"Die Aussagen zeichnen ein Bild des weit verbreiteten Missbrauchs, der das Leben vieler Frauen markiert", schreibt FRA-Direktor Morten Kjærum im Vorwort der Studie: "Frauen sind nicht sicher auf den Straßen, am Arbeitsplatz und schlussendlich auch nicht zu Hause."
Kein Wort zu weiblicher Gewalt, keine Ursachenforschung und kein Link zur Originalstudie.
Immerhin sind die Beiträge im Forum ausgewogen ( http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=115273 )
Der Studie kann man eigentlich nur entnehmen, dass dort, wo sich der Feminismus am weitesten fest gesetzt hat, die gefühlte Gewalt am stärksten ist.
Offensichtlich ist der Feminismus sehr gefährlich!
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
In den Nachrichten gestern Abend.
Jede dritte Frau wurde schon mal sexuell belästigt. Da fällt mir nur die Geschichte mit Brüderle und der Sterntante ein. Aber wie schön, dass der knackige Hintern der süßen männlichen Bedienung im Cafe in epischer Breite von den gelangweilten A.E. Mütter thematisiert werden darf, ohne dass darin irgendeine sexuelle Belästigung gesehen wird.
Warum gibt es diesbezüglich eigentlich keine Studie.
Gruß nichtplatt, der immer wieder erstaunt ist, was auch von seinen Steuergeldern alles so bezahlt wird.
Nebenan sagte schon Clint Eastwood:
"Das Opfer-Abo musste mal wieder verlängert werden!"
Das trifft es ziemlich genau.
Und warum?
Pistachio:
"Entsprechend der EU-Opferschutzrichtlinie und der Istanbul-Konvention besteht EU-weit dringender Bedarf, die Mittel für Opferschutzeinrichtungen auf zustocken, die auf die Bedürfnisse von Frauen, die Gewalt erfahren haben, eingehen können."
Deswegen!
Die Feministen brauchen frisches Geld.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo zusammen,
außerdem ist übermorgen Weltfrauenjammertag, und wie in jeder anderen Meinungsdiktatur auch muss da vorher natürlich noch die richtige Stimmung geschürt werden.
Nix für ungut,
Malachit
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Hallo zusammen,
hier dazu ein interessanter Link und eine "korrigierende Sichtweise" der Studie an sich:
http://man-tau.blogspot.de/2014/03/von-monstern-und-papageien-die-eu.html
weiter kann man sich auch fragen, ob es über solche Fälle auch Studien gibt:
Ist aber vielleicht nicht populär genug und würde entsprechend unpopuläre Fragen aufwerfen.
Gruß
Sputnik
hier dazu ein interessanter Link und eine "korrigierende Sichtweise" der Studie an sich:
http://man-tau.blogspot.de/2014/03/von-monstern-und-papageien-die-eu.html
Eine sehr schöne Analyse !!! 🙂
Schön auch der Beitrag eines Lesers:
... Nichtsdestotrotz gibt es eine permanente Skandalisierung von Gewalt. Sie fällt immer stärker auf. Die Schulhofprügelei wird mittlerweile als großes Problem betrachtet. Gleichfalls wendet sich die Aufmerksamkeit vermehrt der tatsächlichen oder vermeintlichen "psychischen" Gewalt zu, was dann auch alles umfasst, was rein verbal geschieht.
Offenbar braucht es ein gewisses Maß an Skandal, ohne den die Gesellschaft ihre Moral nicht aktualisieren kann. Also greift sie zu allerlei Strohhalmen und schon wird eben auch eine herabsetzende Bemerkung in der Partnerschaft zum Gewaltakt erklärt.
Was dabei verloren geht, ist die Gelassenheit und die Fähigkeit, Konflikte zu ertragen. Man nimmt ihnen auch jedes Ventil. Stattdessen umstellt man die Konfliktpartner mit Fachpersonal, dass diese pädagogisch auf den Pfad der Tugend zurückführen soll. Das ist neurotisch, weil mit jedem bösen Wort die Aufregung hochschlägt und ein großes Problem herbeigeredet wird und es immer schwerer wird, einander einen emotionalen Ausbruch zu verzeihen. ...
Moin Uli,
Nichtsdestotrotz gibt es eine permanente Skandalisierung von Gewalt. Sie fällt immer stärker auf. Die Schulhofprügelei wird mittlerweile als großes Problem betrachtet. Gleichfalls wendet sich die Aufmerksamkeit vermehrt der tatsächlichen oder vermeintlichen "psychischen" Gewalt zu, was dann auch alles umfasst, was rein verbal geschieht.
Ich bin nicht wirklich sicher, ob das ein echter Fortschritt ist. In meiner Schulzeit haben wir uns des öfteren gekloppt, wenn es Unstimmigkeiten gab (und hinterher auch wieder vertragen). In vielen ländlichen Gegenden geht man bis heute vor die Tür, um solche Dinge zu klären. Man muss das nicht skandalisieren; es scheint in dieser Unmittelbarkeit einfach ein Grundbedürfnis zu sein.
Schlimmer finde ich, dass heute stattdessen oft Mobbing und Stalking stattfindet - bzw. gesellschaftlich wohl eher "opportun" ist, weil man es schwerer beweisen kann und weils dabei keine blauen Flecken oder Schrammen gibt. Und statt sich mal gepflegt auf's Maul zu hauen und danach gemeinsam ein Bier aufzumachen, trifft man sich heute eben vor Gericht und streitet dort ewig und drei Tage lang. Ob's den Leuten damit besser geht?
Grüssles
Martin
PS: Schon als Kind war es mir lieber, wenn mein alter Herr mir mal eine gelangt hat (meistens wusste ich auch, wofür) als wenn er "stille Messe" machte und stunden- oder tagelang nicht mit einem sprach. Trotzdem habe ich meine Kindheit nicht als "gewaltbelastet" in Erinnerung; bei 6 Kindern war das einfach die Erziehungsmethode "Affenkäfig". Aber da gab's auch noch keine Supernanny und keine Sozialpädagogen, die über alles stundenlang sprechen wollten.
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin,
ich kann das langsam nicht mehr lesen ... da schnürrt sich mir der Hals zu.
Aus allen europäischen Ländern werden 1000~1500 Frauen genommen, und daraus wird der Querschnitt für alle Millionen genommen. Wenn die Studie auch nur an den deutschen Standards (Frauenhilfedienste, Frauenhäuser) genommen wurde, dann wirkt das Ergebnis nicht wirklich überraschend.
Ich habe es am eigenen Leib erfahren, wie untätig bei gewaltätigen Frauen vorgegangen wird. Selbst nachgewiesende Kindesmisshandlung spielt da keine sonderliche Rolle. Daher schwillt mir da immer wieder der Kamm, wenn ich sowas lese. Es wird viel schöngeredet.
Der Blog gibt die Fehltritte der Studie gut wieder und auch mir ist in meinem Umfeld nicht eine bedrängte Frau aufgefallen ... ok, meine Tochter, aber die zählt erwiesener maßen nicht.
Was bleibt?
Arschbacken zusammen kneifen, für die Kids dasein und alles besser machen ... Fehlerfei bestimmt nicht, aber besser habe ich schonmal geschafft.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo,
mal was anderes http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/jura-studentin-an-uni-potsdam-beleidigt-professor-detlev-belling-a-957203.html#
VG Susi
[OFF TOPIC]
Kasper! Du wieder hier?!
Hast PN.
[/OFF TOPIC]
... ein bischen 😉
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Moin,
es ist wie mit allen Studien: Man "findet" das, was man finden möchte. Wenn das Studiendesign "Gewalt gegen Frauen" heisst, nützt der Einwand "aber es gibt doch auch Gewalt gegen Männer" so wenig wie "Gewalt gegen Haustiere" oder "Gewalt gegen Mobiltelefone", weil er dort einfach nicht vorgesehen ist und nicht untersucht werden soll.
Wenn man den Gewaltbegriff einer solchen Studie aber weit genug auslegt, werden unzählige Befragte sich als "betroffen" bezeichnen - und sei es, weil in ihrer Gegenwart schon mal ein unflätiger Witz gemacht wurde oder ein Besoffener in der Disco oder auf einer Party ihnen zu vorgerückter Stunde an den Hintern gefasst hat. Besonders aussagekräftig ist das nicht; die negative Auswirkung ist allerdings, dass irgendwann alles "ganz furchtbar" ist und wirkliche Übergriffe gar nicht mehr auffallen, weil ja praktisch jeder "irgendwie" von Gewalt betroffen ist.
Vor einiger Zeit habe ich im TV ein Interview mit einem britischen Biologen gesehen, der freimütig bekannte "Wenn ich über Eichhörnchen forschen will, erklärt man mir, dass man darüber alles Nötige wisse und es dafür kein Geld gäbe. Wenn ich mein Forschungsprojekt aber beschreibe mit 'Das Liebesleben des Eichhörnchens vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels', dann sprudelt die Kohle. Und ich muss auch meine Miete bezahlen."
Bitte nicht vergessen: Jede "Studie" - zu welchem Thema auch immer - ist in allererster Linie ein Geschäft für den, der sie durchführt - und oft genug auch für den, der sie in Auftrag gibt. Ob sie eine objektivierbare "Wahrheit" gibt, ist sekundär.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
es ist wie mit allen Studien: Man "findet" das, was man finden möchte. Wenn das Studiendesign "Gewalt gegen Frauen" heisst, nützt der Einwand "aber es gibt doch auch Gewalt gegen Männer" so wenig wie "Gewalt gegen Haustiere" oder "Gewalt gegen Mobiltelefone", weil er dort einfach nicht vorgesehen ist und nicht untersucht werden soll.
Sorry, Martin ... das ist ein blöder Vergleich!
Ich gebe zu, eine sehr plastische Darstellung, aber ...um es mit den Worten meines Partners zu sagen: Bullshit!
Man kann alles negieren, egal wie man es dreht ... oder um es mit Friedschen Worten darzustellen: Nachfragen!
So what ... jeder halbwegs normal tickender Mensch, kann diese "Studien" hinterfragen, immer so wie er will. Und das mit fast jeder .... wenn er denn mag und "sehen will". Ich kann als Betroffender davon berichten und gebe den "gefühlten" Statements recht. Es gibt ein Ungleichgewicht, und das im überwiegenden Maße. Das kann man sehen, oder totargumentieren ... das Faktum bleibt.
Und ich gebe zu ... selbst bei objektivester Beurteilung und Beschreibung bleibt immer ein Nachgeschmack vorhanden. Je nachdem auf welcher Seite man steht ... aber fair und ausgewogen ist dann noch immer nicht. (Und NEIN, wir leben nicht in einem der besten Systeme der Welt, und JA ich habe micht mit dem Auswanderungsgedanken schon aktiv befasst).
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Ich habe es am eigenen Leib erfahren, wie untätig bei gewaltätigen Frauen vorgegangen wird. Selbst nachgewiesende Kindesmisshandlung spielt da keine sonderliche Rolle.
Hallo Kasper,
als Next eines von seiner Ehefrau misshandelten Ehemannes und Ziehmutter von zwei von der Mutter misshandelten Kindern kann ich sehr, sehr gut nachempfinden, wie schlimm es ist, wenn männliche Opfer weiblicher bzw. kindliche Opfer mütterlicher Gewalt zusätzlich zu den Übergriffen der Täterin auch noch den Unglauben und den Hohn derjenigen erleben müssen, die für Opfer männlicher bzw. väterlicher Gewalt von Berufs wegen ein offenes Ohr haben.
Allerdings leite ich für mich als weibliche Bürgerin dieser Gesellschaft aus diesem brutalen Missverhältnis nicht ab, dass Opfer männlicher Gewalt zu gut geschützt werden, sondern dass für Opfer weiblicher Gewalt zu wenig getan wird. Mir fehlen Schulungen von Lehrern, Polizeibeamten, Kinderärzten und Jugendamtsmitarbeitern, die diese einäugige Blindheit zu Lasten der Opfer weiblicher Gewalt, die ich wirklich für skandalös halte, in Behörden und privaten Einrichtungen flächendeckend und medienwirksam bekämpfen. Mir fehlen Einrichtungen, in denen misshandelte Männer ebenso schnell und wirksam Zuflucht vor ihren Peinigerinnen finden können, wie Frauen und Kinder in Frauenhäusern. Als 23-jährige Studentin hatte ich meine Ein-Zimmer-Wohnung spontan zur Verfügung gestellt - mit dem Ergebnis, dass gegen meine Eltern meine Schwester und mich Morddrohungen der Täterin eingingen. Es kann nicht sein, dass Männer und Kinder in solch grauenhaften Verhältnissen schutzlos bleiben und die zuständigen Behörden weggucken. Seitdem sind mehr als 25 Jahre vergangen und mir fehlen bis heute Beratungsstellen von Männern für Männer, wo männliche Opfer Trost, Unterstützung und pragmatische Hilfe von anderen Männern finden, ohne als "Weichei" oder "unmännlich" verhöhnt zu werden.
Aus Zorn über die einäugige Blindheit zu fordern, das sehende Auge auch zu verbinden. halte ich für absurd. Dass Opfer weiblicher Gewalt bis heute buchstäblich "im Regen stehen", kann keine Begründung dafür sein, Opfern männlicher Gewalt ihre fragilen Schirme und Unterstände wegzunehmen.
Aus meiner Wahrnehmung ist gewalttätiges Verhalten an sich ein Grund die Opfer wirksam zu schützen und die Täter ebenso wirksam in die Schranken zu weisen. Das noch relativ junge deutsche Gewaltschutzgesetz nach österreichischem Vorbild halte ich für eine sinnvolle Entwicklung in die richtige Richtung. Und tatsächlich ist es - wie jedes andere Gesetz außer den Schutzvorschriften für Schwangere und stillende Mütter - geschlechtsneutral formuliert.
Dass Männer, die polizeilichen und gesetzlichen Gewaltschutz dringend nötig haben, in vielen Fällen weder von der Polizei ernst genommen werden noch auf spezifisch männliche Bedürfnisse zugeschnittene Helferstrukturen finden, halte ich für Ausdruck fehlender Solidarität nicht betroffener Männer mit betroffenen Männern.
Uns Frauen wurden und werden unsere Beratungsstellen und Frauenhäuser weiß Gott nicht hinterher getragen. Ganz im Gegenteil!!! Jede einzelne Einrichtung ist in jedem Jahr aufs Neue in ihrem Bestand gefährdet, weil Fördergelder, Mitarbeiterstellen, Büromieten etc. alle Jahre wieder in Politik und Wirtschaft neu eingeworben werden müssen. Geschenkt bekommt in Deutschland niemand etwas. Auch nicht der Kinderschutzbund, der Gewalt gegen Kinder (selbstverständlich gegen Jungen und Mädchen) seit Jahrzehnten auf allen Ebenen mehr oder minder wirksam bekämpft. Oder der "Weisse Ring", der sich als privater Verein um Verbrechensopfer und Täter-Opfer-Ausgleich kümmert. Wer sich in Deutschland für Opfer einsetzt, braucht einen verdammt langen Atem und viel Frustrationstoleranz.
Im Gegensatz zu Skandinavien, wo diese Schutz für Opfer häuslicher Gewalt und gegen Benachteiligungen und Belästigungen am Arbeitsplatz geschlechtsneutral ebenso zu den kommunalen Aufgaben gehört, wie die Überwachung des ruhenden Verkehrs, der EU-Hackfleischverordnung oder die Gewerbeaufsicht in Gaststätten. Dass sich in Deutschland nur etwas bewegt, wenn Frauen über Parteigrenzen hinweg aktiv werden, hängt auch mit der beklagenswerten Gleichgültigkeit nicht betroffener Männer gegenüber männlichen Opfern zusammen.
(Und NEIN, wir leben nicht in einem der besten Systeme der Welt, und JA ich habe micht mit dem Auswanderungsgedanken schon aktiv befasst).
100% Zustimmung.
Solange im politischen Business in Deutschland der Täterschutz höher hängt als der Schutz jeden einzelnen Gewaltopfers (minderjährig oder erwachsen, weiblich oder männlich) und diese Kumpanei parteiübergreifend dafür sorgt, dass Falschparker (ruhender Verkehr), Fleischer, die nicht genug Seife im Vorrat lagern (EU-Hackfleischverordnung) und Kneipiers, die nicht ab 22 Uhr für Ruhe im Biergarten sorgen (Gaststättenverordnung) in Deutschland konsequenter und flächendeckender verfolgt werden, als Männer/Väter und Frauen/Mütter, die ihre Angehörigen misshandeln bzw. Arbeitgeber, die sexuelle Belästigung sowie Benachteiligung von Mitarbeitern wegen deren Geschlecht und/oder sexueller Orientierung in ihren Betrieben dulden oder fördern, solange sind Studien, die diese Missstände anprangern nicht nur nicht überflüssig, sondern dringend notwendig. Falls männliche Opfer häuslicher Gewalt und/oder beruflicher Diskriminierung sich nicht hinreichend berücksichtigt fühlen, müssen sie selbst - und ihre Fürsprecher - dafür sorgen, dass solche Studien auch ihre Interessen wahrnehmen.
Daher schwillt mir da immer wieder der Kamm, wenn ich sowas lese. Es wird viel schöngeredet.
Zu erwarten, dass die bislang überwiegend weiblichen Kämpferinnen gegen berufliche Diskriminierung und häusliche Gewalt unaufgefordert und ohne eigenes Zutun der tatsächlich betroffenen Männer ihre (chronisch prekär organisierten und unterbezahlten) Aktivitäten weiter ausweiten und sie - da sie dies nicht flächendeckend und unaufgefordert tun - pauschal zu beschimpfen und ihre Bemühungen soweit sie bislang wirksam waren, zu entwerten, empfinde ich als unmännlich, unerwachsen und weinerlich. Wenn ich die neid- und hasserfüllten Reaktionen männlicher Weggucker und Opfer-Ignorierer auf weibliche Solidarität mit weiblichen Opfern lese, schnürt sich mir der Hals zu. Seit fast 30 Jahren.
Warum gibt es diesbezüglich eigentlich keine Studie.
Gute Frage, nichtplatt. Was tust du dagegen?
Schöne Grüße zum Weltfrauen-Tag!
¡ venceremos ! :thumbup: Biggi
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
