EVOLUTIONSBIOLOGIE
Warum Männer früher sterben sollten
Von Christian Stöcker
Warum nur leben Männer fast so lang wie Frauen? Aus Sicht der Evolution werden sie viel zu alt - ab einem bestimmten Alter sind sie in monogamen Gesellschaften einfach nutzlos. Omas dagegen braucht man immer: Sie sorgen für gesündere Enkel.
Es ist ein kalter Blick, den Wissenschaftler wie Mirkka Lahdenperä und ihre Kollegen auf die Menschheit richten. Die Finnin forscht auf einem Gebiet, dessen führende Köpfe ganz selbstverständlich von "qualitativ hochwertigem Nachwuchs" sprechen, denen "Fitness" vor allem bedeutet, wie oft jemand seine Gene weitergegeben hat, und die Kindersegen mit dem Begriff "reproduktiver Erfolg" umschreiben. Lahdenperä, die an der Universität von Turku in Finnland forscht, interessiert sich für das, was die Menschheit voranbringt - aus Sicht der Evolutionsbiologie.
Tja, so ist das mit wissenschaftlichen Modellen: Sie erfassen nur das, was wir als Input geben. Wenn Modell und Realität nicht übereinkommen, so ist das Modell zu überdenken. Und das Resultat wäre wohl: Vielleicht sind die Großväter doch nicht so unwichtig wie die Autoren denken!
Uli
Da bleibt die Ethik auf der Strecke,
in was für einer Welt leben wir. Männer werden wohl mittlerweile als Zeugungsautomaten geführt die nach
Beendigung ihrer Aufgabe keine dahseinsberechtigung mehr haben.
Wenn ich sollche Artikel lese wird mir ganz flau im Magen.
Nach der ersten Empörung finden sich Gedanken wieder die einen über denn Sinn des Lebens nachdenken lassen.
Ganz unabhängig von der Stattistik die eine sollche Untersuchung weiderspiegelt, finde ich das hier ein Sichweise
dargestellt wird, die nur eines aussagt:
Mach mir ein Kind, ernähre mich ein paar Jahre und dann sie zu das du das Zeitliche segnest!
Heute fällt eine sollche Stattistis auch noch auf fruchtbaren Boden. Ich möchte nicht wissen wie viele sich dadurch
wieder bestättigt fühlen.
Hier wird eine Grenz überschritten die dem Gemeinschaftsleben so dienlich ist wie Gift im Essen.
Was müssen Mäner noch über sich ergehen lassen bis das mal ein Ende hat.
Nicht aufregen - einfach weiterlesen: Die Diskussion unter
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=1969
ist sehr erheiternd.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Bevor man das Ganze zu ernst nimmt sollte man beachten, daß die Basis dieser Studie das 18. u. 19.Jahrhundert ist.
Die Extrapolation dieser Aussage in die Gegenwart ist genauso aussagekräftig wie ein tiefer Blick in die Glaskugel 🙂
Gruß
Eduas
🙂 Gelesen.
Auf den zweiten Blick wirklich mehr zum Lachen als für die Magengverstimmung.
Moin,
als einer der im Artikel genannten Ostfriesen darf ich dazu sagen, dass Leute mit derartigen Aussagen wie die besagte Forscherin üblicherweise bei uns über den Deich gejagt werden, denn ForscherInnen mit unwichtigen, irrelevanten und in keinster Weise durch empirisches Denken untermauerten Thesen werden als unnütze Esser und daher als unnützer Gesellschaftsanteil angesehen.... und früher mal als Torfstecher hatten wir nix zu beißen, also gilt das der eigenen Logik der finnischen Trulla noch immer.
Wer Ironie oder gar Sarkasmus in dieser Aussage findet, darf sie behalten.
Wenn ich jetzt die Fehlinformationen in diesem Artikel aufführe, sitze ich morgen noch hier. Meine beliebtester Fehler in der finnischen Opaentsorgungsaussage ist aber der, das evolutionäre Biologie mit zum Teil extremen Zeiträumen (> 10.000 Jahre) mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen über knapp 200 Jahre inklusive ihren extrem dynamischen Vorgängen gekoppelt wurden, deren Daten- und Informationsbasis aufgrund des Ockhamschen Rasiermessers (Simplizitätstheorem der Wissenschaft) schon nicht zusammenpassen. Wie war das noch mit dem Fisch und dem Fahrrad?
Über mit Statistikbüchern niedergeknüppelte Forscherfinninninnninnnen lasse mich mich jetzt nicht aus. 🙂
Gruß, Xe
So einen Schwachsinn braucht man und frau nicht ernsthaft zu diskutieren.
Leider gibt es immer wieder Schwachmaten, die unter dem Deckmantel der Wissenschaft faschistoides Gedankengut in die Menschen speisen wollen.
Deshalb ist es natürlich sinnvoll wachsam zu sein, wenn so was in den Medien auftaucht.
Gruß
B
Bin ich jetzt eine Banause wenn ich mich frage, wem die
Erkenntnisse von Frau Finnin dienen sollen und ob es
nicht interessantere Themen gibt die noch dazu etwas
bringen ?
Ich bin verdammt froh, daß es meinen Vater noch gibt
und das hoffentlich noch sehr lange. Auch wenn er
evolutionstechnisch keinen Wert mehr besitzt.
Meinen Sohn und um Enkel und Großväter geht es ja
auch in diesem Artikel, ebenso. Sein Kommentar - ich
lies ihm das gerade kurz überfliegen, war kurz und
prägnant - lauter Trotteln !
Hat Opa hier verabsäumt seinem Enkel beizubringen,
daß man das nicht sagt ?
Huch... es wird doch nicht doch was dran sein ? :rofl2:
Gruß
Marina
Hallo Zusammen,
also mir hat am Besten bei dieser ganzen shice und dem (leicht abgewandelten) Grundthema "Warum sterben Männer früher als Frauen?" der Spiegel-Forums-Beitrag des einen Schreibers gefallen, der diese Mario-Barth-Theorie aufgestellt hat. :rofl2:
Das war
a) witzig
b) könnte was dran sein!!
Denn sind wir doch mal ehrlich, diese ganz einfachen Theorien kommen der Wahrheit oft am nächsten. Und mehr muss man zu manchen Themen schlicht oft nicht wissen.
Kopfschüttel, Lesemaus
Getretener Quark wird breit, nicht stark
