleicht gleich kochen, weil der Mann pünktlich sein Mittagessen auf dem Tisch haben will. Ganz schön happig! Finden Sie nicht? Überhaupt, wo war denn da der Vater? Wenn der sich gekümmert hätte... Der hat sich halt abgeseilt. Typisch! Für mich, also für mich ist der Vater derjenige, welcher. Aber die Frau ist mal wieder die Dumme. Ja, also, da müssen doch Gesetze her, die Mütter entlasten und die Väter in die Pflicht nehmen. Und ich sag Ihnen da noch was: Wenn in dem Fall die Mutter nicht gut aufgepasst hat auf das Kind, dann hat der Mann überhaupt nicht aufgepasst. Und wenn einer so abhaut und die Mutter mit dem Ganzen allein lässt, dann ist das irgendwie auch Gewalt. Und dagegen muss man was unternehmen.“

"Tatsächlich, Mädels?" muss ich da fragen.

http://www.karin-jaeckel-autorin.de/kolumnen/gewalt.html


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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AntwortZitat
Geschrieben : 28.11.2005 12:29
 HaS
(@has)
Rege dabei Registriert

Die gute Frau hat noch weitere gute Kolumnen geschrieben.

http://www.karin-jaeckel-autorin.de/kolumnen/zweitehe.html

http://www.karin-jaeckel-autorin.de/kolumnen/papa.html

[Editiert am 28/11/2005 von HaS]


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.11.2005 13:53
 Uli
(@Uli)

In begleitenden Kursen sollen Väter lernen, ihre Aggressionen nicht an Kindern auszulassen

So sieht es das Ausland!

Quelle

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Ban on men sitting next to children

29.11.05
By Ainsley Thomson

Air New Zealand and Qantas have banned men from sitting next to unaccompanied children on flights, sparking accusations of discrimination.

The airlines have come under fire for the policy that critics say is political correctness gone mad after a man revealed he was ordered to change seats during a Qantas flight because he was sitting next to a young boy travelling alone.

Auckland man Mark Worsley says an air steward approached him after take-off on the Christchurch to Auckland flight and told him to change seats with a women sitting two rows in front. The steward said it was the airline's policy that only women were allowed to sit next to unaccompanied children.

"At the time I was so gobsmacked that I moved. I was so embarrassed and just stewed on it for the entire flight."

The 37-year-old shipping manager, who has 2-year-old twins, followed the incident up with the airline and was told Qantas wanted to err on the side of caution.

"I felt that it was totally discriminatory. Besides the point of what the hell was I going to do on a crowded flight."

The incident, which happened a year ago, irked Mr Worsley so much that he recently contacted National Party political correctness eradicator Wayne Mapp.

Dr Mapp told the Herald the airlines' policy was an example of political correctness that had got out of hand.

"I think this is a gross over-reaction by the airlines. What do they think men are going to do that women won't? It is the same as saying men shouldn't sit beside children on a bus."

A Qantas spokesman confirmed the Australian airline, which operates domestic flights in New Zealand, does not allow unaccompanied children to sit next to men. The spokesman said the airline believed it was what customers wanted.

Air New Zealand spokeswoman Rosie Paul said the airline had a similar policy to that of Qantas'.

"Airlines are temporary guardians of unaccompanied minors so we have preferred seating for them."

Ms Paul said Air New Zealand tried to seat children near a crew area so crew could keep an eye on them and, when possible, children were seated next to an empty seat.

"Sometimes this isn't possible, so the preference is to seat a female passenger next door to an unaccompanied minor."

When the Herald asked her if the airline considered male passengers to be dangerous to children, Ms Paul replied: "That's not what I said."

When it was put to her that that was the implication of the policy, she repeated: "No, that's not what I said."

Children's Commissioner Cindy Kiro said she commended the airlines for putting thought into the policy and for endeavouring to keep children safe.

Dr Kiro said she did not think it was intended to be a slur against men.

- Additional reporting: Kevin Taylor

[Editiert am 29/11/2005 von Uli]


AntwortZitat
Geschrieben : 30.11.2005 00:56