Kindstötung: Lebenslang für Mutter
Essenerin wegen Mordes an ihren beiden Kindern verurteilt
Weil sie ihre Kinder in ihren Betten erstickt hat, ist eine 31-jährige Essenerin am Dienstag (31.01.06) zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie habe die Kinder getötet, damit ihr Mann sie nicht bekomme, so das Gericht.
Land- und Amtsgericht Essen
Das Landgericht Essen befand die Angeklagte für voll schuldfähig. Die junge Frau hatte im August 2005 ihren 2-jährigen Sohn und die 5-jährige Tochter nachts in ihren Betten erstickt; danach hat sie versucht, sich selbst umzubringen. Sie wurde aber von ihrem Mann gefunden und gerettet. Tatmotiv soll die zerstörerische Unzufriedenheit der Angeklagten gewesen sein, für die es objektiv keinen Anlass gegeben habe. Sie habe die Kinder nach dem Bruch der Ehe getötet, damit der Noch-Ehemann sie nicht bekomme.
Missglückter Selbstmord
Im Sommer hatte die Frau den Ermittlungen zufolge zunächst versucht, ihren schlafenden Sohn zu strangulieren. Als das nicht klappte, soll sie erst den Sohn und anschließend ihre Tochter erstickt haben. Danach nahm die Angeklagte den Ermittlungen zufolge eine Überdosis Schlaftabletten und Psychopharmaka, die sie mit Alkohol hinunterspülte. Zuletzt legte sie sich in die mit Wasser gefüllte Badewanne.
Der im selben Haus lebende Ehemann hatte seine Frau am frühen Morgen in der Badewanne gefunden und gerettet. Der Vater der Kinder wollte Sohn und Tochter zum Spielen abholen, als er verdächtiges Wasserrauschen hörte. Daraufhin soll er die Wohnungstür eingetreten haben.
Schwere Vorwürfe in den Abschiedsbriefen
In der Verhandlung hatte die Frau die Taten eingeräumt. Als Ursache werden familiäre Probleme und eine psychische Erkrankung der 31-Jährigen angenommen. Unter den Eheleuten soll es vor der Tat jahrelang Streit gegeben haben. In den Abschiedsbriefen, die die Polizei fand, erhob die Frau schwere Vorwürfe gegen ihren Ehemann. Unter anderem heißt es dort: "Ich kann es nicht ertragen, dass Du der Wochenend-Papi bist und nur die schönen Dinge mit den Kindern machst." Ihre eigene Rolle bezeichnete sie als Putz-, Wasch-, Koch- und Einkauffrau, die von niemandem gemocht werde.
Doppelmord: Mutter verweigert Aussage
Essenerin soll ihre beiden Kinder erstickt haben
Die wegen Mordes an ihren beiden Kindern angeklagte Manuela R. hat zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Essen zur Tat keine Angaben gemacht. Sie soll ihre fünfjährige Tochter und ihren 22 Monate alten Sohn im vergangenen Sommer erstickt haben.
Video
Krisenmanagement bei Trennungen
[Aktuelle Stunde (11.01.06); 4'32]
Land- und Amtsgericht Essen
Die Angeklagte aus Essen-Katernberg wollte offenbar die Kinder mit in den Tod nehmen, da sie es ihrem Noch-Ehemann nicht gönnte, mit den beiden glücklich zu werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 31-Jährige zunächst versuchte, ihren bereits schlafenden Sohn zu strangulieren. Als das nicht klappte, soll sie dem noch zappelnden Kind ein Tuch auf den Mund gedrückt haben. Anschließend soll sie in ihr Schlafzimmer gegangen sein, wo ihre Tochter im elterlichen Ehebett schlief. Laut Anklage soll sie der Fünfjährigen Handschellen angelegt und ihr den Mund mit Klebeband verklebt haben.
Anschließend nahm die Angeklagte den Ermittlungen zufolge eine Überdosis Schlaftabletten und Psychopharmaka, die sie mit Alkohol hinunterspülte. Der noch im selben Haus lebende Ehemann hatte sie am frühen Morgen in der Badewanne gefunden und gerettet. Der Vater der Kinder wollte Sohn und Tochter zum Spielen abholen, als er verdächtiges Wasserrauschen hörte. Daraufhin soll er die Wohnungstür eingetreten haben.
Psychiatrische Untersuchung bisher abgelehnt
Die Tat hat die Angeklagte in den Vernehmungen nicht abgestritten. Ob sie psychisch krank ist, steht noch nicht fest. Die in Mordprozessen obligatorische Untersuchung beim Psychiater hat die 31-Jährige bislang abgelehnt. Allerdings wurden in ihrer Wohnung zwei Abschiedsbriefe gefunden, in denen sie schwere Vorwürfe gegen ihren Ehemann erhebt. Unter anderem heißt es dort: "Ich kann es nicht ertragen, dass Du der Wochenend-Papi bist und nur die schönen Dinge mit den Kindern machst." Ihre eigene Rolle bezeichnete sie als Putz-, Wasch-, Koch- und Einkauffrau, die von niemandem gemocht werde. Das Schwurgericht hat für den Prozess zunächst noch fünf Verhandlungstage bis zum 31. Januar angesetzt.
Gruß
Andrea
[Editiert am 31/1/2006 von AndreaDD]
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Dalai Lama
Heute in den Nachrichten gesehen,daß sich erst während des Prozesses herausgestellt hat,daß der Onkel der kleinen der leibliche Vater ist!
Domino
Gehe Deinen eigenen Weg,dann verläufst du dich auch nicht !
Hallo,
lebenslang! Da gibt es nichts zu meckern.
Mal schauen, was die nächste Instanz sagt.
Ich erinnere nur an den Fall der sog. Mutter aus Geesthacht (?), die straffrei ausgegangen ist (die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Lübeck eingestellt), weil keine Wiederholungsgefahr bestand (ihre beiden ? Kinder waren ja bereits tot) und sie wegen einer existenziellen Krise (Beweis: der Suizidversuch der Täterin) nicht verantwortlich zu machen sei.
Ich denke jetzt eher an den armen Vater der Kinder (er hat auch ein Homepage eigerichtet), was muß der durchmachen - insbes. wenn das stimmt, was Domino gehört hat.
Gruß
haddock
Wieder so eine Horrorgeschichte.....
Staatsanwalt ist sich sicher
Horror-Eltern ließen
Tochter (4) Kalklöser trinken!
Von BASTIAN SCHLÜTER
Trügerisches Familienglück: Mandy (26) und Tilo N. (29) sollen ihre Tochter Lea-Marie (4) jahrelang gequält haben
Lea-Marie (4) schwebt in Lebensgefahr, Spezialärzte behandeln das Kind
Rostock – Sie hat laut Staatsanwaltschaft das Mädchen (4) auf den Boden gedrückt. Sie hat seinen Mund mit Gewalt geöffnet und ihm dann hochgiftigen Kalklöser eingeflößt. Deutschlands mieseste Mutter! Jetzt sitzt sie in U-Haft.
Offenbar schon wieder so ein Fall, der uns entsetzt und fassungslos macht. Mandy N. (26) aus Teterow (Mecklenburg-Vorpommern) soll ihre Tochter Lea-Marie mindestens 13mal mit Kalklöser und Essigessenz vergiftet und dabei fast getötet haben. Der Vater des Kindes, Tilo N. (29, gelernter Schlachter) hat einfach zugesehen.
Oberstaatsanwalt Peter Lückemann (43): „Gegen die Mutter wurde Haftbefehl wegen Mißhandlung Schutzbefohlener erlassen. Dem Vater wird Beihilfe vorgeworfen.“
Die Horror-Mutter sagte beim Verhör, sie sei mit ihren Lebensumständen überfordert gewesen. Der Staatsanwalt: „Es gibt keine Anzeichen einer geistigen Verwirrung.“
Im Dezember 2003, das Mädchen war gerade zwei Jahre alt, begann vermutlich die unfaßbare Folter. Wenn Lea-Marie schrie, packte die Mutter ihre Tochter, preßte sie auf den Boden und schüttete dem Kind das Gift in den Mund. Der Verdauungstrakt des wehrlosen Opfers ist schwer geschädigt, massiv verätzt!
Aufgedeckt wurde der Fall von einer Kinderärztin, sie informierte einen Rechtsmediziner. Offenbar hat die Folter-Mutter ihre Taten vertuscht, indem sie immer zu anderen Ärzten ging. Der Staatsanwalt: „Wahrscheinlich hat sie vorgegeben, ihre Tochter habe aus Versehen das Gift getrunken.“
Das kann schon einmal passieren. Aber gleich 13mal? Warum fiel so lange niemandem etwas auf?
Auch die Großeltern des Kindes wollen von nichts gewußt haben. Opa Siegfried N. (62) droht dreist dem Staatsanwalt: „Das sind alles Sesselfurzer, die sich solche Lügen ausdenken. Dem, der das behauptet, hau’ ich aufs Maul ...“
Es ist eines der grausamsten und brutalsten Verbrechen Deutschlands: Heute begann vor dem Landgericht Kaiserslautern der Prozeß gegen die Mutter des kleinen Justin (†17 Monate). Sie und ihr Lebensgefährte sollen den Jungen mit Rotkohl zu Tode gequält haben.
Die Angeklagten haben zu Prozeßbeginn zu den Vorwürfen geschwiegen. Staatsanwältin Anne Herrmann warf der Mutter (24) vor, den Jungen Ende 2005 solange mit dem Gemüse voll gestopft zu haben, bis er in Todesgefahr geraten sei.
Der Vorwurf der Anklage: Körperverletzung mit Todesfolge.
Laut Staatsanwältin soll die Mutter bereits in den Tagen den Jungen wiederholt gequält haben.
Angeklagt ist auch der Lebensgefährte (23) der Mutter. Ihm wird vorgeworfen, die Taten nicht verhindert zu haben.
Der erschütternde Fall: Am ersten Weihnachtstag wurde Justin ins Krankenhaus eingeliefert. Das Kind hatte bei der Fütterung keine Luft mehr bekommen, das Bewußtsein verloren.
Hinter einem Blatt Papier versteckt der mitangeklagte Lebensgefährte der Mutter sein Gesicht
Das Herz-Kreislauf-System drohte zu versagen. Nur mit Hilfe einer Beatmungsmaschine konnte der Junge vorübergehend am Leben erhalten werden. Am 4. Januar verloren die Ärzte dann den stundenlangem Kampf um das Leben des Kindes. Justin starb an einem durch Sauerstoffmangel ausgelösten Hirnversagen.
Rechtsmediziner der Uni Mainz stellten zudem fest, daß sich am Kopf des Jungen Spuren schwerer Gewalteinwirkungen sowie Einblutungen in den Netzhäuten befanden. Das Kind litt offenbar an einem Hirnschaden. Am Körper wurden Schwellungen, Schürfwunden, Kratzer, Blutergüsse, Hautablösungen, Griff- und Bißspuren, Brand- und Brühverletzungen gefunden.
Gerhard Rupprath, Chef der Kaiserslauterer Kinderklinik erklärte nach Justins Tod: „Das Kleinkind hat eine fortgesetzte Folterung durchlitten.“
Bislang hatte das Paar die Vorwürfe abgestritten. Der Prozeß wird am Freitag fortgesetzt. Im Fall einer Verurteilung müßten die beiden Beschuldigten mit Freiheitsstrafen von bis zu 15 Jahren rechnen.
