Folgende E-Mail der Autorin bekam ich heute:
Einen wunderschönen guten Tag,
am 2. Oktober 2005 bestand das Schlußwort der Moderatorin von „Talk der Woche“ in einem Zitat von Alice Schwarzer: „Gleichberechtigung ist erst erreicht, wenn Frauen genauso dumm sein dürfen wie Männer.“
Würde ein prominenter Mann eine ähnlich unqualifizierte Aussage in entgegengesetzter Richtung – und in der Öffentlichkeit – tätigen, er würde postwendend von der Mehrheit der Medien quasi „in den Boden gestampft“ und öffentlich an den Pranger gestellt. Dies ist ein Spiegelbild unserer „öffentlichen Meinung“. Männer, die sich in negativer Weise über Frauen äußern, sind frauenfeindlich. Frauen, die sich in gleicher Art und Weise (oder schlimmer) über Männer auslassen, sind „Frauenrechtlerinnen“. All dies erfolgt unter dem Begriff Gleichberechtigung! Das ist keine Ironie, das ist Idiotie.
Frauen haben das Recht, Männer in den Boden zu stampfen und Männer müssen den Mund halten, sonst sind sie frauenfeindlich. Gleichberechtigung? Wo und wann???
Frauenrechtlerinnen? Gibt es viele – prominente. Und die machen den Mund gerne und weit auf.
Männerrechtler? Gibt es auch viele – im Verborgenen. Und die sind leise. Nur nicht auffallen, scheint das Motto zu sein. Logisch, sonst gibt es auf die Mütze! Warum?
Gleichberechtigung? Wo und wann???
Die Hälfte der erwachsenen Gesamtbevölkerung – mundtot gemacht. Gleichberechtigung? Wo und wann???
Frauen dürfen zur Bundeswehr – wenn sie wollen. Männer müssen – auch wenn
sie nicht wollen.
Geichberechtigung? Wo und wann???
Bei allen Behörden gibt es Frauenbeauftragte. Männerbeauftragte?
Fehlanzeige! Warum?Und jetzt der Clou: Nein, ich bin kein frustrierter Mann – ich bin eine FRAU!!! Und als solche bezeichne ich mich ab heute als Männerrechtlerin. Nicht mit dem Ziel Frauen in den Boden zu stampfen und mundtot zu machen (ist sowieso unmöglich), sondern um wirkliche Gleichberechtigung zur Diskussion zu stellen .- und vielleicht irgendwann auch zu realisieren. Gleiche Rechte und gleiche Pflichten – für alle – für Frauen und Männer – denn das ist Gleichberechtigung.
Es ist unpopulär, sich für Männer stark zu machen. Diese Erfahrung habe ich gemacht, als ich einen Verlag für mein Buch „Männer wehrt Euch“ gesucht habe. Logisch, mein Buch schwimmt ganz klar gegen den Strom. Und ganz sicher gibt es für dieses Buch „Hiebe“. Ein kleiner sog. „Autorenzuschussverlag“ wäre das „Risiko“ eingegangen. Auch logisch – schließlich hätte ich die Veröffentlichung einer Mini-Auflage bezahlt – und dafür noch meine Rechte abgetreten – für einen Tantiemen-Prozentsatz, der lächerlich ist. Verlage scheinen also Autoren für Idioten zu halten. Ich bin aber keiner. Macht also nix! Ich habe mein Buch trotzdem veröffentlicht – in Eigenregie – befindet sich gerade im Druck.
Eines ist mein Buch ganz sicher nicht – frauenfeindlich. Warum auch? Schließlich bin ich selbst eine Frau. Es ist aber auch nicht männerfeindlich. Warum auch? Ich mag Männer. Schließlich bin ich mit einem verheiratet.
Auch hier gilt der Grundsatz: Gleiche Rechte – gleiche Pflichten. Ich habe alle Rechte an meinem Buch – und auch alle Pflichten. Die Vermarktung meines Buches liegt also in meiner Hand. Eines haben mir alle Lektoren bestätigt: Das Buch hat das Zeug zum Bestseller; es wird niemanden „kalt lassen“ und wird auf jeden Fall für Diskussionen und Gesprächsstoff – auch in den Medien sorgen.
Und bei dieser Aufgabe bin ich auf Hilfe angewiesen. Darum meine Bitte an Sie: Bitte helfen Sie mir, mein Buch bekannt zu machen. Damit Sie sich ein Bild von diesem Buch machen können, habe ich Ihnen den 1. Teil als Leseprobe als Anlage hinzugefügt, außerdem eine Kopie des Umschlages. Das Buch ist in ca. 4 Wochen über alle Buchhandlungen, Internet-Buchhändler offiziell zu bestellen. Und bereits jetzt kann das Buch entweder bei mir oder beim Hersteller „Mein Buch, Telefon: 0800-6346282 vorbestellt werden. ISBN 3-86516-523-0
Bei Interesse übersende ich Ihnen gerne nach Fertigstellung ein Rezensionsexemplar. Und natürlich kann ich Ihnen auch das komplette Manuskript als Datei bereits jetzt senden.Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass Sie mein Buch (oder sogar mich?) vorstellen? Gerne natürlich auch diesen Artikel. Und selbstverständlich bin ich für andere Vorschläge ihrerseits jederzeit offen, ebenso freue ich mich über Ihre ehrliche Meinung.
Sehr gespannt und neugierig auf ihre Reaktion übersende ich Ihnen viele Grüße
Bettina Peters
Bettina's Bitte komme ich natürlich sehr gern nach und stelle die übersandte Leseprobe >hier< zur Verfügung (rechtsklick und "speichern unter" wählen; Word-Dokument, 110 KByte).
Wer Interesse an dem Buch hat, das offizielle Erscheinungsdatumm nicht abwarten kann und ein Vorabexemplar in den Händen halten möchte, kann sich jederzeit gern an mich wenden. Ich werde dann den Kontakt zu Bettina Peters herstellen.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo Deep,
das ist ja interessant, habs schon abgespeichert und werde es sicher auch noch lesen.
Da bin ich ja echt gespannt wieviel Interesse das Buch aufwirbeln wird.
Ich hoffe gaanz viel....ich wünsche es Frau Peters
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Da ich heute ausgesprochen gutgelaunt bin habe ich mich dazu entschieden in diesem Topic zu antworten.
Ein Buch mit dem Titel Männer wehrt Euch?
Hmmm das macht mich nachdenklich denn wenn man das Schreiben von Fr. Peters durchliest so sollte man meinen als Frau müste man jubeln weil es einem soo gut geht....Ich bin Frau doch ich seh das durchaus anderst.
Vielleicht hätte sie sich mal anschauen sollen seitwann die Frau "emanzipiert" ist, ich denke nicht das sie diesen Begriff an der richtigen Stelle anwendet.
Viele vergessen und das merk ich immer wieder wenn ich mich hier mit verschieden Männern unterhalte weshalb und wann diese Emanzipation entstanden ist.
-1949 wurde die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetz verankert, bis dahin gab es das für Frauen nicht. Dieses Passage wurde erst nach massiven Druck(von Frauen) aufgenommen.
-1957 tritt erst das Gleichberechtigungsgesetz in Kraft, dort heist es zwar die eltern üben die Elterliche Gewalt gemeinsam aus, letztendlich hat aber der Mann das letzte Wort.
1959 entscheidet das Bundesverfassunggericht dies für Verfassungswiedrig.
-Bis 1976 ist der Familienname, automatisch der Name des Mannes und zwar ohne wenn und aber. Erst 1994 entfällt die Pflicht zu einem gemeinsamen Familiennamen.
-Erst seit 1965 gibt es auf Antrag eine Rente für Frauen
- Seit 1975 ist ein Schwangerschaftsabruch erst legal
-1980 Gesetz zur Beseitigun aller Diskriminierung von Frauen
- Das Bundesverfassungsgericht (schlieslich höchste Instanz in Überprüfung von Gesetzen) besteht aus 16 Richter/Innen aufgeteilt in 2 Senate, davon sind 5 Frauen und 11 Männer.
Weshalb ich das so aufschreibe ist ganz einfach erklärt ich denke nicht das es hilfreich ist prinzipiell auf den Status von Mann oder Frau herumzudiskutieren, da man das auf dieser Ebene nicht lösen kann, denn das einzigste was man im Leben nicht ändern kann ist das eigene Geschlecht.
Ich selbst bin von einem Mann alleine grossgezogen worden und begebe mich ungern auf diese Ebene, da mir immer beigebracht worden ist auf meinen eigenen Füssen zu stehen und meine eigenen Entscheidungen zu treffen und diese auch zu leben.
Ob ich als Frau im Vorteil bin....nein das sehe ich anderst.
Noch immer sitzen an den wichtigen Stellen in diesem Land überwiegend Männer (Bundestag, Bundesrat und auch Bundesverfassungsgericht) und somit ist die Gesetzgebung auch überwiegend von Männern bestimmt, damit möchte ich die Probleme die grade im Familienrecht immer wieder auftreten gar nicht beschönigen.
Allerdings begann die "Emanzipation" erst vor 56 Jahren und teilweise erst seit 30 Jahren können Frauen ihr Leben allein gestalten und bestimmen...im Vergleich zu endloser Zeit davor.
Das soll eigentlich als Beispiel genügen wie Dinge sich wandeln können wenn man die Kräfte bündelt und sich einsetzt und das gilt für beide Geschlechter.
Noch vor meiner Geburt wäre es unmöglich gewesen sich so bewust zum alleinerziehend zu entscheiden wie ich es getan habe, denn damals hätte automatisch das Jugendamt die Vormundschaft für mein Kind erhalten.
Das ist heute anderst, aber ob das ein Vorteil ist für mich als Frau? Ich denke nicht, denn es wird nicht gern gesehen und ist auch nicht anerkannt, ein uneheliches Kind und dann auch noch alleine wird immer noch als sehr anrüchig angesehen.
Auch der Drahtseilakt arbeiten zu gehen und sein Kind im Kiga abgeben gibt einem immer noch schnell den Ruf der Rabenmutter, bleibt man allerdings zu Hause so ist man ein Sozialschmarotzer oder ist der Blutsauger der einen Mann ruiniert.
Ich denke es wichtig sich nicht auf eine globale Diskussion über Mann und Frau einzulassen, da dies viel zu schnell irgendeine Form von Prolemik herbeiruft die der Sache ansich nicht dienlich ist.
Viel wichtiger find ich ist es sich gemeinschaftlich verantwortlich für die Kinder die man in die Welt gesetzt hat zu fühlen und das Kind in den Blickpunkt zu setzen!
Gruss Kruemel1
Oha, kruemel1, da muss ich drauf antworten.
Dass in der Vergangenheit die Selbstbestimmung der Frauen nicht (immer) gegeben war, ist hinlänglich bekannt.
Allerdings, und da beginnt's zu stinken, ich empfinde es bedenklich, das Recht auf Mord als positive Errungenschaft der Gleichberechtigung sich auf die Fahne zu schreiben.
Die Rollen waren in der Vergangenheit klar aufgeteilt und die Frauen hatten zu ihrer größtenteils gegebenen Zufriedenheit die Fäden im Dunkeln gezogen, im Hintergrund die Entscheidungen der Männern beeinflusst bis abgenommen. Das reichte ihnen dann irgendwann nicht mehr - sie wollten Öffentlichkeit. Und wie es immer so ist, da kommen dann ein paar Extremdenker(innen) daher und vorbei ist's mit Kooperation. Es werden trickreich und unabgestimmt untergraben wo es nur geht, Tatsachen geschaffen nach dem Motto: "Das hab ihr jetzt davon."
Unterscheiden müssen wird grds. Feminismus und Emanzipation. Das Thema Emanzipation ist für mich soweit gut im Rennen und vernünftige Regelungen zur Gleichberechtigung sind etabliert. Der Tod des Geschlechterverständnisses und der Gleichberechtigung ist der Feminismus und diesen gilt es mit aller Gewalt zu bekämpfen. Diese weiblich-egozentrische und rücksichtlose Durchsetzung alleinig weiblicher Interessen kann auf Dauer nicht klappen. Ich verweise hierzu auf den Beitrag von >Astrid von Friesen<.
Und zum Thema Gleichberechtigung flattert mit heute (wie passend) die aktuelle Pressemitteilung von >MANNdat e.V.< in den elektronischen Briefkasten:
MANNdat e.V. informiert:
Benachteiligung von Männern – eine Beispielsammlung
Stand: Oktober 2005Wenn in der Öffentlichkeit über die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts die Rede ist, ist damit in der Regel die Diskriminierung von Frauen gemeint. Bislang wenig ins öffentliche Bewusstsein getreten ist dagegen die Tatsache, dass es sehr viele Bereiche gibt, in denen Männer gegenüber Frauen benachteiligt sind. In der nachstehenden Auflistung sind – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die schwerwiegendsten Benachteiligungen von Männern aufgeführt.
1. Von Arbeitslosigkeit sind Männer stärker betroffen als Frauen. Im Jahr 2004 lag die Arbeitslosenquote bei den Männern im Durchschnitt etwa 15% höher als bei den Frauen. In der Altersgruppe bis 25 Jahren waren Männer im August 2005 sogar um 34% häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Frauen.
Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist von 1991 bis 2004 bei Männern um 95 Prozent, bei Frauen um 27 Prozent gestiegen. Trotzdem gibt die Bundesagentur für Arbeit für Frauenförderung im Arbeitsmarkt ein Vielfaches dessen aus, was sie gezielt für Männer aufwendet.2. Die Gleichberechtigung der Frauen im Berufsleben wird immer nur für Berufe mit hohem Sozialprestige (Top-Manager, Ingenieure, Programmierer etc.) eingefordert. So gut wie alle Berufe mit hohem Verletzungs-, Erkrankungs- und Todesfallrisiko sind dagegen nach wie vor fest in Männerhand: 24 der 25 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so bezeichneten „Todesberufe“ werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt.
Weltweit sterben der International Labor Organization (ILO) zufolge mehr Männer allein durch Industrieunfälle als durch Verkehrsunfälle, Krieg, Gewalt und AIDS zusammen. Für jeden tödlichen Berufsunfall, der einer Frau zustößt, stehen zwölf Männer, die auf diese Weise ums Leben kommen.
Denn erstens werden Männer grundsätzlich dort eingesetzt, wo die Gefahren am größten sind, und zweitens werden Frauen im Gegensatz zu Männern zusätzlich durch rechtliche Verordnungen vor stärkeren Belastungen geschützt.3. In Gleichberechtigungs- und Gleichstellungsgesetzen wird einseitig nur die Unterbesetzung mit Frauen in Behörden als Diskriminierung definiert. Durch Verpflichtung zur begrenzten Bevorzugung bei Einstellung und Beförderung wird der Frauenanteil in den Bereichen erhöht, in denen sie unterrepräsentiert sind. Für Männer gilt ein gleiches Recht in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z.B. unter 40% Männeranteil in Kommunalverwaltungen; 35% Männeranteil in allgemeinbildenden Schulen; 4,6% Männeranteil in Kindergärten), nicht. Im Gegenteil: hier wird durch Frauenförderpläne und Frauenvertretungen die Integration von Männern behindert.
So werden jährlich etwa 300 Millionen Euro für die Förderung der Integration von Frauen in männerdominierte Berufe ausgegeben. Maßnahmen z.B. zur Erhöhung des Anteils von Männern im Erziehungsbereich sind dagegen bislang nicht über das Stadium bloßer Versprechungen hinaus gekommen.4. Einmal im Jahr haben Mädchen bundesweit am „Girl’s Day“ Gelegenheit, in Männerberufe hineinzuschnuppern. Eine ähnliche Möglichkeit für Jungens, klassische Frauenberufe, wie z.B. im Sozialbereich, kennen zu lernen, gibt es nur vereinzelt auf lokaler Ebene. Ansonsten gilt: am „Girl’s Day“ müssen die Jungen die Schulbank drücken. Und das, obwohl das Forum Bildung (ein Gremium der bildungspolitisch Verantwortlichen aus Bund und Ländern) seit langem die gleiche Teilhabe von Jungen und Mädchen an Maßnahmen zur
Erweiterung des Berufswahlspektrums auf geschlechtsuntypische Berufsbereiche fordert.5. Jungen weisen schlechtere Schulleistungen als Mädchen auf und stellen mittlerweile auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit. Pädagogen und Sozialwissenschaftler fordern seit langem mehr männliche Bezugspersonen im Schulsystem und eine stärkere Berücksichtigung der Eigenheiten von Jungen in Unterricht und Erziehung.
Laut PISA-Studie weisen die Jungen vor allem eklatante Defizite in der Lesekompetenz auf; weit höher als die Defizite der Mädchen in Mathematik/Naturwissenschaften. Trotzdem werden fast nur Initiativen in Richtung mädchenorientiertes Lernen für Mathematik/Naturwissenschaften unternommen.6. Obwohl Männer im Durchschnitt sechs Jahre früher sterben als Frauen, werden sie im Gesundheitswesen benachteiligt: es mangelt an flächendeckender Gesundheitsaufklärung speziell für Männer, es gibt weder Männergesundheitsberichte noch ein ausgedehntes Netz von Männerärzten oder Männergesundheitszentren, im Gegensatz zu analogen Einrichtungen für Frauen.
Die gesetzliche Hautkrebs-Früherkennung beginnt bei Frauen mit dem 30., bei Männern aber erst mit dem 45. Lebensjahr. Die Bekämpfung des Prostatakrebs ist im Gegensatz zur Bekämpfung des Brustkrebs nicht als Gesundheitsziel des Bundesgesundheitsministeriums formuliert. Während die Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung sich der modernsten Verfahren bedient, ist die Prostatakrebs-Vorsorge auf dem medizinischen Stand von 1970 stehen geblieben.7. Im Jahr 2004 starben fast dreimal so viele Männer wie Frauen durch Suizid. Das liegt vor allem daran, dass Depressionen bei Männern oft nicht als solche erkannt und behandelt werden: die Medizin orientiert sich am „Normalfall“ der depressiven Frau.
Männer stellen außerdem über 80 Prozent der Obdachlosen (ursächlich für die Obdachlosigkeit von Männern sind in etwa der Hälfte der Fälle Scheidungs- und Unterhaltsverfahren) und das Gros der Suchtkranken (hier vor allem Drogen-, Alkohol- und Spielsucht).
Die Gründe, warum Männer in unserer Gesellschaft so oft scheitern, werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum angesprochen.8. Nach wie vor tragen Männer im Falle einer Scheidung ein hohes Risiko zu verarmen, vor allem, wenn sie Väter sind und Unterhalt für ihre Kinder zahlen müssen. Auch der Umgang mit den Kindern wird diesen Vätern von ihren Ex-Frauen oft verwehrt. In vielen Scheidungsverfahren erheben die Mütter gegen Väter zu diesem Zweck sogar den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an ihren Kindern. In den weitaus meisten Fällen stellen sich diese Anschuldigungen als haltlos heraus.
Und nach wie vor hängt das Sorge- und Umgangsrecht des Vaters eines nicht ehelichen Kindes vom Willen der Mutter ab. Zahlreiche Verurteilungen und Rügen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte gegen die Bundesrepublik Deutschland, weil Vätern nicht ehelicher Kinder der Umgang mit ihnen erschwert wird, änderten bislang nichts daran.9. Vor Gericht werden Männer für die gleichen Delikte häufiger angeklagt und verurteilt als Frauen. Dabei fällt das Strafmaß im Schnitt wesentlich höher aus als bei Frauen, die wegen des gleichen Deliktes verurteilt werden. Frauen kommen außerdem häufiger als Männer in den Genuss von Hafterleichterungen.
10. Männer sind häufiger straffällig als Frauen, werden aber auch häufiger Opfer von Gewalttaten als Frauen. Im Jahr 2004 wurden in den Deliktbereichen, über die das Bundeskriminalamt eine Opferstatistik führt, Männer zu 61,5 Prozent Opfer von Straftaten. Bei Mord und Totschlag – vollendet und versucht – waren 62,7 Prozent der Opfer männlich, bei Raub sogar 67,8 Prozent. In der Öffentlichkeit wird jedoch i.d.R. nur Gewalt gegen Frauen thematisiert. So wird z.B. auch bei Armeeangriffen, Anschlägen usw., die eine hohe Anzahl ziviler Opfer fordern, gerne gesondert hervorgehoben, dass „auch Frauen und Kinder unter den Opfern“ seien.
11. Zum Schutz gegen häusliche Gewalt gilt seit 1.Januar 2002 das sog. Gewaltschutzgesetz, das die Möglichkeit bietet, gewalttätigen Ehemännern oder –frauen für einige Tage Hausverbot zu erteilen. Doch obwohl häusliche Gewalt von Frauen praktisch genauso häufig verübt wird wie von Männern, werden bisher nahezu ausschließlich Männer aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Politik und Medien haben über Jahre hinweg ein einseitiges männliches Täterbild gezeichnet. Männliche Opfer werden i.d.R. nicht ernst genommen, oft gar als Witzfigur verspottet, und haben deswegen oft Hemmungen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
Von Beginn an wurde das Gewaltschutzgesetz einseitig zum Schutz der weiblichen Opfer gegen männliche Täter geplant, obwohl eine Vielzahl von Studien eine Ausgewogenheit der Täterschaft von Frauen und Männern im häuslichen Bereich belegen. Eine vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen im Auftrag der Bundesregierung erhobene Untersuchung etwa spricht von 1,7 Millionen geprügelten Frauen und 1,6 Millionen geprügelten Männern. Und schon 1992 lag dem Bundesfrauenministerium eine Studie aus einer Opferbefragung vor, aus der eindeutig hervorgeht, dass die Gewalt der Frauen der Männergewalt in den Familien um nichts nachstand. Beide Studien wurden vom Ministerium indes für eine öffentliche Diskussion nicht zugänglich gemacht.12. Während „Frauenpolitik“ in so gut wie allen Bundes- und Landesregierungen als Politikschwerpunkt definiert wird, bleibt Männerpolitik überall außen vor. Es gibt in der Bundesrepublik ein Bundesministerium und sieben Länderministerien, die sich namentlich den
Belangen der Frauen widmen, aber kein einziges Ministerium, das in seinem Namen das Wort „Männer“ aufführt. Eine männerpolitische Grundsatzabteilung nach Vorbild der österreichischen Bundesregierung gibt es in der Bundesrepublik nirgends.
Das sogenannte „Gender Mainstreaming“ als neuer Ansatz in der Geschlechterpolitik setzt sich zum Ziel, bei beiden Geschlechtern Benachteiligungen abzubauen, um so die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. In der Praxis ist „Gender Mainstreaming“ bislang aber nichts anderes als eine Fortführung der einseitigen Frauenförderung. Die Bereitschaft der Politik, gegen Benachteiligungen von Männern aktiv zu werden, ist bis dato völlig unterentwickelt. Im Gegenteil, die Zahl der Gesetze, mit denen die Rechte von Männern eingeschränkt werden, nimmt unaufhaltsam zu.13. Nach wie vor müssen nur junge Männer einen Zwangsdienst (Wehr- oder ersatzweise Zivildienst) ableisten, dessen Verweigerung mit Gefängnisstrafe verfolgt wird. Der Großteil der anderen EU-Staaten hat die Wehrpflicht bereits abgeschafft. Deutschland sieht sich dazu nicht in der Lage.
14. Im Medien- und Kulturbetrieb herrscht ein einseitig negatives Männerbild vor. Populäre Romane, Fernsehfilme, Serien, aber auch Fernsehreportagen und Werbespots verunglimpfen den Mann oft als gewalttätig, triebgesteuert, gefühlsarm und trottelig.
Gewalt gegen Männer wird verharmlost, als Zeitgeisterscheinung akzeptiert, zuweilen sogar verherrlicht. Bücher mit Titeln wie „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ oder „Ein bisschen Männerhass steht jeder Frau“ finden sich in den Bestsellerlisten wieder. Einzelne Werbespots zeigen Szenen mit massiver körperlicher Gewalt von Frauen gegen Männer. Was unter umgekehrten Vorzeichen Protestkampagnen und Klagen vor Gericht zur Folge hätte, findet in diesem Fall kaum Beachtung.
Wir finden: Es kann nicht im Sinne eines gedeihlichen, partnerschaftlichen Verhältnisses von Männern und Frauen sein, dass Jungen, Väter und Männer hierzulande derart massiv benachteiligt, ausgegrenzt und herabgewürdigt werden. Auch Demokratie und Rechtsstaat, die von der Beteiligung aller Bürger – unabhängig von ihrem Geschlecht – leben, nehmen durch die einseitige Gewichtung in der Geschlechterpolitik auf Dauer Schaden.
MANNdat will diese Missstände aufdecken und zu ihrer Behebung beitragen, indem wir uns für die Rechte von Männern und Jungen einsetzen. Helfen Sie mit, indem Sie uns und unser Anliegen unterstützen!
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo zusammen,
ich hab zwar noch nicht alle Gedanken sortiert, aber ich schreib trotzdem schon einmal das, was mir so im Kopf rumschwirrt.
Ich habe viele Sendungen querbeet durch alle Programme während des Wahlkampfes geschaut.
Bei dieser Diskussion hier fällt mir die Sendung "Wahlarena" WDR ein. Bundeskanzler Schröder stellt sich live Bürgern und ihren Fragen. ( Merkel hab ich leider verpasst)
So nun kommt ein Kurzfilm: Familie 2 Kinder. Ich glaube die Kinder waren 1 und 2 ( bin nicht sicher) aber sie waren klein.
Muter stellt sich hin, während Papa auf dem Teppich mit den Kindern spielt.
Mutter fragt, wann sie mit mehr Betreeungsmöglichkeiten rechnen kann. Der Familie ginge es finanziell nicht gut, sie würde gern arbeiten gehen um den Ehemann zu untersützen. Es scheitert an den Betreuungsmöglichkeiten für kleine Kinder.
Film aus:
Schröder antwortet, wieviel Geld in Zukunft für Betreuungsmöglichkeiten, auch für Kinder unter 3 Jahren locker gemacht werden soll.
( Ich habe den Wortlaut nicht mehr im Kopf)
Die Kamera schwenkt auf die betreffende Mutter und ihren Ehemann, die im Publikum sitzen.
Mutter steht auf und gibt sich mit der Antwort nicht zufrieden. Sie fragt plötzlich:
" Warum muss es uns Familien schlecht gehen und warum muss ich arbeiten gehen, damit es uns besser geht. Ich möchte mein Kind die ersten 3 Jahre selbst betreuen. Ich möchte mein Kind nicht mit 1 1/2 in eine Betreuungsstelle geben.Wann bekommen wir Familien staatliche Unterstützung?"
Ja hallo???? Da liegt das Problem!
Ich denke FRAU soll sich erstmal überlegen, was sie denn nun wirklich will. Da liegt doch der Hase im Pfeffer. Sie möchte auf der einen Seite versorgt sein, Kinder erziehen und Hausfrau sein. Auf der anderen Seite möchte sie sich selbstverwirklichen, Karriere machen.
Am liebsten beides gleichzeitig.
Ja super, wenn ich mir die Promimütter ansehe, wird mir schlicht übel. Da werden Wohnmobile umgebaut, damit Kind immer mit auf Tour sein kann. In unserem Nachbarort wird das Kind einer Promimami von der Kinderfrau zur Kita gebracht, damit Mami auf Promotiontour gehen kann.
Ich glaube schon, daß die Diskussion Frau/Mann berechtigt ist.Welcher alleinerziehender Vater bekommt denn Zuspruch, wenn er durch Europa tourt und Kind im Womo durch die Gegend erzieht? keiner...so ist es doch.
Emanzipation hin oder her. Inzwischen sind wir dort gelandet, wo Frau sich einiges ganz offiziell leisten kann und wird bewundert. Mann dagegen wird beobachtet, kritisiert oder vorverurteilt.
Ich denke übrigens auch, daß es eine Zeit gab, in denen Frau nichts zu sagen hatte oder gar arbeiten durfte. Auch ich bin froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Fragt man aber mal etwas tiefer nach, ist es doch so, daß Frau zu Hause die Organisation in ihrer Hand hatte, zum größten Teil die Erziehung und somit das Zepter in der Hand hatte. Frauen aus der Generation, die ich gesprochen habe, waren nicht unzufrieden mit dieser Aufteilung.
In anderen Kulturen gibt es das heute noch. Damit kommen viele Frauen zurecht. Mann/Papa sorgt für die Familie und Mama/Ehefrau hat zu Hause das Sagen.
Irgendwann ist es anrüchig geworden als Frau vor dem Herd zu stehen, Wäsche zu waschen und "nur" Kinder zu versorgen.
Ich weiss auch nicht was die Feministinnen wollen...mich schüttelt es wenn ich deren Parolen lese oder höre.
Manchmal denke ich sie wollen den "Planet der Frauen" und haben zu viel schlechtes Kino gesehen.
Meiner Meinung nach muss sich eher "Mann" emanzipieren, zeigt das Familienrecht doch sehr deutlich.
So nun habe ich doch viel geschrieben. Mag daran liegen, daß mir privat zur Zeit die jammernden, armen Mütter mehr als gegen den Strich gehen.
Kann sein ich bekomme jetzt Schelte von Geichgeschlechtlichen. Macht nix, werde auch im privaten Bereich gerade nicht wirklich verstanden 😉
Ok, die beruflichen Führungspositionen mögen die Männer auf ihrer Seite haben. In der Politik zeigt Angie ja jetzt, daß es auch anders geht, naja sie will es zeigen.
Gruß
Tina, die das Buch genau richtig findet
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Moin,
Beí Krankenheiten sieht es z.b beim Herzinfarkt genau umgedreht aus, Frauen sterben häufiger daran als Männer, da man in der Diagnostik das bei Frauen gerne übersieht.
Hmmm....
Arteriosklerose ist Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in Deutschland immerhin 47 % aller Todesfälle ausmachen. Rund 250.000 Menschen erleiden hierzulande pro Jahr einen Herzinfarkt, knapp 700 Menschen pro Tag sterben daran. Im Verhältnis sind es ca. 54 % Männer und ca. 46 % Frauen.
Wenn Frauenherzen schwach werden, haben nicht nur Männer Schuld. Der gefährliche Cocktail, der bei Frauen einen Herzinfarkt auslösen, sie sogar umbringen kann, besteht aus Diabetes, Nikotin, Cholesterin, Bluthochdruck, Übergewicht und Beziehungsstress. Inzwischen wissen Ärzte: Der Myokardinfarkt ist keine klassische Männerkrankheit. Das Berliner Herzinfarktregister belegt, dass von 3436 Patienten mit koronarer Herzerkrankung, die zwischen 1999 bis 2000 in 25 Berliner Kliniken behandelt wurden, 1236 Frauen und 2200 Männer waren.
Verena Stangl, Oberärztin in der Kardiologischen Klinik der Charité, behandelt auf der Intensivstation der Universitätsklinik in Mitte täglich schwer Herzkranke. «Der Anteil der Frauen, die unter 45 Jahre sind und einen Herzinfarkt erleiden, nimmt ständig zu», sagt die Kardiologin.
Allerdings:
Alarmiert hat die Mediziner, dass die Herzinfarktquote laut Augsburger Herzinfarktregister bei Männern seit Jahren um 25 Prozent sinkt, aber bei Frauen konstant bleibt. Auch die Todesrate sinkt bei ihnen. Nicht aber bei den Frauen. Tatsächlich sterben sogar mehr Frauen (1999: 240 000) als Männer (166 000) an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kardiologen rätseln, warum Patientinnen nach einer Dehnung eines verengten Herzkranzgefäßes häufiger sterben als Männer.
Definitiv verwechselst du den klassischen Herzinfarkt mit Herz-Kreislauferkrankungen, die tatsächlich bei Frauen ansteigend, bei Männern in der Häufigkeit absteigend sind, siehe oben. Interessanterweise wird dafür teilweise der Gebrauch der Pille, aber auch und vor allem der ungesündere Lebensstil im Vergleich zu Früher verantwortlich gemacht. Untersuchungen in Klöstern und anderen abgeschiedenen Gegenden haben gezeigt, daß die kürzere Lebenserwartung der Männer nicht genetisch bedingt ist.
Die Rollen waren in der Vergangenheit klar aufgeteilt und die Frauen hatten zu ihrer größtenteils gegebenen Zufriedenheit die Fäden im Dunkeln gezogen
Da muss ich erstmal durchatmen, mal ganz ernsthaft Frau hatte nix zu melden und keinerlei Rechte aber zufrieden? Ja klar mit Arsen im Kaffee vom Ehemann, dann war man lustige Witwe! Ich wäre damit nicht zufrieden gewesen.
Nun, du lebst auch nicht in dem Kontext - im Mittelalter wäre sicherlich keine Frau auf die Idee gekommen, gleiche Rechte zu fordern, dann wäre es hopp mit auf die Kreuzzüge gegangen. Betrachte mal (ich bleib da mal im Kontext des Mittelalters) z.B. die Arbeitsaufteilung in einer Bauernfamilie - den Luxus, daß das Burgfräulein rumsitzt und repräsentiert hatten nur die damaligen Promis.
Um auf den Punkt zu kommen: ich bin Baujahr 1973. Wenn (wie einmal passiert) eine Müslitussi von den Grünen, wie anno 1998 passiert, in der Fußgängerzone auf mich zugeeiert kommt und was von "Wahlen", "Grünen" und "Emanzipation" faselt - erstens bin ich NICHT an der (angeblichen!) Diskriminierung der Frau seit JahrTAUSENDEN schuld, denn solange latsche ich noch nicht über diesen Planeten. Zweitens heißt Emanzipation schon vom Begriff her "GLeichberechtigung", was in sich selber nicht mit der Realität übereinstimmt, siehe am Beispiel der Abtreibung, wo der KV keinerlei Mitbestimmungsrecht hat und das ungeborene Leben praktisch zu einem biologischen Körperanhängsel wird, beim Beispiel Bundeswehr (die AMis haben da übrigens ein paar recht plakative Vorfälle in diesem Zusammenhang gehabt) oder auch bei der simplen Tatsache, daß meine Wenigkeit rein statistisch bei angenommen gleichem Gehalt 5 Jahre länger Rentenbeiträge einzahle, aber 8 Jahre kürzer lebe - damit schenke ich dir bei ansonsten angenommener gleicher Basis 13 Jahre Rente nur aufgrund meines Geschlechtes.
Allerdings, und da beginnt's zu stinken, ich empfinde es bedenklich, das Recht auf Mord als positive Errungenschaft der Gleichberechtigung sich auf die Fahne zu schreiben
Doch das ist es, denn allein ein Verbot dieses Themas schafft es nicht aus der Welt und sich zu irgendwelchen Pfuschern zu begeben (oder noch früher zu den Engelmacherinnen) löst es auch nicht.
Warum werden diese Kinder nicht in dieser ach so modernen Zeit zur Adoption freigegeben?
Ich arbeite in einem sozialen Beruf, auffallend ist jedoch hierdas in den höheren Positionen überwiegend Männer arbeiten. Noch immer gilt lieber einen Mann einstellen, denn ne Frau fällt ja doch irgendwann wegen Schwangerschaft aus.
Um mal eines der Argumente der oben genannten Müsligrünen umzudrehen ("Wir Frauen müssen ja auch nicht zum Bund, weil wir die Kinder bekommen"...aha): in jeglicher Position, die vom Alter her ungefähr dazu passt, steht: nur nach abgeleisteter Wehrpflicht oder Zivildienst. Ich habe z.B. als Nichtleistender (T5) teilweise Erklärungsprobleme, als wäre ich Fahnenflüchtiger. Sowohl Israel als auch Schweden (letzteres ein notorisch kriegsunlustiges Land in der Moderne) haben die allgemeine Wehrpflicht, d.h. auch für Frauen, mit ersatzweise Sozialdienst.
Aber wie man es auch drehen und wenden mag und auch egal welche Argumente man anbringt oder wiederlegt, ich denke nicht das Probleme auf der Ebene Mann und Frau lösbar sind.
Doch, wären sie meiner Meinung, wenn Emanzipation != Pflichtenverlagerung ist sondern Emanzipation = Pflichtengleichverteilung ist.
Gruß, Xe
Ich stelle eine E-Mail von Bettina rein und bitte ggf. um (Mit-)Hilfe
Hallo Ihr Lieben,
ich möchte Euch inständig um Hilfe bitten. Ihr wart so lieb und habt mir bei der Bekanntmachung meines Buches "Männer wehrt Euch" geholfen. Dank Eurer Hilfe wurde ich mit Emails überschwemmt und ich stehe in Kontakt zu vielen vielen Menschen - und alle sind begeistert von meinem Buch. Es gibt mittlerweile mehr als 25 Internetseiten - alle von Männer-/Vätervereinen, die mein Buch empfehlen - man findet Leseproben und direkte Bestellinks zum Verlag. Ich habe das zweite Buch angefangen, weil ich von so vielen Vätern angeschrieben wurde, die mir ihre Geschichten erzählt haben. Das alles hat mich sehr berührt, so sehr, daß ich letztes Jahr beschlossen habe, eine Stiftung zu gründen. Ich möchte etwas tun, ich möchte helfen Gerechtigkeit für alle Väter - und vor allen Dingen für die armen betroffenen Kinder in Deutschland zu schaffen.
Nun ist folgendes passiert:
Ich habe am Samstag meine erste Abrechnung für das Buch bekommen. Eigentlich kann man dieses Ding gar nicht Abrechnung nennen. Ich füge diese als Anlage bei, damit sich jeder ein Bild machen kann. Die Abrechnung lautete auf 37 Stück verkaufte Bücher. DAS IST UNMÖGLICH!!! Ich habe daraufhin einen Freund, Informatiker, gebeten, die ganzen Seiten durch ein Statistikprogramm laufen zu lassen. Er kam zu dem Ergebnis, daß es 1,5 Mio Klicks gegeben hat - auf mein Buch, wovon mehr als 10 % sich länger als 5 Minuten mit dem Buch beschäftigt haben. Ich hatte ein Radiointerview mit Radio Energy Zürich, das von dem größten Buchhändler der Schweiz gesponsert wurde; es handelt sich hier um einen wirklich großen Radiosender. Ihr alle habt schon 2 Wochen, bevor das BUch überhaupt verfügbar war für dieses "Werbung" gemacht. Es haben sich Männer bei mir gemeldet, die das Buch beim Verlag bestellt hatten, und 4 Wochen auf die Lieferung warten mußten.Ich bin morgen bei meiner Anwältin, um die Offenlegung der Unterlagen zwecks Nachprüfung der Abrechnung vom Verlag zu verlangen. Ferner habe ich einen mir bekannten Verleger gebeten, sich der Sache anzunehmen und mir mitzuteilen, was ich sonst noch tun kann.
Nun bitte ich Euch um Hilfe. Ich bitte Euch, einen Rundbrief zu schicken. Ich bitte alle jene, die ein Buch anderweitig als bei mir gekauft haben, sich bei mir zu melden. Und ich bräuchte von jedem, der ein BUch gekauft hat, eine Kopie der Rechnung.
Dieses Buch ist UNSER aller Erfolg. Dieses Buch soll helfen, die Umstände in Deutschland für alle Kinder und ihre Väter zu verbessern. Es kann nicht sein, daß ein Verlag unsere Kinder betrügt.
Bitte helft mir.Viele liebe Grüße
Bettina Peters
bettinapeters(ät)t-online(punkt)de
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
besten Dank, die Leseprobe ist Klasse! ich bestelle mir das Buch!
