Männer, aufgepasst!
 
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Männer, aufgepasst!

 
 elwu
(@elwu)

hr habt euch schon oft gewundert, dass eurer Teuersten das Haushaltsgeld nie reicht(e), und zwar völlig egal, wie hoch es ist bzw. war? Der Grund könnte sein, dass sie es teilweise für eigene Zwecke entfremdend verwendet, wie hier

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1717178_0_2147_geizige-maenner-schwarze-kassen-der-ehefrauen.html

zu lesen ist.

Geizige Männer

Schwarze Kassen der Ehefrauen

Viele Frauen entfernen Preisschilder und zweigen für sich Haushaltsgeld ab

Stuttgart - Viele Frauen halten ihren Partner für zu knauserig und tricksen ihn mit Heimlichkeiten aus. Bei einer Umfrage für die Zeitschrift "Laura" sagten 37 Prozent der Teilnehmerinnen: "Mein Mann ist zu geizig." Fast alle dieser Frauen, nämlich 94 Prozent, klagen, sie kämen in Sachen gelegentlichen Luxus' und Genusses zu kurz. 72 Prozent finden ihren Partner zu knauserig beim Haushaltsgeld, und 81 Prozent nervt, dass er sich kleinlich jeden Cent vorrechnen lässt.

"Jedes Mal, wenn es bei uns um das Thema Geld geht, gibt es Streit", bekannten 85 Prozent der Frauen, die nach eigenen Angaben einen geizigen Partner haben. Gut drei Viertel der Befragten offenbarten, dass sie die Preisschilder und Etiketten von gekaufter Ware entfernen, um ihren Mann im Unklaren zu lassen.

Jede Zweite (51 Prozent) gestand, auch mal etwas vom Haushaltsgeld abzusparen, um sich einen Wunsch erfüllen zu können. Die Zeitschrift zitiert den Psychologen Michael Thiel mit der Warnung, Geiz sei der Liebeskiller für jede Beziehung: "Für Frauen ist Geiz fast genauso schlimm wie Fremdgehen."

Das Meinungsforschungsinstitut Gewis befragte nach Angaben der Zeitschrift "Laura" 1022 Frauen zwischen 25 und 60 Jahren zum Thema Geiz.

Hm, meine Ex hatte tatsächlich stets Probleme, mit dem sehr hohen Haushaltsgeld klarzukommen. Davon zahlte sie halt für Suff, Rauch und Loverboys statt für Essen und Kinderklamotten...

/elwu


Zitat
Geschrieben : 28.05.2008 00:48
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Elwu,
wieder jemand, der dein Geld wollte.  😉

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich diesen Umstand nicht verstehen kann.

Während der Ehe soll die Partnerin das Haus und die Kinder hüten und wird mit einem Haushaltsgeld bestochen. Manches Frauchen wird dann zu dem Esel, dem es zu gut geht, sich auf das dünne Eis begibt und einbricht. Nach der Ehe hat dann auf einmal alles ganz anders zu sein.

Mann muss schon ein wenig blauäugig oder uninteressiert sein, wenn erhebliche Summen aus der Haushaltskasse zweckentfremdet werden.

Ich hatte während der Ehe auch eine schwarze Kasse aus meinem "Taschengeld". Gott sei Dank! Meine damalige Frau arbeitete und beteiligte sich gequotelt an den Kosten. Bei Geburt unseres Kindes waren dann 18 Monate Elternzeit fällig, danach war aber klar, dass sie wieder arbeiten gehen wollte und sollte. Gut nach der Trennung hatte sie vergeblich eine andere Meinung...

Eigenständigkeit fängt erst nicht nach der Trennung an. Auch während der Ehe sollten Erwachsene weitestgehend darauf nicht verzichten. Oder halt ein konservatives Modell leben und alle Vor- und Nachteile in Kauf nehmen.

Das Problem ist also hausgemacht...

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2008 04:28
 elwu
(@elwu)

Das Problem ist also hausgemacht...

Hallo,

was auch immer dich zu dieser völlig abwegigen und großteils unverschämt übergriffigen Ansammlung von Vermutungen, Annahmen, Spekulationenund oberlehrerhaften Belehrungen bewogen hat weiß ich nicht, und will es auch gar nicht wissen. Ich werde sie auch nicht weiter kommentieren. Vielleicht solltest du zur Vermeidung weiterer Irritationen derartige Postings mir gegenüber künftig unterlassen. Danke.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2008 13:13
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Elwu,
ich habe Verständnis für deine Ablehnung. Es ist halt nicht immer einfach mit anderen Meinungen klar zu kommen. Dass sie dadurch völlig abwegig und größtenteils unverschämt sein sollen, mag ich aber trotzdem nicht zu erkennen.

Du schreibst von deiner Enttäuschung, dass deine Ex halt nicht so funktionierte, wie du es Dir vorgestellt hast:

Hm, meine Ex hatte tatsächlich stets Probleme, mit dem sehr hohen Haushaltsgeld klarzukommen. Davon zahlte sie halt für Suff, Rauch und Loverboys statt für Essen und Kinderklamotten...

Aber so ist es halt nun einmal. Deine Ex ist kein Coca-Cola-Automat, in den man ein Geldstück hineinwirft und sprudelndes Glück im Ausgabeschacht erwarten kann. Menschen menscheln halt nun einmal und manche finden ihr Glück im Alkohol, im Kaufrausch oder bei anderen Männern. (Haushalts-) Geld allein macht nun mal eben nicht glücklich.

Unsere Gesellschaft ist im Wandel, was auch das neue Unterhaltsrecht wiederspiegelt. Dort wird mehr Eigenständigkeit nach der Ehe gefordert. Durchsetzbar ist sie allerdings nur, wenn sie eigentlich Teil des Lebensplans während der Ehe war.
Platt gesagt, hat Mutter weniger Probleme, Unterhalt zu erhalten, wenn sie während der Ehe das Heimchen am Herd war. Sicherheit vor Ehegattenunterhalt kann Mann derzeit nur erlangen, wenn Frau arbeitet und das selbst für den Fall, dass ihr verfügbares Einkommen deutlich absinkt. Die letzten Urteile des BGH sprechen eine eindeutige Sprache.
Demnach muss man allen verheirateten Männern den Rat geben, dass das eigentliche finanzielle Risiko nicht die Kinder, sondern die fehlende Erwerbstätigkeit der Mütter ist. Das halte ich mal nicht für abwegig und unverschämt.
Jeder kann natürlich ein anderes Modell wählen, darf sich aber im nachhinein nicht beklagen, dass er im Anschluss Nachteile in Kauf zu nehmen hat.

In einem anderen Thread beklagst Du dich über höhere Abgaben, die du bis heute nicht verschmerzt hast. Es ging dabei um 100€.
Wie um alles in der Welt hast Du dann aber nicht bemerken können, dass während der Ehe (wahrscheinlich höhere) Beträge in dunklen Kanälen verschwunden sind? Erklären kann man das doch nur durch Desinteresse oder Blauäugigkeit. Beides keine Tatbestände, die nach Trost verlangen können.

Ich verstehe nicht, wie man sich über solche Zeitungsartikel echauffieren kann. Für mich klingen die Ergebnisse logisch nachvollziehbar. Mit den weisen Worten meines Vaters: "Wie man sich bettet, so liegt man."

Vielleicht könntest Du mal wieder anfangen, über den Tellerrand zu sehen. Der Teller ist manchmal nämlich gaaaanz klein. Danke!

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2008 16:43
 Bart
(@bart)
Nicht wegzudenken Registriert

@Weisnich
also an der Stelle klinke ich mich mal ein. Du klingst sehr selbstgefällig mit deinen Aussagen.

Während der Ehe soll die Partnerin das Haus und die Kinder hüten und wird mit einem Haushaltsgeld bestochen

Du gehst von dem Fall aus das Mann Frauchen an den Herd kettet und danach halt selbst schuld ist wenn es zur Trennung kommt. Ich kenne das von meinem Fall
so das sich die Frau selbst an den Herd gekettet hat. Nach dem Motto " Warum soll ich arbeiten gehen, du verdienst doch gut".
Da kannst du während der Ehe noch so argumentieren. Wenn sie nicht will will sie nicht.

Im übrigen stimme ich dir bei deinem Beispiel mit dem Esel zu. Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung. :rofl2:

Gruß
Bart


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2008 17:30
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi,

ich finde es im Fall von klassischer Rollenverteilung indiskutabel, dass Mann Frau von "seinem" Geld etwas abgibt. Da läuft einfach was falsch in der Einstellung. Im Fall klassischer Rollenverteilung hat ein Partner die außerhäusige Arbeit und einer die im Hauhalt. Und das Geld, was dabei cash verdient wird, ist "unser" Geld.
Das heißt also, dass einer von beiden Partnern im Höchstfall oberhalb der familiären Verhältnisse Geld verbraucht. Ich frage mich aber, ob Mann sich vorrechnen lassen würde, wieviel Geld er in seine persönlichen Interessen investiert. Da heißt es ganz schnell "ICH verdiene es ja auch!" Und das ist schlicht und einfach FALSCH.

In diesen Momenten merke ich wieder, wie wichtig es für mich ist, selber zu arbeiten. Die Gefahr, dass ich mir vorrechnen lassen müsste von "seinem" Geld zu viel ausgegeben zu haben und im schlimmsten Fall mir nicht mal die Trennung leisten zu können, würde mich krank machen.

Ich habe immer noch die scheinbar naive Meinung, dass in einer Partnerschaft kein "dein" und "mein" vorherrschen sollte. Vielleicht verdanke ich es aber genau dieser Einstellung, dass ich nun mehr die zweite Scheidung über die Bühne kriege, ohne mich um Besitztümer, Geldsummen (und das Kind) zu prügeln.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2008 18:58