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Wird häusliche Gewalt gegen Männer unterschätzt oder tabuisiert?

 
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

11. Februar 2009 10:23

Sexismus und Verschwörung gegen Männer

Tandralon (mehr als 1000 Beiträge seit 09.01.06)

Das deutsche Frauenministerium gab 2002 zwei Studien in Auftrag. Eine repräsentative über Gewalt gegen Frauen und eine nichtrepräsentative, nur als Pilotstudie gedacht, über solche gegen Männer. Es stellt sich also die Frage, weshalb das Frauenministerium von vornherein bei der Frage nach gewalt gegen Männer eine nicht repräsentative und keine repräsentative Studie in Auftrag gab. Die Pressemitteilungen des Frauenministeriums erklären dies: stets wurde deutlich hervorgehoben, dass die Studie ja nicht repräsentativ und somit nur eingeschränkt gültig sei. Da soll einer mal sagen, Frauen seien nicht raffiniert. Als weitere Begründung nannte das Frauenministerium, dass über Gewalt gegen Männer in Deutschland sehr wenig bekannt sei, dass man sich erst einmal mit einer Pilotstudie einen Überblick verschaffen wolle. Zum einen ist das falsch, weil es solche Studien, die auf das Problem hinweisen, in Deutschland schon lange gibt. Zum Anderen fällt dem Kenner auf, dass das Frauenministerium sich immer auf Deutschland bezieht. Der Grund ist der, dass die internationale Forschung auf dem Gebiet Deutschland um Jahrzehnte voraus ist und der Konsens ist, dass Frauen genau so häufig zulangen wie Männer.

Hinzu kommt, dass große Teile der Kosten solcher Studien im Design, der Analyse und der Auswertung liegen. Anstatt nun zwei Wissenschaftler-Teams mit zwei völlig unterschiedlichen Studien und Designs zu beauftragen, hätte man in einer repräsentativen Studie gleich beide Geschlechter (zudem mit den gleichen Fragen!) mit vermutlich weniger Kosten untersuchen können. Das war aber politisch nicht gewollt.

Dass Männer nur mit einer Pilotstudie bedacht werden und für Frauen eine groß angelegte Untersuchung unternommen wird, ist Sexismus. Es ist wohl kein Zufall, sondern Vorsatz, dass das Frauenministerium eine repräsentative Studie zur Lage der Männer unterdrückt hat.

Anscheinend muss ist es für Frauen politisch recht lukrativ, stets als Opfer dargestellt zu werden. Die ersten zehn Items der Befragung von Gewalt gegen Frauen gehen demnach sehr weit, um möglichst viele Frauen zu viktimisieren:

A mich wütend weggeschubst.
B mir eine leichte Ohrfeige gegeben.
C mich gebissen oder gekratzt, so dass es mir weh tat oder ich Angst bekam.
D meinen Arm umgedreht, so dass es mir weh tat.
E mich schmerzhaft getreten, gestoßen oder hart angefasst.
F mich heftig weggeschleudert, so dass ich taumelte oder umgefallen bin.
G mich heftig geohrfeigt oder mit der flachen Hand geschlagen.
H etwas nach mir geworfen, das mich verletzen könnte.
J mich mit etwas geschlagen, das mich verletzen könnte.
K mir ernsthaft gedroht, mich körperlich anzugreifen oder zu verletzen

Das nutzt das Frauenministerium denn auch, um groß zu verbreiten, dass jede dritte Frau im Erwachsenenalter (die Umfrage bezog alle Vorkommnisse ab dem 16. Lebensjahr ein; wenn es politisch genehm ist, können Mädchen plötzlich schnell als erwachsen gelten) schon einmal körperliche Gewalt erfahren hat:

"Die Studie bestätigt das hohe Ausmaß bisheriger Dunkelfeldschätzungen zu Gewalt gegen Frauen, wonach in Deutschland etwa jede zweite bis dritte Frau körperliche Übergriffe in ihrem Erwachsenenleben[316] und ca. jede siebte Frau sexuelle Gewalt durch bekannte oder unbekannte Personen erlitten hat.[317]".

Die Medien haben dies übrigens nahezu ausnahmslos wörtlich abgeschrieben und ungefragt übernommen.

Ich habe mir mal selbst die Fragen beantwortet. Ich hätte ein bei A,B, C, D, E, F, G, H, I, J, K und M mit "ja" geantwortet, ohne dass ich das Gefühl gehabt hätte, ein gewalterduldendes Leben gehabt zu haben.

Die sechs häufigsten Gewaltfälle bei Frauen waren dann auch:

61,6 Prozent: mich wütend weggeschubst
48,3 Prozent: leichte Ohrfeige gegeben
41,9 Prozent: mich schmerzhaft getreten
32,1 Prozent:gedroht, mich körperlich zu verletzen
29,1 Prozent: meinen Arm umgedreht
28,0 Prozent: mich heftig geohrfeigt

Der wissenschaftliche Beirat der Männerstudie ist übrigens eine Ohrfeige für alle Männer Deutschlands. Darin heißt es:

"Der wissenschaftliche Beirat, bestehend aus Dr. Dirk Bange, Prof. Dr. Carol HagemannWhite, Prof. Dr. Barbara Kavemann, Prof. Dr. Helmut Kury und Dr. Monika Schröttle, hat den Forschungsprozess unterstützt und wohlwollend begleitet, an den richtigen Stellen gebremst und der konkreten Forschungsarbeit entscheidende Impulse gegeben."

Die Feministin Kavemann hat sich schon einen Namen gemacht, indem sie falsche Zahlen über Kindesmissbrauch in die Welt gesetzt hat und damit auch fort fuhr, als sie auf ihre Fehler aufmerksam gemacht wurde. Bange ist ein feministischer Missbrauchshysteriker aus dem berüchtigten Zartbitter-Umfeld. Schröttle ist ebenfalls eine Feministin, die durch Deutschland mit der Frauenstudie tourt und jene oben genannten Items gar als Misshandlung von Frauen verkauft. Hagemann-White, bekannt für Derdrehungen des Gewaltschutzgesetzes und Kämpferin für Frauenhäuser ist als Frauenforscherin hier wohl eher der Bock, den man zum Gärtner gemacht hat. Einzig Kury ist ein Lichtblick. Da bekommt die Aussage, dass dieser Beirat "an den richtigen Stellen gebremst und der konkreten Forschungsarbeit entscheidende Impulse gegeben" hat.

Das war einmal ein kleiner Streifzug hinter den Kulissen des Frauenministeriums, den dort Tätigen und ihrer Tätigkeit. Dort herrscht nicht nur eine Atmosphäre der Männerfeindlichkeit und feministisch-ideologischer Inzucht. Man spürt ganz deutlich die Männerverachtung. Thematisiert wird das Ganze nicht und ist in den Redaktionen verboten, weil Frauenarbeit Schick ist, aber Frauenarbeit im Laufe der Zeit mehr und mehr in systematische Unterdrückung der Männer ausgeartet ist. Hinter den Kulissen findet eine Verschwörung gegen Männer statt. Das ist keine Verschwörung geheimer Kreise, die sich Treffen und beratschlagen, wie man gegen Männer vorgehen kann, sondern eine lose Sammlung von Akteuren, die eine gemeinsame Ideologie verbindet, über die sie sich erst gar nicht austauschen müssen. Ich bin mal gespannt, wann die Männer das endlich verstehen.

>Quelle<


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 14.02.2009 21:41
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Mich würde mal interessieren wie die Fragen an Männer lauten.

Ich vermute mal:

A) mit einem Messer auf mich losgegangen
B) heißes Wasser/Getränk über mich geschüttet
C) den Fernseher/Computer nach mir geworden
D) die Bierflasche auf meinem Kopf zerschlagen.

Danke jedenfalls, nun weiß ich warum ich mich strenggenommen wohl auch zu den Frauen zählen muß, die Gewalt erfahren haben. Komisch bisher habe ich das noch nie so gesehen.  :knockout:

Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 14.02.2009 21:49