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 elwu
(@elwu)

mit dem stolz verkündeten Geburtenzuwachs, werte Zensursula. Ganz im Gegenteil!

/elwu


Zitat
Geschrieben : 03.08.2009 22:09
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Mikrozensus 2008 - Neue Daten zur Kinderlosigkeit in Deutschland

PRESSEKONFERENZ
am 29. Juli 2009
in Berlin

Anlässlich einer Pressekonferenz hat der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, am 29. Juli 2009 in Berlin neue Daten zur Kinderlosigkeit in Deutschland vorgestellt.

Das niedrige Geburtenniveau in Deutschland und das Thema Kinderlosigkeit sind in den letzten Jahren häufig diskutiert worden. Das Statistische Bundesamt kann nun mit neuen Daten aufwarten. Im Mikrozensus – der größten Haushaltsstichprobe in Europa – wurden im Jahr 2008 erstmals Frauen im Alter von 15 bis 75 Jahren befragt, ob sie Kinder geboren haben und wenn ja wie viele. Dadurch können das Phänomen der Kinderlosigkeit aber auch die Frage, wie viele Kinder eine Mutter zur Welt bringt, erstmals auf breiter empirischer Grundlage untersucht werden. Ausgehend von einer kurzen Darstellung des Geburtenniveaus in Deutschland wird sich das Statistische Bundesamt auf der Pressekonferenz folgenden Fragen widmen:

–        Welche Faktoren beeinflussen Geburtenniveau und –entwicklung? Dabei werden die zwei maßgeblichen Einflussgrößen (Anzahl der Kinder je Mutter und Kinderlosigkeit) für verschiedene Frauenjahrgänge untersucht.
–        Gibt es beim Ausmaß der Kinderlosigkeit regionale Unterschiede? Sind in Deutschland geborene Frauen anders von Kinderlosigkeit betroffen als die Zugewanderten? Wie stark unterscheidet sich die Kinderlosigkeit nach dem Bildungsstand, was ist mit den häufig diskutierten Akademikerinnen? Welche Rolle spielt die Form des Zusammenlebens?

    * Mitwirkende:
          o Roderich Egeler,
            Präsident des Statistischen Bundesamtes
          o Dr. Klaus-Jürgen Duschek,
            Referatsleiter in der Gruppe "Mikrozensus, Arbeitskräftestichprobe, Haushalte und Familie"
          o Bettina Sommer,
            Referatsleiterin in der Gruppe "Bevölkerungsentwicklung, Migration, Gebietsgliederung, Rechtspflege"
    * Pressemitteilung:
          o Kinderlosigkeit nimmt zu
    * Statements:
          o Statement von Präsident Roderich Egeler
    * Publikation:
          o Begleitmaterial zur Pressekonferenz
    * Weitere Informationen:
          o Tabellenanhang Neue Daten zur Kinderlosigkeit in Deutschland (PDF)
          o Tabellenanhang Neue Daten zur Kinderlosigkeit in Deutschland (XLS)
          o Durchschnittliche Kinderzahl je Frau als Indikator der Geburtenentwicklung

Für fachliche Informationen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Gruppe VIIIC
Tel.: (0228) 99-643-8955
Fax: (0228) 99-643-8962
mikrozensus@destatis.de

Gruppe VIA
Tel.: (0611) 75-2708
Fax (0611) 75-3069

E-Mail: demografie@destatis.de

oder an die

Pressestelle des Statistischen Bundesamtes,
Telefon: (06 11) 75 - 34 44,
Telefax: (06 11) 75 - 39 76
presse@destatis.de


Kurze Wette, die Gründe sind mangelnde Kinderbetreuung, zu wenige Väter, die sich in Elternmonaten verwirklichen und die Gehaltsunterschiede...


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 03.08.2009 23:05
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Na, da möchte man doch rufen: Weiter so! Jetzt nicht nach lassen! Die Maßnahmen greifen bestimmt, sie müssen nur noch intensiviert werden!
Jetzt noch mehr Hilfe für die allein erziehenden.
Jetzt noch mehr Hilfe für kinderlose Akademikerinnen.
Jetzt noch mehr Zuzugsanreize für ausländische Fachkräfte.
Jetzt noch mehr Kindergeld für gleichgeschlechtliche Paare.
Jetzt Subventionen für Adoptionen und künstliche Befruchtung.
Jetzt noch höhere Unterhaltssätze.

Dann wird alles gut.
Dann werden wir auch Vollbeschäftigung haben.
Im Jahr 2040 werden beide Bürgerinnen einen Job haben, kurz bevor sie in Rente gehen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 00:02
 elwu
(@elwu)

Kurze Wette, die Gründe sind mangelnde Kinderbetreuung, zu wenige Väter, die sich in Elternmonaten verwirklichen und die Gehaltsunterschiede...

Hallo,

Wette verloren. Der Grund ist laut Zensursula die Inkompetenz der Statistiker.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 01:11
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

Warum wird eigentlich Erfolg lediglich am Wachstum festgemacht und nicht an der Qualität des Erbrachten? Hört sich im ersten Moment vielleicht schnöde an in Bezug auf den Menschen, lässt sich aber vorteilhaft auf alle Belange des gesellschaftl. Wertesystems projezieren. Um gleich mal beim FamR zu landen: Lebensqualität und -versorgung sind nicht nur von Transferzahlungen (Unterhalt, Umgang etc.) abhängig - ebenso vom Umfeld, der gesellschaftl. Akzeptanz, den allg. und damit unabhängigen weil subjektiven Möglichkeiten. Und wenn D. hier nicht nachbessert wird es nur noch bergab gehen. Da hilft auch kein Verstecken hinter (selbstgezimmerten) Europarichtlinien und -gesetzen, welche unsere Politiker so gerne vorschieben.

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 01:41
 Teak
(@teak)
Schon was gesagt Registriert

Hier ist eine Alterspyramide mit Auffuehrung der Geburten in Migrantenhaushalten (in denen zum grossen Teil ja noch andere Familienverhaeltnisse herrschen). Leider nur aus dem Jahr 2005 - aktuellere habe ich noch keine gefunden - aber man erkennt den Trend. Die Geburtenzahl der Deutschen selbst geht noch viel staerker zurueck als bisherige Zahlen vermuten liessen.

Mikrozensus05 Alterspyramide Erfahrung

Gruesse,
Teak


AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 02:18
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi,

Der Grund ist laut Zensursula die Inkompetenz der Statistiker.

Wenigstens ist sie konsequent, denn sie ist sich ja auch bei allen anderen Themen sicher: Wenn ein Experte anderer Meinung ist als sie, dann hat der keine Ahnung von der Sache!

Ich finde, mit Inkompetenz kennt sie sich richtig gut aus ...

Nix für ungut,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 04:54
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

Warum wird eigentlich Erfolg lediglich am Wachstum festgemacht und nicht an der Qualität des Erbrachten?

Weil der Mensch nur in Steigerungsraten denkt - ganz unternehmerisch. Ferner muss Nachschub ins Land, damit die geburtenstarken Jahrgänge die später einzuführende Mindestrente wenigstens auch bekommen ohne den Staat in den nächsten Ruin zu stürzen.

Ich erinnere an die Worte vom Bundeshorst aus 2005:

Um uns zu vergewissern, was wir wirklich wollen, sollten wir deshalb auch danach fragen, wie es sich lebt mit erheblich weniger als 80 Millionen Einwohnern. Vielleicht sind die vielbeschworenen demographischen Probleme gar keine Probleme, sondern Teil der Lösungen - zum Beispiel im Umweltbereich. (>Quelle<)

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 10:56
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Bevor Zensursula hier von "Inkompetenz" schreibt, hätte sie vielleicht besser mal bei den Vereinten Nationen nachgesehen; auch deren "inkompetente Statistiker" kommen zum gleichen Ergebnis: Einfach mal >>>HIER<<< ein bisschen spielen. Also beispielsweise nach "Germany" und "crude birth rate" suchen, auf "display" klicken und nach der Zeile "2005-2010" suchen. Und danach das Ganze mal für kinder- und väterfreundlichere Länder wie Schweden, Frankreich oder Grossbritannien wiederholen.

Es gibt sicher mehr als eine Ursache dafür, dass Deutschland hier einsames Schlusslicht ist. Aber nur ein ausgemachter Blindfisch verschliesst die Augen davor, dass das deutsche Familienunrecht dabei eine wesentliche Rolle spielt - der "Zeugungsstreik" hat längst begonnen.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 11:11
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

>>>HIER<<< gibt es weitere Info's. Unter anderem, dass die Milliarden, die in das Projekt "Elterngeld" gepumpt wurden, damit die kinderlosen Akademikerinnen sich endlich darauf besinnen, dass sie auch einen Bauch zum Kinderkriegen haben, im statistischen Rauschen verpufft sind: Das Elterngeld wird zwar gerne mitgenommen; an der absoluten Geburtenzahl hat sich in Deutschland jedoch nichts geändert.

Unfassbar, dass diese Hirni's in Berlin noch immer zu blind für die Erkenntnis sind, dass nur eine grosse und echte Familienrechtsreform etwas ändern könnte, die Väter und Mütter wirklich gleichberechtigt an der Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder teilhaben lässt. Weil ansonsten schlicht die Zahl der Fortpflanzungsverweigerer ansteigen wird, die nicht länger mit der Ungewissheit leben wollen, dass ihr eigener Staat ihren "Lebensplan mit Kindern" auf Antrag der jeweiligen Kindsmutter einfach und jederzeit in den Orkus schieben kann.

Ist ja auch irgendwie logisch: Wer ginge wohl noch jeden Morgen zur Arbeit, wenn er nicht sicher sein könnte, am Ende des Monats ein Gehalt überwiesen zu bekommen? Von potenziellen Vätern wird jedoch genau das erwartet: Sich auf Nachwuchs einzulassen ohne die Gewissheit und Sicherheit, diese Menschen auch bis zum Flügge-Werden ins Leben begleiten zu können.

Just my 2 cents
Martin
(der nicht sicher ist, ob er in diesem Staat mit 30 noch einmal Kinder haben wollte oder nicht besser gleich einen Porsche kaufen würde)


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.08.2009 21:07